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Leider etwas enttäuschend 🌊
Im Buch geht’s um verschiedenen Frauenfiguren auf zwei Zeitebenen: Lucy und ihrer Schwester Jess in der Gegenwart sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das immer wiederkehrende verbindende Element ist das Wasser. Nach meinem absoluten Highlight Die Unbändigen, das ich sehr geliebt habe, waren meine Erwartungen ans Buch entsprechend hoch. Und eines vorweg: Der Schreibstil von Emilia Hart hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ihre Sprache ist toll, poetisch und sehr bildhaft und genau so wie ich es liebe. Doch leider hört es für mich an dieser Stelle auch schon auf. Rein theoretisch bringt der Roman alles mit, was ich liebe: starke Frauenfiguren, historische Verflechtungen, ein geheimnisvolles Element, Natur als zentrales Motiv. In der Praxis jedoch empfand ich die Geschichte als zäh und stellenweise sehr langatmig. Das Erzähltempo war extrem ruhig – vielleicht sogar zu ruhig. Mir fehlte die Spannung, die mich weiterlesen lässt, dieses Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Was es mir zusätzlich schwer gemacht hat: Ich konnte bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Trotz der vielversprechenden Konstellation blieben sie für mich emotional schwer zu greifen. Und ohne diese Nähe fiel es mir zunehmend schwer, am Ball zu bleiben. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man spürt, dass es eigentlich großartig sein müsste – aber für mich hat es leider nicht funktioniert. „Die Unbändigen“ bleibt fest in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war dagegen nicht mein Buch. Aber wie immer gilt: Lest selbst hinein und macht Euch ein eigenes Bild. Manchmal trifft ein Buch einfach nicht den richtigen Moment.
Feb 13, 2026
Leider etwas enttäuschend 🌊
Im Buch geht’s um verschiedenen Frauenfiguren auf zwei Zeitebenen: Lucy und ihrer Schwester Jess in der Gegenwart sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das immer wiederkehrende verbindende Element ist das Wasser. Nach meinem absoluten Highlight Die Unbändigen, das ich sehr geliebt habe, waren meine Erwartungen ans Buch entsprechend hoch. Und eines vorweg: Der Schreibstil von Emilia Hart hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ihre Sprache ist toll, poetisch und sehr bildhaft und genau so wie ich es liebe. Doch leider hört es für mich an dieser Stelle auch schon auf. Rein theoretisch bringt der Roman alles mit, was ich liebe: starke Frauenfiguren, historische Verflechtungen, ein geheimnisvolles Element, Natur als zentrales Motiv. In der Praxis jedoch empfand ich die Geschichte als zäh und stellenweise sehr langatmig. Das Erzähltempo war extrem ruhig – vielleicht sogar zu ruhig. Mir fehlte die Spannung, die mich weiterlesen lässt, dieses Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Was es mir zusätzlich schwer gemacht hat: Ich konnte bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Trotz der vielversprechenden Konstellation blieben sie für mich emotional schwer zu greifen. Und ohne diese Nähe fiel es mir zunehmend schwer, am Ball zu bleiben. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man spürt, dass es eigentlich großartig sein müsste – aber für mich hat es leider nicht funktioniert. „Die Unbändigen“ bleibt fest in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war dagegen nicht mein Buch. Aber wie immer gilt: Lest selbst hinein und macht Euch ein eigenes Bild. Manchmal trifft ein Buch einfach nicht den richtigen Moment.
Feb 13, 2026








