Weird Girls
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Description
+++ Wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt – nur, solange der Vorrat reicht +++
In einer WG in Belfast haben die Freundinnen Maggie, Harley und Róise ihre wilden Zwanziger erlebt . Doch nach dem schrecklichen Verlust ihrer Freundin Lydia droht die Freundschaft zu zerbrechen. »Weird Girls« ist eine bittersüße Geschichte darüber, dass das Leben nicht rosarot ist, aber echte Freundinnen immer füreinander da sind .
Book Information
Author Description
Gráinne O’Hare stammt ursprünglich aus Belfast und ist derzeit Doktorandin der englischen Literatur mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundert. »Weird Girls« ist ihr Debütroman.
Posts
»Das ist nicht das Ende.« ♾️
„Weird Girls“ erzählt von den Freundinnen Maggie, Harley und Róise, die in einer WG in Belfast gemeinsam ihre wilden Zwanziger verbringen. Nach dem tragischen Tod ihrer Freundin Lydia wird ihre enge Freundschaft jedoch auf die Probe gestellt. Der Roman verbindet Humor und Melancholie und zeigt, wie wichtig echte Freundschaften sind, selbst wenn das Leben aus den Fugen gerät. 🫂 Die Geschichte von Maggie, Harley, Róise und Lydia hat mich an einigen Stellen zutiefst berührt, weil sie die Komplexität von Freundschaften beleuchtet, die durch unerwarteten Verlust auf die Probe gestellt werden. Besonders schätzte ich die ungeschönte Darstellung der Dynamik zwischen den Freundinnen, die von Streit, Distanz und Unsicherheiten geprägt ist. Gleichzeitig strahlt die Erzählung eine unterschwellige Wärme aus, die verdeutlicht, dass einige Verbindungen selbst in den schwierigsten Zeiten Bestand haben. 💀 Obwohl der Roman unglaublich intensiv, roh und ehrlich ist, hatte ich bei der Freundinnengruppe das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen. Maggie, Harley und Róise waren mir die meiste Zeit über unsympathisch, was vor allem an ihrem exzessiven Drogen- und Alkoholkonsum sowie ihrem toxischen Verhalten lag. 🍾 Das Buch widersetzt sich bewusst gängigen Erwartungen, indem es keine perfekte Heilung, keine signifikante Entwicklung und keinen klaren Abschluss bietet. Der Titel „Weird Girls“ beschreibt die Freundinnengruppe aus Belfast treffend, da ihre Leben weit von den gesellschaftlichen Normen für 30-jährige Frauen abweichen. 🪩 Eine bittersüße Geschichte, die die ehrliche und chaotische Realität weiblicher Freundschaften einfängt, dabei aber oft oberflächlich bleibt und innere Konflikte eher auslässt. 💭

🍾💁♀️🐢🌵❄️🏚️
•Rezensionsexemplar• „Weird Girls“ hat mich wirklich positiv überrascht! Ich bin mit einer ganz anderen Erwartung an das Buch herangegangen, wurde aber keinesfalls enttäuscht. Von Anfang bis Ende war es super unterhaltsam, gleichzeitig aber auch an vielen Stellen nachdenklich stimmend & teilweise sogar ein Buch, das zur Selbstreflexion anregt. Besonders geliebt habe ich die einzelnen Mädels. Jede von ihnen ist auf ihre eigene Art einzigartig, sympathisch & unglaublich authentisch. Der Humor der Charaktere zieht sich durch das ganze Buch & hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Gleichzeitig werden Themen angesprochen, in denen sich wahrscheinlich viele Leser wiedererkennen können, was die Geschichte noch greifbarer macht. Ich fand es total spannend zu verfolgen, wie sich die Figuren im Laufe der Handlung entwickeln. Ihre Entwicklungen wirken nachvollziehbar & haben mir richtig gut gefallen. Das Ganze hatte für mich stellenweise sogar ein bisschen das Gefühl, einen Podcast zu hören, locker, ehrlich, unterhaltsam & nahbar. Optisch müssen wir eigentlich gar nicht lange sprechen: Das Buch sieht einfach fantastisch aus. Absolute 100 von 10! Für mich war „Weird Girls“ eine Mischung aus Humor, Tiefgang, Selbstreflexion & großartigen Charakteren. Definitiv eine Leseempfehlung.

Es war wild...
Vielen Dank an Netgalley für dieses Hörbuch 💞 Ich habe mich sehr darauf gefreut, weil der Klappentext extrem unterhaltsam klang. Auch das Cover sieht ansprechend aus. Jedoch hatte ich eine Zeit lang ziemlich Mühe, die verschiedenen Personen auseinanderzuhalten, doch später ging auch dies. Die Story(s) war(en) einfach mega unterhaltsam und ich hatte eine gute Zeit mit dem Buch. Jedoch fand ich die Drogenverherrlichung ein wenig blöd und hätte mir dafür eine kleine Notiz am Anfang/Ende des Buches gewünscht, weil dies einfach nicht gut ist! Zudem war es auch ein bisschen ätzend, dass alle ständig sturzbetrunken waren. Trotzdem war es ein sehr tolles und witziges Buch 🥰
Das echte Weird Girl war ich, weil ich dachte das wird cozy 🫠
Okay, ich geb’s zu: Dieses Buch war ein absoluter Cover-Kauf. Das Cover hat mich angelächelt und ich dachte mir: „Ja komm, das wird bestimmt gut sein.” (I mean - guckt euch das Cover mal an. Wie cool ist das denn!) 🐆 Der Klappentext (den ich natürlich erst zuhause gelesen habe, wie ein verantwortungsvoller Mensch) klang dann tatsächlich auch ziemlich vielversprechend. Drei Freundinnen in einer runtergerockten WG mit Schildkröte? Ehrlich, das hatte Potenzial. Leider bestand dieses Potenzial dann hauptsächlich daraus, dass alle Figuren dauerhaft entweder betrunken, high oder mitten in einer existenziellen Krise waren. Wahrscheinlich alles gleichzeitig. Über 300 Seiten gezogen. Der Schreibstil ist sehr direkt, roh und chaotisch — vermutlich absichtlich, damit man sich besser in die verwirrten Köpfe der Charaktere hineinversetzen kann. Mission erfüllt, ich war irgendwann auch komplett verwirrt. Vielleicht ist das einfach die authentische „Millennial in den Dreißigern“-Experience. Wer weiß. Die Story fühlt sich stellenweise extrem echt an. Nicht dieses hübsche Instagram-Erwachsenwerden mit Matcha Latte und Kerzenlicht, sondern eher: emotionale Überforderung, schlechte Entscheidungen und ein Kater des Lebens. Sicher gibt es Leute, die genau DAS feiern, weil es ehrlich und ungefiltert wirkt. Für mich war’s leider einfach nur anstrengend. Wenn ihr Bücher mögt, in denen die Figuren kein Blatt vor den Mund nehmen und sich kollektiv durchs Leben schleppen wie ein Haufen übermüdeter Waschbären mit Bindungsängsten — dann könnte euch das gefallen. 🦝 Ich persönlich hätte aber lieber einfach nur die Schildkröte kennengelernt.

Ich habe Weird Girls als E Book gelesen 📚✨ Das Cover ist wirklich wunderschön gestaltet 😍 Darüber kann man absolut nicht diskutieren 💕 Der Klappentext klang außerdem sehr emotional und spannend 🌙 Leider konnte mich die Geschichte persönlich nicht wirklich packen 🥺 Für mich ging es überwiegend um Alkoholexzesse, Drogenkonsum und Partys 🍸💊🎉 Dadurch habe ich leider keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen können Trotzdem denke ich, dass viele andere Leserinnen und Leser das Buch lieben werden 💫 Geschmäcker sind schließlich verschieden 😊 Für mich war es leider einfach nicht das richtige Buch 📖

Leider enttäuschend
Das Hörbuch „Weird Girls“ von Gráinne O’Hare, ist unter dem Argon Verlag am 07.05.2026 erschienen und dauert 7 Stunden und 28 Minuten. Die Sprecherin ist Rebecca Veil. Maggie, Harley und Róise leben zusammen in einem Haus in Belfast. Bis vor einem Jahr hat dort auch ihre Freundin Lydia mit ihrer Schildkröte gelebt, bis sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Die drei Freundinnen versuchen nun, ihre Trauer zu verarbeiten sowie sich selbst in ihren Dreißigern zu finden. Der Klappentext war vielversprechend und auch die Sprecherin hat mir gut gefallen. Leider konnte die Story nicht überzeugen. Die Handlung empfand ich als sehr wirr, ich hatte bis zum Schluss Probleme damit zu unterscheiden, um welche der Freundinnen es gerade geht. Außer Sex, Partys und Drogeneskapaden ließ sich kein roter Faden erkennen, auch die persönliche Weiterentwicklung der ziemlich oberflächlichen Charaktere ließ auf sich warten. Ab und zu kamen witzige Szenen vor, bei denen ich schmunzeln musste. Das war aber leider auch schon alles, was das Buch bei mir ausgelöst hat, außer vielleicht Langeweile. Schlussendlich war ich einfach froh, das Hörbuch beendet zu haben.
Gute Unterhaltung
Denn "Weird Girls“ ist anders und genau das macht dieses Buch so besonders. 🐆 Schon das auffällige Cover und der dazu passende Farbschnitt versprechen eine Geschichte, die aus der Reihe tanzt und genau das bekommt man auch. Der Roman ist intensiv, manchmal ein bisschen roh, aber gleichzeitig unglaublich ehrlich und fesselnd. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Identität und das Gefühl, nicht so richtig dazuzugehören, Themen, die viele kennen, aber selten so authentisch erzählt werden. Die Figuren sind kantig, nicht perfekt, aber gerade dadurch wirken sie so echt. Ich mochte besonders, wie mutig und ungeschönt ihre Gedanken und Entscheidungen dargestellt werden. Der Schreibstil ist direkt, lebendig und berührend, aber genau das sorgt dafür, dass man nicht einfach nur liest, sondern wirklich mitfühlt. Es ist kein „leichter“ Roman für zwischendurch, sondern einer, der hängen bleibt und zum Nachdenken anregt. Für mich ist Weird Girls, intensiv, ehrlich und einfach anders, als die Romane, die ich sonst so lese. Ein Buch über das Anderssein und darüber, dass genau darin oft die größte Stärke liegt. 💛 Ein besonderer Roman, der definitiv im Kopf bleibt.
Nein, einfach nein.
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Weird Girls war für mich ein absoluter Cover-Kauf: wunderschön gestaltet, düstere Atmosphäre, klang nach einer intensiven Geschichte über Freundschaft, Verlust und persönliche Entwicklung. Aber leider war es am Ende eher ein literarischer Schleudergang mit verschüttetem Wodka auf dem Beifahrersitz. Nein, einfach nein. Die Story hatte für mich zu keinem Zeitpunkt einen wirklichen roten Faden. Statt Spannung oder Tiefe wirkte alles wie lose aneinandergereihte Szenen voller Alkohol-, Drogen- und Selbstzerstörungsexzesse. Dazu kamen permanente Zeitsprünge, die so chaotisch erzählt wurden, dass ich irgendwann komplett den Überblick verloren habe. Man wusste oft weder, wo man gerade ist noch wann. Besonders schade fand ich, dass mir keine der Protagonistinnen sympathisch war. Natürlich müssen Figuren nicht „liebenswert“ sein, um interessant zu wirken, aber hier fehlte mir einfach jede emotionale Verbindung. Ich konnte weder mitfühlen noch ihre Entscheidungen nachvollziehen. Und genau da liegt für mich das größte Problem: Die eigentliche Botschaft ging völlig unter. Themen wie Trauerverarbeitung, Freundinnenschaft oder eine echte Entwicklung des Mindsets wurden zwar angerissen, aber nie wirklich ausgearbeitet. Statt emotionaler Tiefe blieb bei mir nur Chaos zurück. Optisch ein Volltreffer. Inhaltlich leider ein komplettes Durcheinander mit Kunstfilter darüber.
Joa
Das Buch ist für alle Fans von Büchern über Freundinnenschaft und für alle Millenials, die verstehen, warum man mit fast 30 Jahren noch an der Kippe zum Erwachsen werden steht. Und wenn es um weirde Girls geht, dann könnt ihr damit rechnen, dass ich mir das Buch vornehme. In diesem Fall hat die Autorin eine Gruppe Freundinnen porträtiert, die in Belfast in einer WG wohnen und nach dem Tod ihrer Freundin ihr Leben in verschiedene Richtungen ausleben. Irgendwie in der Trauer vereint, irgendwie in der Trauer zerrüttet. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Schwere, die dabei auf der Geschichte rund um die Bewältigungsstrategien der jungen Frauen liegt. Irgendwo zwischen Drogenexzessen und problematischen Essverhalten symbolisiert noch das gemeinsame Haus den Zerfall der Gruppe, weil eine Person nicht mehr anwesend ist. Und dabei ist der Schreibstil doch locker und leicht und in der Wortwahl dem Alter der Protagonistinnen angemessen. Deshalb ließ sich das Buch auch trotz schwerer Themen leicht lesen, auch weil es mit einer Prise schwarzen Humor kommt. Allerdings fiel es mir schwer die Individualität der Freundinnen Maggie, Harley und Róise ganz aufzunehmen. Ich musste immer wieder stark überlegen, wer nun wer ist und was die einzelne Person ausmacht. Das hätte ich mir stärker herausgearbeitet gewünscht, weil im Nachhinein die Grenzen für mich zu stark verschwommen sind und ich nur noch die Gruppe sehe, anstatt das einzelne Schicksal. Das mag auch daran liegen, dass über die etwa 300 Seiten zu wenig Highlights passiert sind. Es kann sein, dass die Autorin einfach ein Gesamtbild über die Situation malen wollte, aber für mich hätten noch prägnantere Ereignisse geschehen müssen, um wirklich Spaß am Buch zu haben.

Weird Girls von Gráinne O’Hare Ich liebe die Buchgestaltung! Sternzeichen Leopard 🤣✨🐆 Drei Frauen in Belfast, eine Freundschaft voller Chaos und der Verlust einer Freundib, der wie ein Schatten über allem liegt. Maggie, Harley und Róise treiben zwischen durchfeierten Nächten, Alkohol, Drogen und dem Gefühl festzustecken durchs Leben. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass hinter all dem Lärm eigentlich Trauer steckt, Überforderung und die Angst, erwachsen werden zu müssen. Ich hatte bei diesem Buch wirklich hohe Erwartungen. Und ja, genau diese kaputte, komplizierte Freundschaftsstimmung fängt das Buch stellenweise richtig gut ein. Besonders Róise mochte ich gern, weil sie für mich noch am „einfachsten“ lesbar war. Ich hatte große Schwierigkeiten dem Hörbuch zu folgen. Der Schreibstil ist extrem sprunghaft und teilweise ziemlich chaotisch, wodurch ich immer wieder den Anschluss verloren habe. Viele Szenen sind ein Rausch aus Partys, Alkohol und Eskapaden, ohne dass die emotionalen Momente genug Raum bekommen haben. Gerade die Themen Trauer, Freundschaft und persönliche Entwicklung hätten für mich noch viel tiefer gehen dürfen. Ich möchte nicht sagen, der Schreibstil war katastrophal… aber mich hat es irgendwann sauer gemacht weil ich nichts verstanden habe. Was ich aber gut fand, das Buch bricht bewusst mit typischen Erwartungen. Keine perfekte Heilung, keine große Wandlung, kein sauberer Abschluss. Stattdessen ein ehrliches Bild zwischen Orientierungslosigkeit und Stillstand. Irgendwie frustrierend, aber gleichzeitig auch ziemlich authentisch. Für alle, die atmosphärische, chaotische Geschichten über komplizierte Freundschaften mögen und eher ein Gefühl rüberbringen statt einem klassischen Plot.
Wow, was war das denn bitte?! 😂 Meine erste richtig wilde Party ... auf der Couch - und fast durchgemacht 😎🙌🏻 Über Cover und Farbschnitt müssen wir eigentlich gar nicht sprechen, oder? 🐆 Einfach nur ein absoluter Hingucker! Die Story war allerdings etwas anders, als ich erwartet hatte: weniger tiefgehende Handlung, dafür umso mehr Eskalation - Alkohol, Drogen und exzessive Partynächte. Im Mittelpunkt stehen Harley, Maggie und Róise, die seit einem tragischen Unfall nur noch zu dritt sind. Ihre vierte Freundin Lydia ist gestorben, und keine von ihnen hat wirklich mit dem Verlust abschließen können. Zu vieles blieb unausgesprochen, weil dem Unglück ein Streit vorausging. Entgegen meiner Erwartungen geht es weniger um Trauerbewältigung als vielmehr um ein Leben nach dem Motto: Sex, Drugs & Rock 'n' Roll. Klingt vielleicht erstmal oberflächlich - aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich komplett mitreißen lassen. Besonders schön fand ich, dass die Freundschaft der drei trotz allem immer im Mittelpunkt steht. Egal, was passiert. Wahrscheinlich ist das kein Buch für jeden - aber die Leseprobe gibt direkt einen ehrlichen Vorgeschmack. Danach weiß man ziemlich schnell, ob es einen packt oder nicht. Ich für meinen Teil hatte definitiv Spaß mit den 'Weird Girls' von Gráinne O'Hare. ✨️📚

ᴡᴇɪʀᴅ ɢɪʀʟꜱ /Rezensionsexemplar von Gráinne O’Hare war für mich kein Buch, das perfekte Freundschaften zeigt — sondern echte. Chaotische. Verletzliche. Ehrliche. 🤍 Die Geschichte von Maggie, Harley und Róise hat mich unglaublich berührt, weil sie zeigt, wie kompliziert Freundschaften sein können, wenn Trauer plötzlich alles verändert. Nach dem Verlust von Lydia fühlt sich nichts mehr leicht an, und genau diese rohe Emotionalität zieht sich durch das ganze Buch. Ich mochte besonders, wie ungeschönt die Dynamik zwischen den Freundinnen erzählt wird. Es gibt Streit, Distanz, Unsicherheiten und dieses Gefühl, Menschen zu verlieren, obwohl sie eigentlich noch da sind. Gleichzeitig steckt so viel Wärme zwischen den Zeilen, dass man beim Lesen merkt: Manche Verbindungen halten selbst dann noch, wenn alles auseinanderzufallen scheint. 💄 Die Atmosphäre in Belfast, die Erinnerungen an die wilden Zwanzigerjahre in der WG und die melancholische Grundstimmung haben das Buch für mich sehr intensiv gemacht. Nicht laut dramatisch — sondern still schmerzhaft und dadurch unglaublich nahbar. 💃 Weird Girls ist für mich eine bittersüße Geschichte über Trauer, das Erwachsenwerden und darüber, dass Freundschaft manchmal bedeutet, gemeinsam kaputt zu sein und trotzdem nicht loszulassen. ✨ Ein Buch, das weh tut, aber auch tröstet. ⭐️4
Wunderschön verpacktes Chaos 🐆
Weird Girls war für mich definitiv ein Coverkauf. Das Buch sieht einfach wunderschön aus und auch der Klappentext klang nach einer Art von Geschichte, die ich gerne lese. Leider konnte die Handlung meine Erwartungen am Ende nicht erfüllen. Während des gesamten Buches hatte ich das Gefühl, darauf zu warten, dass die Geschichte „richtig losgeht“. Ich konnte kaum eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufbauen und selbst gegen Ende fiel es mir schwer, mir zu merken, wer eigentlich wer ist. Besonders schwierig fand ich den Schreibstil. Die Erzählweise ist extrem sprunghaft, teilweise fast chaotisch, wodurch ich immer wieder den Anschluss verloren habe. Dazu kommen permanente Zeitsprünge, die für mich oft so unübersichtlich erzählt wurden, dass ich irgendwann weder wusste, wo man sich gerade befindet noch in welcher Zeit die Szene spielt. Viele Passagen bestehen aus einem regelrechten Rausch aus Partys, Alkohol und Eskapaden. Dadurch hatten die emotionalen Themen für mich zu wenig Raum. Gerade Trauer, Freundschaft oder persönliche Entwicklung hätten meiner Meinung nach deutlich tiefer ausgearbeitet werden können. Ich möchte nicht sagen, dass der Schreibstil „schlecht“ ist – aber irgendwann hat mich das permanente Gefühl, nichts wirklich greifen zu können, tatsächlich frustriert. Trotzdem gab es Aspekte, die ich spannend fand. Das Buch bricht bewusst mit typischen Erwartungen: keine perfekte Heilung, keine große Charakterentwicklung und kein sauber aufgelöstes Ende. Stattdessen zeigt es auf ziemlich ehrliche Weise Orientierungslosigkeit, Stillstand und das Gefühl, auch mit 30 noch nicht „angekommen“ zu sein. Oft dachte ich mir zwar: „Ihr seid erwachsen, hört doch endlich auf zu leben wie Teenager auf Dauerparty.“ Gleichzeitig fand ich es aber auch erfrischend authentisch, dass hier mit der gesellschaftlichen Vorstellung gebrochen wird, man müsse mit 30 längst Familie, Haus und einen komplett sortierten Lebensplan haben. Was mir hingegen gar nicht gefallen hat, war die teilweise sehr unkritische Darstellung von Drogenkonsum. Besonders der Umgang mit Substanzen wie Koks wirkte auf mich stellenweise eher normalisierend oder romantisierend. Die eigentliche Botschaft des Buches ging für mich dadurch leider etwas verloren. Themen wie Trauerbewältigung, Freundschaft oder persönliche Entwicklung werden zwar angerissen, aber nie wirklich ausgearbeitet. Statt emotionaler Tiefe blieb bei mir am Ende vor allem Chaos zurück. Fazit: Ein optisch wunderschönes Buch mit interessanten Ansätzen und authentischen Gedanken über Orientierungslosigkeit im Erwachsenenalter – leider jedoch erzählt in einer für mich zu chaotischen und emotional distanzierten Weise.

Mir war’s zu Weird. Ja, das geht 🙉😂
💭 M E I N U N G Was ich mir vom Klappentext und der Leseprobe versprochen habe, war eine spannende Geschichte über Frauenfreundschaften in den Endzwanzigern/Anfangdreissigern mit einem Hauch Coming-of-Age. Was ich stattdessen bekommen habe, war eine Aneinanderreihung von Alkohlexzessen, Drogenkomsum und toxischem Verhalten - jedoch in mitten eines Settings, das mir eigentlich total gut gefallen hat, nämlich einer WG im irischen Belfast 🏡 🐢 Die drei Freundinnen waren, passend zum Cover, wild und verrückt unterwegs, aber so wirklich erreichen konnten mich ihre Erlebnisse nicht. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Mädels, trotzdem lernen will alle drei nur oberflächlich kennen. Vielleicht war es gewollt, dass alle drei total unsympathisch sind, ich weiß es nicht, aber ich habe keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen können und mich auch überhaupt nicht mit ihnen identifizieren können. Das Lesen fühlte sich stellenweise an wie ein Rausch - chaotisch, sprunghaft, roh. Die Geschichte enthielt ein paar witzige Stellen, sodass ich wirklich ein paar mal laut auflachen musste, aber ansonsten blieb alles eher auf Distanz. Auch wenn der Titel „Weird Girls“ definitiv auf die drei Frauen zutrifft, deren Leben weit entfernt ist von dem, was die Gesellschaft von 30 jährigen Frauen erwartet, hat mich das Buch auf inhaltlicher Ebene leider nicht überzeugen können. Es fand keinerlei Entwicklung statt und ich nehme an, dass die drei ihr Leben auch heute noch genau so führen, wie beschrieben. Unterhaltsam war’s, aber ich war auch froh als es vorbei war. Wer auf Trash-TV steht, der könnte jedoch Gefallen an dem wilden Partyleben der drei Frauen daran finden 🐆 🪩 ⭐️ F A Z I T Eine chaotische Geschichte über Frauenfreundschaft, zwischen One-Night-Stands und Alkoholeskapaden, die definitiv aus der Reihe tanzt und leider nur an der Oberfläche kratzt, während die inneren Konflikte übergangen werden. Schade, davon habe ich mir wirklich mehr erhofft! Ich möchte niemandem das Buch ausreden, aber vielleicht sollte man erst die Leseprobe lesen, um einen Eindruck vom Schreibstil und Inhalt zu bekommen, anstatt sich das Buch voreilig zu kaufen :)

Drei Freundinnen, die in einer WG in Belfast zusammenwohnen, ihre „wilden Zwanziger“ zusammen verbracht haben, müssen mit dem schlimmen Verlust ihrer Freundin Lydia zurecht kommen. Der Klappentext verspricht echte Freundschaft, leider habe ich die im Buch so nicht gefunden. Das Buch ist ein hochwertiges Hardcover mit wunderschönem Farbschnitt! Leider hat mich die Geschichte aber so gar nicht abgeholt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Freundinnen, trotzdem lernt man alle nur sehr oberflächlich kennen, da es ständig nur um Partys, Alkohol und Drogen geht. Gerade der Drogenkonsum wurde für mein Empfinden zu sehr normalisiert. Mit fast 30 muss man sein Leben noch nicht durchgeplant oder „im Griff“ haben, man darf feiern, man darf auch mal übertreiben etc. aber so wie hier, dass man es auf jeder Party übertreibt (und das nicht nur wegen der Trauer, sondern eher so als Dauerzustand, den es schon zuvor gab) fand ich echt nicht gut. Da es oberflächlich bleibt, ist auch wenig Charakterentwicklung zu sehen und es findet auch kaum Trauerbewältigung statt.
Leider nicht ganz mein Fall…
Eins steht fest: Aus diesem Buch kann ich für mich persönlich leider nicht viel mitnehmen. Aber - wer in diesem Buch „weirde girls“ erwartet, der findet sie hier auf jeden Fall, denn der Titel ist definitiv Programm. Die drei Mädels haben im vergangenen Jahr eine ihrer engsten Freundinnen durch einen Unfall verloren und alle drei hängen nun in ihrer Trauer fest. Aber auch mit ihrem eigenen Leben und dem Erwachsenwerden struggeln die drei sehr. „Angekommen“ ist von den Mädels noch keines. Und so begleiten wir Maggie, Harley und Róise dabei, wie sie von einer Party in die nächste schliddern. Von einem Drogenkosum in den nächsten. Und der Alkoholkonsum war auch mehr als präsent. Das war für meinen Geschmack definitiv zu viel. Trotz des Titels des Buches hätte ich mir etwas mehr Tiefsinn gewünscht. Der Zusammenhalt der drei Freundinnen kam für mich leider nicht so gut rüber und auch eine Entwicklung der Charaktere gab es für mich im Laufe des Buches nicht wirklich. Doch vielleicht macht aber genau das dieses Buch aus?! Vielleicht ist das das Alleinstellungsmerkmal. Eine wilde Geschichte fernab von Erwartungen. Ohne perfekte Rollenbilder. Ohne Heilung. Ohne große Einsicht, ohne große Veränderungen und eine Suche, die auch zum Ende des Buches noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe das Buch zwischendurch als Hörbuch gehört und fand es sehr schön eingesprochen. Auch wenn es durch die Zeitsprünge etwas chaotisch zu verfolgen war. Die ganzen irischen Namen hätte ich ohne das Hörbuch definitiv anders in meinem Kopf gehabt 🤫 Über das Cover und die Gestaltung müssen wir aber nicht sprechen oder?!😍🐆

Erzählstil bricht emotionale Tiefe
Weird Girls von Gráinne O'Hare handelt von den Freundinnen Harley, Maggie und Róise, die ihre beste Freundin Lydia verloren haben. Die Handlung spielt ein Jahr nach dem tragischen Unfall und zeigt, wie die drei nun ihre Freundschaft und ihre Leben mit ihren individuellen Problemen zusammenhalten müssen. Wir bekommen Einblicke in die Perspektiven aller drei Frauen, begleiten sie durch ihren unperfekten Alltag und lernen sie so nach und nach besser kennen. Jede von ihnen kämpft mit Problemen, wovon sie sich mit Partynächten und Alkoholexzessen ablenken. Den Schreibstil fand ich angenehm flüssig und einfach zu lesen. Auf eine humorvolle Art aber oberflächlich, die von tieferen Emotionen ablenkt. Damit schafft das Buch vermutlich genau das, was auch die Freundinnen versuchen: ihre schweren Emotionen und weitreichenden Probleme in vermeintlichem Spaß zu betäuben. Das macht das Buch einerseits humorvoll-leicht zu lesen, andererseits fiel es mir schwer, eine emotionale Bindung zu der Geschichte, aber auch zu den Personen aufzubauen. Insgesamt wirkt das Buch wie eine Momentaufnahme aus dem Leben der Freundinnen, nachdem diese durch einen schweren Verlust erschüttert wurden. Aus einem gesellschaftlich genormten Blickwinkel, den man als Leser beinahe automatisch einnimmt, wirkt das Geschehen wie eine aus dem Ruder laufende Aneinanderreihung von Ereignissen und man hofft die ganze Zeit auf Einsicht, Veränderung und Charakterentwicklung. Die Frauen aber müssen uns nichts beweisen, uns nichts lehren oder gesellschaftlichen Normen gerecht werden. Das Ende ist durchaus versöhnlich, bleibt aber eher offen und regt zum Nachdenken an. Als Lesende bekommt man keine fertige Moral aufgetischt, sondern lässt die Freundesgruppe so beiläufig ziehen, wie man in Ihr Leben getreten ist. Für viele Lesende ist die Lebensrealität der Frauen vermutlich sehr entgegengesetzt der eigenen, sodass eine Konfrontation verschiedenste Emotionen bis hin zu vollständigem Unverständnis auslösen kann. Darüber sollte sich meiner Meinung nach vorher bewusst gemacht werden. Ansonsten sehe ich diesen Aspekt als große Chance, die Geschichte wirken zu lassen, zu reflektieren und in Austausch zu kommen.
Ein verrückter Roadtripp durch Belfaster Clubs und Leben von 4 Freundinnen. Es geht um Trauer und das die Welt sich einfach weiter dreht obwohl es einem doch so Sch... geht. Um unerfüllte Wünsche, Enttäuschungen und Mut endlich Erwachsen zu werden oder eben auch nicht. Ich habe oft gelacht und oft mit gefühlt. Ich fand es wirklich so erfrischend, in einem Rutsch durchgesuchtet.
Weird Girls ist für mich eine dieser Geschichten, die sich nicht künstlich dramatisch anfühlen müssen, um nachzuhallen. Keine großen Läuterungen, kein übertriebener Knall, keine perfekt glattgebügelten Entwicklungen – sondern einfach drei Freundinnen, die zusammen und doch jede für sich versuchen, mit dem Leben klarzukommen. Genau das macht den Roman für mich so besonders: Er erzählt eine Geschichte, wie sie das Leben eben schreibt. Melancholisch, chaotisch, manchmal unfair, manchmal urkomisch. Besonders gefallen hat mir die Mischung der Charaktere. Die drei Frauen wirken greifbar und echt, mit all ihren Fehlern, Unsicherheiten und Eigenheiten. Manchmal waren sie mir zwar fast schon zu engstirnig oder festgefahren in ihrem Denken, aber gerade das machte sie glaubwürdig. Niemand ist hier perfekt, jede schleppt ihre eigenen Baustellen mit sich herum: Verlust, Trauer, Ängste, ungelöste Konflikte und Geheimnisse. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen mit Schmerz umgehen und wie kompliziert Freundschaften werden können, wenn Vergangenheit und Gegenwart ständig ineinander greifen. Trotz der eher melancholischen Grundstimmung musste ich erstaunlich oft schmunzeln. Der trockene Humor und der Wortwitz sitzen einfach. Manche Szenen waren für mich echte Highlights. Die Anekdoten sind herrlich – wer hat nicht schon mal versucht, eine Weinflasche mit einem Schuh zu öffnen? Ich musste dabei wirklich lachen. Und alleine der Einstieg mit „Old Lady Cactus“ in der Disco war aus meiner Sicht unfassbar gut. Genau mein Humor. Auch sprachlich hatte der Roman immer wieder Momente, die hängen bleiben. Besonders dieses Zitat hat für mich perfekt die Mischung aus Chaos und Komik eingefangen: „Du bist doch betrunken“, flüstert Maggie aus voller Kehle. „Ich weiiiiiiß.“ Róise wirft den Kühlschrank fest zu. „schhhh!“ es ist nicht ganz klar, ob sie Maggie oder den Kühlschrank meint. Gleichzeitig behandelt das Buch schwere Themen mit einer angenehmen Ruhe. Ich mochte sehr, dass bestimmte Dinge, die der Geschichte zugrunde liegen – etwa die genauen Umstände des Todes der Freundin oder der große Streit – nicht sofort erklärt werden. Stattdessen entfaltet sich alles nach und nach, wodurch die Geschichte eine gewisse Spannung behält und emotional immer dichter wird. Besonders stark fand ich auch diesen Gedanken: Harley fragt sich, ob die anderen dasselbe empfinden wie sie, eine seltsame Erleichterung, dass die große Katastrophe alles andere in den Schatten stellt; dass sie fürs Erste nur Praktisches besprechen und die kleineren Verheerungen des Abends noch nicht ausdiskutieren müssen. Solche Momente machen den Roman emotional greifbar, weil sie zeigen, wie Menschen tatsächlich funktionieren, wenn etwas Schlimmes passiert: nicht immer logisch, nicht immer heldenhaft, sondern oft einfach überfordert. Nicht komplett überzeugt haben mich dagegen die Drogen-Eskapaden. Für meinen Geschmack hätten diese Szenen nicht unbedingt sein müssen, weil sie die Handlung kaum voranbringen. Die Geschichte hätte für mich auch ohne diesen Teil funktioniert. Das Ende kam dann überraschend plötzlich. Kein großes Finale, keine komplette Auflösung – (k)ein Happy End?! Irgendwie passend zur gesamten Stimmung des Romans, aber trotzdem hätte ich mir für manche Figuren noch etwas mehr Zeit gewünscht. Insgesamt ist Weird Girls für mich ein leiser, ehrlicher und gleichzeitig sehr humorvoller Roman über Freundschaft, Verlust und das Erwachsenwerden im Chaos des echten Lebens.
Dieses Buch ist schonungslos und bricht mit den Erwartungen. Einfach weird.
Worum geht’s? Harley, Róise und Maggie sind Ende 20 und verbringen ihre Tage wie mit Anfang 20: Mit Partys, Drogen und Alkohol. Über allem schwebt der Tod ihrer Freundin Lydia und die gemeinsame Wohnung, die immer unbewohnbarer wird. Es zeigt sich: Die Partyexzesse sind eine Bewältigungsstrategie. Wie war’s? Das Buch fühlt sich wie ein Coming-of-Age Roman nur mit deutlich älteren Protagonistinnen an. Wir begleiten Harley, Róise und Maggie durch ihren Alltag, ihre Partyexzesse und One-Night-Stands. Stellt euch also auf jede Menge Alkohol und Drogen ein. Es war unterhaltsam, witzig, aber auch tragisch, denn: Eigentlich sind sie alle nicht zufrieden damit, wie ihr Leben läuft. Aber sie schaffen es nicht sich selbst aus diesem Hamsterrad befreien. Die Protagonistinnen fand ich weder besonders sympathisch, noch nachvollziehbar in ihrem Handeln (ich stelle mir ihr Leben so anstrengend vor). Dennoch waren sie absolut authentisch. Immer wieder wird auch klar: Sie tun sich gegenseitig nicht gut. On top kommt ihre Wohnung, die auf so vielen Ebenen ein Sinnbild ihres Lebens und ihrer Freundschaft ist. Was ich an dem Buch super spannend finde ist, dass es stilistisch mit den gängigen Erwartungen bricht. Die Protagonistinnen sind „weird“, sie entsprechen nicht den Normen und Rollenbildern von Frauen um die 30. Es dreht sich einiges im Kreis und die Charakterentwicklung erfolgt langsam. Es gibt keinen krassen Plottwist, keine Heilung. Um es mit Worten aus dem Buch zu sagen: Es ist wie "auf einer Sauftour geschrieben […], mit ungewissem Ende. So wie das Leben" (S. 222). Und genau das macht das Buch für mich besonders. Mein wesentlicher Kritikpunkt ist der Schreibstil. Ich habe bis zum Schluss gebraucht, um damit warm zu werden. Es gab immer wieder kleine Sprünge, die mich rausgerissen haben. All in all gefällt mir das Buch mit etwas Abstand gut. Ich glaube aber, dass es nicht jeden Geschmack treffen wird.

Die ersten 100 Seiten habe ich wirklich gebraucht um reinzukommen , weil der Schreibstil sehr anders war. Man musste beim lesen immer aufpassen, weil plötzlich die Perspektiven geändert wurden & es auch mal in die Vergangenheit ging. Aber dann hat mir das Buch gut gefallen. Das Ende fand ich sehr unbefriedigend. Außerdem hat es mir sehr leid getan wie sie mit der Schildkröte umgegangen sind.
Also bei diesem Buch ist der Name Programm 😅🤣😂Ich fand es wirklich ziemlich Weird 🫣🤭 Am Anfang hatte ich tatsächlich ein paar Startschwierigkeiten um in die Geschichte reinzukommen. Obwohl der Schreibstil der Autorin sich verbessert hat und man gut durch das Buch gekommen ist, hat mich die Geschichte leider so garnicht abgeholt 😢 Die Charaktere machen für mich nur eine oberflächliche Entwicklung durch, es geht hauptsächlich darum den Schmerz durch Drogen, Sexeskapaden, Alkohol und ordentlich Party zu betäuben. Ich hätte mir gewünscht, das sie das Traumata richtig angehen und somit auch eine starke Entwicklung nach vorne machen. Auch die Geschichte von Lydia, war mir da echt zu oberflächlich angerissen 🥺🫣 Optisch ist das Buch jedoch eine Wucht 🥰😍 Der Leoprint mit den Lila/Gelben Absetzungen sieht einfach nur wahnsinnig hübsch aus 🤩 Leider ist Aussehen in diesem Fall nicht alles 🤷♀️

„es wird aber nicht böse enden, das verspreche ich", hatte lydia gesagt. - s. 25. drei frauen, eine schildkröte und eine WG in belfast. nach dem verlust ihrer freundin lydia versuchen sich die drei durchs leben und ihre trauer zu navigieren. als leser:innen erhalten wir viele rückblicke und erinnerungen, die nicht nur erklären, was die freundinnenschaft der ehemals vier so gepragt hat, sondern bekommen auch einen ganz speziellen und intimen blick auf die einzelnen geschichten von maggie, harley und róise. zwischen comeing of age und coping mechanismen - irish seggs, druggs and rock'n'roll. vor allem druggs. viel davon. not gonna lie - davon hätte es gerne weniger haben können. es werden entweder drogen gekauft, gesucht oder konsumiert. es wirkt für mich nicht wie ein reine trauer kompensation, sondern wie ein normaler teil des alltags - das weg rennen vor einem selbst als logische konsequenz von allem, hand in hand mit der nächsten nase koks. denn neben weird sind die girls vor allem eins: lost. sprunghaft, chaotisch und nicht so richtig wissend, wie man mit problemen umgeht. klingt schlüssig für ein comeing of age - aber ist es noch ein richtiges comeing of age, wenn alle protas um die 30 sind? vielleicht bin aber auch nur ich zu alt (34, lol) und zu abstinent dafür. denn auch wenn ich niemanden so richtig greifen konnte, bleibt die story vor allem eins: roh und authentisch. trauer und freundinnenschaft und einem wg-haus, als den symbolischen verfall einer ära. gráinne o'hare has served and ate at the same time. die übersetzung von anna-nina kroll steht dem in nichts nach - wie viele anglizismen müssen stehen gelassen werden? how much „yolo" und „underboob" verträgt eine deutsche übersetzung? eine schmale gratwanderung - wundervoll umgesetzt. die weird girls wären nicht meine freundinnen und sind leider auch nicht mein buch geworden. aber auch coco mellors war nicht meins und dennoch (zurecht) bestselling author. wenn ihr also fan von „cleopatra und frankenstein" seid, dann werdet ihr auch dieses buch lieben. und leo farbschnitt? holla at me!! p.s. nur liebe an barnaby, die schildkröte

Lost girls.
Drei Freundinnen in Belfast werden 30. Die dritte im Bunde bleibt für immer 29. Es geht um Trauer, um Realitätsflucht und klarkommen. Mit sich. Mit der Welt. Damit nicht mehr Mitte 20 zu sein aber immer noch das selbe Leben zu führen. Es wird viel konsumiert. Aber irgendwie nie der Rausch an sich gezeigt. Nur die hässlichen Seiten. Das nicht klarkommen. Das nachts kein Taxi finden. Das aus fremden Schlafzimmern stolpern. Im Buch wird das Leben der Freundinnen roh und authentisch beschrieben, wie messy Trauer sein und wie verloren sich erwachsen werden anfühlen kann. Richtigen Mehrwert hat mir die Story aber nicht geben können. Trotzdem hab ich die drei jetzt auch schon ein bisschen ins Herz geschlossen. Wild. 3/5
Eine chaotisch Gruppe von weird Girls
Optisch ist es ein absoluter Hingucker, inhaltlich war es leider nicht meins. Es geht sehr viel um Alkohol- und Drogenkonsum, Partys und Affären. Die Emotionen, die ich erwartet habe, sind für mich völlig auf der Strecke geblieben. Es wirkte alles recht platt und repetitiv. Ich verstehe viele Verhaltensweisen der 3 Frauen, gerade da jede Person anders mit Trauer umgeht. Nichtsdestotrotz habe ich hier viel mehr zwischenmenschliche Beziehungen erwartet und mehr Dialoge über die Freundschaft und die verstorbene Freundin. Ich habe einfach viel mehr Emotionen erwartet und die so gar nicht bekommen leider. Viele Themen wie z.B. Essstörung wurden nur ganz kurz thematisiert und auch nicht aufgearbeitet und das beschreibt für mich das Buch ganz gut. Es passiert schon viel, aber alles sehr kurzweilig beschrieben, wodurch ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen konnte. Das Buch hat durchaus Potential und ich bin mir sicher, dass es vielen gefallen wird, die was kurzweiliges mit einer chaotischen Freundesgruppe um die 30Jahre suchen. Das Buch war nicht schlecht, durchaus unterhaltsam, aber für mich nicht das Richtige.
Ich habe es in 2 Tagen locker runtergelesen, hat mir sehr gefallen.
Eine schön zu lesene Geschichte über das Leben mehrerer Freundinnen. Jede hat ihre Sorgen und Probleme und trotzdem lässt sich das Buch so angenehm lesen und ist nicht zu schwer durch den schönen Schreibstil. Ich mag die schlechten Entscheidungen der Protagonistinnen in Bezug auf zu viel Koks und zu viel Sex mit Fremden. Warum soll man auch immer alles richtig machen im Leben. Das wär langweilig! Ich mag auch, dass am Ende nicht alle Probleme und Sorgen gelöst sind. Wie im echten Leben halt :)
„Weird Girls“ fühlt sich an wie ein Abend, der viel zu lange geht — irgendwo zwischen Vodka Cranberries, Selbstzerstörung, Freundschaft und der Frage, ob man mit Ende 20 eigentlich jemals wirklich weiß, was man tut. Ich mochte total, dass sich das Buch nicht perfekt anfühlt. Die Mädels machen Fehler, treten auf der Stelle, verletzen sich gegenseitig und schaffen trotzdem kleine Fortschritte. Genau das hat es für mich so echt gemacht. Man liest nicht einfach über sie — man lebt diesen Chaoszustand irgendwie mit ihnen mit. Besonders stark fand ich die Dynamik der Freundinnen-WG und dieses Gefühl, dass keiner sich wirklich traut, etwas an der eigenen Situation zu verändern, obwohl alle merken, dass es so nicht weitergeht. Nur der Teil rund um Lydia und ihren Tod hätte für mich noch mehr Raum bekommen dürfen. Die Trauer war zwar immer präsent, aber emotional hätte da für mich noch mehr Tiefe drin sein können. Trotzdem: roh, chaotisch, traurig und gleichzeitig irgendwie warm. Ein Buch wie Konfetti auf klebrigen Küchenfliesen um 4 Uhr morgens. ✨

Drei Freundinnen in Belfast. Partys, Affären, Trauer. Ein unsichtbarer Motor. Scharfe Dialoge, hohes Tempo, keine einfachen Antworten.
Thirst Trap von Gráinne O’Hare ist ein eindrucksvolles Debüt, das Freundschaft, Verlust und Selbstsuche mit sprachlicher Präzision und erzählerischem Tempo verbindet. Im Zentrum stehen Maggie, Roisé und Harley, drei Frauen Anfang 30 in Belfast, deren Freundschaft von Nähe, Rivalität und gegenseitiger Fürsorge geprägt ist. Lydia, eine Freundin, die gestorben ist, prägt ihre Entscheidungen und Beziehungen, auch wenn selten direkt über sie gesprochen wird. Ihre Geschichte wird schrittweise aufgedeckt und gibt der Handlung emotionale Tiefe, ohne dominant zu sein. Eine zentrale Rolle spielt das Haus, in dem viele Szenen stattfinden: Es ist mehr als ein Treffpunkt; es steht für Zusammenhalt, Erinnerung und das, was verloren gegangen ist. Hier verdichten sich die Dynamiken der Figuren – zwischen Party, Intimität und unausgesprochenen Spannungen. O’Hares Stil ist direkt, rhythmisch und dialogstark. Sie erzählt offen über Sexualität, Körperbilder und Drogenkonsum und verzichtet auf moralische Distanz. Kokain, Ecstasy und Alkohol erscheinen ebenso selbstverständlich wie Unsicherheiten in Beziehungen und Freundschaften. Diese Ehrlichkeit macht die Figuren greifbar, ohne sie zu idealisieren oder zu verurteilen. Der Roman verzichtet bewusst auf eine klassische Entwicklungskurve oder ein versöhnliches Ende. Stattdessen entsteht ein realistisches Bild einer Freundesgruppe, die mit Verlust, Liebe und Chaos lebt, ohne dass alles aufgelöst wird. Eine Metaebene verstärkt diesen Eindruck: O’Hare spielt mit Genre-Erwartungen und unterläuft das gängige Muster, am Ende Ordnung und Stabilität herzustellen. Thirst Trap ist schnell, unterhaltsam und präzise erzählt, mit einem Gespür für Details, das die Geschichte nachhaltig wirken lässt. Es ist ein Roman, der seine Figuren ernst nimmt und das Lebensgefühl einer Generation überzeugend einfängt.
So wie der Titel, so auch die Geschichte
Weird Girls begleitet drei junge Frauen Anfang dreissig, die sich zwischen Freiheit, Orientierungslosigkeit und ihren Freundschaften bewegen. Jede von ihnen scheint nach etwas zu suchen, ohne genau zu wissen, was eigentlich fehlt. Dabei geht es weniger um grosse Ereignisse, sondern mehr um Stimmungen, Gespräche und das Gefühl, im eigenen Leben irgendwie nicht richtig anzukommen. Die Geschichte zeigt unterschiedliche Lebensentwürfe und wie verschieden Menschen mit denselben Fragen umgehen. Unterstützung untereinander war da, jedoch nicht diese tiefe Unterstützung die man eigentlich haben sollte unter besten Freundinnen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, in eine ganz andere Welt einzutauchen als meine eigene. Obwohl die Freundinnen im gleichen Alter sind wie ich, konnte ich mich mit ihrem Alltag nur teilweise identifizieren, da mein Leben mit zwei kleinen Kindern natürlich ganz anders aussieht. Der Schreibstil ist einfach und angenehm, trotzdem hat mich das Buch zu Beginn nicht wirklich gepackt und ich kam eher langsam voran. Erst gegen Mitte/Ende wurde es für mich etwas spannender und emotional greifbarer. Insgesamt bin ich aber etwas ratlos zurückgeblieben, weil ich den eigentlichen Sinn oder die Botschaft des Buches nicht ganz verstanden habe.
Description
+++ Wunderschön gestaltete Schmuckausgabe mit Farbschnitt – nur, solange der Vorrat reicht +++
In einer WG in Belfast haben die Freundinnen Maggie, Harley und Róise ihre wilden Zwanziger erlebt . Doch nach dem schrecklichen Verlust ihrer Freundin Lydia droht die Freundschaft zu zerbrechen. »Weird Girls« ist eine bittersüße Geschichte darüber, dass das Leben nicht rosarot ist, aber echte Freundinnen immer füreinander da sind .
Book Information
Author Description
Gráinne O’Hare stammt ursprünglich aus Belfast und ist derzeit Doktorandin der englischen Literatur mit Schwerpunkt auf dem 18. Jahrhundert. »Weird Girls« ist ihr Debütroman.
Posts
»Das ist nicht das Ende.« ♾️
„Weird Girls“ erzählt von den Freundinnen Maggie, Harley und Róise, die in einer WG in Belfast gemeinsam ihre wilden Zwanziger verbringen. Nach dem tragischen Tod ihrer Freundin Lydia wird ihre enge Freundschaft jedoch auf die Probe gestellt. Der Roman verbindet Humor und Melancholie und zeigt, wie wichtig echte Freundschaften sind, selbst wenn das Leben aus den Fugen gerät. 🫂 Die Geschichte von Maggie, Harley, Róise und Lydia hat mich an einigen Stellen zutiefst berührt, weil sie die Komplexität von Freundschaften beleuchtet, die durch unerwarteten Verlust auf die Probe gestellt werden. Besonders schätzte ich die ungeschönte Darstellung der Dynamik zwischen den Freundinnen, die von Streit, Distanz und Unsicherheiten geprägt ist. Gleichzeitig strahlt die Erzählung eine unterschwellige Wärme aus, die verdeutlicht, dass einige Verbindungen selbst in den schwierigsten Zeiten Bestand haben. 💀 Obwohl der Roman unglaublich intensiv, roh und ehrlich ist, hatte ich bei der Freundinnengruppe das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen. Maggie, Harley und Róise waren mir die meiste Zeit über unsympathisch, was vor allem an ihrem exzessiven Drogen- und Alkoholkonsum sowie ihrem toxischen Verhalten lag. 🍾 Das Buch widersetzt sich bewusst gängigen Erwartungen, indem es keine perfekte Heilung, keine signifikante Entwicklung und keinen klaren Abschluss bietet. Der Titel „Weird Girls“ beschreibt die Freundinnengruppe aus Belfast treffend, da ihre Leben weit von den gesellschaftlichen Normen für 30-jährige Frauen abweichen. 🪩 Eine bittersüße Geschichte, die die ehrliche und chaotische Realität weiblicher Freundschaften einfängt, dabei aber oft oberflächlich bleibt und innere Konflikte eher auslässt. 💭

🍾💁♀️🐢🌵❄️🏚️
•Rezensionsexemplar• „Weird Girls“ hat mich wirklich positiv überrascht! Ich bin mit einer ganz anderen Erwartung an das Buch herangegangen, wurde aber keinesfalls enttäuscht. Von Anfang bis Ende war es super unterhaltsam, gleichzeitig aber auch an vielen Stellen nachdenklich stimmend & teilweise sogar ein Buch, das zur Selbstreflexion anregt. Besonders geliebt habe ich die einzelnen Mädels. Jede von ihnen ist auf ihre eigene Art einzigartig, sympathisch & unglaublich authentisch. Der Humor der Charaktere zieht sich durch das ganze Buch & hat dafür gesorgt, dass ich immer weiterlesen wollte. Gleichzeitig werden Themen angesprochen, in denen sich wahrscheinlich viele Leser wiedererkennen können, was die Geschichte noch greifbarer macht. Ich fand es total spannend zu verfolgen, wie sich die Figuren im Laufe der Handlung entwickeln. Ihre Entwicklungen wirken nachvollziehbar & haben mir richtig gut gefallen. Das Ganze hatte für mich stellenweise sogar ein bisschen das Gefühl, einen Podcast zu hören, locker, ehrlich, unterhaltsam & nahbar. Optisch müssen wir eigentlich gar nicht lange sprechen: Das Buch sieht einfach fantastisch aus. Absolute 100 von 10! Für mich war „Weird Girls“ eine Mischung aus Humor, Tiefgang, Selbstreflexion & großartigen Charakteren. Definitiv eine Leseempfehlung.

Es war wild...
Vielen Dank an Netgalley für dieses Hörbuch 💞 Ich habe mich sehr darauf gefreut, weil der Klappentext extrem unterhaltsam klang. Auch das Cover sieht ansprechend aus. Jedoch hatte ich eine Zeit lang ziemlich Mühe, die verschiedenen Personen auseinanderzuhalten, doch später ging auch dies. Die Story(s) war(en) einfach mega unterhaltsam und ich hatte eine gute Zeit mit dem Buch. Jedoch fand ich die Drogenverherrlichung ein wenig blöd und hätte mir dafür eine kleine Notiz am Anfang/Ende des Buches gewünscht, weil dies einfach nicht gut ist! Zudem war es auch ein bisschen ätzend, dass alle ständig sturzbetrunken waren. Trotzdem war es ein sehr tolles und witziges Buch 🥰
Das echte Weird Girl war ich, weil ich dachte das wird cozy 🫠
Okay, ich geb’s zu: Dieses Buch war ein absoluter Cover-Kauf. Das Cover hat mich angelächelt und ich dachte mir: „Ja komm, das wird bestimmt gut sein.” (I mean - guckt euch das Cover mal an. Wie cool ist das denn!) 🐆 Der Klappentext (den ich natürlich erst zuhause gelesen habe, wie ein verantwortungsvoller Mensch) klang dann tatsächlich auch ziemlich vielversprechend. Drei Freundinnen in einer runtergerockten WG mit Schildkröte? Ehrlich, das hatte Potenzial. Leider bestand dieses Potenzial dann hauptsächlich daraus, dass alle Figuren dauerhaft entweder betrunken, high oder mitten in einer existenziellen Krise waren. Wahrscheinlich alles gleichzeitig. Über 300 Seiten gezogen. Der Schreibstil ist sehr direkt, roh und chaotisch — vermutlich absichtlich, damit man sich besser in die verwirrten Köpfe der Charaktere hineinversetzen kann. Mission erfüllt, ich war irgendwann auch komplett verwirrt. Vielleicht ist das einfach die authentische „Millennial in den Dreißigern“-Experience. Wer weiß. Die Story fühlt sich stellenweise extrem echt an. Nicht dieses hübsche Instagram-Erwachsenwerden mit Matcha Latte und Kerzenlicht, sondern eher: emotionale Überforderung, schlechte Entscheidungen und ein Kater des Lebens. Sicher gibt es Leute, die genau DAS feiern, weil es ehrlich und ungefiltert wirkt. Für mich war’s leider einfach nur anstrengend. Wenn ihr Bücher mögt, in denen die Figuren kein Blatt vor den Mund nehmen und sich kollektiv durchs Leben schleppen wie ein Haufen übermüdeter Waschbären mit Bindungsängsten — dann könnte euch das gefallen. 🦝 Ich persönlich hätte aber lieber einfach nur die Schildkröte kennengelernt.

Ich habe Weird Girls als E Book gelesen 📚✨ Das Cover ist wirklich wunderschön gestaltet 😍 Darüber kann man absolut nicht diskutieren 💕 Der Klappentext klang außerdem sehr emotional und spannend 🌙 Leider konnte mich die Geschichte persönlich nicht wirklich packen 🥺 Für mich ging es überwiegend um Alkoholexzesse, Drogenkonsum und Partys 🍸💊🎉 Dadurch habe ich leider keine richtige Verbindung zu den Charakteren aufbauen können Trotzdem denke ich, dass viele andere Leserinnen und Leser das Buch lieben werden 💫 Geschmäcker sind schließlich verschieden 😊 Für mich war es leider einfach nicht das richtige Buch 📖

Leider enttäuschend
Das Hörbuch „Weird Girls“ von Gráinne O’Hare, ist unter dem Argon Verlag am 07.05.2026 erschienen und dauert 7 Stunden und 28 Minuten. Die Sprecherin ist Rebecca Veil. Maggie, Harley und Róise leben zusammen in einem Haus in Belfast. Bis vor einem Jahr hat dort auch ihre Freundin Lydia mit ihrer Schildkröte gelebt, bis sie bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen ist. Die drei Freundinnen versuchen nun, ihre Trauer zu verarbeiten sowie sich selbst in ihren Dreißigern zu finden. Der Klappentext war vielversprechend und auch die Sprecherin hat mir gut gefallen. Leider konnte die Story nicht überzeugen. Die Handlung empfand ich als sehr wirr, ich hatte bis zum Schluss Probleme damit zu unterscheiden, um welche der Freundinnen es gerade geht. Außer Sex, Partys und Drogeneskapaden ließ sich kein roter Faden erkennen, auch die persönliche Weiterentwicklung der ziemlich oberflächlichen Charaktere ließ auf sich warten. Ab und zu kamen witzige Szenen vor, bei denen ich schmunzeln musste. Das war aber leider auch schon alles, was das Buch bei mir ausgelöst hat, außer vielleicht Langeweile. Schlussendlich war ich einfach froh, das Hörbuch beendet zu haben.
Gute Unterhaltung
Denn "Weird Girls“ ist anders und genau das macht dieses Buch so besonders. 🐆 Schon das auffällige Cover und der dazu passende Farbschnitt versprechen eine Geschichte, die aus der Reihe tanzt und genau das bekommt man auch. Der Roman ist intensiv, manchmal ein bisschen roh, aber gleichzeitig unglaublich ehrlich und fesselnd. Im Mittelpunkt stehen Freundschaft, Identität und das Gefühl, nicht so richtig dazuzugehören, Themen, die viele kennen, aber selten so authentisch erzählt werden. Die Figuren sind kantig, nicht perfekt, aber gerade dadurch wirken sie so echt. Ich mochte besonders, wie mutig und ungeschönt ihre Gedanken und Entscheidungen dargestellt werden. Der Schreibstil ist direkt, lebendig und berührend, aber genau das sorgt dafür, dass man nicht einfach nur liest, sondern wirklich mitfühlt. Es ist kein „leichter“ Roman für zwischendurch, sondern einer, der hängen bleibt und zum Nachdenken anregt. Für mich ist Weird Girls, intensiv, ehrlich und einfach anders, als die Romane, die ich sonst so lese. Ein Buch über das Anderssein und darüber, dass genau darin oft die größte Stärke liegt. 💛 Ein besonderer Roman, der definitiv im Kopf bleibt.
Nein, einfach nein.
Ich wollte dieses Buch wirklich mögen. Weird Girls war für mich ein absoluter Cover-Kauf: wunderschön gestaltet, düstere Atmosphäre, klang nach einer intensiven Geschichte über Freundschaft, Verlust und persönliche Entwicklung. Aber leider war es am Ende eher ein literarischer Schleudergang mit verschüttetem Wodka auf dem Beifahrersitz. Nein, einfach nein. Die Story hatte für mich zu keinem Zeitpunkt einen wirklichen roten Faden. Statt Spannung oder Tiefe wirkte alles wie lose aneinandergereihte Szenen voller Alkohol-, Drogen- und Selbstzerstörungsexzesse. Dazu kamen permanente Zeitsprünge, die so chaotisch erzählt wurden, dass ich irgendwann komplett den Überblick verloren habe. Man wusste oft weder, wo man gerade ist noch wann. Besonders schade fand ich, dass mir keine der Protagonistinnen sympathisch war. Natürlich müssen Figuren nicht „liebenswert“ sein, um interessant zu wirken, aber hier fehlte mir einfach jede emotionale Verbindung. Ich konnte weder mitfühlen noch ihre Entscheidungen nachvollziehen. Und genau da liegt für mich das größte Problem: Die eigentliche Botschaft ging völlig unter. Themen wie Trauerverarbeitung, Freundinnenschaft oder eine echte Entwicklung des Mindsets wurden zwar angerissen, aber nie wirklich ausgearbeitet. Statt emotionaler Tiefe blieb bei mir nur Chaos zurück. Optisch ein Volltreffer. Inhaltlich leider ein komplettes Durcheinander mit Kunstfilter darüber.
Joa
Das Buch ist für alle Fans von Büchern über Freundinnenschaft und für alle Millenials, die verstehen, warum man mit fast 30 Jahren noch an der Kippe zum Erwachsen werden steht. Und wenn es um weirde Girls geht, dann könnt ihr damit rechnen, dass ich mir das Buch vornehme. In diesem Fall hat die Autorin eine Gruppe Freundinnen porträtiert, die in Belfast in einer WG wohnen und nach dem Tod ihrer Freundin ihr Leben in verschiedene Richtungen ausleben. Irgendwie in der Trauer vereint, irgendwie in der Trauer zerrüttet. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Schwere, die dabei auf der Geschichte rund um die Bewältigungsstrategien der jungen Frauen liegt. Irgendwo zwischen Drogenexzessen und problematischen Essverhalten symbolisiert noch das gemeinsame Haus den Zerfall der Gruppe, weil eine Person nicht mehr anwesend ist. Und dabei ist der Schreibstil doch locker und leicht und in der Wortwahl dem Alter der Protagonistinnen angemessen. Deshalb ließ sich das Buch auch trotz schwerer Themen leicht lesen, auch weil es mit einer Prise schwarzen Humor kommt. Allerdings fiel es mir schwer die Individualität der Freundinnen Maggie, Harley und Róise ganz aufzunehmen. Ich musste immer wieder stark überlegen, wer nun wer ist und was die einzelne Person ausmacht. Das hätte ich mir stärker herausgearbeitet gewünscht, weil im Nachhinein die Grenzen für mich zu stark verschwommen sind und ich nur noch die Gruppe sehe, anstatt das einzelne Schicksal. Das mag auch daran liegen, dass über die etwa 300 Seiten zu wenig Highlights passiert sind. Es kann sein, dass die Autorin einfach ein Gesamtbild über die Situation malen wollte, aber für mich hätten noch prägnantere Ereignisse geschehen müssen, um wirklich Spaß am Buch zu haben.

Weird Girls von Gráinne O’Hare Ich liebe die Buchgestaltung! Sternzeichen Leopard 🤣✨🐆 Drei Frauen in Belfast, eine Freundschaft voller Chaos und der Verlust einer Freundib, der wie ein Schatten über allem liegt. Maggie, Harley und Róise treiben zwischen durchfeierten Nächten, Alkohol, Drogen und dem Gefühl festzustecken durchs Leben. Je weiter die Geschichte voranschreitet, desto deutlicher wird, dass hinter all dem Lärm eigentlich Trauer steckt, Überforderung und die Angst, erwachsen werden zu müssen. Ich hatte bei diesem Buch wirklich hohe Erwartungen. Und ja, genau diese kaputte, komplizierte Freundschaftsstimmung fängt das Buch stellenweise richtig gut ein. Besonders Róise mochte ich gern, weil sie für mich noch am „einfachsten“ lesbar war. Ich hatte große Schwierigkeiten dem Hörbuch zu folgen. Der Schreibstil ist extrem sprunghaft und teilweise ziemlich chaotisch, wodurch ich immer wieder den Anschluss verloren habe. Viele Szenen sind ein Rausch aus Partys, Alkohol und Eskapaden, ohne dass die emotionalen Momente genug Raum bekommen haben. Gerade die Themen Trauer, Freundschaft und persönliche Entwicklung hätten für mich noch viel tiefer gehen dürfen. Ich möchte nicht sagen, der Schreibstil war katastrophal… aber mich hat es irgendwann sauer gemacht weil ich nichts verstanden habe. Was ich aber gut fand, das Buch bricht bewusst mit typischen Erwartungen. Keine perfekte Heilung, keine große Wandlung, kein sauberer Abschluss. Stattdessen ein ehrliches Bild zwischen Orientierungslosigkeit und Stillstand. Irgendwie frustrierend, aber gleichzeitig auch ziemlich authentisch. Für alle, die atmosphärische, chaotische Geschichten über komplizierte Freundschaften mögen und eher ein Gefühl rüberbringen statt einem klassischen Plot.
Wow, was war das denn bitte?! 😂 Meine erste richtig wilde Party ... auf der Couch - und fast durchgemacht 😎🙌🏻 Über Cover und Farbschnitt müssen wir eigentlich gar nicht sprechen, oder? 🐆 Einfach nur ein absoluter Hingucker! Die Story war allerdings etwas anders, als ich erwartet hatte: weniger tiefgehende Handlung, dafür umso mehr Eskalation - Alkohol, Drogen und exzessive Partynächte. Im Mittelpunkt stehen Harley, Maggie und Róise, die seit einem tragischen Unfall nur noch zu dritt sind. Ihre vierte Freundin Lydia ist gestorben, und keine von ihnen hat wirklich mit dem Verlust abschließen können. Zu vieles blieb unausgesprochen, weil dem Unglück ein Streit vorausging. Entgegen meiner Erwartungen geht es weniger um Trauerbewältigung als vielmehr um ein Leben nach dem Motto: Sex, Drugs & Rock 'n' Roll. Klingt vielleicht erstmal oberflächlich - aber genau das hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und habe mich komplett mitreißen lassen. Besonders schön fand ich, dass die Freundschaft der drei trotz allem immer im Mittelpunkt steht. Egal, was passiert. Wahrscheinlich ist das kein Buch für jeden - aber die Leseprobe gibt direkt einen ehrlichen Vorgeschmack. Danach weiß man ziemlich schnell, ob es einen packt oder nicht. Ich für meinen Teil hatte definitiv Spaß mit den 'Weird Girls' von Gráinne O'Hare. ✨️📚

ᴡᴇɪʀᴅ ɢɪʀʟꜱ /Rezensionsexemplar von Gráinne O’Hare war für mich kein Buch, das perfekte Freundschaften zeigt — sondern echte. Chaotische. Verletzliche. Ehrliche. 🤍 Die Geschichte von Maggie, Harley und Róise hat mich unglaublich berührt, weil sie zeigt, wie kompliziert Freundschaften sein können, wenn Trauer plötzlich alles verändert. Nach dem Verlust von Lydia fühlt sich nichts mehr leicht an, und genau diese rohe Emotionalität zieht sich durch das ganze Buch. Ich mochte besonders, wie ungeschönt die Dynamik zwischen den Freundinnen erzählt wird. Es gibt Streit, Distanz, Unsicherheiten und dieses Gefühl, Menschen zu verlieren, obwohl sie eigentlich noch da sind. Gleichzeitig steckt so viel Wärme zwischen den Zeilen, dass man beim Lesen merkt: Manche Verbindungen halten selbst dann noch, wenn alles auseinanderzufallen scheint. 💄 Die Atmosphäre in Belfast, die Erinnerungen an die wilden Zwanzigerjahre in der WG und die melancholische Grundstimmung haben das Buch für mich sehr intensiv gemacht. Nicht laut dramatisch — sondern still schmerzhaft und dadurch unglaublich nahbar. 💃 Weird Girls ist für mich eine bittersüße Geschichte über Trauer, das Erwachsenwerden und darüber, dass Freundschaft manchmal bedeutet, gemeinsam kaputt zu sein und trotzdem nicht loszulassen. ✨ Ein Buch, das weh tut, aber auch tröstet. ⭐️4
Wunderschön verpacktes Chaos 🐆
Weird Girls war für mich definitiv ein Coverkauf. Das Buch sieht einfach wunderschön aus und auch der Klappentext klang nach einer Art von Geschichte, die ich gerne lese. Leider konnte die Handlung meine Erwartungen am Ende nicht erfüllen. Während des gesamten Buches hatte ich das Gefühl, darauf zu warten, dass die Geschichte „richtig losgeht“. Ich konnte kaum eine emotionale Verbindung zu den Figuren aufbauen und selbst gegen Ende fiel es mir schwer, mir zu merken, wer eigentlich wer ist. Besonders schwierig fand ich den Schreibstil. Die Erzählweise ist extrem sprunghaft, teilweise fast chaotisch, wodurch ich immer wieder den Anschluss verloren habe. Dazu kommen permanente Zeitsprünge, die für mich oft so unübersichtlich erzählt wurden, dass ich irgendwann weder wusste, wo man sich gerade befindet noch in welcher Zeit die Szene spielt. Viele Passagen bestehen aus einem regelrechten Rausch aus Partys, Alkohol und Eskapaden. Dadurch hatten die emotionalen Themen für mich zu wenig Raum. Gerade Trauer, Freundschaft oder persönliche Entwicklung hätten meiner Meinung nach deutlich tiefer ausgearbeitet werden können. Ich möchte nicht sagen, dass der Schreibstil „schlecht“ ist – aber irgendwann hat mich das permanente Gefühl, nichts wirklich greifen zu können, tatsächlich frustriert. Trotzdem gab es Aspekte, die ich spannend fand. Das Buch bricht bewusst mit typischen Erwartungen: keine perfekte Heilung, keine große Charakterentwicklung und kein sauber aufgelöstes Ende. Stattdessen zeigt es auf ziemlich ehrliche Weise Orientierungslosigkeit, Stillstand und das Gefühl, auch mit 30 noch nicht „angekommen“ zu sein. Oft dachte ich mir zwar: „Ihr seid erwachsen, hört doch endlich auf zu leben wie Teenager auf Dauerparty.“ Gleichzeitig fand ich es aber auch erfrischend authentisch, dass hier mit der gesellschaftlichen Vorstellung gebrochen wird, man müsse mit 30 längst Familie, Haus und einen komplett sortierten Lebensplan haben. Was mir hingegen gar nicht gefallen hat, war die teilweise sehr unkritische Darstellung von Drogenkonsum. Besonders der Umgang mit Substanzen wie Koks wirkte auf mich stellenweise eher normalisierend oder romantisierend. Die eigentliche Botschaft des Buches ging für mich dadurch leider etwas verloren. Themen wie Trauerbewältigung, Freundschaft oder persönliche Entwicklung werden zwar angerissen, aber nie wirklich ausgearbeitet. Statt emotionaler Tiefe blieb bei mir am Ende vor allem Chaos zurück. Fazit: Ein optisch wunderschönes Buch mit interessanten Ansätzen und authentischen Gedanken über Orientierungslosigkeit im Erwachsenenalter – leider jedoch erzählt in einer für mich zu chaotischen und emotional distanzierten Weise.

Mir war’s zu Weird. Ja, das geht 🙉😂
💭 M E I N U N G Was ich mir vom Klappentext und der Leseprobe versprochen habe, war eine spannende Geschichte über Frauenfreundschaften in den Endzwanzigern/Anfangdreissigern mit einem Hauch Coming-of-Age. Was ich stattdessen bekommen habe, war eine Aneinanderreihung von Alkohlexzessen, Drogenkomsum und toxischem Verhalten - jedoch in mitten eines Settings, das mir eigentlich total gut gefallen hat, nämlich einer WG im irischen Belfast 🏡 🐢 Die drei Freundinnen waren, passend zum Cover, wild und verrückt unterwegs, aber so wirklich erreichen konnten mich ihre Erlebnisse nicht. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den einzelnen Mädels, trotzdem lernen will alle drei nur oberflächlich kennen. Vielleicht war es gewollt, dass alle drei total unsympathisch sind, ich weiß es nicht, aber ich habe keine wirkliche Bindung zu ihnen aufbauen können und mich auch überhaupt nicht mit ihnen identifizieren können. Das Lesen fühlte sich stellenweise an wie ein Rausch - chaotisch, sprunghaft, roh. Die Geschichte enthielt ein paar witzige Stellen, sodass ich wirklich ein paar mal laut auflachen musste, aber ansonsten blieb alles eher auf Distanz. Auch wenn der Titel „Weird Girls“ definitiv auf die drei Frauen zutrifft, deren Leben weit entfernt ist von dem, was die Gesellschaft von 30 jährigen Frauen erwartet, hat mich das Buch auf inhaltlicher Ebene leider nicht überzeugen können. Es fand keinerlei Entwicklung statt und ich nehme an, dass die drei ihr Leben auch heute noch genau so führen, wie beschrieben. Unterhaltsam war’s, aber ich war auch froh als es vorbei war. Wer auf Trash-TV steht, der könnte jedoch Gefallen an dem wilden Partyleben der drei Frauen daran finden 🐆 🪩 ⭐️ F A Z I T Eine chaotische Geschichte über Frauenfreundschaft, zwischen One-Night-Stands und Alkoholeskapaden, die definitiv aus der Reihe tanzt und leider nur an der Oberfläche kratzt, während die inneren Konflikte übergangen werden. Schade, davon habe ich mir wirklich mehr erhofft! Ich möchte niemandem das Buch ausreden, aber vielleicht sollte man erst die Leseprobe lesen, um einen Eindruck vom Schreibstil und Inhalt zu bekommen, anstatt sich das Buch voreilig zu kaufen :)

Drei Freundinnen, die in einer WG in Belfast zusammenwohnen, ihre „wilden Zwanziger“ zusammen verbracht haben, müssen mit dem schlimmen Verlust ihrer Freundin Lydia zurecht kommen. Der Klappentext verspricht echte Freundschaft, leider habe ich die im Buch so nicht gefunden. Das Buch ist ein hochwertiges Hardcover mit wunderschönem Farbschnitt! Leider hat mich die Geschichte aber so gar nicht abgeholt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen den Freundinnen, trotzdem lernt man alle nur sehr oberflächlich kennen, da es ständig nur um Partys, Alkohol und Drogen geht. Gerade der Drogenkonsum wurde für mein Empfinden zu sehr normalisiert. Mit fast 30 muss man sein Leben noch nicht durchgeplant oder „im Griff“ haben, man darf feiern, man darf auch mal übertreiben etc. aber so wie hier, dass man es auf jeder Party übertreibt (und das nicht nur wegen der Trauer, sondern eher so als Dauerzustand, den es schon zuvor gab) fand ich echt nicht gut. Da es oberflächlich bleibt, ist auch wenig Charakterentwicklung zu sehen und es findet auch kaum Trauerbewältigung statt.
Leider nicht ganz mein Fall…
Eins steht fest: Aus diesem Buch kann ich für mich persönlich leider nicht viel mitnehmen. Aber - wer in diesem Buch „weirde girls“ erwartet, der findet sie hier auf jeden Fall, denn der Titel ist definitiv Programm. Die drei Mädels haben im vergangenen Jahr eine ihrer engsten Freundinnen durch einen Unfall verloren und alle drei hängen nun in ihrer Trauer fest. Aber auch mit ihrem eigenen Leben und dem Erwachsenwerden struggeln die drei sehr. „Angekommen“ ist von den Mädels noch keines. Und so begleiten wir Maggie, Harley und Róise dabei, wie sie von einer Party in die nächste schliddern. Von einem Drogenkosum in den nächsten. Und der Alkoholkonsum war auch mehr als präsent. Das war für meinen Geschmack definitiv zu viel. Trotz des Titels des Buches hätte ich mir etwas mehr Tiefsinn gewünscht. Der Zusammenhalt der drei Freundinnen kam für mich leider nicht so gut rüber und auch eine Entwicklung der Charaktere gab es für mich im Laufe des Buches nicht wirklich. Doch vielleicht macht aber genau das dieses Buch aus?! Vielleicht ist das das Alleinstellungsmerkmal. Eine wilde Geschichte fernab von Erwartungen. Ohne perfekte Rollenbilder. Ohne Heilung. Ohne große Einsicht, ohne große Veränderungen und eine Suche, die auch zum Ende des Buches noch nicht abgeschlossen ist. Ich habe das Buch zwischendurch als Hörbuch gehört und fand es sehr schön eingesprochen. Auch wenn es durch die Zeitsprünge etwas chaotisch zu verfolgen war. Die ganzen irischen Namen hätte ich ohne das Hörbuch definitiv anders in meinem Kopf gehabt 🤫 Über das Cover und die Gestaltung müssen wir aber nicht sprechen oder?!😍🐆

Erzählstil bricht emotionale Tiefe
Weird Girls von Gráinne O'Hare handelt von den Freundinnen Harley, Maggie und Róise, die ihre beste Freundin Lydia verloren haben. Die Handlung spielt ein Jahr nach dem tragischen Unfall und zeigt, wie die drei nun ihre Freundschaft und ihre Leben mit ihren individuellen Problemen zusammenhalten müssen. Wir bekommen Einblicke in die Perspektiven aller drei Frauen, begleiten sie durch ihren unperfekten Alltag und lernen sie so nach und nach besser kennen. Jede von ihnen kämpft mit Problemen, wovon sie sich mit Partynächten und Alkoholexzessen ablenken. Den Schreibstil fand ich angenehm flüssig und einfach zu lesen. Auf eine humorvolle Art aber oberflächlich, die von tieferen Emotionen ablenkt. Damit schafft das Buch vermutlich genau das, was auch die Freundinnen versuchen: ihre schweren Emotionen und weitreichenden Probleme in vermeintlichem Spaß zu betäuben. Das macht das Buch einerseits humorvoll-leicht zu lesen, andererseits fiel es mir schwer, eine emotionale Bindung zu der Geschichte, aber auch zu den Personen aufzubauen. Insgesamt wirkt das Buch wie eine Momentaufnahme aus dem Leben der Freundinnen, nachdem diese durch einen schweren Verlust erschüttert wurden. Aus einem gesellschaftlich genormten Blickwinkel, den man als Leser beinahe automatisch einnimmt, wirkt das Geschehen wie eine aus dem Ruder laufende Aneinanderreihung von Ereignissen und man hofft die ganze Zeit auf Einsicht, Veränderung und Charakterentwicklung. Die Frauen aber müssen uns nichts beweisen, uns nichts lehren oder gesellschaftlichen Normen gerecht werden. Das Ende ist durchaus versöhnlich, bleibt aber eher offen und regt zum Nachdenken an. Als Lesende bekommt man keine fertige Moral aufgetischt, sondern lässt die Freundesgruppe so beiläufig ziehen, wie man in Ihr Leben getreten ist. Für viele Lesende ist die Lebensrealität der Frauen vermutlich sehr entgegengesetzt der eigenen, sodass eine Konfrontation verschiedenste Emotionen bis hin zu vollständigem Unverständnis auslösen kann. Darüber sollte sich meiner Meinung nach vorher bewusst gemacht werden. Ansonsten sehe ich diesen Aspekt als große Chance, die Geschichte wirken zu lassen, zu reflektieren und in Austausch zu kommen.
Ein verrückter Roadtripp durch Belfaster Clubs und Leben von 4 Freundinnen. Es geht um Trauer und das die Welt sich einfach weiter dreht obwohl es einem doch so Sch... geht. Um unerfüllte Wünsche, Enttäuschungen und Mut endlich Erwachsen zu werden oder eben auch nicht. Ich habe oft gelacht und oft mit gefühlt. Ich fand es wirklich so erfrischend, in einem Rutsch durchgesuchtet.
Weird Girls ist für mich eine dieser Geschichten, die sich nicht künstlich dramatisch anfühlen müssen, um nachzuhallen. Keine großen Läuterungen, kein übertriebener Knall, keine perfekt glattgebügelten Entwicklungen – sondern einfach drei Freundinnen, die zusammen und doch jede für sich versuchen, mit dem Leben klarzukommen. Genau das macht den Roman für mich so besonders: Er erzählt eine Geschichte, wie sie das Leben eben schreibt. Melancholisch, chaotisch, manchmal unfair, manchmal urkomisch. Besonders gefallen hat mir die Mischung der Charaktere. Die drei Frauen wirken greifbar und echt, mit all ihren Fehlern, Unsicherheiten und Eigenheiten. Manchmal waren sie mir zwar fast schon zu engstirnig oder festgefahren in ihrem Denken, aber gerade das machte sie glaubwürdig. Niemand ist hier perfekt, jede schleppt ihre eigenen Baustellen mit sich herum: Verlust, Trauer, Ängste, ungelöste Konflikte und Geheimnisse. Der Roman zeigt eindrucksvoll, wie unterschiedlich Menschen mit Schmerz umgehen und wie kompliziert Freundschaften werden können, wenn Vergangenheit und Gegenwart ständig ineinander greifen. Trotz der eher melancholischen Grundstimmung musste ich erstaunlich oft schmunzeln. Der trockene Humor und der Wortwitz sitzen einfach. Manche Szenen waren für mich echte Highlights. Die Anekdoten sind herrlich – wer hat nicht schon mal versucht, eine Weinflasche mit einem Schuh zu öffnen? Ich musste dabei wirklich lachen. Und alleine der Einstieg mit „Old Lady Cactus“ in der Disco war aus meiner Sicht unfassbar gut. Genau mein Humor. Auch sprachlich hatte der Roman immer wieder Momente, die hängen bleiben. Besonders dieses Zitat hat für mich perfekt die Mischung aus Chaos und Komik eingefangen: „Du bist doch betrunken“, flüstert Maggie aus voller Kehle. „Ich weiiiiiiß.“ Róise wirft den Kühlschrank fest zu. „schhhh!“ es ist nicht ganz klar, ob sie Maggie oder den Kühlschrank meint. Gleichzeitig behandelt das Buch schwere Themen mit einer angenehmen Ruhe. Ich mochte sehr, dass bestimmte Dinge, die der Geschichte zugrunde liegen – etwa die genauen Umstände des Todes der Freundin oder der große Streit – nicht sofort erklärt werden. Stattdessen entfaltet sich alles nach und nach, wodurch die Geschichte eine gewisse Spannung behält und emotional immer dichter wird. Besonders stark fand ich auch diesen Gedanken: Harley fragt sich, ob die anderen dasselbe empfinden wie sie, eine seltsame Erleichterung, dass die große Katastrophe alles andere in den Schatten stellt; dass sie fürs Erste nur Praktisches besprechen und die kleineren Verheerungen des Abends noch nicht ausdiskutieren müssen. Solche Momente machen den Roman emotional greifbar, weil sie zeigen, wie Menschen tatsächlich funktionieren, wenn etwas Schlimmes passiert: nicht immer logisch, nicht immer heldenhaft, sondern oft einfach überfordert. Nicht komplett überzeugt haben mich dagegen die Drogen-Eskapaden. Für meinen Geschmack hätten diese Szenen nicht unbedingt sein müssen, weil sie die Handlung kaum voranbringen. Die Geschichte hätte für mich auch ohne diesen Teil funktioniert. Das Ende kam dann überraschend plötzlich. Kein großes Finale, keine komplette Auflösung – (k)ein Happy End?! Irgendwie passend zur gesamten Stimmung des Romans, aber trotzdem hätte ich mir für manche Figuren noch etwas mehr Zeit gewünscht. Insgesamt ist Weird Girls für mich ein leiser, ehrlicher und gleichzeitig sehr humorvoller Roman über Freundschaft, Verlust und das Erwachsenwerden im Chaos des echten Lebens.
Dieses Buch ist schonungslos und bricht mit den Erwartungen. Einfach weird.
Worum geht’s? Harley, Róise und Maggie sind Ende 20 und verbringen ihre Tage wie mit Anfang 20: Mit Partys, Drogen und Alkohol. Über allem schwebt der Tod ihrer Freundin Lydia und die gemeinsame Wohnung, die immer unbewohnbarer wird. Es zeigt sich: Die Partyexzesse sind eine Bewältigungsstrategie. Wie war’s? Das Buch fühlt sich wie ein Coming-of-Age Roman nur mit deutlich älteren Protagonistinnen an. Wir begleiten Harley, Róise und Maggie durch ihren Alltag, ihre Partyexzesse und One-Night-Stands. Stellt euch also auf jede Menge Alkohol und Drogen ein. Es war unterhaltsam, witzig, aber auch tragisch, denn: Eigentlich sind sie alle nicht zufrieden damit, wie ihr Leben läuft. Aber sie schaffen es nicht sich selbst aus diesem Hamsterrad befreien. Die Protagonistinnen fand ich weder besonders sympathisch, noch nachvollziehbar in ihrem Handeln (ich stelle mir ihr Leben so anstrengend vor). Dennoch waren sie absolut authentisch. Immer wieder wird auch klar: Sie tun sich gegenseitig nicht gut. On top kommt ihre Wohnung, die auf so vielen Ebenen ein Sinnbild ihres Lebens und ihrer Freundschaft ist. Was ich an dem Buch super spannend finde ist, dass es stilistisch mit den gängigen Erwartungen bricht. Die Protagonistinnen sind „weird“, sie entsprechen nicht den Normen und Rollenbildern von Frauen um die 30. Es dreht sich einiges im Kreis und die Charakterentwicklung erfolgt langsam. Es gibt keinen krassen Plottwist, keine Heilung. Um es mit Worten aus dem Buch zu sagen: Es ist wie "auf einer Sauftour geschrieben […], mit ungewissem Ende. So wie das Leben" (S. 222). Und genau das macht das Buch für mich besonders. Mein wesentlicher Kritikpunkt ist der Schreibstil. Ich habe bis zum Schluss gebraucht, um damit warm zu werden. Es gab immer wieder kleine Sprünge, die mich rausgerissen haben. All in all gefällt mir das Buch mit etwas Abstand gut. Ich glaube aber, dass es nicht jeden Geschmack treffen wird.

Die ersten 100 Seiten habe ich wirklich gebraucht um reinzukommen , weil der Schreibstil sehr anders war. Man musste beim lesen immer aufpassen, weil plötzlich die Perspektiven geändert wurden & es auch mal in die Vergangenheit ging. Aber dann hat mir das Buch gut gefallen. Das Ende fand ich sehr unbefriedigend. Außerdem hat es mir sehr leid getan wie sie mit der Schildkröte umgegangen sind.
Also bei diesem Buch ist der Name Programm 😅🤣😂Ich fand es wirklich ziemlich Weird 🫣🤭 Am Anfang hatte ich tatsächlich ein paar Startschwierigkeiten um in die Geschichte reinzukommen. Obwohl der Schreibstil der Autorin sich verbessert hat und man gut durch das Buch gekommen ist, hat mich die Geschichte leider so garnicht abgeholt 😢 Die Charaktere machen für mich nur eine oberflächliche Entwicklung durch, es geht hauptsächlich darum den Schmerz durch Drogen, Sexeskapaden, Alkohol und ordentlich Party zu betäuben. Ich hätte mir gewünscht, das sie das Traumata richtig angehen und somit auch eine starke Entwicklung nach vorne machen. Auch die Geschichte von Lydia, war mir da echt zu oberflächlich angerissen 🥺🫣 Optisch ist das Buch jedoch eine Wucht 🥰😍 Der Leoprint mit den Lila/Gelben Absetzungen sieht einfach nur wahnsinnig hübsch aus 🤩 Leider ist Aussehen in diesem Fall nicht alles 🤷♀️

„es wird aber nicht böse enden, das verspreche ich", hatte lydia gesagt. - s. 25. drei frauen, eine schildkröte und eine WG in belfast. nach dem verlust ihrer freundin lydia versuchen sich die drei durchs leben und ihre trauer zu navigieren. als leser:innen erhalten wir viele rückblicke und erinnerungen, die nicht nur erklären, was die freundinnenschaft der ehemals vier so gepragt hat, sondern bekommen auch einen ganz speziellen und intimen blick auf die einzelnen geschichten von maggie, harley und róise. zwischen comeing of age und coping mechanismen - irish seggs, druggs and rock'n'roll. vor allem druggs. viel davon. not gonna lie - davon hätte es gerne weniger haben können. es werden entweder drogen gekauft, gesucht oder konsumiert. es wirkt für mich nicht wie ein reine trauer kompensation, sondern wie ein normaler teil des alltags - das weg rennen vor einem selbst als logische konsequenz von allem, hand in hand mit der nächsten nase koks. denn neben weird sind die girls vor allem eins: lost. sprunghaft, chaotisch und nicht so richtig wissend, wie man mit problemen umgeht. klingt schlüssig für ein comeing of age - aber ist es noch ein richtiges comeing of age, wenn alle protas um die 30 sind? vielleicht bin aber auch nur ich zu alt (34, lol) und zu abstinent dafür. denn auch wenn ich niemanden so richtig greifen konnte, bleibt die story vor allem eins: roh und authentisch. trauer und freundinnenschaft und einem wg-haus, als den symbolischen verfall einer ära. gráinne o'hare has served and ate at the same time. die übersetzung von anna-nina kroll steht dem in nichts nach - wie viele anglizismen müssen stehen gelassen werden? how much „yolo" und „underboob" verträgt eine deutsche übersetzung? eine schmale gratwanderung - wundervoll umgesetzt. die weird girls wären nicht meine freundinnen und sind leider auch nicht mein buch geworden. aber auch coco mellors war nicht meins und dennoch (zurecht) bestselling author. wenn ihr also fan von „cleopatra und frankenstein" seid, dann werdet ihr auch dieses buch lieben. und leo farbschnitt? holla at me!! p.s. nur liebe an barnaby, die schildkröte

Lost girls.
Drei Freundinnen in Belfast werden 30. Die dritte im Bunde bleibt für immer 29. Es geht um Trauer, um Realitätsflucht und klarkommen. Mit sich. Mit der Welt. Damit nicht mehr Mitte 20 zu sein aber immer noch das selbe Leben zu führen. Es wird viel konsumiert. Aber irgendwie nie der Rausch an sich gezeigt. Nur die hässlichen Seiten. Das nicht klarkommen. Das nachts kein Taxi finden. Das aus fremden Schlafzimmern stolpern. Im Buch wird das Leben der Freundinnen roh und authentisch beschrieben, wie messy Trauer sein und wie verloren sich erwachsen werden anfühlen kann. Richtigen Mehrwert hat mir die Story aber nicht geben können. Trotzdem hab ich die drei jetzt auch schon ein bisschen ins Herz geschlossen. Wild. 3/5
Eine chaotisch Gruppe von weird Girls
Optisch ist es ein absoluter Hingucker, inhaltlich war es leider nicht meins. Es geht sehr viel um Alkohol- und Drogenkonsum, Partys und Affären. Die Emotionen, die ich erwartet habe, sind für mich völlig auf der Strecke geblieben. Es wirkte alles recht platt und repetitiv. Ich verstehe viele Verhaltensweisen der 3 Frauen, gerade da jede Person anders mit Trauer umgeht. Nichtsdestotrotz habe ich hier viel mehr zwischenmenschliche Beziehungen erwartet und mehr Dialoge über die Freundschaft und die verstorbene Freundin. Ich habe einfach viel mehr Emotionen erwartet und die so gar nicht bekommen leider. Viele Themen wie z.B. Essstörung wurden nur ganz kurz thematisiert und auch nicht aufgearbeitet und das beschreibt für mich das Buch ganz gut. Es passiert schon viel, aber alles sehr kurzweilig beschrieben, wodurch ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen konnte. Das Buch hat durchaus Potential und ich bin mir sicher, dass es vielen gefallen wird, die was kurzweiliges mit einer chaotischen Freundesgruppe um die 30Jahre suchen. Das Buch war nicht schlecht, durchaus unterhaltsam, aber für mich nicht das Richtige.
Ich habe es in 2 Tagen locker runtergelesen, hat mir sehr gefallen.
Eine schön zu lesene Geschichte über das Leben mehrerer Freundinnen. Jede hat ihre Sorgen und Probleme und trotzdem lässt sich das Buch so angenehm lesen und ist nicht zu schwer durch den schönen Schreibstil. Ich mag die schlechten Entscheidungen der Protagonistinnen in Bezug auf zu viel Koks und zu viel Sex mit Fremden. Warum soll man auch immer alles richtig machen im Leben. Das wär langweilig! Ich mag auch, dass am Ende nicht alle Probleme und Sorgen gelöst sind. Wie im echten Leben halt :)
„Weird Girls“ fühlt sich an wie ein Abend, der viel zu lange geht — irgendwo zwischen Vodka Cranberries, Selbstzerstörung, Freundschaft und der Frage, ob man mit Ende 20 eigentlich jemals wirklich weiß, was man tut. Ich mochte total, dass sich das Buch nicht perfekt anfühlt. Die Mädels machen Fehler, treten auf der Stelle, verletzen sich gegenseitig und schaffen trotzdem kleine Fortschritte. Genau das hat es für mich so echt gemacht. Man liest nicht einfach über sie — man lebt diesen Chaoszustand irgendwie mit ihnen mit. Besonders stark fand ich die Dynamik der Freundinnen-WG und dieses Gefühl, dass keiner sich wirklich traut, etwas an der eigenen Situation zu verändern, obwohl alle merken, dass es so nicht weitergeht. Nur der Teil rund um Lydia und ihren Tod hätte für mich noch mehr Raum bekommen dürfen. Die Trauer war zwar immer präsent, aber emotional hätte da für mich noch mehr Tiefe drin sein können. Trotzdem: roh, chaotisch, traurig und gleichzeitig irgendwie warm. Ein Buch wie Konfetti auf klebrigen Küchenfliesen um 4 Uhr morgens. ✨

Drei Freundinnen in Belfast. Partys, Affären, Trauer. Ein unsichtbarer Motor. Scharfe Dialoge, hohes Tempo, keine einfachen Antworten.
Thirst Trap von Gráinne O’Hare ist ein eindrucksvolles Debüt, das Freundschaft, Verlust und Selbstsuche mit sprachlicher Präzision und erzählerischem Tempo verbindet. Im Zentrum stehen Maggie, Roisé und Harley, drei Frauen Anfang 30 in Belfast, deren Freundschaft von Nähe, Rivalität und gegenseitiger Fürsorge geprägt ist. Lydia, eine Freundin, die gestorben ist, prägt ihre Entscheidungen und Beziehungen, auch wenn selten direkt über sie gesprochen wird. Ihre Geschichte wird schrittweise aufgedeckt und gibt der Handlung emotionale Tiefe, ohne dominant zu sein. Eine zentrale Rolle spielt das Haus, in dem viele Szenen stattfinden: Es ist mehr als ein Treffpunkt; es steht für Zusammenhalt, Erinnerung und das, was verloren gegangen ist. Hier verdichten sich die Dynamiken der Figuren – zwischen Party, Intimität und unausgesprochenen Spannungen. O’Hares Stil ist direkt, rhythmisch und dialogstark. Sie erzählt offen über Sexualität, Körperbilder und Drogenkonsum und verzichtet auf moralische Distanz. Kokain, Ecstasy und Alkohol erscheinen ebenso selbstverständlich wie Unsicherheiten in Beziehungen und Freundschaften. Diese Ehrlichkeit macht die Figuren greifbar, ohne sie zu idealisieren oder zu verurteilen. Der Roman verzichtet bewusst auf eine klassische Entwicklungskurve oder ein versöhnliches Ende. Stattdessen entsteht ein realistisches Bild einer Freundesgruppe, die mit Verlust, Liebe und Chaos lebt, ohne dass alles aufgelöst wird. Eine Metaebene verstärkt diesen Eindruck: O’Hare spielt mit Genre-Erwartungen und unterläuft das gängige Muster, am Ende Ordnung und Stabilität herzustellen. Thirst Trap ist schnell, unterhaltsam und präzise erzählt, mit einem Gespür für Details, das die Geschichte nachhaltig wirken lässt. Es ist ein Roman, der seine Figuren ernst nimmt und das Lebensgefühl einer Generation überzeugend einfängt.
So wie der Titel, so auch die Geschichte
Weird Girls begleitet drei junge Frauen Anfang dreissig, die sich zwischen Freiheit, Orientierungslosigkeit und ihren Freundschaften bewegen. Jede von ihnen scheint nach etwas zu suchen, ohne genau zu wissen, was eigentlich fehlt. Dabei geht es weniger um grosse Ereignisse, sondern mehr um Stimmungen, Gespräche und das Gefühl, im eigenen Leben irgendwie nicht richtig anzukommen. Die Geschichte zeigt unterschiedliche Lebensentwürfe und wie verschieden Menschen mit denselben Fragen umgehen. Unterstützung untereinander war da, jedoch nicht diese tiefe Unterstützung die man eigentlich haben sollte unter besten Freundinnen. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, in eine ganz andere Welt einzutauchen als meine eigene. Obwohl die Freundinnen im gleichen Alter sind wie ich, konnte ich mich mit ihrem Alltag nur teilweise identifizieren, da mein Leben mit zwei kleinen Kindern natürlich ganz anders aussieht. Der Schreibstil ist einfach und angenehm, trotzdem hat mich das Buch zu Beginn nicht wirklich gepackt und ich kam eher langsam voran. Erst gegen Mitte/Ende wurde es für mich etwas spannender und emotional greifbarer. Insgesamt bin ich aber etwas ratlos zurückgeblieben, weil ich den eigentlichen Sinn oder die Botschaft des Buches nicht ganz verstanden habe.










































