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Olga

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Über das Buch

Da Breslavia, magnifica città polacca, a un piccolo villaggio della Pomerania in Germania: l'infanzia di Olga è segnata da un brusco trasferimento in seguito alla prematura scomparsa dei suoi genitori. Una stagione vissuta in compagnia di una nonna dura e scostante e dei sogni propri dei bambini poveri: voler imparare, sapere di più. I libri ricevuti dal maestro di scuola e dal parroco, le lezioni di musica da parte dell'organista della chiesa non le bastano, tuttavia, a non sentirsi del tutto estranea a quella terra e a quel mondo. Un giorno, però, ecco l'incontro fatale. Olga si imbatte in un ragazzo diverso come lei, estraneo al mondo come lei. In quegli anni tra la fine del XIX e l'inizio del XX secolo, Herbert è orgoglioso della Germania, del giovane imperatore Guglielmo II, come pure della tenuta di famiglia, del suo considerevole patrimonio, della sua bella casa, ma è attraversato da un'irrefrenabile inquietudine. Il suo sogno è correre in compagnia del sole, andare alla conquista di grandi spazi, vivere giornate destinate a non finire mai. Diventati una giovane donna e un giovane uomo, Herbert e Olga si innamorano. Inevitabilmente, fatalmente, di un amore che non si nega niente, che non si perde dietro alla paura, che si dona senza ritegno. I pregiudizi del mondo e i folli eventi della storia congiurano però, si sa, spesso contro l'amore così fatto. La famiglia di Herbert, che considera Olga non all'altezza del suo rango, riesce a far trasferire la donna, divenuta nel frattempo insegnante, nella Prussia orientale, e a insinuare nel ragazzo il tarlo del dubbio sul suo destino e sui suoi doveri. Herbert si arruola dapprima nelle truppe coloniali in sanguinosa guerra contro gli Herero nell'Africa tedesca del Sud-Ovest e poi parte per una pericolosa avventura: la conquista del Polo Nord attraverso il Passaggio a Nord-Est. Una spedizione che, ai suoi occhi, è il perfetto coronamento dell'idea per la quale è meglio essere stroncato nel fiore degli anni per inseguire i propri sogni che appoggiato a un bastone dopo una vita totalmente priva di ambizioni. Mentre Herbert si avventura nei ghiacci di quella terra inospitale, Olga continua a rivendicare con tenacia il suo amore in un tempo in cui l'avventura imperiale e, negli anni a venire, la sconfitta in guerra e l'avvento della barbarie nazista determineranno il naufragio della nazione. Das Urheberrecht an bibliographischen und produktbeschreibenden Daten und an den bereitgestellten Bildern liegt bei Informazioni Editoriali, I.E. S.r.l., oder beim Herausgeber oder demjenigen, der die Genehmigung erteilt hat. Alle Rechte vorbehalten.

Editionen (1)

ISBN9788854517530
Erscheinungsdatum08.11.18
Seitenzahl221

Rezensionen & Bewertungen

148 Bewertungen

30 Rezensionen

3,9

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  • wolkenwehe
    wolkenwehe

    66 Follower

    5,0

    Mal wieder ein Schlink. Immer wieder beeindruckend, wie dieser Autor in nüchterner, distanzierter Sprache, oft mit trockenem Humor, teilweise hochbewegende Schicksale geradezu seziert. Sicher nicht jedermanns Sache - aber meine, jedenfalls in der genialen, von Burghart Klaußner eingelesenen Hörbuchfassung! Das Schicksal, das Schlink in diesem Buch darstellt, ist das der titelgebenden Olga, einer klugen wie charakterstarken Frau mit einem gefestigten Wertesystem, die im Sommer 1971 im Alter von 88 Jahren bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Bismarck-Denkmal verstarb. Olga kämpfte sich nicht nur durch ganz schwere Zeiten, sie (ver)zweifelte auch zeitlebens an Männern, die sich durch den Kampf für falsche oder fragliche Ideale selbst beweisen wollten. Genannt seien hier nur ihre "Wald-und-Wiesen-Liebe", der so grundverschiedenene Herbert (anglehnt an den realen Polarforscher Herbert Schröder-Stranz), ein menschenscheuer Eigenbrötler, der vor den Menschen ungeachtet der Liebe zu Olga durch Reisen und Expeditionen in die Einsamkeit flüchtete, bis er 1912 nicht mehr von einer schlecht vorbereiteten "Nordostland"-Expedition zurückkehrte. Olga nannte Herbert in ihren Briefen übrigens selbst einen "Ritter der traurigen Gestalt". Und da ist ihr Sohn Eik (von dem der Erzeuger Herbert übrigens nichts wusste, weil er immer unterwegs war), der den Nazis hinterher rannte und von dem sie sich deshalb lossagte. Das sind nur zwei der Männer, die Olga mit ihrem Männlichkeitswahn zur Verzweiflung trieben. Heute kennt man sie als "alte weiße Männer". Schlink rekonstruiert Olgas Leben bis hin zum überraschenden Finale in drei Teilen: teils als Erzähler, teils aus Erinnerungen von Olgas Vertrautem Ferdinand, teils aus Briefen, die Olga in ihrer Verzweiflung über vier Jahre Richtung Norden geschickt hat, ohne jemals eine Antwort zu erhalten. Und immer baut er elegant Bezüge zur Zeitgeschichte ein. Ich habe nun schon einige Bücher von Bernhard Schlink gelesen, gehört und genossen. Das ist für mich - mit dem "Vorleser" zusammen - sein bestes!

    11. Okt. 2025

  • buecherdrache29
    buecherdrache29

    161 Follower

    5,0

    Was für eine Geschichte! Ich habe es geliebt von der 1 .ten bis zur letzten Seite 😃! Und freu mich jetzt schon auf das nächste Buch von Herrn Schlink 👍🏻

    17. Mai 2024

  • lostsoul
    lostsoul

    49 Follower

    Eine schöne, langsame und melancholische Erzählung. Hatte eigentlich Potenzial zu einem 4- oder 5-Sterne-Buch, aber zum einen finde ich es verwerflich, dass zwei Mal ein sehr abwertender Begriff für die afrikanische Bevölkerung verwendet wurde und zum anderen habe ich mir vom Ende noch etwas mehr erhofft.

    1. Apr. 2025

3 von 30 Rezensionen

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