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Berlin war eine verdammt verrückte Stadt. Und sie schien immer verrückter zu werden.
So endet der 3. Teil der Gereon Rath-Reihe. Das Zitat bezieht sich auf das Erstarken der Nazis in Deutschland und die beginnende Jagd auf jüdisches Leben. Aus meiner Sicht hat Volker Kutscher die dumpfe Gewalt der Braunhemden und die zunehmend gewaltvolle Atmosphäre in der Stadt gut dargestellt. Sie muss uns eine eindringliche Warnung sein. Parallelen zu heute sind leider sichtbar. Leitmotiv des Krimis ist das Thema Selbstjustiz, dass bei verschiedenen Protagonist*innen eine Rolle spielt, z.B. bei dem Straßenmädchen und Kriminellen Alex, die den Tod ihres Freundes Benny rächen will, für den scheinbar ein Polizist verantwortlich ist. Im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass dahinter eine Organisation steht, die ihren Ursprung in Polizeikreisen hat. Alex hat durch einen Zufall unfreiwillig Kontakt mit Charlotte Ritter, der Freundin von Gereon Rath. Mit viel Empathie versucht sie dem Mädchen zu helfen und herauszufinden, warum sie so große Angst vor Polizeibeamten hat. Darüber gerät sie ein ums andere Mal mit Gereon in Streit und die Beziehung steht kurz vor dem Ende. Rath ist zeitgleich in anderer Mission unterwegs. Er hat die undankbare Aufgabe den amerikanischen Gangster Abe Goldstein zu Beschattung. Der führt den Kommissar schon bald an der Nase rum und verfolgt seine eigene Agenda. Natürlich sind beide Handlungsstränge miteinander verbunden. Ein paar Fragen blieben am Ende leider unbeantwortet. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten und die wesentlichen Aspekte wurden aufgeklärt.

Aug 8, 2025
Berlin war eine verdammt verrückte Stadt. Und sie schien immer verrückter zu werden.
So endet der 3. Teil der Gereon Rath-Reihe. Das Zitat bezieht sich auf das Erstarken der Nazis in Deutschland und die beginnende Jagd auf jüdisches Leben. Aus meiner Sicht hat Volker Kutscher die dumpfe Gewalt der Braunhemden und die zunehmend gewaltvolle Atmosphäre in der Stadt gut dargestellt. Sie muss uns eine eindringliche Warnung sein. Parallelen zu heute sind leider sichtbar. Leitmotiv des Krimis ist das Thema Selbstjustiz, dass bei verschiedenen Protagonist*innen eine Rolle spielt, z.B. bei dem Straßenmädchen und Kriminellen Alex, die den Tod ihres Freundes Benny rächen will, für den scheinbar ein Polizist verantwortlich ist. Im Laufe der Geschichte wird deutlich, dass dahinter eine Organisation steht, die ihren Ursprung in Polizeikreisen hat. Alex hat durch einen Zufall unfreiwillig Kontakt mit Charlotte Ritter, der Freundin von Gereon Rath. Mit viel Empathie versucht sie dem Mädchen zu helfen und herauszufinden, warum sie so große Angst vor Polizeibeamten hat. Darüber gerät sie ein ums andere Mal mit Gereon in Streit und die Beziehung steht kurz vor dem Ende. Rath ist zeitgleich in anderer Mission unterwegs. Er hat die undankbare Aufgabe den amerikanischen Gangster Abe Goldstein zu Beschattung. Der führt den Kommissar schon bald an der Nase rum und verfolgt seine eigene Agenda. Natürlich sind beide Handlungsstränge miteinander verbunden. Ein paar Fragen blieben am Ende leider unbeantwortet. Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten und die wesentlichen Aspekte wurden aufgeklärt.
Aug 8, 2025







