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Whale Fall

3.9(94)
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English
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About the book

A NEW YORK TIMES BOOK REVIEW NOTABLE BOOK - A stunning debut from an award-winning writer, about loss, isolation, folklore, and the joy and dissonance of finding oneself by exploring life outside one's community

"Whale Fall is a powerful novel, written with a calm, luminous precision, each feeling rendered with chiseled care, the drama of island life unfolding with piercing emotional accuracy." --Colm Toibin, New York Times bestselling author of Long Island

In 1938, a dead whale washes up on the shores of remote Welsh island. For Manod, who has spent her whole life on the island, it feels like both a portent of doom and a symbol of what may lie beyond the island's shores. A young woman living with her father and her sister (to whom she has reluctantly but devotedly become a mother following the death of their own mother years prior), Manod can't shake her welling desire to explore life beyond the beautiful yet blisteringly harsh islands that her hardscrabble family has called home for generations.

The arrival of two English ethnographers who hope to study the island culture, then, feels like a boon to her--both a glimpse of life outside her community and a means of escape. The longer the ethnographers stay, the more she feels herself pulled towards them, reckoning with a sensual awakening inside herself, despite her misgivings that her community is being misconstrued and exoticized.

With shimmering prose tempered by sharp wit, Whale Fall tells the story of what happens when one person's ambitions threaten the fabric of a community, and what can happen when they are realized. O'Connor paints a portrait of a community and a woman on the precipice, forced to confront an outside world that seems to be closing in on them.

Editions (4)

ISBN9780593686010
PublisherKnopf Doubleday Publishing Group
Publication Date08/19/25
Pages224

Reviews & Ratings

94 ratings

28 reviews

3.9

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  • _butterblume_
    _butterblume_

    594 Followers

    5.0

    "Der Wal strandete über Nacht am seichten Ufer, tauchte aus dem Wasser auf wie eine Katze, die sich unter einer Tür durch schleicht." "Die Insel war fünf Kilometer lang und eineinhalb Kilometer breit, mit einem Leuchtturm an der östlichen Spitze und einer dunklen Höhle im Westen. Es gab zwölf Familien, den Pfarrer und den Polen Lukasz, der den Leuchtturm betrieb. Unser Haus, Rose Cottage, lag an einem Hang, wo der Wind eine Faust darum ballte." Die Geschichte spielt auf einer kleinen walisischen Insel in den 1930er Jahren und dreht sich hauptsächlich um Manod, deren jüngeren Schwester Llinos und ihren Vater "Tad", die Mutter ist früh verstorben. Sie leben sehr einfach und bescheiden vom Fisch- und Hummerfang, wie die meisten der wenigen Bewohner. Aber immer mehr Jugendliche versuchen ihr Glück auf dem Festland zu finden. Auch Manod hat diesen Wunsch, sie möchte studieren und Lehrerin werden, allerdings möchte sie auch ihre kleine Schwester nicht im Stich lassen. Als Joan und Edward zu Forschungszwecken für eine Weile auf der Insel sind, kann Manod, die neben Walisisch auch Englisch spricht, assistieren und übersetzen. Ihr Wunsch die Insel zu verlassen verdichtet sich. Der ruhige, poetische Schreibstil von Elisabeth O'Connor hat mich sofort begeistert. Durch die lebendigen und bildhaften Beschreibungen konnte ich die Geschichte regelrecht sehen. Eine ganz klare Leseempfehlung für dieses atmosphärische Buch mit Tiefgang ⭐

    Jan 18, 2025

  • minijane
    minijane

    166 Followers

    4.0

    Eindrucksvoll In dem Buch begleiten wir die 18 jährige Manod, die auf einer namenlosen, fiktiven ,walisischen Insel lebt. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Der Vater ist ein einfacher Fischer, der viel unterwegs ist, was dazu führt, dass Manod auch ein Mutterersatz für ihre jüngere Schwester ist. Eines Tages wird die Insel von einem Forscherpaar besucht. Sie möchten sich für ihre wissenschaftlichen Studien ein Bild von den Sitten und Gebräuchen der Insulaner machen, ihr Leben und Arbeiten portraitieren. Manod wird als Assistentin für Übersetzungen aus dem Walisischen eingestellt und freut sich, über die Anerkennung, die ihr zuteil wird und das Interesse, dass die Inselbewohner bei den Wissenschaftlern erwecken. Doch am wirklichen Inselleben sind die beiden Ethnologen gar nicht interessiert. Es soll sich nur alles schön anhören für ihre Publikation. Die Bilder und Berichte sind geschönt und entsprechen nicht der Wirklichkeit. Was so verheißungsvoll begann, Manod sah sich schon in eine neue Welt aufbrechen, endet mit Ernüchterung. Dieser kurze Roman ist beeindruckend, auch wenn ich mit Sprache und Form zunächst etwas gefremdelt habe. Die Kapitel sind superkurz, die Sprache präzise und schnörkelos. Ich mochte die bildhaften Naturbeschreibungen , die das karge Leben auf der Insel im Wechsel der Jahreszeiten gut vorstellbar machten. Es blitzt immer mal wieder durch in welcher Zeit wir uns befinden. Der 2. Weltkrieg steht vor der Tür. Der titelgebende Wal, der vor der Insel gestrandet ist, ist eine Metapher für die Inselbewohner selbst,( ausgebeutet und liegengelassen), wie man am Ende begreift.

    May 16, 2025

  • fromme_helene
    fromme_helene

    115 Followers

    4.0

    Ruhige intensive Entwicklungsgeschichte mit großer Authentizität.

    Ruhige intensive Entwicklungsgeschichte mit großer Authentizität.

    Nov 10, 2024

3 of 28 reviews

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