Wie Risse in der Erde
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Description
Im Mittelpunkt dieses umwerfenden Romans steht eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung, die mit einem spannenden Todesfall verknüpft ist.
»Wie viel einfacher wäre es doch, wenn wir die Wahrheit sagen könnten.«
Als Siebzehnjährige verliebt sich Beth in den schönen und klugen Gabriel. Am Ende eines leidenschaftlichen, flirrenden Sommers jedoch zerbricht ihr Glück. 13 Jahre später lebt Beth glücklich mit ihrem Mann auf einer Farm. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um Land und Tiere und genießen ihre noch immer große Liebe. Doch dann kehrt Gabriel mit seinem Sohn Leo in das Dorf zurück und reißt alte Wunden auf. Beth hat einen Sohn verloren – damals war er so alt, wie Leo jetzt. Ihre Gefühle brechen mit Wucht über sie herein, und sie trifft eine Entscheidung, die verheerende Folgen hat. Ein Mensch wird sterben, und ein anderer wird dafür büßen. Doch wer wirklich die Schuld trägt, bleibt bis zum Schluss das große Geheimnis dieses herausragenden Romans.
Herzzerreißend und doch hoffnungsvoll
Clare Leslie Hall hat eine Geschichte geschrieben, die das Leben in all seinen Facetten zeigt: die Schönheit und den Schrecken, Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Lust und Schmerz – dieses verrückte Nebeneinander von Gegensätzen, das überwältigend sein kann.
Über die Unausweichlichkeit der Liebe, die Unberechenbarkeit des Lebens und eine Frau, die dem Schicksal trotzt.
»›Wie Risse in der Erde‹ von Clare Leslie Hall ist eine unvergessliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Entscheidungen, die unser Leben prägen, aber es ist auch ein meisterhaft ausgearbeiteter Krimi, der einen bis zur letzten Seite in Atem hält. Und dieses Ende?! Das habe ich nicht kommen sehen.« REESE WITHERSPOON
»Eine Liebesgeschichte, die ihresgleichen sucht. Ein fulminanter und wunderschöner Roman.« CHRIS WHITAKER, Autor von »Von hier bis zum Anfang«
»Clare Leslie Halls Roman ist mitreißend, poetisch und geheimnisvoll. Er beschreibt, wie eine zarte und unschuldige Liebe das Leben von Familien über Generationen hinweg prägt. Selbst auf einer idyllischen Farm in England kann unmögliche Leidenschaft tödliche Folgen haben. Doch auch wenn Liebe zerstörerisch ist, kann sie als heilende Kraft an den Ort zurückkehren, wo sie begonnen hat. Dieser bewegende, sensible und fesselnde Roman zielt direkt aufs Herz und trifft mitten ins Schwarze.« DELIA OWENS, Autorin von »Der Gesang der Flusskrebse«
»›Wie Risse in der Erde‹ zieht einen in den Bann: zart und kraftvoll, lyrisch, gewaltig und leidenschaftlich. Ich habe es verschlungen.« MIRANDA COWLEY HELLER, Autorin von »Der Papierpalast«
»Wie Risse in der Erde« ist ein wunderschön beobachteter und brillant konstruierter Roman, der einen nicht loslässt. Er hat alles: Liebe, Verlust, Wut, Vergebung – und ich war von der ersten Seite an absolut gefesselt.« MARY BETH KEANE
»Die englische Autorin Clare Leslie Hall hat mit ihrem klugen und wendungsreichen US-Debüt eine im englischen Dorset spielende Geschichte über Trauer, Liebe und Mord geschrieben. (…) Hall macht Beth zu einer faszinierend komplexen Hauptfigur, die zwischen Unruhe und Glücklichsein schwankt. Alles erweist sich als anders, als es auf den ersten Blick scheint. Dieser scharfsinnige Gesellschaftsroman wird den Lesern noch lange in Erinnerung bleiben.« PUBLISHERS WEEKLY
»›Wie Risse in der Erde‹ ist ein meisterhaftes Buch einer versierten Autorin, das so herzzerreißend wie spannend ist.« BOOKLIST
»Halls Sprache ist so mitreißend, dass man unbedingt weiterlesen muss. Ein elegant geschriebener Roman mit einer fesselnden Dreiecksbeziehung und einigen cleveren Wendungen.« KIRKUS
Book Information
Author Description
Clare Leslie Hall ist eine Bestsellerautorin und Journalistin. Mit ihrer Familie lebt sie in der betörenden Wildnis von Dorset, England. Dort spielt auch ihr überragender Roman, mit dem sie sich noch einmal ganz neu erfindet. Er erscheint weltweit in 30 Ländern und sorgt bereits vor seinem Erscheinen für Furore.
Characteristics
14 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein krasses Buch ! Toll geschrieben und es war sehr emotional. Das Ende kam sehr unerwartet für mich. Dieser Plottwist war wirklich sehr gelungen. Zwischendurch waren meine Gefühle der Hauptfigur gegenüber etwas abgekühlt. Manchmal empfand ich sie als egoistisch.Interessant war für mich, was man so alles über das Leben auf einer Farm erfahren hat.
Beth & Gabriel verlieben sich als Teenager- aber es hält nicht. Ihre Wege trennen sich und Gabrielle verlässt das Dorf. Jahre später kehrt er zurück - Beth ist verheiratet mit Frank und sie lieben sich. Doch da sind immer noch Gefühle (die erste Liebe vergisst man nie)- und in den Jahren ist so viel passiert. Und dann lässt sich Beth auf eine Affäre ein. Es passiert etwas….
In drei Erzählsträngen zeichnet Clare Leslie Hall, mit ihrer tollen, bildhaften, atmosphärischen Schreibstil (aus der Sichtweise von Beth,) die Teenagerzeit von Beth, Gabrielle und Frank. Es geht auch in den Rücksprüngen darum,wie Beth und Frank zusammen kommen. Wie ihr gemeinsames Leben auf der Farm ist - wie eng die beiden sind. Sie lässt mitfühlen, wie es für alle drei Protagonisten ist, als Gabrielle zurück kommt und, was dann geschieht. Und, wer Täter oder Opfer ist. Denn zum Einstieg in das Buch befindet Beth sich in einer Gerichtsverhandlung. Alles ist eingebettet in schönen Naturschilderungen, die jedoch nie überhand nehmen. Der Roman ist Familien- und Liebesgeschichte in einem. Die Gerichtsverhandlung erinnert in Kombination mit Natur- Familien- Liebesgeschichte an Den Gesang der Flusskrebse.
Beth & Gabriel verlieben sich als Teenager- aber es hält nicht. Ihre Wege trennen sich und Gabrielle verlässt das Dorf. Jahre später kehrt er zurück - Beth ist verheiratet mit Frank und sie lieben sich. Doch da sind immer noch Gefühle (die erste Liebe vergisst man nie)- und in den Jahren ist so viel passiert. Und dann lässt sich Beth auf eine Affäre ein. Es passiert etwas….
In drei Erzählsträngen zeichnet Clare Leslie Hall, mit ihrer tollen, bildhaften, atmosphärischen Schreibstil (aus der Sichtweise von Beth,) die Teenagerzeit von Beth, Gabrielle und Frank. Es geht auch in den Rücksprüngen darum,wie Beth und Frank zusammen kommen. Wie ihr gemeinsames Leben auf der Farm ist - wie eng die beiden sind. Sie lässt mitfühlen, wie es für alle drei Protagonisten ist, als Gabrielle zurück kommt und, was dann geschieht. Und, wer Täter oder Opfer ist. Denn zum Einstieg in das Buch befindet Beth sich in einer Gerichtsverhandlung. Alles ist eingebettet in schönen Naturschilderungen, die jedoch nie überhand nehmen. Der Roman ist Familien- und Liebesgeschichte in einem. Die Gerichtsverhandlung erinnert in Kombination mit Natur- Familien- Liebesgeschichte an Den Gesang der Flusskrebse.
Emotionales Highlight 💔❤️🩹
✨Rezensionsexemplar✨ Großartig übersetzt von Klaus Timmermann und Ulrike Wasel! Dieses Buch hat mein Herz erobert und zugleich gebrochen! Die Autorin von „Der Gesang der Flusskrebse“ (eines meiner Forever favorites) hat das Buch sehr gelobt und sie sollte Recht behalten. Diese Geschichte hat mich zerrissen und mehrfach zum Weinen gebracht: Beth und Gabriel verbringen einen Sommer miteinander, es ist für beide die erste große Liebe. Diese Liebe endet abrupt und sie verlieren den Kontakt. Als Gabriel nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, den Ort, an dem Beth mit ihrem Mann Frank lebt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Ich möchte Euch am liebsten alles erzählen, aber meine Rezension hat keinerlei Spoiler und ich verrate Euch sogar weniger, als die offizielle Beschreibung. Meine Empfehlung ist dennoch, diese gründlich zu studieren und abzuwägen, ob das die richtige Art von Herzschmerz für Euch ist. Ich lebe für Bücher, die mein Herz brechen. Je mehr ich weine und anschließend gebrochen dasitze und mein Leben hinterfrage, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein weiteres Lieblingsbuch gefunden habe. Ich habe zu allen Charakteren eine tiefe Bindung aufbauen können (außer zu den paar „Hexen“) und werde sie niemals vergessen. Clare Leslie Hall hat ein Buch, das deutlich in der Vergangenheit spielt, modern und zeitgemäß wirken lassen. Zu verdanken haben wir das einem tollen Schreibstil, einer sehr gelungenen Übersetzung und einem gewissen Etwas, das so besondere Romane einfach ausmacht. Der Piper Verlag wusste, warum sie mir Taschentücher mitgesendet haben! Große Leseempfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️

Achtung SPOILER
Ich gebe keine Sterne, da ich das Buch bei 63% abgebrochen habe. Trotzdem möchte ich einige Gedanken dazu teilen, das geht aber nicht ohne Spoiler. Beth verliebt sich 17jährig in Gabriel. Aufgrund eines Missverständnisses trennen sie sich und jeder geht seines Weges. Gabriel ist geschieden und hat einen Sohn und kehrt nach Jahren in das Dorf seiner Jugend zurück. Beth ist mittlerweile verheiratet mit Farmer Frank und ihr Sohn ist aufgrund eines Unfalls auf ihrer Farm tödlich verunglückt. Bis 60% bestach der Buch vor allem durch seinen poetischen Schreibstil und seine tolle Beschreibung der Farm und der Menschen. Es war total schön und sehnsuchtsvoll. Aber es kam auch früh ein bisschen konstruiert daher. Im Grunde genommen wusste man da schon, worauf es hinaus läuft. Beth und Gabriel beginnen eine Affäre und da bin ich aus dem Buch ausgestiegen. Fremdgehen ist für mich ein Tabu, offensichtlich auch in Büchern. Vor allem ist es total unnötig. Warum kommt Gabriel nach Jahren in den Ort, zu dem er nie einen Bezug außer Beth hatte? Warum konfrontiert er sie jetzt mit dem Missverständnis damals? Warum hatte in jungen Jahren keiner der beiden den Mumm den Konflikt aufzuklären? Beths Sohn starb aufgrund eines Unfalls und im Grunde genommen Unachtsamkeit seines Vater Frank. Beth hat ihm das vermutlich nicht verziehen. Warum hat Beth sich nicht von Frank getrennt? Frank redet nicht mehr über seinen Sohn, Beth will über ihn reden und ihn nicht vergessen. Hinzu kommt noch Jimmy, der schwierige Bruder von Frank, der den frühen Tod der eigenen Mutter nicht überwunden hat und exzessiv Alkohol trinkt und aggressiv ist. Der war mit aber ehrlich gesagt der liebste Charakter, weil er als einziger ehrlich und nahbar war. Der Roman ist in einen Gerichtsprozess gefasst. Man weiß nur, irgendwer hat irgendwen auf der Farm erschossen. Leider hat mich das Interesse daran aber nicht geschafft, am Buch zu halten.
Mitreißend, Leidenschaftlich und Bewegend, ich liebe das Buch.
Am Anfang hat mich die Geschichte etwas an " Wie ein einziger Tag" erinnert, auch wenn einige Rollen vertauscht sind aber vom filing und teilweise von den Handlungen. Nach und nach hatte es keine Gemeinsamkeiten mehr. Es gab viele Dramen und man könnte es bemängeln aber ich muss sagen es war trotzdem so gut gemacht das es mich nicht gestört hat, es hat nur bewirkt das ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen wollte, bzw. mich immer so sehr aufs Lesen gefreut habe und ganz ehrlich das schaffen nur gute Bücher. Es hat so einen schönen Schreibstil, schöne Sprache, herzergreifende Schicksale, mit viel Gefühl, menschliches Versagen, Fehlern und Neuanfang. Ich hör jetzt auf zu schwärmen, ließt dieses Buch wenn ihr Herzschmerz und viele Schicksale aushält.

Ich bin hin und hergerissen.
Ich konnte es nicht aus der Hand legen und ich habe sehr geweint, trotzdem die Liebe und die Unausweichlichkeit habe ich nicht gefühlt. Ich mochte Bobbys und den letzten Part aber das "before" hat sich irgendwie seltsam angefühlt und holzschnittartig. Ich finde auch das Buch wollte zu viel. Zu viele Themen, zu viel Genre und zu viel Emotionen. Warum 3,5 Sterne? Weil Teile davon, vor allem das Trauern sich sehr wahr und roh angefühlt haben und der Sog sich gut angefühlt hat.
Da war ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Nämlich genau da als dieses Buch in der Bücherei in den Bestand eingepflegt wurde. Die Freude war riesengroß, dass ich dieses nagelneue Buch mit nach Hause nehmen durfte. 🙂 Ich fand die Geschichte dann auch richtig gut. Irgendwie entwickelte sich schnell ein unglaublicher Sog obwohl gar nicht so viel passiert und es ein eher ruhiges Buch ist. Ich war auf jeden Fall binnen kürzester Zeit durch damit.
Was für eine Herzergreifende Story 🥺
Dieses Buch ist für mich mein absolutes Jahreshighlight! Ich habe es innerhalb von nichtmal 48 Stunden komplett verschlungen. Die Story ist absolut Herzergreifend. Die Autorin hat einen unfassbar tollen Schreibstil, der es einem nicht ermöglicht das Buch aus der Hand zu legen. Die Kapitellängen waren immer genau richtig und die Wechsel zwischen den Jahren waren absolut verständlich. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, es ist eine unfassbar schöne aber auch schmerzende Geschichte. Ein ♥️ für Frank, wenn nur mehr Männer so wären wie er! 🙏
„Wie viel einfacher wäre es doch, wenn wir die Wahrheit sagen könnten.“ 🐑🪺🌾🌻🪺🐑🌾🐑🪺🌻🪺🌾🐑🪺🌻🐑🌾🌻🐑
🌻Beth verliebt sich mit 17 in den klugen Gabriel. Ein intensiver Sommer, der abrupt endet. 13 Jahre später lebt sie glücklich mit ihrem Ehemann Frank auf einer Farm in Dorset. Die Rückkehr von Gabriel, mittlerweile geschieden und Vater eines Sohnes, weckt alte Gefühle, gerade weil ihr eigener Sohn damals im gleichen Alter starb. Beth trifft eine verhängnisvolle Entscheidung, die zu einem Todesfall führt und deren Schuldfrage bis zuletzt ungeklärt bleibt. Der Roman erzählt von Liebe, Verlust, Schuld und der unvorhersehbaren Kraft der Gefühle. Eingebettet in die Spannung eines mysteriösen Gerichtsverfahrens. 🌾Wie Risse in der Erde ist ein ruhiger, fast schon stiller und so eindringlicher Roman, der noch lange nachhallt und der Titel ist Programm. Die Geschichte offenbart feine Brüche in Menschen, Beziehungen und gesellschaftlichen Strukturen. Doch wie Risse in trockener Erde nicht nur Zerstörung, sondern auch die Möglichkeit neuer Wurzeln bedeuten, so birgt auch dieser Roman Hoffnung. Hoffnung, dass in jedem Ende ein leiser Zauber des Anfangs wohnt. 🪺Es ist ein Buch über Verluste, über Erinnerungen, über das, was nicht gesagt wird. Aber mehr noch ist es ein Buch über Widerstandskraft, über das leise Weiterleben und einem Neuanfang der im Schatten wächst. 🐑Besonders berührend sind die Figuren. Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen, mit einer Tiefe und Verletzlichkeit, die sich nicht konstruiert anfühlt. Sie stolpern, scheitern, zweifeln und genau darin liegt das besondere. 🌾Ich hatte extrem hohe Erwartungen an den Roman und mich sehr auf das Lesen gefreut und was soll ich sagen, ich würde in keinster Weise enttäuscht. Die Geschichte war genauso wundervoll wie erwartet.

Zu tiefst bewegend und wunderschön erzählt
Wie Risse in der Erde ist ein stilles, tiefgründiges Buch, das mich wohl noch länger beschäftigen wird. Es erzählt nicht laut, sondern eindringlich und mit einer Wucht, die unter die Haut geht. Die Geschichte hat mich tief berührt: Eine Frau zwischen einer großen Liebe und einer weiteren, bedeutsamen Verbindung fürs Leben. Es geht um Verluste, Missverständnisse, um das, was unausgesprochen bleibt – und um das, was die Zeit mit uns macht. Traurig, aber doch niemals hoffnungslos. Der Schreibstil ist schlicht, aber poetisch. Mit wenigen Worten und einem flüssigen Schreibstil gelingt es der Autorin Claire Leslie Hall, einen von der ersten Seite an mitzunehmen und eintauchen zu lassen in ein aufreibendes Farmerleben, einer wunderschönen Landschaft, und einer Welt voll von Emotionen. Es ist keine laute, actionreiche Geschichte, sondern ein feinfühliges, ruhiges Porträt vom Lieben, Loslassen und Weiterleben. Ich mochte die Geschichten wirklich sehr – sie hat mich nicht nur berührt, sondern als Mama von 2 Kids auch tief bewegt. Ganz großes Kino für alle, die sich auf leise Töne und emotionale Tiefe einlassen wollen.
Puh mir stehen die Tränen in den Augen und ich muss sagen, wie Risse in der Erde hat mich wirklich mitgerissen. Ich habe es wahnsinnig schnell durchgelesen und habe mich immer drauf gefreut, wieder zu lesen. Eine dramatische, traurige Geschichte, aber so spannend, man will endlich wissen was passiert ist. Hier geht es 1955 in Dorset um Beth. Sie verliebt sich in den reichen Jungen Gabriel. Sie verbringen einen romantischen Sommer voller Liebe und wollen sich nie mehr verlieren. Doch Missverständnisse trennen die Beiden. 1968 lebt Beth mit ihrem Ehemann Frank auf der Farm und führt ein ganz anderes Leben. Eines Tages kehrt Gabriel zurück und Beth spürt immer noch die gleiche Leidenschaft, wie im Sommer 1955. Das Buch schwankt immer zwischen verschiedenen Zeitzonen. 1955 ( früher ) 1968 das macht die Geschichte so interessant, weil man alle Perspektiven dadurch verfolgen kann. Ich musste oft weinen und es hat mich absolut emotional gepackt. Ich würde es jedem empfehlen. ▪️ erste Liebe ▪️Zelten am See ▪️ Reiche Eltern ▪️ Oxford ▪️ Missverstanden ▪️ Eifersucht ▪️ Farmleben ▪️ Jimmy ▪️ Leo ▪️Louise ▪️ Bobby ▪️ Schüsse ▪️ ich werde dich immer lieben▪️ Buße und Gnade ▪️ Grace
Eine gut und spannend erzählte außergewöhnliche Geschichte mit hervorragend gezeichneten, glaubwürdigen Charakteren. Zunächst habe ich schlecht in die Geschichte hineingefunden, da die Kapitel recht kurz waren und die Zeitebenen zu schnell wechselten. Doch dann nahm mich diese emotionale, dramatische Story gefangen und ich wurde nicht enttäuscht. Wir erfahren von Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt ebenso wie von Verletzungen, Untreue, Sehnsucht und unverarbeiteten Schicksalen. Alles wird verbunden durch die Liebesgeschichte zwischen Beth, Gabriel, Frank mit ihren Familien und Kindern im englischen, ländlichen Raum. Wir erfahren vom Tod des 9jährigen Bobby und dessen Auswirkungen auf alle Ebenen im Leben der Protagonisten.
Mich kann man mit schönen Covern aufmerksam machen und locken. Genau das macht das Cover von "Wie Risse in der Erde". Zusätzlich gelockt hat mich dann die Inhaltsangabe, die ein spannendes Buch verspricht. Geschrieben ist das Buch in fünf Teilen, wobei ich am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hinein zu finden. Sie wurde in drei Erzählsträngen verfasst und das war mir zunächst zu unruhig. Letztlich habe ich mich dann aber doch bald daran gewöhnen können und es wurde ein wirklich dramatisches und berührendes Leseerlebnis. Die Charaktere der drei Hauptfiguren Gabriel, Elizabeth und Frank sind gut ausgearbeitet und glaubhaft dargestellt. Das gilt auch für die Landschaft im britischen North Dorset und dem Handlungszeitraum von 1955 bis 1975. Clare Leslie Hall schreibt in einem angenehmen Stil, der mir ausgesprochen gut gefällt. Der Spannungsbogen beginnt mit dem ersten Satz, denn man weiß nur, dass jemand gestorben ist, aber nicht wer und schon gar nicht, ob es ein Unfall oder Mord war. Ebenso ungewiss ist, wem da ein Prozess gemacht wird. Das macht so richtig neugierig und erwartungsvoll. Zudem gibt es Überraschungen und Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Ein Lob spreche ich den Übersetzenden Ulrike Wasel und Klaus Timmermann aus, die einmal mehr eine tolle Arbeit gemacht haben. Alles in allem ist es ein faszinierendes, fesselndes Buch, das ich gerne weiter empfehlen kann.
Ich habe geahnt wer dafür verantwortlich sein wird, dass es einen Toten gegeben hat und leider kam dann letztendlich auch nicht die große Überraschung 🤷🏻♀️ Das Buch war nicht schlecht, konnte in mir allerdings nicht die großen Gefühle hervorkramen, da gab es anderes wobei ich mir die Augen aus dem Kopf geheult habe 🙈 Ich denke für mich war es aktuell die falsche Zeit ein weiteres Mal Drama hier, Drama da zu lesen. Vor allem nach "Alles was ich geben kann" von Rebecca Yarros. *seufz Da hatte dieses Buch leider schlechte Karten...
Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht – leise, eindringlich, überraschend spannend.
Dieses Buch hat mich völlig überrascht – im allerbesten Sinne 🤩 Schon der Einstieg ist intensiv: Es gibt Andeutungen zu einem Mord, bei dem man zunächst nicht weiß, wer Opfer und Täter sind. Trotz der Zeitsprünge am Anfang war ich schnell in der Geschichte drin. Nach und nach setzen sich die Puzzlestücke zusammen. Mit jedem Kapitel lernt man die Protagonisten besser kennen – ihre Gefühle, ihre inneren Kämpfe und ihre (Ver-)Bindungen zueinander. Clare Leslie Hall erzählt mit einer unglaublich feinen Sprache, bildhaft, gefühlvoll, ohne kitschig zu werden. Was ich nicht erwartet hatte: Neben all der emotionalen Tiefe liegt durchgehend eine gewisse Spannung in der Luft. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Bobby passiert ist – und was es mit dem Prozess auf sich hat, der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Erst ganz am Ende wird alles aufgelöst – aber Schritt für Schritt nähert man sich der Wahrheit. Ich mochte wirklich alle Figuren – sie wirken so nahbar, so menschlich, dass man sie gerne im echten Leben um sich hätte. 📚 Fazit: Wer eine klassische Lovestory erwartet, wird überrascht sein – "Wie Risse in der Erde" ist viel mehr. Ein tiefgründiger, bewegender Roman über Liebe, Verlust und das Leben selbst. Für mich ein echtes Highlight. 💔✨ 🔸 Triggerwarnung: Im Buch geht es unter anderem um den Verlust eines Kindes – emotional fordernd, aber einfühlsam erzählt.
Wow. ..was für ein tolles Buch! "Wie Risse in der Erde" ist eine wunderbare, dramatische, berührende Familiengeschichte, die mich von Anfang an mitgerissen und gefesselt hat. Sie ist in mehreren Zeitebenen, aus der Perspektive von Beth geschrieben. Auch wenn ich nicht so richtig warm mit Beth wurde, konnte ich doch ihre Gefühle gut nachvollziehen. Das Buch ist sehr einfühlsam, tiefgründig und authentisch geschrieben. Man ahnt schon früh, dass diese Dreiecksgeschichte tragisch endet, doch es gab zum Ende hin noch einige Wendungen die mich überrascht haben. Es geht um Liebe, Verlust, Schuld und Moral. Ein Buch das nachhallt und das man nicht so schnell vergisst. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung dafür.
Wow. Was eine Wucht.
Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut. Dass jeder gut über dieses Buch spricht, wird dem auf jeden Fall gerecht. Dieses Buch ist eine Wucht. Ich habe auf jeder Seite mitgefühlt. Es ist voller Emotionen. Eine tolle Geschichte. Rührend, liebevoll und auch sehr überraschend. Auf jeden Fall ein sehr tolles Jahreshighlight. Ich werde bestimmt eine Weile drüber nachdenken.... 🤍

Wow! Ein Jahreshighlight 2025!
Ende der 60er Jahre im englischen Dorset verlieben sich Beth und Gabriel ineinander, doch sie kommen aus unterschiedlichen Welten und am Ende eines leidenschaftlichen Sommers trennen sie sich, sind verletzt und gehen getrennte Wege. 13 Jahre später begegnen sie sich wieder, als Gabriel mit seinem Sohn Leo ins Dorf zurückkehrt, wo Beth, inzwischen glücklich verheiratet mit Frank, mit großer Hingabe eine Farm bewirtschaftet. Die alte Anziehung und Liebe ist noch immer da, doch zwischen ihnen steht nicht nur das Ungesagte der Vergangenheit, sondern auch das Leben, das sie führen, mit allen getroffenen Entscheidungen und erlebten Schicksalen. Die Dreiecksbeziehung Beth- Frank -Gabriel setzt eine Wucht von Gefühlen und Ereignissen frei, die so bewegend und kraftvoll erzählt werden, dass es einen mitten ins Herz trifft. Das Leben in all seiner Schönheit und Unberechenbarkeit zwischen Liebe, Verlust, Trauer und Vergebung wird unglaublich spannend und scharfsinnig erzählt. Dabei entstehen wunderbar komplexe Charaktere und klug eingefädelte Windungen. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingt lesen!
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gefallen, aber die Protagonisten wurden mir weitestgehend immer unsympathischer und die Handlungen, vor allem je weiter man eintaucht und erfährt, immer weniger nachvollziehbar. Insgesamt ist das Buch sprachlich toll, das Setting bildhaft und der Plot geschickt konstruiert. Lange rätselt man, wer auf der Anklagebank sitzt und wer getötet wurde. Die Spannung wird gut gehalten, nur hat mich das Buch etwas verloren als die Charaktere sich immer fragwürdiger verhalten haben. Ist sicher Geschmackssache.
Wie Risse in der Erde… mit einem Fuß im Liebesdrama und mit dem anderen im Gerichtsthriller steht. Als Leser mit grauen Schläfen sage ich: dieser Titel weckt Erinnerungen an dampfende Felder in Dorset, an jugendliche Sommerromanzen und an eine Schuld, die wie ein Riss im Boden immer wieder aufbricht. 🫤 Meine erste Gesamtwirkung? 🌄 … atmosphärisch dicht, gefühlvoll und unerwartet spannend.
Die Autorin zeichnet die Dreiecksgeschichte zwischen Beth, ihrem bodenständigen Ehemann Frank und dem charismatischen Gabriel mit viel Gespür für Stimmungen. Die Zeitsprünge zwischen den 50ern und späten 60ern geben dem Ganzen eine aufregende Dynamik. Als Liebhaber von Thriller hätte ich mir bei den männlichen Figuren manchmal mehr Nuancen gewünscht… Frank bleibt der Heilige, Gabriel der charmante Reiche, doch der Sog der Handlung ist schwer zu leugnen. Die Spannung um den Prozess am Old Bailey hat mich trotz einiger tränenreicher Momente immer wieder zur nächsten Seite greifen lassen. Ja, die Dramatik ist hochdosiert, aber sie funktioniert; wer bei „Sturm der Liebe“ gähnt, bekommt hier durchaus seinen Puls hoch! 😉 Also: Wenn Du Bücher magst, die Dich emotional fordern, die zwischen Liebe und Tragödie pendeln, und bei denen am Ende niemand ganz unschuldig bleibt …dann könnte „Wie Risse in der Erde“ genau Dein Ding sein. Für mich ein solides Stück Unterhaltung mit Tiefe, das mich nachdenken ließ, wie sehr vergangene Entscheidungen unsere Gegenwart prägen. ⭐⭐⭐⭐ für diese emotionale Achterbahnfahrt
Ich lege mich fest: Jahreshighlight!!!! Wie gut war dieser Roman? Ein Liebesdreieck, Schicksalsschläge, Mord und was ich besonders am Ende gefeiert habe: der dazugehörige Prozess, sehr spannend erzählt. So mutierte der Roman zum Schluss hin regelrecht zum Gerichtsthriller. WOW! Vom Schreibstil erinnert es mich an den „Papierpalast“ und „Vom Ende der Nacht“.
"Wir sind eine Liebesgeschichte, und sie ist weit besser als alle, die ich mir in der Vergangenheit zusammengeräumt habe. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, nur einen einzigen, dann wäre es dieser: Ich wünsche mir, dass unsere Geschichte ein Happy End hat." [S. 69] Beth und Gabriel verbringen einen Sommer miteinander. Es ist wohl das, was man die erste große Liebe nennt. Beth entspricht jedoch nicht den Ansprüchen Gabriels versnobter Mutter. Es kommt wie es kommen muss und die junge Liebe scheitert, noch ehe sie eine Chance hatte zu wachsen. Sowohl Gabe, als auch Beth finden neue Partner und ihre Leben gehen ohneeinander weiter, bis Gabriel Jahre später zurück zieht in sein Elternhaus. Frisch getrennt und mit seinen kleinen Sohn Leo im Schlepptau. Beth nähert sich Gabriel neugierig wieder an und kümmert sich liebevoll um seinen Spross, was ihrem Ehemann Frank zu Recht missfällt, der das aufziehende Unglück schon erahnt, bevor sich Beth herein stürzt. ... Der Anfang fiel mir schwer. Viele Namen, Zeitensprünge, Handlungsstränge... aber irgendwann kam dann der Moment, an dem ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Ich verstehe durchaus die Beliebtheit, die dieser Roman grade erfährt, hat er doch alles, was einen guten Schmöker ausmacht; ein Familienroman mit Krimielementen und Liebesgeschichte. Mir persönlich war das im letzten Drittel tatsächlich zu dramatisch/reisserisch und am Ende to much. Empfehlen würde ich ihn aber trotzdem.
Ganz tolle Geschichte. Man wird durch die Perspektive von Beth so angefasst, kann ihre Emotionen nachfühlen. Das Buch hat eine Intensität, obwohl es sich sehr leicht lesen lässt sind komplexe Sachverhalte in wenigen Sätzen direkt zu Herzen gehend. Den halben Stern Abzug habe ich dann doch gegeben, da die letzten circa 60 Seiten sehr wechselhaft ans dramatische Klischee schrammen . Das hätte es gar nicht gebraucht. Top 👍
Wie Risse in der Erde“ von Claire Leslie Hall ist ein fantastisches Buch. Zwischen Drama, Tragödie, Thriller und Liebesgeschichte. Ich habe die fast 400 Seiten an nicht einmal zwei Tagen durchgelesen, die Geschichte, alle Charaktere haben mich einfach nicht losgelassen. Sie erzählt von einer Frau (Beth) mit zwei Leben und zwei Männern, von einer Familie auf einer Farm und tiefer Loyalität, die bis zur letzten Seite anhält. Alles wird so einfühlsam und eindringlich, so innig und wunderschön und traurig erzählt, dass ich manchmal einfach heulen musste. Das Ende habe ich nicht kommen sehen und es hat mein Herz gebrochen. Dieses Buch ist für mich bis jetzt mein Jahreshighlight. Es hat so viele Emotionen freigesetzt in mir.
Spannung und Herzschmerz in einem 💔
Ach! Genau so ein Buch habe ich gerade gebraucht! Spannend, bewegend und mit viel Herzschmerz. Worum geht’s? Eine Farm in England, eine Frau zwischen zwei Männern. Am Ende – und das wissen wir bereits von Beginn an – sitzt eine Person auf der Anklagebank und eine andere Person ist tot. „Der Farmer ist tot, und alle wollen wissen, wer ihn getötet hat. War es ein Unfall oder war es Mord? Es sieht nach Mord aus, sagen sie, ein so präziser Schuss ins Herz muss Absicht gewesen sein.“ Beth, die Ich-Erzählerin wohnt dem Prozess bei, es geht um mutmaßlichen Mord. Aber wer wurde getötet und von wem? Das bleibt der Leserschaft zunächst verborgen. Wie es zu dieser Anklage kam und was genau passiert ist, erzählt Beth zunächst auf den zwei Zeitebenen 1955, als sie ihre Jugendliebe kennenlernt und 1968, dreizehn Jahre später mit ihrem Mann Frank. 1955 durchlebt Beth eine Sommerromanze mit dem zufälligerweise sehr gutaussehenden, klugen und wohlhabenden Gabriel. Als Gabriel nach London geht, um zu studieren, zerbricht jedoch ihr Glück sehr abrupt. 1968 lebt Beth mit ihrem Mann Frank und dessen Bruder Jimmy auf einer Farm in einem kleinen englischen Dorf. Mit ihrem Leben, ihrem Land und ihren Tieren sind sie glücklich und zufrieden. Aus den Fugen gerät aber alles, als Gabriel ins Dorf zurückkehrt. Und das beginnt gleich mit einem Knaller: „Unter all den Phantasievorstellungen, die ich im Laufe der Jahre von einem Wiedersehen mit Gabriel Wolfe hatte, war keine, in der ich sein Kind und dessen toten Hund nach Hause fahre. Leo sitzt mit dem Hund, der in einen alten Mantel von Frank gewickelt ist, auf der Rückbank des Land Rover. Das Weinen des Jungen dringt mir durch Mark und Bein.“ Gabriel, inzwischen erfolgreicher Autor, kehrt nach seiner Scheidung mit seinem Sohn ins Dorf zurück. Das erneute Aufeinandertreffen öffnet alte Wunden und bleibt auch nicht ohne Folgen. Beth gerät nun in ein Chaos aus Gefühlen und wird hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Mann und der nie erloschenen Anziehungskraft zu ihrer Jugendliebe. Zuerst hört sich das alles nach einer abgedroschenen Love-Story an, nach einer Frau zwischen zwei Männern. Für wen wird sie sich entscheiden? Für ihren supertollen, lieben und zuverlässigen Ehemann oder für ihre Jugendliebe, deren Ende für sie so schrecklich war? Nein, nein, nein… oder ja, aber nur ein bisschen kitschig. Die ganze Geschichte geht schon noch viel tiefer. Ich kann’s hier nur nicht verraten. Ein Schicksalsschlag mit weitreichenden Folgen zieht sich durch das ganze Buch, und bis ins letzte Drittel ist unklar, wer auf der Anklagebank sitzt und wer tot ist. Und zum Ende noch ein weiterer unerwarteter Twist machen das Buch zum reinsten Lesevergnügen, spannend und gleichzeitig sehr berührend. Komplexe Beziehungen und Auswirkungen von Entscheidungen prägen das Buch von Clare Leslie Hall (Der Gesang der Flusskrebse). Fazit: Einmal angefangen und nicht mehr aufgehört zu lesen, knappe 400 Seiten in zwei Tagen!
Oh, das war herzzerreißend.
Die eigentliche Überraschung an diesem Buch ist für mich, dass eigentlich eine ganz kitschige, absehbare Story erzählt wird, ohne, dass sie jemals kitschig wird oder dass das Absehbare mich gestört hätte. Ich habe Dorset gefühlt, das Dorf, die Bewohner, die Stimmung im Pub und vor allem jede Faser der Protagonisten. Ich habe jedes Wort über Liebe und Verzweiflung geglaubt. Und musste die Geschichte binnen drei Tagen verschlingen.
Erschütternde und tieftraurige Liebesgeschichte
Immer mal wieder gibt es Bücher, deren Geschichte man niemals mehr vergessen wird. „Wie Risse in der Erde“ von Clare Leslie Hall, erschienen bei Piper, ist so ein Roman! Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft. Kurz zur Handlung: Beth und Gabriel verlieben sich als Teenager im Sommer 1955, doch ihre Liebe zerbricht. 1968 kehrt Gabriel in das Dorf zurück und erneut flammen die alten Gefühle auf, und das, obwohl Beth glücklich mit dem Farmer Frank verheiratet ist. Das Ehepaar musste in den letzten Jahren viel ertragen und trotzdem hielten sie zusammen. Als die Affäre ans Licht kommt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, mein Herz erobert und es anschließend gebrochen! In poetischer Sprache erzählt uns die Autorin diese verhängnisvolle Liebesgeschichte in drei Zeitsträngen. In der Gegenwart erfahren wir, wie Beth ihre Gefühle für Gabriel wiederfindet und wie sich die Ereignisse dramatisch zuspitzen, während wir in dem Zeitstrang vor 1968 erfahren, was bis dahin in Beth Leben geschah. Im dritten Erdzählstrang handelt es sich um den Gerichtsprozess, der sanft dosiert in die Handlung eingewoben wird. So konnte ich auch erahnen, welche Konsequenzen die Affäre haben wird. Auch wenn die Autorin es meisterlich schafft, mich hier lange Zeit im Dunklen tappen zu lassen. Durch die bildhafte und gefühlvolle Sprache der Autorin tauche ich tief in die Gefühlswelt von Beth ein und leide mit ihr, Gabriel und Frank mit. Ihre Geschichte trifft mich mitten ins Herz und lässt es brechen. Ich fühlte mit jedem der Charaktere mit und konnte ihren Zwiespalt verstehen. Jede Seite dieses Romans ist besonders, weshalb er für mich ein echtes Lesehighlight wurde, an das ich mich noch lange erinnern werde! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung mit 5 von 5 Sternen, mit der dringenden Empfehlung beim Lesen Taschentücher bereit zu halten.

Bin absolut eingetaucht in die Geschichte. Die Liebe der Protagonistin zu den beiden Männern wird auf eine sehr gefühlvolle Weise erzählt. Das Buch überrascht mit unvorhersehbaren Verstrickungen und überraschenden Wendungen. Eines jener Bücher, die mich während und nach dem Lesen beschäftigten und über die unterschiedlichen Facetten der Liebe nachdenken ließen. Lesenswert!

Sternebewertung fiktiv
Was passiert, wenn die große Liebe zurückkehrt – und alles ins Wanken bringt? Dieser Roman hat mich sofort gepackt, emotional, intensiv und voller Spannung. In Wie Risse in der Erde begegnen wir Beth, die sich in den 1950er-Jahren in Gabriel verliebt. Eine zarte, berührende Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf, bis sich nach einem unvergesslichen Sommer ihre Wege trennen. 13 Jahre später ist Beth mit einem Farmer verheiratet, als Gabriel plötzlich mit seinem Sohn Leo zurückkehrt. Was folgt, ist ein Gefühlschaos, das die Vergangenheit mit voller Wucht in die Gegenwart zurückholt und in einem dramatischen Gerichtsprozess gipfelt. Die Autorin schafft es, diese Geschichte mit einer starken Sogwirkung zu erzählen. Der Roman ist dicht, leidenschaftlich und durchgehend spannend, bis zur letzten Seite. Besonders angenehm fand ich die Zeitsprünge. Sie waren klar strukturiert und haben das Leseerlebnis sogar bereichert. Was mich zusätzlich begeistert hat, war die moderne Erzählweise, trotz des 50ies Setting. Die Figuren sind vielschichtig, die Konflikte greifbar, und selbst die Passagen rund um den Prozess haben Tiefe und Dynamik. Ich habe jede Seite genossen. Ein Roman, der unter die Haut geht, emotional und literarisch überzeugend.
Drama. Liebe. Wahnsinn. Herzzerreißend. Wirklich gut.
Familiendrama und Dreiecksbeziehung im England der 60er Jahre. Schön erzählt und gut komponiert. Lange weiß man nicht, wer der Tote ist, der im Prolog angekündigt ist und um welche Art von Verbrechen es sich handelt. Nach und nach erfährt man jedoch mehr über die Geschichte um die junge Farmerin Beth, bis kurz vor Schluss alle Geheimnisse und Drama Wirklich guttischen Wendungen in einem Gerichtsprozess enden und aufgelöst werden.
Ein tragisch schönes Buch. Beth ist jung und verliebt sich Hals über Kopf in Gabriel. Die beiden verbringen einen leidenschaftlichen Sommer, sehr zum Missfallen seiner Mutter. Schließlich kommt Gabriel aus einer wichtigen Familie und ist im Herrenhaus aufgewachsen und Beth nur das Mädchen vom Dorf. Beth besucht ihn dennoch in Oxford und es kommt zu einem Missverständnis und der Trennung, die für beide schmerzhaft ist. Beth hat Frank geheiratet und sie lieben ihren Sohn Bobby über alles. Als Familie leben sie auf der Farm von Franks Familie, sein Vater David und Bruder Jimmy leben anfangs mit ihnen. Anstatt zu studieren, lebt sich Beth in das Farmleben ein und genießt es auch. Bis ein wirklich schlimmer Unfall passiert.... Beth und Frank haben sich zusammen gerauft und leben ihr Leben weiter. David ist mittlerweile verstorben und Jimmy heiratet bald Nina. Gabriel taucht wieder auf, er hat nun einen Sohn, Leo. Ein Dummer Umstand sorgt dafür, dass alle aufeinander treffen und Beth und Gabriel, trotz aller Umstände wieder Gefühle füreinander haben oder sogar immer hatten. Frank ist eifersüchtig und Jimmy ist rasend vor Wut. Wieder passiert etwas schreckliches... Im Gerichtssaal kann Beth selten ihr Tränen zurück halten. Wie teilweise über die Familie geredet wird ist unerträglich, was die Zeitungen über ihre Affäre schreiben mehr als aufgebauscht. Die Frau mit zwei Männern und ein Todesfall. Lange verschätzt man sich, wer zu Letzt gestorben ist und wer angeklagt ist. Die Spannung wird aufrecht erhalten, aber immer wieder zurück geschaut, wie eigentlich alles angefangen hat und letztlich zu dieser Tragödie wurde. Das Buch ist nicht reißerisch erzählt, eher ruhig und behutsam, sogar feinfühlig.
In diesem Familiendrama mit Spannungselementen begleiten wir Beth in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens. Alles beginnt 1955, als Beth Gabriel kennenlernt. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen und geht auf eine christliche Schule. Sie will einmal Dichterin werden, er Romanautor... Das Buch ist in drei Teile unterteilt und in jedem Teil wird zwischen zwei Zeitpunkten hin- und hergesprungen. Einmal die Vergangenheit und die Fast-Gegenwart. Warum nur fast? Hin und wieder gibt es kurze Kapitel über die tatsächliche Gegenwart. In dieser läuft gerade ein Gerichtsprozess. Wegen eines Mordes. Wer angeklagt ist und wer das Opfer, weiß man nicht. Im Laufe des Buches entwickeln sich hier Theorien und Vermutungen und man könnte denken: "Das ist doch sonnenklar!". Ich wurde jedoch sehr überrascht von den Wendungen, die diese Geschichte mit sich bringt. Vor allem zum Ende war ich sehr schockiert und gebrochen. Aber auch der Weg bis zu diesem Zeitpunkt hat mir gut gefallen. Eine emotionale Familiengeschichte, die mich insgesamt sehr gefesselt hat. Manche Entscheidungen der Buchfiguren konnte ich nicht nachvollziehen und haben mich grübelnd zurückgelassen. Aber das ist auch menschlich, nicht jede Entscheidung kann logisch sein. Der Schreibstil mit der deutschen Übersetzung ist einfach toll. Man merkt einfach, dass das Team, welches schon "Der Gesang der Flusskrebse" übersetzt hat, hier für die Übersetzung zuständig war. Das passt aber auch einfach, denn "Wie Risse in der Erde" sollten sich auf jeden Fall diejenigen anschauen, die die Flusskrebse bereits geliebt haben. Auch wenn der Naturteil hier nicht im Vordergrund steht. Das Farmleben wird dennoch sehr einprägsam dargestellt. 5 von 5 / 10 von 10 🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑

Für Leser, die sich auf eine emotionale und intellektuelle Reise einlassen möchten, ist „Wie Risse in der Erde“ eine eindrucksvolle und nachhaltige Erfahrung.
Ein eindringlicher Roman über die Brüche in einer Gesellschaft und die Verbindungen zwischen ihren Menschen. In einer poetischen, dichten Sprache erzählt Barbetta von Liebe, Verlust und der Suche nach Zugehörigkeit. Die Atmosphäre ist fesselnd, die Figuren wirken authentisch, und die tiefgründigen Fragen des Buches hallen lange nach. Ein packendes Werk für alle, die Literatur mit Tiefgang schätzen.
Man liest hier mehrere Zeitebenen zwischen 1955 und 1975, die am Ende eine runde Geschichte ergeben. Es fängt damit an, dass man im Gerichtssaal dabei ist in dem es um einen Tod eines Farmers geht. Wer auf der Anklagebank sitzt und wer der Tote ist, weiß man erst am Ende. Das fand ich spannend, denn natürlich rätselt man die ganze Zeit. Hauptprotagonistin hier ist Beth, Frau von Frank. Zusammen bewirtschaften sie eine Farm. Nach und nach werden einige Schicksalsschläge aufgedeckt die es in sich haben. Beth hat eine Jugendliebe, an der sie immer noch festhält. Ich möchte aber nichts verraten, da sich die erste Hälfte des Buchs sehr gezogen hat und ich euch nicht die spannenden Wendungen kaputt machen will. Der Schreibstil war toll und hielt mich am lesen, denn ich dachte mehrmals dass ich lieber abbrechen würde. Aber ab der Hälfte wurde die Geschichte richtig gut und auch die Plots am Ende waren toll. Der Schluss hat mich zu Tränen gerührt. 🥲💖 Ich fand vor allem die Passagen rund um den Prozess spannend, die sonstigen Handlungen weniger. Ich mochte Beth einfach nicht und das machte es dann schwierig der Geschichte zu folgen. Eine tragische Familiengeschichte mit tollen Momenten. Kann man lesen wenn man Lust auf so einen Roman hat, wenn nicht hat man aber auch nichts verpasst ♥️

Claire Leslie Halls Roman "Wie Risse in der Erde" ist eine tiefgründige und emotional vielschichtige Geschichte. Hall beweist ein bemerkenswertes Talent dafür, Charaktere zu erschaffen, die sowohl fehlerhaft als auch zutiefst menschlich sind, und sie in eine spannende und berührende Handlung zu verweben. Im Zentrum des Romans steht eine Familie, deren scheinbar stabiles Fundament durch unerwartete Ereignisse und lange vergrabene Geheimnisse erschüttert wird – wie Risse, die sich durch die Erde ziehen und alles zu sprengen drohen. Hall gelingt es, die komplexe Dynamik innerhalb dieser Familie darzustellen. Jedes Mitglied trägt seine eigenen Lasten und Hoffnungen, und die Art und Weise, wie ihre Leben miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen, ist bemerkenswert nuanciert. Auch erwähnenswert ist die sensible und detailreiche Sprache. Die Beschreibungen sind oft poetisch, ohne dabei jemals überladen zu wirken. Die Autorin schafft es, Stimmungen und Emotionen so lebendig einzufangen, dass man als Leser vollständig in die Welt des Romans eintauchen kann. Man spürt den Schmerz, die Wut, aber auch die zarten Momente der Hoffnung und Verbundenheit, die sich trotz aller Widrigkeiten ihren Weg bahnen. Der Plot ist geschickt konstruiert und hält den Leser mit unerwarteten Wendungen und tiefgründigen Enthüllungen bei der Stange. "Wie Risse in der Erde" ist ein tiefgründiger, psychologisch ausgefeilter Roman, der das Herz berührt und den Verstand fordert.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Sehr gut ist Clare Leslie Hall das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Zeitebenen gelungenen. Die Liebesgeschichte zwischen Beth und Gabriel war für meinen Geschmack aber teils deutlich drüber, weswegen ich eine Punkt abgezogen habe.
Vielleicht ein bissl zu viel Drama, ein bissl zu viel Liebe, aber ein fesselnd geschriebenes Buch.
„Wie Risse in der Erde“ von Clare Leslie Hall gehört zu den Romanen, an denen man im ersten Halbjahr 2025 kaum vorbeigekommen ist. Sie waren in jedem Buchladen und auf vielen Social Media Kanälen ständig präsent und wurde sehr oft empfohlen. Umso mehr wundert es mich, dass es in meiner Buchbubble – vor allem in Buchrebellin-Forum – noch nicht besprochen wurde. Erzählt wird die Geschichte von Beth, die mit 17 Jahren im Sommer 1955 einen unvergesslichen Sommer mit ihrer ersten großen Liebe Gabriel verbringt. Doch die Beziehung zerbricht und 13 Jahre später ist Beth glücklich mit Frank verheiratet und bewirtschaftet zusammen mit ihm eine Farm. Als Gabriel eines Tages in seine Heimat zurückkehrt, gerät Beth in einen Gefühlsstrudel und muss weitreichende Entscheidungen treffen. Der Roman wird über drei verschiedene Ebenen erzählt. Zum einen gibt es die beiden Zeitstränge 1955 und 1968, aber es gibt auch Kapitel, die mit „Der Prozess“ überschrieben sind und diese Kapitel machen die Geschichte spannenden, denn es ist klar, dass ein Mensch sterben musste, aber wir wissen nicht wer und wir wissen nicht was genau passiert und wer den Tod zu verantworten hat. Ich bin trotz der „drohenden“ Liebesgeschichte von Beth und Gabriel, die einen großen Teil des Buches ausmacht, grandios gut in die Geschichte reingekommen.Clare Leslie Hall hat einen mitreißenden Erzählstil, die Film im Kopfkino springt sofort an und die Spannung, die erzeugt wird, lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Die Bilder, die Geschichte und das Ende des Romans habe ich auch nach knapp einem halben Jahr, nachdem ich das Buch gelesen habe, noch gut im Hinterstübchen abgespeichert, weshalb das Buch für mich zu den wirklichen guten Büchern des eher mauen Lesejahres 2025 gehört. Mag sein, dass die Liebesgeschichte dem ein oder anderen Lesenden zu kitschig ist, aber ich fand es gut zu ertragen, da mich der zweite Erzählstrang und „Der Prozess“ deutlich mehr mitfiebern lassen. Ab einem gewissen Punkt lässt sich jedoch erahnen, wie die Geschichte ausgehen wird und wer für den Tod eines Menschen verantwortlich ist und ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob mir diese Wendung wirklich gefällt. Andererseits endet das Buch sehr versöhnlich, zumal ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wie die Autorin das Buch für alle Beteiligten weitestgehend zufriedenstellend abschließen würde. Sie hat es gut gemacht, auch wenn mir das Buch im Endeffekt leicht „drüber“ in der Dramatik der Ereignisse war und es deshalb für mich nicht ganz zu einem Highlight gereicht hat. Aber die Autorin hat mir spannende Lesestunden beschert, weshalb ich es gerne weiterempfehle.
Wenn die Liebe bebt und der Boden unter den Seiten kracht
Ganz ehrlich: Ich dachte, ich lese ein bisschen Liebesdrama mit Herzschmerz und Taschentuch – und zack, plötzlich steck ich mitten in einem Thriller, der mir die Kaffeetasse aus der Hand zittern lässt. Dieses Buch hat mich sowas von eiskalt erwischt – im besten Sinne. Clare Leslie Hall hat’s einfach drauf: Ihre Sprache schleicht sich erst leise ins Hirn, dann macht sie einen Salto im Bauch und landet mit einem Tusch direkt im Herz. Ich hab gelacht, gezweifelt, wild gegoogelt (nur um zu merken, dass ich eh keine Antworten finde) und am Ende fast die Bahn verpasst, weil ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Die Charaktere? So lebendig, dass ich fast ihre Steuererklärung machen wollte. Und die Dialoge? Stellenweise so bissig und klug, dass ich mir ein paar Sätze rausschreiben musste, nur um sie später beim Smalltalk einzubauen. Es gibt eine Dreiecksbeziehung, aber keine dieser nervigen, klischeehaften – sondern eine mit Ecken, Kanten und richtig viel Emotion. Und dann diese Landschaftsbeschreibungen! Ich hatte ständig das Gefühl, ich stünde mitten zwischen aufgerissener Erde, während irgendwo ein altes Geheimnis rumort. Die Story baut sich wie ein Gewitter auf – erst leises Grollen, dann Blitz und Donner. Und wenn man denkt, jetzt ist alles aufgedeckt, kommt Hall nochmal mit einem Twist um die Ecke, bei dem ich fast vom Sofa gefallen bin. Fazit: Wer auf Bücher steht, die sich nicht festlegen lassen – mal gefühlvoll, mal hochspannend, mal bittersüß – der sollte sich Wie Risse in der Erde unbedingt reinziehen. Ich bin verliebt. In die Geschichte, in die Figuren, und ja, sogar ein bisschen in den Schreibstil.

Herzzerreißend und spannend
Als ich von dem Buch erfahren habe, wurde gleich mein Interesse geweckt. Und auch wenn ich nach den ersten Seiten etwas anderes erwartet habe, so hat mir das Buch doch sehr gefallen. Die Autorin hat einen unglaublichen Schreibstil, zwischen Poesie und natuerverliebtheit beschreibt die eine Szenerie, die atmosphärisch wie intensiv ist. Auch hat sie erstklassige und tiefgründige Charaktere geschaffen und auch eine intensive Geschichte, romantisch, aber auch beklammend, schön und zugleich herzzerreißend. Die Geschichte bietet so viele Themen, von Liebe über Verlust, erster und zweiter Liebe, Betrug, Mord und einfach das Leben. Alles wird zu einem wunderbaren Roman zusammengeführt, welcher ans Herz geht, aber auch spannend geschrieben ist. Es gab für mich zwar die ein oder andere kleine Länge, dennoch würde ich das Buch jedem empfehlen, der eine Achterbahn der Gefühle erleben möchte, der möchte, dass das Herz erwärmt wird, nur um wenige Sekunden später in tausend Teile zerrissen zu werden.

Ein stilles, starkes Buch über Liebe, Verlust und die Suche nach einem neuen Anfang.
Wie die Risse in der Erde“ ist ein zutiefst bewegender Roman über die Narben, die das Leben hinterlässt – und darüber, wie Liebe, Verlust und Vergebung ineinander verwoben sind. Die Geschichte begleitet eine Frau, deren Leben durch Trauer, eine verborgene Vergangenheit und die erste unvergessliche Liebe erschüttert wird. In kurzen, präzisen Kapiteln entfaltet sich ein dichtes Geflecht aus Erinnerungen, einer kriselnden Ehe, einer Affäre – und jenen Entscheidungen, die nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der Menschen um einen herum für immer verändern. Besonders hervorzuheben ist der wunderschöne Schreibstil: poetisch, aber nie kitschig. Ich bin durch die Seiten geflogen, jedes Kapitel ein kleiner Stich ins Herz – mal leise, mal voller Wucht. Die Themen Trauer, Vergebung und der Umgang mit Verlust werden sensibel und kraftvoll zugleich behandelt. Und gerade weil die Kapitel so kurz und pointiert sind, wirkt jedes Gefühl umso intensiver. Ein Buch, das bleibt – wie Risse in der Erde, die sich nicht schließen, aber mit der Zeit zu einem Teil des neuen Bodens werden, auf dem man weitergeht.
Characteristics
14 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Im Mittelpunkt dieses umwerfenden Romans steht eine leidenschaftliche Dreiecksbeziehung, die mit einem spannenden Todesfall verknüpft ist.
»Wie viel einfacher wäre es doch, wenn wir die Wahrheit sagen könnten.«
Als Siebzehnjährige verliebt sich Beth in den schönen und klugen Gabriel. Am Ende eines leidenschaftlichen, flirrenden Sommers jedoch zerbricht ihr Glück. 13 Jahre später lebt Beth glücklich mit ihrem Mann auf einer Farm. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um Land und Tiere und genießen ihre noch immer große Liebe. Doch dann kehrt Gabriel mit seinem Sohn Leo in das Dorf zurück und reißt alte Wunden auf. Beth hat einen Sohn verloren – damals war er so alt, wie Leo jetzt. Ihre Gefühle brechen mit Wucht über sie herein, und sie trifft eine Entscheidung, die verheerende Folgen hat. Ein Mensch wird sterben, und ein anderer wird dafür büßen. Doch wer wirklich die Schuld trägt, bleibt bis zum Schluss das große Geheimnis dieses herausragenden Romans.
Herzzerreißend und doch hoffnungsvoll
Clare Leslie Hall hat eine Geschichte geschrieben, die das Leben in all seinen Facetten zeigt: die Schönheit und den Schrecken, Geburt und Tod, Liebe und Verlust, Lust und Schmerz – dieses verrückte Nebeneinander von Gegensätzen, das überwältigend sein kann.
Über die Unausweichlichkeit der Liebe, die Unberechenbarkeit des Lebens und eine Frau, die dem Schicksal trotzt.
»›Wie Risse in der Erde‹ von Clare Leslie Hall ist eine unvergessliche Geschichte über Liebe, Verlust und die Entscheidungen, die unser Leben prägen, aber es ist auch ein meisterhaft ausgearbeiteter Krimi, der einen bis zur letzten Seite in Atem hält. Und dieses Ende?! Das habe ich nicht kommen sehen.« REESE WITHERSPOON
»Eine Liebesgeschichte, die ihresgleichen sucht. Ein fulminanter und wunderschöner Roman.« CHRIS WHITAKER, Autor von »Von hier bis zum Anfang«
»Clare Leslie Halls Roman ist mitreißend, poetisch und geheimnisvoll. Er beschreibt, wie eine zarte und unschuldige Liebe das Leben von Familien über Generationen hinweg prägt. Selbst auf einer idyllischen Farm in England kann unmögliche Leidenschaft tödliche Folgen haben. Doch auch wenn Liebe zerstörerisch ist, kann sie als heilende Kraft an den Ort zurückkehren, wo sie begonnen hat. Dieser bewegende, sensible und fesselnde Roman zielt direkt aufs Herz und trifft mitten ins Schwarze.« DELIA OWENS, Autorin von »Der Gesang der Flusskrebse«
»›Wie Risse in der Erde‹ zieht einen in den Bann: zart und kraftvoll, lyrisch, gewaltig und leidenschaftlich. Ich habe es verschlungen.« MIRANDA COWLEY HELLER, Autorin von »Der Papierpalast«
»Wie Risse in der Erde« ist ein wunderschön beobachteter und brillant konstruierter Roman, der einen nicht loslässt. Er hat alles: Liebe, Verlust, Wut, Vergebung – und ich war von der ersten Seite an absolut gefesselt.« MARY BETH KEANE
»Die englische Autorin Clare Leslie Hall hat mit ihrem klugen und wendungsreichen US-Debüt eine im englischen Dorset spielende Geschichte über Trauer, Liebe und Mord geschrieben. (…) Hall macht Beth zu einer faszinierend komplexen Hauptfigur, die zwischen Unruhe und Glücklichsein schwankt. Alles erweist sich als anders, als es auf den ersten Blick scheint. Dieser scharfsinnige Gesellschaftsroman wird den Lesern noch lange in Erinnerung bleiben.« PUBLISHERS WEEKLY
»›Wie Risse in der Erde‹ ist ein meisterhaftes Buch einer versierten Autorin, das so herzzerreißend wie spannend ist.« BOOKLIST
»Halls Sprache ist so mitreißend, dass man unbedingt weiterlesen muss. Ein elegant geschriebener Roman mit einer fesselnden Dreiecksbeziehung und einigen cleveren Wendungen.« KIRKUS
Book Information
Author Description
Clare Leslie Hall ist eine Bestsellerautorin und Journalistin. Mit ihrer Familie lebt sie in der betörenden Wildnis von Dorset, England. Dort spielt auch ihr überragender Roman, mit dem sie sich noch einmal ganz neu erfindet. Er erscheint weltweit in 30 Ländern und sorgt bereits vor seinem Erscheinen für Furore.
Posts
Ein krasses Buch ! Toll geschrieben und es war sehr emotional. Das Ende kam sehr unerwartet für mich. Dieser Plottwist war wirklich sehr gelungen. Zwischendurch waren meine Gefühle der Hauptfigur gegenüber etwas abgekühlt. Manchmal empfand ich sie als egoistisch.Interessant war für mich, was man so alles über das Leben auf einer Farm erfahren hat.
Beth & Gabriel verlieben sich als Teenager- aber es hält nicht. Ihre Wege trennen sich und Gabrielle verlässt das Dorf. Jahre später kehrt er zurück - Beth ist verheiratet mit Frank und sie lieben sich. Doch da sind immer noch Gefühle (die erste Liebe vergisst man nie)- und in den Jahren ist so viel passiert. Und dann lässt sich Beth auf eine Affäre ein. Es passiert etwas….
In drei Erzählsträngen zeichnet Clare Leslie Hall, mit ihrer tollen, bildhaften, atmosphärischen Schreibstil (aus der Sichtweise von Beth,) die Teenagerzeit von Beth, Gabrielle und Frank. Es geht auch in den Rücksprüngen darum,wie Beth und Frank zusammen kommen. Wie ihr gemeinsames Leben auf der Farm ist - wie eng die beiden sind. Sie lässt mitfühlen, wie es für alle drei Protagonisten ist, als Gabrielle zurück kommt und, was dann geschieht. Und, wer Täter oder Opfer ist. Denn zum Einstieg in das Buch befindet Beth sich in einer Gerichtsverhandlung. Alles ist eingebettet in schönen Naturschilderungen, die jedoch nie überhand nehmen. Der Roman ist Familien- und Liebesgeschichte in einem. Die Gerichtsverhandlung erinnert in Kombination mit Natur- Familien- Liebesgeschichte an Den Gesang der Flusskrebse.
Beth & Gabriel verlieben sich als Teenager- aber es hält nicht. Ihre Wege trennen sich und Gabrielle verlässt das Dorf. Jahre später kehrt er zurück - Beth ist verheiratet mit Frank und sie lieben sich. Doch da sind immer noch Gefühle (die erste Liebe vergisst man nie)- und in den Jahren ist so viel passiert. Und dann lässt sich Beth auf eine Affäre ein. Es passiert etwas….
In drei Erzählsträngen zeichnet Clare Leslie Hall, mit ihrer tollen, bildhaften, atmosphärischen Schreibstil (aus der Sichtweise von Beth,) die Teenagerzeit von Beth, Gabrielle und Frank. Es geht auch in den Rücksprüngen darum,wie Beth und Frank zusammen kommen. Wie ihr gemeinsames Leben auf der Farm ist - wie eng die beiden sind. Sie lässt mitfühlen, wie es für alle drei Protagonisten ist, als Gabrielle zurück kommt und, was dann geschieht. Und, wer Täter oder Opfer ist. Denn zum Einstieg in das Buch befindet Beth sich in einer Gerichtsverhandlung. Alles ist eingebettet in schönen Naturschilderungen, die jedoch nie überhand nehmen. Der Roman ist Familien- und Liebesgeschichte in einem. Die Gerichtsverhandlung erinnert in Kombination mit Natur- Familien- Liebesgeschichte an Den Gesang der Flusskrebse.
Emotionales Highlight 💔❤️🩹
✨Rezensionsexemplar✨ Großartig übersetzt von Klaus Timmermann und Ulrike Wasel! Dieses Buch hat mein Herz erobert und zugleich gebrochen! Die Autorin von „Der Gesang der Flusskrebse“ (eines meiner Forever favorites) hat das Buch sehr gelobt und sie sollte Recht behalten. Diese Geschichte hat mich zerrissen und mehrfach zum Weinen gebracht: Beth und Gabriel verbringen einen Sommer miteinander, es ist für beide die erste große Liebe. Diese Liebe endet abrupt und sie verlieren den Kontakt. Als Gabriel nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurückkehrt, den Ort, an dem Beth mit ihrem Mann Frank lebt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Ich möchte Euch am liebsten alles erzählen, aber meine Rezension hat keinerlei Spoiler und ich verrate Euch sogar weniger, als die offizielle Beschreibung. Meine Empfehlung ist dennoch, diese gründlich zu studieren und abzuwägen, ob das die richtige Art von Herzschmerz für Euch ist. Ich lebe für Bücher, die mein Herz brechen. Je mehr ich weine und anschließend gebrochen dasitze und mein Leben hinterfrage, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein weiteres Lieblingsbuch gefunden habe. Ich habe zu allen Charakteren eine tiefe Bindung aufbauen können (außer zu den paar „Hexen“) und werde sie niemals vergessen. Clare Leslie Hall hat ein Buch, das deutlich in der Vergangenheit spielt, modern und zeitgemäß wirken lassen. Zu verdanken haben wir das einem tollen Schreibstil, einer sehr gelungenen Übersetzung und einem gewissen Etwas, das so besondere Romane einfach ausmacht. Der Piper Verlag wusste, warum sie mir Taschentücher mitgesendet haben! Große Leseempfehlung! 5/5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️❤️

Achtung SPOILER
Ich gebe keine Sterne, da ich das Buch bei 63% abgebrochen habe. Trotzdem möchte ich einige Gedanken dazu teilen, das geht aber nicht ohne Spoiler. Beth verliebt sich 17jährig in Gabriel. Aufgrund eines Missverständnisses trennen sie sich und jeder geht seines Weges. Gabriel ist geschieden und hat einen Sohn und kehrt nach Jahren in das Dorf seiner Jugend zurück. Beth ist mittlerweile verheiratet mit Farmer Frank und ihr Sohn ist aufgrund eines Unfalls auf ihrer Farm tödlich verunglückt. Bis 60% bestach der Buch vor allem durch seinen poetischen Schreibstil und seine tolle Beschreibung der Farm und der Menschen. Es war total schön und sehnsuchtsvoll. Aber es kam auch früh ein bisschen konstruiert daher. Im Grunde genommen wusste man da schon, worauf es hinaus läuft. Beth und Gabriel beginnen eine Affäre und da bin ich aus dem Buch ausgestiegen. Fremdgehen ist für mich ein Tabu, offensichtlich auch in Büchern. Vor allem ist es total unnötig. Warum kommt Gabriel nach Jahren in den Ort, zu dem er nie einen Bezug außer Beth hatte? Warum konfrontiert er sie jetzt mit dem Missverständnis damals? Warum hatte in jungen Jahren keiner der beiden den Mumm den Konflikt aufzuklären? Beths Sohn starb aufgrund eines Unfalls und im Grunde genommen Unachtsamkeit seines Vater Frank. Beth hat ihm das vermutlich nicht verziehen. Warum hat Beth sich nicht von Frank getrennt? Frank redet nicht mehr über seinen Sohn, Beth will über ihn reden und ihn nicht vergessen. Hinzu kommt noch Jimmy, der schwierige Bruder von Frank, der den frühen Tod der eigenen Mutter nicht überwunden hat und exzessiv Alkohol trinkt und aggressiv ist. Der war mit aber ehrlich gesagt der liebste Charakter, weil er als einziger ehrlich und nahbar war. Der Roman ist in einen Gerichtsprozess gefasst. Man weiß nur, irgendwer hat irgendwen auf der Farm erschossen. Leider hat mich das Interesse daran aber nicht geschafft, am Buch zu halten.
Mitreißend, Leidenschaftlich und Bewegend, ich liebe das Buch.
Am Anfang hat mich die Geschichte etwas an " Wie ein einziger Tag" erinnert, auch wenn einige Rollen vertauscht sind aber vom filing und teilweise von den Handlungen. Nach und nach hatte es keine Gemeinsamkeiten mehr. Es gab viele Dramen und man könnte es bemängeln aber ich muss sagen es war trotzdem so gut gemacht das es mich nicht gestört hat, es hat nur bewirkt das ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen wollte, bzw. mich immer so sehr aufs Lesen gefreut habe und ganz ehrlich das schaffen nur gute Bücher. Es hat so einen schönen Schreibstil, schöne Sprache, herzergreifende Schicksale, mit viel Gefühl, menschliches Versagen, Fehlern und Neuanfang. Ich hör jetzt auf zu schwärmen, ließt dieses Buch wenn ihr Herzschmerz und viele Schicksale aushält.

Ich bin hin und hergerissen.
Ich konnte es nicht aus der Hand legen und ich habe sehr geweint, trotzdem die Liebe und die Unausweichlichkeit habe ich nicht gefühlt. Ich mochte Bobbys und den letzten Part aber das "before" hat sich irgendwie seltsam angefühlt und holzschnittartig. Ich finde auch das Buch wollte zu viel. Zu viele Themen, zu viel Genre und zu viel Emotionen. Warum 3,5 Sterne? Weil Teile davon, vor allem das Trauern sich sehr wahr und roh angefühlt haben und der Sog sich gut angefühlt hat.
Da war ich genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Nämlich genau da als dieses Buch in der Bücherei in den Bestand eingepflegt wurde. Die Freude war riesengroß, dass ich dieses nagelneue Buch mit nach Hause nehmen durfte. 🙂 Ich fand die Geschichte dann auch richtig gut. Irgendwie entwickelte sich schnell ein unglaublicher Sog obwohl gar nicht so viel passiert und es ein eher ruhiges Buch ist. Ich war auf jeden Fall binnen kürzester Zeit durch damit.
Was für eine Herzergreifende Story 🥺
Dieses Buch ist für mich mein absolutes Jahreshighlight! Ich habe es innerhalb von nichtmal 48 Stunden komplett verschlungen. Die Story ist absolut Herzergreifend. Die Autorin hat einen unfassbar tollen Schreibstil, der es einem nicht ermöglicht das Buch aus der Hand zu legen. Die Kapitellängen waren immer genau richtig und die Wechsel zwischen den Jahren waren absolut verständlich. Ich kann nur jedem empfehlen dieses Buch zu lesen, es ist eine unfassbar schöne aber auch schmerzende Geschichte. Ein ♥️ für Frank, wenn nur mehr Männer so wären wie er! 🙏
„Wie viel einfacher wäre es doch, wenn wir die Wahrheit sagen könnten.“ 🐑🪺🌾🌻🪺🐑🌾🐑🪺🌻🪺🌾🐑🪺🌻🐑🌾🌻🐑
🌻Beth verliebt sich mit 17 in den klugen Gabriel. Ein intensiver Sommer, der abrupt endet. 13 Jahre später lebt sie glücklich mit ihrem Ehemann Frank auf einer Farm in Dorset. Die Rückkehr von Gabriel, mittlerweile geschieden und Vater eines Sohnes, weckt alte Gefühle, gerade weil ihr eigener Sohn damals im gleichen Alter starb. Beth trifft eine verhängnisvolle Entscheidung, die zu einem Todesfall führt und deren Schuldfrage bis zuletzt ungeklärt bleibt. Der Roman erzählt von Liebe, Verlust, Schuld und der unvorhersehbaren Kraft der Gefühle. Eingebettet in die Spannung eines mysteriösen Gerichtsverfahrens. 🌾Wie Risse in der Erde ist ein ruhiger, fast schon stiller und so eindringlicher Roman, der noch lange nachhallt und der Titel ist Programm. Die Geschichte offenbart feine Brüche in Menschen, Beziehungen und gesellschaftlichen Strukturen. Doch wie Risse in trockener Erde nicht nur Zerstörung, sondern auch die Möglichkeit neuer Wurzeln bedeuten, so birgt auch dieser Roman Hoffnung. Hoffnung, dass in jedem Ende ein leiser Zauber des Anfangs wohnt. 🪺Es ist ein Buch über Verluste, über Erinnerungen, über das, was nicht gesagt wird. Aber mehr noch ist es ein Buch über Widerstandskraft, über das leise Weiterleben und einem Neuanfang der im Schatten wächst. 🐑Besonders berührend sind die Figuren. Sie wirken wie aus dem Leben gegriffen, mit einer Tiefe und Verletzlichkeit, die sich nicht konstruiert anfühlt. Sie stolpern, scheitern, zweifeln und genau darin liegt das besondere. 🌾Ich hatte extrem hohe Erwartungen an den Roman und mich sehr auf das Lesen gefreut und was soll ich sagen, ich würde in keinster Weise enttäuscht. Die Geschichte war genauso wundervoll wie erwartet.

Zu tiefst bewegend und wunderschön erzählt
Wie Risse in der Erde ist ein stilles, tiefgründiges Buch, das mich wohl noch länger beschäftigen wird. Es erzählt nicht laut, sondern eindringlich und mit einer Wucht, die unter die Haut geht. Die Geschichte hat mich tief berührt: Eine Frau zwischen einer großen Liebe und einer weiteren, bedeutsamen Verbindung fürs Leben. Es geht um Verluste, Missverständnisse, um das, was unausgesprochen bleibt – und um das, was die Zeit mit uns macht. Traurig, aber doch niemals hoffnungslos. Der Schreibstil ist schlicht, aber poetisch. Mit wenigen Worten und einem flüssigen Schreibstil gelingt es der Autorin Claire Leslie Hall, einen von der ersten Seite an mitzunehmen und eintauchen zu lassen in ein aufreibendes Farmerleben, einer wunderschönen Landschaft, und einer Welt voll von Emotionen. Es ist keine laute, actionreiche Geschichte, sondern ein feinfühliges, ruhiges Porträt vom Lieben, Loslassen und Weiterleben. Ich mochte die Geschichten wirklich sehr – sie hat mich nicht nur berührt, sondern als Mama von 2 Kids auch tief bewegt. Ganz großes Kino für alle, die sich auf leise Töne und emotionale Tiefe einlassen wollen.
Puh mir stehen die Tränen in den Augen und ich muss sagen, wie Risse in der Erde hat mich wirklich mitgerissen. Ich habe es wahnsinnig schnell durchgelesen und habe mich immer drauf gefreut, wieder zu lesen. Eine dramatische, traurige Geschichte, aber so spannend, man will endlich wissen was passiert ist. Hier geht es 1955 in Dorset um Beth. Sie verliebt sich in den reichen Jungen Gabriel. Sie verbringen einen romantischen Sommer voller Liebe und wollen sich nie mehr verlieren. Doch Missverständnisse trennen die Beiden. 1968 lebt Beth mit ihrem Ehemann Frank auf der Farm und führt ein ganz anderes Leben. Eines Tages kehrt Gabriel zurück und Beth spürt immer noch die gleiche Leidenschaft, wie im Sommer 1955. Das Buch schwankt immer zwischen verschiedenen Zeitzonen. 1955 ( früher ) 1968 das macht die Geschichte so interessant, weil man alle Perspektiven dadurch verfolgen kann. Ich musste oft weinen und es hat mich absolut emotional gepackt. Ich würde es jedem empfehlen. ▪️ erste Liebe ▪️Zelten am See ▪️ Reiche Eltern ▪️ Oxford ▪️ Missverstanden ▪️ Eifersucht ▪️ Farmleben ▪️ Jimmy ▪️ Leo ▪️Louise ▪️ Bobby ▪️ Schüsse ▪️ ich werde dich immer lieben▪️ Buße und Gnade ▪️ Grace
Eine gut und spannend erzählte außergewöhnliche Geschichte mit hervorragend gezeichneten, glaubwürdigen Charakteren. Zunächst habe ich schlecht in die Geschichte hineingefunden, da die Kapitel recht kurz waren und die Zeitebenen zu schnell wechselten. Doch dann nahm mich diese emotionale, dramatische Story gefangen und ich wurde nicht enttäuscht. Wir erfahren von Liebe, Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt ebenso wie von Verletzungen, Untreue, Sehnsucht und unverarbeiteten Schicksalen. Alles wird verbunden durch die Liebesgeschichte zwischen Beth, Gabriel, Frank mit ihren Familien und Kindern im englischen, ländlichen Raum. Wir erfahren vom Tod des 9jährigen Bobby und dessen Auswirkungen auf alle Ebenen im Leben der Protagonisten.
Mich kann man mit schönen Covern aufmerksam machen und locken. Genau das macht das Cover von "Wie Risse in der Erde". Zusätzlich gelockt hat mich dann die Inhaltsangabe, die ein spannendes Buch verspricht. Geschrieben ist das Buch in fünf Teilen, wobei ich am Anfang ein bisschen Schwierigkeiten hatte, in die Geschichte hinein zu finden. Sie wurde in drei Erzählsträngen verfasst und das war mir zunächst zu unruhig. Letztlich habe ich mich dann aber doch bald daran gewöhnen können und es wurde ein wirklich dramatisches und berührendes Leseerlebnis. Die Charaktere der drei Hauptfiguren Gabriel, Elizabeth und Frank sind gut ausgearbeitet und glaubhaft dargestellt. Das gilt auch für die Landschaft im britischen North Dorset und dem Handlungszeitraum von 1955 bis 1975. Clare Leslie Hall schreibt in einem angenehmen Stil, der mir ausgesprochen gut gefällt. Der Spannungsbogen beginnt mit dem ersten Satz, denn man weiß nur, dass jemand gestorben ist, aber nicht wer und schon gar nicht, ob es ein Unfall oder Mord war. Ebenso ungewiss ist, wem da ein Prozess gemacht wird. Das macht so richtig neugierig und erwartungsvoll. Zudem gibt es Überraschungen und Wendungen, die ich nicht vorhergesehen habe. Ein Lob spreche ich den Übersetzenden Ulrike Wasel und Klaus Timmermann aus, die einmal mehr eine tolle Arbeit gemacht haben. Alles in allem ist es ein faszinierendes, fesselndes Buch, das ich gerne weiter empfehlen kann.
Ich habe geahnt wer dafür verantwortlich sein wird, dass es einen Toten gegeben hat und leider kam dann letztendlich auch nicht die große Überraschung 🤷🏻♀️ Das Buch war nicht schlecht, konnte in mir allerdings nicht die großen Gefühle hervorkramen, da gab es anderes wobei ich mir die Augen aus dem Kopf geheult habe 🙈 Ich denke für mich war es aktuell die falsche Zeit ein weiteres Mal Drama hier, Drama da zu lesen. Vor allem nach "Alles was ich geben kann" von Rebecca Yarros. *seufz Da hatte dieses Buch leider schlechte Karten...
Eine Liebesgeschichte, die unter die Haut geht – leise, eindringlich, überraschend spannend.
Dieses Buch hat mich völlig überrascht – im allerbesten Sinne 🤩 Schon der Einstieg ist intensiv: Es gibt Andeutungen zu einem Mord, bei dem man zunächst nicht weiß, wer Opfer und Täter sind. Trotz der Zeitsprünge am Anfang war ich schnell in der Geschichte drin. Nach und nach setzen sich die Puzzlestücke zusammen. Mit jedem Kapitel lernt man die Protagonisten besser kennen – ihre Gefühle, ihre inneren Kämpfe und ihre (Ver-)Bindungen zueinander. Clare Leslie Hall erzählt mit einer unglaublich feinen Sprache, bildhaft, gefühlvoll, ohne kitschig zu werden. Was ich nicht erwartet hatte: Neben all der emotionalen Tiefe liegt durchgehend eine gewisse Spannung in der Luft. Ich wollte unbedingt wissen, was mit Bobby passiert ist – und was es mit dem Prozess auf sich hat, der sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. Erst ganz am Ende wird alles aufgelöst – aber Schritt für Schritt nähert man sich der Wahrheit. Ich mochte wirklich alle Figuren – sie wirken so nahbar, so menschlich, dass man sie gerne im echten Leben um sich hätte. 📚 Fazit: Wer eine klassische Lovestory erwartet, wird überrascht sein – "Wie Risse in der Erde" ist viel mehr. Ein tiefgründiger, bewegender Roman über Liebe, Verlust und das Leben selbst. Für mich ein echtes Highlight. 💔✨ 🔸 Triggerwarnung: Im Buch geht es unter anderem um den Verlust eines Kindes – emotional fordernd, aber einfühlsam erzählt.
Wow. ..was für ein tolles Buch! "Wie Risse in der Erde" ist eine wunderbare, dramatische, berührende Familiengeschichte, die mich von Anfang an mitgerissen und gefesselt hat. Sie ist in mehreren Zeitebenen, aus der Perspektive von Beth geschrieben. Auch wenn ich nicht so richtig warm mit Beth wurde, konnte ich doch ihre Gefühle gut nachvollziehen. Das Buch ist sehr einfühlsam, tiefgründig und authentisch geschrieben. Man ahnt schon früh, dass diese Dreiecksgeschichte tragisch endet, doch es gab zum Ende hin noch einige Wendungen die mich überrascht haben. Es geht um Liebe, Verlust, Schuld und Moral. Ein Buch das nachhallt und das man nicht so schnell vergisst. Von mir gibt es eine große Leseempfehlung dafür.
Wow. Was eine Wucht.
Ich habe mich schon sehr auf das Buch gefreut. Dass jeder gut über dieses Buch spricht, wird dem auf jeden Fall gerecht. Dieses Buch ist eine Wucht. Ich habe auf jeder Seite mitgefühlt. Es ist voller Emotionen. Eine tolle Geschichte. Rührend, liebevoll und auch sehr überraschend. Auf jeden Fall ein sehr tolles Jahreshighlight. Ich werde bestimmt eine Weile drüber nachdenken.... 🤍

Wow! Ein Jahreshighlight 2025!
Ende der 60er Jahre im englischen Dorset verlieben sich Beth und Gabriel ineinander, doch sie kommen aus unterschiedlichen Welten und am Ende eines leidenschaftlichen Sommers trennen sie sich, sind verletzt und gehen getrennte Wege. 13 Jahre später begegnen sie sich wieder, als Gabriel mit seinem Sohn Leo ins Dorf zurückkehrt, wo Beth, inzwischen glücklich verheiratet mit Frank, mit großer Hingabe eine Farm bewirtschaftet. Die alte Anziehung und Liebe ist noch immer da, doch zwischen ihnen steht nicht nur das Ungesagte der Vergangenheit, sondern auch das Leben, das sie führen, mit allen getroffenen Entscheidungen und erlebten Schicksalen. Die Dreiecksbeziehung Beth- Frank -Gabriel setzt eine Wucht von Gefühlen und Ereignissen frei, die so bewegend und kraftvoll erzählt werden, dass es einen mitten ins Herz trifft. Das Leben in all seiner Schönheit und Unberechenbarkeit zwischen Liebe, Verlust, Trauer und Vergebung wird unglaublich spannend und scharfsinnig erzählt. Dabei entstehen wunderbar komplexe Charaktere und klug eingefädelte Windungen. Man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Unbedingt lesen!
Mir hat das Buch im Großen und Ganzen gefallen, aber die Protagonisten wurden mir weitestgehend immer unsympathischer und die Handlungen, vor allem je weiter man eintaucht und erfährt, immer weniger nachvollziehbar. Insgesamt ist das Buch sprachlich toll, das Setting bildhaft und der Plot geschickt konstruiert. Lange rätselt man, wer auf der Anklagebank sitzt und wer getötet wurde. Die Spannung wird gut gehalten, nur hat mich das Buch etwas verloren als die Charaktere sich immer fragwürdiger verhalten haben. Ist sicher Geschmackssache.
Wie Risse in der Erde… mit einem Fuß im Liebesdrama und mit dem anderen im Gerichtsthriller steht. Als Leser mit grauen Schläfen sage ich: dieser Titel weckt Erinnerungen an dampfende Felder in Dorset, an jugendliche Sommerromanzen und an eine Schuld, die wie ein Riss im Boden immer wieder aufbricht. 🫤 Meine erste Gesamtwirkung? 🌄 … atmosphärisch dicht, gefühlvoll und unerwartet spannend.
Die Autorin zeichnet die Dreiecksgeschichte zwischen Beth, ihrem bodenständigen Ehemann Frank und dem charismatischen Gabriel mit viel Gespür für Stimmungen. Die Zeitsprünge zwischen den 50ern und späten 60ern geben dem Ganzen eine aufregende Dynamik. Als Liebhaber von Thriller hätte ich mir bei den männlichen Figuren manchmal mehr Nuancen gewünscht… Frank bleibt der Heilige, Gabriel der charmante Reiche, doch der Sog der Handlung ist schwer zu leugnen. Die Spannung um den Prozess am Old Bailey hat mich trotz einiger tränenreicher Momente immer wieder zur nächsten Seite greifen lassen. Ja, die Dramatik ist hochdosiert, aber sie funktioniert; wer bei „Sturm der Liebe“ gähnt, bekommt hier durchaus seinen Puls hoch! 😉 Also: Wenn Du Bücher magst, die Dich emotional fordern, die zwischen Liebe und Tragödie pendeln, und bei denen am Ende niemand ganz unschuldig bleibt …dann könnte „Wie Risse in der Erde“ genau Dein Ding sein. Für mich ein solides Stück Unterhaltung mit Tiefe, das mich nachdenken ließ, wie sehr vergangene Entscheidungen unsere Gegenwart prägen. ⭐⭐⭐⭐ für diese emotionale Achterbahnfahrt
Ich lege mich fest: Jahreshighlight!!!! Wie gut war dieser Roman? Ein Liebesdreieck, Schicksalsschläge, Mord und was ich besonders am Ende gefeiert habe: der dazugehörige Prozess, sehr spannend erzählt. So mutierte der Roman zum Schluss hin regelrecht zum Gerichtsthriller. WOW! Vom Schreibstil erinnert es mich an den „Papierpalast“ und „Vom Ende der Nacht“.
"Wir sind eine Liebesgeschichte, und sie ist weit besser als alle, die ich mir in der Vergangenheit zusammengeräumt habe. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, nur einen einzigen, dann wäre es dieser: Ich wünsche mir, dass unsere Geschichte ein Happy End hat." [S. 69] Beth und Gabriel verbringen einen Sommer miteinander. Es ist wohl das, was man die erste große Liebe nennt. Beth entspricht jedoch nicht den Ansprüchen Gabriels versnobter Mutter. Es kommt wie es kommen muss und die junge Liebe scheitert, noch ehe sie eine Chance hatte zu wachsen. Sowohl Gabe, als auch Beth finden neue Partner und ihre Leben gehen ohneeinander weiter, bis Gabriel Jahre später zurück zieht in sein Elternhaus. Frisch getrennt und mit seinen kleinen Sohn Leo im Schlepptau. Beth nähert sich Gabriel neugierig wieder an und kümmert sich liebevoll um seinen Spross, was ihrem Ehemann Frank zu Recht missfällt, der das aufziehende Unglück schon erahnt, bevor sich Beth herein stürzt. ... Der Anfang fiel mir schwer. Viele Namen, Zeitensprünge, Handlungsstränge... aber irgendwann kam dann der Moment, an dem ich das Buch nicht mehr weglegen konnte. Ich verstehe durchaus die Beliebtheit, die dieser Roman grade erfährt, hat er doch alles, was einen guten Schmöker ausmacht; ein Familienroman mit Krimielementen und Liebesgeschichte. Mir persönlich war das im letzten Drittel tatsächlich zu dramatisch/reisserisch und am Ende to much. Empfehlen würde ich ihn aber trotzdem.
Ganz tolle Geschichte. Man wird durch die Perspektive von Beth so angefasst, kann ihre Emotionen nachfühlen. Das Buch hat eine Intensität, obwohl es sich sehr leicht lesen lässt sind komplexe Sachverhalte in wenigen Sätzen direkt zu Herzen gehend. Den halben Stern Abzug habe ich dann doch gegeben, da die letzten circa 60 Seiten sehr wechselhaft ans dramatische Klischee schrammen . Das hätte es gar nicht gebraucht. Top 👍
Wie Risse in der Erde“ von Claire Leslie Hall ist ein fantastisches Buch. Zwischen Drama, Tragödie, Thriller und Liebesgeschichte. Ich habe die fast 400 Seiten an nicht einmal zwei Tagen durchgelesen, die Geschichte, alle Charaktere haben mich einfach nicht losgelassen. Sie erzählt von einer Frau (Beth) mit zwei Leben und zwei Männern, von einer Familie auf einer Farm und tiefer Loyalität, die bis zur letzten Seite anhält. Alles wird so einfühlsam und eindringlich, so innig und wunderschön und traurig erzählt, dass ich manchmal einfach heulen musste. Das Ende habe ich nicht kommen sehen und es hat mein Herz gebrochen. Dieses Buch ist für mich bis jetzt mein Jahreshighlight. Es hat so viele Emotionen freigesetzt in mir.
Spannung und Herzschmerz in einem 💔
Ach! Genau so ein Buch habe ich gerade gebraucht! Spannend, bewegend und mit viel Herzschmerz. Worum geht’s? Eine Farm in England, eine Frau zwischen zwei Männern. Am Ende – und das wissen wir bereits von Beginn an – sitzt eine Person auf der Anklagebank und eine andere Person ist tot. „Der Farmer ist tot, und alle wollen wissen, wer ihn getötet hat. War es ein Unfall oder war es Mord? Es sieht nach Mord aus, sagen sie, ein so präziser Schuss ins Herz muss Absicht gewesen sein.“ Beth, die Ich-Erzählerin wohnt dem Prozess bei, es geht um mutmaßlichen Mord. Aber wer wurde getötet und von wem? Das bleibt der Leserschaft zunächst verborgen. Wie es zu dieser Anklage kam und was genau passiert ist, erzählt Beth zunächst auf den zwei Zeitebenen 1955, als sie ihre Jugendliebe kennenlernt und 1968, dreizehn Jahre später mit ihrem Mann Frank. 1955 durchlebt Beth eine Sommerromanze mit dem zufälligerweise sehr gutaussehenden, klugen und wohlhabenden Gabriel. Als Gabriel nach London geht, um zu studieren, zerbricht jedoch ihr Glück sehr abrupt. 1968 lebt Beth mit ihrem Mann Frank und dessen Bruder Jimmy auf einer Farm in einem kleinen englischen Dorf. Mit ihrem Leben, ihrem Land und ihren Tieren sind sie glücklich und zufrieden. Aus den Fugen gerät aber alles, als Gabriel ins Dorf zurückkehrt. Und das beginnt gleich mit einem Knaller: „Unter all den Phantasievorstellungen, die ich im Laufe der Jahre von einem Wiedersehen mit Gabriel Wolfe hatte, war keine, in der ich sein Kind und dessen toten Hund nach Hause fahre. Leo sitzt mit dem Hund, der in einen alten Mantel von Frank gewickelt ist, auf der Rückbank des Land Rover. Das Weinen des Jungen dringt mir durch Mark und Bein.“ Gabriel, inzwischen erfolgreicher Autor, kehrt nach seiner Scheidung mit seinem Sohn ins Dorf zurück. Das erneute Aufeinandertreffen öffnet alte Wunden und bleibt auch nicht ohne Folgen. Beth gerät nun in ein Chaos aus Gefühlen und wird hin- und hergerissen zwischen der Liebe zu ihrem Mann und der nie erloschenen Anziehungskraft zu ihrer Jugendliebe. Zuerst hört sich das alles nach einer abgedroschenen Love-Story an, nach einer Frau zwischen zwei Männern. Für wen wird sie sich entscheiden? Für ihren supertollen, lieben und zuverlässigen Ehemann oder für ihre Jugendliebe, deren Ende für sie so schrecklich war? Nein, nein, nein… oder ja, aber nur ein bisschen kitschig. Die ganze Geschichte geht schon noch viel tiefer. Ich kann’s hier nur nicht verraten. Ein Schicksalsschlag mit weitreichenden Folgen zieht sich durch das ganze Buch, und bis ins letzte Drittel ist unklar, wer auf der Anklagebank sitzt und wer tot ist. Und zum Ende noch ein weiterer unerwarteter Twist machen das Buch zum reinsten Lesevergnügen, spannend und gleichzeitig sehr berührend. Komplexe Beziehungen und Auswirkungen von Entscheidungen prägen das Buch von Clare Leslie Hall (Der Gesang der Flusskrebse). Fazit: Einmal angefangen und nicht mehr aufgehört zu lesen, knappe 400 Seiten in zwei Tagen!
Oh, das war herzzerreißend.
Die eigentliche Überraschung an diesem Buch ist für mich, dass eigentlich eine ganz kitschige, absehbare Story erzählt wird, ohne, dass sie jemals kitschig wird oder dass das Absehbare mich gestört hätte. Ich habe Dorset gefühlt, das Dorf, die Bewohner, die Stimmung im Pub und vor allem jede Faser der Protagonisten. Ich habe jedes Wort über Liebe und Verzweiflung geglaubt. Und musste die Geschichte binnen drei Tagen verschlingen.
Erschütternde und tieftraurige Liebesgeschichte
Immer mal wieder gibt es Bücher, deren Geschichte man niemals mehr vergessen wird. „Wie Risse in der Erde“ von Clare Leslie Hall, erschienen bei Piper, ist so ein Roman! Unbezahlte Werbung, Buch selbst gekauft. Kurz zur Handlung: Beth und Gabriel verlieben sich als Teenager im Sommer 1955, doch ihre Liebe zerbricht. 1968 kehrt Gabriel in das Dorf zurück und erneut flammen die alten Gefühle auf, und das, obwohl Beth glücklich mit dem Farmer Frank verheiratet ist. Das Ehepaar musste in den letzten Jahren viel ertragen und trotzdem hielten sie zusammen. Als die Affäre ans Licht kommt, nehmen die Dinge einen verhängnisvollen Lauf. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen, mein Herz erobert und es anschließend gebrochen! In poetischer Sprache erzählt uns die Autorin diese verhängnisvolle Liebesgeschichte in drei Zeitsträngen. In der Gegenwart erfahren wir, wie Beth ihre Gefühle für Gabriel wiederfindet und wie sich die Ereignisse dramatisch zuspitzen, während wir in dem Zeitstrang vor 1968 erfahren, was bis dahin in Beth Leben geschah. Im dritten Erdzählstrang handelt es sich um den Gerichtsprozess, der sanft dosiert in die Handlung eingewoben wird. So konnte ich auch erahnen, welche Konsequenzen die Affäre haben wird. Auch wenn die Autorin es meisterlich schafft, mich hier lange Zeit im Dunklen tappen zu lassen. Durch die bildhafte und gefühlvolle Sprache der Autorin tauche ich tief in die Gefühlswelt von Beth ein und leide mit ihr, Gabriel und Frank mit. Ihre Geschichte trifft mich mitten ins Herz und lässt es brechen. Ich fühlte mit jedem der Charaktere mit und konnte ihren Zwiespalt verstehen. Jede Seite dieses Romans ist besonders, weshalb er für mich ein echtes Lesehighlight wurde, an das ich mich noch lange erinnern werde! Von mir gibt es eine dicke Leseempfehlung mit 5 von 5 Sternen, mit der dringenden Empfehlung beim Lesen Taschentücher bereit zu halten.

Bin absolut eingetaucht in die Geschichte. Die Liebe der Protagonistin zu den beiden Männern wird auf eine sehr gefühlvolle Weise erzählt. Das Buch überrascht mit unvorhersehbaren Verstrickungen und überraschenden Wendungen. Eines jener Bücher, die mich während und nach dem Lesen beschäftigten und über die unterschiedlichen Facetten der Liebe nachdenken ließen. Lesenswert!

Sternebewertung fiktiv
Was passiert, wenn die große Liebe zurückkehrt – und alles ins Wanken bringt? Dieser Roman hat mich sofort gepackt, emotional, intensiv und voller Spannung. In Wie Risse in der Erde begegnen wir Beth, die sich in den 1950er-Jahren in Gabriel verliebt. Eine zarte, berührende Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf, bis sich nach einem unvergesslichen Sommer ihre Wege trennen. 13 Jahre später ist Beth mit einem Farmer verheiratet, als Gabriel plötzlich mit seinem Sohn Leo zurückkehrt. Was folgt, ist ein Gefühlschaos, das die Vergangenheit mit voller Wucht in die Gegenwart zurückholt und in einem dramatischen Gerichtsprozess gipfelt. Die Autorin schafft es, diese Geschichte mit einer starken Sogwirkung zu erzählen. Der Roman ist dicht, leidenschaftlich und durchgehend spannend, bis zur letzten Seite. Besonders angenehm fand ich die Zeitsprünge. Sie waren klar strukturiert und haben das Leseerlebnis sogar bereichert. Was mich zusätzlich begeistert hat, war die moderne Erzählweise, trotz des 50ies Setting. Die Figuren sind vielschichtig, die Konflikte greifbar, und selbst die Passagen rund um den Prozess haben Tiefe und Dynamik. Ich habe jede Seite genossen. Ein Roman, der unter die Haut geht, emotional und literarisch überzeugend.
Drama. Liebe. Wahnsinn. Herzzerreißend. Wirklich gut.
Familiendrama und Dreiecksbeziehung im England der 60er Jahre. Schön erzählt und gut komponiert. Lange weiß man nicht, wer der Tote ist, der im Prolog angekündigt ist und um welche Art von Verbrechen es sich handelt. Nach und nach erfährt man jedoch mehr über die Geschichte um die junge Farmerin Beth, bis kurz vor Schluss alle Geheimnisse und Drama Wirklich guttischen Wendungen in einem Gerichtsprozess enden und aufgelöst werden.
Ein tragisch schönes Buch. Beth ist jung und verliebt sich Hals über Kopf in Gabriel. Die beiden verbringen einen leidenschaftlichen Sommer, sehr zum Missfallen seiner Mutter. Schließlich kommt Gabriel aus einer wichtigen Familie und ist im Herrenhaus aufgewachsen und Beth nur das Mädchen vom Dorf. Beth besucht ihn dennoch in Oxford und es kommt zu einem Missverständnis und der Trennung, die für beide schmerzhaft ist. Beth hat Frank geheiratet und sie lieben ihren Sohn Bobby über alles. Als Familie leben sie auf der Farm von Franks Familie, sein Vater David und Bruder Jimmy leben anfangs mit ihnen. Anstatt zu studieren, lebt sich Beth in das Farmleben ein und genießt es auch. Bis ein wirklich schlimmer Unfall passiert.... Beth und Frank haben sich zusammen gerauft und leben ihr Leben weiter. David ist mittlerweile verstorben und Jimmy heiratet bald Nina. Gabriel taucht wieder auf, er hat nun einen Sohn, Leo. Ein Dummer Umstand sorgt dafür, dass alle aufeinander treffen und Beth und Gabriel, trotz aller Umstände wieder Gefühle füreinander haben oder sogar immer hatten. Frank ist eifersüchtig und Jimmy ist rasend vor Wut. Wieder passiert etwas schreckliches... Im Gerichtssaal kann Beth selten ihr Tränen zurück halten. Wie teilweise über die Familie geredet wird ist unerträglich, was die Zeitungen über ihre Affäre schreiben mehr als aufgebauscht. Die Frau mit zwei Männern und ein Todesfall. Lange verschätzt man sich, wer zu Letzt gestorben ist und wer angeklagt ist. Die Spannung wird aufrecht erhalten, aber immer wieder zurück geschaut, wie eigentlich alles angefangen hat und letztlich zu dieser Tragödie wurde. Das Buch ist nicht reißerisch erzählt, eher ruhig und behutsam, sogar feinfühlig.
In diesem Familiendrama mit Spannungselementen begleiten wir Beth in verschiedenen Abschnitten ihres Lebens. Alles beginnt 1955, als Beth Gabriel kennenlernt. Sie kommt aus einfachen Verhältnissen und geht auf eine christliche Schule. Sie will einmal Dichterin werden, er Romanautor... Das Buch ist in drei Teile unterteilt und in jedem Teil wird zwischen zwei Zeitpunkten hin- und hergesprungen. Einmal die Vergangenheit und die Fast-Gegenwart. Warum nur fast? Hin und wieder gibt es kurze Kapitel über die tatsächliche Gegenwart. In dieser läuft gerade ein Gerichtsprozess. Wegen eines Mordes. Wer angeklagt ist und wer das Opfer, weiß man nicht. Im Laufe des Buches entwickeln sich hier Theorien und Vermutungen und man könnte denken: "Das ist doch sonnenklar!". Ich wurde jedoch sehr überrascht von den Wendungen, die diese Geschichte mit sich bringt. Vor allem zum Ende war ich sehr schockiert und gebrochen. Aber auch der Weg bis zu diesem Zeitpunkt hat mir gut gefallen. Eine emotionale Familiengeschichte, die mich insgesamt sehr gefesselt hat. Manche Entscheidungen der Buchfiguren konnte ich nicht nachvollziehen und haben mich grübelnd zurückgelassen. Aber das ist auch menschlich, nicht jede Entscheidung kann logisch sein. Der Schreibstil mit der deutschen Übersetzung ist einfach toll. Man merkt einfach, dass das Team, welches schon "Der Gesang der Flusskrebse" übersetzt hat, hier für die Übersetzung zuständig war. Das passt aber auch einfach, denn "Wie Risse in der Erde" sollten sich auf jeden Fall diejenigen anschauen, die die Flusskrebse bereits geliebt haben. Auch wenn der Naturteil hier nicht im Vordergrund steht. Das Farmleben wird dennoch sehr einprägsam dargestellt. 5 von 5 / 10 von 10 🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑🐑

Für Leser, die sich auf eine emotionale und intellektuelle Reise einlassen möchten, ist „Wie Risse in der Erde“ eine eindrucksvolle und nachhaltige Erfahrung.
Ein eindringlicher Roman über die Brüche in einer Gesellschaft und die Verbindungen zwischen ihren Menschen. In einer poetischen, dichten Sprache erzählt Barbetta von Liebe, Verlust und der Suche nach Zugehörigkeit. Die Atmosphäre ist fesselnd, die Figuren wirken authentisch, und die tiefgründigen Fragen des Buches hallen lange nach. Ein packendes Werk für alle, die Literatur mit Tiefgang schätzen.
Man liest hier mehrere Zeitebenen zwischen 1955 und 1975, die am Ende eine runde Geschichte ergeben. Es fängt damit an, dass man im Gerichtssaal dabei ist in dem es um einen Tod eines Farmers geht. Wer auf der Anklagebank sitzt und wer der Tote ist, weiß man erst am Ende. Das fand ich spannend, denn natürlich rätselt man die ganze Zeit. Hauptprotagonistin hier ist Beth, Frau von Frank. Zusammen bewirtschaften sie eine Farm. Nach und nach werden einige Schicksalsschläge aufgedeckt die es in sich haben. Beth hat eine Jugendliebe, an der sie immer noch festhält. Ich möchte aber nichts verraten, da sich die erste Hälfte des Buchs sehr gezogen hat und ich euch nicht die spannenden Wendungen kaputt machen will. Der Schreibstil war toll und hielt mich am lesen, denn ich dachte mehrmals dass ich lieber abbrechen würde. Aber ab der Hälfte wurde die Geschichte richtig gut und auch die Plots am Ende waren toll. Der Schluss hat mich zu Tränen gerührt. 🥲💖 Ich fand vor allem die Passagen rund um den Prozess spannend, die sonstigen Handlungen weniger. Ich mochte Beth einfach nicht und das machte es dann schwierig der Geschichte zu folgen. Eine tragische Familiengeschichte mit tollen Momenten. Kann man lesen wenn man Lust auf so einen Roman hat, wenn nicht hat man aber auch nichts verpasst ♥️

Claire Leslie Halls Roman "Wie Risse in der Erde" ist eine tiefgründige und emotional vielschichtige Geschichte. Hall beweist ein bemerkenswertes Talent dafür, Charaktere zu erschaffen, die sowohl fehlerhaft als auch zutiefst menschlich sind, und sie in eine spannende und berührende Handlung zu verweben. Im Zentrum des Romans steht eine Familie, deren scheinbar stabiles Fundament durch unerwartete Ereignisse und lange vergrabene Geheimnisse erschüttert wird – wie Risse, die sich durch die Erde ziehen und alles zu sprengen drohen. Hall gelingt es, die komplexe Dynamik innerhalb dieser Familie darzustellen. Jedes Mitglied trägt seine eigenen Lasten und Hoffnungen, und die Art und Weise, wie ihre Leben miteinander verknüpft sind und sich gegenseitig beeinflussen, ist bemerkenswert nuanciert. Auch erwähnenswert ist die sensible und detailreiche Sprache. Die Beschreibungen sind oft poetisch, ohne dabei jemals überladen zu wirken. Die Autorin schafft es, Stimmungen und Emotionen so lebendig einzufangen, dass man als Leser vollständig in die Welt des Romans eintauchen kann. Man spürt den Schmerz, die Wut, aber auch die zarten Momente der Hoffnung und Verbundenheit, die sich trotz aller Widrigkeiten ihren Weg bahnen. Der Plot ist geschickt konstruiert und hält den Leser mit unerwarteten Wendungen und tiefgründigen Enthüllungen bei der Stange. "Wie Risse in der Erde" ist ein tiefgründiger, psychologisch ausgefeilter Roman, der das Herz berührt und den Verstand fordert.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm und die Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen. Sehr gut ist Clare Leslie Hall das Wechselspiel zwischen den verschiedenen Zeitebenen gelungenen. Die Liebesgeschichte zwischen Beth und Gabriel war für meinen Geschmack aber teils deutlich drüber, weswegen ich eine Punkt abgezogen habe.
Vielleicht ein bissl zu viel Drama, ein bissl zu viel Liebe, aber ein fesselnd geschriebenes Buch.
„Wie Risse in der Erde“ von Clare Leslie Hall gehört zu den Romanen, an denen man im ersten Halbjahr 2025 kaum vorbeigekommen ist. Sie waren in jedem Buchladen und auf vielen Social Media Kanälen ständig präsent und wurde sehr oft empfohlen. Umso mehr wundert es mich, dass es in meiner Buchbubble – vor allem in Buchrebellin-Forum – noch nicht besprochen wurde. Erzählt wird die Geschichte von Beth, die mit 17 Jahren im Sommer 1955 einen unvergesslichen Sommer mit ihrer ersten großen Liebe Gabriel verbringt. Doch die Beziehung zerbricht und 13 Jahre später ist Beth glücklich mit Frank verheiratet und bewirtschaftet zusammen mit ihm eine Farm. Als Gabriel eines Tages in seine Heimat zurückkehrt, gerät Beth in einen Gefühlsstrudel und muss weitreichende Entscheidungen treffen. Der Roman wird über drei verschiedene Ebenen erzählt. Zum einen gibt es die beiden Zeitstränge 1955 und 1968, aber es gibt auch Kapitel, die mit „Der Prozess“ überschrieben sind und diese Kapitel machen die Geschichte spannenden, denn es ist klar, dass ein Mensch sterben musste, aber wir wissen nicht wer und wir wissen nicht was genau passiert und wer den Tod zu verantworten hat. Ich bin trotz der „drohenden“ Liebesgeschichte von Beth und Gabriel, die einen großen Teil des Buches ausmacht, grandios gut in die Geschichte reingekommen.Clare Leslie Hall hat einen mitreißenden Erzählstil, die Film im Kopfkino springt sofort an und die Spannung, die erzeugt wird, lässt einen das Buch kaum aus der Hand legen. Die Bilder, die Geschichte und das Ende des Romans habe ich auch nach knapp einem halben Jahr, nachdem ich das Buch gelesen habe, noch gut im Hinterstübchen abgespeichert, weshalb das Buch für mich zu den wirklichen guten Büchern des eher mauen Lesejahres 2025 gehört. Mag sein, dass die Liebesgeschichte dem ein oder anderen Lesenden zu kitschig ist, aber ich fand es gut zu ertragen, da mich der zweite Erzählstrang und „Der Prozess“ deutlich mehr mitfiebern lassen. Ab einem gewissen Punkt lässt sich jedoch erahnen, wie die Geschichte ausgehen wird und wer für den Tod eines Menschen verantwortlich ist und ich bin mir nach wie vor nicht sicher, ob mir diese Wendung wirklich gefällt. Andererseits endet das Buch sehr versöhnlich, zumal ich mich die ganze Zeit gefragt habe, wie die Autorin das Buch für alle Beteiligten weitestgehend zufriedenstellend abschließen würde. Sie hat es gut gemacht, auch wenn mir das Buch im Endeffekt leicht „drüber“ in der Dramatik der Ereignisse war und es deshalb für mich nicht ganz zu einem Highlight gereicht hat. Aber die Autorin hat mir spannende Lesestunden beschert, weshalb ich es gerne weiterempfehle.
Wenn die Liebe bebt und der Boden unter den Seiten kracht
Ganz ehrlich: Ich dachte, ich lese ein bisschen Liebesdrama mit Herzschmerz und Taschentuch – und zack, plötzlich steck ich mitten in einem Thriller, der mir die Kaffeetasse aus der Hand zittern lässt. Dieses Buch hat mich sowas von eiskalt erwischt – im besten Sinne. Clare Leslie Hall hat’s einfach drauf: Ihre Sprache schleicht sich erst leise ins Hirn, dann macht sie einen Salto im Bauch und landet mit einem Tusch direkt im Herz. Ich hab gelacht, gezweifelt, wild gegoogelt (nur um zu merken, dass ich eh keine Antworten finde) und am Ende fast die Bahn verpasst, weil ich das Buch einfach nicht weglegen konnte. Die Charaktere? So lebendig, dass ich fast ihre Steuererklärung machen wollte. Und die Dialoge? Stellenweise so bissig und klug, dass ich mir ein paar Sätze rausschreiben musste, nur um sie später beim Smalltalk einzubauen. Es gibt eine Dreiecksbeziehung, aber keine dieser nervigen, klischeehaften – sondern eine mit Ecken, Kanten und richtig viel Emotion. Und dann diese Landschaftsbeschreibungen! Ich hatte ständig das Gefühl, ich stünde mitten zwischen aufgerissener Erde, während irgendwo ein altes Geheimnis rumort. Die Story baut sich wie ein Gewitter auf – erst leises Grollen, dann Blitz und Donner. Und wenn man denkt, jetzt ist alles aufgedeckt, kommt Hall nochmal mit einem Twist um die Ecke, bei dem ich fast vom Sofa gefallen bin. Fazit: Wer auf Bücher steht, die sich nicht festlegen lassen – mal gefühlvoll, mal hochspannend, mal bittersüß – der sollte sich Wie Risse in der Erde unbedingt reinziehen. Ich bin verliebt. In die Geschichte, in die Figuren, und ja, sogar ein bisschen in den Schreibstil.

Herzzerreißend und spannend
Als ich von dem Buch erfahren habe, wurde gleich mein Interesse geweckt. Und auch wenn ich nach den ersten Seiten etwas anderes erwartet habe, so hat mir das Buch doch sehr gefallen. Die Autorin hat einen unglaublichen Schreibstil, zwischen Poesie und natuerverliebtheit beschreibt die eine Szenerie, die atmosphärisch wie intensiv ist. Auch hat sie erstklassige und tiefgründige Charaktere geschaffen und auch eine intensive Geschichte, romantisch, aber auch beklammend, schön und zugleich herzzerreißend. Die Geschichte bietet so viele Themen, von Liebe über Verlust, erster und zweiter Liebe, Betrug, Mord und einfach das Leben. Alles wird zu einem wunderbaren Roman zusammengeführt, welcher ans Herz geht, aber auch spannend geschrieben ist. Es gab für mich zwar die ein oder andere kleine Länge, dennoch würde ich das Buch jedem empfehlen, der eine Achterbahn der Gefühle erleben möchte, der möchte, dass das Herz erwärmt wird, nur um wenige Sekunden später in tausend Teile zerrissen zu werden.

Ein stilles, starkes Buch über Liebe, Verlust und die Suche nach einem neuen Anfang.
Wie die Risse in der Erde“ ist ein zutiefst bewegender Roman über die Narben, die das Leben hinterlässt – und darüber, wie Liebe, Verlust und Vergebung ineinander verwoben sind. Die Geschichte begleitet eine Frau, deren Leben durch Trauer, eine verborgene Vergangenheit und die erste unvergessliche Liebe erschüttert wird. In kurzen, präzisen Kapiteln entfaltet sich ein dichtes Geflecht aus Erinnerungen, einer kriselnden Ehe, einer Affäre – und jenen Entscheidungen, die nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der Menschen um einen herum für immer verändern. Besonders hervorzuheben ist der wunderschöne Schreibstil: poetisch, aber nie kitschig. Ich bin durch die Seiten geflogen, jedes Kapitel ein kleiner Stich ins Herz – mal leise, mal voller Wucht. Die Themen Trauer, Vergebung und der Umgang mit Verlust werden sensibel und kraftvoll zugleich behandelt. Und gerade weil die Kapitel so kurz und pointiert sind, wirkt jedes Gefühl umso intensiver. Ein Buch, das bleibt – wie Risse in der Erde, die sich nicht schließen, aber mit der Zeit zu einem Teil des neuen Bodens werden, auf dem man weitergeht.





















































