Fuckgirl
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Description
Book Information
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Komplett weird, provokant und gleichzeitig irgendwie gut gemacht.
Fuckgirl war für mich wirklich schwer zu bewerten. Ich habe beim Hören ständig zwischen kompletter Verwirrung, Faszination und einem inneren Was geht hier eigentlich gerade ab gewechselt. Die ersten Stunden habe ich wirklich gebraucht, um überhaupt zu verstehen, wer wer ist und wie diese ganzen Beziehungen funktionieren. Die Figuren heißen einfach Fuckgirl, Mann, Daddy, Journalist oder Loser und gerade am Anfang hat mich das teilweise komplett verwirrt. Vor allem die Sache mit Daddy und Mama. Irgendwann hat es dann Klick gemacht und genau dieses Überzeichnete fand ich im Nachhinein eigentlich ziemlich clever. Das ganze Buch ist roh, derb, sarkastisch, provozierend und teilweise auch einfach komplett drüber. Aber ich glaube, genau das will es sein. Die Hauptfigur ist im Grunde genau das, was man bei Männern ständig akzeptiert, aber bei Frauen sofort verurteilen würde. Und genau damit spielt das Buch die ganze Zeit. Diese umgedrehte Fuckboy Dynamik fand ich tatsächlich richtig spannend, weil man beim Hören automatisch merkt, wie unterschiedlich man manches bewertet, nur weil es eine Frau ist, die sich so verhält. Ich mochte auch, dass die Hauptfigur gar nicht versucht sympathisch zu sein. Sie will nicht gefallen und das merkt man die ganze Zeit. Manche Gedanken fand ich richtig stark, manches einfach nur weird. Genau deshalb fällt mir die Bewertung auch so schwer. Was mich allerdings echt gestört hat, waren die englischen Absätze zwischendurch. Ich habe alles verstanden, aber es hat mich jedes Mal ein bisschen aus dem Hörfluss gerissen. Und manche Szenen waren mir persönlich einfach too much. Gerade die Stelle auf dem Pornfestival hätte ich nicht gebraucht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich so ein Buch vorher noch nie gelesen habe. Ich liebe feministische Bücher, aber das hier war nochmal deutlich provokanter und unbequemer als vieles, was ich sonst kenne. Nicht alles davon hat für mich funktioniert, aber langweilig war es definitiv nie. Für mich ein Buch, das gleichzeitig nervt, irritiert und beeindruckt. Und ich glaube ehrlich gesagt, genau das wollte Bianca Jankovska erreichen.

Wow - was für ein Roman!
Ein persönliches Highlight, auch wenn die Protagonistin nicht immer die sympathischste Person für manch Lesende ist, hat mich das Buch vollkommen abgeholt. „[…], ich höre das Patriarchat aus seinem Mund leaken, ich will ihm mein Bücherregal in den Hals schieben, während er spricht.“
Ehrliches Statement an alle Beziehungsmuster
Ein absolut ehrlicher Roman über Beziehungen, Traumata und was uns millenials so verkorkst hat 😅 erfrischend und zum schmunzeln! Eine Ode an die Frauen, die nicht wie ihre Mütter und Großmütter leben wollen und die Typen, die sie treffen (die wieder genau das wollen)
Die Protagonistin Fuckgirl (ja genau, einen anderen Namen hat sie nicht) lebt in einer Halboffenen Beziehung mit Mann (auch er bekommt keinen anderen Namen), die als halboffen bezeichnet werden muss, weil nur sie intim mit anderen Männer werden darf. Er muss treu bleiben. Das findet er voll okay. Perfekt! Oder? Der Roman spielt auf unterhaltsame Weise mit dem Rollenbildern von Mann und Frau. Fuckgirl möchte sich selbst ins perfekte Verhältnis zu den Männern in ihrem Leben setzen. Die feste Beziehung soll entspannt und gesund, ohne toxische Züge sein. Die abgesprochenen Seitensprünge möglichst abenteuerlich. Kriegt sie mit, dass einer ihrer unverbindlichen Partner in einer festen Beziehung ist, schlägt sie sich auf die Seite der Frau. Das ganze könnte eine kleine Utopie der selbstbestimmten Weiblichkeit sein. So einfach macht die Autorin es sich aber nicht. Viel mehr zeigt das Buch, wie Zwischenmenschliches und vorhandene Muster sich leider nicht so einfach umstrukturieren lassen. Liest sich sehr gut!
Irgendwann vor Wochen ist mir dieses Cover auf Insta ins Auge gestochen. Der provokante Titel und erste Hinweise auf den Inhalt haben mich ziemlich neugierig gemacht. Ich hatte große Erwartungen an das Buch. Ob sie erfüllt wurden? Wir gehen mal rein… Fuckgirl ist eine angesagte, erfolgreiche Performance-Künstlerin, Ende dreißig, und lebt in der Hauptstadt. Sie führt eine einseitig offene Ehe mit Mann. Heißt: Sie darf sich ausleben- er nicht. Ihr Ziel: Die Ungerechtigkeiten, die Frauen seit Jahrhunderten erfahren, innerhalb des eigenen Handlungsspielraums wiedergutmachen. Mann unterstützt sie dabei, ist ihr Rückhalt- loyal und verständnisvoll. Als sie auf Daddy trifft, der offensichtlich seine Frau betrügt, beginnt sie ein Spiel mit ihm, das seine Untreue und toxische Selbstgewissheit bloßlegt. Für Fuckgirl ein Akt weiblicher Solidarität mit Daddys Frau. Die Bekanntschaft mit Journalist, der offensichtlich frauenfeindlich ist und auf den sich Fuckgirl aus für sie guten Gründen trotzdem einlässt, zwingt sie dazu, ihr eigenes Beziehungsmodell zu hinterfragen. Ich habe vieles an diesem Buch, der Story und der Protagonistin gefeiert. Vor allem die gnadenlose Ehrlichkeit, mit der schmerzhafte Wahrheiten über Männer, Frauen, Beziehungsmuster, tiefliegenden Frauenhass und Dating ausgesprochen werden. Bianca Jankovska schreibt klug, präzise, provokant und ist in ihrer Sprache sehr explizit. Die Dinge werden unmissverständlich beim Namen genannt. Für mich hat das gut zur Handlung und zur Protagonistin gepasst. Wer aber gerne dezent, blumige Beschreibungen liest, ist hier falsch. Ich musste beim Lesen immer wieder grinsen, innehalten, nachdenken. In der Story stecken viele Wahrheiten über von Generation zu Generation weitergegebene Muster, über Beziehungen, Sex, Liebe und das was man selbst so für Liebe hält. Meine Erwartungen? Voll erfüllt- lesen!

Provokant. Rebellisch. Genial!
Schon beim Lesen der Triggerwarnung war ich sowas von on Fire 🔥 FUCKGIRL dreht den Spieß einfach mal um und erzählt teilweise in Form von Blogbeiträgen aber auch in Form von Anekdoten aus dem eigenen (Liebes-)Leben. Dabei werden die Konsequenzen von männlichem Verhalten für Frauen aufgezeigt und dessen Auswirkungen auf den Mann (nämlich keine) in ironischer Weise gegenüber gestellt. Außerdem werden die üblichen Klischees in humorvoller und zugleich realistischer Art aufgezeigt und auch Bezug zu Schlagzeilen von Prominenten (David Beckham, Til Lindemann, …) genommen. Auch die klassischen Sprüche „sowas passiert mir nicht“ oder „da gehören immer zwei dazu“ werden realistisch beleuchtet. Stellenweise dachte ich nur „JA JA JAAA!!“ 👏 und war wirklich auf dem „5-Sterne-Trip“! Gegen Ende kamen allerdings ein paar Themen auf, die mich leider so gar nicht gecatcht haben und für mich auch etwas fehlplatziert waren. Trotzdem finde ich, dass man nicht alle Männer über einen Kamm scheren sollte. Auch wenn ich mir sicher bin, dass die meisten LeserINNEN genau solche Geschichten und Verhaltensweisen von Männern kennen, entweder weil sie sie selbst erlebt haben oder ihre beste Freundin einem in Strömen heulend vorgefunden haben, wegen einem Typen, der genau so etwas abgezogen hat. Die Entwicklung von Fuckgirl, insbesondere ihre Schlüsse, die sie am Ende zieht und auch der generelle Aufruf zu feministischer Solidarität haben mir ganz besonders gut gefallen! Und auch die generelle Botschaft, die dieses Buch mit sich bringt, sind herrlich und zugleich notwendig ! ⭐️ F A Z I T Provokant. Frech. Rebellisch. Genial! Auch wenn vieles etwas überspitzt dargestellt ist und Männer wirklich gar nicht gut wegkommen, hat mich das Buch wirklich unfassbar gut unterhalten und ich glaube bzw. vielmehr HOFFE ich, dass das Buch noch Wellen schlagen wird! 🙌 Ich werde das Buch direkt meinen Freundinnen weitergeben und bin mir sicher, dass sie sich genau so amüsieren!

Yes Queen!
Ähm...?! Wie viel Spaß hat dieses Buch bitte gemacht? In Fuckgirl geht es um Sex als Feministin. um Selbstbestimmung und was danach kommt. Es geht um Beziehungen, Lebensentwürfe und jede Seite war einfach super unterhaltsam. Die Geschichte bedient sich viel aktueller Sprache und Popkultur Referenzen, wahrscheinlich in ein paar Jahren alles veraltet, aber heute, genau ietzt: genau richtig Viele Gedanken und Formulierung fand ich bemerkenswert auf den Punkt gebracht und die Erzählweise ohne Namen der Figuren sondern nur mit deren Rollenbezeichnungen wie Lover, Loser, Mama und Mann - ich sags wies ist - fantastisch Falls ihr also unterhaltsame, feministische Lektüre sucht ⁃ here you go! 5/ 5
"Fuckgirl" ist ein feministischer Roman, und schon der Prolog macht deutlich, dass es sich hier um keinn leisen, seichten Roman handelt. In den ersten Seiten erwartet uns ein Einblick in die generationenübergreifenden Traumata und Unterdrückung innerhalb der Familie von Fuckgirl. Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse zu lesen mit einer eher direkten, rohen Sprache. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen. Die Hauptrolle des Romans spielt "Fuckgirl", die ein krasses Gegenbild zum gesellschaftlich erwarteten "Good Girl" darstellt. Fuckgirl ist greifbar und sympathisch, sie lebt in einer offenen Ehe, ist erfolgreich, stark und unabhängig. Sie möchte sich Liebe nicht erst verdienen müssen, nicht selbst betrogen werden, keine toxischen Beziehungen. Und sie verkörpert all das, was Frauen nie sein durften: laut, wütend, frei und selbstbestimmt. Die Repräsentation weiblicher Lust ist in meinen Augen gelungen dargestellt und nicht zu viel oder gar problematisch. Besonders gelungen ist auch in diesem Zusammenhang die Gegenüberstellung von Monogamie und Non-Monogamie sowie deren kritische Reflexion. Der Roman ist intensiv und hallt auf jeden Fall lange nach, ist laut, ohne zu laut zu sein und bringt dennoch die Wut herüber und hinterfragt gleichzeitig veraltete Bilder. Ein klasse Buch mit einer realistischen Erzählung, viel Real Talk und Female Revenge, das ich nur empfehlen kann!
feministisch und provoziernd.
Fuckgirl ist ein feministischer, provozierender und politischer Roman, der wahrscheinlich nicht für jede Person gemacht ist. Fuckgirl, wie sie sich selbst bezeichnet, lebt in einer offenen Ehe und erzählt ihre Begegnungen mit anderen Männern und teilt ihre Gedanken und Erfahrungen auf ihrem Blog. Dabei geht es viel um (feministischen) Sex und das Analysieren verschiedener Verhaltensarten der jeweiligen Männer. Aber viel mehr geht es um eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Was möchte sie im Leben und wie geht es ihr in bestimmten Situationen? Was macht für sie ein erfülltes Leben aus und gibt es das überhaupt? Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, auch dass keine einzige Person einen Namen hatte, sondern immer nur einen Begriff als Identifizierung. Dadurch wird schnell erkenntlich, alle Personen sind austauschbar.
Konnte es nicht aus der Hand legen
Dieser feministische Roman hat mich einfach so gecatcht. Die Sprache, die Story, die Figuren… einfaxh alles. 🙂 Im Grunde ist die Handlung eher ruhig und wir begleiten Fuckgirl nur durch eine Reihe von Erlebnissen, die mehr oder weniger miteinander verbunden sind. Aber die Tiefe hinter den Geschichten. Die Traumata, die dort Lauern. Die Misogyne, die wir gerade als offene, aufgeschlossene, anders denkende Frauen erfahren. Ganz starker Roman. Kann ich nur empfehlen ✨📚
Vorhersehbar
Möchte polarisieren, ist aber erwartbar und eckt irgendwie nicht an. Eröffnet leider keine neuen Blickwinkel oder erweitert den eigenen Horizont. Sprache ist auf eine Art gewählt, die fast künstlich wirkt. Wie eine erfundene Geschichte, die mit vielen Worten interessanter gemacht werden soll.
Großartiger, feministischer Roman
„Erst, wenn alle Frauen Princess Treatment verlangen und damit die Bar höher setzen, werden auch die letzten Loser anfangen, sich zu ändern. Und zwar, weil sie keinen Sex bekommen. Es ist so einfach.“ „Da merkte ich, dass es letztlich egal war, was ich tat als Frau in der Welt. Es würde immer falsch sein, für irgendwen.“ „Männer lieben Männer eben immer noch am meisten.“ Die Geschichte der nicht weiter namentlich benannten Fuckgirl hat mich absolut abgeholt. Das Buch hatte eine gute Sogwirkung für mich, auch oder vielleicht auch gerade weil ihre Lebensrealität weit weg von meiner ist. Es hat viel zum Nachdenken angeregt und hatte viele gut verpackte feministische Gedanken bereitgehalten. Große Empfehlung an alle, die unkonventionelle, explizite, kluge, feministische Lektüre in Roman-Form wollen.
In Fuckgirl von Bianca Jankovska erzählt die Ich-Erzählerin von ihrem Leben zwischen Dating, Begehren, Machtspielen und der bewussten Entscheidung, sich nicht in die Rolle der „netten“, angepassten Frau pressen zu lassen. Sie dreht das Skript um, nimmt sich das heraus, was gesellschaftlich oft nur Männern zugestanden wird, und spielt mit Erwartungen; emotional wie sexuell. Dabei geht es nicht nur um Affären, sondern um Selbstbild, Verletzlichkeit und die Frage, ob radikale Unabhängigkeit wirklich schützt. Die Geschichte ist provokant und schonungslos. Besonders ist für mich die kompromisslose Ehrlichkeit, mit der hier weibliches Begehren und emotionale Ambivalenz beschrieben werden. Nichts wird weichgezeichnet. Es darf unangenehm sein, widersprüchlich, auch mal unsympathisch. Ich mochte, dass die Erzählerin nicht darauf aus ist, geliebt zu werden, weder von Männern noch von Leser:innen. Sie beobachtet sich selbst fast kühl, reflektiert Macht, Projektion und das Spiel mit Nähe. Gleichzeitig blitzen immer wieder Momente von Verletzlichkeit auf, die zwischen all der Fassade durchscheinen. Genau diese Reibung hat das Buch für mich spannend gemacht. Es geht nicht nur um Sex oder Dating, sondern um Kontrolle, Identität und die Frage, ob Selbstermächtigung auch Einsamkeit bedeuten kann. Für mich ist das Buch ein bewusstes Störgeräusch. Es will nicht gefallen, sondern herausfordern. Und ich finde, das darf Literatur auch. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

Wird mich noch lange beschäftigen!
Es ist PERFEKTE Buchclub- Lektüre. Eines jener Bücher die zum diskutieren anregen und, zumindest MIR, im Gedächtnis bleiben. Es zu lesen war.....anspruchsvoll, fesselnd, teilweise ekelhaft, abwechslungsreich und es war UNMÖGLICH für mich, wieder damit aufzuhören. Es war....ein Lesesog, ich wurde in das schwarze Loch gezogen, ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn es besteht aus den menschlichen Abgründen. Zumindest den se*uellen Teil davon. Dieser Aspekt wurde mir im Laufe des Buches echt zu viel. Allerdings ging es der Prota wohl ebenso... Mehr möchte ich aber nicht verraten, lest es selbst. Für wen eignet es sich? ERWACHSENE Leser*innen. Feministen. Leser*innen welche die Lese- Herausforderung NICHT stört, diese suchen. SELBST- Denkende, Kritische Menschen. Jene, die aufrüttelnde Literatur bevorzugen. Ihr fühlt euch angesprochen? LESEN.
Fuckgirl treibt sich in Großstadt herum und lebt dort ein mehr oder weniger erfülltes Leben. Sie ist verheiratet mit Mann und führt mit ihm eine einseitig offene Ehe. So erlebt sie zu Hause das gesellschaftlich anerkannte Sicherheitsnetz, während sie außerhalb nach erfüllendem Sex und Bestätigung sucht. Sie trifft sich mit dem bekannten Journalist und beginnt mit ihm eine Affäre, in der sie ziemlich schnell seine Wünsche bedient, ohne davon selbst vollends zu profitieren. Doch was ist mit ihr und ihren Bedürfnissen? Kann sie sich selbst treu bleiben? Anfänglich habe ich mich gefragt, wieso sich die Autorin für diese Art Namensgebung entschieden hat. Zuerst wirkten die Figuren für mich dadurch nicht greifbar. Doch dann empfand ich sie immer mehr als eine Art Schablone, die jede*r Lesende mit eigenem Erlebten ausfüllen kann. Ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil ist unterhaltsam, schnell und witzig. Und doch fällt es mir immer noch schwer, das Buch einzuordnen. Durch die Nähe der Erzählerin wirkt es stark autofiktional. Die kurzen Abschnitte über Fuckgirls Familie fand ich sehr spannend und sie haben der Figur zusätzliche Tiefe verliehen. Davon hätte ich mir aber tatsächlich noch etwas mehr gewünscht. Alles in allem habe ich Fuckgirl gerne gelesen, es bleibt jedoch hinter meinen Erwartungen zurück.
Ein Buch, das relevant ist und Gewicht hat, mit Vorbehalt.
Sympathisch ist die Protagonistin ja nicht, wie sie mit überheblichen Blick auf alles und jeden um sich schaut, sich egoistisch nimmt, was auch immer sie will und außer sich selbst, gefühlt wenig liebt. Aber dann gibt es da wieder Momente, da wird diese Schicht dünner. Da frag ich mich, ob ich das Verhalten einfach deshalb unangenehm finde, weil es Männern vorbehalten ist. Dann frage ich mich wieder, ob die Protagonistin wirklich glücklich ist. Dann holt diese Frau, die ich eigentlich nicht mag, nämlich schlicht wegen ihrer Radikalität, mich wieder ab mit ihrem tiefen Verständnis für Beziehungen und ihrem einzigartigen Blick, an dem sie mich teilhaben lässt. Ich glaube diese Rezension macht keinen Sinn, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen. Das Buch war mir nicht egal, es war nicht beliebig und austauschbar und trotzdem bin ich froh, dass ich durch bin.

Ich leg die Karten direkt auf den Tisch: Seit „Potenziell furchtbare Tage" und dem Drücken des Follow-Buttons auf Bianca Jankovskas Insta-Profils bin ich Fangirl – und dank FUCKGIRL bin ich es jetzt nur noch mehr. »FUCKGIRL« ist eine Performancekünstlerin Ende dreißig. Sie lebt in einer offenen Ehe, in der sie alles darf und er nichts. Entschieden hat sie das so, weil ihr Ex-Freund »LOSER« sie damals betrogen hat und sie so eine Erfahrung nie wieder machen will. Jetzt nimmt sie sich das, was sie will, und entschuldigt sich für gar nichts. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust, nicht für ihre Entscheidung, keine Kinder zu wollen. Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein – und sie weiß es. »FUCKGIRL« in einem Wort? Unapologetic. Keine Reue, keine Scham, keine Rücksicht – aber in a good feminist way, versteht ihr? Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, zögert sie keine Sekunde: Sie informiert die Freundin. Female Revenge als bewusster Akt weiblicher Solidarität – denn »FUCKGIRL« schreibt in ihrem Blog: »Es gibt Männer, die lieben Frauen; und es gibt Männer, die mögen Frauen. … Männer, die keine Frauen mögen, mögen Frauen nicht auf Augenhöhe.« (S. 71/72) Und genau das ist das Problem. Der Roman interessiert sich weniger für die »LOSER« und »DADDYS«, die stellvertretend für problematische Männlichkeitsbilder stehen, als für die Fragen, die sich daraus für die Beziehungen und Leben von heterosexuellen Frauen ergeben: Wie führen wir heterosexuelle Beziehungen – und warum eigentlich so? Wer wird darin benachteiligt, wer profitiert? Und können wir unsere weibliche Sozialisation überlisten? Jankovska hinterfragt Monogamie, Non-Monogamie und die Herausforderung, eine offene Beziehung wirklich gleichberechtigt zu führen. Wir wissen, Frauen können im Patriarchat nichts richtig machen – zu viel Sex, zu wenig, zu unabhängig, zu anhänglich, zu whatever. »FUCKGIRL« verweigert dieses Spiel. Ihre Suche nach Antworten äußert sich zunächst in sexueller Selbstbestimmung – aber das Ende macht klar: Das ist erst der Anfang. Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung? Der Roman stellt die Frage, ohne sie aufzulösen – und das ist seine große Stärke. FUCKGIRL ist intensiv, körperlich, kompromisslos – und in seinem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig. Ein Roman, der weibliche Wut ernst nimmt, weibliche Lust feiert und weibliche Solidarität nicht als nettes Konzept versteht, sondern als radikalen Gegenentwurf. Ich würde sagen, da haben wir das erste Jahreshighlight.

Feministisch, stark und unterhaltsam
Das Buch sprach mir einerseits wegen des Titels und andererseits wegen des Covers (welches übrigens so ähnlich auch von Fendi für eine Kampagne genutzt wird) ins Auge. Schon als ich es aufschlug und die Triggerwarnung gelesen habe, war ich begeistert. Umso mehr bin ich froh, dass es mich insgesamt auch inhaltlich überzeugen konnte und sehr gut unterhalten hat. Es geht um Fuckgirl. Und ja, in dem Buch haben die Protagonisten keine Namen, sondern Bezeichnungen (wie z. B. auch Daddy, Loser, alte Studienfreundin etc.). Sie führt eine einseitig offene Beziehung und will damit die sozialen Ungleichheiten in ihrem eigenen Handlungsspielraum wieder „ausgleichen“. Das heißt: Sie darf fremdgehen, ihr Mann aber nicht. Und dabei trifft sie auf verschiedene Typen von Männern. Fuckgirl ist stark, selbstbestimmt und verhält sich anderen Frauen gegenüber solidarisch. Mir gefällt ihre Art und ich finde es großartig, wie sie mit verschiedenen Situationen umgeht. Der Schreibstil ist großartig … direkt, provokant, teilweise echt roh und in die Fresse. Andererseits gab es viele Stellen, die für mich so tiefgehend waren. Zwischendurch finden sich auch immer Blogartikel von Fuckgirl. Ein wenig gestört haben mich die kurzen englischen Passagen und die Songtext-Abschnitte. Ich habe noch nie so viel in einem Buch annotiert wie hier. Außerdem hat man gemerkt, wie aktuell das Buch war, so gibt es Verweise auf zum Beispiel die Beckhams oder Thomas Gottschalk. Aber alles clever eingebunden. Kurzum: 4,5/5⭐️ Und hier muss es auf jeden Fall zum Abschluss ein Zitat geben (und die Wahl fiel mir schwer): „Aber nein, Männer wollen nicht auf ihren dick reduziert werden, und reduzieren Frauen auf ihre Körbchengröße.“

Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, S€x und Wut. 😁🤌🏼
Provokant, kompromisslos, intensiv: Ein Roman über eine Frau, die sich weder erklären noch begrenzen lässt, erfolgreich, selbstbestimmt und in jeder Hinsicht souverän. War teilweise belustigt und auch Wütend… and I love it. 😂 Was mir weniger gefallen hat: Die Sätze waren teilweise extrem lang und dadurch anstrengend zu lesen. Außerdem wirkte manches eher wie eine Aufzählung statt wie ein fließender Text.
Abbruch schon nach wenigen Minuten
Heute kam das Hörbuch raus und ich hab mich schon sehr drauf gefreut. Leider hab ich bereits nach 45 Minuten abgebrochen. Leider gefiel mir es nicht wie die Autorin hier selber eingelesen hat. Ausserdem ist mir die Sprache zu sehr Gen Z. Und das die Charaktere keine Namen bekommen hat mir auch nicht gefallen. Alles natürlich sehr persönlich und könnte anderen gefallen. Für mich was es so aber überhaupt nichts und das obwohl ich das Thema stark finde.
“Lesson Nr. 1: I am allowed to do everything and he is allowed to do nothing” Fuckgirl ist Ende 30, Performance-Künstlerin und lebt mit ihrem Mann in einseitig geöffneten Ehe. In diesem Fall kann sie mit anderen Männern Sex haben, wenn die gemeinsam ausgemachten Regeln eingehalten werden. Fuckgirl verhält sich, wie wir es eigentlich eher andersrum gewohnt sind. Sie nutzt Männer für ihre eigene Lust und Bedürfnisse, ohne Rücksicht zu nehmen. Eine feministische Geste gegen die heutige patriarchale Gesellschaft. In diesem Roman haben die Figuren keine Namen, was das Leseerlebnis sehr besonders macht. Es ist eine Kritik an die Monogamie, welche aber im Laufe des Buches auch hinterfragt wird. Die Entwicklung der Protagonistin im Verlauf ist deutlich, es macht einem klar, dass nicht alles schwarz weiß ist. Leider haben mich die Songtext-Ausschnitte etwas gestört, die hätten meiner Meinung nach nicht sein müssen. Trotzdem definitiv ein gelungener Roman, der mich gut unterhalten aber auch zum nachdenken angeregt hat.
„Männer lieben Männer eben immer noch am meisten“
Dieses Buch ist absolut genial - provokant, wütend, feministisch und einfach nur rebellisch LAUT! Ich muss sagen, dass ich mir im Vorhinein noch nie so viele Gedanken über Monogamie und Nicht-Monogamie in einem feministischen Kontext gemacht habe. Durch „Fuckgirl“ bin ich jedoch auf einige sehr interessante Aspekte und Sichtweisen gestoßen. Ich habe mir sogar – obwohl ich das sonst wirklich nie mache – einige Stellen im Buch mit Post-its markiert, einfach weil ich sie zu gut fand, um sie nicht zu highlighten 🤭 Der Aufbau und die Story dieses Buches sind einfach genial, und auch Biancas Schreibstil hat mir extrem gut gefallen! Ich habe es an einem einzigen Tag durchgelesen – nicht nur, weil es eine kürzere Lektüre ist, sondern vor allem, weil ich von Seite zu Seite immer mehr in Fuckgirls Geschichte investiert war Eine absolute Empfehlung meinerseits (vor allem an die Frauen, aber auch die lieben Männern unter uns 🙂↕️) Dieses Buch wird mir definitiv nicht so schnell aus dem Kopf gehen!
Ein Roman der mir gut gefallen hat bei dem ich aber trotzdem nicht weiß was ich davon halten soll.
Der Buch greift durchaus viele relevante Themen auf, wie den Entschluss kinderlos leben zu wollen oder eben nicht in der klassischen 2 Personen Beziehungen mit sonntäglichen Spaziergängen im Park. Die immer mal wieder vorkommenden englischen Abschnitte haben mich ein wenig in meine Lesefluss gestört aber sind gut verständlich. Die Männer kommen mir in dem Buch allerdings ingesamt doch ein wenig zu schlecht weg.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Book Information
Posts
Komplett weird, provokant und gleichzeitig irgendwie gut gemacht.
Fuckgirl war für mich wirklich schwer zu bewerten. Ich habe beim Hören ständig zwischen kompletter Verwirrung, Faszination und einem inneren Was geht hier eigentlich gerade ab gewechselt. Die ersten Stunden habe ich wirklich gebraucht, um überhaupt zu verstehen, wer wer ist und wie diese ganzen Beziehungen funktionieren. Die Figuren heißen einfach Fuckgirl, Mann, Daddy, Journalist oder Loser und gerade am Anfang hat mich das teilweise komplett verwirrt. Vor allem die Sache mit Daddy und Mama. Irgendwann hat es dann Klick gemacht und genau dieses Überzeichnete fand ich im Nachhinein eigentlich ziemlich clever. Das ganze Buch ist roh, derb, sarkastisch, provozierend und teilweise auch einfach komplett drüber. Aber ich glaube, genau das will es sein. Die Hauptfigur ist im Grunde genau das, was man bei Männern ständig akzeptiert, aber bei Frauen sofort verurteilen würde. Und genau damit spielt das Buch die ganze Zeit. Diese umgedrehte Fuckboy Dynamik fand ich tatsächlich richtig spannend, weil man beim Hören automatisch merkt, wie unterschiedlich man manches bewertet, nur weil es eine Frau ist, die sich so verhält. Ich mochte auch, dass die Hauptfigur gar nicht versucht sympathisch zu sein. Sie will nicht gefallen und das merkt man die ganze Zeit. Manche Gedanken fand ich richtig stark, manches einfach nur weird. Genau deshalb fällt mir die Bewertung auch so schwer. Was mich allerdings echt gestört hat, waren die englischen Absätze zwischendurch. Ich habe alles verstanden, aber es hat mich jedes Mal ein bisschen aus dem Hörfluss gerissen. Und manche Szenen waren mir persönlich einfach too much. Gerade die Stelle auf dem Pornfestival hätte ich nicht gebraucht. Trotzdem muss ich sagen, dass ich so ein Buch vorher noch nie gelesen habe. Ich liebe feministische Bücher, aber das hier war nochmal deutlich provokanter und unbequemer als vieles, was ich sonst kenne. Nicht alles davon hat für mich funktioniert, aber langweilig war es definitiv nie. Für mich ein Buch, das gleichzeitig nervt, irritiert und beeindruckt. Und ich glaube ehrlich gesagt, genau das wollte Bianca Jankovska erreichen.

Wow - was für ein Roman!
Ein persönliches Highlight, auch wenn die Protagonistin nicht immer die sympathischste Person für manch Lesende ist, hat mich das Buch vollkommen abgeholt. „[…], ich höre das Patriarchat aus seinem Mund leaken, ich will ihm mein Bücherregal in den Hals schieben, während er spricht.“
Ehrliches Statement an alle Beziehungsmuster
Ein absolut ehrlicher Roman über Beziehungen, Traumata und was uns millenials so verkorkst hat 😅 erfrischend und zum schmunzeln! Eine Ode an die Frauen, die nicht wie ihre Mütter und Großmütter leben wollen und die Typen, die sie treffen (die wieder genau das wollen)
Die Protagonistin Fuckgirl (ja genau, einen anderen Namen hat sie nicht) lebt in einer Halboffenen Beziehung mit Mann (auch er bekommt keinen anderen Namen), die als halboffen bezeichnet werden muss, weil nur sie intim mit anderen Männer werden darf. Er muss treu bleiben. Das findet er voll okay. Perfekt! Oder? Der Roman spielt auf unterhaltsame Weise mit dem Rollenbildern von Mann und Frau. Fuckgirl möchte sich selbst ins perfekte Verhältnis zu den Männern in ihrem Leben setzen. Die feste Beziehung soll entspannt und gesund, ohne toxische Züge sein. Die abgesprochenen Seitensprünge möglichst abenteuerlich. Kriegt sie mit, dass einer ihrer unverbindlichen Partner in einer festen Beziehung ist, schlägt sie sich auf die Seite der Frau. Das ganze könnte eine kleine Utopie der selbstbestimmten Weiblichkeit sein. So einfach macht die Autorin es sich aber nicht. Viel mehr zeigt das Buch, wie Zwischenmenschliches und vorhandene Muster sich leider nicht so einfach umstrukturieren lassen. Liest sich sehr gut!
Irgendwann vor Wochen ist mir dieses Cover auf Insta ins Auge gestochen. Der provokante Titel und erste Hinweise auf den Inhalt haben mich ziemlich neugierig gemacht. Ich hatte große Erwartungen an das Buch. Ob sie erfüllt wurden? Wir gehen mal rein… Fuckgirl ist eine angesagte, erfolgreiche Performance-Künstlerin, Ende dreißig, und lebt in der Hauptstadt. Sie führt eine einseitig offene Ehe mit Mann. Heißt: Sie darf sich ausleben- er nicht. Ihr Ziel: Die Ungerechtigkeiten, die Frauen seit Jahrhunderten erfahren, innerhalb des eigenen Handlungsspielraums wiedergutmachen. Mann unterstützt sie dabei, ist ihr Rückhalt- loyal und verständnisvoll. Als sie auf Daddy trifft, der offensichtlich seine Frau betrügt, beginnt sie ein Spiel mit ihm, das seine Untreue und toxische Selbstgewissheit bloßlegt. Für Fuckgirl ein Akt weiblicher Solidarität mit Daddys Frau. Die Bekanntschaft mit Journalist, der offensichtlich frauenfeindlich ist und auf den sich Fuckgirl aus für sie guten Gründen trotzdem einlässt, zwingt sie dazu, ihr eigenes Beziehungsmodell zu hinterfragen. Ich habe vieles an diesem Buch, der Story und der Protagonistin gefeiert. Vor allem die gnadenlose Ehrlichkeit, mit der schmerzhafte Wahrheiten über Männer, Frauen, Beziehungsmuster, tiefliegenden Frauenhass und Dating ausgesprochen werden. Bianca Jankovska schreibt klug, präzise, provokant und ist in ihrer Sprache sehr explizit. Die Dinge werden unmissverständlich beim Namen genannt. Für mich hat das gut zur Handlung und zur Protagonistin gepasst. Wer aber gerne dezent, blumige Beschreibungen liest, ist hier falsch. Ich musste beim Lesen immer wieder grinsen, innehalten, nachdenken. In der Story stecken viele Wahrheiten über von Generation zu Generation weitergegebene Muster, über Beziehungen, Sex, Liebe und das was man selbst so für Liebe hält. Meine Erwartungen? Voll erfüllt- lesen!

Provokant. Rebellisch. Genial!
Schon beim Lesen der Triggerwarnung war ich sowas von on Fire 🔥 FUCKGIRL dreht den Spieß einfach mal um und erzählt teilweise in Form von Blogbeiträgen aber auch in Form von Anekdoten aus dem eigenen (Liebes-)Leben. Dabei werden die Konsequenzen von männlichem Verhalten für Frauen aufgezeigt und dessen Auswirkungen auf den Mann (nämlich keine) in ironischer Weise gegenüber gestellt. Außerdem werden die üblichen Klischees in humorvoller und zugleich realistischer Art aufgezeigt und auch Bezug zu Schlagzeilen von Prominenten (David Beckham, Til Lindemann, …) genommen. Auch die klassischen Sprüche „sowas passiert mir nicht“ oder „da gehören immer zwei dazu“ werden realistisch beleuchtet. Stellenweise dachte ich nur „JA JA JAAA!!“ 👏 und war wirklich auf dem „5-Sterne-Trip“! Gegen Ende kamen allerdings ein paar Themen auf, die mich leider so gar nicht gecatcht haben und für mich auch etwas fehlplatziert waren. Trotzdem finde ich, dass man nicht alle Männer über einen Kamm scheren sollte. Auch wenn ich mir sicher bin, dass die meisten LeserINNEN genau solche Geschichten und Verhaltensweisen von Männern kennen, entweder weil sie sie selbst erlebt haben oder ihre beste Freundin einem in Strömen heulend vorgefunden haben, wegen einem Typen, der genau so etwas abgezogen hat. Die Entwicklung von Fuckgirl, insbesondere ihre Schlüsse, die sie am Ende zieht und auch der generelle Aufruf zu feministischer Solidarität haben mir ganz besonders gut gefallen! Und auch die generelle Botschaft, die dieses Buch mit sich bringt, sind herrlich und zugleich notwendig ! ⭐️ F A Z I T Provokant. Frech. Rebellisch. Genial! Auch wenn vieles etwas überspitzt dargestellt ist und Männer wirklich gar nicht gut wegkommen, hat mich das Buch wirklich unfassbar gut unterhalten und ich glaube bzw. vielmehr HOFFE ich, dass das Buch noch Wellen schlagen wird! 🙌 Ich werde das Buch direkt meinen Freundinnen weitergeben und bin mir sicher, dass sie sich genau so amüsieren!

Yes Queen!
Ähm...?! Wie viel Spaß hat dieses Buch bitte gemacht? In Fuckgirl geht es um Sex als Feministin. um Selbstbestimmung und was danach kommt. Es geht um Beziehungen, Lebensentwürfe und jede Seite war einfach super unterhaltsam. Die Geschichte bedient sich viel aktueller Sprache und Popkultur Referenzen, wahrscheinlich in ein paar Jahren alles veraltet, aber heute, genau ietzt: genau richtig Viele Gedanken und Formulierung fand ich bemerkenswert auf den Punkt gebracht und die Erzählweise ohne Namen der Figuren sondern nur mit deren Rollenbezeichnungen wie Lover, Loser, Mama und Mann - ich sags wies ist - fantastisch Falls ihr also unterhaltsame, feministische Lektüre sucht ⁃ here you go! 5/ 5
"Fuckgirl" ist ein feministischer Roman, und schon der Prolog macht deutlich, dass es sich hier um keinn leisen, seichten Roman handelt. In den ersten Seiten erwartet uns ein Einblick in die generationenübergreifenden Traumata und Unterdrückung innerhalb der Familie von Fuckgirl. Der Schreibstil der Autorin ist einfach klasse zu lesen mit einer eher direkten, rohen Sprache. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen. Die Hauptrolle des Romans spielt "Fuckgirl", die ein krasses Gegenbild zum gesellschaftlich erwarteten "Good Girl" darstellt. Fuckgirl ist greifbar und sympathisch, sie lebt in einer offenen Ehe, ist erfolgreich, stark und unabhängig. Sie möchte sich Liebe nicht erst verdienen müssen, nicht selbst betrogen werden, keine toxischen Beziehungen. Und sie verkörpert all das, was Frauen nie sein durften: laut, wütend, frei und selbstbestimmt. Die Repräsentation weiblicher Lust ist in meinen Augen gelungen dargestellt und nicht zu viel oder gar problematisch. Besonders gelungen ist auch in diesem Zusammenhang die Gegenüberstellung von Monogamie und Non-Monogamie sowie deren kritische Reflexion. Der Roman ist intensiv und hallt auf jeden Fall lange nach, ist laut, ohne zu laut zu sein und bringt dennoch die Wut herüber und hinterfragt gleichzeitig veraltete Bilder. Ein klasse Buch mit einer realistischen Erzählung, viel Real Talk und Female Revenge, das ich nur empfehlen kann!
feministisch und provoziernd.
Fuckgirl ist ein feministischer, provozierender und politischer Roman, der wahrscheinlich nicht für jede Person gemacht ist. Fuckgirl, wie sie sich selbst bezeichnet, lebt in einer offenen Ehe und erzählt ihre Begegnungen mit anderen Männern und teilt ihre Gedanken und Erfahrungen auf ihrem Blog. Dabei geht es viel um (feministischen) Sex und das Analysieren verschiedener Verhaltensarten der jeweiligen Männer. Aber viel mehr geht es um eine junge Frau, die ihren Platz in der Welt sucht. Was möchte sie im Leben und wie geht es ihr in bestimmten Situationen? Was macht für sie ein erfülltes Leben aus und gibt es das überhaupt? Mir hat der Schreibstil sehr gefallen, auch dass keine einzige Person einen Namen hatte, sondern immer nur einen Begriff als Identifizierung. Dadurch wird schnell erkenntlich, alle Personen sind austauschbar.
Konnte es nicht aus der Hand legen
Dieser feministische Roman hat mich einfach so gecatcht. Die Sprache, die Story, die Figuren… einfaxh alles. 🙂 Im Grunde ist die Handlung eher ruhig und wir begleiten Fuckgirl nur durch eine Reihe von Erlebnissen, die mehr oder weniger miteinander verbunden sind. Aber die Tiefe hinter den Geschichten. Die Traumata, die dort Lauern. Die Misogyne, die wir gerade als offene, aufgeschlossene, anders denkende Frauen erfahren. Ganz starker Roman. Kann ich nur empfehlen ✨📚
Vorhersehbar
Möchte polarisieren, ist aber erwartbar und eckt irgendwie nicht an. Eröffnet leider keine neuen Blickwinkel oder erweitert den eigenen Horizont. Sprache ist auf eine Art gewählt, die fast künstlich wirkt. Wie eine erfundene Geschichte, die mit vielen Worten interessanter gemacht werden soll.
Großartiger, feministischer Roman
„Erst, wenn alle Frauen Princess Treatment verlangen und damit die Bar höher setzen, werden auch die letzten Loser anfangen, sich zu ändern. Und zwar, weil sie keinen Sex bekommen. Es ist so einfach.“ „Da merkte ich, dass es letztlich egal war, was ich tat als Frau in der Welt. Es würde immer falsch sein, für irgendwen.“ „Männer lieben Männer eben immer noch am meisten.“ Die Geschichte der nicht weiter namentlich benannten Fuckgirl hat mich absolut abgeholt. Das Buch hatte eine gute Sogwirkung für mich, auch oder vielleicht auch gerade weil ihre Lebensrealität weit weg von meiner ist. Es hat viel zum Nachdenken angeregt und hatte viele gut verpackte feministische Gedanken bereitgehalten. Große Empfehlung an alle, die unkonventionelle, explizite, kluge, feministische Lektüre in Roman-Form wollen.
In Fuckgirl von Bianca Jankovska erzählt die Ich-Erzählerin von ihrem Leben zwischen Dating, Begehren, Machtspielen und der bewussten Entscheidung, sich nicht in die Rolle der „netten“, angepassten Frau pressen zu lassen. Sie dreht das Skript um, nimmt sich das heraus, was gesellschaftlich oft nur Männern zugestanden wird, und spielt mit Erwartungen; emotional wie sexuell. Dabei geht es nicht nur um Affären, sondern um Selbstbild, Verletzlichkeit und die Frage, ob radikale Unabhängigkeit wirklich schützt. Die Geschichte ist provokant und schonungslos. Besonders ist für mich die kompromisslose Ehrlichkeit, mit der hier weibliches Begehren und emotionale Ambivalenz beschrieben werden. Nichts wird weichgezeichnet. Es darf unangenehm sein, widersprüchlich, auch mal unsympathisch. Ich mochte, dass die Erzählerin nicht darauf aus ist, geliebt zu werden, weder von Männern noch von Leser:innen. Sie beobachtet sich selbst fast kühl, reflektiert Macht, Projektion und das Spiel mit Nähe. Gleichzeitig blitzen immer wieder Momente von Verletzlichkeit auf, die zwischen all der Fassade durchscheinen. Genau diese Reibung hat das Buch für mich spannend gemacht. Es geht nicht nur um Sex oder Dating, sondern um Kontrolle, Identität und die Frage, ob Selbstermächtigung auch Einsamkeit bedeuten kann. Für mich ist das Buch ein bewusstes Störgeräusch. Es will nicht gefallen, sondern herausfordern. Und ich finde, das darf Literatur auch. ★★★★☆ (4 von 5 Sternen)

Wird mich noch lange beschäftigen!
Es ist PERFEKTE Buchclub- Lektüre. Eines jener Bücher die zum diskutieren anregen und, zumindest MIR, im Gedächtnis bleiben. Es zu lesen war.....anspruchsvoll, fesselnd, teilweise ekelhaft, abwechslungsreich und es war UNMÖGLICH für mich, wieder damit aufzuhören. Es war....ein Lesesog, ich wurde in das schwarze Loch gezogen, ist durchaus wörtlich zu nehmen. Denn es besteht aus den menschlichen Abgründen. Zumindest den se*uellen Teil davon. Dieser Aspekt wurde mir im Laufe des Buches echt zu viel. Allerdings ging es der Prota wohl ebenso... Mehr möchte ich aber nicht verraten, lest es selbst. Für wen eignet es sich? ERWACHSENE Leser*innen. Feministen. Leser*innen welche die Lese- Herausforderung NICHT stört, diese suchen. SELBST- Denkende, Kritische Menschen. Jene, die aufrüttelnde Literatur bevorzugen. Ihr fühlt euch angesprochen? LESEN.
Fuckgirl treibt sich in Großstadt herum und lebt dort ein mehr oder weniger erfülltes Leben. Sie ist verheiratet mit Mann und führt mit ihm eine einseitig offene Ehe. So erlebt sie zu Hause das gesellschaftlich anerkannte Sicherheitsnetz, während sie außerhalb nach erfüllendem Sex und Bestätigung sucht. Sie trifft sich mit dem bekannten Journalist und beginnt mit ihm eine Affäre, in der sie ziemlich schnell seine Wünsche bedient, ohne davon selbst vollends zu profitieren. Doch was ist mit ihr und ihren Bedürfnissen? Kann sie sich selbst treu bleiben? Anfänglich habe ich mich gefragt, wieso sich die Autorin für diese Art Namensgebung entschieden hat. Zuerst wirkten die Figuren für mich dadurch nicht greifbar. Doch dann empfand ich sie immer mehr als eine Art Schablone, die jede*r Lesende mit eigenem Erlebten ausfüllen kann. Ich bin beim Lesen nur so durch die Seiten geflogen. Der Schreibstil ist unterhaltsam, schnell und witzig. Und doch fällt es mir immer noch schwer, das Buch einzuordnen. Durch die Nähe der Erzählerin wirkt es stark autofiktional. Die kurzen Abschnitte über Fuckgirls Familie fand ich sehr spannend und sie haben der Figur zusätzliche Tiefe verliehen. Davon hätte ich mir aber tatsächlich noch etwas mehr gewünscht. Alles in allem habe ich Fuckgirl gerne gelesen, es bleibt jedoch hinter meinen Erwartungen zurück.
Ein Buch, das relevant ist und Gewicht hat, mit Vorbehalt.
Sympathisch ist die Protagonistin ja nicht, wie sie mit überheblichen Blick auf alles und jeden um sich schaut, sich egoistisch nimmt, was auch immer sie will und außer sich selbst, gefühlt wenig liebt. Aber dann gibt es da wieder Momente, da wird diese Schicht dünner. Da frag ich mich, ob ich das Verhalten einfach deshalb unangenehm finde, weil es Männern vorbehalten ist. Dann frage ich mich wieder, ob die Protagonistin wirklich glücklich ist. Dann holt diese Frau, die ich eigentlich nicht mag, nämlich schlicht wegen ihrer Radikalität, mich wieder ab mit ihrem tiefen Verständnis für Beziehungen und ihrem einzigartigen Blick, an dem sie mich teilhaben lässt. Ich glaube diese Rezension macht keinen Sinn, aber besser kann ich es nicht in Worte fassen. Das Buch war mir nicht egal, es war nicht beliebig und austauschbar und trotzdem bin ich froh, dass ich durch bin.

Ich leg die Karten direkt auf den Tisch: Seit „Potenziell furchtbare Tage" und dem Drücken des Follow-Buttons auf Bianca Jankovskas Insta-Profils bin ich Fangirl – und dank FUCKGIRL bin ich es jetzt nur noch mehr. »FUCKGIRL« ist eine Performancekünstlerin Ende dreißig. Sie lebt in einer offenen Ehe, in der sie alles darf und er nichts. Entschieden hat sie das so, weil ihr Ex-Freund »LOSER« sie damals betrogen hat und sie so eine Erfahrung nie wieder machen will. Jetzt nimmt sie sich das, was sie will, und entschuldigt sich für gar nichts. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust, nicht für ihre Entscheidung, keine Kinder zu wollen. Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein – und sie weiß es. »FUCKGIRL« in einem Wort? Unapologetic. Keine Reue, keine Scham, keine Rücksicht – aber in a good feminist way, versteht ihr? Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, zögert sie keine Sekunde: Sie informiert die Freundin. Female Revenge als bewusster Akt weiblicher Solidarität – denn »FUCKGIRL« schreibt in ihrem Blog: »Es gibt Männer, die lieben Frauen; und es gibt Männer, die mögen Frauen. … Männer, die keine Frauen mögen, mögen Frauen nicht auf Augenhöhe.« (S. 71/72) Und genau das ist das Problem. Der Roman interessiert sich weniger für die »LOSER« und »DADDYS«, die stellvertretend für problematische Männlichkeitsbilder stehen, als für die Fragen, die sich daraus für die Beziehungen und Leben von heterosexuellen Frauen ergeben: Wie führen wir heterosexuelle Beziehungen – und warum eigentlich so? Wer wird darin benachteiligt, wer profitiert? Und können wir unsere weibliche Sozialisation überlisten? Jankovska hinterfragt Monogamie, Non-Monogamie und die Herausforderung, eine offene Beziehung wirklich gleichberechtigt zu führen. Wir wissen, Frauen können im Patriarchat nichts richtig machen – zu viel Sex, zu wenig, zu unabhängig, zu anhänglich, zu whatever. »FUCKGIRL« verweigert dieses Spiel. Ihre Suche nach Antworten äußert sich zunächst in sexueller Selbstbestimmung – aber das Ende macht klar: Das ist erst der Anfang. Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung? Der Roman stellt die Frage, ohne sie aufzulösen – und das ist seine große Stärke. FUCKGIRL ist intensiv, körperlich, kompromisslos – und in seinem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig. Ein Roman, der weibliche Wut ernst nimmt, weibliche Lust feiert und weibliche Solidarität nicht als nettes Konzept versteht, sondern als radikalen Gegenentwurf. Ich würde sagen, da haben wir das erste Jahreshighlight.

Feministisch, stark und unterhaltsam
Das Buch sprach mir einerseits wegen des Titels und andererseits wegen des Covers (welches übrigens so ähnlich auch von Fendi für eine Kampagne genutzt wird) ins Auge. Schon als ich es aufschlug und die Triggerwarnung gelesen habe, war ich begeistert. Umso mehr bin ich froh, dass es mich insgesamt auch inhaltlich überzeugen konnte und sehr gut unterhalten hat. Es geht um Fuckgirl. Und ja, in dem Buch haben die Protagonisten keine Namen, sondern Bezeichnungen (wie z. B. auch Daddy, Loser, alte Studienfreundin etc.). Sie führt eine einseitig offene Beziehung und will damit die sozialen Ungleichheiten in ihrem eigenen Handlungsspielraum wieder „ausgleichen“. Das heißt: Sie darf fremdgehen, ihr Mann aber nicht. Und dabei trifft sie auf verschiedene Typen von Männern. Fuckgirl ist stark, selbstbestimmt und verhält sich anderen Frauen gegenüber solidarisch. Mir gefällt ihre Art und ich finde es großartig, wie sie mit verschiedenen Situationen umgeht. Der Schreibstil ist großartig … direkt, provokant, teilweise echt roh und in die Fresse. Andererseits gab es viele Stellen, die für mich so tiefgehend waren. Zwischendurch finden sich auch immer Blogartikel von Fuckgirl. Ein wenig gestört haben mich die kurzen englischen Passagen und die Songtext-Abschnitte. Ich habe noch nie so viel in einem Buch annotiert wie hier. Außerdem hat man gemerkt, wie aktuell das Buch war, so gibt es Verweise auf zum Beispiel die Beckhams oder Thomas Gottschalk. Aber alles clever eingebunden. Kurzum: 4,5/5⭐️ Und hier muss es auf jeden Fall zum Abschluss ein Zitat geben (und die Wahl fiel mir schwer): „Aber nein, Männer wollen nicht auf ihren dick reduziert werden, und reduzieren Frauen auf ihre Körbchengröße.“

Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, S€x und Wut. 😁🤌🏼
Provokant, kompromisslos, intensiv: Ein Roman über eine Frau, die sich weder erklären noch begrenzen lässt, erfolgreich, selbstbestimmt und in jeder Hinsicht souverän. War teilweise belustigt und auch Wütend… and I love it. 😂 Was mir weniger gefallen hat: Die Sätze waren teilweise extrem lang und dadurch anstrengend zu lesen. Außerdem wirkte manches eher wie eine Aufzählung statt wie ein fließender Text.
Abbruch schon nach wenigen Minuten
Heute kam das Hörbuch raus und ich hab mich schon sehr drauf gefreut. Leider hab ich bereits nach 45 Minuten abgebrochen. Leider gefiel mir es nicht wie die Autorin hier selber eingelesen hat. Ausserdem ist mir die Sprache zu sehr Gen Z. Und das die Charaktere keine Namen bekommen hat mir auch nicht gefallen. Alles natürlich sehr persönlich und könnte anderen gefallen. Für mich was es so aber überhaupt nichts und das obwohl ich das Thema stark finde.
“Lesson Nr. 1: I am allowed to do everything and he is allowed to do nothing” Fuckgirl ist Ende 30, Performance-Künstlerin und lebt mit ihrem Mann in einseitig geöffneten Ehe. In diesem Fall kann sie mit anderen Männern Sex haben, wenn die gemeinsam ausgemachten Regeln eingehalten werden. Fuckgirl verhält sich, wie wir es eigentlich eher andersrum gewohnt sind. Sie nutzt Männer für ihre eigene Lust und Bedürfnisse, ohne Rücksicht zu nehmen. Eine feministische Geste gegen die heutige patriarchale Gesellschaft. In diesem Roman haben die Figuren keine Namen, was das Leseerlebnis sehr besonders macht. Es ist eine Kritik an die Monogamie, welche aber im Laufe des Buches auch hinterfragt wird. Die Entwicklung der Protagonistin im Verlauf ist deutlich, es macht einem klar, dass nicht alles schwarz weiß ist. Leider haben mich die Songtext-Ausschnitte etwas gestört, die hätten meiner Meinung nach nicht sein müssen. Trotzdem definitiv ein gelungener Roman, der mich gut unterhalten aber auch zum nachdenken angeregt hat.
„Männer lieben Männer eben immer noch am meisten“
Dieses Buch ist absolut genial - provokant, wütend, feministisch und einfach nur rebellisch LAUT! Ich muss sagen, dass ich mir im Vorhinein noch nie so viele Gedanken über Monogamie und Nicht-Monogamie in einem feministischen Kontext gemacht habe. Durch „Fuckgirl“ bin ich jedoch auf einige sehr interessante Aspekte und Sichtweisen gestoßen. Ich habe mir sogar – obwohl ich das sonst wirklich nie mache – einige Stellen im Buch mit Post-its markiert, einfach weil ich sie zu gut fand, um sie nicht zu highlighten 🤭 Der Aufbau und die Story dieses Buches sind einfach genial, und auch Biancas Schreibstil hat mir extrem gut gefallen! Ich habe es an einem einzigen Tag durchgelesen – nicht nur, weil es eine kürzere Lektüre ist, sondern vor allem, weil ich von Seite zu Seite immer mehr in Fuckgirls Geschichte investiert war Eine absolute Empfehlung meinerseits (vor allem an die Frauen, aber auch die lieben Männern unter uns 🙂↕️) Dieses Buch wird mir definitiv nicht so schnell aus dem Kopf gehen!
Ein Roman der mir gut gefallen hat bei dem ich aber trotzdem nicht weiß was ich davon halten soll.
Der Buch greift durchaus viele relevante Themen auf, wie den Entschluss kinderlos leben zu wollen oder eben nicht in der klassischen 2 Personen Beziehungen mit sonntäglichen Spaziergängen im Park. Die immer mal wieder vorkommenden englischen Abschnitte haben mich ein wenig in meine Lesefluss gestört aber sind gut verständlich. Die Männer kommen mir in dem Buch allerdings ingesamt doch ein wenig zu schlecht weg.






























