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"Der Wal strandete über Nacht am seichten Ufer, tauchte aus dem Wasser auf wie eine Katze, die sich unter einer Tür durch schleicht." "Die Insel war fünf Kilometer lang und eineinhalb Kilometer breit, mit einem Leuchtturm an der östlichen Spitze und einer dunklen Höhle im Westen. Es gab zwölf Familien, den Pfarrer und den Polen Lukasz, der den Leuchtturm betrieb. Unser Haus, Rose Cottage, lag an einem Hang, wo der Wind eine Faust darum ballte." Die Geschichte spielt auf einer kleinen walisischen Insel in den 1930er Jahren und dreht sich hauptsächlich um Manod, deren jüngeren Schwester Llinos und ihren Vater "Tad", die Mutter ist früh verstorben. Sie leben sehr einfach und bescheiden vom Fisch- und Hummerfang, wie die meisten der wenigen Bewohner. Aber immer mehr Jugendliche versuchen ihr Glück auf dem Festland zu finden. Auch Manod hat diesen Wunsch, sie möchte studieren und Lehrerin werden, allerdings möchte sie auch ihre kleine Schwester nicht im Stich lassen. Als Joan und Edward zu Forschungszwecken für eine Weile auf der Insel sind, kann Manod, die neben Walisisch auch Englisch spricht, assistieren und übersetzen. Ihr Wunsch die Insel zu verlassen verdichtet sich. Der ruhige, poetische Schreibstil von Elisabeth O'Connor hat mich sofort begeistert. Durch die lebendigen und bildhaften Beschreibungen konnte ich die Geschichte regelrecht sehen. Eine ganz klare Leseempfehlung für dieses atmosphärische Buch mit Tiefgang ⭐
Jan 18, 2025
"Der Wal strandete über Nacht am seichten Ufer, tauchte aus dem Wasser auf wie eine Katze, die sich unter einer Tür durch schleicht." "Die Insel war fünf Kilometer lang und eineinhalb Kilometer breit, mit einem Leuchtturm an der östlichen Spitze und einer dunklen Höhle im Westen. Es gab zwölf Familien, den Pfarrer und den Polen Lukasz, der den Leuchtturm betrieb. Unser Haus, Rose Cottage, lag an einem Hang, wo der Wind eine Faust darum ballte." Die Geschichte spielt auf einer kleinen walisischen Insel in den 1930er Jahren und dreht sich hauptsächlich um Manod, deren jüngeren Schwester Llinos und ihren Vater "Tad", die Mutter ist früh verstorben. Sie leben sehr einfach und bescheiden vom Fisch- und Hummerfang, wie die meisten der wenigen Bewohner. Aber immer mehr Jugendliche versuchen ihr Glück auf dem Festland zu finden. Auch Manod hat diesen Wunsch, sie möchte studieren und Lehrerin werden, allerdings möchte sie auch ihre kleine Schwester nicht im Stich lassen. Als Joan und Edward zu Forschungszwecken für eine Weile auf der Insel sind, kann Manod, die neben Walisisch auch Englisch spricht, assistieren und übersetzen. Ihr Wunsch die Insel zu verlassen verdichtet sich. Der ruhige, poetische Schreibstil von Elisabeth O'Connor hat mich sofort begeistert. Durch die lebendigen und bildhaften Beschreibungen konnte ich die Geschichte regelrecht sehen. Eine ganz klare Leseempfehlung für dieses atmosphärische Buch mit Tiefgang ⭐
Jan 18, 2025







