Der Gott des Waldes

Der Gott des Waldes

Hardback
4.33617

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Description

"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"

Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.


Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.

"Ein brillantes, fesselndes Meisterwerk!" Miranda Cowley Heller, Autorin von "Der Papierpalast" New York Times-Bestseller Empfehlungstitel auf Barack Obamas Summer Reading List Gewinnerbuch von Jimmy Fallons Summer Read Book Club Neue Miniserie von "Long Bright River" bei Peacock Miniserie von "Der Gott des Waldes" in Planung "Ein literarischer Thriller, der einem die Luft zum Atmen nimmt." Glamour

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
590
Price
26.80 €

Author Description

Liz Moore geboren 1983, hat zunächst als Musikerin in New York gearbeitet und anschließend begonnen, Romane zu schreiben. Bei C.H.Beck erschien ihr Roman "Long Bright River". "Der Gott des Waldes" ist in den USA seit Erscheinen auf der New York Times-Bestsellerliste, erhielt zahlreiche hymnische Besprechungen und wurde von Barack Obama empfohlen. Liz Moore lebt mit ihrer Familie in Philadelphia. Cornelius Hartz lebt als freier Autor und Übersetzer in Hamburg. Er hat zahlreiche Romane und Sachbücher u.a. von Rye Curtis, Edward Carey, Daniel Mason, Erin Flanagan und Catherine Nixey übersetzt.

Characteristics

81 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
51%
7%
23%
6%
78%
12%
61%
61%
38%
34%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
60%
75%
68%
73%

Pace

Fast10%
Slow34%
Moderate39%
Variable18%

Writing Style

Simple38%
Complex11%
Moderate51%
Bildhaft (87%)Minimalistisch (7%)Poetisch (18%)Außergewöhnlich (35%)

Posts

788
All
5

Etwas ganz besonderes

Der Schreibstil, die Charaktere, die Atmosphäre, die Zeit in der es spielt…das alles macht etwas ganz besonderes aus diesem Buch. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber man taucht ein in diese Welt und fühlt sich direkt zugehörig. Ich habe es geliebt und kann es nur weiterempfehlen.

5

Ein echt fesselnder Thriller den ich nicht aus der Hand legen konnte.

Ich habe das Buch durch Zufall entdeckt und bin echt froh darüber. Die Geschichte fängt langsam an wird aber mit jeder Seite immer spannender. Die Zeitsprünge sind anfangs etwas verwirrend und man muss sich schon viele Namen merken aber im Laufe der Geschichte passt alles zusammen und man versteht so langsam die Zusammenhänge. Die Story nimmt sehr schnell an Fahrt auf und ich konnte das Buch irgendwann nicht mehr aus der Hand legen weil ich wissen wollte wie alles zusammenpasst und wie es weitergeht. Ein sehr spannendes Buch, eine klare Leseempfehlung von mir 📚💞

4

Der Hype rund um den „Gott des Waldes“ hat mich relativ schnell gepackt, so dass ich das Buch lesen wollte. Als eBook fand ich es mit den verschiedenen Charakteren sehr schwierig, da ich keine richtigen Anhaltspunkte hatte. Also habe ich dann zwei Wochen gewartet bis das Buch in der Bücherei verfügbar war. Als erstes habe ich mir einen Überblick über die verschiedenen Namen und die Zeitebenen geschafft. Am Ende des Buches dachte ich jedoch, dass es eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre, da die einzelnen Teile gut in sich zeitlich und Personal getrennt sind. Der Schreibstil von der Autorin hat mich wirklich sehr gepackt. Er hatte etwas filmisches, also es wurde stark in einzelnen Szenen geschrieben, so dass es wirklich vor dem inneren Auge abgelaufen ist. Das habe ich sonst selten bei Büchern. Mir hat sehr gut gefallen, dass ich die Charaktere sehr gut und sehr langsam kennengelernt habe. Jedoch muss ich sagen, hätte ich mir ab Teil 3 etwas mehr Tempo gewünscht. Das Buch ist für mich außerdem thematisch nicht sehr einfach gewesen. Aufgrund meiner eigenen Geschichte triggern mich Bücher, wo es um Kindesmissbrauch und/oder -misshandlung geht enorm. So auch dieses. Mir war auch der Missbrauch an Alice und Louisa zu viel. Bitte nicht falsch verstehen, mich macht das wütend und traurig, jedoch finde ich es nach wie vor sehr wichtig, dass wir über solche Themen reden (oder in diesem Fall erstmal lesen). Nur weil das Buch zwischen 1960 und 1975 spielt, heißt es nicht, dass Gewalt gegen Frauen aus unserem Alltag verschwunden ist. Die Ermittlerin Judy war mir mit ihren Handeln am Sympathischsten. Ich bewundere sie für ihre Stärke. Aber auch T. J. Und Barbara bewundere ich für ihren Mut. Insgesamt sind alle Frauen in diesem Buch für mich Heldinnen.

4.5

"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"

Unglaublich gute Charaktere, spannender Plot und komplizierte Beziehungsgeflechte. Ein Roman, der nicht für jeden ist, da es unglaublich viele Charaktere gibt und die Geschichte aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Ich musste mich anfangs in die Geschichte reinfinden, konnte dann aber schnell nicht mehr aufhören zu lesen. Langsam entstand ein Gesamtbild und das Ende war so ganz anders als erwartet.

"Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei so laut du kannst"
4.5

!!!

Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen - unfassbar gut!

4

Eine runde Geschichte

3,5 Sterne- gut, solide, empfehlenswert Ich habe das Buch in einer Leserunde gelesen. Es eignet sich dafür wunderbar. Die Geschichte ist am Ende rund und gelungen. Ich habe einen Thriller erwartet. Aber es war eher ein gemächlich erzählter Roman. Man kommt schnell in die Geschichte rein und das eigentliche Ereignis, das Verschwinden von Barbara, findet recht früh statt. Die vielen Personen und Verbindungen waren am Anfang etwas viel und schwierig. Die Zeitsprünge fand ich jetzt weniger anstrengend. Die schnellen Wechsel der Perspektiven finde ich immer gut, weil ich damit schnell durch die Geschichte komme. Zwischendurch hatte das Buch einige Längen, aber ich wollte immer wissen, wie es weiter geht.

4

Das Buch ist kein typischer Thriller sondern eher ein Spannungsroman. Man muss sich erst an die Zeitsprünge gewöhnen um die Geschichte zu verstehen. Die ersten ca.150 Seiten fand ich es nicht sehr interessant allerdings je weiter man liest um so mehr entsteht Spannung und man möchte das Drama herausfinden. Mit dem Ende und der tatsächlichen Auflösung des Falles hätte ich allerdings nicht gerechnet und war am Ende sehr erstaunt. Man darf keinen typischen Thriller erwarten. Leseempfehlung 4 /5 🌟

4.5

Nichts ist so wie es scheint!

Mehrere Zeitebenen, mehrere Personen und so viele sympathische und unsympathische Charaktere! Die Charaktere, mit denen ich zu Beginn Mitleid hatte, habe ich am Ende richtig verachtet… Toller Spannungsroman mit einigen Wendungen und die letzten 200 Seiten richtiger Pageturner. Die Geschichte spielt von 1950 bis 1975 und während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, warum die Frauen sich nicht trauen oder warum sie sich so vieles gefallen lassen… zu sehen, wie die Stellung der Frauen damals war, lässt mich jedesmal fassungslos zurück. In 50 Jahren ist zum Glück einiges passiert und das lässt mich hoffen, dass in weiteren 50 Jahren nochmal einiges an Fortschritt und gleichwertiger Behandlung passieren wird. Wer weiß, ob dann nicht die zukünftige Generation eine Geschichte aus dem Jahre 2025 lesen und genauso mit dem Kopf schütteln wird. Ein Zitat aus dem Buch „… ich kenne nur ein Ehepaar, das sich hat scheiden lassen. Mit dem Mann waren sie immer noch befreundet…die Frau war praktisch verschwunden… alle redeten über sie, als wäre sie gestorben.“

4.5

Ein Gesellschaftsroman der allerfeinsten Sorte! 🤞🏼

Spannend! Diese Geschichte hat mich von Beginn an mitgerissen 🤩 Es geht um Missstände, Machtverhältnisse und das Leben einfacher Leute in den 70er-Jahren. Trotz der vielen Charaktere und Zeitsprünge fiel es mir an keiner Stelle schwer, der Handlung zu folgen - es wurde dadurch sogar nur noch aufregender! Ich habe mit so einigen Figuren sympathisiert, aber das Schicksal von Alice hat mich besonders getroffen .. 💔 Zwei verschwundene Kinder, eine zerrüttete Familie und verschiedenste Verstrickungen, die man beim besten Willen nicht erahnt 😶 dicke Empfehlung meinerseits!

4.5

„Wenn du dich verläufst, setz dich hin und schrei.“ Es ist 1975 - und Barbaras Bett ist leer. Sie ist aus dem Camp verschwunden, in dem sie die Sommerferien verbringt. Das Camp, das zum Anwesen ihrer Familie gehört. Das Grundstück, wo viele Jahre zuvor auch ihr Bruder spurlos verschwunden ist. Manche vermuten zwischen den beiden Fällen einen Zusammenhang, manche bestreiten ihn vehement. Fest steht, dass das Gewirr von Schuld und Sühne, von Verbrechen und Rache nicht einfach zu durchschauen ist. Was für ein kluger, leiser Roman, was für eine kraftvolle und schreckliche Geschichte. Die Geschichte von Barbara und Bear wird nicht linear oder in einfacher Struktur erzählt, vielmehr sind es Fetzen und Puzzlestücke aus verschiedenen Jahren, die erst ganz langsam eine Struktur ergeben. Und nur für den, der ein bisschen zwischen den Zeilen liest. Die Geschichte ist in den 60er und 70ern angesiedelt - und Liz Moore zerpflückt die gesellschaftlichen Schichten akribisch, beschreibt Ohnmacht und Reichtum, die nebeneinander existieren - und gleichzeitig dringt der Lesende immer weiter in die Sozioanalyse vor, ohne dass er es eigentlich bemerkt. Verschiedene PoVs verleihen der Geschichte ihre Würze. Von den Kids möchte ich Tracy herausgreifen - Barbaras Campfreundin, die in den Ferien eine Wandlung durchläuft und Mut und Durchhaltevermögen beweist. Von den Erwachsenen Judytha, die Polizistin, die neben vielen Anderen mit Barbaras Verschwinden beschäftigt ist und einen schweren Stand hat, sowohl im privaten als auch im beruflichen, sich aber trotzdem in dem Fall verbeißt und an ihm wächst. Ihre Figur fand ich großartig. Alice, die Mutter der beiden Kinder, wirkte in ihrer Ohnmacht sowie in ihrem Handeln sehr spannend - und gleichzeitig habe ich ihr ihre Gefühle abgekauft, so problematisch diese auch waren. Mich hat der Kampf um Schuld und Sühne, um Machtmissbrauch der Privilegierten wütend gemacht, obwohl er gar nicht so offen geführt wurde. Sondern eher leise mitlief, dafür aber umso eindrücklicher. Umso heller strahlte das Plädoyer für die Freundschaft, das Moore in diesen gesellschaftskritischen Roman hineingeschrieben hat. Kleine Gesten waren es am Anfang, die mich zum lächeln gebracht haben - kommt die Freundschaft und Fürsorge doch in vielerlei Gestalt daher, und offenbart sich in ihrer Gänze erst am Ende. Ich habe lange gerätselt, wer denn nun der Gott des Waldes ist und auch einige Vermutungen wieder verwerfen müssen. Am Ende wurde meine Neugier jedoch vollends befriedigt. Als Kritik bleibt mir nur zu sagen, dass durch die vielen PoVs und durch die Zeitsprünge (die an sich niemals ein Problem für mich waren in diesem Buch!) das Tempo hier und da gelitten hat. Aber das ist meckern auf hohem Niveau. Man sollte sich bewusst sein, dass man mit diesem Werk keinen Thriller in Formel 1 Geschwindigkeit in den Händen hält, sondern einen tollen Mix aus Gesellschaftskritik und literarischen Thriller. Mir hat „Der Gott des Waldes“ sehr viel gegeben - er ist eine Empfehlung für alle, die hintergründige Thriller lieben und tief in die obere Gesellschaftsschicht eintauchen möchten.

5

Atmosphärisch dicht, sehr bildhaft und mit einer subtilen Spannung, die immer mehr zunimmt, ist "Der Gott des Waldes" ein sehr interessanter Roman, den ich kaum weglegen konnte. Die vielen Erzählperspektiven, Zeitsprünge und Personen, machen es gleichzeitig schwer, den Überblick zu behalten, aber auch sehr spannend. Das langsame Erzähltempo hat auch dazu beigetragen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht... Die offensichtliche und unterschwellige Misogynie haben mich teilweise richtig wütend werden lassen - umso besser, dass es auch ein paar Frauen/Mädchen gibt, die sich behaupten können. Wer einen Thriller erwartet, wird von Liz Moores Roman enttäuscht sein, aber wer sich auf die Erzählweise einlässt, wird richtig in seinen Bann gezogen!

4

Tiefgreifend, atmosphärisch!

𝓦𝓮𝓻𝓫𝓾𝓷𝓰 - 𝓡𝓮𝔃𝓮𝓷𝓼𝓲𝓸𝓷𝓼𝓮𝔁𝓮𝓶𝓹𝓵𝓪𝓻 Hallo #bookstagram 👋 Der Klappentext von #dergottdeswaldes hat mich direkt angesprochen, weshalb ich mich sehr auf die Geschichte gefreut habe. Die Mischung aus Erzählung und Spannung hat mich interessiert und stellenweise auch sehr gefesselt. Dennoch bin ich ein wenig zwiegespalten, meine Bewertung passend zu formulieren. Die Autorin hat einen ganz tollen, ausschweifenden und sehr bildlichen Schreibstil. So konnte ich mir das Setting und den Wald wirklich ausgezeichnet vorstellen. Die Charaktere wurden nach und nach äußerst vielschichtig und detailliert aufgebaut. Zum Verlauf der Geschichte gehören allerdings etliche verschiedene Protagonisten, weshalb ich gelegentlich nochmal schauen musste, durch wessen Augen ich der Handlung gerade folge. Zudem spielt die Geschichte auch zwei Zeit-Ebenen. Da die Kapitel aber ausgezeichnet mit Datum und Namen versehen sind, habe ich mich meist sehr schnell wieder zurecht gefunden. Den Titel kann ich nicht ganz nachvollziehen, ehrlicherweise habe ich aufgrund des Titels auch ein bisschen mehr "Grusel" oder sogar etwas Übernatürliches erwartet. Mittig hatte das Buch für mich einige Längen, ich hätte einige Seiten weniger gebraucht. Trotzdem ist die Art der Erzählung und der Aufbau, durch den man nur Stück für Stück Häppchen bekommt klasse gelöst und recht fesselnd. Erstaunlicherweise bin ich keinem der Charaktere wirklich nah gekommen, alle waren irgendwie sehr steif und kalt, sehr unnahbar irgendwie. Vermutlich hätte ich eine Haupt-Figur gebraucht, um zu 100% gefesselt zu sein. Alles in allem hat der Roman mich gut unterhalten und ich werde zukünftig auf alle Fälle beachten, was die Autorin weiterhin veröffentlicht, den wichtige Botschaften wie weibliche Selbstbestimmung hat sie großartig rüber gebracht. 3,5-4/⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Sterne

5

Wow! Dieser Buchtitel hat den Kern des Romans absolut getroffen! Unbedingt lesen oder hören! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲

Also, eines sei vorweg gesagt: Wer hier einen Thriller à la Fitzek erwartet, wird definitiv enttäuscht! Wer aber einen leisen, vielschichtigen, psychologisch feinfühligen und zugleich spannenden Thriller lesen möchte, landet mit diesem Buch einen Volltreffer! Mit feinem Gespür für menschliche Abgründe und einer erkennbaren Liebe zur Natur erzählt Liz Moore eine Geschichte über Verlust, Sehnsucht und familiäre Beziehungen. Die Protagonisten und Schauplätze sind großartig beschrieben, sind nicht übertrieben und wirken echt, so dass man als Leser schnell das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. „Der Gott des Waldes“ ist ein stilles Buch (was ich ja sehr gerne mag), welches lange nachhallt und definitiv unter die Haut geht. Ich habe das Hörbuch gehört, bereue aber sehr, dieses Buch nicht in den Händen gehalten zu haben! Daher absolute Leseempfehlung! 🌲🌳⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️🌳🌲

4

Erst verschwindet Bear, dann Barbara…

„Der Gott des Waldes“ war fuer mich eine erfrischende Spannung nebst aller Liebeleien, die ich sonst in meinen Buechern habe. Eine Familie wird beschrieben, aus der ein Kind verschwindet und fuer die dieser Vorfall ueber Jahre nicht aufgeklaert werden konnte.. bis zu dem Zeitpunkt, als noch ein Kind verschwindet, und zwar am gleichen Ort, aus der gleichen Familie. Im Buch werden verschiedene Zeiten genutzt, viele Charaktere beschrieben, aber ich konnte mich gut einfinden. Die Spannung baut sich langsam auf, fuer den ein oder anderen vielleicht zu langsam. Ich fand es gut. Verschiedene Theorien kommen ans Tageslicht, Beziehungen zwischen den Charakteren werden beleuchtet, bis man schlussendlich erfaehrt, was damals geschehen ist und was es mit dem aktuellen Verschwinden auf sich hat und in welchem Zusammenhang alles steht. Ich hab die letzten Seiten verschlungen und wuerde das Buch aufjedenfall weiterempfehlen 🤞🏼

Erst verschwindet Bear, dann Barbara…
4

Ein Buch wie dieses eine superschwere 1.000-Teile -Puzzle, das man verflucht, aber dennoch nicht aufgeben kann.

Ich sag es wie es ist: den Überblick über die zahlreichen Charaktere, Zeitebenen und nicht enden wollenden Cliffhanger zu bewahren ist besonders am Anfang ein echter Mindfuck, aber Neugier und Ehrgeiz ließen mich durchhalten. Meinen höchsten Respekt vor dem schriftstellerischem Handwerk diesen Blumenstrauß aus Handlungssträngen zu halten und am Ende sinnvoll zusammenzuführen. Inhaltlich geht es leise und fast behäbig zu, ein bisschen wie der Wald der am Ende irgendwie vermutlich auch der alles verbindende Main Character ist. Aber auch mit einer emotionalen Brutalität, wenn der Schmerz über den Verlust des eigenen Kindes scharf nachgezeichnet wird oder wir sehr anschauliche Ausflüge in gesellschaftliche Strukturen, die Unterdrückung der Frau und den Sexismus der 50er, 60er und 70er machen.

5

Zwar wird das Buch als Thriller eingeordnet, doch für mich ist es so viel mehr als das!!!

Ich habe Der Gott des Waldes innerhalb von zwei Tagen verschlungen. Zwar wird das Buch als Thriller eingeordnet, doch für mich ist es so viel mehr als das. Ja, es ist eine unfassbar spannende Geschichte. Ja, es geht um das Verschwinden zweier Kinder – zeitlich versetzt. Doch im Kern ist dieses Buch eine schonungslose und tiefgehende Gesellschaftsstudie. Liz Moore zeichnet ein erschreckend präzises Bild Amerikas der 1960er- und 1970er-Jahre: ein Frauenbild, das bis ins Mark geht, geprägt von patriarchalen Machtstrukturen und einem dominanten Männerbild. Gleichzeitig stehen dem starke Frauenfiguren gegenüber, die sich behaupten müssen – oder daran zerbrechen. Besonders eindrücklich ist die Darstellung sozialer Ungleichheit. Eine Gesellschaft, in der die Reichen das Sagen haben, während arme Menschen kaum eine Wahl besitzen und allzu leicht beschuldigt werden, weil es bequem ist und bestehende Machtverhältnisse schützt. Der Einstieg wirft einen sofort ins Geschehen. Trotz vieler Figuren und Zeitsprünge verliert man dank der klaren Timeline zu Beginn jedes Kapitels nie den Überblick. Alles fügt sich nach und nach zusammen – bis zu einem Ende, das ich so nicht erwartet hätte. Ich bin durch dieses Buch geglitten. Der Gott des Waldes ist kein klassischer Thriller, sondern eine spannungsgeladene, verstörend ehrliche Gesellschaftsbeschreibung. Für mich ein großartiges Buch und eine absolute Empfehlung.

4.5

Eine wunderbare Geschichte die in den 1960er und 1970er Jahren spielt, und was ich persönlich sehr mag in Bücher. Es geht um das Verschwinden eines 13 jährigen Mädchens in den 70er Jahren, die aus einem Ferienlager verschwunden ist und zu einer wohlhabenden Familie gehört. 14 Jahre zuvor ist ihr Bruder genau aus dem selben Camp verschwunden. Soll das wirklich ein Zufall sein? Faszinierend ist wie die Autorin die Umgebung des Camps und den Wäldern beschreibt, in einer düsteren und sehr spannenden Atmosphäre die sehr fesselnd ist. Die Charaktere sind komplex aber vielschichtig, allerdings gibt es sehr viele davon was einem am Anfang etwas schwer föllt sich die Namen alle tu merken. Mit 590 Seiten ist der Roman zwar umfangreich, allerdings hätte es der Geschichte nichts abverlangt wenn sie kürzer gewesen wäre, da sie doch ein paar Längen hat, was für mich nicht hätte sein müssen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, und ich kann diesen Roman, jedem empfehlen der sich gerne in den Jahren zurüchversetzen lassen will.

4

"Alice schämte sich dafür, dass sie zu dumm war, Delphine dafür, dass sie zu klug war. Eine Frau durfte weder das eine noch das andere sein."

Sehr spannender und atmosphärischer Roman mit Thriller Elementen über eine Familie dessen Junge im Wald verschwindet und ca. 13 Jahre später verschwindet seine Schwester Barbara. In verschiedenen Zeitsträngen und unterschiedlichen POVs erfahren wir, was damals und heute passiert ist. 🌲🌳 Die Spannung wird langsam aufgebaut und ca. ab Seite 200 war ich von der tragischen Story einfach gefesselt. 🙌🏼 Tolles Buch.💚

"Alice schämte sich dafür, dass sie zu dumm war, Delphine dafür, dass sie zu klug war.  Eine Frau durfte weder das eine noch das andere sein."
5

Ich wollte ein Buch, das mich in seinen Bann zieht - und das habe ich mit "Der Gott des Waldes" bekommen. Nach und nach baut Liz Moore in ihrem Roman eine Familiengeschichte auf, in der es um Wohlstandsverwahrlosung, Macht und soziale Ungleichheit geht. Wer einen Thriller mit Nervenkitzel erwartet, wird ihn in diesem Buch nicht finden. Aber das verspricht der Klappentext auch nicht. Anfangs hatte ich Sorge, ob mich die vielen verschiedenen Sichtweisen und Zeiten, aus denen der Roman geschrieben ist, verwirren könnten. Das war jedoch gar nicht der Fall. Es war interessant, die unterschiedlichen Perspektiven zu verfolgen und ich konnte so verstehen, warum jeder Einzelne zu dem geworden ist, der er ist. Die kurzen Kapitel erzeugten keine Längen und zogen mich nach und nach in den Bann der Geschichte. Besonders gut gefallen hat mir das Setting des Feriencamps im Naturreservat und das am Ende des Buches aus meiner Sicht nichts mehr offen bleibt und sich alle Puzzleteile ineinander fügen. Ein spannender, gesellschaftskritischer Roman, der mir in Erinnerung bleiben wird. Das Cover wurde sehr gut getroffen.

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4

Joah, ich kenne es jetzt auch. Allerdings kann ich mich den Hype nicht anschließen. Es ist kein schlechtes Buch und ich habe es ganz gerne gelesen, für mich aber kein herausragendes. Das Ganze ist ein Riesenkonstrukt, von dem durch extrem viele Perspektiven und Zeitsprünge, immer nur kleine Teilbereiche ins Licht gerückt werden, als würde man auf eine kleine Stelle einen Schweinwerfer richten und nach wenigen Sekunden wieder ausschalten. Viele Perspektiven sind für mich immer herausfordernd und auch hier hatte ich die ersten 200 Seiten Mühe, die Personen direkt richtig zuzuordnen - ohne Blättern ging das nicht. Mir hätte geholfen , wenn nicht nur der Vorname sondern der komplette Name über dem Abschnitt gestanden hätte. Die Zeitsprünge sind dafür sehr gut angezeigt, das hat geholfen. Durch die vielen Perspektiven, Schicksale, Hintergrundinformationen tapperte ich lange im Dunkeln, obwohl ja die Prämisse: Ein Kind ist verschwunden - kann es gefunden werden und wer ist ggf. schuld?- ja eindeutig war. Aber die Geschichte hat keinen Erzählfluss, dem man sich anvertraut und die vielen Spots luden mich nur bedingt zum Rätselraten ein. Die Spannung packte mich dann erst nach über 300 Seiten - bei insgesamt knapp 600 also erst nach mehr als der Hälfte. Meines Erachtens zu spät für ein herausragendes Buch. Es fehlte mir die Identifikationsmöglichkeit mit einigen Protagonisten. Keiner war mir wirklich sympathisch, auch das verschwundene Mädchen nicht, keiner schien es wirklich eilig zu haben - nicht einmal die Rettungskräfte. Ich hüpfte weiter von Perspektive zu Perspektive sammelte Brotkrumen und war nicht davon überzeugt, dass mich das Buch am Ende satt machen würde. Irgendwann tauchte eine Polizistin auf, die dann wenigstens zum Ende für eine Identifikationsfigur reichte und die Brotkrumen zu einem Bild zusammenführte. Das Ende war gut, einen wirklichen Showdown gab es nicht. Alle Fragen sind zufrieden stellend gelöst und das Ende nach dem Ende brachte zumindest eine kleine Überraschung. Insgesamt eine intelligent zusammengebaute Geschichte. Für Lesende, die aus Scherbenhaufen gerne eine Geschichte zusammenbasteln, gut geeignet, für Lesende, die sich gerne emotional einbinden lassen, eher weniger.

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4

Vor einiger Zeit habe ich „Der Gott des Waldes" von Liz Moore gelesen - ein Thriller-Roman, der sich langsam entfaltet, aber mit jeder Seite intensiver wird. Der Einstieg war für mich etwas zäh, aber ich gebe Stephen King recht: Wer dranbleibt, wird belohnt. Ich fand die Geschichte super spannend, und ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch weglegen. Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau mit den wechselnden Perspektiven - das hat der Handlung Tiefe und Dynamik verliehen. Zwar waren einige Plots vorhersehbar, dennoch überzeugt die Geschichte mit einer dichten Atmosphäre und einem tiefgründigen Erzählstil. Ein absolut lesenswerter Thriller-Roman, dem ich solide 4 Sterne gebe. Bewertung:⭐️⭐️⭐️⭐️ #lizmoore #dergottdeswaldes #thrillerroman #rezension #spannung #perspektivwechsel #buchempfehlung #bookstagram

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4

Liz Moore entführt uns mit wunderbar gewählten Worten in ein Feriencamp mitten in einem Naturreservat der USA. Ausdruckstark und schön beschrieben lernen wir die Charaktere kennen. Die Teanager und Betreuer im Camp und die reiche Familie im Haus auf den Hügel. Es liest sich flott und man ist sofort in der Geschichte zumal sich auch schnell die ersten Geheimnisse andeuten, so dass man gern wissen möchte, was dahinter steckt. Die Zeitsprüngemachen es abwechslungsreich und interessant. Der Spannungsbogen war ziemlich hoch, auch durch die Zeitsprünge. Dies hat mir gut gefallen, ebenso die Sicht der verschiedenen Charaktere. Mit manchen hat man mitfühlen können, andere waren nervig. Die Themen, die angesprochen werden sind aktuell und der Umgang mit den gesellschaftlichen Problemen hat sich auch heute kaum geändert. Das Ende kam dann nicht ganz überraschend, trotzdem war es spannend erzählt. Allerdings gefiel mir das Ende so nicht. Das hätte ich mir anders gewünscht. Ich finde das so nicht ok, aber zur Geschichte passt es trotzdem, regt zum Nachdenken an und bleibt im Gedächtnis. Ich bin froh das Buch gelesen zu haben, finde den Titel nicht passend aber ich kann es jedem empfehlen, der Spannungsromane mit verschiedenen Zeitebenen und Gesellschaftskritik mag.

5

Highlight...

Oh lange bin ich um dieses Buch herum geschlichen, in jeder Buchhandlung in die Hand genommen, Klappentext gelesen und doch wieder zurück gestellt. Gefühlt jeder zweite Post auf Instagram: dieses Buch, Rezensionen erstmal weiter gescrollt. Mein Lieblings-Buch-Potcast hatte es in der Bestseller Challenge. Auch diese Potcastfolge erstmal nicht gehört. Und dann doch... Rezensionen angeschaut oder gelesen, Potcast gehört und gehofft das es den Hosts gefallen hat. Letztendlich gekauft, gebraucht aber egal (falls es mich doch enttäuscht hab ich zumindest nicht den vollen Preis bezahlt 😉) Heute bin ich durch, der Anfang zog sich etwas ich brauchte den ersten Teil um reinzukommen, aber dann kam dieses Buch überall mit hin, jede freie Minute wenigstens 1. Kapitel lesen... Mit schweren Augen manchmal auch 2 oder 3. Den letzten Abschnitt jetzt in einem durch. Die Geschichte entwickelt einen ganz eigenen Sog, man fühlt so mit vor allem mit den Frauen. Zwischenzeitlich wechseln sich Wut, Unglaube und Traurigkeit ab. Für mich absolut gelungener Mix zwischen Kriminal- und Gesellschaftsroman. (In manchen Beschreibungen steht auch Thriller, aber das war es für mich nicht) 1. Lesehighlight dieses Jahr 👍🏻

4.5

"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!" - Packender Krimi in tollem Natursetting

Was passiert, wenn du die Seiten aufschlägst? Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Wie bin ich auf das Buch gekommen? Ich bin auch über Rezensionen in READO neugierig auf den Roman geworden. Die Geschichte hat begeisterte Kritiken hervorgerufen und war auf der Summer Reading Empfehlungsliste von Barack Obama. Was hat mir gefallen? Der Roman ist kein Thriller im herkömmlichen Sinne: die Autorin lässt sich Zeit, eine größere Anzahl von Figuren zu entwickeln und wirklich zum Leben zu erwecken. Dabei ist kein Platz für Schwarz-und-Weiß: jede Person hat seine dunklen und hellen Seiten, unverarbeitete Traumata. Im Stil eines guten WHO-Done-IT-Krimis machen sich viele Personen verdächtig, die Spekulationen der Leserinnen und Leswer bekommen viel Nahrung und wandern hin und her. Spätestens ab Seite 200 entwickelt sich der Roman zu einem echten Pageturner. Man möchte unbedingt wissen, was mit den vermissten Kindern passiert ist. Zum Spannungsaufbau trägt dabei auch die Konstruktion des Romans bei: der Leser springt zwischen den Sichtweisen einzelner Figuren und in verschiedenen Zeitebenen hin und her. Darüberhinaus gelingt es der Autorin eine wunderbares Natur-Setting zu entwerfen, das die unheimliche und düstere Atmosphäre der Handlung eindrucksvoll unterstreicht. Es entsteht so auf den zweiten Blick auch ein packender Gesellschaftsroman, der die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft thematisiert. Was könnte besser sein? Ich habe in diesem Jahr wirklich noch nichts besseres gelesen, allein das Ende fällt dann vielleicht doch ein wenig zu unkreativ und etwas vorhersehbar aus. Manchmal habe ich mich auch in den Zeitsprüngen und vielen Figurennamen kurzzeitig verloren. Aber das ist "Jammern auf hohem Niveau". Ich hatte wirklich Spaß an dem Roman! Wer sollte den Roman lesen? Wer Interesse an anspruchsvollen Thrillern und gesellschaftskritischen Romanen hat, die viel Wert auf Figurenentwicklung legen und die unheimliche Atmosphäre der Kanadischen Wälder (Twin Peaks lässt grüßen!) liebt, sollte dem Roman eine Chance geben. Große Empfehlung!

4

Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.

Ich war aufgrund der vielen positiven Rezensionen und dem tollen Cover, wie ich finde sowohl in der englischen als auch in der deutschen Version, sehr neugierig auf das Buch. Vorab hat mich am meisten der Crime Aspekt interessiert, während des Lesens war es dann eher das Schicksal der Figuren und deren Verwicklungen in das und abseits des Ermittlungsgeschehens. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil im Vergleich zu den meisten anderen Thrillern, die ich bisher gelesen habe, das Erzähltempo langsamer ist. Außerdem muss man sich einige Figuren merken. Der Zeitstrahl am Anfang der Kapitel für die verschiedenen Erzählperspektiven hat die Zuordnung für mich aber recht einfach gemacht. Man hatte relativ schnell einen groben Überblick was in welcher Abfolge in der Vergangenheit passiert ist und konnte so die verschiedenen Kapitel wie Puzzleteile an die richtigen Stellen setzen. Nach und nach ergibt sich so ein Gesamtbild und das hat für mich die Sogwirkung erzeugt. Nach den ersten 100 Seiten war ich gefesselt und bin durch die Seiten geflogen. Das Setting eignet sich perfekt für eine Sommerlektüre. Es ist heiß und stickig und die Mücken schwirren am See, im Ferienlager, im Naturschutzgebiet und im Sommerhaus der wohlhabenden Familie Van Laar. Viel mehr möchte ich gar nicht erzählen, denn ich denke wenn einen der Klappentext interessiert, sollte man sich auf die Geschichte einlassen. Es lohnt sich. Einen Stern Abzug gibt es von mir, weil ich mir etwas mehr Tempo am Ende gewünscht hätte und am Anfang kurz gebraucht habe um mich von der Geschichte fesseln zu lassen. Trotzdem war die Auflösung gut und überraschend. Der Titel klärt sich erst auf den letzten Seiten. Es wurden am Ende noch einmal viele kleine Erzählschnipsel erklärt und allgemein ist das Buch einfach sehr gut aufgebaut. Man merkt einfach nicht was man alles gesagt bekommt oder kann es noch nicht deuten. Dazu kommen viele falsche Fährten und interessante, oft undurchsichtige Figuren. Das alles hat es für mich zu einer sehr guten Erzählung gemacht. Von mir eine definitive Empfehlung True Crime Fans, man kann perfekt miträtseln und könnte sich vorstellen, dass die Geschichte echt ist. Und auch für Thriller-Liebhaber, die nichts gegen das etwas gemäßigtere Tempo haben.

Ein eher langsamer erzählter, aber fesselnder Thriller, perfekt für den Sommer.
4.5

Spannend bis zum Schluss

An einem schönen Sommertag in einem Ferien- Camp für Jugendliche wird ein Mädchen vermisst. Nach und nach deckt eine Polizistin ein schreckliches Geheimnis auf. Mehr möchte ich hier gar nicht über die Handlung erzählen. Toll geschrieben und am Ende wird alles aufgeklärt. Bisher das Beste, was ich in diesem Jahr gelesen habe.

5

Wow was für eine Geschichte! Einige Male wollte ich abbrechen, weil sich die Handlung anfangs zog wie Kaugummi. Und doch war jeder Handlungsstrang wichtig für das Ende. Das Buch wird mich gedanklich noch eine ganze Weile beschäftigen. Ganz große Leseempfehlung!

Ich fass mich kurz….

Ich wills gar nicht bewerten, da ich überhaupt nicht rein kam und ich nach ca. der Hälfte zum Hörbuch übergegangen bin und war dann noch mehr raus und es lief nur noch im Hintergrund…. Ich werde dem Buch irgendwann nochmal eine Chance geben, weils wirklich gut geschrieben ist und ich glaube die Verstrickungen wirklich spannend sind aber für jetzt, war ich wohl noch nicht ready dafür.

5

Der Gott des Waldes – Liz Moore Klappentext: > "Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!" Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars passiert ist. Manche sagen, sie hätten es verdient – schließlich haben sie sich nicht mal bei den Suchern bedankt, die tagelang im eiskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden. Manche sagen, sie hätten viel zu lange gebraucht, um Hilfe zu rufen. Dass sie genau wussten, was passiert war. Jetzt, 14 Jahre später, verschwindet auch ihre Tochter in derselben Wildnis. Manche sagen, das sei Zufall. Manche sagen, sowas kann kein Zufall sein. Mein Eindruck: Ganz ehrlich – ich wusste nicht so genau, was mich erwartet. Aber das Cover hat mich sofort angesprochen, dazu der Klappentext … und ich hatte einfach im Gefühl: Das wird meins. Die Geschichte spielt auf mehreren Zeitebenen und wir bekommen verschiedene Perspektiven. Stück für Stück fügt sich alles zusammen, man kriegt Hinweise, wird neugierig, will mehr. Es ist gar nicht mal so actiongeladen, aber trotzdem wollte ich immer wissen: Wie geht’s weiter? Und die große Frage: Warum verschwinden beide Kinder der Van Laars in genau diesem Wald? Fragen über Fragen – und am Ende bekommt man Antworten, die nicht nur spannend sind, sondern auch ein bisschen Hoffnung dalassen. Absolute Empfehlung! 🌲

5

Ein Jahreshighlight

Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt und war ein richtiger Pageturner. Hab einfach alles daran geliebt, die Charaktere, die Location, der Schreibstift. Das war genau mein Buch, meine Art von Roman/Thriller, die ich lesen will. Wünsche mir mehr Geschichten die so erzählt werden. Grandios!

4

War spannend aber leider zu vorhersehbar gewesen

Ich dachte zum Ende hin es geschieht noch etwas unerwartetes aber ich habe alles schon vorher erraten. Trotzdem war es super geschrieben und war für mich persönlich mal etwas anderes. :)

4

Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr zwiegespalten. Wer von einem Buch erwartet, dass alle 10 Seiten etwas Neues und Aufregendes passiert, dem wird dieses Buch zu langatmig sein. Die Autorin legt bei ihrer Geschichte viel mehr Wert auf die Charaktere, als auf dje Handlung. Mir hat das Buch daher gut gefallen. Man hat die vielen verschiedenen Charaktere nicht nur oberflächlich kennengelernt, sondern sehr intensiv, sodass man wirklich das Gefühl bekommen hat, diese persönlich zu kennen. Außerdem legt die Autorin dar, wie das Frauenbild der damaligen Zeit durch die Gesellschaft geprägt wurde und das Frauen viel mehr sind, als die Vergangenheit gedacht hat.

5

Packende, charmante Mischung aus Yellow Jackets und ein Zwilling kommt selten allein

Liz Moore entführt in „Der Gott des Waldes“ in die geheimnisvolle, rustikale Welt eines abgelegenen Ferienlagers. Die idyllische Atmosphäre wird mit aufregenden Erlebnissen wie Schwimmwettbewerben im See und Survivaltraining kombiniert, die für die Jugendlichen prägende Momente darstellen. Besonders der Trip zur Selbstbehauptung ist für viele das erste Mal, auf eigenen Beinen zu stehen und Selbstvertrauen zu finden. Doch die wahre Spannung entsteht durch die Machtspiele der reichen Männer, die sich alles nehmen und ihre eigenen Regeln aufstellen – zu Lasten der „normalen“ Menschen und besonders der Frauen, die oft unfassbare Wege finden müssen, sich durchzusetzen. Einige zerbrechen daran, andere wachsen über sich hinaus. Typische gruselige Lagerfeuergeschichten verstärken die mystische Atmosphäre und bringen die Jugendlichen zusammen, während sie gleichzeitig ihre Ängste und Hoffnungen reflektieren. Moore gelingt es, verschiedene Erzählperspektiven und Zeitfenster zu nutzen, um die unterschiedlichen Hintergründe der Jugendlichen darzustellen und zu zeigen, wie sie trotz unterschiedlicher Verhältnisse in der rauen Natur zueinanderfinden und sich Halt geben. Die Nebencharaktere und Erzählstränge verleihen dem Buch zusätzliche Tiefe, und die Geschichte bleibt stets spannend bei einem angenehmen Tempo. „Der Gott des Waldes“ ist ein packendes Leseerlebnis, das die Komplexität menschlicher Beziehungen und das Wachstum inmitten von Geheimnissen und Machtkämpfen zwischen Geschlechtern, Generation und sozialen Schichten meisterhaft einfängt.

4.5

Spannungsgeladen, atmosphärisch dicht, unblutig – ein Meisterwerk der Komplexität!

Wow, was für ein Buch! Ich habe den vielen überschwänglichen Kritiken nicht so recht getraut, aber kann mich tatsächlich anschließen. In vielen verschiedenen Handlungssträngen, aus unterschiedlichen Perspektiven und auf wechselnden Zeitebenen erzählt Liz Moore die Geschichte der Bankiersfamilie Van Laar, denen ein Naturreservat mit angeschlossenem Feriencamp in den Adirondack Mountains gehört, aus dem ihre 13-jährige Tochter Barbara eines Tages plötzlich verschwindet. Brisant: Mehr als zehn Jahre zuvor ist schon Barbaras älterer Bruder Bear hier im Wald spurlos verschwunden… Der Aufbau des Buches ist sehr komplex und auf wundersame Weise war trotzdem immer klar, wo in der Geschichte wir uns gerade befinden. Die Charaktere hatten erstaunlich viel Tiefe, obwohl die Geschichte von so vielen Blickwinkeln getragen wurde. In Nebensätzen wurden Themen wie die Unterdrückung der Frauen, soziale Ungerechtigkeit, Rollenmuster- und Erwartungen der Zeit (60er und 70er Jahre) angesprochen. Und die Beschreibungen des Geländes waren wirklich einzigartig. Ich konnte durchgehend die Sommercamp-Vibes spüren, konnte den Wald und das Lagerfeuer praktisch riechen, die vielen Kinder beim Lachen, Schwimmen, Herumtoben hören. Grandios! Ich mag langsam erzählte Geschichten, doch leider war das Pacing, insbesondere am Anfang, etwas zu langsam, mein einziger Kritikpunkt. 150 Seiten weniger hätten der Geschichte keinen Abbruch getan und das Buch hätte mich im Vorhinein vielleicht weniger abgeschreckt. Es war aber tatsächlich wie auf dem Cover versprochen: Nachdem sich die ersten Seiten etwas zogen, konnte ich das Buch nach etwa 200 Seiten kaum noch aus der Hand legen und habe die verbleibenden 400 in kürzester Zeit verschlungen. Ich kann „Der Gott des Waldes“ wärmstens an alle empfehlen, die Lust auf einen komplexen, unblutigen, plotgetriebenen Roman mit einer einzigartigen Atmosphäre und einem tollen Spannungsbogen ohne großartige Schockmomente haben. Wir bewegen uns irgendwo im Spektrum zwischen Thriller und Gesellschaftsroman und diese Gratwanderung ist perfekt gelungen.

3

Puhhh das Buch ist schwierig zu bewerten. Einerseits wirklich ein fantastischer Schreibstil, andererseits waren es mir persönlich viel zu viele Personen und Zeitsprünge, das brachte mich oft durcheinander und das Lesevergnügen wurde getrübt. Ansonsten war es eine gute Geschichte mit einem schönen Natursetting, ein wenig Spannung und viel Gesellschaftskritik.

5

Ein toller konstruierter Thriller bzw. Krimi, der wirklich spannend, glaubwürdig und nahbar war!

Eine unglaublich spannende und tiefgehende Geschichte. Um "der Gott des Waldes" schlich ich schon etwas länger und als in einem Podcast das Buch besprochen und als literarischer Thriller angepriesen wurde, war ich Feuer und Flamme! Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht und bekam eine gut durchdachte, tiefgehende Kriminalgeschichte im Gewand eines Thriller geliefert. Zum Thriller / Krimi Aspekt. Der Roman ist durchgehend spannend. Ich blieb lange wach, um noch weiter und - nur noch ein Kapitel - zu lesen, bis mir irgendwann die Augen zu fielen. Dabei kommt Liz Moore ganz ohne abgedroschene Thrillertypische Floskeln wie etwa:"Was sie dann sah, lies ihr das Blut in den Adern gefrieren" aus. Die Spannung kommt ganz subtil und meist gegen Ende des Kapitels, sodass nahezu jedes Kapitel in einem Cliffhanger endet. Ich mutierte während der Lektüre selbst zu einer Ermittlerin und hatte stets ein riesiges Whiteboard vor meinem inneren Auge, wo ich Personen und deren Verbindungen notierte und akribisch hinterfragte. Aber auf die Auflösung des Falls wäre ich niemals gekommen, obwohl es im Nachhinein betrachtet durchaus Hinweise gegeben hat und man mit ein bisschen Hirnschmalz wohl auf die Lösung gekommen wäre. Aber gut, ich bin ja auch keine Ermittlerin, sondern lediglich eine leidenschaftliche Leserin. Kurz um: Ein toller konstruierter Thriller bzw. Krimi, der wirklich spannend, glaubwürdig und nahbar war! Zum literarischen Aspekt. Der Schreibstil von Liz Moore ist eigentlich nichts besonderes. Sie schreibt kurze präzise Sätze, die ganz darauf abzielen, den Plot auszubauen und eine spannende Atmosphäre zu schaffen. Literarisch wird es aber im Fingerspitzengefühl der Autorin, wenn es darum geht, das Innenleben von Figuren zu beschreiben. Alle Charaktere sind sehr glaubwürdig und nahbar. Ich mochte jeden Charakter auf seine Weise. Allgemein gibt es viele Figuren, aus deren Sichtweise die Geschichte erzählt wird. Dabei springt die Handlung auch immer zwischen verschiedenen Zeitebenen. Die Überschrift der jeweiligen Kapitel gibt an, aus welcher Perspektive gelesen wird und in welchem Jahr sich die Geschehnisse abspielen. So hat der Leser immer einen guten Überblick und kann der komplexen Geschichte gut folgen. Ein richtiges Jahreshighlight! Ich kann das Buch allen Krimi- und Thrillerfans empfehlen. Aber auch Menschen, die gerne spannende Romane lesen, da der Roman völlig ohne übertriebene Gewaltszenen oder ähnlichem auskommt.

4.5

Frauenpower! Wenn Frauen die richtigen Entscheidungen treffen können/dürfen

Was für ein tolles Buch! Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich in der Geschichte angekommen bin, konnte ich es nachher kaum aus der Hand legen. Was für tolle, starke Protagonistinnen! Und es zeigt leider auch, dass zu viel Geld den Charakter verdirbt und dass die Reichen und Mächtigen glauben, dass sie mit allem davon kommen können (was leider auch noch viel zu oft passiert). Ich würde das Buch nicht als Thriller beschreiben, sondern als spannenden Roman über Geld, Macht, Natur, Freundschaft und Selbstbestimmung mit einem fulminanten Finale. Absolute Leseempfehlung und lasst euch von den über 500 Seiten nicht abschrecken, es liest sich wunderbar.

4.5

Wer hier einen klassischen Thriller erwartet, wird vermutlich enttäuscht – wer aber bereit ist, sich auf eine dichte, literarisch erzählte Geschichte über Macht, Klasse und Geschlecht einzulassen, wird belohnt. Liz Moore schreibt nicht reißerisch, sondern präzise. Sie erzählt von Verwundungen, die tiefer gehen als jedes Verbrechen – und von Mädchen, die lernen, in einer Welt zu überleben, die ihnen viel zu oft das Sprechen verbietet. ✨ Der Gott des Waldes ist kein feministisches Manifest – aber jeder Satz ist durchzogen von feministischer Sensibilität: keine sexualisierte Gewalt ausschließlich zur Spannungserzeugung, keine voyeuristische Perspektive, keine Objektivierung. Stattdessen: Innenansichten weiblicher Erfahrung, Repräsentanz, Nuancen. Dass so viele enttäuscht waren, spricht weniger gegen den Roman – sondern eher für die Erwartungen an ein Genre, das es endlich schaffen muss, mehr als toxische Männlichkeit zu erzählen. 📚 Für mich: ein literarischer Gesellschaftsroman im Thrillergewand. Und ein Plädoyer für solidarische Erzählungen über Mädchen, Frauen und Macht.

5

„Der Gott des Waldes“ hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm. Die Charaktere sind sehr ausführlich beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Tatsächlich gab es hier eine verhältnismäßig hohe Anzahl an Protagonisten, aber ich habe zu keinem Zeitpunkt den Überblick verloren und alle spielen eine wichtige Rolle. Auch einige gesellschaftskritische Themen der beschriebenen Zeiten hat Liz Moore geschickt in die Geschichte eingewoben. Für mich ein Highlight, das ich gerne empfehle.

4.5

Sommercamp-Atmosphäre trifft fesselndes Drama inkl. „Ein Zwilling kommt selten allein“-Vibe

Stellt euch das Setting von Ein Zwilling kommt selten allein mit Lindsay Lohan vor — Sommercamp-Feeling: dichte Wälder, ein idyllischer See, Blockhütten, Betreuer, Lagerfeuer und dieses ganz besondere Camp-Flair. Genau diese Atmosphäre fängt Liz Moore in Der Gott des Waldes ein, allerdings mit Tiefgang und Spannung. Ehrlich gesagt hatte ich anfangs ein bisschen Bedenken, weil die Geschichte in den 70ern spielt, aber das Buch hat mich total überrascht — es war so, so gut! Zwei Tragödien erschüttern dieses scheinbar perfekte Camp, und die Autorin schafft es so gut, die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven zu erzählen. Besonders gut gefallen hat mir, dass jedes Kapitel klar markiert war, in welcher Zeitlinie man sich gerade befindet. Absolute Leseempfehlung!

3

Langatmig

Brauchte sehr lange um in die Geschichte rein zu kommen, total verwirrend. Die ständigen Zeitsprünge fand ich oft seltsam, und sehr eigenartig. Leider kaum Spannung eher langweilig, schade habe mir mehr erwartet.

5

Man könnte die Plots erahnen ist aber zu arg mit der Geschichte an sich beschäftigt. Von Anfang an ein Film vor Augen, so mag ich das.

3.5

Puzzlestücke

Vor 14 Jahren ist der Sohn der Van Laars spurlos verschwunden. Nun ist auch die Tochter unauffindbar und erneut beginnt die verzweifelte Suche nach Spuren und Hinweisen. Die Geschichte entfaltet sich sehr gemächlich. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und springt auch in der Zeit hin und her. So setzt sich die Geschichte langsam wie ein Puzzle zusammen. Es war einerseits toll, dass die Geschichte von so vielen Personen erzählt wurde. Dadurch erhalten wir interessante Einblicke in die Klassenunterschiede und die Stellung von Frauen. Andererseits führten die Sprünge in Perspektive und Zeit dazu, dass ich nie komplett drinnen war in der Geschichte und auch jede Person immer nur ein bisschen kennengelernt habe. Es war nicht ganz leicht, bei der Stange zu bleiben. Die Geschichte lebt von vielen kleinen Momenten und Interaktionen, aber durch das langsame Zusammenführen der zahlreichen Stränge fehlte es an Spannung. Das Buch war trotzdem nicht langweilig und ich habe auch gerne mitgerätselt und einige Theorien aufgestellt und wieder verworfen.

4

Eine sehr schöne Story über kaputte Familien und Männer die denken, sie wären die Herrscher über alles und jeden........ Sehr liebenswerte Charaktere und eine Spannung, die sich immer weiter lesen lässt....

4

Was für ein Ritt….. Gleich zu Beginn des Buches verschwindet das 13 jährige Mädchen Barbara van Laar aus einem Sommerferiencamp eines Naturreservats, welches ihrer sehr wohlhabenden Familie gehört . Wir befinden uns im August 1975 und springen zwischen verschiedenen Zeiten hin und her. Somit erfahren wir, dass bereits 1961 der 8 jährige Sohn der van Laars , der Bruder Barbaras,in den Wäldern des Naturreservats verschwand. Außerdem erfahren wir so einiges über die gesamte Familie und deren Angestellten. Die Handlung entfaltet sich Schritt für Schritt und wird dabei immer rasanter. Man sollte etwas Geduld mitbringen. Diese lohnt sich aber. Trotzdessen wurde für mich die Geschichte an manchen Stellen künstlich zu sehr hinausgezogen. Daher einen Stern Abzug. Die kurzen Kapitel sorgten allerdings dafür, dass man nur noch “dieses eine Kapitel“ lesen wollte und somit generell sehr schnell voran kam. Meines Erachtens nahm dann die Handlung relativ spät an Fahrt auf. Dies hat dann aber ziemlich zum Schluss die Phase des Miträtselns wieder wett gemacht. Mit dem Ende konnte ich relativ gut leben. Dennoch zweifele ich einen Teil davon an…. Welchen, kann ich hier natürlich nicht schreiben 🙈😂. Alles in allem hat mich Liz Moore mit diesem Roman aber sehr gut unterhalten können 🤩. Ich kann mir diese Geschichte auch gut als Mini- Serie vorstellen😀.

3.5

Sehr viel richtig gemacht. 👍👍👍👍 „Der Gott des Waldes“ hat mir insgesamt ganz gut gefallen und trotz das die Geschichte so garnicht meins war, wollte ich zu jeder Zeit wissen, wie es weitergeht. Durch die ersten 200 Seiten musste ich mich allerdings ganz schön durchkämpfen. Es wurde teilweise sehr in die Länge gezogen und so wirklich was passiert ist auch nicht. Der Schreibstil ist top 👍 und lässt einen am Ball bleiben, trotz das die Geschichte sehr unspektakulär und langsam erzählt wird. Für mich blieb die Spannung durch die vielen Personen und Zeitsprünge etwas auf der Strecke, hat das ganze aber irgendwie abwechslungsreich und doch etwas spannend gemacht. Mmhh 🤔. Bin jetzt verwirrt 😖. Habe zumindest etwas gebraucht um reinzukommen und mir alles zu merken. Ich kann allerdings verstehen, warum so viele Leute die Geschichte mögen 👍👍 und auch 5 ⭐️ vergeben. Ich fand das Buch jetzt nicht super gut, aber irgendwie hab ich es doch gemocht 😊. Vielleicht mag ich ja doch Romane und weiß es aber noch nicht 🤔🤔. Den mehr wie ein Roman / Familiendrama ist es leider nicht. Thriller oder Krimi nie im Leben. Dafür fehlte noch einiges. Aber…………… durchaus Lesenswert 🤔😁. Für meine Verhältnisse habe ich das Buch relativ schnell durchgelesen. Ist auch ein Pluspunkt. Von mir gibts super gute 3,5 ⭐️ von 5 ⭐️

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5

Ein sehr atmosphärisches Buch, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Die Geschichte spielt in einem Sommerferienlager, in dem ein Mädchen plötzlich verschwindet — und das ausgerechnet im selben Wald, in dem vor Jahren ihr Bruder spurlos verschwand. Zufall? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch. Die Handlung ist durchweg spannend und vielschichtig aufgebaut. Besonders faszinierend ist die Erzählweise über mehrere Zeitebenen hinweg, die sich nicht immer sofort einordnen lassen. Genau das hat mich oft zum Nachdenken gebracht und eine ganz neue, tiefere Art des Mitfieberns geschaffen. Jede einzelne Geschichte innerhalb des Buches ist für sich schon fesselnd, doch die vielen Verstrickungen zwischen den Zeitebenen und Figuren regen zusätzlich zum Grübeln an. Es entsteht ein dichter, geheimnisvoller Teppich aus Andeutungen und Rätseln, der mich bis zur letzten Seite gefesselt hat. Und das Ende? Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet — eine echte Überraschung und der perfekte Abschluss für dieses außergewöhnliche Buch.

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5

1975 - Ein Sommercamp, mitten in einem Nationalpark umgeben von einem nicht enden wollenden Wald. Die Familie Van Laar ist Besitzer des Reservoirs und ihre schwierige Tochter die ihnen zu viel ist soll am Camp teilnehmen. Sie ist eine kleine Berühmtheit, denn erstens ist die Familie super reich und zweites ist ihr kleiner Bruder in eben jenem Naturreservoir vor Jahren spurlos verschwunden. Bis heute keine eindeutigen Beweise für seinen verbleib, doch ein Schuldiger wurde damals verhaftet. Barbara Van Laar findet schnell Anschluss im Camp, obwohl sie sehr eigenwillig ist. Mit ihren 15 Jahren ist sie eine schwierige Person. Doch mit ihrer Bettnachbarin Tracy erlebt sie schöne Wochen, bis auch Barbara verschwindet. Gleich sind die Ängste von damals wieder da. Wie kann es sein, dass nun auch die Schwester von dem kleinen Bear verschwindet? Wiederholt sich die Geschichte der Familie? Schnell wird ein riesiger Suchtrupp aufgestellt und die Ermittlerin Judy hat alle Hände voll zu tun. Viele Lügen und Ungereimtheiten von damals tragen nicht dazu bei, diesen Fall zu lösen. Die reiche Familie verschweigt viel und auch die Campleitung. Judy muss alles von hinten aufrollen und die Fehler von damals aufarbeiten. Der Schreibstil war unfassbar gut. Das Camp, das Anwesen der Van Laars, die Charaktere und die Atmosphäre des Waldes. Es gibt einige POVs die super gut ausgearbeitet sind. Die Sicht der Kinder, des Täters und die von Alice Van Laar - Barbaras Mutter - ergeben ein großes Mosaik aus Handlungen und Erinnerungen die am Ende fantastisch gelöst sind. Auch die Zeit in der das Buch spielt ist super dargestellt. Die Unterdrückung von Frauen. Die Strippenzieher hinter Ermittlungen und die Korruption der Polizei. Für mich war das Buch ein Highlight. Ich bin richtig begeistert von der Geschichte und hätte ewig weiterlesen können.

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5

„Wenn du dich im Wald verläufst, setz dich hin und schrei“

Das musste ich beim lesen auch ab und zu mal machen. Sei es, weil die reichen Leute mich genervt haben oder weil ich Angst um die Kinder hatte. Aber von Anfang an. Es ist ein herrlicher Sommer im Jahr 1975. Das Ferienlager am Lake Joan ist ausgebucht. Die Kinder freuen sich auf zwei Monate voller spaßiger Aktivitäten und darauf, Freunde fürs Leben zu finden. Doch am Ende dieser zwei Monate wird die Tochter der Besitzer des Ferienlagers vermisst. So wie vor 14 Jahren ihr Bruder… Allein dieses Setting hat mich schon in den Bann gezogen. Liz Moore hätte 500 Seiten einfach das Camp und das Naturreservat beschreiben können und ich hätte es geliebt. Gleichzeitig hat sie es aber geschafft, in diesem Setting noch eine spannende Geschichte zu erzählen. Das verschwinden beider Kinder der extrem reichen Familie van Laar, der das Camp samt Naturreservat gehört. Spannend ist auch die Einarbeitung in die Zeit der 60er/70er. Das verleiht der Geschichte zum Einen einen gewissen Charme, andererseits fühlt man vor allem mit dem Frauenfiguren mit, die es damals alles andere als leicht hatten. Liz Moore hat es geschafft, indem sie die beiden Geschichten aus der Sicht von verschiedenen Charakteren auf unterschiedlichen Zeitlinien erzählt hat, einen Sog zu erzeugen, der den Leser förmlich durch diese Geschichte zieht, ohne ihn zu verwirren. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand lesen. Trotz seiner fast 600 Seiten ist es zu keinem Zeitpunkt sperrig. Es fängt etwas gemütlicher an, indem erst einmal das Camp und seine Bewohner vorgestellt werden aber selbst da ist es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Man fängt früh an wilde Theorien zu spinnen, was mit den Kindern geschehen sein könnte. Besonders gefallen haben mir die Themenfelder der Naturverbundenheit und der Reichenkritik. Die sehr reichen Familien die hier dargestellt werden, werden so arrogant und überheblich gezeigt, dass man teilweise richtig wütend wird. Sie sind jedoch nicht karikaturenhaft überzeichnet, dass es einen nerven würde. Alles ergibt hier Sinn und alles passt gut zueinander. Generell sind die Charaktere sehr vielschichtig und man fühlt vor allem mit den Angestellten der Familie mit. Ein spannendes Buch steht und fällt für mich mit seiner Auflösung. Und die hat mich hier nicht enttäuscht. Auch wenn ich einen Aspekt recht früh für mich ausgemacht habe, haben mich andere Sachen dafür um so mehr überrascht. Das Ende ist sowohl traurig, als auch befriedigend, was nicht viele Bücher schaffen. Ich habe dieses Buch sehr verschlungen und kann es nur jedem ans Herz legen. Danke @luzifer für die Empfehlung.

4

Anspruchsvoll, packend und die Spannung steigt stetig

Ich hab etwas gebraucht bis ich richtig in der Geschichte war. Wechsel der Protagonisten und der Zeitlinien. Das hat es aber für mich um so spannender gemacht. Es ist als würde ein Netz gesponnen. Ein Klasse Thriller .

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