The Sirens
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Such a beautiful and compelling written Novel!!
It‘s nothing less and more than about womanhood; the author unravels how girls/women need to fight for transformation to just embrace their body and individual autonomy and beauty …. All that in a mermaid themed world! Wild and rebelliously beautiful! Just loved it!
Emilia Hart hat mit "Die Unbändigen" eines meiner Highlights der letzten Zeit geschrieben, daher war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch. Die Geschichte von "The Sirens" spielt wieder auf drei Zeitebenen. 2019: Wir folgen Lucy, einer jungen Frau, die nach einem traumatischen Erlebnis Zuflucht bei ihrer Schwester Jess sucht. Jess hat ein altes Haus an der australischen Küste gekauft. Als Lucy dort ankommt, ist Jess jedoch verschwunden, und Lucy findet lediglich ihr Tagebuch. 1999: Jess ist 16 und hat eine seltene Wasserallergie. Sie hat ein großes Talent für Malerei, und ihr Kunstlehrer, für den Jess schwärmt, beginnt, ihr Privatstunden zu geben. 1800: Die Schwestern Mary und Eliza werden auf einem Gefangenentransport von Irland in die australischen Kolonien verschifft. Auf ihrer langen Reise spüren beide, wie das Meer sie immer stärker zu rufen scheint... Die Sirenen im Titel symbolisieren den unwiderstehlichen, manchmal gefährlichen Ruf der Vergangenheit, die Anziehungskraft ungelöster Geheimnisse und die verborgene Stärke der Frauen in Lucys Familie. Es ist ein Ruf, der Lucy dazu zwingt, sich ihren eigenen Ängsten zu stellen, während sie versucht, die Wahrheit über Jess und ihre Herkunft herauszufinden. Emilia Hart hat ein großes Talent dafür, Gefühle, Bilder, Geräusche und Gerüche durch ihre Worte zum Leben zu erwecken. Ihre Erzählweise schafft ein immersives Leseerlebnis, man vergisst die Welt um sich herum. Zudem hat sie, wie auch bei "Die Unbändigen", großartige Recherchearbeit geleistet und die historischen Hintergründe genau beachtet. "The Sirens" hat mir mit seiner Kombination aus fesselnder Atmosphäre, tiefgründigen Charakteren und der Verknüpfung von historischen Ereignissen und einem Hauch von Mystik ausnehmend gut gefallen.
Leider etwas enttäuschend 🌊
Im Buch geht’s um verschiedenen Frauenfiguren auf zwei Zeitebenen: Lucy und ihrer Schwester Jess in der Gegenwart sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das immer wiederkehrende verbindende Element ist das Wasser. Nach meinem absoluten Highlight Die Unbändigen, das ich sehr geliebt habe, waren meine Erwartungen ans Buch entsprechend hoch. Und eines vorweg: Der Schreibstil von Emilia Hart hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ihre Sprache ist toll, poetisch und sehr bildhaft und genau so wie ich es liebe. Doch leider hört es für mich an dieser Stelle auch schon auf. Rein theoretisch bringt der Roman alles mit, was ich liebe: starke Frauenfiguren, historische Verflechtungen, ein geheimnisvolles Element, Natur als zentrales Motiv. In der Praxis jedoch empfand ich die Geschichte als zäh und stellenweise sehr langatmig. Das Erzähltempo war extrem ruhig – vielleicht sogar zu ruhig. Mir fehlte die Spannung, die mich weiterlesen lässt, dieses Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Was es mir zusätzlich schwer gemacht hat: Ich konnte bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Trotz der vielversprechenden Konstellation blieben sie für mich emotional schwer zu greifen. Und ohne diese Nähe fiel es mir zunehmend schwer, am Ball zu bleiben. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man spürt, dass es eigentlich großartig sein müsste – aber für mich hat es leider nicht funktioniert. „Die Unbändigen“ bleibt fest in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war dagegen nicht mein Buch. Aber wie immer gilt: Lest selbst hinein und macht Euch ein eigenes Bild. Manchmal trifft ein Buch einfach nicht den richtigen Moment.
Für mich war es langweilig und zäh
✨Rezensionsexemplar✨ Nach einer Social Media Pause und Urlaub bin ich zurück mit einer Rezi zu einem Buch, auf das ich sehr lange gewartet habe 😅. Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Es war sehr gut geschrieben, damit habe ich auch fest gerechnet. Das Buch „Die Unbändigen“ von der Autorin habe ich sehr geliebt, dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Der Schreibstil hat definitiv wieder nicht enttäuscht, aber damit hört es auch schon auf. Wir folgen den Geschichten verschiedener Frauen, hauptsächlich Lucy und ihrer Jess im „heute“ sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das verbindende Element ist immer wieder das Wasser. Mehr möchte ich Euch nicht spoilern, am besten lasst Ihr Euch selbst darauf ein. Mich persönlich hat die Geschichte nicht so mitgerissen, mir fehlte Spannung und es fiel mir verhältnismäßig schwer, am Ball zu bleiben. Das hauptsächliche Problem war zum zum Einen das extrem langsame Erzähltempo, ich mag es auch nicht so gern, wenn sich Großteile der Erzählung aus Quellen wie Tagebücher etc. speisen. Und zum Anderen konnte ich bis zum Schluss keinerlei Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Rein theoretisch hätte es toll sein müssen, aber praktisch war es langweilig und zäh und gefühlt habe ich ähnliche Geschichten auch schon oft gelesen. Nicht ähnlich in den Details, sondern ähnlich in der message und Prämisse. „Die Unbändigen“ bleibt in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war leider nicht mein Buch. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 2/5⭐️⭐️

Ergreifender Roman mit mystischen Elementen und starken Frauencharakteren.
Ich habe für diesen Roman länger gebraucht wie gedacht obwohl ich den Schreibstil wieder mal sehr gut fand, hat mich die Thematik nicht ganz begeistern können. Am liebsten war ich im Vergangenheitsteil auf dem Schiff nach Australien. In der Gegenwart bei Lucy war ich teilweise auch gerne aber ich fand vieles zu verworren und Jess blieb lange auf Distanz. Ich fand die Situation das man nicht weiß wo Jess ist, sehr beklemmend. Das Emilia Hart den Mystischen Teil eingebaut hat, hat mir persönlich nicht gut gefallen. Da fand ich " Die Unbendigen" um einiges besser. Ist aber trotzdem ein gelungener und lesenswerter Roman.

Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Ich bin nur schwer in die Geschichte hereingekommen und habe sehr lange daran gelesen, aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Das Ende hat alles versöhnt. Ich mochte auch die mystischen Elemente, die Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen und auch der Epilog hat alles abgerundet. Für alle Fans von "Die Unbändigen" eine klare Empfehlung.
"Unbeugsam wie die See" ist ein absolut packender und fesselnder Roman, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Fantasy-Romane sind eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber bei diesem Buch ist die Mischung von Familiengeschichte, Fantasy, Historie und Mystik so gekonnt ineinander verwoben, dass ich den Roman kaum aus der Hand legen konnte und wollte. Eine mystische Geschichte mit ganz viel Magie und für mich ein weiteres Highlight der Autorin - hat mir persönlich sogar noch besser als "Die Unbändigen" gefallen. Ganz klare Leseempfehlung!
Emotionen, so tief wie das Meer 🌊🐚⚓️🪸🥺
Von der ersten bis zur letzten Seite erfüllte mich das Lesen mit einer Traurigkeit und Melancholie. Die weibliche Stärke und Verbundenheit wird bei mir noch lange nachwirken. Ich liebe das Meer, und die Autorin hat es geschafft, dieses als Eigenständige Figur erscheinen zu lassen. Das Buch behandelt Themen wie patriarchale Strukturen, Gewalt, Freiheit und Selbstbestimmung sensibel und kraftvoll. Mehr als einmal traf mich auch die Wut mit voller Wucht beim Lesen. Mystisch, emotional und berührend. Nach ihrem ersten Buch "Die Unbändigen“ vergebe ich auch diesmal fünf Sterne an diese wundervolle Geschichte von Emilia Hart. 🩵
Gute Geschichte, aber...
... leider bin ich nie wirklich darin angekommen. Es ist einiges passiert, aber es hat mich emotional leider überhaupt nicht abgeholt. Für mich konnte das Buch nicht mit "Die Unbändigen" mithalten und im Nachwort hatte sie auch selber gesagt, dass sie sich mit der Geschichte schwer getan hatte. Solide geschrieben, aber es bleibt nur eine nicht emotionale Sage 🫤
Unbeugsam wie die See von Emilia Hart ist nach ihrem Debütroman Die Unbändigen der zweite Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Da ich ihren ersten Roman großartig fand, war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch. Ich wurde nicht enttäuscht, auch „Sirens“ wie der Titel im Original lautet, hat mich begeistert. Die Handlung spielt auf drei Zeitebenen: 2019, 1999 und 1800, im Mittelpunkt stehen vier Schwestern: Mary und Eliza sowie Jess und Lucy. 1800: Mary und Eliza werden aus ihrer Heimat Irland ins Exil nach Australien verschifft, mit ihnen hunderte anderer Frauen, die wegen geringfügiger Vergehen verbannt wurden. Mary beschreibt ihrer blinden Schwester das Schiff: „Da ist eine Frau am Bug des Schiffes. Sie ist nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Holz und Farbe. Das Haar fällt ihr in geschnitzten Wellen über den Rücken. Statt Beinen hat sie … Mary? Was hat sie statt der Beine? Sie hat einen Fischschwanz. Dann ist sie eine Meerfrau. Genau wie in Mams Geschichte.“ (S. 40) Die Frauen verbringen die Fahrt fast ausschließlich unter Deck unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen. Zu essen bekommen sie gerade so viel, dass es zum Überleben reicht. Manch eine verkauft ihren Körper für ein Stück Brot. 1999: Jess, 16, meidet den Kontakt zum Wasser, sobald ihre Haut nass wird, schält sie sich. Ihre Krankheit macht sie zur Außenseiterin. Sie flüchtet sich in die Malerei, ihr Kunstlehrer fördert sie und stärkt ihr Selbstvertrauen. 2019: Lucy, 19, studiert Journalismus. Als sie von ihrem Freund gedemütigt und bloßgestellt wird, verlässt sie überstürzt die Uni und fährt zu ihrer Schwester Jess nach Comber Bay. Jess ist nicht da. Während sie auf sie wartet, denkt Lucy über ihre Familie nach. Warum leiden nur die beiden Schwestern an der Hautkrankheit? Den Ort Comber Bay kennt sie von einem True crime-Podcast, im Laufe der Jahre sind in Comber Bay acht Männer verschwunden, außerdem wurde dort vor vielen Jahren in einer Höhle am Strand ein Baby gefunden. Lucy träumt von zwei Schwestern, die sie einerseits beschützen, sie aber andererseits ins Meer locken wollen. Ich lese kaum Fantasy, dafür sehr oft historische Romane, dieses Buch läuft unter Historische Fantasy und Zeitgenössische Fantasy. Die kleine Meerjungfrau zählt zu meinen Lieblingsmärchen, das Buch hat für mich Märchenelemente und wird zum Ende hin zum Thriller. Emilia Hart wurde durch ihre Familiengeschichte zu dem Roman inspiriert, einer ihrer Vorfahren war Kapitän eines Sträflingsschiffs, das Iren nach Australien transportierte. Ich habe den Sirenen-Roman sehr gern gelesen und empfehle diesen Genre-übergreifenden Roman gern an alle weiter, die Märchen, Fantasy, Thriller oder historische Romane mögen.
so ein tolles Buch. Wow! ✨
Ich liebe Romane, die auf mehreren Zeitebenen stattfinden und in denen sich diese Zeitebenen dann auch auf irgendeine Art und Weise verstricken oder ineinander verschwimmen. Deswegen hat mich der Klappentext von „Unbeugsam wie die See“ auch direkt angefixt und ich wurde nicht enttäuscht! Wir begleiten zum einen Lucy, die seit kurzem schlafwandelt und dabei Bilder und Stimmen zweier Frauen sieht, denen sie sich unbeschreiblich verbunden fühlt. Während ihres Schlafwandelns scheint sie das Meer anzuziehen- dabei darf sie aufgrund ihrer Kontaktallergie eigentlich auf gar keinen Fall mit Wasser in Verbindung kommen… Und dann gibt es noch die Zwillingsschwestern Mary & Eliza, die sich 200 Jahre früher auf einem Sträflingsschiff befinden, das die Gefangen an Bord von Irland nach Australien bringen soll. Auch sie merken während dieser langen Reise, dass das Meer sie zu rufen scheint… Wie diese beiden Stränge der Geschichte zusammengehören, möchte ich nicht vorwegnehmen. ABER: ich habe die Atmosphäre in diesem Buch wirklich wahnsinnig gern gemocht. Es hatte irgendwie etwas mystisches, fesselndes und war voller maritimer Metaphern und Vergleiche. Fand ich wunderbar passend zu dieser Thematik und hat dem Buch nochmal einen richtigen Feinschliff gegeben. Geheimnisse entfalten sich nach und nach und man wird wirklich total in den Bann der Geschichten gezogen! Ohne zu viel zu Spoilern, kann ich auf jeden Fall sagen, dass dieses Buch auch Freund*innen von Female Rage Stories abholt und auf jeden Fall den ein oder anderen feministischen Take hat… Mich hat es jedenfalls überzeugt, sodass ich mir auch gleich einen anderen Roman der Autorin bestellt habe: „Die Unbändigen“. Das war auch eine Empfehlung von vielen von euch, also bin ich jetzt super gespannt darauf!

2019: Lucy flieht nach einem Albtraum mit verheerenden Folgen zu ihrer Schwester Jess, die aber leider spurlos verschwunden scheint. Die Mädchen leiden an einer mysteriösen Wasserkrankheit, die sich niemand so richtig erklären kann. Jess lebt in einem kleinen Küstenort, um den es viele Legenden gibt und es zu immer mehr merkwürdigen Vorfällen kommt. 1800: Mary und Eliza sind Zwillingsschwestern und sollen von Irland nach Australien deponiert werden. Sie sind bei ihrem Vater aufgewachsen, sehnen sich nach ihrer Mutter, die nicht mehr lebt. Auf dem Schiff geht es sehr hart zu. Es gibt kaum etwas zu essen, sie sind zusammengepfercht auf engem Raum und zunehmend gibt es mystische Veränderungen. Der Roman konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Es herrscht von Anfang an eine geheimnisvolle, fast poetische Stimmung. Manchmal liest es sich fast wie ein Märchen, manchmal fast wie ein Thriller. Gerade die Geschichte von Mary und Eliza hat mich sehr berührt. Bei dem anderen Erzählstrang wusste ich manchmal nicht so richtig wo es hingeht aber das hat sich dann alles aufgeklärt. Nach und nach erkennt man als Leser dann die Zusammenhänge zwischen den Geschichten. Das Ende ging mir dann fast ein n bisschen zu schnell. War aber insgesamt alles sehr stimmig. Eine Familiengeschichte mit Tiefgang und mystischen Elementen. Empfehle ich sehr gern weiter.
In dem Buch werden zwei Geschichten von Frauen auf verschiedenen Zeitebenen abwechselnd erzählt. Die Wege verlaufen unterschiedlich, jedoch gibt es historische Gemeinsamkeiten. Der Schreibstil ist sehr schön, ich mag vor allem das poetische. Lese mir im Vorfeld so gut wie nie durch, worum es geht. Als es so leicht in Richtung Fantasy ging und sehr mystisch wurde, war ich etwas verwundert, hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet und war deshalb etwas enttäuscht.
beklemmender und atmosphärischen Roman um vier Frauenschicksale
Im Jahr 2019 wacht Lucy auf; im Schlaf hat sie ihren Freund gewürgt. Immer wieder hat sie seltsame Träume, die sie beunruhigen. Sie macht sich auf den Weg, um ihre Schwester Jess zu besuchen, die ebenfalls schlafwandelt und deren Rat sie jetzt benötigt. Dort angekommen findet sie das Haus verlassen und verwahrlost vor. Wo ist Jess, und was hat es mit dem mysteriösen Ort auf sich, wo vor über 200 Jahren zuvor ein Schiff mit weiblichen Strafegefangenen zerscholl und die Frauen vom Meer verschlungen wurden? Auf drei Zeiteben erfährt der Leser von Lucy, 20 Jahre zuvor von dem Teenager Jess und schließlich von den Zwillingsschwestern Mary und Eliza, die an Bord der Sträflingsschiffes von Irland nach Australien gebracht wurden. Der Roman überzeugt hauptsächlich seiner Atmosphäre. Emilia Hart hat den Roman mit Gruselementen, keltischer Mythologie, Historie und Fantasyelementen pointiert und zu einer gespenstischen Geschichte zusammen gefügt. Besonders die Beschreibungen des Meeres und die beklemmende Atmosphäre unter Deck erzeugen eine unheimliche Stimmung. Die Geschichten der Frauen lappen immer wieder ineinander über. Besonders Lucy hat Ahnungen, Träume und hellfühlende Intuitionen, die sich mit ihrem realen Leben verweben. Die Thematik der Frauen, die wegen aus heutiger Sicht Bagatellvergehen aus ihrer Heimat in die englische Kolonie Australien verbannt wurden, ist realistisch dargestellt. Die Verbindung der Frauen in dem Roman zeigt die Solidarität der Autorin mit den Schicksal der Verbannten, die oftmals aus Armut oder Abhängigkeit keine andere Möglichkeit hatten als sich strafbar zu machen. "Unbeugsam wie die See" kriegt von mir eine Leseempfehlung! Die Geschichte kann man gut an einem nebligen Herbstag lesen und sich dabei in den Bann dieser mysthischen Geschichte um miteinander verbundene Frauenschicksale ziehen lassen.
Lucy & Jess - Mary & Eliza
Premiere für mich, ich habe das erste Mal ein Hörbuch gehört 🫣 Es war überraschend gut und vorteilhaft, da man nebenbei einiges machen kann, was nicjt funktioniert wenn man ein Buch liest. Ich liebe lesen dennoch mehr 😅 Die Geschichte war echt super interessant, ich liebe diese Familensaga Bücher und die wechsel in den Jahren. Was auch hier anhand verschiedener Sprecherin super einfach zu verstehen war. Die drei haben das Buch wirklich toll rübergebracht, die Emotionen und das man sich einfach mitten drin fühlen konnte. Und es war spannend bis zum Schluss, konnte gar nicht aufhören, zu hören 😁 Sehr empfehlenswert 👌
Unbeugsame Frauen
Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen: 2019 kommt die 19-jährige Lucy nach und nach einem familiären Geheimnis auf die Spur, das sie selbst und ihre ältere Schwester Jess betrifft. Als Lucys Freund auf inakzeptable Weise ihr Vertrauen missbraucht und zulässt, dass sie in sozialen Medien bloßgestellt wird, flieht sie zu ihrer Schwester in deren Wohnort Comber Bay, direkt an der Küste, den sie bisher nur aus TrueCrime-Podcasts kennt. 1999: die 16-jährige Jess hat eine seltene Hautkrankheit, wegen der sie nicht mit Wasser in Berührung kommen darf und sie zur Außenseiterin werden lässt. Einen sicheren Zufluchtsort findet sie im Zeichnen, worin sie von ihrem Kunstlehrer bestärkt und unterstützt wird. 1800: die beiden Schwestern Mary und Eliza werden wegen einer geringfügigen Straftat mit Deportation bestraft und befinden sich auf einem Sträflingsschiff, das sie von Irland nach Australien verschifft. Das Buch ist genreübergreifend zwischen Roman, Fantasy und Krimi/Thriller angesiedelt, greift thematisch den Wunsch von Frauen auf, sich Selbstbestimmung und Freiheit zu erkämpfen, um sich von Menschen (Männern) zu befreien, die sie unterdrücken und verletzen. Somit ein feministischer Roman, eben unbeugsam wie die See, der sich unglaublich spannend liest und ein wenig von märchenhaft anmutenden Fantasyelementen enthält. Nach ihrem ersten Roman „Die Unbändigen“ wiederum ein sehr empfehlenswertes Buch mit wunderschönem und passendem Cover!
Ein exzellenter Start ins neue Bücherjahr!
Tatsächlich habe ich mir vom Buchrücken gar nicht so viel versprochen. Aber das hübsche Cover und auch die zahlreichen guten Bewertungen haben mich dann doch an dieses Buch herangebracht und ich hätte es auf jeden Fall bereut, es nicht zu lesen. Allein die Art, die Worte aneinanderzureihen hat mich bereits tief in die Atmosphäre des Buches und der Gedanken der Protagonisten eintauchen lassen. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und hat sich als eine Mischung von Realität und Fantasygeschichte enthüllt. Neben mystischen Wesen, erfährt man ganz nebenbei auch noch einige interessante Hintergründe über die Englischen Invasoren in Australien im 18./19 Jahrhundert. Mich hat die Geschichte total mitgerissen und ich gebe eine 100%ige Leseempfehlung für alle, die sich für sanfte Vermischung von Realität und Phantasie und historische Ereignisse begeistern können.
Fesselnde Atmosphäre!
Fesselnd von Anfang bis Ende! Ich habe anhand des Klappentextes eine tiefgreifende Familiengeschichte erwartet. Die habe ich auch bekommen, aber noch so viel mehr. Absolute Spannung, Miträtseln, Mitfühlen. Eine mystische Stimmung, Geheimnisse, die man aufdecken möchte, eine Portion Feminismus und authentische Charaktere. Ich war so gefangen in der Geschichte, bin regelrecht eingesogen worden. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch gelesen. Die Spannung wird noch untermauert durch die Perspektivwechsel und die angenehmen Längen der Kapitel. Das Cover passt meiner Meinung nach absolut nicht zum Inhalt. Es ist hübsch, sieht aber einfach zu sehr nach Sachbuch aus. Ich hätte mir eher die Höhle und wildes Wasser vorstellen können. Aber das ist nebensächlich, denn die Geschichte macht alles wieder wett. Das ist mein erstes Buch der Autorin. Für mich definitiv ein Highlight und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. „Die Unbändigen“ steht schon länger auf meiner Wunschliste und nun bleibt kein Zweifel mehr: Das muss ich unbedingt bald auch noch lesen.
Hab das Buch zu Weihnachten bekommen und es direkt gesuchtet. In einem Rutsch durchgelesen
Es war tatsächlich anders als erwartet, mega spannend und interessant wie sich die Handlung immer weiter aufgebaut hat und am Ende zusammen kam. Der Fokus war weniger auf dem Fantasy Aspekt, sondern mehr in dem realistischen Alltag und das hat das Buch für mich wahnsinnig gut gemacht. Die Charaktere waren spannend aufgestellt und man hat sich mit der Protagonistin immer weiter in das Geheimnis der Handlung weiter gewagt um zu verstehen was am Ende die Antwort ist. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert
Definitiv meine neue Lieblingsautorin✅📚
Was ich besonders mochte, war die Familiendynamik. Es geht um eine Familie, in der eben nicht alles glattläuft – Konflikte, alte Themen und Spannungen gehören dazu. Genau das hat sich sehr echt angefühlt und mich total abgeholt. Der Plot rund um die Familienkonstellation war irgendwie mega spannend aufgebaut und hat mich bis zum Ende das Buch nicht weglegen lassen. Auch der Grundinhalt dieses Buch war für mich mega dargestellt, sicherlich gibt es bereits Bücher mit diesem Thema, aber hier wurde es „wissenschaftlicher“ erzählt und war eigentlich nicht wirklich viel mit „Fantasy“ verbunden, natürlich ist das Thema generell Fantasie aber die Erklärung im Buch selbst hatte einen anderen Hintergrund und wurde eben nicht als ein magisches Wesen dargestellt. Ich liebe es, wenn Geschichten auf mehreren Zeitebenen erzählt werden, und auch hier hat das für mich richtig gut funktioniert. Durch die wechselnden Erzählzeiten und die Hintergrundinfos hat man die Zusammenhänge immer besser verstanden und konnte viele Entscheidungen der Figuren nachvollziehen. Außerdem mag ich sehr, dass die Autorin scheinbar durchgehend mit drei Perspektiven arbeitet. Das gibt der Geschichte einfach mehr Tiefe und Abwechslung, ohne verwirrend zu sein. Alles in allem ein Buch, das sich richtig gut lesen lässt und bei dem für mich eine wunderbare Welt erschaffen wurde. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen, sie sollte also schnell ganz viele neue Bücher schreiben.
Das Meer gibt und das Meer nimmt
Ich weiß noch gar nicht so richtig, was ich zu dem Buch sagen möchte... der Anfang war etwas zäh, aber im Laufe des Buchs entwickelte die Geschichte so eine Sogwirkung, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Es geht um Mary und Eliza, und Lucy und Jess, zwei Schwesternpaare in unterschiedlichen Zeiten. Alle 4 spüren etwas dunkles, mystisches, umerklärbares im Wasser, das sie zu sich ruft... Diese dunkle, mystische, unterschwellige Spannung aufzubauen gelingt Emilia Hart sehr gut. Es geht aber auch um Schwesternschaft und Verbundenheit, um Unterdrückung von Frauen und Feminismus. Die Entwicklungen waren teilweise sehr vorhersehbar, aber gleichzeitig auch überwiegend sehr spannend umgesetzt, sodass sich das weiterlesen gelohnt hat. Das Cover ist eins der schönsten, das ich in den letzten Jahren gesehen habe! Wer Lust auf eine feministische Urban-Fantasy-Geschichte mit Spannung hat, ist hier auf jeden Falm richtig!
Irgendetwas hat mich zu diesem Buch gezogen...
Manchmal kann die eigene Buchwahl auch Schicksal sein (und das Cover hat definitiv auch seinen Teil dazu beigetragen 🤭) Die Geschichte hat mich sofort hineingezogen – es hat sich so echt, mystisch und anders angefühlt. Ich habe mit Lucy gebangt, während sie an der australischen Küste nach ihrer Schwester sucht. Gleichzeitig habe ich Jess in den 1990ern begleitet und mit ihr erlebt, wie es ist, sich fremd und anders zu fühlen. Und die Zwillinge Mary und Eliza aus dem Jahr 1800 erzählen von ihrer Geschichte, die sich mit der Gegenwart beim Lesen immer mehr verflochten hat. Was mich besonders begeistert hat: Das Meer ist nicht nur Ort des Geschehens sondern selbst eine Art Protagonist. Dieses Buch ist eine Geschichte über Freiheit, Zusammenhalt und von der Macht, seine eigene Stimme zu finden. Wer mystische Elemente in Büchern liebt & starken Frauenfiguren folgen möchte, wird hier vielleicht ein neues Herzensbuch finden.
Emilia Hart hat es wieder getan. Nach Die Unbändigen dachte ich, mein Herz könne nicht noch einmal auf diese Art berührt werden und dann kam dieses Buch. „Unbeugsam wie die See“ ist ein vielstimmiges Epos über Schwesternschaft, Trauma und die unzerstörbare Kraft weiblicher Stimmen. Drei Zeitebenen, drei Geschichten, die sich verweben wie Wellen, die immer wieder an dieselbe Küste schlagen. Hart erzählt von Frauen, die nicht länger schweigen – egal, ob im Jahr 1800, 1999 oder 2019. Das Meer wird zur Metapher für Widerstand und Heilung, für das, was sich nicht unterdrücken lässt. Literaturwissenschaftlich betrachtet ist das Buch ein Manifest des „female gaze“. Es wendet sich gegen patriarchale Narrative, gibt den Frauen ihre Subjektivität zurück und erlaubt ihnen, sich selbst zu definieren – auch wenn es weh tut. Und trotzdem liest es sich wie ein Sog: poetisch, atmosphärisch, fast magisch. Das Setting (eine Küste, die mehr weiß, als sie sagt), die Figuren (vielschichtig, verletzlich, stark) und der feine „Plottwist“, der keiner ist, weil er organisch aus der Erzählung herauswächst – alles fügt sich zu einem literarischen Sturm, der mich noch lange nicht loslässt. Für mich ist Emilia Hart mehr als eine Autorin. Sie ist eine Stimme, die mir Hoffnung gibt und mich daran erinnert, dass unsere Geschichten erzählt werden müssen. 🌊🩵
Ich hatte wirklich große Erwartungen an Unbeugsam wie die See – vor allem, weil Die Unbändigen für mich letztes Jahr ein absolutes Jahreshighlight war. Vielleicht waren meine Hoffnungen dadurch einfach besonders hoch. Was man aber ganz klar sagen muss: Der Schreibstil von Emilia Hart ist wieder wunderschön poetisch und unglaublich bildlich. Sie schafft es, mit ihren Worten eine Atmosphäre zu erschaffen, die einen sofort umgibt – fast so, als würde man die salzige Meeresluft selbst einatmen. Auch die Geschichte an sich ist fesselnd erzählt und hat diese besondere, leicht mystische Stimmung, die ich schon aus ihrem vorherigen Werk geliebt habe. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht ganz so gepackt wie erwartet. Vor allem der Handlungsstrang rund um die Zwillinge Mary und Eliza konnte mich emotional nicht so erreichen. Er wirkte auf mich etwas weniger intensiv und nicht ganz so mitreißend wie die Geschichte von Lucy und Jess, die für mich klar das Herzstück des Romans war. Ihre Perspektiven haben mich deutlich stärker berührt und ich hätte mir gewünscht, dass darauf noch mehr Fokus gelegen hätte. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich innerlich etwas anderes erwartet habe – etwas, das wieder genauso überwältigend ist wie Die Unbändigen. Unbeugsam wie die See ist definitiv ein atmosphärisch starker, poetisch geschriebener Roman, aber für mich kommt er nicht ganz an seinen Vorgänger heran.

Sensationell
Ja, Wahnsinn. So eine Lesemarathon habe ich lange nicht mehr hingelegt und jede freie Minute mit dem Lesen des neuesten Werkes von Emilia Hart verbracht. Dieses Buch wird auf drei Zeitebenen erzählt und verbindet auf grandiose Weise die Geschichte zweier Schwester, Mary und Eliza, die um 1800 mit einem Sträflingstransport von Irland nach Australien gebracht werden mit der Geschichte der Schwestern Lucy und Jess, in den Jahren 1999 und 2019. Emilia Hart schafft es in diesem Buch, eine ungeheure Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Ich wurde einfach mitgerissen und bin erst nach der letzten Seite blinzelnd wieder aufgetaucht. Authentische Protagonistinnen, Geheimnisse, die man gemeinsam mit ihnen lüften möchte, eine mystische, traurige und doch hoffnungsvolle Stimmung und ein ruhiger, fast poetischer Schreibstil begleiten einen durch dieses Buch. Die mystischen Elemente werden sehr gut mit der realen Welt verknüpft, ohne ein Störgefühl zu hinterlassen. Für mich ein gelungenes Gesamtpaket, das mich hoffen lässt, dass Emilia Hart noch viele weitere Romane schreiben wird. Und ein Bonus zu diesem großartigen Buch ist das sehr schöne Cover, was mich von der Art der Gestaltung an ihr erstes Buch “Die Unbändigen” erinnert. *Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar*
Fesselnd
Wie schon bei den Unbändigen schreibt Emilia Hart in mehreren, diesmal in 2 Zeitsträngen. Im Heute geht es um Lucy, die aus ihrem Leben zu ihrer Schwester Jess flieht. Zu dieser hatte sie aber schon länger keinen Kontakt mehr und als sie in ihrem Haus an der Küste von Comber Bay ankommt, ist diese spurlos verschwunden. Parallel begleiten wir die Schwestern Mary und Eliza 1800 bei der Überfahrt von Irland nach Australien als Sträflinge. Alle vier haben eine seltene Wasserallergie, zudem träumen Lucy und Jess von der qualvollen Überfahrt der anderen beiden Schwestern, sodass schnell klar wird, dass die vier irgendwie miteinander zusammen hängen müssen. Mich haben die ersten beiden Drittel des Buches wirklich gefesselt und ich konnte teilweise kaum aufhören zu lesen (auch wenn ich die Kapitel, die als Tagebucheinträge von Jess konzipiert waren, nicht so gelungen fand). Die Auflösung war für meinen Geschmack aber etwas zu fantastisch, das hat mich nicht so richtig abgeholt. Dennoch ein absolut lesenswertes Buch.
Wieder unglaublich gut!
"Es ist, als wäre ich hinter einer Glasscheibe gefangen, während die Welt und alle Menschen auf der anderen Seite verschwimmen und vor mir verblassen." Nachdem mich "Die Unbändigen" so begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten Emilia Harts neuen Roman "Unbeugsam wie die See" in den Händen zu halten und zu lesen. Und ja, auch mit diesem Werk hat sie mich wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. (Übersetzt aus dem Englischen von Julia Walther.) Lucy hat Träume. Träume, die sie beunruhigen. Die sie treffen. Die unter die Haut gehen. Die sich so unsagbar real anfühlen. Träume von zwei Schwestern, die sie zu sich rufen. Als eines Nachts etwas geschieht, dass sie so vollkommen und absolut aus der Bahn wirft, flüchtet sie sich zu ihrer Schwester Jess in das Cliff House. An die Comber Bay, mit ihren Geheimnissen und dem unaufgeklärten Verschwinden verschiedener Menschen. Dort angekommen muss Lucy feststellen, dass Jess nicht da ist. Sie ist wie vom Erdboden verschluckt. Das Einzige, das dort ist, sind Bilder. Bilder von den Schwestern aus Lucys Träumen. Und während Lucy in diesem brüchigen, maroden Haus auf ihre große Schwester wartet und deren Tagebuch liest, um vielleicht Antworten zu ihrem Verschwinden zu finden, werdend ihre Träume stärker und drängender - der Ruf des Meeres stetig lauter. "You should have known me before I sang you to sleep, and I robbed you of wealth And again I'm a maid on the shore." Hart hat hier wieder eine tolle Atmosphäre geschaffen: mysteriös, düster, traurig und doch hoffnungsvoll. Sie schreibt wieder wunderschön und spannend und die ganze Zeit schwingt unterschwellig ein großes Geheimnis mit, das mich die ganze Zeit nicht losgelassen hat. "Sie ist immer noch bei mir. Schon beim Aufwachen. Als wäre sie mein eigener Schatten, meine persönliche Eurydike." Im Zentrum der Geschichte stehen auch hier wieder Frauen: Mary und Eliza, zwei Schwestern aus Irland, die um 1800 lebten und nach Australien deportiert wurden. Und Lucy und Jess, die in unserer Zeit leben. Wie schon in Harts erstem Buch haben diese Frauen eine Verbindung zueinander, die 200 Jahre überbrückt. Mir gefällt die Idee mit der Verbindung durch die Träume und dem genetischen Gedächtnis - was generell ein interessantes Thema ist. Und ich liebe die Botschaft, dass wir Frauen unter unserer weichen Haut, eine harte Kruste haben. Eine Kruste, die unser Innerstes schützt, bis zu dem Moment, wo wir uns trauen wir selbst zu sein. Auch wenn "Unbeugsam wie die See" nicht ganz an das erste Buch heranreicht, so ist doch nichtsdestotrotz ein wundervolles Buch. "Die meisten wollen ein unkompliziertes Leben. Es verunsichert, wenn jemand plötzlich anfängt, die Geschichten zu hinterfragen, die wir uns zusammengestrickt haben, mit denen wir uns trösten."

🖼 Eine Geschichte wie ein Gemälde - Ergreifend, poetisch, mysteriös
Nicht nur das Cover ist herausragend gestaltet, die ganze Geschichte ist wie ein Gemälde: Emilia Harts Sprache ist poetisch. Die Geschichte ist auf den ersten Blick mysteriös und schwer greifbar. Die Handlung berührt auf so vielen emotionalen Ebenen. Dabei ruht die Geschichte in sich, hat dadurch zwar wenig spannungsgeladene Episoden, gewinnt aber auch an meditativer Tiefe. Oft habe ich als Kritik gelesen, dass der Plot vorhersehbar wäre. Aber gerade das gefällt mir an der Geschichte: Alle Hinweise sind da, wir müssen nur aufmerksam hinschauen – wie bei einem Gemälde. Alle drei Perspektiven haben ihren Charme: Jess als verträumter Teenie, Lucy als eher sachliche und investigative Journalistin, Marys Geschichte, die Mystery und Horror vereint. Das Thema vereint zwei Aspekte, die mich als Vater und Mann besonders bewegen, denn der Roman stellt schonungslos die vielen männlichen Verbrechen dar, die in trauriger Konstanz andauern. Die hier skizzierte weibliche Welt ist eine friedvolle, liebevolle und gemeinschaftliche. So deute ich die zuerst irritierenden Mystery-Elemente als Metapher für den Wunsch nach Veränderung, nach einer Welt ohne Übergriffe, sexuelle Gewalt und Degradierung. Zwar ist das Ende leider etwas überhastet, was nicht zum ruhigen Ton der übrigen Geschichte passt. Dennoch handelt es sich um ein wunderschönes Buch mit einzigartigem Setting, sodass man dieses Gemälde auch nach Beendigung der Lektüre noch lange betrachten mag.

Atemberaubend
Ich war so gespannt auf dieses Buch und gleichzeitig hatte ich Angst das es meinen Erwartungen nicht gerecht werden kann. Die Unbändigen hat mich so begeistert und ich wollte das so gern nochmal erleben. Ich wurde nicht enttäuscht❤️. Unbeugsam wie die See hat mich wieder total mitgerissen. Obwohl ich mir vieles irgendwann schon denken konnte, hat es kein bisschen an Spannung eingebüßt. Eine unheimlich faszinierende Geschichte. Lest sie☺️! Ich werde das nächste Buch von Emilia Hart auf jeden Fall wieder lesen und auch ihre ersten Beiden ganz bestimmt noch mindestens einmal🥰.

Wunderbar mystisches Buch!
Lucy wohnt in Australien und wird von rätselhaften Träumen verfolgt. Sie leidet unter einer seltsamen und sehr seltenen Hauterkrankung: ihre Haut schuppt sich bei Berührung mit Wasser. Nach einem Zwischenfall an der Uni, flieht sie ins Haus ihrer Schwester an den Klippen. Aber ihre Schwester ist verschwunden. Sie hat das Haus im Chaos verlassen, voller Kunstwerke, die mysteriöserweise Lucys Träume darstellen... Emilia Hart verwebt auch in diesem Roman historische Schicksale mit einer modernen Erzählung. Wunderbare Bilder, rätselhaft und mystisch und immer auf der Seite der Frauen in ihren Geschichten.
Gut gelesen, aber nichts für mich
Die Protagonistinnen Lucy und Jess mochte ich gerne, das war leider aber auch schon alles. Die Handlung in der Vergangenheit finde ich zu langezogen, ohne wirkliche Erkenntnis und das " Mystische" ist für mich nicht nachvollziehbar. !!!Spoiler, nur Weiterlesen, wenn ihr das Buch schon kennt!!! Ein Fischer, der mit seiner Frau eine kinderlose Ehe führt, fährt raus aufs Meer, paart sich mit einer Meerjungfrau, die das Kind für ihn auf den Klippen ablegt, das er nun gemeinsam mit seiner Frau großzieht. Diese Meerjungfrau ist wiederum die Überlebende eines Schiffsunglücks , auf dem sie als vermeintliche Verbrecherin nach Australien transportiert wurde. Das überlebt sie, weil ihr plötzlich Kiemen wachsen, was sie ihrerseits von ihrer Mutter, einer Meerjungfrau geerbt hat. Lucy und Jess finden nun scheibchenweise Details über ihre Herkunft heraus und erleben in Träumen genau das, was auf dem Gegangenenschiff vor sich geht. Ihre eigenen aktuellen Probleme können Sie auch nur dadurch lösen, dass Ihnen ebenfalls Kiemen wachsen. Das Buch ist gut erzählt, die Handlung teilweise spannend und ich frage mich dennoch, was ich da gerade gehört habe. Vielleicht ist ja jemand von Euch am Meer aufgewachsen und kennt solche mystischen Geschichten. Für mich als Landratte ist das schlicht nicht nachvollziehbar und ich würde mich über Hinweise zum Verständis freuen.
Sehr düster, aber auch atmosphärisch…prinzipiell eine gute Geschichte (vor allem die Schwestern in der Vergangenheit fand ich toll) mit Lucy und Jess bin ich nicht warm geworden. Ich fand es oft wirr und wusste nicht recht, was die Autorin eig erzählen möchte. Zudem zieht es sich immer wieder, gerade im letzten Drittel …so ganz konnte mich das Buch nicht abholen ☹️
Tiefgründig wie das Meer
2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste – doch Jess ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, stößt sie auf unheimliche Ereignisse: verschwundene Männer, ein in einer Höhle gefundenes Baby und Frauenstimmen, die Seeleute auf den Wellen hören. 1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt im Herzen Australiens. Mit einer seltenen Wasserallergie fühlt sie sich stets fremd, bis ihr junger Kunstlehrer Interesse an ihren Zeichnungen zeigt. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der Überfahrt bemerken sie seltsame Veränderungen – und das Meer beginnt, sie zu rufen. Eine wirklich berührende Geschichte. Ich wusste nicht, was mich erwarten wird, aber im Nachhinein bin ich wirklich sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Emotional, tiefgründig, stark, spannend – so viel, was dieses Buch ausmacht.

Nach „Die Unbändigen“, das für mich ein absolutes Jahreshighlight war, bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen an „Unbeugsam wie die See“ herangegangen. Emilia Hart hat mich damals mit ihrer kraftvollen Erzählweise, dem besonderen Setting und den starken, miteinander verbundenen Frauenfiguren tief beeindruckt. Auch in ihrem neuen Roman greift sie dieses Motiv wieder auf. Frauen, verbunden über Jahrhunderte hinweg, deren Stimmen sich nicht unterdrücken lassen. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen: 2019, 1999 und 1800 und verwebt die Schicksale mehrerer Frauen miteinander. Lucy flieht nach einem schockierenden Vorfall an die australische Küste, wo ihre Schwester spurlos verschwunden ist. Jess kämpft Jahre zuvor mit ihrer Außenseiterrolle und einer rätselhaften Krankheit. Und im Jahr 1800 spüren die Zwillingsschwestern Mary und Eliza auf der Überfahrt nach Australien eine geheimnisvolle Verbindung zum Meer Emilia Hart versteht es, mythische und geheimnisvolle Stimmungen zu erschaffen. Ich mochte wie sich die Schicksale der Frauen über Jahrhunderte hinweg verweben und diese Idee, dass die Stimmen unserer Ahninnen in uns weiterleben. Daran glaube ich tatsächlich ein Stück weit. Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Harts Stil ist fließend, atmosphärisch und oft poetisch. Trotzdem konnte mich „Unbeugsam wie die See“ nicht so mitreißen wie „Die Unbändigen“. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam, manches hätte meiner Meinung nach deutlich straffer erzählt werden können. Der Spannungsbogen flacht ab der Mitte spürbar ab und einige Enthüllungen habe ich schon früh kommen sehen. Vor allem die Gegenwarts Perspektive um Lucy war nicht so meins. Sie hat mich emotional einfach nicht erreicht. Das mythische Element war mir diesmal fast zu stark ausgeprägt, wodurch Themen wie Female Rage oder weibliche Selbstermächtigung etwas abgeschwächt wirkten. Für mich ein solides, aber kein herausragendes Buch. Gut unterhaltend, doch ohne den besonderen Zauber, den „Die Unbändigen“ hatte.
Manche Bücher beendet man und weiß sofort ganz genau, wie man sie bewerten möchte. Und manche Bücher lassen einen erst einmal da sitzen mit einem leisen: 🌊 „Was genau habe ich da eigentlich gerade gelesen?“ Genau so ging es mir mit diesem Buch. Und trotzdem — oder vielleicht genau deswegen — hat dieses Buch für mich starke ⭐ 4 von 5 Sterne bekommen. Denn eines muss man der Autorin wirklich lassen: ✨ schreiben kann sie. Die Atmosphäre in diesem Buch ist unglaublich dicht. Von der ersten Seite an liegt über allem dieses dunkle, salzige Gefühl von: 🌫️ Geheimnissen 🌊 Verlust 🖤 weiblichem Schmerz und etwas, das ständig unter der Oberfläche lauert. Und genau das hat mich komplett durch die Geschichte getragen. Besonders mochte ich, dass wir nicht einfach nur eine Geschichte bekommen, sondern mehrere Frauenstimmen, mehrere Zeitebenen und mehrere Leben, die auf eine sehr besondere Weise miteinander verwoben sind. Lucy. Jess. Mary. Elisa. Und das Schöne daran: Keine dieser Perspektiven hat sich für mich überflüssig angefühlt. Im Gegenteil. Jede einzelne Frau bringt etwas Eigenes mit. Jede trägt ihre eigene Wunde. Jede ihre eigene Stärke. Und jede zeigt auf ihre Weise, wie oft Frauen mit den Konsequenzen leben müssen für Dinge, die eigentlich andere ihnen angetan haben. Und genau das war der Teil, der mich beim Lesen immer wieder getroffen hat. Denn unter all der Atmosphäre steckt hier eigentlich eine Geschichte über: ⚖️ Ungerechtigkeit 💔 Trauma 🔥 weibliche Wut 🌊 und das, was über Generationen weitergetragen wird Und manches daran war fast unangenehm nah an der Realität. Nicht, weil es schlecht geschrieben war. Sondern weil es manchmal erschreckend greifbar war. Und vielleicht ist genau das auch der Grund, warum dieses Buch für mich kein leichtes Leseerlebnis war — obwohl ich es wirklich gern gelesen habe. Denn ich hatte beim Lesen oft dieses Gefühl von: 🖤 „Ich finde das stark.“ aber gleichzeitig auch 😶 „Ich weiß nicht, ob ich das emotional gerade lieben kann.“ Was für mich nicht ganz perfekt funktioniert hat, war vor allem, dass ich manche Entwicklungen recht früh geahnt habe. Nicht jedes Detail. Nicht jeden Moment. Aber dieses Gefühl von: 👀 „Ich glaube, ich weiß schon, wohin das emotional führt.“ war bei mir relativ früh da. Und dadurch fehlte mir stellenweise ein bisschen dieses komplette „Oh mein Gott“-Gefühl, das ein Fünf-Sterne-Buch manchmal braucht. Und trotzdem: Dieses Buch hat mich gefesselt. Es hat mich beschäftigt. Es hat mich emotional nicht kaltgelassen. Und manchmal ist genau das fast wertvoller als ein Buch, das man einfach nur „gut“ findet. Fazit: Ein atmosphärischer, ungewöhnlicher Roman über Frauen, Schmerz und Geheimnisse, der nicht immer leicht zu greifen ist — aber genau deshalb noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt. 🌊🖤✨
Atmosphärisch, spannend
Unbeugsam wie die See ist das erste Buch, dass ich von der Autorin lese und es hat mir wirklich sehr gut gefallen, was ich zu Beginn nicht gedacht habe, da mit der Einstieg etwas schwer fiel. Ab dem Moment, wo Lucy sich auf den Weg nach ihrer Schwester macht bzw. bei ihr eintrifft, hat mich die Geschichte dann sofort in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut - flüssig, teils sogar poetisch und sehr atmosphärisch. Erzählt wird in drei Erzählsträngen, welche einerseits einen guten Eindruck über die Protagonisten vermitteln und auf der anderen Seite für konstante Spannung sorgen. Ausserdem spielt die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen, welche aber durch Zwischenüberschriften gut gekennzeichnet sind. Besonders dem Element Wasser wird hier viel Raum geboten. Darüber hinaus geht es aber auch um Schwesternschaft, Familie und Unterdrückung von Frauen. Am Ende finden die 3 Erzählstränge zusammen, was auch sehr gut gepasst hat, muss aber sagen, es wurde ziemlich schnell abgehandelt. Hier hätte ich gerne noch mehr gelesen, auch wenn es mir trotzdem gefallen hat. Ohne zu spoilern kann ich sagen, für mich war die Geschichte nur in Teilen vorhersehbar. Einiges habe ich erahnt, anderes habe ich so nicht kommen sehen. Die Autorin konnte mich auf jeden Fall überzeugen und ich werde weitere Bände von ihr lesen.
2019: Als Lucy aus einem Alptraum erwacht und sich im Bett eines Kommilitonen wiederfindet, ihre Hände um seinen Hals gelegt, flieht sie unter Schock von der Universität zu ihrer Schwester Jess an die Küste. Doch ihre Schwester ist verschwunden, das alte Haus am Meer steht leer. Während Lucy auf Jess Rückkehr wartet, suchen sie immer wiederkehrende Alpträume heim. Sie beginnt zu recherchieren - und trifft auf seltsame Geschichten von Männern, die spurlos im Meer verschwinden und einem Baby, das in einer Höhle gefunden wurde. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden in Irrland von ihrem Vater getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Schiffsreise bemerken die Mädchen beunruhigende Veränderungen an sich. Sie sind dem Zorn des Meeres und der Willkür der Schiffsbesatzung schutzlos ausgeliefert. Allein die Gemeinschaft mit ihren Mitgefangenen gibt ihnen Halt. Emilia Hart legt mit "Unbeugsam wie die See" erneut einen höchst mitreißenden und spannenden Roman vor, der wie ihr Debüt "Die Unbändigen" auf mehreren Zeitebenen spielt und neben wahren historischen Begebenheiten auch magische Elemente enthält. Mich konnte sie damit wieder sehr fesseln und begeistern, vor allem auch durch den spektakulären Schauplatz an der rauen Küste Australiens. Die Geschichte an sich war für mich zwar schnell durchschaubar, trotzdem habe ich mit Lucy und Jess, Mary und Eliza mitgefühlt und -gelitten. Emilia Hart gelingt es, ganz reale Themen wie den sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener mit der Magie des Meeres zu verbinden. So entsteht eine einzigartige Story mit permanent hoch gehaltenem Spannungsbogen, die die Leser*innen so schnell nicht mehr loslässt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, insbesondere für gemütliche Lesestunden im Herbst, und ich freue mich auf alle weiteren Romane der Autorin! Übersetzt von Julia Walther.

Mystik, Krimi und Familienbande
„Unbeugsam wie die See“ ist für mich ein besonderer Roman. In mehreren Zeitsträngen werden die Geschichten von fünf Frauen und zwei Männern erzählt - zumindest, wenn man tiefer blickt. Am Ende gibt es immer mehr Beteiligte, als uns ein Klappentext weismachen möchte. Mir hat der Schreibstil, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab, sehr gut gefallen. Für mich war alles sehr bildlich, ich war mittendrin statt nur dabei. Wer viele Geschichten im Leben gelesen hat, der sieht die Plottwists kommen, die sind nichts Neues. Aber… das große Ganze, in seiner sanften Brutalität erzählt, ist halt eben doch was Neues, Besonderes. Am besten fand ich den Zeitstrang von Mary und Eliza. Ich kenne bereits gute Geschichten über die Deportationsschiffe nach Australien und habe viele Parallelen in den Gefühlswelten der Frauen wiedergefunden. Das war für mich so rund! Eine wirklich tolle Geschichte, mit Mystik, Kriminalelementen und Familienbanden.
Die Kraft des Meeres
Lucy wacht auf, als sie gerade ihren Ex-Freund würgt und flieht zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste. Doch deren Haus ist verlassen. Gleichzeitig ranken sich zahlreiche Mythen um den Ort, wo Jess wohnt. Immer wieder verschwinden Männer und ein Schiff mit verurteilten Frauen ist um 1800 vor der Küste untergegangen. Emilia Hart erzählt wieder in unterschiedlichen Erzählsträngen von dem Schicksal verschiedener Frauen und knüpft deren Leben aneinander. Gefallen hat mir wieder der mythologische Aspekt der Sirenen, der in die realistisch scheinende Welt verwoben wird. Allerdings kommt das Werk nicht an „Die Unbändigen“ heran, der Anfang liest sich recht zäh und am Ende geht dann plötzlich alles sehr schnell. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich die Autor mehr Zeit am Ende genommen hätte, alles aufzulösen und zueinander zu führen.
spannende teen story über Sirenen
Eine immer spannender werdende Geschichte über Sirenen. Während das Cover in mir eine Vorfreude auf eine unromantische bis gruselige Version entflammt hat, war ich kurz enttäuscht über die teilweise vorhersehbare und eher an Jugendliche adressierte Aufmachung. Dennoch entwickelt sich ein Spannungsbogen, der mich das Buch immer weniger aus der Hand legen lassen hat. Empfehlung geht raus an alle, die sich von etwas Fantasy berieseln lassen wollen.
Description
Book Information
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Such a beautiful and compelling written Novel!!
It‘s nothing less and more than about womanhood; the author unravels how girls/women need to fight for transformation to just embrace their body and individual autonomy and beauty …. All that in a mermaid themed world! Wild and rebelliously beautiful! Just loved it!
Emilia Hart hat mit "Die Unbändigen" eines meiner Highlights der letzten Zeit geschrieben, daher war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch. Die Geschichte von "The Sirens" spielt wieder auf drei Zeitebenen. 2019: Wir folgen Lucy, einer jungen Frau, die nach einem traumatischen Erlebnis Zuflucht bei ihrer Schwester Jess sucht. Jess hat ein altes Haus an der australischen Küste gekauft. Als Lucy dort ankommt, ist Jess jedoch verschwunden, und Lucy findet lediglich ihr Tagebuch. 1999: Jess ist 16 und hat eine seltene Wasserallergie. Sie hat ein großes Talent für Malerei, und ihr Kunstlehrer, für den Jess schwärmt, beginnt, ihr Privatstunden zu geben. 1800: Die Schwestern Mary und Eliza werden auf einem Gefangenentransport von Irland in die australischen Kolonien verschifft. Auf ihrer langen Reise spüren beide, wie das Meer sie immer stärker zu rufen scheint... Die Sirenen im Titel symbolisieren den unwiderstehlichen, manchmal gefährlichen Ruf der Vergangenheit, die Anziehungskraft ungelöster Geheimnisse und die verborgene Stärke der Frauen in Lucys Familie. Es ist ein Ruf, der Lucy dazu zwingt, sich ihren eigenen Ängsten zu stellen, während sie versucht, die Wahrheit über Jess und ihre Herkunft herauszufinden. Emilia Hart hat ein großes Talent dafür, Gefühle, Bilder, Geräusche und Gerüche durch ihre Worte zum Leben zu erwecken. Ihre Erzählweise schafft ein immersives Leseerlebnis, man vergisst die Welt um sich herum. Zudem hat sie, wie auch bei "Die Unbändigen", großartige Recherchearbeit geleistet und die historischen Hintergründe genau beachtet. "The Sirens" hat mir mit seiner Kombination aus fesselnder Atmosphäre, tiefgründigen Charakteren und der Verknüpfung von historischen Ereignissen und einem Hauch von Mystik ausnehmend gut gefallen.
Leider etwas enttäuschend 🌊
Im Buch geht’s um verschiedenen Frauenfiguren auf zwei Zeitebenen: Lucy und ihrer Schwester Jess in der Gegenwart sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das immer wiederkehrende verbindende Element ist das Wasser. Nach meinem absoluten Highlight Die Unbändigen, das ich sehr geliebt habe, waren meine Erwartungen ans Buch entsprechend hoch. Und eines vorweg: Der Schreibstil von Emilia Hart hat mich auch dieses Mal nicht enttäuscht. Ihre Sprache ist toll, poetisch und sehr bildhaft und genau so wie ich es liebe. Doch leider hört es für mich an dieser Stelle auch schon auf. Rein theoretisch bringt der Roman alles mit, was ich liebe: starke Frauenfiguren, historische Verflechtungen, ein geheimnisvolles Element, Natur als zentrales Motiv. In der Praxis jedoch empfand ich die Geschichte als zäh und stellenweise sehr langatmig. Das Erzähltempo war extrem ruhig – vielleicht sogar zu ruhig. Mir fehlte die Spannung, die mich weiterlesen lässt, dieses Gefühl, unbedingt wissen zu wollen, wie es weitergeht. Was es mir zusätzlich schwer gemacht hat: Ich konnte bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Trotz der vielversprechenden Konstellation blieben sie für mich emotional schwer zu greifen. Und ohne diese Nähe fiel es mir zunehmend schwer, am Ball zu bleiben. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man spürt, dass es eigentlich großartig sein müsste – aber für mich hat es leider nicht funktioniert. „Die Unbändigen“ bleibt fest in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war dagegen nicht mein Buch. Aber wie immer gilt: Lest selbst hinein und macht Euch ein eigenes Bild. Manchmal trifft ein Buch einfach nicht den richtigen Moment.
Für mich war es langweilig und zäh
✨Rezensionsexemplar✨ Nach einer Social Media Pause und Urlaub bin ich zurück mit einer Rezi zu einem Buch, auf das ich sehr lange gewartet habe 😅. Das Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Es war sehr gut geschrieben, damit habe ich auch fest gerechnet. Das Buch „Die Unbändigen“ von der Autorin habe ich sehr geliebt, dementsprechend waren die Erwartungen auch sehr hoch. Der Schreibstil hat definitiv wieder nicht enttäuscht, aber damit hört es auch schon auf. Wir folgen den Geschichten verschiedener Frauen, hauptsächlich Lucy und ihrer Jess im „heute“ sowie den Zwillingen Mary und Eliza im Jahr 1800. Das verbindende Element ist immer wieder das Wasser. Mehr möchte ich Euch nicht spoilern, am besten lasst Ihr Euch selbst darauf ein. Mich persönlich hat die Geschichte nicht so mitgerissen, mir fehlte Spannung und es fiel mir verhältnismäßig schwer, am Ball zu bleiben. Das hauptsächliche Problem war zum zum Einen das extrem langsame Erzähltempo, ich mag es auch nicht so gern, wenn sich Großteile der Erzählung aus Quellen wie Tagebücher etc. speisen. Und zum Anderen konnte ich bis zum Schluss keinerlei Verbindung zu den Charakteren aufbauen. Rein theoretisch hätte es toll sein müssen, aber praktisch war es langweilig und zäh und gefühlt habe ich ähnliche Geschichten auch schon oft gelesen. Nicht ähnlich in den Details, sondern ähnlich in der message und Prämisse. „Die Unbändigen“ bleibt in meinem Herzen, „Unbeugsam wie die See“ war leider nicht mein Buch. Macht Euch gern ein eigenes Bild! 2/5⭐️⭐️

Ergreifender Roman mit mystischen Elementen und starken Frauencharakteren.
Ich habe für diesen Roman länger gebraucht wie gedacht obwohl ich den Schreibstil wieder mal sehr gut fand, hat mich die Thematik nicht ganz begeistern können. Am liebsten war ich im Vergangenheitsteil auf dem Schiff nach Australien. In der Gegenwart bei Lucy war ich teilweise auch gerne aber ich fand vieles zu verworren und Jess blieb lange auf Distanz. Ich fand die Situation das man nicht weiß wo Jess ist, sehr beklemmend. Das Emilia Hart den Mystischen Teil eingebaut hat, hat mir persönlich nicht gut gefallen. Da fand ich " Die Unbendigen" um einiges besser. Ist aber trotzdem ein gelungener und lesenswerter Roman.

Dieses Buch hat es mir nicht leicht gemacht. Ich bin nur schwer in die Geschichte hereingekommen und habe sehr lange daran gelesen, aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Das Ende hat alles versöhnt. Ich mochte auch die mystischen Elemente, die Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen und auch der Epilog hat alles abgerundet. Für alle Fans von "Die Unbändigen" eine klare Empfehlung.
"Unbeugsam wie die See" ist ein absolut packender und fesselnder Roman, spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Fantasy-Romane sind eigentlich überhaupt nicht mein Genre, aber bei diesem Buch ist die Mischung von Familiengeschichte, Fantasy, Historie und Mystik so gekonnt ineinander verwoben, dass ich den Roman kaum aus der Hand legen konnte und wollte. Eine mystische Geschichte mit ganz viel Magie und für mich ein weiteres Highlight der Autorin - hat mir persönlich sogar noch besser als "Die Unbändigen" gefallen. Ganz klare Leseempfehlung!
Emotionen, so tief wie das Meer 🌊🐚⚓️🪸🥺
Von der ersten bis zur letzten Seite erfüllte mich das Lesen mit einer Traurigkeit und Melancholie. Die weibliche Stärke und Verbundenheit wird bei mir noch lange nachwirken. Ich liebe das Meer, und die Autorin hat es geschafft, dieses als Eigenständige Figur erscheinen zu lassen. Das Buch behandelt Themen wie patriarchale Strukturen, Gewalt, Freiheit und Selbstbestimmung sensibel und kraftvoll. Mehr als einmal traf mich auch die Wut mit voller Wucht beim Lesen. Mystisch, emotional und berührend. Nach ihrem ersten Buch "Die Unbändigen“ vergebe ich auch diesmal fünf Sterne an diese wundervolle Geschichte von Emilia Hart. 🩵
Gute Geschichte, aber...
... leider bin ich nie wirklich darin angekommen. Es ist einiges passiert, aber es hat mich emotional leider überhaupt nicht abgeholt. Für mich konnte das Buch nicht mit "Die Unbändigen" mithalten und im Nachwort hatte sie auch selber gesagt, dass sie sich mit der Geschichte schwer getan hatte. Solide geschrieben, aber es bleibt nur eine nicht emotionale Sage 🫤
Unbeugsam wie die See von Emilia Hart ist nach ihrem Debütroman Die Unbändigen der zweite Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Da ich ihren ersten Roman großartig fand, war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch. Ich wurde nicht enttäuscht, auch „Sirens“ wie der Titel im Original lautet, hat mich begeistert. Die Handlung spielt auf drei Zeitebenen: 2019, 1999 und 1800, im Mittelpunkt stehen vier Schwestern: Mary und Eliza sowie Jess und Lucy. 1800: Mary und Eliza werden aus ihrer Heimat Irland ins Exil nach Australien verschifft, mit ihnen hunderte anderer Frauen, die wegen geringfügiger Vergehen verbannt wurden. Mary beschreibt ihrer blinden Schwester das Schiff: „Da ist eine Frau am Bug des Schiffes. Sie ist nicht aus Fleisch und Blut, sondern aus Holz und Farbe. Das Haar fällt ihr in geschnitzten Wellen über den Rücken. Statt Beinen hat sie … Mary? Was hat sie statt der Beine? Sie hat einen Fischschwanz. Dann ist sie eine Meerfrau. Genau wie in Mams Geschichte.“ (S. 40) Die Frauen verbringen die Fahrt fast ausschließlich unter Deck unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen. Zu essen bekommen sie gerade so viel, dass es zum Überleben reicht. Manch eine verkauft ihren Körper für ein Stück Brot. 1999: Jess, 16, meidet den Kontakt zum Wasser, sobald ihre Haut nass wird, schält sie sich. Ihre Krankheit macht sie zur Außenseiterin. Sie flüchtet sich in die Malerei, ihr Kunstlehrer fördert sie und stärkt ihr Selbstvertrauen. 2019: Lucy, 19, studiert Journalismus. Als sie von ihrem Freund gedemütigt und bloßgestellt wird, verlässt sie überstürzt die Uni und fährt zu ihrer Schwester Jess nach Comber Bay. Jess ist nicht da. Während sie auf sie wartet, denkt Lucy über ihre Familie nach. Warum leiden nur die beiden Schwestern an der Hautkrankheit? Den Ort Comber Bay kennt sie von einem True crime-Podcast, im Laufe der Jahre sind in Comber Bay acht Männer verschwunden, außerdem wurde dort vor vielen Jahren in einer Höhle am Strand ein Baby gefunden. Lucy träumt von zwei Schwestern, die sie einerseits beschützen, sie aber andererseits ins Meer locken wollen. Ich lese kaum Fantasy, dafür sehr oft historische Romane, dieses Buch läuft unter Historische Fantasy und Zeitgenössische Fantasy. Die kleine Meerjungfrau zählt zu meinen Lieblingsmärchen, das Buch hat für mich Märchenelemente und wird zum Ende hin zum Thriller. Emilia Hart wurde durch ihre Familiengeschichte zu dem Roman inspiriert, einer ihrer Vorfahren war Kapitän eines Sträflingsschiffs, das Iren nach Australien transportierte. Ich habe den Sirenen-Roman sehr gern gelesen und empfehle diesen Genre-übergreifenden Roman gern an alle weiter, die Märchen, Fantasy, Thriller oder historische Romane mögen.
so ein tolles Buch. Wow! ✨
Ich liebe Romane, die auf mehreren Zeitebenen stattfinden und in denen sich diese Zeitebenen dann auch auf irgendeine Art und Weise verstricken oder ineinander verschwimmen. Deswegen hat mich der Klappentext von „Unbeugsam wie die See“ auch direkt angefixt und ich wurde nicht enttäuscht! Wir begleiten zum einen Lucy, die seit kurzem schlafwandelt und dabei Bilder und Stimmen zweier Frauen sieht, denen sie sich unbeschreiblich verbunden fühlt. Während ihres Schlafwandelns scheint sie das Meer anzuziehen- dabei darf sie aufgrund ihrer Kontaktallergie eigentlich auf gar keinen Fall mit Wasser in Verbindung kommen… Und dann gibt es noch die Zwillingsschwestern Mary & Eliza, die sich 200 Jahre früher auf einem Sträflingsschiff befinden, das die Gefangen an Bord von Irland nach Australien bringen soll. Auch sie merken während dieser langen Reise, dass das Meer sie zu rufen scheint… Wie diese beiden Stränge der Geschichte zusammengehören, möchte ich nicht vorwegnehmen. ABER: ich habe die Atmosphäre in diesem Buch wirklich wahnsinnig gern gemocht. Es hatte irgendwie etwas mystisches, fesselndes und war voller maritimer Metaphern und Vergleiche. Fand ich wunderbar passend zu dieser Thematik und hat dem Buch nochmal einen richtigen Feinschliff gegeben. Geheimnisse entfalten sich nach und nach und man wird wirklich total in den Bann der Geschichten gezogen! Ohne zu viel zu Spoilern, kann ich auf jeden Fall sagen, dass dieses Buch auch Freund*innen von Female Rage Stories abholt und auf jeden Fall den ein oder anderen feministischen Take hat… Mich hat es jedenfalls überzeugt, sodass ich mir auch gleich einen anderen Roman der Autorin bestellt habe: „Die Unbändigen“. Das war auch eine Empfehlung von vielen von euch, also bin ich jetzt super gespannt darauf!

2019: Lucy flieht nach einem Albtraum mit verheerenden Folgen zu ihrer Schwester Jess, die aber leider spurlos verschwunden scheint. Die Mädchen leiden an einer mysteriösen Wasserkrankheit, die sich niemand so richtig erklären kann. Jess lebt in einem kleinen Küstenort, um den es viele Legenden gibt und es zu immer mehr merkwürdigen Vorfällen kommt. 1800: Mary und Eliza sind Zwillingsschwestern und sollen von Irland nach Australien deponiert werden. Sie sind bei ihrem Vater aufgewachsen, sehnen sich nach ihrer Mutter, die nicht mehr lebt. Auf dem Schiff geht es sehr hart zu. Es gibt kaum etwas zu essen, sie sind zusammengepfercht auf engem Raum und zunehmend gibt es mystische Veränderungen. Der Roman konnte mich von der ersten Seite an fesseln. Es herrscht von Anfang an eine geheimnisvolle, fast poetische Stimmung. Manchmal liest es sich fast wie ein Märchen, manchmal fast wie ein Thriller. Gerade die Geschichte von Mary und Eliza hat mich sehr berührt. Bei dem anderen Erzählstrang wusste ich manchmal nicht so richtig wo es hingeht aber das hat sich dann alles aufgeklärt. Nach und nach erkennt man als Leser dann die Zusammenhänge zwischen den Geschichten. Das Ende ging mir dann fast ein n bisschen zu schnell. War aber insgesamt alles sehr stimmig. Eine Familiengeschichte mit Tiefgang und mystischen Elementen. Empfehle ich sehr gern weiter.
In dem Buch werden zwei Geschichten von Frauen auf verschiedenen Zeitebenen abwechselnd erzählt. Die Wege verlaufen unterschiedlich, jedoch gibt es historische Gemeinsamkeiten. Der Schreibstil ist sehr schön, ich mag vor allem das poetische. Lese mir im Vorfeld so gut wie nie durch, worum es geht. Als es so leicht in Richtung Fantasy ging und sehr mystisch wurde, war ich etwas verwundert, hatte ich überhaupt nicht damit gerechnet und war deshalb etwas enttäuscht.
beklemmender und atmosphärischen Roman um vier Frauenschicksale
Im Jahr 2019 wacht Lucy auf; im Schlaf hat sie ihren Freund gewürgt. Immer wieder hat sie seltsame Träume, die sie beunruhigen. Sie macht sich auf den Weg, um ihre Schwester Jess zu besuchen, die ebenfalls schlafwandelt und deren Rat sie jetzt benötigt. Dort angekommen findet sie das Haus verlassen und verwahrlost vor. Wo ist Jess, und was hat es mit dem mysteriösen Ort auf sich, wo vor über 200 Jahren zuvor ein Schiff mit weiblichen Strafegefangenen zerscholl und die Frauen vom Meer verschlungen wurden? Auf drei Zeiteben erfährt der Leser von Lucy, 20 Jahre zuvor von dem Teenager Jess und schließlich von den Zwillingsschwestern Mary und Eliza, die an Bord der Sträflingsschiffes von Irland nach Australien gebracht wurden. Der Roman überzeugt hauptsächlich seiner Atmosphäre. Emilia Hart hat den Roman mit Gruselementen, keltischer Mythologie, Historie und Fantasyelementen pointiert und zu einer gespenstischen Geschichte zusammen gefügt. Besonders die Beschreibungen des Meeres und die beklemmende Atmosphäre unter Deck erzeugen eine unheimliche Stimmung. Die Geschichten der Frauen lappen immer wieder ineinander über. Besonders Lucy hat Ahnungen, Träume und hellfühlende Intuitionen, die sich mit ihrem realen Leben verweben. Die Thematik der Frauen, die wegen aus heutiger Sicht Bagatellvergehen aus ihrer Heimat in die englische Kolonie Australien verbannt wurden, ist realistisch dargestellt. Die Verbindung der Frauen in dem Roman zeigt die Solidarität der Autorin mit den Schicksal der Verbannten, die oftmals aus Armut oder Abhängigkeit keine andere Möglichkeit hatten als sich strafbar zu machen. "Unbeugsam wie die See" kriegt von mir eine Leseempfehlung! Die Geschichte kann man gut an einem nebligen Herbstag lesen und sich dabei in den Bann dieser mysthischen Geschichte um miteinander verbundene Frauenschicksale ziehen lassen.
Lucy & Jess - Mary & Eliza
Premiere für mich, ich habe das erste Mal ein Hörbuch gehört 🫣 Es war überraschend gut und vorteilhaft, da man nebenbei einiges machen kann, was nicjt funktioniert wenn man ein Buch liest. Ich liebe lesen dennoch mehr 😅 Die Geschichte war echt super interessant, ich liebe diese Familensaga Bücher und die wechsel in den Jahren. Was auch hier anhand verschiedener Sprecherin super einfach zu verstehen war. Die drei haben das Buch wirklich toll rübergebracht, die Emotionen und das man sich einfach mitten drin fühlen konnte. Und es war spannend bis zum Schluss, konnte gar nicht aufhören, zu hören 😁 Sehr empfehlenswert 👌
Unbeugsame Frauen
Die Geschichte spielt in drei Zeitebenen: 2019 kommt die 19-jährige Lucy nach und nach einem familiären Geheimnis auf die Spur, das sie selbst und ihre ältere Schwester Jess betrifft. Als Lucys Freund auf inakzeptable Weise ihr Vertrauen missbraucht und zulässt, dass sie in sozialen Medien bloßgestellt wird, flieht sie zu ihrer Schwester in deren Wohnort Comber Bay, direkt an der Küste, den sie bisher nur aus TrueCrime-Podcasts kennt. 1999: die 16-jährige Jess hat eine seltene Hautkrankheit, wegen der sie nicht mit Wasser in Berührung kommen darf und sie zur Außenseiterin werden lässt. Einen sicheren Zufluchtsort findet sie im Zeichnen, worin sie von ihrem Kunstlehrer bestärkt und unterstützt wird. 1800: die beiden Schwestern Mary und Eliza werden wegen einer geringfügigen Straftat mit Deportation bestraft und befinden sich auf einem Sträflingsschiff, das sie von Irland nach Australien verschifft. Das Buch ist genreübergreifend zwischen Roman, Fantasy und Krimi/Thriller angesiedelt, greift thematisch den Wunsch von Frauen auf, sich Selbstbestimmung und Freiheit zu erkämpfen, um sich von Menschen (Männern) zu befreien, die sie unterdrücken und verletzen. Somit ein feministischer Roman, eben unbeugsam wie die See, der sich unglaublich spannend liest und ein wenig von märchenhaft anmutenden Fantasyelementen enthält. Nach ihrem ersten Roman „Die Unbändigen“ wiederum ein sehr empfehlenswertes Buch mit wunderschönem und passendem Cover!
Ein exzellenter Start ins neue Bücherjahr!
Tatsächlich habe ich mir vom Buchrücken gar nicht so viel versprochen. Aber das hübsche Cover und auch die zahlreichen guten Bewertungen haben mich dann doch an dieses Buch herangebracht und ich hätte es auf jeden Fall bereut, es nicht zu lesen. Allein die Art, die Worte aneinanderzureihen hat mich bereits tief in die Atmosphäre des Buches und der Gedanken der Protagonisten eintauchen lassen. Die Geschichte war von Anfang bis Ende spannend und hat sich als eine Mischung von Realität und Fantasygeschichte enthüllt. Neben mystischen Wesen, erfährt man ganz nebenbei auch noch einige interessante Hintergründe über die Englischen Invasoren in Australien im 18./19 Jahrhundert. Mich hat die Geschichte total mitgerissen und ich gebe eine 100%ige Leseempfehlung für alle, die sich für sanfte Vermischung von Realität und Phantasie und historische Ereignisse begeistern können.
Fesselnde Atmosphäre!
Fesselnd von Anfang bis Ende! Ich habe anhand des Klappentextes eine tiefgreifende Familiengeschichte erwartet. Die habe ich auch bekommen, aber noch so viel mehr. Absolute Spannung, Miträtseln, Mitfühlen. Eine mystische Stimmung, Geheimnisse, die man aufdecken möchte, eine Portion Feminismus und authentische Charaktere. Ich war so gefangen in der Geschichte, bin regelrecht eingesogen worden. Am liebsten hätte ich es in einem Rutsch gelesen. Die Spannung wird noch untermauert durch die Perspektivwechsel und die angenehmen Längen der Kapitel. Das Cover passt meiner Meinung nach absolut nicht zum Inhalt. Es ist hübsch, sieht aber einfach zu sehr nach Sachbuch aus. Ich hätte mir eher die Höhle und wildes Wasser vorstellen können. Aber das ist nebensächlich, denn die Geschichte macht alles wieder wett. Das ist mein erstes Buch der Autorin. Für mich definitiv ein Highlight und von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung. „Die Unbändigen“ steht schon länger auf meiner Wunschliste und nun bleibt kein Zweifel mehr: Das muss ich unbedingt bald auch noch lesen.
Hab das Buch zu Weihnachten bekommen und es direkt gesuchtet. In einem Rutsch durchgelesen
Es war tatsächlich anders als erwartet, mega spannend und interessant wie sich die Handlung immer weiter aufgebaut hat und am Ende zusammen kam. Der Fokus war weniger auf dem Fantasy Aspekt, sondern mehr in dem realistischen Alltag und das hat das Buch für mich wahnsinnig gut gemacht. Die Charaktere waren spannend aufgestellt und man hat sich mit der Protagonistin immer weiter in das Geheimnis der Handlung weiter gewagt um zu verstehen was am Ende die Antwort ist. Auf jeden Fall eine Empfehlung wert
Definitiv meine neue Lieblingsautorin✅📚
Was ich besonders mochte, war die Familiendynamik. Es geht um eine Familie, in der eben nicht alles glattläuft – Konflikte, alte Themen und Spannungen gehören dazu. Genau das hat sich sehr echt angefühlt und mich total abgeholt. Der Plot rund um die Familienkonstellation war irgendwie mega spannend aufgebaut und hat mich bis zum Ende das Buch nicht weglegen lassen. Auch der Grundinhalt dieses Buch war für mich mega dargestellt, sicherlich gibt es bereits Bücher mit diesem Thema, aber hier wurde es „wissenschaftlicher“ erzählt und war eigentlich nicht wirklich viel mit „Fantasy“ verbunden, natürlich ist das Thema generell Fantasie aber die Erklärung im Buch selbst hatte einen anderen Hintergrund und wurde eben nicht als ein magisches Wesen dargestellt. Ich liebe es, wenn Geschichten auf mehreren Zeitebenen erzählt werden, und auch hier hat das für mich richtig gut funktioniert. Durch die wechselnden Erzählzeiten und die Hintergrundinfos hat man die Zusammenhänge immer besser verstanden und konnte viele Entscheidungen der Figuren nachvollziehen. Außerdem mag ich sehr, dass die Autorin scheinbar durchgehend mit drei Perspektiven arbeitet. Das gibt der Geschichte einfach mehr Tiefe und Abwechslung, ohne verwirrend zu sein. Alles in allem ein Buch, das sich richtig gut lesen lässt und bei dem für mich eine wunderbare Welt erschaffen wurde. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher der Autorin lesen, sie sollte also schnell ganz viele neue Bücher schreiben.
Das Meer gibt und das Meer nimmt
Ich weiß noch gar nicht so richtig, was ich zu dem Buch sagen möchte... der Anfang war etwas zäh, aber im Laufe des Buchs entwickelte die Geschichte so eine Sogwirkung, dass ich das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Es geht um Mary und Eliza, und Lucy und Jess, zwei Schwesternpaare in unterschiedlichen Zeiten. Alle 4 spüren etwas dunkles, mystisches, umerklärbares im Wasser, das sie zu sich ruft... Diese dunkle, mystische, unterschwellige Spannung aufzubauen gelingt Emilia Hart sehr gut. Es geht aber auch um Schwesternschaft und Verbundenheit, um Unterdrückung von Frauen und Feminismus. Die Entwicklungen waren teilweise sehr vorhersehbar, aber gleichzeitig auch überwiegend sehr spannend umgesetzt, sodass sich das weiterlesen gelohnt hat. Das Cover ist eins der schönsten, das ich in den letzten Jahren gesehen habe! Wer Lust auf eine feministische Urban-Fantasy-Geschichte mit Spannung hat, ist hier auf jeden Falm richtig!
Irgendetwas hat mich zu diesem Buch gezogen...
Manchmal kann die eigene Buchwahl auch Schicksal sein (und das Cover hat definitiv auch seinen Teil dazu beigetragen 🤭) Die Geschichte hat mich sofort hineingezogen – es hat sich so echt, mystisch und anders angefühlt. Ich habe mit Lucy gebangt, während sie an der australischen Küste nach ihrer Schwester sucht. Gleichzeitig habe ich Jess in den 1990ern begleitet und mit ihr erlebt, wie es ist, sich fremd und anders zu fühlen. Und die Zwillinge Mary und Eliza aus dem Jahr 1800 erzählen von ihrer Geschichte, die sich mit der Gegenwart beim Lesen immer mehr verflochten hat. Was mich besonders begeistert hat: Das Meer ist nicht nur Ort des Geschehens sondern selbst eine Art Protagonist. Dieses Buch ist eine Geschichte über Freiheit, Zusammenhalt und von der Macht, seine eigene Stimme zu finden. Wer mystische Elemente in Büchern liebt & starken Frauenfiguren folgen möchte, wird hier vielleicht ein neues Herzensbuch finden.
Emilia Hart hat es wieder getan. Nach Die Unbändigen dachte ich, mein Herz könne nicht noch einmal auf diese Art berührt werden und dann kam dieses Buch. „Unbeugsam wie die See“ ist ein vielstimmiges Epos über Schwesternschaft, Trauma und die unzerstörbare Kraft weiblicher Stimmen. Drei Zeitebenen, drei Geschichten, die sich verweben wie Wellen, die immer wieder an dieselbe Küste schlagen. Hart erzählt von Frauen, die nicht länger schweigen – egal, ob im Jahr 1800, 1999 oder 2019. Das Meer wird zur Metapher für Widerstand und Heilung, für das, was sich nicht unterdrücken lässt. Literaturwissenschaftlich betrachtet ist das Buch ein Manifest des „female gaze“. Es wendet sich gegen patriarchale Narrative, gibt den Frauen ihre Subjektivität zurück und erlaubt ihnen, sich selbst zu definieren – auch wenn es weh tut. Und trotzdem liest es sich wie ein Sog: poetisch, atmosphärisch, fast magisch. Das Setting (eine Küste, die mehr weiß, als sie sagt), die Figuren (vielschichtig, verletzlich, stark) und der feine „Plottwist“, der keiner ist, weil er organisch aus der Erzählung herauswächst – alles fügt sich zu einem literarischen Sturm, der mich noch lange nicht loslässt. Für mich ist Emilia Hart mehr als eine Autorin. Sie ist eine Stimme, die mir Hoffnung gibt und mich daran erinnert, dass unsere Geschichten erzählt werden müssen. 🌊🩵
Ich hatte wirklich große Erwartungen an Unbeugsam wie die See – vor allem, weil Die Unbändigen für mich letztes Jahr ein absolutes Jahreshighlight war. Vielleicht waren meine Hoffnungen dadurch einfach besonders hoch. Was man aber ganz klar sagen muss: Der Schreibstil von Emilia Hart ist wieder wunderschön poetisch und unglaublich bildlich. Sie schafft es, mit ihren Worten eine Atmosphäre zu erschaffen, die einen sofort umgibt – fast so, als würde man die salzige Meeresluft selbst einatmen. Auch die Geschichte an sich ist fesselnd erzählt und hat diese besondere, leicht mystische Stimmung, die ich schon aus ihrem vorherigen Werk geliebt habe. Trotzdem hat mich dieses Buch nicht ganz so gepackt wie erwartet. Vor allem der Handlungsstrang rund um die Zwillinge Mary und Eliza konnte mich emotional nicht so erreichen. Er wirkte auf mich etwas weniger intensiv und nicht ganz so mitreißend wie die Geschichte von Lucy und Jess, die für mich klar das Herzstück des Romans war. Ihre Perspektiven haben mich deutlich stärker berührt und ich hätte mir gewünscht, dass darauf noch mehr Fokus gelegen hätte. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich innerlich etwas anderes erwartet habe – etwas, das wieder genauso überwältigend ist wie Die Unbändigen. Unbeugsam wie die See ist definitiv ein atmosphärisch starker, poetisch geschriebener Roman, aber für mich kommt er nicht ganz an seinen Vorgänger heran.

Sensationell
Ja, Wahnsinn. So eine Lesemarathon habe ich lange nicht mehr hingelegt und jede freie Minute mit dem Lesen des neuesten Werkes von Emilia Hart verbracht. Dieses Buch wird auf drei Zeitebenen erzählt und verbindet auf grandiose Weise die Geschichte zweier Schwester, Mary und Eliza, die um 1800 mit einem Sträflingstransport von Irland nach Australien gebracht werden mit der Geschichte der Schwestern Lucy und Jess, in den Jahren 1999 und 2019. Emilia Hart schafft es in diesem Buch, eine ungeheure Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Ich wurde einfach mitgerissen und bin erst nach der letzten Seite blinzelnd wieder aufgetaucht. Authentische Protagonistinnen, Geheimnisse, die man gemeinsam mit ihnen lüften möchte, eine mystische, traurige und doch hoffnungsvolle Stimmung und ein ruhiger, fast poetischer Schreibstil begleiten einen durch dieses Buch. Die mystischen Elemente werden sehr gut mit der realen Welt verknüpft, ohne ein Störgefühl zu hinterlassen. Für mich ein gelungenes Gesamtpaket, das mich hoffen lässt, dass Emilia Hart noch viele weitere Romane schreiben wird. Und ein Bonus zu diesem großartigen Buch ist das sehr schöne Cover, was mich von der Art der Gestaltung an ihr erstes Buch “Die Unbändigen” erinnert. *Danke an Vorablesen für das Rezensionsexemplar*
Fesselnd
Wie schon bei den Unbändigen schreibt Emilia Hart in mehreren, diesmal in 2 Zeitsträngen. Im Heute geht es um Lucy, die aus ihrem Leben zu ihrer Schwester Jess flieht. Zu dieser hatte sie aber schon länger keinen Kontakt mehr und als sie in ihrem Haus an der Küste von Comber Bay ankommt, ist diese spurlos verschwunden. Parallel begleiten wir die Schwestern Mary und Eliza 1800 bei der Überfahrt von Irland nach Australien als Sträflinge. Alle vier haben eine seltene Wasserallergie, zudem träumen Lucy und Jess von der qualvollen Überfahrt der anderen beiden Schwestern, sodass schnell klar wird, dass die vier irgendwie miteinander zusammen hängen müssen. Mich haben die ersten beiden Drittel des Buches wirklich gefesselt und ich konnte teilweise kaum aufhören zu lesen (auch wenn ich die Kapitel, die als Tagebucheinträge von Jess konzipiert waren, nicht so gelungen fand). Die Auflösung war für meinen Geschmack aber etwas zu fantastisch, das hat mich nicht so richtig abgeholt. Dennoch ein absolut lesenswertes Buch.
Wieder unglaublich gut!
"Es ist, als wäre ich hinter einer Glasscheibe gefangen, während die Welt und alle Menschen auf der anderen Seite verschwimmen und vor mir verblassen." Nachdem mich "Die Unbändigen" so begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten Emilia Harts neuen Roman "Unbeugsam wie die See" in den Händen zu halten und zu lesen. Und ja, auch mit diesem Werk hat sie mich wieder vollkommen in ihren Bann gezogen. (Übersetzt aus dem Englischen von Julia Walther.) Lucy hat Träume. Träume, die sie beunruhigen. Die sie treffen. Die unter die Haut gehen. Die sich so unsagbar real anfühlen. Träume von zwei Schwestern, die sie zu sich rufen. Als eines Nachts etwas geschieht, dass sie so vollkommen und absolut aus der Bahn wirft, flüchtet sie sich zu ihrer Schwester Jess in das Cliff House. An die Comber Bay, mit ihren Geheimnissen und dem unaufgeklärten Verschwinden verschiedener Menschen. Dort angekommen muss Lucy feststellen, dass Jess nicht da ist. Sie ist wie vom Erdboden verschluckt. Das Einzige, das dort ist, sind Bilder. Bilder von den Schwestern aus Lucys Träumen. Und während Lucy in diesem brüchigen, maroden Haus auf ihre große Schwester wartet und deren Tagebuch liest, um vielleicht Antworten zu ihrem Verschwinden zu finden, werdend ihre Träume stärker und drängender - der Ruf des Meeres stetig lauter. "You should have known me before I sang you to sleep, and I robbed you of wealth And again I'm a maid on the shore." Hart hat hier wieder eine tolle Atmosphäre geschaffen: mysteriös, düster, traurig und doch hoffnungsvoll. Sie schreibt wieder wunderschön und spannend und die ganze Zeit schwingt unterschwellig ein großes Geheimnis mit, das mich die ganze Zeit nicht losgelassen hat. "Sie ist immer noch bei mir. Schon beim Aufwachen. Als wäre sie mein eigener Schatten, meine persönliche Eurydike." Im Zentrum der Geschichte stehen auch hier wieder Frauen: Mary und Eliza, zwei Schwestern aus Irland, die um 1800 lebten und nach Australien deportiert wurden. Und Lucy und Jess, die in unserer Zeit leben. Wie schon in Harts erstem Buch haben diese Frauen eine Verbindung zueinander, die 200 Jahre überbrückt. Mir gefällt die Idee mit der Verbindung durch die Träume und dem genetischen Gedächtnis - was generell ein interessantes Thema ist. Und ich liebe die Botschaft, dass wir Frauen unter unserer weichen Haut, eine harte Kruste haben. Eine Kruste, die unser Innerstes schützt, bis zu dem Moment, wo wir uns trauen wir selbst zu sein. Auch wenn "Unbeugsam wie die See" nicht ganz an das erste Buch heranreicht, so ist doch nichtsdestotrotz ein wundervolles Buch. "Die meisten wollen ein unkompliziertes Leben. Es verunsichert, wenn jemand plötzlich anfängt, die Geschichten zu hinterfragen, die wir uns zusammengestrickt haben, mit denen wir uns trösten."

🖼 Eine Geschichte wie ein Gemälde - Ergreifend, poetisch, mysteriös
Nicht nur das Cover ist herausragend gestaltet, die ganze Geschichte ist wie ein Gemälde: Emilia Harts Sprache ist poetisch. Die Geschichte ist auf den ersten Blick mysteriös und schwer greifbar. Die Handlung berührt auf so vielen emotionalen Ebenen. Dabei ruht die Geschichte in sich, hat dadurch zwar wenig spannungsgeladene Episoden, gewinnt aber auch an meditativer Tiefe. Oft habe ich als Kritik gelesen, dass der Plot vorhersehbar wäre. Aber gerade das gefällt mir an der Geschichte: Alle Hinweise sind da, wir müssen nur aufmerksam hinschauen – wie bei einem Gemälde. Alle drei Perspektiven haben ihren Charme: Jess als verträumter Teenie, Lucy als eher sachliche und investigative Journalistin, Marys Geschichte, die Mystery und Horror vereint. Das Thema vereint zwei Aspekte, die mich als Vater und Mann besonders bewegen, denn der Roman stellt schonungslos die vielen männlichen Verbrechen dar, die in trauriger Konstanz andauern. Die hier skizzierte weibliche Welt ist eine friedvolle, liebevolle und gemeinschaftliche. So deute ich die zuerst irritierenden Mystery-Elemente als Metapher für den Wunsch nach Veränderung, nach einer Welt ohne Übergriffe, sexuelle Gewalt und Degradierung. Zwar ist das Ende leider etwas überhastet, was nicht zum ruhigen Ton der übrigen Geschichte passt. Dennoch handelt es sich um ein wunderschönes Buch mit einzigartigem Setting, sodass man dieses Gemälde auch nach Beendigung der Lektüre noch lange betrachten mag.

Atemberaubend
Ich war so gespannt auf dieses Buch und gleichzeitig hatte ich Angst das es meinen Erwartungen nicht gerecht werden kann. Die Unbändigen hat mich so begeistert und ich wollte das so gern nochmal erleben. Ich wurde nicht enttäuscht❤️. Unbeugsam wie die See hat mich wieder total mitgerissen. Obwohl ich mir vieles irgendwann schon denken konnte, hat es kein bisschen an Spannung eingebüßt. Eine unheimlich faszinierende Geschichte. Lest sie☺️! Ich werde das nächste Buch von Emilia Hart auf jeden Fall wieder lesen und auch ihre ersten Beiden ganz bestimmt noch mindestens einmal🥰.

Wunderbar mystisches Buch!
Lucy wohnt in Australien und wird von rätselhaften Träumen verfolgt. Sie leidet unter einer seltsamen und sehr seltenen Hauterkrankung: ihre Haut schuppt sich bei Berührung mit Wasser. Nach einem Zwischenfall an der Uni, flieht sie ins Haus ihrer Schwester an den Klippen. Aber ihre Schwester ist verschwunden. Sie hat das Haus im Chaos verlassen, voller Kunstwerke, die mysteriöserweise Lucys Träume darstellen... Emilia Hart verwebt auch in diesem Roman historische Schicksale mit einer modernen Erzählung. Wunderbare Bilder, rätselhaft und mystisch und immer auf der Seite der Frauen in ihren Geschichten.
Gut gelesen, aber nichts für mich
Die Protagonistinnen Lucy und Jess mochte ich gerne, das war leider aber auch schon alles. Die Handlung in der Vergangenheit finde ich zu langezogen, ohne wirkliche Erkenntnis und das " Mystische" ist für mich nicht nachvollziehbar. !!!Spoiler, nur Weiterlesen, wenn ihr das Buch schon kennt!!! Ein Fischer, der mit seiner Frau eine kinderlose Ehe führt, fährt raus aufs Meer, paart sich mit einer Meerjungfrau, die das Kind für ihn auf den Klippen ablegt, das er nun gemeinsam mit seiner Frau großzieht. Diese Meerjungfrau ist wiederum die Überlebende eines Schiffsunglücks , auf dem sie als vermeintliche Verbrecherin nach Australien transportiert wurde. Das überlebt sie, weil ihr plötzlich Kiemen wachsen, was sie ihrerseits von ihrer Mutter, einer Meerjungfrau geerbt hat. Lucy und Jess finden nun scheibchenweise Details über ihre Herkunft heraus und erleben in Träumen genau das, was auf dem Gegangenenschiff vor sich geht. Ihre eigenen aktuellen Probleme können Sie auch nur dadurch lösen, dass Ihnen ebenfalls Kiemen wachsen. Das Buch ist gut erzählt, die Handlung teilweise spannend und ich frage mich dennoch, was ich da gerade gehört habe. Vielleicht ist ja jemand von Euch am Meer aufgewachsen und kennt solche mystischen Geschichten. Für mich als Landratte ist das schlicht nicht nachvollziehbar und ich würde mich über Hinweise zum Verständis freuen.
Sehr düster, aber auch atmosphärisch…prinzipiell eine gute Geschichte (vor allem die Schwestern in der Vergangenheit fand ich toll) mit Lucy und Jess bin ich nicht warm geworden. Ich fand es oft wirr und wusste nicht recht, was die Autorin eig erzählen möchte. Zudem zieht es sich immer wieder, gerade im letzten Drittel …so ganz konnte mich das Buch nicht abholen ☹️
Tiefgründig wie das Meer
2019: Lucy erwacht aus einem Albtraum und findet ihre Hände an der Kehle ihres Ex. Entsetzt flieht sie zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste – doch Jess ist verschwunden. Während Lucy auf ihre Rückkehr wartet, stößt sie auf unheimliche Ereignisse: verschwundene Männer, ein in einer Höhle gefundenes Baby und Frauenstimmen, die Seeleute auf den Wellen hören. 1999: Jess ist eine einsame Sechzehnjährige in einer ländlichen Stadt im Herzen Australiens. Mit einer seltenen Wasserallergie fühlt sie sich stets fremd, bis ihr junger Kunstlehrer Interesse an ihren Zeichnungen zeigt. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden von ihrem Vater in Irland getrennt und nach Australien verbannt. Auf der Überfahrt bemerken sie seltsame Veränderungen – und das Meer beginnt, sie zu rufen. Eine wirklich berührende Geschichte. Ich wusste nicht, was mich erwarten wird, aber im Nachhinein bin ich wirklich sehr froh, dieses Buch gelesen zu haben. Emotional, tiefgründig, stark, spannend – so viel, was dieses Buch ausmacht.

Nach „Die Unbändigen“, das für mich ein absolutes Jahreshighlight war, bin ich mit ziemlich hohen Erwartungen an „Unbeugsam wie die See“ herangegangen. Emilia Hart hat mich damals mit ihrer kraftvollen Erzählweise, dem besonderen Setting und den starken, miteinander verbundenen Frauenfiguren tief beeindruckt. Auch in ihrem neuen Roman greift sie dieses Motiv wieder auf. Frauen, verbunden über Jahrhunderte hinweg, deren Stimmen sich nicht unterdrücken lassen. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen: 2019, 1999 und 1800 und verwebt die Schicksale mehrerer Frauen miteinander. Lucy flieht nach einem schockierenden Vorfall an die australische Küste, wo ihre Schwester spurlos verschwunden ist. Jess kämpft Jahre zuvor mit ihrer Außenseiterrolle und einer rätselhaften Krankheit. Und im Jahr 1800 spüren die Zwillingsschwestern Mary und Eliza auf der Überfahrt nach Australien eine geheimnisvolle Verbindung zum Meer Emilia Hart versteht es, mythische und geheimnisvolle Stimmungen zu erschaffen. Ich mochte wie sich die Schicksale der Frauen über Jahrhunderte hinweg verweben und diese Idee, dass die Stimmen unserer Ahninnen in uns weiterleben. Daran glaube ich tatsächlich ein Stück weit. Auch sprachlich hat mich das Buch überzeugt. Harts Stil ist fließend, atmosphärisch und oft poetisch. Trotzdem konnte mich „Unbeugsam wie die See“ nicht so mitreißen wie „Die Unbändigen“. Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam, manches hätte meiner Meinung nach deutlich straffer erzählt werden können. Der Spannungsbogen flacht ab der Mitte spürbar ab und einige Enthüllungen habe ich schon früh kommen sehen. Vor allem die Gegenwarts Perspektive um Lucy war nicht so meins. Sie hat mich emotional einfach nicht erreicht. Das mythische Element war mir diesmal fast zu stark ausgeprägt, wodurch Themen wie Female Rage oder weibliche Selbstermächtigung etwas abgeschwächt wirkten. Für mich ein solides, aber kein herausragendes Buch. Gut unterhaltend, doch ohne den besonderen Zauber, den „Die Unbändigen“ hatte.
Manche Bücher beendet man und weiß sofort ganz genau, wie man sie bewerten möchte. Und manche Bücher lassen einen erst einmal da sitzen mit einem leisen: 🌊 „Was genau habe ich da eigentlich gerade gelesen?“ Genau so ging es mir mit diesem Buch. Und trotzdem — oder vielleicht genau deswegen — hat dieses Buch für mich starke ⭐ 4 von 5 Sterne bekommen. Denn eines muss man der Autorin wirklich lassen: ✨ schreiben kann sie. Die Atmosphäre in diesem Buch ist unglaublich dicht. Von der ersten Seite an liegt über allem dieses dunkle, salzige Gefühl von: 🌫️ Geheimnissen 🌊 Verlust 🖤 weiblichem Schmerz und etwas, das ständig unter der Oberfläche lauert. Und genau das hat mich komplett durch die Geschichte getragen. Besonders mochte ich, dass wir nicht einfach nur eine Geschichte bekommen, sondern mehrere Frauenstimmen, mehrere Zeitebenen und mehrere Leben, die auf eine sehr besondere Weise miteinander verwoben sind. Lucy. Jess. Mary. Elisa. Und das Schöne daran: Keine dieser Perspektiven hat sich für mich überflüssig angefühlt. Im Gegenteil. Jede einzelne Frau bringt etwas Eigenes mit. Jede trägt ihre eigene Wunde. Jede ihre eigene Stärke. Und jede zeigt auf ihre Weise, wie oft Frauen mit den Konsequenzen leben müssen für Dinge, die eigentlich andere ihnen angetan haben. Und genau das war der Teil, der mich beim Lesen immer wieder getroffen hat. Denn unter all der Atmosphäre steckt hier eigentlich eine Geschichte über: ⚖️ Ungerechtigkeit 💔 Trauma 🔥 weibliche Wut 🌊 und das, was über Generationen weitergetragen wird Und manches daran war fast unangenehm nah an der Realität. Nicht, weil es schlecht geschrieben war. Sondern weil es manchmal erschreckend greifbar war. Und vielleicht ist genau das auch der Grund, warum dieses Buch für mich kein leichtes Leseerlebnis war — obwohl ich es wirklich gern gelesen habe. Denn ich hatte beim Lesen oft dieses Gefühl von: 🖤 „Ich finde das stark.“ aber gleichzeitig auch 😶 „Ich weiß nicht, ob ich das emotional gerade lieben kann.“ Was für mich nicht ganz perfekt funktioniert hat, war vor allem, dass ich manche Entwicklungen recht früh geahnt habe. Nicht jedes Detail. Nicht jeden Moment. Aber dieses Gefühl von: 👀 „Ich glaube, ich weiß schon, wohin das emotional führt.“ war bei mir relativ früh da. Und dadurch fehlte mir stellenweise ein bisschen dieses komplette „Oh mein Gott“-Gefühl, das ein Fünf-Sterne-Buch manchmal braucht. Und trotzdem: Dieses Buch hat mich gefesselt. Es hat mich beschäftigt. Es hat mich emotional nicht kaltgelassen. Und manchmal ist genau das fast wertvoller als ein Buch, das man einfach nur „gut“ findet. Fazit: Ein atmosphärischer, ungewöhnlicher Roman über Frauen, Schmerz und Geheimnisse, der nicht immer leicht zu greifen ist — aber genau deshalb noch lange nach dem Lesen im Kopf bleibt. 🌊🖤✨
Atmosphärisch, spannend
Unbeugsam wie die See ist das erste Buch, dass ich von der Autorin lese und es hat mir wirklich sehr gut gefallen, was ich zu Beginn nicht gedacht habe, da mit der Einstieg etwas schwer fiel. Ab dem Moment, wo Lucy sich auf den Weg nach ihrer Schwester macht bzw. bei ihr eintrifft, hat mich die Geschichte dann sofort in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut - flüssig, teils sogar poetisch und sehr atmosphärisch. Erzählt wird in drei Erzählsträngen, welche einerseits einen guten Eindruck über die Protagonisten vermitteln und auf der anderen Seite für konstante Spannung sorgen. Ausserdem spielt die Geschichte in verschiedenen Zeitebenen, welche aber durch Zwischenüberschriften gut gekennzeichnet sind. Besonders dem Element Wasser wird hier viel Raum geboten. Darüber hinaus geht es aber auch um Schwesternschaft, Familie und Unterdrückung von Frauen. Am Ende finden die 3 Erzählstränge zusammen, was auch sehr gut gepasst hat, muss aber sagen, es wurde ziemlich schnell abgehandelt. Hier hätte ich gerne noch mehr gelesen, auch wenn es mir trotzdem gefallen hat. Ohne zu spoilern kann ich sagen, für mich war die Geschichte nur in Teilen vorhersehbar. Einiges habe ich erahnt, anderes habe ich so nicht kommen sehen. Die Autorin konnte mich auf jeden Fall überzeugen und ich werde weitere Bände von ihr lesen.
2019: Als Lucy aus einem Alptraum erwacht und sich im Bett eines Kommilitonen wiederfindet, ihre Hände um seinen Hals gelegt, flieht sie unter Schock von der Universität zu ihrer Schwester Jess an die Küste. Doch ihre Schwester ist verschwunden, das alte Haus am Meer steht leer. Während Lucy auf Jess Rückkehr wartet, suchen sie immer wiederkehrende Alpträume heim. Sie beginnt zu recherchieren - und trifft auf seltsame Geschichten von Männern, die spurlos im Meer verschwinden und einem Baby, das in einer Höhle gefunden wurde. 1800: Die Zwillingsschwestern Mary und Eliza werden in Irrland von ihrem Vater getrennt und nach Australien verbannt. Auf der langen Schiffsreise bemerken die Mädchen beunruhigende Veränderungen an sich. Sie sind dem Zorn des Meeres und der Willkür der Schiffsbesatzung schutzlos ausgeliefert. Allein die Gemeinschaft mit ihren Mitgefangenen gibt ihnen Halt. Emilia Hart legt mit "Unbeugsam wie die See" erneut einen höchst mitreißenden und spannenden Roman vor, der wie ihr Debüt "Die Unbändigen" auf mehreren Zeitebenen spielt und neben wahren historischen Begebenheiten auch magische Elemente enthält. Mich konnte sie damit wieder sehr fesseln und begeistern, vor allem auch durch den spektakulären Schauplatz an der rauen Küste Australiens. Die Geschichte an sich war für mich zwar schnell durchschaubar, trotzdem habe ich mit Lucy und Jess, Mary und Eliza mitgefühlt und -gelitten. Emilia Hart gelingt es, ganz reale Themen wie den sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener mit der Magie des Meeres zu verbinden. So entsteht eine einzigartige Story mit permanent hoch gehaltenem Spannungsbogen, die die Leser*innen so schnell nicht mehr loslässt. Von mir gibt es eine Leseempfehlung, insbesondere für gemütliche Lesestunden im Herbst, und ich freue mich auf alle weiteren Romane der Autorin! Übersetzt von Julia Walther.

Mystik, Krimi und Familienbande
„Unbeugsam wie die See“ ist für mich ein besonderer Roman. In mehreren Zeitsträngen werden die Geschichten von fünf Frauen und zwei Männern erzählt - zumindest, wenn man tiefer blickt. Am Ende gibt es immer mehr Beteiligte, als uns ein Klappentext weismachen möchte. Mir hat der Schreibstil, auch wenn es zwischendurch ein paar Längen gab, sehr gut gefallen. Für mich war alles sehr bildlich, ich war mittendrin statt nur dabei. Wer viele Geschichten im Leben gelesen hat, der sieht die Plottwists kommen, die sind nichts Neues. Aber… das große Ganze, in seiner sanften Brutalität erzählt, ist halt eben doch was Neues, Besonderes. Am besten fand ich den Zeitstrang von Mary und Eliza. Ich kenne bereits gute Geschichten über die Deportationsschiffe nach Australien und habe viele Parallelen in den Gefühlswelten der Frauen wiedergefunden. Das war für mich so rund! Eine wirklich tolle Geschichte, mit Mystik, Kriminalelementen und Familienbanden.
Die Kraft des Meeres
Lucy wacht auf, als sie gerade ihren Ex-Freund würgt und flieht zu ihrer Schwester Jess an die australische Küste. Doch deren Haus ist verlassen. Gleichzeitig ranken sich zahlreiche Mythen um den Ort, wo Jess wohnt. Immer wieder verschwinden Männer und ein Schiff mit verurteilten Frauen ist um 1800 vor der Küste untergegangen. Emilia Hart erzählt wieder in unterschiedlichen Erzählsträngen von dem Schicksal verschiedener Frauen und knüpft deren Leben aneinander. Gefallen hat mir wieder der mythologische Aspekt der Sirenen, der in die realistisch scheinende Welt verwoben wird. Allerdings kommt das Werk nicht an „Die Unbändigen“ heran, der Anfang liest sich recht zäh und am Ende geht dann plötzlich alles sehr schnell. Ich hätte es besser gefunden, wenn sich die Autor mehr Zeit am Ende genommen hätte, alles aufzulösen und zueinander zu führen.
spannende teen story über Sirenen
Eine immer spannender werdende Geschichte über Sirenen. Während das Cover in mir eine Vorfreude auf eine unromantische bis gruselige Version entflammt hat, war ich kurz enttäuscht über die teilweise vorhersehbare und eher an Jugendliche adressierte Aufmachung. Dennoch entwickelt sich ein Spannungsbogen, der mich das Buch immer weniger aus der Hand legen lassen hat. Empfehlung geht raus an alle, die sich von etwas Fantasy berieseln lassen wollen.





















































