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Romane

So forsch, so furchtlos

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Über das Buch

Ein sprachgewaltiges Debüt über eine innige Mädchenfreundschaft, die an den Wachstumsschmerzen der Pubertät zerschellt. Ein heißer Sommer auf Teneriffa, hoch oben im Norden der Insel zwischen den Vulkanen, weit ab von den Touristen. Zwei junge Mädchen, beste Freundinnen, versuchen die Langweile zu bekämpfen. Sie wollen dünn bleiben, indem sie Süßigkeiten erbrechen; sie träumen von glänzenden BMWs, die sie an den Strand bringen, wo sie endlich das Meer genießen könnten, genau wie die Touristen, deren Ferienhäuser ihre Mütter putzen. Doch als aus dem Juni der Juli wird und der Juli in den August übergeht, verwandelt sich die schwelende Liebe der Erzählerin zu ihrer Freundin Isora in ein schmerzhaftes sexuelles Erwachen. Sie versucht, mit Isora Schritt zu halten, muss aber einsehen, dass das Erwachsenwerden ein Weg ist, den man allein gehen muss. »[Eine] kluge, detaillierte Milieustudie des ländlichen Teneriffas. Das Buch ist frisch, mutig und von emotionaler Tiefe - lange hat niemand so schön über die Schmerzen der Frühpubertät geschrieben. Noch ist Andrea Abreu ein Geheimtipp. Ganz sicher nicht mehr lange!« SWR 2 lesenswert »So forsch, so furchtlos« war in Spanien der größte Überraschungserfolg der letzten Jahre. Andrea Abreus poetischer Debütroman über eine intensive sapphische Liebe und das Erwachsenwerden erscheint in 19 Ländern und ist eines der aufregendsten literarischen Debüts 2022.

Editionen (3)

ISBN9783462303568
VerlagE-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum07.07.22
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

172 Bewertungen

22 Rezensionen

3,0

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  • celeaphixx
    celeaphixx

    120 Follower

    4,0

    Roh, Emotional, Authentisch

    Andrea Abreu erzählt in diesem Roman von einem Sommer, der auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, sich aber als intensive Reise durch Freundschaft, Eifersucht, Sehnsucht und das schmerzhafte Erwachsenwerden entpuppt. Die enge Beziehung der beiden Mädchen steht dabei im Mittelpunkt und zeigt eindrucksvoll, wie Nähe und Abhängigkeit ineinander übergehen können. Besonders auffällig ist Abreus kompromisslose Sprache. Sie schreibt direkt, roh und oft vulgär, eine Ausdrucksweise, die sicherlich nicht jedem gefallen wird. Für mich wirkte sie stellenweise etwas zu gewollt derb. Gleichzeitig passt sie hervorragend zur Lebenswelt und Gedankenwelt der jungen Protagonistinnen und verleiht der Geschichte eine große Authentizität. Die Gefühle der Ich-Erzählerin, ihre Unsicherheiten, ihre Eifersucht und ihre widersprüchlichen Sehnsüchte werden dadurch greifbar und eindringlich vermittelt. Was das Buch so besonders macht, ist die Atmosphäre: Zwischen sommerlicher Langeweile, kleinen Abenteuern und schmerzhaften Erfahrungen entsteht ein intensives Porträt des Erwachsenwerdens. Es ist keine leichte oder romantisierte Coming-of-Age-Geschichte, sondern eine schonungslose Erzählung über Freundschaft, Identität und toxische Dynamiken. Auch wenn mich der raue Sprachstil nicht vollständig überzeugen konnte, hat mich die Geschichte nachhaltig beeindruckt. Andrea Abreu beweist großes erzählerisches Talent und schafft einen Roman, der unbequem, ehrlich und emotional ist, definitiv lesenswert für alle, die außergewöhnliche Coming-of-Age-Literatur schätzen.

    14 Stunden vor

  • carinameow
    carinameow

    506 Follower

    3,0

    Interessant. Gleichzeitig ist die Erzählerin so jung und doch schon frühreif. Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass sich die Geschichte viel weiter in der Vergangenheit angefühlt hat. Der Gameboy beispielsweise hat mich ganz aus der Geschichte gebracht weil sich alles so nach Dorf in den 60er 70ern angefühlt hat. War vielleicht auch beabsichtigt. Zudem war mir der Anteil an sexuellem Erwachen zu groß.

    22. Aug. 2025

  • dinaisy
    dinaisy

    217 Follower

    4,0

    Shit!

    So nennt Isora ihre Freundin, die Ich-Erzählerin. Und das ist etwas Gutes. Weil Scheißen etwas Gutes ist. Essstörungen, sexuelle Lust, ohne genau zu wissen, was das ist, Eifersucht, Neid, Vertrauensverlust. Alles kommt auf den Tisch. Ehrlich, sprachlich roh und teilweise eklig erzählt Abreu hier von dieser besonderen Mädchenfreundschaft in einem Bergdorf auf Teneriffa. 💩🌋😢

    11. Nov. 2025

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Andrea Abreu

Andrea Abreu, 1995 auf Teneriffa geboren, studierte Journalismus und jobbte als Kellnerin und als Angestellte bei einer renommierten Dessousmarke. Vor der Veröffentlichung ihres bahnbrechenden Debüts „So forsch, so furchtlos“ veröffentlichte Abreu ein Fanzine über Endometriose und mehrere Gedichtbände. 2021 wurde sie vom Granta Magazine zu einer der besten jungen spanischsprachigen Romanautor*innen gekürt.

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