Verbrannte Gnade

Verbrannte Gnade

Hardback
3.073

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Description

»Nach fünf Seiten war ich verknallt. Schwester Holiday ist einfach großartig.« Gillian Flynn

»Eines der besten Krimidebüts, das mir seit langem untergekommen ist.« Don Winslow

Die neue coole Krimi-Serie um Schwester Holiday, eine Nonne, die gerne Punkrock hört!

Als ihre Klosterschule Ziel eines Brandanschlags wird und der Hausmeister Jack tot aufgefunden wird, stürzen die Schwestern und die umliegende Gemeinde ins Chaos. Unzufrieden mit den Ermittlungen der Behörden ist die eigensinnige Schwester Holiday, die gerne Punkrock hört und Kette raucht, entschlossen, den Täter selbst zu finden. Ihre Ermittlungen führen sie in der schwülen Hitze von New Orleans auf einen verschlungenen Pfad voller Verdächtigungen und Geheimnisse, der sie gegen ihre Mitschwestern aufbringt. Aber Schwester Holiday ist keine Heilige. Um den Fall zu lösen, muss sie sich mit den Sünden ihrer Vergangenheit auseinandersetzen ... Ein rasanter Auftakt zu Margot Douaihys cooler Serie, die dem Krimi-Genre mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur neues Leben einhaucht.

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Hardback
Pages
368
Price
23.70 €

Author Description

Margot Douaihy lebt in Northampton, Massachusetts, und unterrichtet kreatives Schreiben am Emerson College. Sie ist die Erfinderin der Ermittler-Figur Schwester Holiday, eine Kette rauchende Nonne aus New Orleans, die Verbrechen in ihrem Umfeld aufklärt. »Verbrannte Gnade« ist der erste Band der Reihe, »Gesegnetes Wasser« der zweite. Zu Margot Douaihys Fans zählen u. a. Don Winslow und Gillian Flynn. Ihre Romane wurde von der New York Times und The Guardian als beste Krimis des Jahres ausgezeichnet.

Posts

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All
3

Die Idee finde ich super, die Figur der Schwester Holiday ist interessant, ihr Werdegang passt für mich auch, das New Orleans-Feeling wird erzeugt: eine Mischung aus Üppigkeit gepaart mit Dekadenz und Verfall.. aber letzlich war ich doch enttäuscht. Zu oft wurde Sachen wiederholt... ja, Schwester Holiday fühlt sich aus persönlichen Gründen dazu berufen, den Fall aufzuklären... aber warum eigentlich? Es ist jetzt nicht so, dass sie in ihrem früheren Leben eine Privatdetektivin oder Ähnliches war. Das ist für mich nicht so klar geworden. Ich werde aber dennoch den zweiten Fall lesen (irgendwann), um zu sehen, ob der Heilige Geist noch auf mich herabfährt, um meine Fragen zu beantworten.

2

Leider nicht mein Fall

Leider hat dieses Buch meinen Geschmack nicht getroffen. Das lag vor allem am Schreibstil, es gab viele unnütze Infos und doch viele biblische und religiöse Sätze. Ich hatte mir das mit einer rebellischen, tattoowierten, lesbischen und rauchenden Nonne dann doch etwas anders vorgestellt. An sich total coole Idee, die mich ja auch auf das Buch neugierig gemacht hat. Aber auch der Fall hat sich sehr in die Länge gezogen und manche Handlungen und Hintergründe konnte ich dann auch nicht ganz nachvollziehen. Wegen Spoiler gehe ich da nicht weiter darauf ein. Zwischendrin fande ich es auch sehr sprunghaft, da ganz oft plötzlich in die Vergangenheit mitten im Kapitel geswitcht wurde. Das Ende und die Auflösung hatte ich tatsächlich nicht erwartet, aber es war für meinem Geschmackziemlich überzogen. Zum Ende hin kam ein wenig Spannung auf, aber insgesamt leider viel zu wenig. Ich werde diese Reihe wohl leider nicht weiterverfolgen, schade.

3

Ganz unterhaltsam

Ich fand die Story unterhaltsam und auch Schwester Holiday als Charakter echt spannend. Für mich persönlich hat mir etwas die Spannung gefehlt.

2

Ich wollte es so gerne mögen. Der Klappentext war absolut viel versprechend, doch ein Krimi war es für mich nicht. Es ging die meiste Zeit um Schwester Holiday, aber nicht um den Fall. Rückblende um Rückblende in ihre Vergangenheit, teils aus dem Nichts, so das man erst garnicht genau wusste, worum es geht. Ich habe mich wirklich hindurch gequält und stand häufig davor, das Buch ab zu brechen. Der Schluss kam dann doch überraschend, aber auch nicht zufriedenstellend. Auf dieses Buch hatte ich mich so sehr gefreut, schade, leider nichts für mich. Das Cover allerdings ist einzigartig schön geworden

3

War in Ordnung. Ich hatte mir jedoch mehr versprochen.

Schwester Holiday ist eine rauchende, lesbische Nonne, die für ihre Vergangenheit büßen möchte. Doch sie gerät in einen „Kriminalfall“. Brandstiftung und Morde, so viele Indizien lenken die Aufmerksamkeit auf sie. Sie beginnt zu recherchieren, allerdings erst wirklich in der zweiten Hälfte des Buches. Vorher muss man als Leser/in einigen langen Ausführungen zu dem Leben der Protagonistin folgen. Alle christlich untermalt und gewürzt mit Überlegungen zur Sexualität (hetero, homosexuell usw.) Eigentlich ist der „Kriminalfall“ der Aufhänger, um bei allen Figuren deren Beweggründe darzulegen und anhand ihrer Vergangenheit sowie Erfahrungen zu begründen. Spannung kommt nur selten auf. Miträtseln, mit einer facettenreichen und mal gänzlich anderen Ermittlerin, gibt es kaum. Und am Schluss wusste ich recht schnell, wer führ all das und auch warum verantwortlich war. Schade. Es klang super und anders. Leider hat es sein Potenzial nicht ausgeschöpft.

5

Die Hobbydetektivin Schwester Holly

„Verbrannte Gnade“ von Margot Douiahy ist ihr Krimidebüt. Das Setting kann nicht ungewöhnlicher sein. Eine queere Nonne lebt in einem Kloster. Dies ist mehr als ungewöhnlich. Außerdem raucht sie, ist tätowiert & hört Punkrock. Misstrauisch wird sie von den Schwestern betrachtet & Kälte herrscht in den Beziehungen untereinander. Wie kam sie in das Kloster? In Rückblenden lernen die Leser*Innen ihr früheres Ich kennen. Holly, die Protagonistin, lebte ein extensives Leben mit Drogen, S*x und Partys. Was war der wirkliche Auslöser für ihren Lebenswandel? Er ist traurig & mutmachend zugleich. Es müssen nebenbei auch Mordfälle geklärt werden. Die Polizei unsympathisch & langsam, somit fängt die Hobbydetektivin Holly selbst an zu ermitteln & wird später Opfer. Können Schwester Holly & die Polizei den Mörder stellen? „Verbrannte Gnade“ ist ein vielfältiger, mit ein paar Schmunzler, aber kein allzu spannungsgeladener Krimi. Wer dies erwartet wird schnell enttäuscht. Fokus in Douiahy` Roman ist das Leben der Schwester Holly. Die Rückblenden runden das Buch ab & sind wichtig um zu verstehen warum Holly im Kloster wohnt. Aus meiner Sicht ein starkes Debüt einer Krimireihe mit einer außergewöhnlichen Idee. Alle die mit einer queeren Amateurschwester ermitteln wollen, sollten das Buch lesen. 

Die Hobbydetektivin Schwester Holly
5

"Das Böse gedeiht im Toten Winkel. In der Leere, im negativen Raum, wie dem Trugbild eines Taschenspielertricks." Wow! Lest dieses Buch. Hat mich von der ersten Seite an gefesselt. In der Übersetzung von Eva Kemper.

Vergesst Sherlock Homes, hier kommt Schwester Holiday und sie hat es wirklich drauf! "Verbrannte Gnade" ist ein Auftakt einer neuen Krimi-Reihe. Wir verfolgen die Geschichte aus der Sicht von Schwester Holiday und erleben die Gegenwart und Ausblicke aus ihrer Vergangenheit. Im mitten in ihrer Gedanken schweift sie immer wieder zu ihrer Vergangenheit und ihren Erinnerungen ab. Das wurde im Text so flüssig und gut eingewoben, dass der Lesefluss nicht gestört wird. Schwester Holiday wurde sehr authentisch und menschlich dargestellt und vor allem ihren Kampf, ihre neue Heimat zu schützen. Wer einen Cozy Crime Buch sucht, ist hier aber falsch. Die Geschichte spielt in New Orleans, dass vor allem durch den Hurrikan Katrina noch sehr angeschlagen ist. Verlust und Schmerz gehört zu dieser Geschichte dazu, dass so gut und teilweise poetisch eingeflochten wurde. Ich hätte nie gedacht, es so viele tolle Zitate und Zeilen gab die ich immer wieder lesen und markieren musste. Der Schluss hat mich dann nochmal sehr überrascht. Da denkt man so geht's aus und schwups wird man eines besseren belehrt.

4

Das war mal nett anders. Die queere Nonne mit tattoos und Hang zum Detektiv spielen beobachte ich weiter. Auch sehr gut gelesen als Hörbuch.

4

Hat mich echt gut unterhalten, Farben Hitze und Gerüche sind sehr präsent, Schwester Holiday (queer, Rockmusik, neugierig) ermittelt auf eigene Faust.

4

VERBRANNTE GNADE - MARGOT DOUAIHY Die Punkrock Nonne ermittelt 1 / 9h 56m / Gisa Flake / Aufbau Audio / 23.08.24 / spotify 346 Seiten Verbrannte Gnade mit Schwester Holiday. Ich weiß auch nicht was ich erwartet hatte 🤣 aber nicht das. Eine queere Nonne mit Tattoos. Die gerne Fälle löst und der Polizei im Weg steht. Nice. Die Geschichte ist auch genial gelesen. Echt. Schwierige Themen auch hier. Krebs, Queerfeindlichkeit, Mord, Gewalt an Tieren, Vergewaltigung, Schwangerschaft, Alkoholkonsum Dennoch durchweg eine interessante Geschichte und die Kombi find ich so gut, dass ich das mal weiter beobachte. Viel Spaß damit ☆☆☆☆ Eva Beschreibung "Nach fünf Seiten war ich verknallt. Schwester Holiday ist einfach großartig." Gillian Flynn "Eines der besten Krimidebüts, das mir seit langem untergekommen ist." Don Winslow Die neue coole Krimi-Serie um Schwester Holiday, eine Nonne, die gerne Punkrock hört! Als ihre Klosterschule Ziel eines Brandanschlags wird und der Hausmeister Jack tot aufgefunden wird, stürzen die Schwestern und die umliegende Gemeinde ins Chaos. Unzufrieden mit den Ermittlungen der Behörden ist die eigensinnige Schwester Holiday, die gerne Punkrock hört, Kette raucht und stark tätowiert ist, entschlossen, den Täter selbst zu finden. Ihre Ermittlungen führen sie in der schwülen Hitze von New Orleans auf einen verschlungenen Pfad voller Verdächtigungen und Geheimnisse, der sie gegen ihre Mitschwestern aufbringt. Aber Schwester Holiday ist keine Heilige. Um den Fall zu lösen, muss sie sich mit den Sünden ihrer Vergangenheit auseinandersetzen ... Ein rasanter Auftakt zu Margot Douaihys cooler Serie, die dem Krimi-Genre mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur neues Leben einhaucht.

2

Erwartungen leider nicht erfüllt

Ich hatte mir von dem Buch wirklich mehr erhofft. Leider ist die Sprache und auch der Inhalt merkwürdig sprunghaft, von niederschmetterndem Ernst, über fast schon unangebrachtem Humor, bis hin zu einem schreiend unrealistischen Spannungsaufbau in nicht einmal zehn Sätzen. Auch ist Schwester Holiday kein sonderlich einnehmender Charakter, sondern wirkt zunehmend überzeichnet. Die Beziehungen zu den anderen Charakteren wirken seltsam konstruiert, auch hat keiner von ihnen wirklich Tiefe. Einzig die Beschreibungen von New Orleans erzeugen wirklich Atmosphäre und die Liebe zur queeren Gesellschaft brachten mich dazu weiter zu lesen. Generell hatte ich das Gefühl, dass die Autorin zu viel auf zu wenigen Seiten erreichen wollte: gesellschaftliche Ungerechtigkeit, flammender Pathos für die quere Gemeinschaft, der Machtverlust der Kirche, gepaart mit der geringen Relevanz des Glaubens, ein Mord und eine Protagonistin, die schlicht zu viel ist.

4

Das Buch ist kein klassischer Krimi, sondern eher etwas ruhiger. Es dreht sich mehr um das Leben unserer Protagonistin Schwester Holiday. Mich hat das jedoch gar nicht so sehr gestört, da sie mir wirklich sympathisch war und ich beim Lesen trotzdem Spaß hatte. Wer einen spannenden Krimi erwartet ist hier fehl am Platz. Wer aber ein gutes Buch mit einer starken Protagonistin, der drückenden Hitze von New Orleans und den Erzählungen aus dem Leben im Orden sucht, der wird hier fündig!

3

Ganz solide, aber gegen Ende sehr zäh.

Die Geschichte um die unkonventionelle Nonne Holiday startet ganz gut, allerdings macht die Geschichte oft so unnötige Sprünge in die Vergangenheit das es zäh zu lesen wird und auch nichts zum Charakter beiträgt. Auch kann sich dieses Buch nicht entscheiden in welche Richtung es gehen möchte. Krimi, Romanze? Spicy aber immer mit Gott im Hintergrund? Ich hab mich gegen Ende nur mehr durchgequält und werde wohl vorerst kein Buch aus der Reihe mehr lesen.

2.5

Ich wollte das Buch so gerne mögen. Eine ermittelnde Nonne ist exakt my cup of tea und das Cover eine wahre Augenweide. Der Anfang war auch noch sehr vielversprechend, aber dann … Ja, was eigentlich? Die Geschichte plätscherte recht belanglos vor sich hin, tatsächliche Ermittlungsarbeit gab es kaum, Schwester Holiday stolpert eher in unterschiedliche Situationen, als dass sie ernsthaft Spuren verfolgt. Zwischenzeitlich wirkte die Handlung gehetzt und zeitweise übertrieben dramatisch, auch in Bezug auf die zahlreichen Rückblenden, die es in der Fülle wirklich nicht gebraucht hätte – zumal sie kein bisschen mit dem aktuellen Fall zu tun haben. Die Auflösung fand ich prinzipiell nicht schlecht, allerdings überaus schlecht erklärt und viel zu schnell abgehandelt. Es bleiben viel zu viele Fragen offen. Und das Motiv? Es wird erwähnt, ergab für mich allerdings keinerlei Sinn, inwieweit die Taten zum gewünschten Ergebnis hätten führen sollen. Nachdem ich das alles niedergeschrieben habe, bin ich fast versucht, meine Sterneberwertung noch weiter nach unten zu korrigieren, aber ich sehe das Potenzial und werde auch den zweiten Band der Reihe lesen, in der Hoffnung, dass sich da erzählerisch noch einiges entwickelt, denn schreiben kann Margot Douaihy durchaus. Hier fehlte mir aber leider noch der rote Faden. ACHTUNG SPOILER: Was mich sehr wütend gemacht hat, war die Sache mit Voodoo. Das war komplett unnötig und wird abschließend nicht einmal mehr erwähnt. Das hätte absolut nicht sein müssen.

Post image
4

Bis zum Ende spannend, aber vielleicht doch zu überraschend am Schluss.

Der Auftakt der „Schwester Holiday-Krimi“-Reihe hat mich begeistert. Ich wurde sofort ins schwüle New Orleans gezogen und ermittelte mit Schwester Holiday im Fall der Brandstiftung in ihrer Klosterschule. Wenn es der Autorin gelingt die Figuren und die Geschichten weiter zu steigern, könnte es eine sehr gute Krimireihe werden.

Bis zum Ende spannend, aber vielleicht doch zu überraschend am Schluss.
3

Dieses Buch war einerseits gut aber andererseits fand ich es auch recht bizarr.

1

Let it burn

Nachdem ich von "Verbrannte Gnade" die Leseprobe las, war ich begeistert. Eine queere Nonne mit einer eher problematischen Vergangenheit, die nun Verbrechen auflöst? Tausendmal ja! Auch der Klappentext sowie das wunderschön gestaltete Cover haben mich überzeugt. Leider ließ meine Begeisterung nach den ersten dreißig Seiten schnell nach und ließ mich mit Frustration zurück. Kommen wir erst einmal zu den Charakteren: Schwester Holiday hörte sich durch den Klappentext und auch in den ersten Kapiteln nach einem interessanten, moralisch grauem Charakter an. Aufgrund ihrer Vergangenheit und ihrer Sexualität habe ich mir erhofft, dass der Konflikt zwischen dem und den Einstellungen der katholischen Kirche mehr angesprochen wird, jedoch ist dem leider nicht so. Schwester Holiday befindet sich leider auch nicht in der moralischen Grauzone. Sie ist eine sehr unsympathische Protagonistin, die gefühlt nichts aus ihrer Vergangenheit gelernt hat, und zudem auch sehr schlecht in der Detektivarbeit ist. Kein Wunder - ihre "Expertise" kommt durch das Schauen einer Krimiserie kommt. Da die Nonne also nur herumläuft und Leute fragt, was diese in der Nacht des ersten Brandes (selbst nachdem drei/ vier Brände passiert sind) gemacht haben und dann aber nicht weiterfragt, sondern wilde Vermutungen ohne Begründung herumwirft, ist es sehr frustrierend, das Buch zu lesen. Es gibt keine wirklichen Befragungen der Verdächtigen, Finden von Hinweisen und das Legen falscher Fährten. Die Hinweise, die gefunden werden, führen zudem nicht zur Aufklärung des Falles bei. Auch die Nebencharaktere sind nicht besser. Sie befolgen alle den selben Bauplan, sind sehr oberflächlich ausgebaut und unterscheiden sich nur in ihrer Haltung Schwester Holiday gegenüber. Es herrscht auch extremes "Traumadumping" vor. Es scheint, als solle das Trauma den Charakteren Tiefe geben oder ihnen ein Motiv für die Brandstiftungen geben, was beides keine guten Herangehensweisen sind. An dem Schreibstil und der Handlung mangelt es ebenso. Das Buch folgt dem Bewusstseinsstrom von Schwester Holiday, beschreibt also zeitgleich ihre Gedanken, Eindrücke, Gefühle und die Handlung. Das kann gut gemacht werden, ist es hier traurigerweise nicht. In "Verbrannte Gnade" nehmen die Metaphern, Vergleiche, Flashbacks und Beschreibungen so sehr überhand, dass die Handlung komplett untergeht. Zudem werden redundante Sachen, die nichts zur Handlung beitragen, zu oft erwähnt (es wird 29-mal erwähnt, dass Schwester Holiday einen Goldzahn hat)... Die Handlung ging durch den Bewusstseinsstrom stark unter, jedoch war sie auch so gespickt von Logiklücken und Widersprüchen. Schon am Anfang wird nicht klar, warum genau sich Schwester Holiday überhaupt in den Fall einmischt, gefolgt von weiteren unlogischen Szenen. Das Ende ist auch nicht zufriedenstellend. Zwar wird geklärt, wer der Täter ist, jedoch ist die Aufklärung sehr frustrierend, da der Täter sehr redselig ist und das Motiv sehr leicht herauszufinden gewesen wäre! Alles in allem hat mich das Buch leider sehr enttäuscht und ich muss dem Buch 1,25 Sterne geben. Das Cover und der Klappentext waren so toll gestaltet, aber leider hat es dem Buch am Schreibstil, der Ausarbeitung der Charaktere und der Handlung gemangelt. Da "Verbrannte Gnade" das Krimidebüt der Autorin war, hoffe ich, dass der zweite Band besser wird

2

Auweia, dass war leider nicht mein Fall!

Inhalt: Schwester Holiday ist außer sich, als ihre Klosterschule Opfer eines Brandanschlages wird und Hausmeister Jack dabei ums Leben kommt. Aber auch 2 Schüler entkommen nur schwer verletzt den Flammen. Wer macht nur sowas schreckliches? Schwester Holiday begibt sich selbst auf Spurensuche, nachdem sie selber als Verdächtig galt. Alle Spuren deuten auf einen Jungen, der es im Leben nicht leicht hat, doch Schwester Holiday glaubt an seine Unschuld. Als es dann zu einem 2. Feuer kommt, ist sie sich sicher das es jemand auf die Schule abgesehen haben muss. Doch nicht nur sie hütet ein Geheimnis aus der Vergangenheit, was niemand erfahren soll… Meinung: Das Cover finde ich durch seine Farbgestaltung schon etwas gewöhnungsbedürftig, aber es ist in jedem Fall ein Blickfang. Mit der Geschichte um Schwester Holiday bin ich leider nicht richtig warm geworden… Schwester Holiday war für mich teilweise sogar unsympathisch. Der Schreibstil har mir leider auch nicht richtig zugesagt, da Informationen teilweise einfach fehl am Platz waren. Im Mittelteil ist es teilweise auch richtig langweilig geworden. Erst am Ende kam Spannung auf und mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet. Trotzdem konnte ich mich für dieses Buch leider insgesamt wenig begeistern.

Auweia, dass war leider nicht mein Fall!
3

Es ist leider etwas mühsam und an vielen Stellen sehr langatmig. Schwester Holiday ist aber definitiv eine sehr coole Protagonistin und das Ende war extrem überraschend

2

Es hörte sich gut an eine quere und rauchende Nonne. Man hatte Sister Act im Hinterkopf, aber die Handlung plätscherte so dahin. Die Rückblicke in die Vergangenheit von Schwester Holiday waren oft verwirrend. Ich habe durchgehalten, weil ich wissen wollte wer der Täter ist. Das Ende war überraschend und schnell abgehandelt,

2.5

Viel Schwerster Holiday - wenig Spannung

Das Cover von „Verbrannte Gnade“ ist sehr auffällig und eines, an dem man in der Buchhandlung nicht so leicht vorbeikommt. Es erinnert an die Buntglasfenster mancher Kirchen und verrät schon die Besonderheit der Schwester Holiday, mit Tattoo und Zigarette scheint sie eine ungewöhnliche Nonne zu sein. Der Einstieg in das Buch gelingt leicht und der Leser lernt die unkonventionelle Schwester Holiday sofort kennen. Mir war Holiday von Anfang an sehr sympathisch, auch wenn sie mir als Person erscheint, welche mit seiner direkten und drastischen Art bestimmt oft aneckt. „Spürsinn und Sturheit waren meine Geschenke Gottes“ - S.30 Neben Schwester Holiday treten auch zahlreiche andere Personen auf, welche alle ihre Eigenarten haben. Leider konnte ich mit einigen von ihnen nicht wirklich warm werden. In der Handlung des Buches werden immer wieder Aspekte des Klosterlebens aufgezeigt, was mir gut gefallen hat. Leider nehmen die Ermittlungen und der Kriminalfall nicht den Stellenwert ein, den ich mir gewünscht hätte. Stattdessen dreht sich die Erzählung sehr stark um Schwester Holiday und ihre Vergangenheit. Diese Szenen tragen aus meiner Sicht nicht dazu bei, dass Spannung aufgebaut wird. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, jedoch hatte ich etwas mehr Krimi-Feeling erwartet. *Rezensionsexemplar*

Viel Schwerster Holiday - wenig Spannung
2

Das Cover von „Verbrannte Gnade“ ist definitiv ein Blickfang und hat mich sofort neugierig gemacht. Auch der Klappentext versprach eine interessante und ungewöhnliche Geschichte. Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen. "Verbrannte Gnade" von Margot Douaihy ist der Auftakt einer Krimi-Reihe um Schwester Holiday, die alles andere als eine typische Nonne ist: Tätowiert, queer, heimliche Raucherin und mit einem Goldzahn – sie ist wirklich eine außergewöhnliche Figur. Die Handlung beginnt dramatisch, als Holiday den Tod des Hausmeisters in einem brennenden Schulgebäude miterlebt und beschließt, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen, da sie die Arbeit der Polizei als unzureichend empfindet. So vielversprechend die Geschichte auch klang, leider hat sie mich nicht richtig gepackt. Ich konnte bis zum Schluss keine echte Verbindung zu den Charakteren aufbauen, auch Schwester Holiday blieb mir eher unsympathisch. Manche Szenen wirkten auf mich merkwürdig und teilweise fehl am Platz. Am Ende war mir auch nicht klar, was die Autorin mit der Geschichte sagen wollte – vielleicht war da ein humoristischer Unterton, der mir entgangen ist? Insgesamt war das Buch nicht ganz mein Fall, und ich denke nicht, dass ich die Fortsetzung lesen werde.

3

Das Buch ist alles in allem entertaining, aber der Schreibstil etwas holprig (Vll. wegen der Übersetzung?). Teilweise wurde sehr schlecht recherchiert (Diabetes Typ 1), weshalb man das Buch weniger ernst nehmen kann. Die Grundidee ist richtig toll. Das Ende war an den Haaren herbeigezogen. Bin trotzdem hyped für den zweiten Teil.

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