Der Gott des Waldes
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Description
Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.
Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.
"Ein brillantes, fesselndes Meisterwerk!" Miranda Cowley Heller, Autorin von "Der Papierpalast" New York Times-Bestseller Empfehlungstitel auf Barack Obamas Summer Reading List Gewinnerbuch von Jimmy Fallons Summer Read Book Club Neue Miniserie von "Long Bright River" bei Peacock Miniserie von "Der Gott des Waldes" in Planung "Ein literarischer Thriller, der einem die Luft zum Atmen nimmt." Glamour
Book Information
Author Description
Liz Moore geboren 1983, hat zunächst als Musikerin in New York gearbeitet und anschließend begonnen, Romane zu schreiben. Bei C.H.Beck erschien ihr Roman "Long Bright River". "Der Gott des Waldes" ist in den USA seit Erscheinen auf der New York Times-Bestsellerliste, erhielt zahlreiche hymnische Besprechungen und wurde von Barack Obama empfohlen. Liz Moore lebt mit ihrer Familie in Philadelphia. Cornelius Hartz lebt als freier Autor und Übersetzer in Hamburg. Er hat zahlreiche Romane und Sachbücher u.a. von Rye Curtis, Edward Carey, Daniel Mason, Erin Flanagan und Catherine Nixey übersetzt.
Characteristics
89 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das Buch war mein erstes, das ich komplett auf Englisch gelesen habe. Dadurch habe ich zwar deutlich langsamer gelesen als sonst, aber das lag weniger am Buch selbst als an der Sprache. Die kurzen Kapitel haben dabei echt geholfen man hat immer das Gefühl, noch eins mehr lesen zu können. Besonders cool fand ich die Zeitsprünge und die Perspektivenwechsel. Die machen die Geschichte spannend und abwechslungsreich, auch wenn sie manchmal ein bisschen kompliziert sind. Ich glaube, das Buch ist bestimmt noch etwas spannender, wenn man wirklich alles versteht 😅 Die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet und wirken sehr lebendig. Das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen, was für mich immer ein großes Plus ist. Insgesamt war die Geschichte eigentlich durchgehend spannend, auch wenn es ein paar einzelne Kapitel gab, die sich etwas gezogen haben. Für mich eine tolle Mystery Geschichte, die ich nur weiter empfehlen kann.
Thriller nein, aber als Gesellschaftsstudie wirklich gut
Das Buch ist mir mehrfach als besondere Thriller Empfehlung unter gekommen und das Setting klang wirklich mal nach was anderem also ging es für mich ran an das Hörbuch. Vorneweg direkt, das Buch ist meiner Meinung nach was das Genre betrifft einfach nicht gut beworben. Einen Thriller bekommt man hier nicht, eher einen Mix aus Gesellschaftsstudie,Familiendrama gepaart mit Krimi Anteilen. Erzählt wird uns die Geschichte der Van Laars, einer wohlhabenden Familie, die auch ein Feriencamp betreibt und deren Sohn Bear in der Wildnis rund um Jenes verschwand. Nun, 14 Jahre später, ist auch Tochter Barbara in dieser verschwunden. Ein tragischer Zufall oder steckt vielleicht mehr dahinter? Den Erzählstil über mehrere Zeitebenen der 50er bis 70er Jahre mochte ich wirklich gerne, da sich so nach und nach die Puzzelteile ineinander fügen. Und auch die Charakterbetrachtungen und ihre untereinander bestehenden, teils unfreiwilligen, Abhängigkeitsverhälnisse waren wirklich interessant. Diese haben in mir Mittleid insbesondere mit den Kindern und den weiblichen Charakteren herbei gerufen. Alice, die das Verrschwinden ihres Sohnes nie verwunden hat und insgesamt mehr als ziehrendes Beiwerk, denn als Person behandelt wird. Judyta, die erste weibliche Kriminalpolizistin in ihrem Staat, ein heller Kopf, die aber ständig darum kämpfen muss ernst genommen zu werden. Und natürlich die Kinder um deren Verschwinden es geht, deren Bedürfnisse aber nicht wirklich zählen. Das Tempo ist insgesamt eher gemächlich, baut aber durchaus auch Spannung auf und ich habe schon recht schnell geahnt, das wahrscheinlich wenig so ist wie es scheint. Die Auflösung was mit Bear und Barbara passiert ist habe ich allerdings recht früh ähnlich vermutet. Dadurch das ich mit einer falschen Erwartung an das Buch ran gegangen bin und recht schnell den Fall um die Kinder raus hatte, konnte es mich dann jedoch nicht voll überzeugen. Ich bin überzeugt bei einer passenderen Genre Einordnung wäre das anders gewesen.
Ein intelligenter Thriller, der nicht wirklich ein Thriller ist
Ich habe so 80 bis 100 Seiten gebraucht, um richtig reinzukommen und habe mich schon gefragt, wieso alle das Buch so spannend fanden. Aber daaannn.... Konnte ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Es werden so viele Themen und Schicksale angeschnitten und nicht alles wird erklärt, aber dennoch war das Ende ein passender Schluss. Werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.
Das Buch hat mich direkt gepackt. Die Zeitsprünge, viele Charaktere verhießen eine Menge Verstrickungen. Anfangs dadurch etwas schwierig, aber da ich es sehr schnell an einem Stück gelesen habe, bin ich gut reingekommen. Teilweise plätscherte das Buch so dahin und dennoch konnte ich es nicht weglegen. Es ist ejnfach klasse geschrieben und hat mich nicht losgelassen. Im letzten viertel war ich mir schon relativ sicher was passiert und ab und an war es mir zu zufällig was die Ermittlerin entdeckte und sie wirkte etwas zu unbeholfen leider, aber dennoch mochte ich sie sehr. Insgesamt eine runde Sache und wirklich empfehlenswert!

Feriencamp des Grauens
Das hat Spaß gemacht! Man rätselt, man leidet, man gruselt sich ein wenig... Eine tragische Familiengeschichte mit lauter unglücklichen Menschen die sich gegenseitig noch tiefer ins Unglück treiben. Dazu eine kleine feine Krimigeschichte die aber irgendwie nur vordergründig Raum einnimmt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum (zugegebenermaßen wenig überzeugenden) Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag einfach gerne Geschichten mit vielen Verdächtigen bei denen man mitknobeln und seine eigenen Theorien aufstellen kann.
Was für ein Ritt….. Gleich zu Beginn des Buches verschwindet das 13 jährige Mädchen Barbara van Laar aus einem Sommerferiencamp eines Naturreservats, welches ihrer sehr wohlhabenden Familie gehört . Wir befinden uns im August 1975 und springen zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Somit erfahren wir, dass bereits 1961 der 8 jährige Sohn der van Laars , der Bruder Barbaras,in den Wäldern des Naturreservats verschwand. Außerdem erfahren wir so einiges über die gesamte Familie und deren Angestellten. Die Handlung entfaltet sich Schritt für Schritt und wird dabei immer rasanter. Man sollte etwas Geduld mitbringen. Diese lohnt sich aber. Trotzdessen wurde für mich die Geschichte an manchen Stellen künstlich zu sehr hinausgezogen. Daher einen Stern Abzug. Die kurzen Kapitel sorgten allerdings dafür, dass man nur noch “dieses eine Kapitel“ lesen wollte und somit generell sehr schnell voran kam. Meines Erachtens nahm dann die Handlung relativ spät an Fahrt auf. Dies hat dann aber ziemlich zum Schluss die Phase des Miträtselns wieder wett gemacht. Mit dem Ende konnte ich relativ gut leben. Dennoch zweifele ich einen Teil davon an…. Welchen, kann ich hier natürlich nicht schreiben 🙈😂. Alles in allem hat mich Liz Moore mit diesem Roman aber sehr gut unterhalten können 🤩. Ich kann mir diese Geschichte auch gut als Mini- Serie vorstellen😀.
Die 13-jährige Barbara van Laar verschwindet eines Nachts aus dem ihrer wohlhabenden Familie gehörenden Feriencamp in den Wäldern der Adirondacks. Doch sie ist nicht das erste verschwundene Kind ihrer Eltern, denn 14 Jahre vorher ist bereits ihr Bruder verschwunden... Ich fand dieses Buch spannend und gut zu lesen, wobei ich aber auch diejenigen verstehen kann, die finden, dass sich die Geschichte teilweise ziemlich zieht. Dies mag vielleicht auch daran liegen, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Jedes Kapitel ist quasi einer Person gewidmet, von Barbara selbst, ihrer Mit-Campbewohnerin Tracy über Barbaras Mutter Alice bis hin zur Ermittlerin Judyta. Diese Erzählweise fand ich an sich ganz interessant, andererseits hat es mich ein bisschen genervt, dass die Autorin wirklich viele Kapitel mit Mini-Cliffhangern beendet. Insgesamt für mich 4 Sterne, denn so spannend ich das Buch auch fand,haben mich einige kleine Details gestört, und die Auflösung fand ich fast ein bisschen enttäuschend.
Der Gott des Waldes hakt so ziemlich alle Checkboxes ab, die ein Buch haben muss, damit man es nicht aus der Hand legen kann: Eine Mysterygeschichte, einen düsteren Familienclan, ein Setting im letzten Jahrhundert, Zeitsprünge, verschiedene Perspektiven und Coming-of-Age. Die Geschichte dahinter ist nichts Neues. Und obwohl ich Spaß mit dem Buch hatte, muss ich dennoch leider 2 Sterne abziehen, da das Ende sehr enttäuschend war. Es las sich wie ein Märchen. Die Auflösung, was passiert ist, kam zu plötzlich und für meinen Geschmack auch kitschig. Inhaltlich zweifelhaft, konstruiert und unmoralisch, was mich sehr an das Buch „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert hat. Insgesamt ein gutes Buch für den Sommer, das vielversprechend anfängt, Spannung behält, dessen Ende aber leider nicht überzeugen kann.
Ein atmosphärisches Meisterwerk mit ein paar Längen
Dieser Roman hat mich wirklich fasziniert. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so intensive Bilder im Kopf entstehen lässt. Vor meinen geistigen Auge habe ich einen regelrechten Film ablaufen sehen. Die Natur wird so eindrucksvoll beschrieben, dass man förmlich den Wald riechen konnte. Darüber hinaus ein faszinierender Gesellschaftsroman, in dem gerade die Einflussnahme der Reichen sehr kritisch betrachtet wird. Der Kriminalfall oder eher die zwei Kriminalfälle laden zum miträtseln ein. Ich muss zugeben, dass ich in beiden Fällen komplett daneben lag, aber die Aufklärung hat sich dennoch sehr stimmig angefühlt. Der ganze Aufbau der Geschichte ist einfach gewaltig. Die verschiedenen Zeitebenen, die zig Charaktere- dieses Buch kann man mal nicht "so eben weg lesen", sondern man muss sich schon sehr auf die Geschichte einlassen. Wenn man das macht, wird einem ein Buch geboten, dass einem nicht so häufig begegnet. Ein bisschen Coming of Age, ein bisschen Krimi, Gesellschaftskritik, Zeitgeschichte und ein intensives Drama, das sehr bewegt. Fazit: Bildgewaltig und atmosphärisch entfaltet sich hier ein wahres Kleinod und eine sehr anspruchsvolle Lektüre. Sehr empfehlenswert!
Fesselnd, atmosphärisch und tiefgründig
Das war kein typischer Thriller – eher eine Mischung aus Mystery, Familiendrama und Gesellschaftskritik. Die Geschichte dreht sich um das Verschwinden der 13-jährigen Barbara Van Laar im Sommer 1975 – und das ist nicht das erste Mal, dass jemand aus ihrer Familie in diesen Wäldern verschwindet. Was das Buch so besonders macht, ist die dichte Atmosphäre. Die Adirondack-Wälder wirken beinahe wie ein eigener Charakter – düster, geheimnisvoll und wunderschön zugleich. Liz Moore schreibt so bildhaft, dass man das Knacken der Äste und das Rauschen der Blätter förmlich hören kann. Die Figuren sind vielschichtig und lebendig, und die Story springt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten hin und her. Das hält die Spannung hoch, kann aber manchmal auch etwas verwirrend sein. Trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben, denn die Geschichte entfaltet sich langsam, aber intensiv. Fazit: Wer tiefgründige Thriller mag, die nicht nur spannend, sondern auch klug erzählt sind, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Ein Wald und zwei Verschwundene 🌳🌲
Ich liebe es, wenn sich eine Geschichte Stück für Stück entfaltet, am Ende alles zusammenpasst und man das Buch mit einem guten Gefühl beenden kann. Die wechselnden Perspektiven und Zeitsprünge sorgen durchgehend für Spannung. Die Charaktere sind so interessant und echt! Hier muss ich die Ermittlerin erwähnen, die sich in einer männerdominierten Welt in den 70ern behaupten muss. Sie, aber auch viele andere Figuren, haben mir sehr gefallen! Es geht vorallem um eine spannende Familiendynamik, Liebe und Freundschaf: Das alles eingebettet in das atmosphärische Setting eines Sommercamps einer reichen Familie. Im Fokus: das mysteriöse Verschwinden ihrer Tochter Barbara Van Laar, viele Jahre nachdem ihr Bruder Bear auch spurlos verschwand. Die Geschichte vereint gekonnt Elemente aus Kriminalroman, historischem Roman und Familiendrama. Ich kann es nur weiterempfehlen!
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"
1975 – Ein Sommercamp, eingebettet in einen Nationalpark und umgeben von einem scheinbar endlosen Wald. Die Familie Van Laar, Eigentümer des nahegelegenen Reservoirs, schickt ihre eigenwillige Tochter Barbara – eine Art kleine Berühmtheit, nicht zuletzt, weil ihr jüngerer Bruder vor Jahren spurlos im Reservoir verschwunden ist, obwohl damals ein Verdächtiger festgenommen wurde. Mit 15 Jahren ist Barbara eine schwierige, aber faszinierende Persönlichkeit, die im Camp rasch Anschluss findet – besonders durch ihre enge Freundschaft mit ihrer Bettnachbarin Tracy. Doch als Barbara plötzlich verschwindet, kehren alte Ängste zurück: Kann sich das Schicksal der Familie wiederholen? Ein umfangreicher Suchtrupp wird auf den Weg geschickt, und Ermittlerin Judy muss ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und längst vergessenen Fehlern entwirren, die sowohl von der wohlhabenden Familie als auch von der Campleitung sorgfältig verschwiegen werden. Ich habe anfangs etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Vor allem die vielen Charaktere, die zu Beginn immer wieder auftauchen, haben es mir zunächst schwer gemacht. Doch dann hat mich das Buch völlig in seinen Bann gezogen, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die düstere, manchmal bisschen gruselige Stimmung und die kurzen Kapitel haben es mir leicht gemacht das Buch in kürzester Zeit zu lesen. Eine große Empfehlung!
Die 13jährige Barbara verschwindet aus einem Waldcamp. Die Tragödie ist, dass bereits vor 14 Jahren ihr 8jähriger Bruder verschwand. Die Polizei wird eingeschaltet. Eine Geschichte, die in Zeitsprüngen in 1961 und 1975 erzählt wird. Eine tragischer Familienrroman und gleichzeitig ein Thriller. Bis Seite 150 noch sehr still, doch dann packend mit all den Geheimnissen, die zum Vorschein kommen. Große Leseempfehlung. 👍
Spannender Familienroman, der sich einfach so weglesen lässt. Zu viel Spannung darf man aber nicht erwarten, da hier immer noch die Familiengeschichte einen beträchtlichen Teil des Buches ausmacht, was mich allerdings gar nicht gestört hat. Der Handlungsort hat es mir besonders angetan. Ich konnte ihn mir ganz wunderbar vorstellen. Die Handlung selbst war unvorhersehbar, man konnte aber ein Gefühl für den Ausgang des Buches entwickeln. Hier gab es für mich jetzt keine sehr überraschende Wendung. Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, den ich gern gelesen habe.
Würde ich nicht als Thriller bezeichnen
Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Es dümpelte so vor sich hin, ließ sich lesen, als wäre es eine Serie. Es gab sehr viele verschiedene POV‘s und verschiedene Zeitebenen, was nicht schlecht war. Man kam nicht durcheinander, wenn man einigermaßen aufgepasst hat. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, hat mir gut gefallen. Dennoch würde ich es nicht unbedingt als Thriller bezeichnen.
Atemberaubend
Der Gott des Waldes, hat mich auf jeden Fall in einen Sog gezogen. Es geht um das Feriencamp Emerson, wo sich jedes Jahr Kinder/ Jugendliche aufhalten, dieses liegt in einem Naturschutzgebiet, nahe eines verschlingenden Waldes. Geschrieben ist es aus der Sicht verschiedener Charaktere, was ich so spannend fand. Hier passiert es, dass der kleine Bear, spurlos verschwindet. Er ist der Sohn der reichen Familie Van Laar, denen das Naturreservat gehört. Niemand weiß was mit ihm passiert ist. Jahre später ist seine Schwester Barbara im Camp und verschwindet auch spurlos. Die angehende Kriminalpolizistin Judyta und viele andere Charaktere, die im Camp arbeiten, die Familie, jeder trägt etwas Geheimes in sich, was nach und nach den Leser erreicht. Ich fand es so spannend, wie sich die Geschichte entfaltet und es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Super!!! ▪️ Feriencamp ▪️verschwundener Junge ▪️ Carl Stoddard ▪️ Die Hayes ▪️ Van Laar ▪️ der Schlitzer ▪️ Familiengeheimmis ▪️ Barbara ▪️ Falsches Leben
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich sehr gefreut, das Buch über die Onleihe lesen zu können. Doch bis zu den ersten 300 von 700 Seiten des EBooks habe ich mich richtig gequält. Immer wieder habe ich den Roman zur Seite gelegt und immer mehr begeisterte Rezensionen tauchten auf, aber auch die ersten kritischen. Ein Abbruch lag nahe. Ich habe dann doch weiter gelesen, denn jetzt wurde es interessanter und auch spannend. Klischeehafte Stories von wohlhabenden Patriarchen, unsicheren und unterwürfigen Frauen bilden die Grundlage des Buchs. Die rich Kids kommen dazu und die armen Kids leiden darunter. Die Natur rund um die große Familienvilla "Selbst-Vertrauen" ist wild und lädt zum sich darin Verlaufen ein. Das Verschwinden der Geschwister unheimlich tragisch und traurig. Für viele ein Highlight. Von mir für die ersten 300 Seiten 1 ⭐️ für die letzten ⭐️⭐️⭐️⭐️ , also im Durchschnitt ⭐️⭐️⭐️ und für mich ein Fleiß-Sternchen fürs Durchhalten 🤣
Der Gott des Waldes
Mein komplettes Instagram war voll mit diesem Buch. Also dachte ich mir muss ich es lesen. Und ich versteh wieso es überall zu sehen ist, den das Buch ist wirklich richtig gut. Es war am Anfang etwas schwer mit den ganzen Namen aber nach einer gewissen Zeit hat man es dann verstanden. Ich fand die Unterschiedlichsten Perspektiven der jeweiligen Protagonisten richtig gut auch das man am Anfang der Kapitel den Zeitstrahl hatte., den sonst hätte ich glaub ich gar nichts verstanden 🙈
Hm, nun habe ich es auch getan. Ich habe dieses hoch gelobte Buch gelesen. Evtl waren meine Erwartungen einfach zu hoch, aber ich bin nicht so infiziert, wie manch anderer. Die 13-jährige Barbara van Laar verschwindet nachts spurlos aus dem Feriencamp, dessen Schirmherren ihre Familie ist. Besteht ein Zusammenhang zum Verschwinden ihres Bruders Bear 14 Jahre zuvor? Man sollte meinen, nun beginnt eine groß angelegte Suche und es wird in alle Richtungen ermittelt. Ich hatte keinen hoch brisanten Thriller erwartet, aber dass rund 300 Seiten so gut wie nichts passiert, was das Verschwinden des Mädchens betrifft, war dann doch etwas ärgerlich. Auf Seite 300 hat mir die Autorin sogar aus der Seele gesprochen: "Es ist fast 18 Uhr am Ende ihres ersten Tages in Naturreservat. Judy kann das nicht nachvollziehen. Sie hat das Gefühl als wäre sie mindestens ein Jahr lang dort gewesen" Genau so ging es mir auch. 😏 Dabei hat mir die Geschichte an sich gefallen und ich hatte wenig Probleme, mich mit den vielen verschiedenen Personen und Zeitebenen zurecht zu finden. Die Geschichte um die Mutter Alice und Bear hat mich durchaus emotional berührt. Die Auflösung des Ganzen lässt dann tatsächlich nicht mehr viele Fragen offen, war nun aber auch kein erhoffter Showdown, sondern relativ vorhersehbar. Alles in allem also kein schlechtes Buch, aber auch nicht wirklich das erwartete Highlight.

Ein toller konstruierter Thriller bzw. Krimi, der wirklich spannend, glaubwürdig und nahbar war!
Eine unglaublich spannende und tiefgehende Geschichte. Um "der Gott des Waldes" schlich ich schon etwas länger und als in einem Podcast das Buch besprochen und als literarischer Thriller angepriesen wurde, war ich Feuer und Flamme! Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht und bekam eine gut durchdachte, tiefgehende Kriminalgeschichte im Gewand eines Thriller geliefert. Zum Thriller / Krimi Aspekt. Der Roman ist durchgehend spannend. Ich blieb lange wach, um noch weiter und - nur noch ein Kapitel - zu lesen, bis mir irgendwann die Augen zu fielen. Dabei kommt Liz Moore ganz ohne abgedroschene Thrillertypische Floskeln wie etwa:"Was sie dann sah, lies ihr das Blut in den Adern gefrieren" aus. Die Spannung kommt ganz subtil und meist gegen Ende des Kapitels, sodass nahezu jedes Kapitel in einem Cliffhanger endet. Ich mutierte während der Lektüre selbst zu einer Ermittlerin und hatte stets ein riesiges Whiteboard vor meinem inneren Auge, wo ich Personen und deren Verbindungen notierte und akribisch hinterfragte. Aber auf die Auflösung des Falls wäre ich niemals gekommen, obwohl es im Nachhinein betrachtet durchaus Hinweise gegeben hat und man mit ein bisschen Hirnschmalz wohl auf die Lösung gekommen wäre. Aber gut, ich bin ja auch keine Ermittlerin, sondern lediglich eine leidenschaftliche Leserin. Kurz um: Ein toller konstruierter Thriller bzw. Krimi, der wirklich spannend, glaubwürdig und nahbar war! Zum literarischen Aspekt. Der Schreibstil von Liz Moore ist eigentlich nichts besonderes. Sie schreibt kurze präzise Sätze, die ganz darauf abzielen, den Plot auszubauen und eine spannende Atmosphäre zu schaffen. Literarisch wird es aber im Fingerspitzengefühl der Autorin, wenn es darum geht, das Innenleben von Figuren zu beschreiben. Alle Charaktere sind sehr glaubwürdig und nahbar. Ich mochte jeden Charakter auf seine Weise. Allgemein gibt es viele Figuren, aus deren Sichtweise die Geschichte erzählt wird. Dabei springt die Handlung auch immer zwischen verschiedenen Zeitebenen. Die Überschrift der jeweiligen Kapitel gibt an, aus welcher Perspektive gelesen wird und in welchem Jahr sich die Geschehnisse abspielen. So hat der Leser immer einen guten Überblick und kann der komplexen Geschichte gut folgen. Ein richtiges Jahreshighlight! Ich kann das Buch allen Krimi- und Thrillerfans empfehlen. Aber auch Menschen, die gerne spannende Romane lesen, da der Roman völlig ohne übertriebene Gewaltszenen oder ähnlichem auskommt.
Ein echt fesselnder Thriller den ich nicht aus der Hand legen konnte.
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und bin echt froh darüber. Die Geschichte fängt langsam an wird aber mit jeder Seite immer spannender. Die Zeitsprünge sind anfangs etwas verwirrend und man muss sich schon viele Namen merken aber im Laufe der Geschichte passt alles zusammen und man versteht so langsam die Zusammenhänge. Die Story nimmt sehr schnell an Fahrt auf und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie alles zusammenpasst und wie es weitergeht. Ein sehr spannendes Buch, eine klare Leseempfehlung von mir 📚💞
Mein bisheriges Jahreshighlight 🩷
Lange überlegt ob ich mich dem Hype des Buches anschließe.... und was soll ich sagen: " ich bin froh das ich es getan habe" Lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen, in dem einfach alles stimmte. Die Spannung war bis zum Ende da, jeder Charakter wurde beeindruckend und detailliert beschrieben. Anfangs war es etwas schwierig in den Zeiten zu reisen, aber das legte sich ganz schnell und hinterher waren die Zeitsprünge ganz normal. Ich liebe einfach alles an dem Buch und vor allem das Ende!!!!
Sommercamp-Atmosphäre trifft fesselndes Drama inkl. „Ein Zwilling kommt selten allein“-Vibe
Stellt euch das Setting von Ein Zwilling kommt selten allein mit Lindsay Lohan vor — Sommercamp-Feeling: dichte Wälder, ein idyllischer See, Blockhütten, Betreuer, Lagerfeuer und dieses ganz besondere Camp-Flair. Genau diese Atmosphäre fängt Liz Moore in Der Gott des Waldes ein, allerdings mit Tiefgang und Spannung. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs ein bisschen Bedenken, weil die Geschichte in den 70ern spielt, aber das Buch hat mich total überrascht — es war so, so gut! Zwei Tragödien erschüttern dieses scheinbar perfekte Camp, und die Autorin schafft es so gut, die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen. Besonders gut gefallen hat mir, dass jedes Kapitel klar markiert war, in welcher Zeitlinie man sich gerade befindet. Absolute Leseempfehlung!
Packender Spannungsroman mit Twin Peaks Vibes🌲🏞️🔥
Dieses Buch hat mir einfach total gut gefallen! Der Schreibstil ist absolut flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt sehr viele Personen und einige Zeitsprünge. Die Überschriften und Zeitangaben der verschiedenen Kapitel helfen einen, den Überblick trotzdem zu behalten. Zudem ist es einfach unfassbar gut gemacht, wie quasi jedes Kapitel spannend endet und wir direkt wieder zu einer anderen Person springen. Das ist der Autorin wirklich super gut gelungen, uns als Leser*innen auf verschiedene Fährten zu locken und Spannung aufzubauen. Die Charaktere waren auch wirklich richtig toll ausgearbeitet! Besonders die weiblichen Charaktere nehmen eine besondere Rolle ein und mir hat dieser gesellschaftskritische Aspekt im Plot sehr gut gefallen. Das Buch spielt ja in den 1960er und 1970er Jahren in Nordamerika und ich fand die Stellung von Frauen sehr gut dargestellt. Das hat in mir wirklich ganz viele unterschiedliche Emotionen hervorgerufen. On top ist das Setting auch einfach so bildhaft beschrieben! Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit den verschiedenen Protas durch den Wald des Reservats streifen. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen. Mir hat das auch richtige Twin Peaks Vibes gegeben. Zum Spannungsteil: ganz wichtig, wir lesen hier keinen Thriller! Wer das erwartet, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. An alle anderen: lest das Buch! Ist wirklich eine tolle Empfehlung, gerade auch jetzt im Sommer! Mich hat es super unterhalten und die knapp 600 Seiten kamen mir nicht annähernd so viel vor.
PANIK 🌳🐿️🧚🏼🌳🐿️🦉🧚🏼🌳🦉🧚🏼🌳🐿️🦉🌳🧚🏼🦉🌳 Das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren und den Verstand.
Camp Emerson in den Adirondack Mountains im August 1975: Im Sommercamp für Kinder und Jugendliche verschwindet die 13-jährige Barbara spurlos von einem Tag auf den anderen. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, das Mädchen bleibt verschwunden ... Insgesamt ist "Der Gott des Waldes" eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und Gesellschaftsroman. Die Geschichte dreht sich weniger um die Polizeiarbeit beim Verschwinden eines Kindes, sondern widmet sich viel mehr den gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Frau und Mann der 1960er- und -70er-Jahre. Auch wenn die Erzählung eher ruhig ist und immer wieder vor sich hin plätschert, ist der Gott des Waldes ein durchaus interessanter Roman, der sieben Zeitebenen und acht Erzählperspektiven hat. Genau dort liegt auch mein größter Kritikpunkt. Ich persönlich liebe in Büchern Zeitsprünge und verschiedene POV's und nur ganz selten habe ich damit ein Problem. Hier war es aber selbst mir zu viel. Teilweise konnte ich der Story nicht mehr folgen, wusste nicht ob die gerade erzählten Ereignisse in der Gegenwart oder in der Vergangenheit liegen und wenn in der Vergangenheit, wie weit denn in der Vergangenheit. Der Plot am Ende hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich das Ende schon einige Kapitel zuvor erraten habe, ist es keineswegs offensichtlich, was mit Bear und Barbara geschehen ist und bis zum Ende des Buches gibt es so einige spannende Wendungen. Ich habe mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und finde der Gott des Waldes ist ein guter Roman mit Krimielementen. Für einen 5-Sterne-Read fehlt mir allerdings doch irgendetwas. Vielleicht weniger Zeitsprünge und etwas mehr Spannung ...

Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.
"Welches Wort?", fragte einer. "Panik," sagte T.J. Niemand hob die Hand. Sie erzählte, daß Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren. Und den Verstand. "Wer in Panik gerät," sagte T.J., "macht sich den Wald zum Feind. Wer ruhig bleibt, ist sein Freund." - Zitat, Seite 61 Wer würde nach diesen Zeilen nicht auch gespannt Witterung aufnehmen und dem dunklen Wald sein Geheimnis entlocken wollen, welches hinter dem Verschwinden der Geschwister Van Laar steckt? Zudem der Roman von Liz Moore deren Schwester Rebecca gewidmet ist, "die die Wälder dort ebenfalls kennt." Allerdings erfährt man über die Wälder ansich dann doch recht wenig - die Beschreibungen fallen aber leider nicht nur in diesem Bereich oberflächlich aus. Auch den vielen Figuren, aus deren Perspektive die Geschichte im fliegenden Wechsel berichtet wird, fehlt es an Tiefe. Dagegen tritt die Autorin bei der Gestaltung ihrer Charaktere in fast jede Klischeefalle, die man sich vorstellen mag. Da gibt es den schicksalsgebeutelten, aber herzensguten Familienvater, der als Bauernopfer dient. Und die wunderschöne, aber wenig lebenskluge junge Frau, die in eine reiche Familie eingeheiratet wird und sich aus purer Not dem Alkohol zuwendet. Und natürlich bieten sich beim Setting des Jugendferienlager "Camp Emerson" jede Menge Gelegenheiten typische Figurenkonstellationen und Stereotype zu bedienen. So fühlt sich diese Geschichte mehr als Schnitzeljagd, denn als Thriller oder gar spannendes Familiendrama an. Na ja, passt dann auch wieder zum Ferienlager, oder? Eher doch ein oder, denn die Erwartungen an die Entwicklung der Geschichte, welche durch die vielen Andeutungen am Anfang durch die Autorin selbst geweckt werden, werden leider so gar nicht erfüllt. Die dramatisch angelegte Struktur durch die vielen Perspektivwechsel und die Verschiebungen durch die Zeitebebenen (1950er Jahre bis 1975) wird nicht strickt beibehalten, auch nutzt sich der Effekt mit der Zeit immer mehr ab. Wieso dann aber der Hype um dieses Buch? Vielleicht haben andere Lesende dann schließlich doch mehr in dieser Geschichte entdecken können, als ein findig überlegtes Ratespiel mit eher mauer Auflösung. Und so muss wohl am Ende jeder selbst entscheiden, ob dieses Buch voller Luftblasen oder doch eine Überraschungskiste ist. FAZIT Zu diesem Buch hätte ich wohl eher nicht gegriffen, wenn es nicht für den Read-a-long von Ingo auf dessen YouTube Kanal "Das literarische Viertel" ausgewählt worden wäre. Die Livestreams zur Leserunde haben viel Spaß gemacht und am kommenden Sonntag (28.09.2025) kann man sich dort das abschließende Fazit zur Lektüre ansehen. Obwohl ich zunächst mit guter Hoffnung auf spannende Unterhaltung in die Lektüre gestartet bin, hat mich die Geschichte zunehmend verloren. Daran konnte auch die sympathische junge Polizistin Judyta nichts ändern, die mich sehr an die Hasendame aus Zoomania erinnert hat. Wenn dieser Roman ein Song wäre, würde er wie eine missratene Variante von "What's up" der 4 Non Blondes klingen. Aber wer weiß, vielleicht sehe ich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht?!
Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼
Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!
"Der Gott des Waldes" der US-amerikanischen Autorin Liz Moore ist sowohl Gesellschaftsroman als auch Thriller, aber vor allem eines: ein Pageturner. Es geht um das Verschwinden eines dreizehnjährigen Mädchens aus einem Feriencamp im Jahr 1975. Das Mädchen ist jedoch nicht irgendeine Teilnehmerin, sondern die Tochter der Inhaber des Feriencamps, der wohlhabenden Bankiers-Familie van Laar. Hinzu kommt, dass 14 Jahre zuvor ihr Bruder auf mysteriöse Weise verschwunden ist und nie gefunden wurde, auch wenn der Fall am Ende als aufgeklärt galt. In vielen Rückblenden und mit vielen Zeitsprüngen (die aber glücklicherweise durch gute Markierungen am Kapitelanfang leicht nachzuvollziehen sind), wird die Vorgeschichte erzählt, die Kapitel sind jeweils sehr kurz und enden oft mit einem Cliffhanger, was einen das Buch atemlos durchlesen lässt. Es werden viele falsche Fährten gelegt, so dass man automatisch eigene Theorien zum Verschwinden der beiden Kinder entwickelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da man auch viel über die amerikanische Gesellschaft der 1950-70er Jahre erfährt, über die Stellung bzw. Rolle der Frauen, Klassismus und Armut.
Puzzlestücke
Vor 14 Jahren ist der Sohn der Van Laars spurlos verschwunden. Nun ist auch die Tochter unauffindbar und erneut beginnt die verzweifelte Suche nach Spuren und Hinweisen. Die Geschichte entfaltet sich sehr gemächlich. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt auch in der Zeit hin und her. So setzt sich die Geschichte langsam wie ein Puzzle zusammen. Es war einerseits toll, dass die Geschichte von so vielen Personen erzählt wurde. Dadurch erhalten wir interessante Einblicke in die Klassenunterschiede und die Stellung von Frauen. Andererseits führten die Sprünge in Perspektive und Zeit dazu, dass ich nie komplett drinnen war in der Geschichte und auch jede Person immer nur ein bisschen kennengelernt habe. Es war nicht ganz leicht, bei der Stange zu bleiben. Die Geschichte lebt von vielen kleinen Momenten und Interaktionen, aber durch das langsame Zusammenführen der zahlreichen Stränge fehlte es an Spannung. Das Buch war trotzdem nicht langweilig und ich habe auch gerne mitgerätselt und einige Theorien aufgestellt und wieder verworfen.
Puhhh das Buch ist schwierig zu bewerten. Einerseits wirklich ein fantastischer Schreibstil, andererseits waren es mir persönlich viel zu viele Personen und Zeitsprünge, das brachte mich oft durcheinander und das Lesevergnügen wurde getrübt. Ansonsten war es eine gute Geschichte mit einem schönen Natursetting, ein wenig Spannung und viel Gesellschaftskritik.
Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.
Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein
Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.
Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.
•Highlight 🏕️🌳
„Der Gott des Waldes“ hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte über 2 verschwundene Kinder und deren Familien beinhaltet viele Plots, allerdings mit einem abgeschlossenen Ende. Die einzelnen Personen und deren Handlungen waren spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind gut strukturiert, dadurch ist es mir leicht gefallen, den Überblick über alle Protagonist*innen und Handlungszeitpunkte behalten zu können. Liebs

Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Das Buch ist kein typischer Thriller sondern eher ein Spannungsroman. Man muss sich erst an die Zeitsprünge gewöhnen um die Geschichte zu verstehen. Die ersten ca.150 Seiten fand ich es nicht sehr interessant allerdings je weiter man liest um so mehr entsteht Spannung und man möchte das Drama herausfinden. Mit dem Ende und der tatsächlichen Auflösung des Falles hätte ich allerdings nicht gerechnet und war am Ende sehr erstaunt. Man darf keinen typischen Thriller erwarten. Leseempfehlung 4 /5 🌟
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!" - Packender Krimi in tollem Natursetting
Was passiert, wenn du die Seiten aufschlägst? Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Wie bin ich auf das Buch gekommen? Ich bin auch über Rezensionen in READO neugierig auf den Roman geworden. Die Geschichte hat begeisterte Kritiken hervorgerufen und war auf der Summer Reading Empfehlungsliste von Barack Obama. Was hat mir gefallen? Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne: die Autorin lässt sich Zeit, eine größere Anzahl von Figuren zu entwickeln und wirklich zum Leben zu erwecken. Dabei ist kein Platz für Schwarz-und-Weiß: jede Person hat seine dunklen und hellen Seiten, unverarbeitete Traumata. Im Stil eines guten WHO-Done-IT-Krimis machen sich viele Personen verdächtig, die Spekulationen der Leserinnen und Leswer bekommen viel Nahrung und wandern hin und her. Spätestens ab Seite 200 entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner. Man möchte unbedingt wissen, was mit den vermissten Kindern passiert ist. Zum Spannungsaufbau trägt dabei auch die Konstruktion des Romans bei: der Leser springt zwischen den Sichtweisen einzelner Figuren und in verschiedenen Zeitebenen hin und her. Darüberhinaus gelingt es der Autorin eine wunderbares Natur-Setting zu entwerfen, das die unheimliche und düstere Atmosphäre der Handlung eindrucksvoll unterstreicht. Es entsteht so auf den zweiten Blick auch ein packender Gesellschaftsroman, der die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft thematisiert. Was könnte besser sein? Ich habe in diesem Jahr wirklich noch nichts besseres gelesen, allein das Ende fällt dann vielleicht doch ein wenig zu unkreativ und etwas vorhersehbar aus. Manchmal habe ich mich auch in den Zeitsprüngen und vielen Figurennamen kurzzeitig verloren. Aber das ist "Jammern auf hohem Niveau". Ich hatte wirklich Spaß an dem Roman! Wer sollte den Roman lesen? Wer Interesse an anspruchsvollen Thrillern und gesellschaftskritischen Romanen hat, die viel Wert auf Figurenentwicklung legen und die unheimliche Atmosphäre der Kanadischen Wälder (Twin Peaks lässt grüßen!) liebt, sollte dem Roman eine Chance geben. Große Empfehlung!
„Wenn du dich im Wald verläufst, setz dich hin und schrei“
Das musste ich beim lesen auch ab und zu mal machen. Sei es, weil die reichen Leute mich genervt haben oder weil ich Angst um die Kinder hatte. Aber von Anfang an. Es ist ein herrlicher Sommer im Jahr 1975. Das Ferienlager am Lake Joan ist ausgebucht. Die Kinder freuen sich auf zwei Monate voller spaßiger Aktivitäten und darauf, Freunde fürs Leben zu finden. Doch am Ende dieser zwei Monate wird die Tochter der Besitzer des Ferienlagers vermisst. So wie vor 14 Jahren ihr Bruder… Allein dieses Setting hat mich schon in den Bann gezogen. Liz Moore hätte 500 Seiten einfach das Camp und das Naturreservat beschreiben können und ich hätte es geliebt. Gleichzeitig hat sie es aber geschafft, in diesem Setting noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das verschwinden beider Kinder der extrem reichen Familie van Laar, der das Camp samt Naturreservat gehört. Spannend ist auch die Einarbeitung in die Zeit der 60er/70er. Das verleiht der Geschichte zum Einen einen gewissen Charme, andererseits fühlt man vor allem mit dem Frauenfiguren mit, die es damals alles andere als leicht hatten. Liz Moore hat es geschafft, indem sie die beiden Geschichten aus der Sicht von verschiedenen Charakteren auf unterschiedlichen Zeitlinien erzählt hat, einen Sog zu erzeugen, der den Leser förmlich durch diese Geschichte zieht, ohne ihn zu verwirren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Trotz seiner fast 600 Seiten ist es zu keinem Zeitpunkt sperrig. Es fängt etwas gemütlicher an, indem erst einmal das Camp und seine Bewohner vorgestellt werden aber selbst da ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man fängt früh an wilde Theorien zu spinnen, was mit den Kindern geschehen sein könnte. Besonders gefallen haben mir die Themenfelder der Naturverbundenheit und der Reichenkritik. Die sehr reichen Familien die hier dargestellt werden, werden so arrogant und überheblich gezeigt, dass man teilweise richtig wütend wird. Sie sind jedoch nicht karikaturenhaft überzeichnet, dass es einen nerven würde. Alles ergibt hier Sinn und alles passt gut zueinander. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig und man fühlt vor allem mit den Angestellten der Familie mit. Ein spannendes Buch steht und fällt für mich mit seiner Auflösung. Und die hat mich hier nicht enttäuscht. Auch wenn ich einen Aspekt recht früh für mich ausgemacht habe, haben mich andere Sachen dafür um so mehr überrascht. Das Ende ist sowohl traurig, als auch befriedigend, was nicht viele Bücher schaffen. Ich habe dieses Buch sehr verschlungen und kann es nur jedem ans Herz legen. Danke @luzifer für die Empfehlung.
Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram

Characteristics
89 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.
Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.
"Ein brillantes, fesselndes Meisterwerk!" Miranda Cowley Heller, Autorin von "Der Papierpalast" New York Times-Bestseller Empfehlungstitel auf Barack Obamas Summer Reading List Gewinnerbuch von Jimmy Fallons Summer Read Book Club Neue Miniserie von "Long Bright River" bei Peacock Miniserie von "Der Gott des Waldes" in Planung "Ein literarischer Thriller, der einem die Luft zum Atmen nimmt." Glamour
Book Information
Author Description
Liz Moore geboren 1983, hat zunächst als Musikerin in New York gearbeitet und anschließend begonnen, Romane zu schreiben. Bei C.H.Beck erschien ihr Roman "Long Bright River". "Der Gott des Waldes" ist in den USA seit Erscheinen auf der New York Times-Bestsellerliste, erhielt zahlreiche hymnische Besprechungen und wurde von Barack Obama empfohlen. Liz Moore lebt mit ihrer Familie in Philadelphia. Cornelius Hartz lebt als freier Autor und Übersetzer in Hamburg. Er hat zahlreiche Romane und Sachbücher u.a. von Rye Curtis, Edward Carey, Daniel Mason, Erin Flanagan und Catherine Nixey übersetzt.
Posts
Das Buch war mein erstes, das ich komplett auf Englisch gelesen habe. Dadurch habe ich zwar deutlich langsamer gelesen als sonst, aber das lag weniger am Buch selbst als an der Sprache. Die kurzen Kapitel haben dabei echt geholfen man hat immer das Gefühl, noch eins mehr lesen zu können. Besonders cool fand ich die Zeitsprünge und die Perspektivenwechsel. Die machen die Geschichte spannend und abwechslungsreich, auch wenn sie manchmal ein bisschen kompliziert sind. Ich glaube, das Buch ist bestimmt noch etwas spannender, wenn man wirklich alles versteht 😅 Die Charaktere sind richtig gut ausgearbeitet und wirken sehr lebendig. Das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen, was für mich immer ein großes Plus ist. Insgesamt war die Geschichte eigentlich durchgehend spannend, auch wenn es ein paar einzelne Kapitel gab, die sich etwas gezogen haben. Für mich eine tolle Mystery Geschichte, die ich nur weiter empfehlen kann.
Thriller nein, aber als Gesellschaftsstudie wirklich gut
Das Buch ist mir mehrfach als besondere Thriller Empfehlung unter gekommen und das Setting klang wirklich mal nach was anderem also ging es für mich ran an das Hörbuch. Vorneweg direkt, das Buch ist meiner Meinung nach was das Genre betrifft einfach nicht gut beworben. Einen Thriller bekommt man hier nicht, eher einen Mix aus Gesellschaftsstudie,Familiendrama gepaart mit Krimi Anteilen. Erzählt wird uns die Geschichte der Van Laars, einer wohlhabenden Familie, die auch ein Feriencamp betreibt und deren Sohn Bear in der Wildnis rund um Jenes verschwand. Nun, 14 Jahre später, ist auch Tochter Barbara in dieser verschwunden. Ein tragischer Zufall oder steckt vielleicht mehr dahinter? Den Erzählstil über mehrere Zeitebenen der 50er bis 70er Jahre mochte ich wirklich gerne, da sich so nach und nach die Puzzelteile ineinander fügen. Und auch die Charakterbetrachtungen und ihre untereinander bestehenden, teils unfreiwilligen, Abhängigkeitsverhälnisse waren wirklich interessant. Diese haben in mir Mittleid insbesondere mit den Kindern und den weiblichen Charakteren herbei gerufen. Alice, die das Verrschwinden ihres Sohnes nie verwunden hat und insgesamt mehr als ziehrendes Beiwerk, denn als Person behandelt wird. Judyta, die erste weibliche Kriminalpolizistin in ihrem Staat, ein heller Kopf, die aber ständig darum kämpfen muss ernst genommen zu werden. Und natürlich die Kinder um deren Verschwinden es geht, deren Bedürfnisse aber nicht wirklich zählen. Das Tempo ist insgesamt eher gemächlich, baut aber durchaus auch Spannung auf und ich habe schon recht schnell geahnt, das wahrscheinlich wenig so ist wie es scheint. Die Auflösung was mit Bear und Barbara passiert ist habe ich allerdings recht früh ähnlich vermutet. Dadurch das ich mit einer falschen Erwartung an das Buch ran gegangen bin und recht schnell den Fall um die Kinder raus hatte, konnte es mich dann jedoch nicht voll überzeugen. Ich bin überzeugt bei einer passenderen Genre Einordnung wäre das anders gewesen.
Ein intelligenter Thriller, der nicht wirklich ein Thriller ist
Ich habe so 80 bis 100 Seiten gebraucht, um richtig reinzukommen und habe mich schon gefragt, wieso alle das Buch so spannend fanden. Aber daaannn.... Konnte ich es wirklich nicht mehr aus der Hand legen und ich hätte gerne noch mehr gelesen. Es werden so viele Themen und Schicksale angeschnitten und nicht alles wird erklärt, aber dennoch war das Ende ein passender Schluss. Werde definitiv noch weitere Bücher der Autorin lesen.
Das Buch hat mich direkt gepackt. Die Zeitsprünge, viele Charaktere verhießen eine Menge Verstrickungen. Anfangs dadurch etwas schwierig, aber da ich es sehr schnell an einem Stück gelesen habe, bin ich gut reingekommen. Teilweise plätscherte das Buch so dahin und dennoch konnte ich es nicht weglegen. Es ist ejnfach klasse geschrieben und hat mich nicht losgelassen. Im letzten viertel war ich mir schon relativ sicher was passiert und ab und an war es mir zu zufällig was die Ermittlerin entdeckte und sie wirkte etwas zu unbeholfen leider, aber dennoch mochte ich sie sehr. Insgesamt eine runde Sache und wirklich empfehlenswert!

Feriencamp des Grauens
Das hat Spaß gemacht! Man rätselt, man leidet, man gruselt sich ein wenig... Eine tragische Familiengeschichte mit lauter unglücklichen Menschen die sich gegenseitig noch tiefer ins Unglück treiben. Dazu eine kleine feine Krimigeschichte die aber irgendwie nur vordergründig Raum einnimmt. Mich hat die Geschichte von Anfang an gepackt und bis zum (zugegebenermaßen wenig überzeugenden) Ende nicht mehr losgelassen. Ich mag einfach gerne Geschichten mit vielen Verdächtigen bei denen man mitknobeln und seine eigenen Theorien aufstellen kann.
Was für ein Ritt….. Gleich zu Beginn des Buches verschwindet das 13 jährige Mädchen Barbara van Laar aus einem Sommerferiencamp eines Naturreservats, welches ihrer sehr wohlhabenden Familie gehört . Wir befinden uns im August 1975 und springen zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Somit erfahren wir, dass bereits 1961 der 8 jährige Sohn der van Laars , der Bruder Barbaras,in den Wäldern des Naturreservats verschwand. Außerdem erfahren wir so einiges über die gesamte Familie und deren Angestellten. Die Handlung entfaltet sich Schritt für Schritt und wird dabei immer rasanter. Man sollte etwas Geduld mitbringen. Diese lohnt sich aber. Trotzdessen wurde für mich die Geschichte an manchen Stellen künstlich zu sehr hinausgezogen. Daher einen Stern Abzug. Die kurzen Kapitel sorgten allerdings dafür, dass man nur noch “dieses eine Kapitel“ lesen wollte und somit generell sehr schnell voran kam. Meines Erachtens nahm dann die Handlung relativ spät an Fahrt auf. Dies hat dann aber ziemlich zum Schluss die Phase des Miträtselns wieder wett gemacht. Mit dem Ende konnte ich relativ gut leben. Dennoch zweifele ich einen Teil davon an…. Welchen, kann ich hier natürlich nicht schreiben 🙈😂. Alles in allem hat mich Liz Moore mit diesem Roman aber sehr gut unterhalten können 🤩. Ich kann mir diese Geschichte auch gut als Mini- Serie vorstellen😀.
Die 13-jährige Barbara van Laar verschwindet eines Nachts aus dem ihrer wohlhabenden Familie gehörenden Feriencamp in den Wäldern der Adirondacks. Doch sie ist nicht das erste verschwundene Kind ihrer Eltern, denn 14 Jahre vorher ist bereits ihr Bruder verschwunden... Ich fand dieses Buch spannend und gut zu lesen, wobei ich aber auch diejenigen verstehen kann, die finden, dass sich die Geschichte teilweise ziemlich zieht. Dies mag vielleicht auch daran liegen, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Jedes Kapitel ist quasi einer Person gewidmet, von Barbara selbst, ihrer Mit-Campbewohnerin Tracy über Barbaras Mutter Alice bis hin zur Ermittlerin Judyta. Diese Erzählweise fand ich an sich ganz interessant, andererseits hat es mich ein bisschen genervt, dass die Autorin wirklich viele Kapitel mit Mini-Cliffhangern beendet. Insgesamt für mich 4 Sterne, denn so spannend ich das Buch auch fand,haben mich einige kleine Details gestört, und die Auflösung fand ich fast ein bisschen enttäuschend.
Der Gott des Waldes hakt so ziemlich alle Checkboxes ab, die ein Buch haben muss, damit man es nicht aus der Hand legen kann: Eine Mysterygeschichte, einen düsteren Familienclan, ein Setting im letzten Jahrhundert, Zeitsprünge, verschiedene Perspektiven und Coming-of-Age. Die Geschichte dahinter ist nichts Neues. Und obwohl ich Spaß mit dem Buch hatte, muss ich dennoch leider 2 Sterne abziehen, da das Ende sehr enttäuschend war. Es las sich wie ein Märchen. Die Auflösung, was passiert ist, kam zu plötzlich und für meinen Geschmack auch kitschig. Inhaltlich zweifelhaft, konstruiert und unmoralisch, was mich sehr an das Buch „Der Gesang der Flusskrebse“ erinnert hat. Insgesamt ein gutes Buch für den Sommer, das vielversprechend anfängt, Spannung behält, dessen Ende aber leider nicht überzeugen kann.
Ein atmosphärisches Meisterwerk mit ein paar Längen
Dieser Roman hat mich wirklich fasziniert. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass so intensive Bilder im Kopf entstehen lässt. Vor meinen geistigen Auge habe ich einen regelrechten Film ablaufen sehen. Die Natur wird so eindrucksvoll beschrieben, dass man förmlich den Wald riechen konnte. Darüber hinaus ein faszinierender Gesellschaftsroman, in dem gerade die Einflussnahme der Reichen sehr kritisch betrachtet wird. Der Kriminalfall oder eher die zwei Kriminalfälle laden zum miträtseln ein. Ich muss zugeben, dass ich in beiden Fällen komplett daneben lag, aber die Aufklärung hat sich dennoch sehr stimmig angefühlt. Der ganze Aufbau der Geschichte ist einfach gewaltig. Die verschiedenen Zeitebenen, die zig Charaktere- dieses Buch kann man mal nicht "so eben weg lesen", sondern man muss sich schon sehr auf die Geschichte einlassen. Wenn man das macht, wird einem ein Buch geboten, dass einem nicht so häufig begegnet. Ein bisschen Coming of Age, ein bisschen Krimi, Gesellschaftskritik, Zeitgeschichte und ein intensives Drama, das sehr bewegt. Fazit: Bildgewaltig und atmosphärisch entfaltet sich hier ein wahres Kleinod und eine sehr anspruchsvolle Lektüre. Sehr empfehlenswert!
Fesselnd, atmosphärisch und tiefgründig
Das war kein typischer Thriller – eher eine Mischung aus Mystery, Familiendrama und Gesellschaftskritik. Die Geschichte dreht sich um das Verschwinden der 13-jährigen Barbara Van Laar im Sommer 1975 – und das ist nicht das erste Mal, dass jemand aus ihrer Familie in diesen Wäldern verschwindet. Was das Buch so besonders macht, ist die dichte Atmosphäre. Die Adirondack-Wälder wirken beinahe wie ein eigener Charakter – düster, geheimnisvoll und wunderschön zugleich. Liz Moore schreibt so bildhaft, dass man das Knacken der Äste und das Rauschen der Blätter förmlich hören kann. Die Figuren sind vielschichtig und lebendig, und die Story springt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeiten hin und her. Das hält die Spannung hoch, kann aber manchmal auch etwas verwirrend sein. Trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben, denn die Geschichte entfaltet sich langsam, aber intensiv. Fazit: Wer tiefgründige Thriller mag, die nicht nur spannend, sondern auch klug erzählt sind, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Ein Wald und zwei Verschwundene 🌳🌲
Ich liebe es, wenn sich eine Geschichte Stück für Stück entfaltet, am Ende alles zusammenpasst und man das Buch mit einem guten Gefühl beenden kann. Die wechselnden Perspektiven und Zeitsprünge sorgen durchgehend für Spannung. Die Charaktere sind so interessant und echt! Hier muss ich die Ermittlerin erwähnen, die sich in einer männerdominierten Welt in den 70ern behaupten muss. Sie, aber auch viele andere Figuren, haben mir sehr gefallen! Es geht vorallem um eine spannende Familiendynamik, Liebe und Freundschaf: Das alles eingebettet in das atmosphärische Setting eines Sommercamps einer reichen Familie. Im Fokus: das mysteriöse Verschwinden ihrer Tochter Barbara Van Laar, viele Jahre nachdem ihr Bruder Bear auch spurlos verschwand. Die Geschichte vereint gekonnt Elemente aus Kriminalroman, historischem Roman und Familiendrama. Ich kann es nur weiterempfehlen!
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"
1975 – Ein Sommercamp, eingebettet in einen Nationalpark und umgeben von einem scheinbar endlosen Wald. Die Familie Van Laar, Eigentümer des nahegelegenen Reservoirs, schickt ihre eigenwillige Tochter Barbara – eine Art kleine Berühmtheit, nicht zuletzt, weil ihr jüngerer Bruder vor Jahren spurlos im Reservoir verschwunden ist, obwohl damals ein Verdächtiger festgenommen wurde. Mit 15 Jahren ist Barbara eine schwierige, aber faszinierende Persönlichkeit, die im Camp rasch Anschluss findet – besonders durch ihre enge Freundschaft mit ihrer Bettnachbarin Tracy. Doch als Barbara plötzlich verschwindet, kehren alte Ängste zurück: Kann sich das Schicksal der Familie wiederholen? Ein umfangreicher Suchtrupp wird auf den Weg geschickt, und Ermittlerin Judy muss ein Netz aus Lügen, Geheimnissen und längst vergessenen Fehlern entwirren, die sowohl von der wohlhabenden Familie als auch von der Campleitung sorgfältig verschwiegen werden. Ich habe anfangs etwas gebraucht, um in die Geschichte zu finden. Vor allem die vielen Charaktere, die zu Beginn immer wieder auftauchen, haben es mir zunächst schwer gemacht. Doch dann hat mich das Buch völlig in seinen Bann gezogen, sodass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die düstere, manchmal bisschen gruselige Stimmung und die kurzen Kapitel haben es mir leicht gemacht das Buch in kürzester Zeit zu lesen. Eine große Empfehlung!
Die 13jährige Barbara verschwindet aus einem Waldcamp. Die Tragödie ist, dass bereits vor 14 Jahren ihr 8jähriger Bruder verschwand. Die Polizei wird eingeschaltet. Eine Geschichte, die in Zeitsprüngen in 1961 und 1975 erzählt wird. Eine tragischer Familienrroman und gleichzeitig ein Thriller. Bis Seite 150 noch sehr still, doch dann packend mit all den Geheimnissen, die zum Vorschein kommen. Große Leseempfehlung. 👍
Spannender Familienroman, der sich einfach so weglesen lässt. Zu viel Spannung darf man aber nicht erwarten, da hier immer noch die Familiengeschichte einen beträchtlichen Teil des Buches ausmacht, was mich allerdings gar nicht gestört hat. Der Handlungsort hat es mir besonders angetan. Ich konnte ihn mir ganz wunderbar vorstellen. Die Handlung selbst war unvorhersehbar, man konnte aber ein Gefühl für den Ausgang des Buches entwickeln. Hier gab es für mich jetzt keine sehr überraschende Wendung. Alles in allem ein unterhaltsamer Roman, den ich gern gelesen habe.
Würde ich nicht als Thriller bezeichnen
Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Es dümpelte so vor sich hin, ließ sich lesen, als wäre es eine Serie. Es gab sehr viele verschiedene POV‘s und verschiedene Zeitebenen, was nicht schlecht war. Man kam nicht durcheinander, wenn man einigermaßen aufgepasst hat. Mit dem Ende hätte ich so nicht gerechnet, hat mir gut gefallen. Dennoch würde ich es nicht unbedingt als Thriller bezeichnen.
Atemberaubend
Der Gott des Waldes, hat mich auf jeden Fall in einen Sog gezogen. Es geht um das Feriencamp Emerson, wo sich jedes Jahr Kinder/ Jugendliche aufhalten, dieses liegt in einem Naturschutzgebiet, nahe eines verschlingenden Waldes. Geschrieben ist es aus der Sicht verschiedener Charaktere, was ich so spannend fand. Hier passiert es, dass der kleine Bear, spurlos verschwindet. Er ist der Sohn der reichen Familie Van Laar, denen das Naturreservat gehört. Niemand weiß was mit ihm passiert ist. Jahre später ist seine Schwester Barbara im Camp und verschwindet auch spurlos. Die angehende Kriminalpolizistin Judyta und viele andere Charaktere, die im Camp arbeiten, die Familie, jeder trägt etwas Geheimes in sich, was nach und nach den Leser erreicht. Ich fand es so spannend, wie sich die Geschichte entfaltet und es hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Super!!! ▪️ Feriencamp ▪️verschwundener Junge ▪️ Carl Stoddard ▪️ Die Hayes ▪️ Van Laar ▪️ der Schlitzer ▪️ Familiengeheimmis ▪️ Barbara ▪️ Falsches Leben
Aufgrund der vielen positiven Bewertungen hatte ich mich sehr gefreut, das Buch über die Onleihe lesen zu können. Doch bis zu den ersten 300 von 700 Seiten des EBooks habe ich mich richtig gequält. Immer wieder habe ich den Roman zur Seite gelegt und immer mehr begeisterte Rezensionen tauchten auf, aber auch die ersten kritischen. Ein Abbruch lag nahe. Ich habe dann doch weiter gelesen, denn jetzt wurde es interessanter und auch spannend. Klischeehafte Stories von wohlhabenden Patriarchen, unsicheren und unterwürfigen Frauen bilden die Grundlage des Buchs. Die rich Kids kommen dazu und die armen Kids leiden darunter. Die Natur rund um die große Familienvilla "Selbst-Vertrauen" ist wild und lädt zum sich darin Verlaufen ein. Das Verschwinden der Geschwister unheimlich tragisch und traurig. Für viele ein Highlight. Von mir für die ersten 300 Seiten 1 ⭐️ für die letzten ⭐️⭐️⭐️⭐️ , also im Durchschnitt ⭐️⭐️⭐️ und für mich ein Fleiß-Sternchen fürs Durchhalten 🤣
Der Gott des Waldes
Mein komplettes Instagram war voll mit diesem Buch. Also dachte ich mir muss ich es lesen. Und ich versteh wieso es überall zu sehen ist, den das Buch ist wirklich richtig gut. Es war am Anfang etwas schwer mit den ganzen Namen aber nach einer gewissen Zeit hat man es dann verstanden. Ich fand die Unterschiedlichsten Perspektiven der jeweiligen Protagonisten richtig gut auch das man am Anfang der Kapitel den Zeitstrahl hatte., den sonst hätte ich glaub ich gar nichts verstanden 🙈
Hm, nun habe ich es auch getan. Ich habe dieses hoch gelobte Buch gelesen. Evtl waren meine Erwartungen einfach zu hoch, aber ich bin nicht so infiziert, wie manch anderer. Die 13-jährige Barbara van Laar verschwindet nachts spurlos aus dem Feriencamp, dessen Schirmherren ihre Familie ist. Besteht ein Zusammenhang zum Verschwinden ihres Bruders Bear 14 Jahre zuvor? Man sollte meinen, nun beginnt eine groß angelegte Suche und es wird in alle Richtungen ermittelt. Ich hatte keinen hoch brisanten Thriller erwartet, aber dass rund 300 Seiten so gut wie nichts passiert, was das Verschwinden des Mädchens betrifft, war dann doch etwas ärgerlich. Auf Seite 300 hat mir die Autorin sogar aus der Seele gesprochen: "Es ist fast 18 Uhr am Ende ihres ersten Tages in Naturreservat. Judy kann das nicht nachvollziehen. Sie hat das Gefühl als wäre sie mindestens ein Jahr lang dort gewesen" Genau so ging es mir auch. 😏 Dabei hat mir die Geschichte an sich gefallen und ich hatte wenig Probleme, mich mit den vielen verschiedenen Personen und Zeitebenen zurecht zu finden. Die Geschichte um die Mutter Alice und Bear hat mich durchaus emotional berührt. Die Auflösung des Ganzen lässt dann tatsächlich nicht mehr viele Fragen offen, war nun aber auch kein erhoffter Showdown, sondern relativ vorhersehbar. Alles in allem also kein schlechtes Buch, aber auch nicht wirklich das erwartete Highlight.

Ein toller konstruierter Thriller bzw. Krimi, der wirklich spannend, glaubwürdig und nahbar war!
Eine unglaublich spannende und tiefgehende Geschichte. Um "der Gott des Waldes" schlich ich schon etwas länger und als in einem Podcast das Buch besprochen und als literarischer Thriller angepriesen wurde, war ich Feuer und Flamme! Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht und bekam eine gut durchdachte, tiefgehende Kriminalgeschichte im Gewand eines Thriller geliefert. Zum Thriller / Krimi Aspekt. Der Roman ist durchgehend spannend. Ich blieb lange wach, um noch weiter und - nur noch ein Kapitel - zu lesen, bis mir irgendwann die Augen zu fielen. Dabei kommt Liz Moore ganz ohne abgedroschene Thrillertypische Floskeln wie etwa:"Was sie dann sah, lies ihr das Blut in den Adern gefrieren" aus. Die Spannung kommt ganz subtil und meist gegen Ende des Kapitels, sodass nahezu jedes Kapitel in einem Cliffhanger endet. Ich mutierte während der Lektüre selbst zu einer Ermittlerin und hatte stets ein riesiges Whiteboard vor meinem inneren Auge, wo ich Personen und deren Verbindungen notierte und akribisch hinterfragte. Aber auf die Auflösung des Falls wäre ich niemals gekommen, obwohl es im Nachhinein betrachtet durchaus Hinweise gegeben hat und man mit ein bisschen Hirnschmalz wohl auf die Lösung gekommen wäre. Aber gut, ich bin ja auch keine Ermittlerin, sondern lediglich eine leidenschaftliche Leserin. Kurz um: Ein toller konstruierter Thriller bzw. Krimi, der wirklich spannend, glaubwürdig und nahbar war! Zum literarischen Aspekt. Der Schreibstil von Liz Moore ist eigentlich nichts besonderes. Sie schreibt kurze präzise Sätze, die ganz darauf abzielen, den Plot auszubauen und eine spannende Atmosphäre zu schaffen. Literarisch wird es aber im Fingerspitzengefühl der Autorin, wenn es darum geht, das Innenleben von Figuren zu beschreiben. Alle Charaktere sind sehr glaubwürdig und nahbar. Ich mochte jeden Charakter auf seine Weise. Allgemein gibt es viele Figuren, aus deren Sichtweise die Geschichte erzählt wird. Dabei springt die Handlung auch immer zwischen verschiedenen Zeitebenen. Die Überschrift der jeweiligen Kapitel gibt an, aus welcher Perspektive gelesen wird und in welchem Jahr sich die Geschehnisse abspielen. So hat der Leser immer einen guten Überblick und kann der komplexen Geschichte gut folgen. Ein richtiges Jahreshighlight! Ich kann das Buch allen Krimi- und Thrillerfans empfehlen. Aber auch Menschen, die gerne spannende Romane lesen, da der Roman völlig ohne übertriebene Gewaltszenen oder ähnlichem auskommt.
Ein echt fesselnder Thriller den ich nicht aus der Hand legen konnte.
Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und bin echt froh darüber. Die Geschichte fängt langsam an wird aber mit jeder Seite immer spannender. Die Zeitsprünge sind anfangs etwas verwirrend und man muss sich schon viele Namen merken aber im Laufe der Geschichte passt alles zusammen und man versteht so langsam die Zusammenhänge. Die Story nimmt sehr schnell an Fahrt auf und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie alles zusammenpasst und wie es weitergeht. Ein sehr spannendes Buch, eine klare Leseempfehlung von mir 📚💞
Mein bisheriges Jahreshighlight 🩷
Lange überlegt ob ich mich dem Hype des Buches anschließe.... und was soll ich sagen: " ich bin froh das ich es getan habe" Lange nicht mehr so ein gutes Buch gelesen, in dem einfach alles stimmte. Die Spannung war bis zum Ende da, jeder Charakter wurde beeindruckend und detailliert beschrieben. Anfangs war es etwas schwierig in den Zeiten zu reisen, aber das legte sich ganz schnell und hinterher waren die Zeitsprünge ganz normal. Ich liebe einfach alles an dem Buch und vor allem das Ende!!!!
Sommercamp-Atmosphäre trifft fesselndes Drama inkl. „Ein Zwilling kommt selten allein“-Vibe
Stellt euch das Setting von Ein Zwilling kommt selten allein mit Lindsay Lohan vor — Sommercamp-Feeling: dichte Wälder, ein idyllischer See, Blockhütten, Betreuer, Lagerfeuer und dieses ganz besondere Camp-Flair. Genau diese Atmosphäre fängt Liz Moore in Der Gott des Waldes ein, allerdings mit Tiefgang und Spannung. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs ein bisschen Bedenken, weil die Geschichte in den 70ern spielt, aber das Buch hat mich total überrascht — es war so, so gut! Zwei Tragödien erschüttern dieses scheinbar perfekte Camp, und die Autorin schafft es so gut, die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen. Besonders gut gefallen hat mir, dass jedes Kapitel klar markiert war, in welcher Zeitlinie man sich gerade befindet. Absolute Leseempfehlung!
Packender Spannungsroman mit Twin Peaks Vibes🌲🏞️🔥
Dieses Buch hat mir einfach total gut gefallen! Der Schreibstil ist absolut flüssig und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es gibt sehr viele Personen und einige Zeitsprünge. Die Überschriften und Zeitangaben der verschiedenen Kapitel helfen einen, den Überblick trotzdem zu behalten. Zudem ist es einfach unfassbar gut gemacht, wie quasi jedes Kapitel spannend endet und wir direkt wieder zu einer anderen Person springen. Das ist der Autorin wirklich super gut gelungen, uns als Leser*innen auf verschiedene Fährten zu locken und Spannung aufzubauen. Die Charaktere waren auch wirklich richtig toll ausgearbeitet! Besonders die weiblichen Charaktere nehmen eine besondere Rolle ein und mir hat dieser gesellschaftskritische Aspekt im Plot sehr gut gefallen. Das Buch spielt ja in den 1960er und 1970er Jahren in Nordamerika und ich fand die Stellung von Frauen sehr gut dargestellt. Das hat in mir wirklich ganz viele unterschiedliche Emotionen hervorgerufen. On top ist das Setting auch einfach so bildhaft beschrieben! Ich habe mich gefühlt, als würde ich mit den verschiedenen Protas durch den Wald des Reservats streifen. In meinen Augen ist das wirklich sehr gut gelungen. Mir hat das auch richtige Twin Peaks Vibes gegeben. Zum Spannungsteil: ganz wichtig, wir lesen hier keinen Thriller! Wer das erwartet, wird mit diesem Buch wahrscheinlich nicht glücklich. An alle anderen: lest das Buch! Ist wirklich eine tolle Empfehlung, gerade auch jetzt im Sommer! Mich hat es super unterhalten und die knapp 600 Seiten kamen mir nicht annähernd so viel vor.
PANIK 🌳🐿️🧚🏼🌳🐿️🦉🧚🏼🌳🦉🧚🏼🌳🐿️🦉🌳🧚🏼🦉🌳 Das Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren und den Verstand.
Camp Emerson in den Adirondack Mountains im August 1975: Im Sommercamp für Kinder und Jugendliche verschwindet die 13-jährige Barbara spurlos von einem Tag auf den anderen. Eine groß angelegte Suche bringt keinen Erfolg, das Mädchen bleibt verschwunden ... Insgesamt ist "Der Gott des Waldes" eine gelungene Mischung aus anspruchsvollem Krimi und Gesellschaftsroman. Die Geschichte dreht sich weniger um die Polizeiarbeit beim Verschwinden eines Kindes, sondern widmet sich viel mehr den gesellschaftlichen Unterschieden zwischen Arm und Reich, Frau und Mann der 1960er- und -70er-Jahre. Auch wenn die Erzählung eher ruhig ist und immer wieder vor sich hin plätschert, ist der Gott des Waldes ein durchaus interessanter Roman, der sieben Zeitebenen und acht Erzählperspektiven hat. Genau dort liegt auch mein größter Kritikpunkt. Ich persönlich liebe in Büchern Zeitsprünge und verschiedene POV's und nur ganz selten habe ich damit ein Problem. Hier war es aber selbst mir zu viel. Teilweise konnte ich der Story nicht mehr folgen, wusste nicht ob die gerade erzählten Ereignisse in der Gegenwart oder in der Vergangenheit liegen und wenn in der Vergangenheit, wie weit denn in der Vergangenheit. Der Plot am Ende hat mir richtig gut gefallen. Auch wenn ich das Ende schon einige Kapitel zuvor erraten habe, ist es keineswegs offensichtlich, was mit Bear und Barbara geschehen ist und bis zum Ende des Buches gibt es so einige spannende Wendungen. Ich habe mich trotz meiner kleinen Kritikpunkte gut unterhalten gefühlt und finde der Gott des Waldes ist ein guter Roman mit Krimielementen. Für einen 5-Sterne-Read fehlt mir allerdings doch irgendetwas. Vielleicht weniger Zeitsprünge und etwas mehr Spannung ...

Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.
"Welches Wort?", fragte einer. "Panik," sagte T.J. Niemand hob die Hand. Sie erzählte, daß Wort komme vom griechischen Gott Pan, dem Gott des Waldes. Er liebte es, die Menschen zu täuschen und ihre Sinne zu verwirren, bis sie die Orientierung verloren. Und den Verstand. "Wer in Panik gerät," sagte T.J., "macht sich den Wald zum Feind. Wer ruhig bleibt, ist sein Freund." - Zitat, Seite 61 Wer würde nach diesen Zeilen nicht auch gespannt Witterung aufnehmen und dem dunklen Wald sein Geheimnis entlocken wollen, welches hinter dem Verschwinden der Geschwister Van Laar steckt? Zudem der Roman von Liz Moore deren Schwester Rebecca gewidmet ist, "die die Wälder dort ebenfalls kennt." Allerdings erfährt man über die Wälder ansich dann doch recht wenig - die Beschreibungen fallen aber leider nicht nur in diesem Bereich oberflächlich aus. Auch den vielen Figuren, aus deren Perspektive die Geschichte im fliegenden Wechsel berichtet wird, fehlt es an Tiefe. Dagegen tritt die Autorin bei der Gestaltung ihrer Charaktere in fast jede Klischeefalle, die man sich vorstellen mag. Da gibt es den schicksalsgebeutelten, aber herzensguten Familienvater, der als Bauernopfer dient. Und die wunderschöne, aber wenig lebenskluge junge Frau, die in eine reiche Familie eingeheiratet wird und sich aus purer Not dem Alkohol zuwendet. Und natürlich bieten sich beim Setting des Jugendferienlager "Camp Emerson" jede Menge Gelegenheiten typische Figurenkonstellationen und Stereotype zu bedienen. So fühlt sich diese Geschichte mehr als Schnitzeljagd, denn als Thriller oder gar spannendes Familiendrama an. Na ja, passt dann auch wieder zum Ferienlager, oder? Eher doch ein oder, denn die Erwartungen an die Entwicklung der Geschichte, welche durch die vielen Andeutungen am Anfang durch die Autorin selbst geweckt werden, werden leider so gar nicht erfüllt. Die dramatisch angelegte Struktur durch die vielen Perspektivwechsel und die Verschiebungen durch die Zeitebebenen (1950er Jahre bis 1975) wird nicht strickt beibehalten, auch nutzt sich der Effekt mit der Zeit immer mehr ab. Wieso dann aber der Hype um dieses Buch? Vielleicht haben andere Lesende dann schließlich doch mehr in dieser Geschichte entdecken können, als ein findig überlegtes Ratespiel mit eher mauer Auflösung. Und so muss wohl am Ende jeder selbst entscheiden, ob dieses Buch voller Luftblasen oder doch eine Überraschungskiste ist. FAZIT Zu diesem Buch hätte ich wohl eher nicht gegriffen, wenn es nicht für den Read-a-long von Ingo auf dessen YouTube Kanal "Das literarische Viertel" ausgewählt worden wäre. Die Livestreams zur Leserunde haben viel Spaß gemacht und am kommenden Sonntag (28.09.2025) kann man sich dort das abschließende Fazit zur Lektüre ansehen. Obwohl ich zunächst mit guter Hoffnung auf spannende Unterhaltung in die Lektüre gestartet bin, hat mich die Geschichte zunehmend verloren. Daran konnte auch die sympathische junge Polizistin Judyta nichts ändern, die mich sehr an die Hasendame aus Zoomania erinnert hat. Wenn dieser Roman ein Song wäre, würde er wie eine missratene Variante von "What's up" der 4 Non Blondes klingen. Aber wer weiß, vielleicht sehe ich auch den Wald vor lauter Bäumen nicht?!
Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼
Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!
"Der Gott des Waldes" der US-amerikanischen Autorin Liz Moore ist sowohl Gesellschaftsroman als auch Thriller, aber vor allem eines: ein Pageturner. Es geht um das Verschwinden eines dreizehnjährigen Mädchens aus einem Feriencamp im Jahr 1975. Das Mädchen ist jedoch nicht irgendeine Teilnehmerin, sondern die Tochter der Inhaber des Feriencamps, der wohlhabenden Bankiers-Familie van Laar. Hinzu kommt, dass 14 Jahre zuvor ihr Bruder auf mysteriöse Weise verschwunden ist und nie gefunden wurde, auch wenn der Fall am Ende als aufgeklärt galt. In vielen Rückblenden und mit vielen Zeitsprüngen (die aber glücklicherweise durch gute Markierungen am Kapitelanfang leicht nachzuvollziehen sind), wird die Vorgeschichte erzählt, die Kapitel sind jeweils sehr kurz und enden oft mit einem Cliffhanger, was einen das Buch atemlos durchlesen lässt. Es werden viele falsche Fährten gelegt, so dass man automatisch eigene Theorien zum Verschwinden der beiden Kinder entwickelt. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, da man auch viel über die amerikanische Gesellschaft der 1950-70er Jahre erfährt, über die Stellung bzw. Rolle der Frauen, Klassismus und Armut.
Puzzlestücke
Vor 14 Jahren ist der Sohn der Van Laars spurlos verschwunden. Nun ist auch die Tochter unauffindbar und erneut beginnt die verzweifelte Suche nach Spuren und Hinweisen. Die Geschichte entfaltet sich sehr gemächlich. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt auch in der Zeit hin und her. So setzt sich die Geschichte langsam wie ein Puzzle zusammen. Es war einerseits toll, dass die Geschichte von so vielen Personen erzählt wurde. Dadurch erhalten wir interessante Einblicke in die Klassenunterschiede und die Stellung von Frauen. Andererseits führten die Sprünge in Perspektive und Zeit dazu, dass ich nie komplett drinnen war in der Geschichte und auch jede Person immer nur ein bisschen kennengelernt habe. Es war nicht ganz leicht, bei der Stange zu bleiben. Die Geschichte lebt von vielen kleinen Momenten und Interaktionen, aber durch das langsame Zusammenführen der zahlreichen Stränge fehlte es an Spannung. Das Buch war trotzdem nicht langweilig und ich habe auch gerne mitgerätselt und einige Theorien aufgestellt und wieder verworfen.
Puhhh das Buch ist schwierig zu bewerten. Einerseits wirklich ein fantastischer Schreibstil, andererseits waren es mir persönlich viel zu viele Personen und Zeitsprünge, das brachte mich oft durcheinander und das Lesevergnügen wurde getrübt. Ansonsten war es eine gute Geschichte mit einem schönen Natursetting, ein wenig Spannung und viel Gesellschaftskritik.
Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.
Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein
Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.
Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.
•Highlight 🏕️🌳
„Der Gott des Waldes“ hat mir unglaublich gut gefallen. Die Geschichte über 2 verschwundene Kinder und deren Familien beinhaltet viele Plots, allerdings mit einem abgeschlossenen Ende. Die einzelnen Personen und deren Handlungen waren spannend, sodass ich es nur schwer aus der Hand legen konnte. Die Kapitel sind gut strukturiert, dadurch ist es mir leicht gefallen, den Überblick über alle Protagonist*innen und Handlungszeitpunkte behalten zu können. Liebs

Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Das Buch ist kein typischer Thriller sondern eher ein Spannungsroman. Man muss sich erst an die Zeitsprünge gewöhnen um die Geschichte zu verstehen. Die ersten ca.150 Seiten fand ich es nicht sehr interessant allerdings je weiter man liest um so mehr entsteht Spannung und man möchte das Drama herausfinden. Mit dem Ende und der tatsächlichen Auflösung des Falles hätte ich allerdings nicht gerechnet und war am Ende sehr erstaunt. Man darf keinen typischen Thriller erwarten. Leseempfehlung 4 /5 🌟
"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!" - Packender Krimi in tollem Natursetting
Was passiert, wenn du die Seiten aufschlägst? Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Wie bin ich auf das Buch gekommen? Ich bin auch über Rezensionen in READO neugierig auf den Roman geworden. Die Geschichte hat begeisterte Kritiken hervorgerufen und war auf der Summer Reading Empfehlungsliste von Barack Obama. Was hat mir gefallen? Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne: die Autorin lässt sich Zeit, eine größere Anzahl von Figuren zu entwickeln und wirklich zum Leben zu erwecken. Dabei ist kein Platz für Schwarz-und-Weiß: jede Person hat seine dunklen und hellen Seiten, unverarbeitete Traumata. Im Stil eines guten WHO-Done-IT-Krimis machen sich viele Personen verdächtig, die Spekulationen der Leserinnen und Leswer bekommen viel Nahrung und wandern hin und her. Spätestens ab Seite 200 entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner. Man möchte unbedingt wissen, was mit den vermissten Kindern passiert ist. Zum Spannungsaufbau trägt dabei auch die Konstruktion des Romans bei: der Leser springt zwischen den Sichtweisen einzelner Figuren und in verschiedenen Zeitebenen hin und her. Darüberhinaus gelingt es der Autorin eine wunderbares Natur-Setting zu entwerfen, das die unheimliche und düstere Atmosphäre der Handlung eindrucksvoll unterstreicht. Es entsteht so auf den zweiten Blick auch ein packender Gesellschaftsroman, der die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft thematisiert. Was könnte besser sein? Ich habe in diesem Jahr wirklich noch nichts besseres gelesen, allein das Ende fällt dann vielleicht doch ein wenig zu unkreativ und etwas vorhersehbar aus. Manchmal habe ich mich auch in den Zeitsprüngen und vielen Figurennamen kurzzeitig verloren. Aber das ist "Jammern auf hohem Niveau". Ich hatte wirklich Spaß an dem Roman! Wer sollte den Roman lesen? Wer Interesse an anspruchsvollen Thrillern und gesellschaftskritischen Romanen hat, die viel Wert auf Figurenentwicklung legen und die unheimliche Atmosphäre der Kanadischen Wälder (Twin Peaks lässt grüßen!) liebt, sollte dem Roman eine Chance geben. Große Empfehlung!
„Wenn du dich im Wald verläufst, setz dich hin und schrei“
Das musste ich beim lesen auch ab und zu mal machen. Sei es, weil die reichen Leute mich genervt haben oder weil ich Angst um die Kinder hatte. Aber von Anfang an. Es ist ein herrlicher Sommer im Jahr 1975. Das Ferienlager am Lake Joan ist ausgebucht. Die Kinder freuen sich auf zwei Monate voller spaßiger Aktivitäten und darauf, Freunde fürs Leben zu finden. Doch am Ende dieser zwei Monate wird die Tochter der Besitzer des Ferienlagers vermisst. So wie vor 14 Jahren ihr Bruder… Allein dieses Setting hat mich schon in den Bann gezogen. Liz Moore hätte 500 Seiten einfach das Camp und das Naturreservat beschreiben können und ich hätte es geliebt. Gleichzeitig hat sie es aber geschafft, in diesem Setting noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das verschwinden beider Kinder der extrem reichen Familie van Laar, der das Camp samt Naturreservat gehört. Spannend ist auch die Einarbeitung in die Zeit der 60er/70er. Das verleiht der Geschichte zum Einen einen gewissen Charme, andererseits fühlt man vor allem mit dem Frauenfiguren mit, die es damals alles andere als leicht hatten. Liz Moore hat es geschafft, indem sie die beiden Geschichten aus der Sicht von verschiedenen Charakteren auf unterschiedlichen Zeitlinien erzählt hat, einen Sog zu erzeugen, der den Leser förmlich durch diese Geschichte zieht, ohne ihn zu verwirren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Trotz seiner fast 600 Seiten ist es zu keinem Zeitpunkt sperrig. Es fängt etwas gemütlicher an, indem erst einmal das Camp und seine Bewohner vorgestellt werden aber selbst da ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man fängt früh an wilde Theorien zu spinnen, was mit den Kindern geschehen sein könnte. Besonders gefallen haben mir die Themenfelder der Naturverbundenheit und der Reichenkritik. Die sehr reichen Familien die hier dargestellt werden, werden so arrogant und überheblich gezeigt, dass man teilweise richtig wütend wird. Sie sind jedoch nicht karikaturenhaft überzeichnet, dass es einen nerven würde. Alles ergibt hier Sinn und alles passt gut zueinander. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig und man fühlt vor allem mit den Angestellten der Familie mit. Ein spannendes Buch steht und fällt für mich mit seiner Auflösung. Und die hat mich hier nicht enttäuscht. Auch wenn ich einen Aspekt recht früh für mich ausgemacht habe, haben mich andere Sachen dafür um so mehr überrascht. Das Ende ist sowohl traurig, als auch befriedigend, was nicht viele Bücher schaffen. Ich habe dieses Buch sehr verschlungen und kann es nur jedem ans Herz legen. Danke @luzifer für die Empfehlung.
Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲
"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram






















































