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Roh, Emotional, Authentisch
Andrea Abreu erzählt in diesem Roman von einem Sommer, der auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, sich aber als intensive Reise durch Freundschaft, Eifersucht, Sehnsucht und das schmerzhafte Erwachsenwerden entpuppt. Die enge Beziehung der beiden Mädchen steht dabei im Mittelpunkt und zeigt eindrucksvoll, wie Nähe und Abhängigkeit ineinander übergehen können. Besonders auffällig ist Abreus kompromisslose Sprache. Sie schreibt direkt, roh und oft vulgär, eine Ausdrucksweise, die sicherlich nicht jedem gefallen wird. Für mich wirkte sie stellenweise etwas zu gewollt derb. Gleichzeitig passt sie hervorragend zur Lebenswelt und Gedankenwelt der jungen Protagonistinnen und verleiht der Geschichte eine große Authentizität. Die Gefühle der Ich-Erzählerin, ihre Unsicherheiten, ihre Eifersucht und ihre widersprüchlichen Sehnsüchte werden dadurch greifbar und eindringlich vermittelt. Was das Buch so besonders macht, ist die Atmosphäre: Zwischen sommerlicher Langeweile, kleinen Abenteuern und schmerzhaften Erfahrungen entsteht ein intensives Porträt des Erwachsenwerdens. Es ist keine leichte oder romantisierte Coming-of-Age-Geschichte, sondern eine schonungslose Erzählung über Freundschaft, Identität und toxische Dynamiken. Auch wenn mich der raue Sprachstil nicht vollständig überzeugen konnte, hat mich die Geschichte nachhaltig beeindruckt. Andrea Abreu beweist großes erzählerisches Talent und schafft einen Roman, der unbequem, ehrlich und emotional ist, definitiv lesenswert für alle, die außergewöhnliche Coming-of-Age-Literatur schätzen.
18 hours ago
Roh, Emotional, Authentisch
Andrea Abreu erzählt in diesem Roman von einem Sommer, der auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, sich aber als intensive Reise durch Freundschaft, Eifersucht, Sehnsucht und das schmerzhafte Erwachsenwerden entpuppt. Die enge Beziehung der beiden Mädchen steht dabei im Mittelpunkt und zeigt eindrucksvoll, wie Nähe und Abhängigkeit ineinander übergehen können. Besonders auffällig ist Abreus kompromisslose Sprache. Sie schreibt direkt, roh und oft vulgär, eine Ausdrucksweise, die sicherlich nicht jedem gefallen wird. Für mich wirkte sie stellenweise etwas zu gewollt derb. Gleichzeitig passt sie hervorragend zur Lebenswelt und Gedankenwelt der jungen Protagonistinnen und verleiht der Geschichte eine große Authentizität. Die Gefühle der Ich-Erzählerin, ihre Unsicherheiten, ihre Eifersucht und ihre widersprüchlichen Sehnsüchte werden dadurch greifbar und eindringlich vermittelt. Was das Buch so besonders macht, ist die Atmosphäre: Zwischen sommerlicher Langeweile, kleinen Abenteuern und schmerzhaften Erfahrungen entsteht ein intensives Porträt des Erwachsenwerdens. Es ist keine leichte oder romantisierte Coming-of-Age-Geschichte, sondern eine schonungslose Erzählung über Freundschaft, Identität und toxische Dynamiken. Auch wenn mich der raue Sprachstil nicht vollständig überzeugen konnte, hat mich die Geschichte nachhaltig beeindruckt. Andrea Abreu beweist großes erzählerisches Talent und schafft einen Roman, der unbequem, ehrlich und emotional ist, definitiv lesenswert für alle, die außergewöhnliche Coming-of-Age-Literatur schätzen.
18 hours ago






