Slow Horses
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Description
Book Information
Author Description
Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston’s Old Peculier Novel of the Year Award, dem Raymond Chandler Award sowie dem Premio Pepe Carvalho; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Seine Romane wurden in 29 Sprachen übersetzt, sowohl seine in London angesiedelte Slow Horses-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm wurden mit Starbesetzung für Apple TV verfilmt.
Posts
Was für eine Entdeckung!
Endlich mal wieder ein richtig guter Krimi. Normalerweise mag ich Spionagestories nicht so, aber dieser hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Es hat für mich etwas gedauert die verschiedenen "slow horses" unterscheiden zu können, aber jetzt freue ich mich schon umso mehr auf Band zwei mit dieser bunt zusammengewürfelten Truppe und überlege gleichzeitig wie ich mir AppleTV+ besorgen kann!
Agentenkrimi - Gute Unterhaltung
Viele Personen, die ich finde, sehr gut beschrieben werden und sehr unterschiedlich sind. Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, auch wenn es Nebenschauplätze gibt. Es gibt tatsächlich auch Tote. Diese eher geräuschlos und unspektakulär. Die letzten Seiten, waren für mich leider nur noch Füllmaterial. Gute Unterhaltung und mal etwas anderes als fesselnde, brutale Spannung.
Slow Horses von Mick Herron aus dem #diogenesverlag 🕵🏼 Band 1 - in sich abgeschlossen . In diesem Buch geht es um eine Entführung und eine Abteilung des britischen Geheimdienstes. Die Mitarbeitenden in dieser speziellen Abteilung vom MI5 sind aussortiert. Aufs Abstellgleis geschobene Agenten. Sie ermitteln nicht, sie bearbeiten Listen und sind frustriert. . Dieser Agentenkrimi hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. . Oft hätte ich mir gewünscht, dass ein Perspektivwechsel auch kenntlich gemacht wird. Wo bin ich gerade? Wen begleite ich gerade? Konnte man zwar schnell erkennen… aber gestutzt habe ich schon so manchesmal. . Ansonsten mochte ich den Agenten Flair. Ich fand die Geschichte interessant. . Die Entwicklung der Protagonisten entwickelt sich langsam aber dafür realistisch. Es macht neugierig auf die weiteren Bücher. Entsteht hier ein Team? . Mir hat das Buch überraschend gut gefallen. Ich vergebe 4 Sterne.
Ich habe die Serie mit Gary Oldman als Jackson Lamb gesehen und sehr genossen, die Hörbuch-Fassung hat mir ebenso gut gefallen. Neben der spannenden Geschichte voller Ränkespiele und Machtdemonstrationen realisiert man immer wieder, dass man seinen Mitmenschen nur vor den Kopf gucken kann (und nicht hinein) und sich viel zu oft von Äußerlichkeiten und Vorurteilen leiten lässt. Die übrigen Bücher dieser Serie stehen bereits auf meiner Wunschliste.
Rein sachlich......ein gutes Buch! Gute Story, intensiv herausgearbeitete Figuren und ich mochte es nicht. Wenn ich nicht neugierig auf die Auflösung gewesen wäre hätte ich es abgebrochen. Keine Ahnung woran es lag, aber ich denke Agenten sind NICHT mein Thema! Notiz an mich: Keine Agenten - Stories lesen!
Viele Anläufe und ein voller Erfolg
Wie viele Anläufe habe ich gebraucht, um in dieses Buch reinzukommen? Drei mindestens. Herron geht seinen eigenen Weg, man muss sich auf seinen Stil einlassen, wie bei den Slow Horses. Die ausrangierten Ermittler machen sich mit niemandem gut Freund, das Leben hat ihnen schon übel mitgespielt und jeder hat ein paar Marotten davongetragen. Aber hier mausern sie sich doch zu den heimlichen Helden. ❤️
Die ersten 150 Seiten waren eine Prüfung für mich. Beinahe hätte ich nach langer Zeit wieder ein Buch abgebrochen. Es sind zu viele Personen, zu detailliert und zu langatmig eingeführt worden. Dann könnte ich sie lang nicht Auseinanderhalten. Eigentlich grauenvoll. Es kam aber die Wende und es entstand der Agentenroman, den ich mir von Anfang gewünscht hätte. Nicht auf einem Top Niveau, aber dennoch sehr annehmbar. Insgesamt keine Offenbarung, aber es reicht bei mir, um mich auf das Abenteuer des zweiten Bandes einzulassen.

Ein bisschen spy novel, ein bisschen Thriller - ich liebe die mystique dieses Buches. Durch den episodischen Erzählstil hat man tatsächlich ein wenig das Gefühl als würde man eine Serie schauen. Die perfekte Herbstlektüre für alle, die etwas Spannung und Intrigen mögen. Und ich gehe jetzt in den Buchladen und kaufe mir Band 2 👀
Nach einem gescheiterten Anti-Terroreinsatz in London wird River Cartwright in die Abteilung für die Gescheiterten versetzt: zu den Slow Horses. Als seine Kollegin Sid eine Überwachung durchführen soll, kommt River ein Verdacht.... Ein sehr spannender Serienauftakt, der allerdings einigen Anlauf braucht. Neben den Vorgeschichten der Charaktäre spielt auch die britische Politik eine entscheidende Rolle, sowie die Zuständigkeiten der Geheimdienste. Der Schreibstil ist gut zu lesen und hat einen guten Lesefluss. Das Buch ist in 2 Teile unterteilt, nimmt aber vor allem im zweiten erst so richtig Fahrt auf. Neben der Redemption-Story tritt allem Jackson Lang in der Vordergrund, der eine entscheidende Rolle spielt.
Wie auch die Serie habe ich das Buch sehr genossen. Die Mischung aus Spionage-Alltag, der verwirrenden Beziehungen der Protagonisten untereinander und der schnellen Wechsel zwischen den Schauplätzen und Handlungssträngen macht das Buch spannend zu lesen. Dass die Geschichte an sich mir gefällt, habe ich ja durch die Serie schon gewusst. Die hält sich übrigens erstaunlich nah am Buch, was mir sehr gut gefällt.
Ein überraschend gut geschriebener (und übersetzter) Agenten-Thriller, in dem die Spione nicht durch fremde Länder hetzen, sondern eher gelangweilt in ihrem Slough House (Drecksloch) herumlungern. Diese Einrichtung ist quasi ein Antiheldenfriedhof für gescheiterte MI5-Agenten des britischen Secret Service. Ein großer Fauxpas in der Laufbahn, schon wird man strafversetzt zum Telefongesprächsdatenauswerten. Der Chef der Truppe wird vom Autor als heruntergekommener Peter Pettigrew aus Harry Potter beschrieben. Das Ganze klingt dann wie eine Mischung aus James Bond und Stromberg, äußerst amüsant in der ersten Hälfte. In der zweiten Hälfte nimmt dann der Entführungsfall eines Pakistani durch eine Nazi-Splittergruppe mehr an Fahrt auf. Die Plots twisten alle paar Seiten, und man verliert leicht den Überblick über die zahlreichen Cliffhanger. Einwenig mehr Gradlinigkeit und Fokussierung auf weniger Hauptpersonen hätte mir da besser gefallen. Aber die Tendenz geht schon Richtung 5 Sterne, vor allem aufgrund des Schreibstils, den ich als überdurchschnittlich originell für einen Thriller empfand. Ich freue mich auf die Folgebände.
Nach einem gescheiterten Anti-Terroreinsatz in London wird River Cartwright in die Abteilung für die Gescheiterten versetzt: zu den Slow Horses. Als seine Kollegin Sid eine Überwachung durchführen soll, kommt River ein Verdacht.... Ein sehr spannender Serienauftakt, der allerdings einigen Anlauf braucht. Neben den Vorgeschichten der Charaktäre spielt auch die britische Politik eine entscheidende Rolle, sowie die Zuständigkeiten der Geheimdienste. Der Schreibstil ist gut zu lesen und hat einen guten Lesefluss. Das Buch ist in 2 Teile unterteilt, nimmt aber vor allem im zweiten erst so richtig Fahrt auf. Neben der Redemption-Story tritt allem Jackson Lang in der Vordergrund, der eine entscheidende Rolle spielt.
Nachdem ich bisher jede Staffel auf Apple TV geschaut hab und die Serie sehr mag, wollte ich nun auch mal ein Buch der Reihe lesen. Es war aber eher eine Enttäuschung, weil die Serie sehr nah am Buch ist und ich daher quasi alles schon kannte. Sprachlich hat es mich auch nicht so abgeholt und die Einführung der Protagonist:innen zu Beginn ist unheimlich lang(atmig). Daher bleibe ich wohl einfach bei der Serie. 😁
Ein überraschend gut geschriebener (und übersetzter) Agenten-Thriller, in dem die Spione nicht durch fremde Länder hetzen, sondern eher gelangweilt in ihrem Slough House (Drecksloch) herumlungern. Diese Einrichtung ist quasi ein Antiheldenfriedhof für gescheiterte MI5-Agenten des britischen Secret Service. Ein großer Fauxpas in der Laufbahn, schon wird man strafversetzt zum Telefongesprächsdatenauswerten. Der Chef der Truppe wird vom Autor als heruntergekommener Peter Pettigrew aus Harry Potter beschrieben. Das Ganze klingt dann wie eine Mischung aus James Bond und Stromberg, äußerst amüsant in der ersten Hälfte. In der zweiten Hälfte nimmt dann der Entführungsfall eines Pakistani durch eine Nazi-Splittergruppe mehr an Fahrt auf. Die Plots twisten alle paar Seiten, und man verliert leicht den Überblick über die zahlreichen Cliffhanger. Einwenig mehr Gradlinigkeit und Fokussierung auf weniger Hauptpersonen hätte mir da besser gefallen. Aber die Tendenz geht schon Richtung 5 Sterne, vor allem aufgrund des Schreibstils, den ich als überdurchschnittlich originell für einen Thriller empfand. Ich freue mich auf die Folgebände.
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Mick Herron, geboren 1963 in Newcastle-upon-Tyne, studierte Englische Literatur in Oxford, wo er auch lebt. Seit 2024 ist er Mitglied der Royal Society of Literature. Seine Romane wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Theakston’s Old Peculier Novel of the Year Award, dem Raymond Chandler Award sowie dem Premio Pepe Carvalho; für sein Lebenswerk erhielt er 2025 den CWA Diamond Dagger. Seine Romane wurden in 29 Sprachen übersetzt, sowohl seine in London angesiedelte Slow Horses-Serie als auch die Oxford-Serie um die Privatermittlerin Zoë Boehm wurden mit Starbesetzung für Apple TV verfilmt.
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Was für eine Entdeckung!
Endlich mal wieder ein richtig guter Krimi. Normalerweise mag ich Spionagestories nicht so, aber dieser hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Es hat für mich etwas gedauert die verschiedenen "slow horses" unterscheiden zu können, aber jetzt freue ich mich schon umso mehr auf Band zwei mit dieser bunt zusammengewürfelten Truppe und überlege gleichzeitig wie ich mir AppleTV+ besorgen kann!
Agentenkrimi - Gute Unterhaltung
Viele Personen, die ich finde, sehr gut beschrieben werden und sehr unterschiedlich sind. Das Thema zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, auch wenn es Nebenschauplätze gibt. Es gibt tatsächlich auch Tote. Diese eher geräuschlos und unspektakulär. Die letzten Seiten, waren für mich leider nur noch Füllmaterial. Gute Unterhaltung und mal etwas anderes als fesselnde, brutale Spannung.
Slow Horses von Mick Herron aus dem #diogenesverlag 🕵🏼 Band 1 - in sich abgeschlossen . In diesem Buch geht es um eine Entführung und eine Abteilung des britischen Geheimdienstes. Die Mitarbeitenden in dieser speziellen Abteilung vom MI5 sind aussortiert. Aufs Abstellgleis geschobene Agenten. Sie ermitteln nicht, sie bearbeiten Listen und sind frustriert. . Dieser Agentenkrimi hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten. . Oft hätte ich mir gewünscht, dass ein Perspektivwechsel auch kenntlich gemacht wird. Wo bin ich gerade? Wen begleite ich gerade? Konnte man zwar schnell erkennen… aber gestutzt habe ich schon so manchesmal. . Ansonsten mochte ich den Agenten Flair. Ich fand die Geschichte interessant. . Die Entwicklung der Protagonisten entwickelt sich langsam aber dafür realistisch. Es macht neugierig auf die weiteren Bücher. Entsteht hier ein Team? . Mir hat das Buch überraschend gut gefallen. Ich vergebe 4 Sterne.
Ich habe die Serie mit Gary Oldman als Jackson Lamb gesehen und sehr genossen, die Hörbuch-Fassung hat mir ebenso gut gefallen. Neben der spannenden Geschichte voller Ränkespiele und Machtdemonstrationen realisiert man immer wieder, dass man seinen Mitmenschen nur vor den Kopf gucken kann (und nicht hinein) und sich viel zu oft von Äußerlichkeiten und Vorurteilen leiten lässt. Die übrigen Bücher dieser Serie stehen bereits auf meiner Wunschliste.
Rein sachlich......ein gutes Buch! Gute Story, intensiv herausgearbeitete Figuren und ich mochte es nicht. Wenn ich nicht neugierig auf die Auflösung gewesen wäre hätte ich es abgebrochen. Keine Ahnung woran es lag, aber ich denke Agenten sind NICHT mein Thema! Notiz an mich: Keine Agenten - Stories lesen!
Viele Anläufe und ein voller Erfolg
Wie viele Anläufe habe ich gebraucht, um in dieses Buch reinzukommen? Drei mindestens. Herron geht seinen eigenen Weg, man muss sich auf seinen Stil einlassen, wie bei den Slow Horses. Die ausrangierten Ermittler machen sich mit niemandem gut Freund, das Leben hat ihnen schon übel mitgespielt und jeder hat ein paar Marotten davongetragen. Aber hier mausern sie sich doch zu den heimlichen Helden. ❤️
Die ersten 150 Seiten waren eine Prüfung für mich. Beinahe hätte ich nach langer Zeit wieder ein Buch abgebrochen. Es sind zu viele Personen, zu detailliert und zu langatmig eingeführt worden. Dann könnte ich sie lang nicht Auseinanderhalten. Eigentlich grauenvoll. Es kam aber die Wende und es entstand der Agentenroman, den ich mir von Anfang gewünscht hätte. Nicht auf einem Top Niveau, aber dennoch sehr annehmbar. Insgesamt keine Offenbarung, aber es reicht bei mir, um mich auf das Abenteuer des zweiten Bandes einzulassen.

Ein bisschen spy novel, ein bisschen Thriller - ich liebe die mystique dieses Buches. Durch den episodischen Erzählstil hat man tatsächlich ein wenig das Gefühl als würde man eine Serie schauen. Die perfekte Herbstlektüre für alle, die etwas Spannung und Intrigen mögen. Und ich gehe jetzt in den Buchladen und kaufe mir Band 2 👀
Nach einem gescheiterten Anti-Terroreinsatz in London wird River Cartwright in die Abteilung für die Gescheiterten versetzt: zu den Slow Horses. Als seine Kollegin Sid eine Überwachung durchführen soll, kommt River ein Verdacht.... Ein sehr spannender Serienauftakt, der allerdings einigen Anlauf braucht. Neben den Vorgeschichten der Charaktäre spielt auch die britische Politik eine entscheidende Rolle, sowie die Zuständigkeiten der Geheimdienste. Der Schreibstil ist gut zu lesen und hat einen guten Lesefluss. Das Buch ist in 2 Teile unterteilt, nimmt aber vor allem im zweiten erst so richtig Fahrt auf. Neben der Redemption-Story tritt allem Jackson Lang in der Vordergrund, der eine entscheidende Rolle spielt.
Wie auch die Serie habe ich das Buch sehr genossen. Die Mischung aus Spionage-Alltag, der verwirrenden Beziehungen der Protagonisten untereinander und der schnellen Wechsel zwischen den Schauplätzen und Handlungssträngen macht das Buch spannend zu lesen. Dass die Geschichte an sich mir gefällt, habe ich ja durch die Serie schon gewusst. Die hält sich übrigens erstaunlich nah am Buch, was mir sehr gut gefällt.
Ein überraschend gut geschriebener (und übersetzter) Agenten-Thriller, in dem die Spione nicht durch fremde Länder hetzen, sondern eher gelangweilt in ihrem Slough House (Drecksloch) herumlungern. Diese Einrichtung ist quasi ein Antiheldenfriedhof für gescheiterte MI5-Agenten des britischen Secret Service. Ein großer Fauxpas in der Laufbahn, schon wird man strafversetzt zum Telefongesprächsdatenauswerten. Der Chef der Truppe wird vom Autor als heruntergekommener Peter Pettigrew aus Harry Potter beschrieben. Das Ganze klingt dann wie eine Mischung aus James Bond und Stromberg, äußerst amüsant in der ersten Hälfte. In der zweiten Hälfte nimmt dann der Entführungsfall eines Pakistani durch eine Nazi-Splittergruppe mehr an Fahrt auf. Die Plots twisten alle paar Seiten, und man verliert leicht den Überblick über die zahlreichen Cliffhanger. Einwenig mehr Gradlinigkeit und Fokussierung auf weniger Hauptpersonen hätte mir da besser gefallen. Aber die Tendenz geht schon Richtung 5 Sterne, vor allem aufgrund des Schreibstils, den ich als überdurchschnittlich originell für einen Thriller empfand. Ich freue mich auf die Folgebände.
Nach einem gescheiterten Anti-Terroreinsatz in London wird River Cartwright in die Abteilung für die Gescheiterten versetzt: zu den Slow Horses. Als seine Kollegin Sid eine Überwachung durchführen soll, kommt River ein Verdacht.... Ein sehr spannender Serienauftakt, der allerdings einigen Anlauf braucht. Neben den Vorgeschichten der Charaktäre spielt auch die britische Politik eine entscheidende Rolle, sowie die Zuständigkeiten der Geheimdienste. Der Schreibstil ist gut zu lesen und hat einen guten Lesefluss. Das Buch ist in 2 Teile unterteilt, nimmt aber vor allem im zweiten erst so richtig Fahrt auf. Neben der Redemption-Story tritt allem Jackson Lang in der Vordergrund, der eine entscheidende Rolle spielt.
Nachdem ich bisher jede Staffel auf Apple TV geschaut hab und die Serie sehr mag, wollte ich nun auch mal ein Buch der Reihe lesen. Es war aber eher eine Enttäuschung, weil die Serie sehr nah am Buch ist und ich daher quasi alles schon kannte. Sprachlich hat es mich auch nicht so abgeholt und die Einführung der Protagonist:innen zu Beginn ist unheimlich lang(atmig). Daher bleibe ich wohl einfach bei der Serie. 😁
Ein überraschend gut geschriebener (und übersetzter) Agenten-Thriller, in dem die Spione nicht durch fremde Länder hetzen, sondern eher gelangweilt in ihrem Slough House (Drecksloch) herumlungern. Diese Einrichtung ist quasi ein Antiheldenfriedhof für gescheiterte MI5-Agenten des britischen Secret Service. Ein großer Fauxpas in der Laufbahn, schon wird man strafversetzt zum Telefongesprächsdatenauswerten. Der Chef der Truppe wird vom Autor als heruntergekommener Peter Pettigrew aus Harry Potter beschrieben. Das Ganze klingt dann wie eine Mischung aus James Bond und Stromberg, äußerst amüsant in der ersten Hälfte. In der zweiten Hälfte nimmt dann der Entführungsfall eines Pakistani durch eine Nazi-Splittergruppe mehr an Fahrt auf. Die Plots twisten alle paar Seiten, und man verliert leicht den Überblick über die zahlreichen Cliffhanger. Einwenig mehr Gradlinigkeit und Fokussierung auf weniger Hauptpersonen hätte mir da besser gefallen. Aber die Tendenz geht schon Richtung 5 Sterne, vor allem aufgrund des Schreibstils, den ich als überdurchschnittlich originell für einen Thriller empfand. Ich freue mich auf die Folgebände.





















