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Fuckgirl

4.1(119)
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About the book

FEMALE REVENGE: eine Künstlerin, ein radikaler Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau und hemmungsloser Sex Lustvoll, hart, anders Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein: erfolgreich, sexuell souverän, unabhängig – und völlig ungerührt davon, ob man sie dafür bewundert oder hasst. Eine Performancekünstlerin Ende dreißig, die nicht bereit ist, sich zu entschuldigen oder sich gar zu schämen. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust oder ihre Entscheidung, keine Kinder zu gebären. The main character? The opposite of a good girl! FUCKGIRL lebt in einer einseitig offenen, scheinbar glücklichen Ehe, in der sie den Ton angibt. Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, schmiedet sie einen Racheplan. Weibliche Solidarität, da ist sie sich sicher, ist das, was wir brauchen. FUCKGIRL ist der Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau, zur ewigen Wartenden, zur Frau, die sich Liebe verdienen muss. Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, Sex und Wut; ein Roman, der Monogamie und Non-Monogamie kritisch betrachtet, über gesunde und toxische Beziehungen reflektiert, Abhängigkeit und Selbstverrat ins Visier nimmt – und der Frage auf den Grund geht: Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung? Eine moralische Konfrontation in Romanform In roher, unverwechselbarer Sprache schreibt Bianca Jankovska über weibliche Verbundenheit, Rachegelüste, eine notwendige Portion Größenwahn und die Abwendung vom alles umfassenden männlichen Blick. Diese Geschichte ist: intensiv, körperlich, kompromisslos – und in ihrem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig.

Editions (2)

ISBN9783709982792
PublisherHaymon Verlag
Publication Date03/05/26
Pages296

Characteristics

2 reviews

ModerateModerateUnusualThoughtfulInformativeDisturbing

Reviews & Ratings

119 ratings

34 reviews

4.1

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  • jessvandermeer
    jessvandermeer

    386 Followers

    4.0

    Kein Buch, das jeder lieben wird. Aber definitiv eines, das Diskussionen verdient.

    Ich wusste schon nach wenigen Seiten: Dieses Buch wird anecken. Und genau das tut es! Ohne Rücksicht darauf, ob man sich dabei wohlfühlt. 📖 „Fuckgirl“ ist laut, provokant und manchmal fast schon unangenehm ehrlich. Immer wieder habe ich mich dabei ertappt, wie ich innerlich den Kopf geschüttelt habe – nur um kurz darauf zu merken, dass genau diese Reaktion beabsichtigt ist. Bianca Jankovska hält ihren Leser*innen einen Spiegel vor und zeigt, wie unterschiedlich wir Männer und Frauen bis heute bewerten, obwohl wir uns längst für aufgeklärt halten. Die Hauptfigur ist alles andere als perfekt. Sie trifft Entscheidungen, die ich oft nicht nachvollziehen konnte, und trotzdem konnte ich den Blick nicht von ihr abwenden. Weil sie sich konsequent weigert, in irgendeine Schublade zu passen. Zwischen Wut, Lust, Macht und Verletzlichkeit entsteht eine Geschichte, die sich jeder einfachen Bewertung entzieht. 🥰🙏🏻

    Kein Buch, das jeder lieben wird. Aber definitiv eines, das Diskussionen verdient.

    4 days ago

  • 4.0

    Maximal unbequem, maximal gut

    „Fuckgirl“ ist definitiv kein Buch, das gefallen will und seine Protagonistin schon gar nicht. Sie ist egoistisch, manipulativ, rücksichtslos und trifft Entscheidungen, bei denen sie absolut nur an sich denkt. Und trotzdem, oder gerade deswegen, fand ich sie großartig. Sie ist das perfekte Gegenteil zu weiblichen Hauptfiguren, die permanent sympathisch, reflektiert oder moralisch einwandfrei sein müssen, damit man sie mögen darf. Diese hier gibt einen Scheiß darauf. Sie will nicht gefallen, sie will leben. Und das war für mich unglaublich erfrischend. Genau wie sie, ist auch der Schreibstil. Derb, sarkastisch, direkt und kein bisschen bemüht, irgendjemanden abzuholen. Das Buch hält sich nicht mit Nettigkeiten auf und entschuldigt sich auch nicht für seine Haltung. Wenn einem explizite Sprache oder unbequeme Gedanken zu viel sind, wird man hier vermutlich nicht glücklich. Ich dagegen hatte richtig Spaß damit. Was man allerdings wissen sollte: Fuckgirl erzählt keine klassische Geschichte, die einen von Kapitel eins an mitreißt. Die Handlung wirkt stellenweise eher wie das Gerüst, an dem Gedanken, Beobachtungen und gesellschaftliche Kommentare aufgehängt werden. Gerade am Anfang musste ich mich deshalb erst einmal auf diese essayhafte, bruchstückhafte Erzählweise einlassen. Sobald ich aber aufgehört habe, eine geradlinige Story zu erwarten, hat das Buch für mich seinen ganz eigenen Rhythmus entwickelt und ab da hat es mich komplett abgeholt. Für mich lebt Fuckgirl sowieso weniger von der Handlung als von seiner Haltung. Es ist laut, unbequem, provokant und macht keinerlei Anstalten, sich für irgendetwas zu entschuldigen. Das Buch interessiert es nicht, ob die Hauptfigur sympathisch ist oder ob jede Aussage allen gefällt. Und genau deshalb bleibt es im Kopf. Ein Buch, dass sich traut, konsequent unbequem zu sein.

    Maximal unbequem, maximal gut

    6 days ago

  • annalovesbooks23
    annalovesbooks23

    728 Followers

    3.5

    Komplett weird, provokant und gleichzeitig irgendwie gut gemacht.

    Fuckgirl war für mich wirklich schwer zu bewerten. Ich habe beim Hören ständig zwischen kompletter Verwirrung, Faszination und einem inneren Was geht hier eigentlich gerade ab gewechselt. Die ersten Stunden habe ich wirklich gebraucht, um überhaupt zu verstehen, wer wer ist und wie diese ganzen Beziehungen funktionieren. Die Figuren heißen einfach Fuckgirl, Mann, Daddy, Journalist oder Loser und gerade am Anfang hat mich das teilweise komplett verwirrt. Vor allem die Sache mit Daddy und Mama. Irgendwann hat es dann Klick gemacht und genau dieses Überzeichnete fand ich im Nachhinein eigentlich ziemlich clever. Das ganze Buch ist roh, derb, sarkastisch, provozierend und teilweise auch einfach komplett drüber. Aber ich glaube, genau das will es sein. Die Hauptfigur ist im Grunde genau das, was man bei Männern ständig akzeptiert, aber bei Frauen sofort verurteilen würde. Und genau damit spielt das Buch die ganze Zeit. Diese umgedrehte Fuckboy Dynamik fand ich tatsächlich richtig spannend, weil man beim Hören automatisch merkt, wie unterschiedlich man manches bewertet, nur weil es eine Frau ist, die sich so verhält. Ich mochte auch, dass die Hauptfigur gar nicht versucht sympathisch zu sein. Sie will nicht gefallen und das merkt man die ganze Zeit. Manche Gedanken fand ich richtig stark, manches einfach nur weird. Genau deshalb fällt mir die Bewertung auch so schwer. Was mich allerdings echt gestört hat, waren die englischen Absätze zwischendurch. Ich habe alles verstanden, aber es hat mich jedes Mal ein bisschen aus dem Hörfluss gerissen. Und manche Szenen waren mir persönlich einfach too much. Gerade die Stelle auf dem Pornfestival hätte ich nicht gebraucht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich so ein Buch vorher noch nie gelesen habe. Ich liebe feministische Bücher, aber das hier war nochmal deutlich provokanter und unbequemer als vieles, was ich sonst kenne. Nicht alles davon hat für mich funktioniert, aber langweilig war es definitiv nie. Für mich ein Buch, das gleichzeitig nervt, irritiert und beeindruckt. Und ich glaube ehrlich gesagt, genau das wollte Bianca Jankovska erreichen.

    Komplett weird, provokant und gleichzeitig irgendwie gut gemacht.

    May 12, 2026

3 of 34 reviews

SocialReads

Page-based comments

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saschaparker
saschaparkerFeb 26, 2026

Ich neheme nicht an das sie wirklich an ihre echte Mom die mail geschrieben hat. Normalerweise mag ich diese Deutsch englisch mischung nicht,aber hier passt es irgendwie

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1 comment hidden

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