Blick ins Buch

Olga

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Über das Buch

Bazen hayal kuruyorum; senin Nordaustlandette kalmadigini, yazin gemiyle nerelerden gecebilecegini arastirmak icin kayaklarla ve kizakla Kuzeydogu Gecidinden gectigini düsünüyorum. Sibiryanin kuzeyine kadar gitmeyi basardin, orada kisin ve ilkbaharda yerli halk seni evine aldi, yazin Moskova üzerinden Berline gitmek isteyince Rus görevlilerle ilk karsilastiginda savas ciktigini ögrendin ve tutuklanmadan önce hemen kacip savas da baris da umurlarinda olmayan yerlilerin arasina döndün. Simdi oradasin ve bana yazamiyorsun. Ama hayattasin ve savas biter bitmez bana kosacaksin.

Alman yazar Bernhard Schlink bu kitapla en etkileyici edebi kahramanlar listesine bir yenisini ekliyor Olgayi. Yetim bir cocuk olarak büyüyen Olga ögrenme merakiyla basarili bir ögretmen olur. Büyük bir askla sevdigi Herbertle birlikte bir yasam hayali kurarken Herbert uzaklarin, boslugun, issiz cografyalarin cagrisina kapilarak Kuzey Kutbu kesfine katilir. Bu karar Olgayi büyük bir yalnizliga mahkm ederken onu kimseyle paylasamayacagi bir sirrin da bekcisi yapacaktir. Aska, savasin yikimina, sömürgeciligin vahsetine dair yazilmis en etkileyici romanlardan.
ISBN9786258036763
VerlagDogan Kitap
Erscheinungsdatum01.09.22
Seitenzahl172

Rezensionen & Bewertungen

148 Bewertungen

30 Rezensionen

3,9

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  • wolkenwehe
    wolkenwehe

    66 Follower

    5,0

    Mal wieder ein Schlink. Immer wieder beeindruckend, wie dieser Autor in nüchterner, distanzierter Sprache, oft mit trockenem Humor, teilweise hochbewegende Schicksale geradezu seziert. Sicher nicht jedermanns Sache - aber meine, jedenfalls in der genialen, von Burghart Klaußner eingelesenen Hörbuchfassung! Das Schicksal, das Schlink in diesem Buch darstellt, ist das der titelgebenden Olga, einer klugen wie charakterstarken Frau mit einem gefestigten Wertesystem, die im Sommer 1971 im Alter von 88 Jahren bei einem Sprengstoffanschlag auf ein Bismarck-Denkmal verstarb. Olga kämpfte sich nicht nur durch ganz schwere Zeiten, sie (ver)zweifelte auch zeitlebens an Männern, die sich durch den Kampf für falsche oder fragliche Ideale selbst beweisen wollten. Genannt seien hier nur ihre "Wald-und-Wiesen-Liebe", der so grundverschiedenene Herbert (anglehnt an den realen Polarforscher Herbert Schröder-Stranz), ein menschenscheuer Eigenbrötler, der vor den Menschen ungeachtet der Liebe zu Olga durch Reisen und Expeditionen in die Einsamkeit flüchtete, bis er 1912 nicht mehr von einer schlecht vorbereiteten "Nordostland"-Expedition zurückkehrte. Olga nannte Herbert in ihren Briefen übrigens selbst einen "Ritter der traurigen Gestalt". Und da ist ihr Sohn Eik (von dem der Erzeuger Herbert übrigens nichts wusste, weil er immer unterwegs war), der den Nazis hinterher rannte und von dem sie sich deshalb lossagte. Das sind nur zwei der Männer, die Olga mit ihrem Männlichkeitswahn zur Verzweiflung trieben. Heute kennt man sie als "alte weiße Männer". Schlink rekonstruiert Olgas Leben bis hin zum überraschenden Finale in drei Teilen: teils als Erzähler, teils aus Erinnerungen von Olgas Vertrautem Ferdinand, teils aus Briefen, die Olga in ihrer Verzweiflung über vier Jahre Richtung Norden geschickt hat, ohne jemals eine Antwort zu erhalten. Und immer baut er elegant Bezüge zur Zeitgeschichte ein. Ich habe nun schon einige Bücher von Bernhard Schlink gelesen, gehört und genossen. Das ist für mich - mit dem "Vorleser" zusammen - sein bestes!

    11. Okt. 2025

  • buecherdrache29
    buecherdrache29

    161 Follower

    5,0

    Was für eine Geschichte! Ich habe es geliebt von der 1 .ten bis zur letzten Seite 😃! Und freu mich jetzt schon auf das nächste Buch von Herrn Schlink 👍🏻

    17. Mai 2024

  • lostsoul
    lostsoul

    49 Follower

    Eine schöne, langsame und melancholische Erzählung. Hatte eigentlich Potenzial zu einem 4- oder 5-Sterne-Buch, aber zum einen finde ich es verwerflich, dass zwei Mal ein sehr abwertender Begriff für die afrikanische Bevölkerung verwendet wurde und zum anderen habe ich mir vom Ende noch etwas mehr erhofft.

    1. Apr. 2025

3 von 30 Rezensionen

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