Das Mädchen mit dem Porzellangesicht

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht

Hardback
3.5100

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Description

»Noch nie zuvor hat er ein so schönes Mädchen gesehen. Im Mondlicht. Und sie weint...«

London, 1888. In einer kalten Novembernacht wird in einem Backsteinhaus in Covent Garden die kleine Miyo geboren. Für ihren Vater, den Puppenmacher Kazuki Kobayashi, ist sie das größte Glück auf Erden. Das Leben könnte wunderbar sein, wenn Kobayashi nicht einst einen Vertrag mit einem dubiosen Advokaten geschlossen hätte, der ihm Wohlstand und Ansehen sichert, sein Kind aber einer ungewissen Zukunft ausliefert...

Der Puppenmacher kommt zu dem einzig logischen Schluss: Er muss Miyo verstecken, um ihr Leben zu retten. Dazu fertigt er eine ganz besondere Porzellanmaske an, ein feines, aber regungsloses Gesicht, das er sonst für seine Puppen entwirft. Die Maske soll seine Tochter vor dem Advokaten verbergen. Doch die Ausdruckslosigkeit verdammt Miyo zu einem Leben in Isolation – nur wenige machen sich die Mühe, hinter die kalte Fassade der Porzellanmaske zu blicken. Aber in anderen Außenseitern findet Miyo treue Freunde, die sie auf ihrer abenteuerlichen Flucht vor dem teuflischen Advokaten begleiten. Und endlich findet sie auch die Liebe, nach der sie sich schon immer gesehnt hat.

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Historical
Format
Hardback
Pages
224
Price
22.70 €

Author Description

Simone Keil, geb. 1971, interessierte sich schon als Kind weit mehr für Fantasiewelten und Geschichten als für die Realität. Nach langjähriger Tätigkeit im Vertrieb, schreibt sie nun fantastische Romane für Jugendliche und Erwachsene. Die Autorin lebt mit ihrer Frau und ihrem gemeinsamen Cocker Spaniel in Thüringen.

Posts

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All
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Eine Reise durch Licht und Schatten. Konnte nicht aufhören weiterzulesen!

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen war es bisschen anders als erwartet. Es gibt eindeutig eine monotone und bedrückende Stimmung, wo das Wort "Schwermut" zu gerne reinpasst. Aber zu der Zeit des Geschehens in London 1888 war dieser Term ein sehr bekanntes. Der Schreibtstil war zuerst gewöhnungsbedürftig, aber im Laufe der Geschichte ziemlich ansteckend. Die Autoren schafft es nur mit wenigen Wörtern, die wesentlichen Gefühle auszudrücken. Es hat etwas poetisches und philosophisches. Und ich habe es geliebt. Man verfolgt ein junges Mädchen im Laufe ihrer Zeit, jeden Abschnitt ihres Lebens und jede Figur, die in ihrem Leben eine Rolle gespielt hat, so wie jede Schwierigkeit, die ihre Charakterzüge geformt haben, sowie jeder Fall dem sie mutig entgegenblickte, aufstand und weitermachte. Ein junges Mädchen, das in nicht normalen Umständen leben musste, sich aber trotzdem der jeweiligen Gesellschaft anpassen zu lernen musste. Anpassung ist auch ein wichtiges Thema in diesem Buch. In dieser Geschichte geht es darum, zu verstehen, was dir im Leben wichtig ist und wie sehr du riskierst, deiner Leidenschaft folgen oder die der anderen, dich selbst nie zu beeinträchtigen - nie die Hoffnung zu verlieren. Ich habe das Buch nicht mehr aus meinen Händen nehmen können. Ich musste ständig weiterlesen. Es ließ sich so angenehm lesen. Die Szenen im Buch haben mir sehr sehr gefallen. Sie waren nicht nur unterschiedlich, sondern hatten alle auch ihre eigene Geschichte und Farbe. Das Buch war genial und faszinierend und hat mich jedes Mal beeindruckt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

Eine Reise durch Licht und Schatten. Konnte nicht aufhören weiterzulesen!
3

Düsteres Steampunk-Märchen

Die ganze Geschichte um Myio, das Mädchen mit dem Porzellangesicht, ist schaurig märchenhaft und nimmt uns mit in eine Welt voller Schwermut und Melancholie, in der Maschinen die besseren Menschen sind und den meisten Menschen einfach nicht zu trauen ist. Die Story und die Charaktere haben sehr viel Potential und die ganze Welt bildet einen sehr spannenden Rahmen für die Erzählung, die reale Personen der Geschichte in die Fiktion mit einbinden. Aber leider ist die Umsetzung nicht so richtig gelungen. Es ist nicht leicht der Erzählweise zu folgen und besonders das Ende wirkt sehr gehetzt und gibt kaum Auflösungen. Es werden viele Themen aufgemacht, die dann einfach so verpuffen. Wenn das Ende umfangreicher ausgearbeitet gewesen wäre und nicht nur auf ein paar Seiten zusammen gefasst gewesen wäre, dann hätte es mir deutlich besser gefallen. So war ich leider am Ende sehr enttäuscht.

5

Eine wundervolle, aber auch traurige Geschichte über Freundschaft, Liebe und hinter einer Maske leben zu müssen. Dazu ein paar tolle Charaktere und ein Hauch Steampunk

Eine wundervolle, aber auch traurige Geschichte über Freundschaft, Liebe und hinter einer Maske leben zu müssen. Dazu ein paar tolle Charaktere und ein Hauch Steampunk
4.5

Was für eine unbeschreibliche, außergewöhnliche Geschichte ❤️

Den Roman „Das Mädchen mit dem Porzellangesicht“ von Simone Keil habe ich von LovelyBooks als Rezensionsexemplar erhalten und die Geschichte konnte mich absolut beeindrucken: ⭐⭐⭐⭐,5 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 𝘐𝘯𝘩𝘢𝘭𝘵 – Als Miyo geboren wird, könnte das Glück für ihren Vater, einen Puppenmacher, nicht größer sein. Doch er hat vor langer Zeit einen Vertrag mit einem dubiosen Advokaten abgeschlossen 😈: Dieser verwaltet Kobayashis Vermögen, dafür bezahlt er ihn regelmäßig mit seinen „Kindern“ – also Puppen; doch der Advokat beansprucht nun Miyo. Kobayashi versteckt seine Tochter fortan unter einer Porzellanmaske… ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨 – Dieses Buch hat einen sehr speziellen Erzählstil: nüchtern und distanziert, gleichzeitig auch emotional und tiefgründig. Die Geschichte entwickelt sich über viele Jahre und Miyo erlebt einige sehr traurige Dinge 💔. Sie wird aufgrund ihrer Maske ausgegrenzt, so dass sie oft sehr einsam ist. Sie findet aber auch außergewöhnliche Freunde, unter anderem künstliche Menschen 🤖 – ein sehr spannender Anachronismus! Die Charaktere sind toll geschrieben und wir begegnen einigen Figuren immer wieder, so dass wir auch an ihrem Lebensweg teilhaben können. Das Ende des Romans war sehr schön und macht trotz der insgesamt sehr emotionalen Thematik Hoffnung ♥️. Letztlich gilt: Die Geschichte war wirklich besonders und ist schwer zu beschreiben, aber sie hat mir sehr gut gefallen. Ein tolles Leseerlebnis. 👍🏻 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

4.5

Der märchenhafte Erzählstil und die sehr kreativ gezeichneten Figuren, vor allem auch der furchterregende Antagonist, konnten mich absolut begeistern, nur leider endet das Märchen zu gehetzt und für mich nicht klar durchschaubar. Dennoch eine ganz klare Hörempfehlung!

3

Ich tue mich sehr schwer diese Rezension zu schreiben, da ich nicht wirklich weiß, wie ich das Buch bewerten soll. Am ehesten würde ich es als trauriges modernes Märchen mit schönen Charakteren und tollen Botschaften beschreiben, das leider etwas oberflächlich bleibt. Worum geht es? Ganz vereinfacht: Ein verzweifelter Vater versuchte seine Tochter vor einem Geschäft mit dem Teufel zu schützen, in dem er sie hinter einer Porzellanmaske versteckt. Ich fand die Geschichte schön und spannend, aber auch traurig, allerdings hatte ich meine Probleme mit dem Erzählstil. Der Erzählstil erinnert an Märchen, in denen oft zusammengefasst Handlung nacherzählt wird, ohne in die Tiefe zu gehen, d.h. oft hat mir das Innenleben der Charaktere etwas gefehlt oder ist zu kurz gekommen. (Wie ging es Miyo damit, dass die anderen Mädchen sie ausschließen? Welche Gefühle hegte sie für Max im Wald? Wollte er mehr als sie?) Die Grundidee hat mir gut gefallen, die Idee mit dem besonderen Porzellan und auch Miyos Freundschaft mit dem Wächter und Jenny und Dr. Grünbein, die Begegnung mit dem Zirkus, dass waren alles tolle Details, die mir gut gefallen haben. Teilweise wurden aber Sachverhalte auch einfach so hingenommen und nicht erklärt, z.B. wieso mechanische Menschen Gefühle haben oder wieso die Porzellanmaske Miyo für Fairweather "unsichtbar" macht. Oft konnte ich Miyos Gedankengänge nicht verfolgen, z.B. warum sie nicht nach Amerika gegangen ist, bzw was sie in England gehalten hat und wieso sie zurück geht zum Zirkus (ja, vielleicht fühlt sie sich zu dem besonderen Menschen angezogen, aber der Zirkusdirektor machte schon zu Beginn keinen guten Eindruck, daher kann ich es wirklich nur bedingt nachvollziehen). Das Ende war mir zu schnell erzählt, zu schnell vorbei und hat mich etwas ratlos zurück gelassen. Die Auflösung hat mich nur bedingt befriedigt.Besonders alles was den Clown betraf, ging mir einfach zu schnell. Ich denke das Buch hätte mir besser gefallen, wenn das Ende etwas länger ausgearbeitet wäre , denn die Grundidee und die Charaktere haben mir echt gut gefallen.

5

Ein wunderbares Märchen! Die Autorin hat einen so tollen Schreibstil 🥰

Ein wunderbares Märchen! Die Autorin hat einen so tollen Schreibstil 🥰
5

Wunderbar poetisch!

Fangen wir mit dem Äußerlichen an: Die gebundene Ausgabe ist einfach wunderschön! Dunkelblaues Leinen mit silberner Prägung, eine klare und trotzdem geschwungene Schrift, Blumen, Vögel, Masken und Ranken. Es hat ein bisschen was von Jugendstil und passt damit durchaus zu der Zeit, in der es spielt. 1888 in London. Der Puppenmacher Kazuki Kobayashi lebt ein gutes Leben. Er ist ein Meister seines Fachs, und einmal im Jahr muss er eine seiner Puppen an den mysteriösen Mr. Fairweather abtreten, der im Gegenzug dafür sorgt, dass Kobayashi die Kunden nicht ausgehen. Vertrag ist Vertrag, und so passieren Dinge, die Kobayashi nicht vorhergesehen hat - aber ist das nicht immer so, wenn man einen Pakt mit dem Teufel schließt, auch wenn er wie ein Advokat daherkommt? Denn dann wird seine schwermütige Frau schwanger und gebiert die kleine Miyo. Um sie vor den Augen Mr. Fairweathers zu schützen, erschafft ihr Vater eine besondere Maske aus dem feinsten Porzellan und perfektioniert diese im Laufe der Jahre immer weiter. Die kleine Miyo wächst behütet auf, betreut von der mechanischen Haushälterin Miss Whittles, die zwar etwas in die Jahre gekommen, aber dennoch treu und unverwüstlich ist. Mit den Jahren wird es immer schwerer, Miyo zu verstecken, und nach mehreren Schicksalsschlägen landet sie im Weisenhaus, was alles andere als das vornehme Haus ist, als das es sich ausgibt. Doch obwohl sie mit ihrem kalten Porzellangesicht eine Außenseiterin ist, verliert sie nie ihre Freude und Hoffnung – und sie gewinnt überall Freunde. Das Buch ist der Phantastik zuzuordnen mit einem Hauch Steampunk und der Stimmung eines Edgar Allan Poe gemischt mit Ali Shaws „Das Mädchen mit den gläsernen Füßen“. Am Ende ist nicht alles gut, aber alles ist gut so, wie es ist. Und ich konnte das Buch zuklappen und mich mit Miyo und ihren Freunden freuen. Die Sprache hat mir wahnsinnig gut gefallen. Sie ist poetisch und doch nicht unnötig verschnörkelt, jedes Wort scheint an seinem Platz zu stehen, keines ist zu viel oder zu wenig, kein Satz ist unnötig aufgebauscht und doch ist auch nichts banal. Es ist schwer, die Stimmung des Buches zu beschreiben, ich empfehle daher unbedingt, es zu lesen!

2

Zufrieden, dass es nach 224 Seiten endlich (endlich!) ein Ende hatte

Der Klappentext las sich so toll. Ich erwartete ein Märchen und bekam mechanische Menschen, die eine Unterklasse bildeten, eine Eule mit Weltherrschaftfantasien, einen Irren, der Körperteile sammelt und ein Kind mit einer furchtbaren Kindheit. Die Geschichte ist durchsetzt von Grausamkeiten für die der ein oder andere bestimmt gern Triggerwarnungen hätte. Die Charaktere hatten keine Tiefe und blieben teilweise mysteriös. Allerdings nicht in der Art, dass man sie gern enträtselt hätte. Die Ereignisse reihen sich aneinander um eine leidenschaftslose Erzählung zu bilden.

3

Nette Geschichte mit schneller Handlung

Während des gesamten Lebens empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm und flüssig. Es war leicht verständlich, wobei an einigen Stellen auf historische Figuren Bezug genommen wurde, die im Laufe der Geschichte keine weitere Rolle spielen. Wir befinden uns zudem in London im Jahr 1888 mit einer höher entwickelten Technologie. Es hat etwas gedauert, bis ich mich mit den Begebenheiten als solches angefreundet habe, aber mir haben die KI's (besonders Miss Whittles und Q-XII) sehr gut gefallen. Sie waren auch toll ausgearbeitet und hatten ihren Charme. Auch viele (Haupt-)Charaktere waren genau so gut ausgearbeitet, wobei letztlich der Bösewicht etwas an Tiefe verloren hat, dadurch das er so selten auftreten konnte. Das Buch selbst kann man in 3 Zeitspannen kategorisieren. Im ersten Abschnitt lernen wir den Puppenmacher und seine Geschichte kennen, bedrängt durch den Vertrag mit einem Advokaten muss er alles tun, um seine Tochter Miyo zu beschützen. Die Handlung um Miyo nimmt im zweiten Teil dann nochmal richtig Fahrt auf und wir leben und leiden mit dem Mädchen mit, ehe es im dritten Teil zum Finale kommt. Letztlich ist das Buch nett zu lesen, für mich persönlich gab es auf den etwas mehr als 200 Seiten sehr viele Informationen, viele Sprunge von einer Szene in die nächste, wobei ich das Gefühl hatte, dass nicht alle Szenen komplett abgeschlossen waren. Manchmal fehlte mir eine Kleinigkeit und es musste viel verdaut werden, was passiert ist. Für mich war das Ende sehr abrupt und leider auch enttäuschend.

Nette Geschichte mit schneller Handlung
5

Wir schreiben das Jahr 1888. Die Industrialisierung schreitet immer weiter voran, Jack the Ripper mordet in Whitechapel und Puppenmacher Kazuki Kobayashi muss hilflos mitansehen, wie das Interesse an seinen Werken immer weiter abnimmt. Dass er von seinem kleinen Laden in London überhaupt seine Familie ernähren kann, hat er dem mysteriösen und dubiosen Anwalt Fairweather zu verdanken. Als Mr Kobayashi Vater der kleinen Miyo wird, entwickelt Fairweather ein ganz und gar ungesundes Interesse an dem Mädchen. Der Puppenmacher beschließt seine Tochter um jeden Preis zu beschützen und fertigt eine meisterhafte Porzellanmaske. Diese soll Miyo vor den Blicken des Anwalts verbergen, verdammt sie aber auch zur Ausdruckslosigkeit – und Einsamkeit. Denn nur wenige sind gewillt, sich mit der Miyo zu beschäftigen, die sich hinter der Maske befindet. Mit „Das Mädchen mit dem Porzellangesicht“ ist Simone Keil eine unglaublich vielschichtige Geschichte gelungen. Zum einen ist es eine phantastische Geschichte, zum anderen bildet die Handlung das Gesellschaftsbild der damaligen Zeit ab und hat eine zwischenmenschlich-psychologische Komponente. Ob der Anwalt des Teufels oder vielleicht sogar der Teufel selbst Jack the Ripper zu den Whitechapel Morden angestiftet hat, wird sich wohl nie herausfinden lassen, aber zumindest in dieser Geschichte steckt die gleiche böse Kraft hinter den Morden, die auch Miyos Vater dazu animiert, einen zweifelhaften Vertrag zu schließen. Dabei stellt die Autorin vordergründig aber vor allem die Frage, wie weit Menschen für ihre Wünsche und Träume bereit sind zu gehen. Während Fairweathers Einfluss auf den einen Mann dafür sorgt, dass zahlreiche Frauen getötet werden, führt sein Einfluss auf den anderen Mann allerdings dazu, dass eine andere Frau um jeden Preis beschützt wird. Die zeitliche Einordnung der Geschichte und das Vergehen von Zeit wird nicht nur Jack the Ripper vorgenommen, sondern auch durch weitere bedeutende Ereignisse, wie etwa die Entdeckung der Radioaktivität oder die Relativitätstheorie. Und auch um ein wenig Steampunk kommt man nicht herum, denn interessanterweise erfährt Miyo von eigentlich rein mechanischen Puppen viel mehr Liebe, Zuneigung und Menschlichkeit als von einigen Menschen.Darüber hinaus greift die Autorin gleich mehrere große Themen wie Depression, Sehnsucht, Einsamkeit oder auch Freundschaft auf und weiß diese immer wieder handlungsrelevant wie behutsam in die Geschichte einzubauen. Die Handlung besteht dabei aus zwei parallelen Erzählsträngen, die fast novellenhaft zueinander wirken: In einem folgt man Miyos Geschichte, im anderen erfährt man mehr über Fairweathers Beweggründe. Unnötig zu sagen, dass beide auf einen gemeinsamen Punkt zulaufen. Die Spannung der Geschichte entsteht auch genau aus dieser Parallelität heraus, allerdings hat die Handlung so viele liebenswerte (wenn auch leise) Charaktere zu bieten, dass man einfach nur gerne weiterlesen möchte, um diese Figuren noch ein Stück weiter auf ihrem Weg zu begleiten. Ein bisschen „Das Bildnis des Dorian Gray“, ein bisschen „The Greatest Showman“, ein wenig „Der Sandmann“ und etwas „Der Zauberer von Oz“ und trotzdem ist „Das Mädchen mit dem Porzellangesicht“ eine ganz eigenständige Geschichte, die fast schon unauffällig viele Fragen an ihre Leser*innen stellt und einige kluge Antworten und Erkenntnisse bereithält.

5

Packt mit dem Teufel

Die Story beginnt mit dem kennenlernen des ersten Hauptprotagonisten Mr Kobayashi der mit dem Advokaten Francis Fairweather ein Abkommen geschlossen hat was ihm Wohlstand sichert im Gegenzug muss er zu jeder Jahreszeit im Jahr eins seiner Babys liefern, was Francis Fairweather sehr wörtlich nimmt, darauf hin weis Mr Kobayashi das er seine Tochter Miyo verstecken muss, damit sie nicht mit Fairweather gehen muss , wir begleiten sie m späteren Verlauf der Story Miyo die dauerhaft vor Fairweather flüchtet, ich war ziemlich direkt der Story verfallen, sie beinhaltet so ziemlich alles was eine gute Geschichte benötigt, etwas Gewalt, etwas Magie und natürlich viele skurrile Charaktere. Fazit: Eine sehr gelungene Story die im Fantasy Bereich angehaucht ist aber auch etwas dunkler ist als man zuerst erwartet.

4

Die kleine Miyo wächst unter ganz besonderen Umständen auf. Ihr ganzes Leben schon muss sie eine Maske tragen. Eine Maske, die ihr Vater extra für sie hergestellt hat. Eine Maske, die ihre wahren Gefühle verbirgt. Eine Maske, die ihr verbietet zu Leben und sie gleichzeitig davor schützt, genau dieses zu verlieren... Das Mädchen mit dem Porzellangesicht war ein Buch, mit einem so poetischen und besonderem Schreibstil, dass es mich wirklich für sich einnehmen konnte. Erzählt wird die Geschichte von Miyo, einem Mädchen, dass zum Schutz ihres Lebens eine Maske tragen muss. Wir begleiten Miyo auf ihrem Weg, lernen ihre Familie, Freunde und Feinde kennen und dürfen mit ihr auf ganz besondere Weise mitfühlen. Das Buch ist relativ kurz gehalten und es kommt immer wieder zu Zeitsprüngen, so dass man als Leser alles wie in einem Zeitraffer erfährt. Ein besonderes Detail des Buches war die Einflechtung historischer Personen als Orientierung und die Verwendung von KI-gesteuerten Charakteren, die dem Buch nochmals einen ganz eigenen Charme verleihen. Durch die verschiedenen Charaktere war es für mich ein Buch, bei dem ich mich auf das Lesen konzentrieren musste. Nebenbei, zum Einschlafen, hätte ich es nicht lesen können. Die Story an sich war für mich teilweise schwer zu durchschauen und ich hätte mir an einigen Stellen mehr Tiefe und Aufklärung gewünscht. Manche Dinge wurden nur angeschnitten und wirkten für mich nicht ganz zu Ende erzählt, sodass ich dem Buch gern noch ein paar Seiten hinzugefügt hätte. Gelebt hat das Buch für mich aber nicht durch seine Story an sich, sondern durch die vielen Metaphern und Botschaften, die es vermittelt hat. Es hat einfach unglaublich viele Gefühle transportiert und verschiedene Sichtweisen nebeneinander dargestellt, dass es noch lange nachwirkt und mich zum Nachdenken angeregt hat. Sehr schön fand ich, dass es trotz der überwiegend düsteren Stimmung so viel Hoffnung transportiert hat. Auch, wenn ich bis jetzt nicht alle Zusammenhänge und Hintergründe verstanden habe, konnte mich dieses Buch fesseln und berühren. Ich bin sicher, ich werde es irgendwann nochmal zur Hand nehmen und lesen, da ich glaube, das hier noch viel mehr zwischen den Zeilen steckt als ich bisher erkannt habe.

5

Eine Mischung aus düsterem Märchen und Steampunk. Hat mir sehr gut gefallen!

Es beginnt wie Rumpelstilzchen. Ein Vertrag soll erfüllt werden und dem "Bösen" Advokaten ein Neugeborenes überlassen werden. Der Vater fertigt eine Porzellanmaske an und somit kann das Mädchen nicht aufgespürt werden. Man ist immer auf der Hut bzw Flucht und erlebt so manches dabei. Skurrile Charaktere runden das Gabze ab. Tolles Märchen!

2.5

Ich bin insgesamt doch sehr enttäuscht von der Geschichte. So märchenhaft die Szenerie und die Sprache auch sind, alles in allem sind der Verlauf, die ständigen Szenenwechsel, die Auftritte und damit leider einhergehende Nichtigkeit der Charaktere eine einzig verwirrende Kreation im Stile von "Die Mechanik des Herzens" und "Alice Madness Returns". Dem Ganzen wohnt ein Zauber inne, der es nie gänzlich schafft, sich zu entfalten. Sehr viel Herzblut, philosophische Ansätze, das lese ich schon heraus, doch berühren konnte mich die Geschichte nur wenig. Keiner der Charaktere war für mich richtig greifbar, ich konnte keine tiefergehende Beziehung aufbauen - auch nicht zu Miyo, die wir doch auf dieser gefährlichen und abenteuerlichen Reise begleiten, deren Ende für mich so nichtig war, dass es mir doch ein wenig das Herz gebrochen hat, denn es steckt eine Menge Potenzial in diesem Stil und dieser Dark-Fantasy- Steampunk-Szenerie.

2

Wie würdet ihr euch fühlen, wenn ihr ein Leben lang eine Maske tragen müsstet und ihr dadurch eure Umgebung verschreckt? Oder eure Umgebung euch deshalb abstoßend findet? Genauso ergeht es der Protagonistin in diesem Buch. Vor vielen Jahren hatte ihr Vater – ein Puppenmacher - einen Vertrag unterzeichnet, dass er dem Vertragspartner zu jeder Jahreszeit eines seiner Kinder überlässt. Was er damit jedoch nicht ahnte war, dass der Partner es dabei nicht auf die Puppen abgesehen hat. Kann Miyo ein Schlupfloch finden und den Fängen entgehen? Der Schreibstil des Buches passt sehr gut zur Protagonistin. Er ist distanziert, lässt nicht zu viele Gefühle und Gedanken durchscheinen und die Handlungen sind eher einzelne aneinander gereihte Szenen, aus denen sich eine komplette Geschichte zusammensetzt. Genau das ist es auch, womit ich meine Probleme hatte. Denn ich wurde leider nicht mit den Figuren oder den Geschehnissen warm. Vieles war mir am Ende zu schnell abgehandelt, über zuvor noch sehr wichtige Themen wurde schnell hinweggegangen. Zu verschiedenen Zeitpunkten werden immer wieder Parallelen zu realen Ereignissen in dieser Zeit gezogen. Was diese jedoch mit dem Buch zu tun haben, bleibt mir auch nach dem Beenden ein Rätsel. Da hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht. Auch bleibt der Leser mit zu vielen offenen Fragen zurück. Weshalb dem Buch ein paar mehr Seiten sehr gutgetan hätten. Wirklich schön hingegen ist die Gestaltung des Covers. Der Einband und die silbernen Ornamente und Schriftzüge machen wirklich etwas her und sind ein ziemlicher Augenfang.

3

Nette Idee mehr aber auch nicht

Das Buch hat mich nicht umgehauen, es hat etwas gedauert bis ich mit dem Schreibstil warm wurde. Und auch die Story war viel zu kurz und irgendwie war sie auch nicht ganz rund

2

Leider war es nicht mein Fall…

Das Buch wird wie aus der Vogelperspektive geschrieben was meiner Meinung nach die Charaktere so lieblos macht. Ich konnte mich kaum in Miyos Geschichte hineinversetzen. Was ich schön fand war das Miyo ein Happy End bekam aber leider war der Schreibstil gar nichts für mich was ich schade fand. Aber Geschmäcker sind ja Gott sei dank verschieden.

4.5

Düsteres Märchen mit Happy End

Man wird direkt in die Welt von Miyo geschmissen und verfolgt ihren Weg, wie sie hinter einer Porzellan Maske zur Frau wird. Die Maske ist leider ein ständiger Begleiter, da ihr Vater einen Vertrag mit einer zwielichtigen Person ausgehandelt hat. Es wir in der Allwissenden Erzählerperspektive geschrieben. Ich selbst fand die Geschichte fesselnd bis zum Schluss. Jeder Charakter auf Miyos Reise hat das bekommen, was er verdient. Große Leseempfehlung, alledings eher für Erwachsene oder YA.

2.5

»Masken lösen sich auf, Wunden heilen. Sichtbare und unsichtbare. Manche Narben werden für immer bleiben, wie auf Zelluloid gebannte Erinnerungen, und manche Schmerzen werden nie vergehen. Aber in dieser Nacht ist alles gut. Keine Maske steht mehr zwischen ihnen, kein Kummer, keine Furcht. Nur das ungeschminkte, echte Empfinden zweier Hälften, die sich zu einem Ganzen vereinen.«

Der Schreibstill ist etwas gewöhnungsbedürftig und auch so hat das Buch eine eher düstere Grundstimmung und das Ende kam etwas plötzlich. Man muss bei diesem Buch sehr viel zwischen den Zeilen lesen. Ich fand es leider eher anstrengend und ich hatte mir von der Story her sehr viel mehr versprochen. Sehr schade. Ist wohl eher ein Buch für zwischendurch. Es zeigt gute Ansätze geht dann aber leider nicht in die Tiefe, weder bei den Figuren noch bei der Handlung.

4

Dieses Buch wollte ich vor allem wegen der Schauerroman-Vibes lesen, die meiner Meinung nach ganz klar von diesem Klappentext ausgestrahlt werden. Gleichzeitig wollte ich diese Maske sofort auch als Metapher lesen. Ihr kennt mich, ich bin Literaturwissenschaftlerin - ich kann einfach nicht aus meiner Haut, ich muss alles überanalysieren. Eh klar also, dass dieses Buch auf meinen eReader gewandert ist, oder? Wir folgen hier Miyo durch ihr Leben. Ihr Vater hat einen sehr gruseligen Vertrag mit einem richtig gruseligen Typen geschlossen. Und dieser Typ seine Tochter nicht finden kann, muss sie ab sofort eine Maske aus Porzellan tragen. Immer. Denn nur so kann sie vor dem Advokaten verborgen bleiben. Wie genau das funktioniert, ob da Magie involviert ist, oder doch eher Technik, wurde für mich nicht ganz klar, aber das war für mich persönlich nicht so schlimm. Generell kann man über die Welt sagen, dass es sich hierbei um eine Art Parallelwelt zu handeln scheint. Einerseits wirkte das hier beschriebene England auf mich wie das England zum Ende des 19. Jahrhunderts, gleichzeitig ist die Technik hier aber in manchen Aspekten weiter fortgeschritten, als sie es bei uns ist. So sind Roboter, die tatsächlich ein Bewusstsein und eine Persönlichkeit haben, hier etwas ganz Alltägliches. Was ich super spannend fand! Ich lese total gerne Steampunkt und schaue entsprechende Filme und dieser Roman hat mich an dieses Genre erinnert. Ob das genau so erwünscht war oder nur meine Assoziation kann ich nicht sagen. Aber zurück zu den Robotern: Klar scheinen die Figuren gewisse Vorgaben zu haben, anhand derer sie sich verhalten sollten - was sie aber nicht davon abhält, sich anders zu verhalten, wenn sie es für richtig halten. Und das fand ich großartig. Und gerade dieser Hintergrund machte es für mich einfacher, Dinge wie das Funktionieren der Porzellanmaske zu akzeptieren. Wenn solche Roboter in dieser Welt möglich sind, wird eine scheinbar magische Maske wohl das kleinere Problem sein. Ein kleines Problem hatte ich leider mit dem Ende des Buches. Der ganze Konflikt zwischen Miyo und dem Advokaten wurde innerhalb der letzten fünf Seiten aufgelöst und das auf eine nicht besonders spannende oder interessante Art. Das fand ich richtig schade, denn ich habe mir hier einen großen Showdown erwartet. Ich war dann nach dem Ende doch eher enttäuscht. Das Buch und vor allem auch Miyo hätten mehr verdient, finde ich. Mein Fazit? Ein guter Roman, der euch in eine spannende Welt entführen wird. Nur mit dem Ende war ich nicht ganz zufrieden.

3

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht von Simone Keil

Die Geschichte ist wirklich tragisch und spannend aber irgendwie hatte ich die ganze Zeit dass Gefühl das etwas fehlt. Alles ist sehr oberflächlich gehalten und wird nicht erklärt. Man erfährt nicht weshalb Miyo überhaupt jetzt in Gefahr ist weil ihr Vater dem Advokaten ja immer nur Puppen gab und auf einmal möchte er ein Kind? Man erfährt nicht was der Advokat für ein Wesen ist, es finden andauernd Zeitsprünge statt aber man weiß nie genau wie alt Miyo zu welchem Zeitpunkt ist. Generell wirkt die Geschichte sehr gehetzt. Auch erfährt man nichts über die Maschine, wie er dass mit Lady Strix geschafft hat und so weiter. Das Ende wirkt ebenso abgehackt, es freut mich natürlich dass Miyo ein Happy End bekommt, aber der gefühlsmäßige Tiefgang hat an der Stelle einfach gefehlt, da konnte man die Gefühle von Miyo zu den anderen Zirkusleuten besser nachvollziehen. Das Buch hätte wirklich mehr Seiten haben sollen damit es wirklich Tiefgang aufbauen kann und mehr Dinge erklärt werden. Ich musste einige Seiten wirklich mehrfach lesen weil ich dachte ich hätte etwas überlesen, aber da war einfach nichts. Alles wird ohne Erklärung einfach so in den Raum geworfen. Generell wird auch nicht erklärt in was für einer Art von Welt man sich befindet. Ich fand dass gesamte Buch dementsprechend nicht gut nachvollziehbar und es wirkte irgendwie halb fertig. Ich finde auch 22€ für ein 224 Seiten langes Buch ziemlich teuer auch wenn es win Hardcover ist.

1

Titel vielversprechender als Story

Ein „nettes“ Buch für zwischendurch, leider aber auch nicht viel mehr. Die Story ist nicht neu erfunden worden, erinnert etwas an Märchen und der Schreibstil ist immer wieder mal lückenhaft und unzusammenhängend bzw. unverständlich. Spannung wurde gar nicht aufgebaut und Emotion kam für mich persönlich leider auch viel zu kurz. Mein Fazit: Nicht mein Schreibstil und leider nicht ausreichend spannend, aber für zwischendurch zum Lesen ganz in Ordnung.

3

Nette Geschichte, leider hat mir der rote Faden etwas gefehlt

Ich bin etwas hin und her gerissen, was diese Geschichte angeht. Das Cover finde unglaublich schön, so schlicht und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Allerdings ist der Schreibstil nicht unbedingt locker, aber wenn man sich ersteinmal daran gewöhnt hat, passt es gut zum Buch. Die Charaktere fand ich alle, und ich meine damit wirklich jeden einzelnen, total interessant, auch wenn ich mit keinem wirklich warm geworden bin. Aber trozdem, jeder war auf irgendeine Art besonders oder ungewöhnlich. Mein Problem mit der Geschichte war eher die Handlung selbst. Mir hat der rote Faden gefehlt. Zwar gibt es ein übergeordnete Ziel, nämlich vor dem Advokaten versteckt zu bleiben, aber das hat wenig Einfluss auf Miyos Leben an sich. Natürlich die Maske, aber ansonsten hat er recht wenig Auswirkungen auf sie. Miyo stolpert im Buch von einem Lebensumstand in den nächsten, aber auch diese sind relativ in sich abgeschlossen. Auch die Auflösung am Ende hat mir nicht wirklich gefallen. Mit nur gut 200 Seiten ist das Buch aber wirklich gut lesbar und auch angenehm zu lesen. Die Spannung fehlt mir zwar, aber durch die interessanten Charaktere konnte ich es trozdem recht gut lesen.

4

Ein poetisches Steampunk-Märchen voller Menschlichke

Inhalt / Eindruck Das Mädchen mit dem Porzellangesicht von Simone Keil ist ein märchenhaftes Steampunk-Fantasybuch, das Ende des 19. Jahrhunderts in Großbritannien spielt. Im Mittelpunkt steht Miyo, die von ihrem Vater vor einem Mann versteckt wird, mit dem dieser einst einen gefährlichen Vertrag geschlossen hat. Um sie zu schützen, fertigt er ihr eine Porzellanmaske an, hinter der Miyo ihr Leben verbringen muss. Doch die Maske schützt sie nicht nur – sie hält sie auch gefangen. Und genau darum geht es im Kern dieser Geschichte: um Freiheit, Identität und darum, seinen eigenen Weg zu finden. ⸻ Was mir besonders gefallen hat Poetische und bildhafte Sprache Das Buch ist unglaublich atmosphärisch geschrieben. Die Sprache wirkt fast wie ein Märchen oder eine philosophische Erzählung und enthält viele wunderschöne Gedanken über Menschlichkeit, Narben, Verlust und Hoffnung. Mehrfach hatte ich das Bedürfnis, mir Stellen zu markieren, weil sie so emotional oder treffend formuliert waren. Themen rund um Menschlichkeit und Identität Besonders spannend fand ich die Frage, was einen Menschen eigentlich menschlich macht. Die mechanischen Wesen dieser Welt werden oft wie Gegenstände behandelt und zeigen gleichzeitig mehr Mitgefühl und Wärme als manche Menschen. Auch Miyos Wunsch, endlich sie selbst sein zu dürfen und die Maske abzulegen, zieht sich emotional stark durch die Geschichte. Wünsche, Träume und ihre Konsequenzen Das Buch beschäftigt sich außerdem viel mit der Frage, wie weit Menschen gehen, um ihre Wünsche zu erfüllen. Manche wählen dafür einfache oder gefährliche Abkürzungen und müssen später den Preis dafür zahlen, während andere versuchen, ihre Ziele aus eigener Kraft zu erreichen. Steampunk-Atmosphäre Die Mischung aus viktorianischem Setting, mechanischen Wesen und märchenhafter Stimmung hat für mich wunderbar funktioniert. ⸻ Kritikpunkte Mein einziger größerer Kritikpunkt war, dass mir ein Teil der Auflösung am Ende etwas zu schnell ging und ich manche Entwicklungen dort nicht ganz nachvollziehen konnte. ⸻ Fazit Das Mädchen mit dem Porzellangesicht ist ein poetisches, emotionales und tiefgründiges Steampunk-Märchen über Menschlichkeit, Freiheit und die Frage, wer wir eigentlich sein wollen. Trotz der relativ wenigen Seiten steckt hier unglaublich viel Inhalt und Atmosphäre drin.

3

Düsteres Märchen mit Steampunk Vibes

*Rezensionsexemplar* In diesem Buch wird eine melancholische Geschichte im Märchen Stil mit einem Hauch von Steampunk verbunden. Simone Keil schaffte es mit ihrer lebhaften Schreibweise, welche gefüllt mit großartigen Metaphern ist, mich als Leserin komplett abzuholen. Die Charaktere sind wahnsinnig vielschichtig und alle ihre Handlungen, manche mehr oder weniger in der Grauzone von unserem Verständnis eines moralischen Handelns, waren am Ende für mich immer nachvollziehbar und gerechtfertigt. Trotz der düsteren Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht, gab es doch immer wieder Momente der Hoffnung und Leichtigkeit. Eine Art "hopeful relief"' könnte man es nennen. Leider war mir das Ende des Buches ein Dorn im Auge, weswegen ich trotz all dieser oben genannten positiven Aspekte, nicht mehr als 3 Sterne vergeben kann. Es fühlte sich nach all den Strapazen und Schicksalsschlägen die unsere Protagonistin durchleben musste, wie eine sehr einfallslose und einfache Lösung an. Die "Lösung"' des Konfliktes passte auch nach meinem Empfinden überhaupt nicht zum Rest dieses wirklich tollen & cleveren Buches und vermittle zumindest für mich einen falschen Eindruck von dem ganzen Thema, um den sich die Lösung & ein Großteil der Geschichte am Ende dreht.

3

Wir sind im Jahre 1888 in London. Es wird die kleine Miyo geboren, als Tochter des talentierten Puppenmacher, Kazuki Kobayashi. Doch ihr Leben wurde eigentlich verkauft an den Advokaten Fairweather, denn Kobayashi ist einen düsteren Handel eingegangen um im Wohlstand und guten Ansehen zu leben. Denn ein Puppengeschäft in London läuft trotz der Handwerkskunst nicht wirklich gut. Und Fairweather ist nicht gewillt, diesen Handel fallen zu lassen. Doch mit dem ersten Blick auf Miyo ist Kobayashi sofort klar, dass er den Handel nicht beenden möchte und seine Tochter mit allen Mitteln schützen muss. Und so lässt er sich etwas Besonderes einfallen, um seine süße kleine Miyo zu retten. Simone Keil hat mich nach einer kleinen Eingewöhnungsphase mit einem besonderen Schreibstil in den Bann gezogen. Es wird ein wenig fabelhaft und mystisch geschrieben. Die Idee von der Geschichte klang wirklich spannend und es hat sich anders entwickelt, als ich dachte. Doch habe ich ein Problem mit der Tiefe der Figuren. Denn durch den Schreibstil und die Kürze des Buches, blieb mir dieses etwas auf der Strecke. Wir haben viele tolle Charaktere und man bekommt auch eine Ahnung von den Gefühlen, aber da alles so schnell von statten geht, fehlte mir etwas. Besonders spannend fand ich die mechanischen Menschen, die nicht so ganz in die damalige Zeit zu passen scheinen. Doch sie sind da. Wir erfahren ganz wenig darüber und bekommen nur durch die zwei Charaktere mit, dass es nicht nur Maschinen sind. Es passiert so viel im Laufe der Geschichte und wir treffen und verlassen immer wieder Charaktere, was mich zeitweise auch ein wenig durcheinandergebracht hat. Zur zeitlichen Einordnung werden immer mal wieder geschichtliche Ereignisse eingeschmissen, die mich dann aber auch teilweise aus der Fantasywelt gezogen haben. Nur die Erwähnung und Verbindung von Jack the Ripper und Fairweather fand ich ganz gut, denn so habe ich Fairweathers Handlungen etwas verstanden, denn dieser Charakter blieb mir am undurchsichtigsten, obwohl wir häufig auch aus seiner Sicht gelesen haben. An sich fand ich die Geschichte um Miyo und ihr Porzellangesicht spannend und aufregend. Nur an manchen Stellen hätte ich mir ehr Erklärungen und etwas längere Szenen gewünscht. Der Erzählstil war wirklich mal was anderes und besonderes und macht das Buch zu einer Lektüre, die man nicht so nebenbei lesen kann.

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3

Ein Leben hinter der Fassade. Fast poetisch, berührend, aber dann doch zu absurd.

5

Ich liebe den gleichzeitig nüchternen, aber filigranen und magischen Stil. Als würde man eigentlich zwischen den Zeilen lesen müssen. Wunderschön, gleichzeitig traurig und hässlich, aber dennoch wunderschön… und man findet liebe und Freundschaft an vielen Orten oder Herzen. Auch ich mechanischen. Bin absolut angetan 🥹

3.5

Spannende Geschichte

Irgendetwas fehlte mir. Ich kann jedoch nicht sagen, was.

4

4 Sterne

Meinung: Diese Geschichte entführt den Leser in eine andere Welt und zieht ihn sofort in ihren Bann. Die Erlebnisse und Herausforderungen, die die Protagonistin durchlebt, regen zum Nachdenken an und bleiben noch lange im Gedächtnis. Es ist eine fesselnde Erzählung, die nicht nur unterhält, sondern auch zum Reflektieren anregt. Stärken des Buchs: Besonders berührend ist die Darstellung von Außenseitern – Menschen, die anders sind, aber dennoch mit Stärke und Mut durch ihr Leben gehen. Dieses Thema wird einfühlsam und inspirierend behandelt, was das Buch zu einem besonderen Leseerlebnis macht. Es regt zum Nachdenken an und lässt den Leser die Kraft der Gemeinschaft und die Bedeutung von Akzeptanz erkennen. Schwächen des Buchs: Der Leser wird sehr unvorbereitet in die Geschichte mit ihren außergewöhnlichen Figuren geworfen. Dies führte dazu, dass ich oft Schwierigkeiten hatte, den Überblick zu behalten. Ohne die notwendigen Erklärungen musste ich viele Passagen mehrmals lesen, um sie wirklich zu verstehen. Mein Fazit zu dem Buch: Insgesamt mochte ich das Märchen der Autorin sehr. Es ist leicht zu lesen und gleichzeitig tiefgründig, was es zu einem angenehmen Leseerlebnis macht. Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass einige Passagen etwas ausgeschmückter und detaillierter gestaltet gewesen wären, um den Verlauf der Geschichte besser nachvollziehen zu können.

4

Sehr sehr schwacher Anfang, mit steigender Seitenzahl immer besser geworden. Schöne, wenn auch einfache Story. Etwas chaotisch, stellenweise ziemlich schlechter Schreibstil.

Äääh... spannend. In jederlei Hinsicht. 😅 Triggerwarnungen zum Buch am Ende diesesTextes. Achtung, enthält SPOILER! • Lesezeit: knappe 4 h • Inhalt: Ein Mann schließt einen Vertrag, um seinen Traum zu erfüllen. Ein Kind wird geboren und gerät durch diesen Vertrag in Gefahr. Der Vater tut alles, um seine Tochter zu schützen, setzt dabei seine eigene Gesundheit aufs Spiel. Das Mädchen schlägt sich irgendwie durchs Leben, erlebt vor allem zu Beginn viele Enttäuschungen und Verluste. Sie trifft auf ihrem weiteren Weg alte Weggefährten, findet nach und nach zu sich selbst, bis am Ende das große Glück - wenn auch nur angedeutet - auf sie wartet. • Meinung: Eine insgesamt sehr schöne Geschichte. Irgendwie gefühlt eine Mischung aus Fantasy-SciFi und Märchen. Beeindruckend, was man an Handlung alles auf so wenig Seiten unterbringen kann, ohne dass es überladen wirkt. Das Buch fing sehr sehr sehr! schwach an. Ziemlich surreal, verwirrend, komisch, unlogisch und platt, fast schon langweilig. Ich war kurz davor, es ungelesen weg zu legen. Je höher die Seitenzahl wurde, desto besser wurde allerdings auch der Inhalt. Die Charaktere sind schön geschrieben, wenn auch stellenweise etwas kurz und flach. Die Story an sich ist wild, verrückt, durcheinander und folgt doch irgendwie einem Faden. Es passiert viel, vor allem Unwirkliches, Unrealistisches. Die einzeln verstreuten Bezüge zu tatsächlichen geschichtlichen Erlebnissen schaden der Geschichte zwar nicht direkt, sind meiner Meinung nach allerdings einfach unnötig, weil sie ihr auch nicht wirklich helfen. Die zeitliche Einordnung dadurch tut ob der SciFi-/Fantasyelemente nicht viel zur Sache, passieren doch ohnehin unrealistische Dinge, existieren nicht reelle Lebewesen/Charaktere und Gegenstände. Der Schreibstil ist stellenweise leider wirklich nicht gut, die Konstruktion der Sätze einfach... unschön? Einen vermutlichen Schreibfehler habe ich auch seit langem mal wieder entdeckt, der sogar tatsächlich auch noch den Sinn verändert, weil das Wort sowohl mit (meine Vermutung) als auch ohne den Buchstaben existiert. Ersteres würde allerdings deutlich mehr Sinn machen. 😬 Auch habe ich im Nachhinein das Gefühl, ein paar Seiten mehr hätten vielleicht auch nicht geschadet. An manchen Stellen fühlt es sich nun irgendwie wie "durchgerannt" an. • Fazit: Schöne Geschichte mit schwachem Anfang. Wurde irgendwann zu einer Feelgood-Story mit etwas offenem Happy End. Der Schreibstil und der sehr schwache Anfang sind leider die Gründe für einen Stern abzug. ⚠️ SPOLIER ⚠️ . . . . . CN/Triggerwarnungen: • Suizid • Mord • Alkoholismus (Kein Anspruch auf Vollständigkeit, kann sein dass ich etwas vergessen habe. Das waren die paar Themen, die mich überrascht haben, die ich ob des Klappentextes so nicht erwartet hätte.)

2

Hat mir leider garnicht gefallen. Überdrehter, chaotischer Plot und ein Schreibstil, der sein Übriges getan hat. Manchmal hab ich mich gefragt, ob das Manuskript überhaupt durch ein Lektorat gegangen ist...

4

Verkaufe niemals deine Seele

4

Mal eine ganz andere Geschichte

Der Roman hat viele kleine Geschichten die sich um die Hauptstory zusammensetzten und ihre eigenen Wege gehen. Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber passt perfekt zum Buch

Mal eine ganz andere Geschichte
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