Super einsam

Super einsam

Hardback
3.6112

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Description

Vito will raus, raus aus seiner arschkalten Wohnung in Kreuzberg. Nur wohin? Zurück an den Atlantik, wo er glücklich war und die Mutter noch lebte? Was mit einem Kater beginnt, entpuppt sich zwischen Ladendiebstahl und Mut anküssen als schonungslose Suche nach den Wurzeln seiner Einsamkeit.
Anton Weil erzählt von den großen Themen seiner Generation: von Vereinzelung, Sexualität und Liebe, von Trauer und Aufbruch. Ein Feuerwerk des Erzählens, immer kurz davor, alles in die Luft zu sprengen, ein bunter Zirkus an Lügen und falschen Fährten, eine wilde Irrfahrt durch die Psyche einer ganzen Generation, ein hoffnungsvolles Aufbrechen und eine Liebeserklärung an das echte Leben.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
240
Price
22.70 €

Author Description

Anton Weil, geboren 1989 in Berlin, ist Schauspieler, Sprecher und Musiker. Er studierte Schauspiel an der Universität der Künste und arbeitet regelmäßig als Gast an Theatern. International ist er in der queeren italienisch-griechischen Co-Produktion The Man with the Answers auf Festivals in der ganzen Welt zu sehen. Er entwickelte den Podcast Schöner Scheitern und veröffentlichte 2021 unter dem Künstlernamen WEIL sein Debütalbum GROLL. Super einsam ist sein erster Roman.

Posts

21
All
4

Achterbahn der Gefühle zwischen Realität und Träumen! Manchmal sehr abgedreht und doch wieder intensiv gefühlvoll!

*💛Mein erstes Mal ein Buch gewonnen💛* Das ist wieder so ein Buch, was mich etwas gespalten in meiner Meinung zurücklässt. Ich hab es ziemlich schnell für meine Verhältnisse gelesen. Konnte nicht aufhören, wollte wissen wie es weitergeht. Es gab sehr intensive Passagen, die mir so so gut gefallen haben. Aber leider auch immer wieder so Ausschnitte, die mir zu wirr und abgeladen waren. Habe aber den Humor zwischendrin geliebt. Auch wenn der Stil sehr speziell ist, mochte ich es im Gesamten doch sehr gern. Jeder driftet doch mal ab in seine Tagträume. In Vorstellungen von Idealen, in Sehnsüchte oder in Erinnerungen. Das Buch war übrigens ein Gewinn vom Buchklub in Podcastform „Zwischen Kotti und Kapiteln“ mit Jannik Schümann und Kara Wolf. Dieses Buch wird bei der nächsten Buchclub-Edition besprochen und ich bin super gespannt, was deren Community dazu sagt und wie die Hosts es finden. 🤗

3.5

Puh, was für ein emotionaler Ritt!

„Super einsam“ von Anton Weil ist ein packender, oft schmerzlich trauriger, aber auch in Teilen sehr humorvoller Roman, der einen tief in die Zerrissenheit des Protagonisten Vito zieht. Geschrieben aus seiner Perspektive, spiegelt sich sein zynischer Blick auf Gesellschaft und die ständige Suche nach seinem Platz im Leben wider. Vito, frisch getrennt und von Job zu Job hangelnd, sucht sich selbst, während er mit den Traumata und Schicksalsschlägen seiner Kindheit und Jugend kämpft. Der Roman ist oft ein wilder Ritt durch seine Gedankenwelt, die sich zwischen Realem, Tagträumen oder auch Rauschzuständen, einem verzweifelten Versuch, sich zu orientieren, verliert. Die Unklarheit, ob das, was passiert, wirklich passiert oder nur in Vitos Kopf existiert, schafft Raum für viele Interpretationen. Besonders das Ende ist intensiv und aufwühlend – es trifft einen. Vito ist nicht nur ein einzelner, einsamer Mensch, er steht auch für eine ganze Generation, die trotz der digitalen Vernetzung im Innersten einsam bleibt. Das Buch berührt tief und gibt einen Einblick in die menschliche Gefühlswelt, die in der heutigen, schnelllebigen Gesellschaft oft zu kurz kommt. Zwar gab es für mich auch vereinzelt Passagen, die weniger fesselnd waren, aber insgesamt ist „Super einsam“ eine klare Leseempfehlung für alle, die sich auf ein emotionales, reflektierendes Leseerlebnis einlassen wollen.

Puh, was für ein emotionaler Ritt!
5

Vito lebt in Kreuzberg, ist immer auf der Suche nach einem neuen Job, notorisch pleite und meistens angetrunken. Es gelingt ihm nicht seine Wohnung in ein gemütlichen Zuhause umzuwandeln, Vito geht dann lieber mit den anderen traurigen Menschen in die nächste Kneipe. Seine Eltern haben sich getrennt als er noch ein Kind war. Mit seinem Vater ist das Verhältnis schwierig. Beide bemühen sich aber können nicht so richtig aufeinander zugehen. Seine Mutter ist vor ein paar Jahren verstorben und hat ihm einen Koffer hinterlassen, den er erst mit 25 Jahren öffnen darf. Es gibt so unterschiedliche Meinungen zu diesem Buch aber ich liebe es! Ein junger Mann, mit einer schwierigen Vergangenheit, die ihn nicht loslässt. Er kommt nicht so richtig klar in dieser Welt, fühlt sich einsam und im Stich gelassen. Es gibt im Buch immer wieder Rückblicke in sein Leben bei seiner Mutter. Auch da gab es einige Probleme, die Vito kaum bemerkt. Er liebt seine Mutter bedingungslos, ist wütend, weil sie nicht mehr bei ihm ist. Es gibt einige Abschnitte, bei denen es schwierig ist zuzuordnen ob sich das Geschehen in Vitos Kopf oder in seinem Leben wirklich abspielt. Da musste man schon sehr genau lesen und überlegen. Für mich war nur einfach unfassbar traurig zu lesen wie ein so junger Mensch so verzweifelt nach einem Platz im Leben sucht und sich immer alles nur falsch anfühlt. Ein kluger, tiefgründiger und trauriger Roman über einen jungen Menschen, der verzweifelt nach Liebe und Zuneigung sucht und keine Ahnung hat wie er sein Leben gestalten soll. Große Empfehlung!!!

4

Die sehr authentische Erzählstimme lässt eine starke emotionale Nähe zu Vito entstehen und auch seine Außenwelt beschreibt er sehr lebendig/bildhaft. Das Ende bzw. die Message dahinter habe ich jedoch nicht verstanden. 🤷🏻‍♂️

4

Super einsam.

Anton Weils Super einsam ist sein Roman Debüt, das mit einer Mischung aus Humor, Tiefgang und schonungsloser Ehrlichkeit daher kommt. Das Buch erzählt die Geschichte von einem jungen Mann, der sich in einer Welt voller Verpflichtungen und ständiger Erreichbarkeit verloren fühlt. Anton schreibt die Themen Einsamkeit und Selbstfindung mit einer Leichtigkeit die einem, obwohl es so schwer klingt, nie schwer vorkommt. Besonders bemerkenswert ist der Schreibstil und die Sprache: Sie ist modern, direkt und manchmal fast schmerzhaft offen, was den inneren Monolog des Protagonisten umso authentischer macht. Die kurzen Kapitel verleihen dem Buch einen fast Drehbuch Charakter. Gleichzeitig erlaubt die einfache Erzählweise dem Leser, tief in die Gefühlswelt des Protagonisten einzutauchen. Was das Buch besonders lesenswert macht, ist die Spiegelung der heutigen Gesellschaft: Social Media, Selbstdarstellung und die Suche nach dem Echten. Anton gelingt es, das Gefühl von Einsamkeit und gleichzeitig die Sehnsucht nach Zugehörigkeit so zu beschreiben, dass man sich oft selbst in den Zeilen wieder erkennt. Super einsam ist ein Roman, der nachhallt und dazu einlädt, einige Dinge selbst zu überdenken. Fazit: Ein intensives, berührend und gleichzeitig unterhaltsames Buch, das genau den Nerv unserer Zeit trifft. Ein Muss für Fans moderner Literatur. Schonungslos ehrlich.

Super einsam.
1

Absolut nicht meins....

"Super einsam" von Anton Weil hat mich überhaupt nicht abgeholt.... Das Hörbuch hat der Autor selbst eingelesen. Wir lernen in diesem Hörbuch Vito kennen, der laut Klappentext eine ganze Generation repräsentieren soll Eine wilde Irrfahrt durch die Psyche einer ganzen Generation" so steht es auf dem Cover. Wild und irre ist der Roman und damit das Hörbuch auch. Aber eine ganze Generation? Sicher nicht! In jeder Genration gibt es sicherlich Menschen wie Vito, die auf der Suche sind, nach Liebe, nach sich selbst, Ich habe mich beim Hören andauernd gefragt, ob wir es mit der Realität oder mit Gedanken zu tun haben. Es hat mich sehr viel Überwindung gekostet, das Hörbuch nicht abzubrechen. Ich empfand es leider auch nicht angenehm, dem Sprecher und damit dem Autoren zu lauschen. Er liest sicher - passend zum Inhalt - schnell und teilweise wirr, mein Geschmack war es allerdings nicht. Auch das Sounddesign konnte mich nicht überzeugen. Und bevor ich jetzt Zweifel darüber anstelle, ob ich selbst irre bin... Ich muss mal nachforschen, wer in der Jury für den Hörbuchpreis sitzt! Von meiner Seite ist mehr als ein Stern leider nicht drin! Ich hatte anderes erwartet und kann keine Empfehlung aussprechen!

1

Ein einziger pessimistischer LSD-Trip. Was Anton Weil hier versucht klappt oft und gut, nur eben nicht hier. Ein atemloser Erzähler schildert seine gescheiterte Existenz Mitte 20, im Leben festgefahren und verletzt. Das ist an sich ein geiles Setting, aber das Buch wächst nie über seine ersten 20 Seiten heraus. Von Anfang bis Ende hastet der Erzähler von einem Gedankensalat zum nächsten, die meisten "Erlebnisse" sind nur halbreale Träumereien, alles tut ihm weh und alles ist für die Tonne. Das hat seinen Appeal, aber nach hundert Seiten passiert auch nichts neues mehr, und man kaut nur weiter auf demselben geschmacklosen Kaugummi. Eine Handlung ist praktisch keine vorhanden, und mit keiner der wenigen Figuren konnte ich schlussendlich mitfühlen. Auch wenn der Titel des Buches gerade für die abgedrehte Einsamkeit wirbt und behauptet, eine "wilde Irrfahrt durch die Psyche einer ganzen Generation" zu machen, was auch teilweise stimmt, ist mir das Ganze deutlich zu übertrieben und hingerotzt. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass dieses Buch nicht im nüchternen Zustand geschrieben wurde

3.5

Vito hat seine Mutter verloren als er 17 war, mit seinem Vater kommt er nicht klar und seine Freundin hat ihn verlassen. Zwischen Depression und Panikattacken versucht Vito dennoch irgendwie sein Leben wieder auf die Spur zu bekommen. Eigentlich ein trauriges Buch, das aber mit sehr viel Situationskomik geschrieben ist und gleichzeitig einen feinen Blick auf das Leben als junger Mensch im heutigen Berlin und Deutschland wirft.

4

Das war ne wilde Fahrt und I’m here for it

Vito ist frisch getrennt, hat irgendwie keinen Job, ist so halb Alkoholiker und verarbeitet den Tod seiner Mutter. Während des Lesens weiß man oft nicht, was wirklich passiert und was sich nur in Vitos Kopf abspielt. Man weiß nicht so recht, ob er high ist oder einfach nur eine blühende Fantasie hat. Vito weiß auch eh selbst nicht so richtig, wohin mit sich, welche Sexualität er hat und ob er überhaupt noch Lust hat, weiterzumachen. Vitos Charakter und seine Lebensumstände wurden für mich total gut durch den Schreibstil und die Verschwommenheit zwischen Realität und Fantasie widergespiegelt. Im letzten Kapitel steht ein Koffer sinnbildlich für die Trauer um seine Mutter, den er loslässt und sich so vorm Ertrinken in Trauer & Depression rettet. Zumindest ist das meine Interpretation. Anton Weils Schreibstil lässt sicher viel Raum für weitere Deutungen und ich persönlich hab das geliebt. Ich glaube, dass dieses Buch richtig gut in einem Buchclub diskutiert werden könnte oder sogar im Deutschunterricht.

Das war ne wilde Fahrt und I’m here for it
4

Geniale Szenen zwischen Traum und Realität, zwischen Depression und Aggression, aber verstanden habe ich es am Ende nicht

2

Hat mich traurig gestimmt.

Mich hat das Buch unheimlich traurig gestimmt. Alle wirklich bewegenden und bewussten Erfahrungen passieren leider immer nur in Vitos Phantasie. Die Wirklichkeit ist düster und von Suizidgedanken geprägt. Kein Buch, das ich empfehlen kann.

3.5

Sprachgewaltig, spannend & sehr nah am Leser. Musste mich einlassen, hab ich nicht bereut 💕

4

Melancholisch, verrückt und wild. Das war ein einzig abgefahrener Ritt!

Roh, ehrlich, poetisch. In „Super einsam“ geht’s um Vito — Anfang 30, Schauspieler ohne Jobs und ziemlich verloren im Leben. Nach der Trennung von seiner Freundin und dem Tod seiner Mutter steckt er in einer richtig tiefen Einsamkeit fest. Seine Tage verbringt er oft in Berliner Kneipen, wo er versucht, seinen Kummer im Alkohol zu ertränken. Das Geld ist knapp, die Zukunft ungewiss, und seine Gedanken kreisen immer wieder um verpasste Chancen und schmerzvolle Erinnerungen. Schließlich zieht es ihn an den Atlantik — einen Ort, an dem er als Kind glücklich war — in der Hoffnung, dort irgendwie wieder zu sich selbst zu finden. Ich muss direkt sagen: Dieses Buch hat mich echt erwischt. Und das lag nicht nur am Text selbst — sondern daran, wie ich Anton Weil das erste Mal erlebt habe. Ich war auf der HamLit25 bei seiner Lesung, und das war so so gut! Seine Art vorzulesen war so lebendig und bildhaft, dass ich sofort einen Film im Kopf hatte. Ich war so beeindruckt, dass ich mir das Buch direkt danach gekauft habe — und es war jeden Cent wert. Weils Schreibstil hat mich sofort gecatcht. Diese endlosen Gedankenketten, dieser Strom aus Erinnerungen, Sorgen und Hoffnungen — das hat mich so sehr an meine eigenen Gedanken erinnert. Es ist, als würde man von Tab zu Tab springen, ein einziges Chaos im Kopf, das trotzdem irgendwie Sinn ergibt. Das konnte ich so gut nachempfinden, und genau das macht Vito so greifbar und echt. Was mich besonders berührt hat, ist, wie ehrlich und ungefiltert das Buch ist. Weils Sprache schwankt zwischen rau und poetisch, zwischen der harten Realität und diesen träumerischen Momenten der Hoffnung. Und obwohl Vito oft verloren wirkt, gibt es immer wieder diese kleinen Lichtblicke, die zeigen, dass da vielleicht doch noch ein Weg raus aus der Einsamkeit ist. Ein bewegendes, intensives Debüt, das ich wirklich jede*m empfehlen kann, der sich für ehrliche, moderne Literatur interessiert.

3

Ich bin zwar auch ein Millenial aber konnte mit Vito leider nicht so richtig warm werden. Der viele innere Dialog ist teilweise.. ich kann es kaum anders benennen.. hingerotzt und wird immer wieder sehr diffus bzw so verträumt und abgedreht, dass man als Leser nicht mehr wirklich weiß, was jetzt Realität und was Fiktion ist. Der Stil war für mich zu Beginn sehr ansprechend aber irgedwie führt die Geschichte dann doch am Ende zu wenig Mehrwert. Man erfährt einiges über die Hauptfigur aber trotzdem wusste ich zum Schluss irgendwie recht wenig. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich Vito als nicht sehr sympatisch wahrgenommen habe.

2.5

Eine wilde Irrfahrt durch die Psyche

Auch wenn das Buch nicht sehr umfangreich ist, hab ich doch recht lang gebraucht um durchzukommen. Es fühlte sich durchgängig wie ein nicht linear verlaufender Fiebertraum an durch viele Sprünge hin und her, einem ständigen Verschwimmen von Traum und Realität und dem permanenten unzuverlässigen Erzähler. Es gab Passagen, die fand ich richtig schön und nachfühlbar und bei anderen hatte ich einfach nur ein Fragezeichen im Kopf.

2

Vito ist lost in Kreuzberg. Der ca. 25 jährige Protagonist in „Super einsam“ hat eine frische Trennung hinter sich und ist auf der Suche nach Halt. Seine Mutter ist verstorben, die Beziehung zu seinem Vater ist unterkühlt und sexuell weiß er auch nicht, in welche Richtung es ihn zieht. Und so treibt er mal besoffen mal verkatert durch Berlin. Wird er zwischen Panikattacken, Rausch und Träumen fündig? Anton Weil ist ein noch recht junger Autor, der mutig und direkt maßgebliche Themen unserer Zeit aufs Tableau bringt. Bindeglied aller Episoden ist die Einsamkeit, die Vito mit aller Macht durchbrechen möchte. Weil hat hohe Ansprüche an seinen Text, denn er möchte noch viele viele andere (Gegenwarts-)Themen präsentieren, die mir aber oft zu oberflächlich und holzschnittartig beschrieben wurden. Während „Super einsam“ wie ein klassischer Adoleszenzroman aus Berlin beginnt, kippt der Plot nach dem ersten Drittel mit Vito in eine Mischwelt aus Realität, Traum, Rausch, Wunschvorstellung und Wahn. Das hat mir persönlich nicht gefallen. Ich konnte zu Vito und den anderen Figuren keine wirkliche Beziehung aufbauen. Und so hat mich das wirklich mutige Buch mit wichtigen Themen der Zeit, bis auf wenige Episoden, LEIDER kaum berührt. Probier du es doch trotzdem mal, denn junge männlich gelesene Autoren, die hart an die Substanz gehen, gibt es viel zu selten.

4

Puh… Anton Weil schafft es in seinem Roman die Grenzen zwischen Wirklichkeit Gedankenkarusell und Rausch verschwinden zu lassen. So gelingt es ihm die Zerissenheit aber auch Einsamkeit und Ängste des Protagonisten Vito rüberzubringen. Dieser sucht nach mehreren schweren Schicksalsschlägen sein Platz im Leben. Dabei ist das Buch aber kein 0815 Antwort auf die Sinn des Lebens Frage Roman. Viel mehr geht es um Gefühle und das Erwachsene werden in einer kurzlebigen Gesellschaft, es geht darum Halt zu finden und verstanden zu werden. Der Roman ist dabei in einem ziemlich verrückten Still geschrieben, man springt nur so zwischen den Gedanken umher. Was es zwar manchmal schwierig macht zu folgen aber auch für das Gefühschaos steht. Zwar ist das Bich fast melancholisch und in Selbstmitleid getränkt aber Weil schafft es mit guten Pointen immer wieder dem/der Leser*in ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

5

Überraschend. Nachdenklich. Traurig

„Super Einsam“ von Anton Weil ist ein zutiefst bewegendes Buch, das die menschliche Einsamkeit in einer vernetzten Welt auf erschütternde Weise einfängt. Die Erzählung folgt dem Protagonisten durch eine Reihe von Begegnungen und Reflexionen, die seine Isolation und innere Zerrissenheit schonungslos offenbaren. Besonders beeindruckend ist die Kneipenszene, in der sich der Protagonist, umgeben vom Lärm und den Gesprächen, doch völlig alleine fühlt. Diese Szene hat mich persönlich tief berührt und erinnerte mich an meine eigenen Erfahrungen. Die Fähigkeit des Autors, solch intensive Emotionen und Erfahrungen einzufangen, macht dieses Buch zu einem wahren Meisterwerk. „Super Einsam“ ist ein Buch, das nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern auch einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Es hat mich fasziniert, sprachlos gemacht und tieftraurig zurückgelassen. Ein absolutes Muss für jeden, der die Tiefe menschlicher Gefühle und die Herausforderung der modernen Isolation verstehen möchte.

3

Teils sehr unschön geschrieben, teils in utopischer Schönheit. Blödes Ende. Dafür kurz. Größter Kritikpunkt ist die Hauptfigur, die gefühlt an sich selbst scheitert.

4

Schöner schreibstil, modern , gut zu lesen, jedoch fehlt mir ein bisschen das Ende , es hinterlässt viele Fragezeichen und Spielraum zur Interpretation

Ein schönes Buch über einen jungen Mann der seinen Platz im Leben nicht findet , nach dem Tod seiner Mutter und der kühlen Distanz seines Vaters , verliert er sich in Alkohol und seinen Gedanken. Das Ende hätte ich mir etwas konkreter gewünscht da es einige Fragen offen lässt .

4.5

Der Stil macht sicher nicht jeder Person Spaß, hat für mich aber super zum Thema gepasst. Ich habe mich sehr gesehen gefühlt.

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