Blick ins Buch

Panza de burro

3,0(172)
Sprache
Spanisch
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Über das Buch

'Reconozco que al principio, cuando Panza de burro solo había crecido unos capitulitos, pensé que sería una novela sencilla y hermosa que abriría un hachazo en esa tela de invernadero que parecía ocultar un imaginario y un mundo que debían ser mostrados. Más adelante, la grandeza del libro, la inteligencia y el salvajismo de Andrea, su pulso poético y su falta total de miedo hicieron trizas la rafia, y quedó a la vista una plantación intrincada, dolorosa, inmensa, nada sencilla. Hice la primera edición en un salón de Lisboa, y creo que fue allí cuando me di cuenta de que el libro era mucho más grande de lo que imaginé. También, y esto es importante, sentí envidia. Una envidia por la imposibilidad de escribir yo algo así'. ?Sabina Urraca.
ISBN9788412135336
VerlagEditorial Barrett
Erscheinungsdatum30.04.20
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

172 Bewertungen

22 Rezensionen

3,0

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  • celeaphixx
    celeaphixx

    120 Follower

    4,0

    Roh, Emotional, Authentisch

    Andrea Abreu erzählt in diesem Roman von einem Sommer, der auf den ersten Blick unspektakulär wirkt, sich aber als intensive Reise durch Freundschaft, Eifersucht, Sehnsucht und das schmerzhafte Erwachsenwerden entpuppt. Die enge Beziehung der beiden Mädchen steht dabei im Mittelpunkt und zeigt eindrucksvoll, wie Nähe und Abhängigkeit ineinander übergehen können. Besonders auffällig ist Abreus kompromisslose Sprache. Sie schreibt direkt, roh und oft vulgär, eine Ausdrucksweise, die sicherlich nicht jedem gefallen wird. Für mich wirkte sie stellenweise etwas zu gewollt derb. Gleichzeitig passt sie hervorragend zur Lebenswelt und Gedankenwelt der jungen Protagonistinnen und verleiht der Geschichte eine große Authentizität. Die Gefühle der Ich-Erzählerin, ihre Unsicherheiten, ihre Eifersucht und ihre widersprüchlichen Sehnsüchte werden dadurch greifbar und eindringlich vermittelt. Was das Buch so besonders macht, ist die Atmosphäre: Zwischen sommerlicher Langeweile, kleinen Abenteuern und schmerzhaften Erfahrungen entsteht ein intensives Porträt des Erwachsenwerdens. Es ist keine leichte oder romantisierte Coming-of-Age-Geschichte, sondern eine schonungslose Erzählung über Freundschaft, Identität und toxische Dynamiken. Auch wenn mich der raue Sprachstil nicht vollständig überzeugen konnte, hat mich die Geschichte nachhaltig beeindruckt. Andrea Abreu beweist großes erzählerisches Talent und schafft einen Roman, der unbequem, ehrlich und emotional ist, definitiv lesenswert für alle, die außergewöhnliche Coming-of-Age-Literatur schätzen.

    13 Stunden vor

  • carinameow
    carinameow

    507 Follower

    3,0

    Interessant. Gleichzeitig ist die Erzählerin so jung und doch schon frühreif. Mein größtes Problem mit dem Buch war, dass sich die Geschichte viel weiter in der Vergangenheit angefühlt hat. Der Gameboy beispielsweise hat mich ganz aus der Geschichte gebracht weil sich alles so nach Dorf in den 60er 70ern angefühlt hat. War vielleicht auch beabsichtigt. Zudem war mir der Anteil an sexuellem Erwachen zu groß.

    22. Aug. 2025

  • dinaisy
    dinaisy

    217 Follower

    4,0

    Shit!

    So nennt Isora ihre Freundin, die Ich-Erzählerin. Und das ist etwas Gutes. Weil Scheißen etwas Gutes ist. Essstörungen, sexuelle Lust, ohne genau zu wissen, was das ist, Eifersucht, Neid, Vertrauensverlust. Alles kommt auf den Tisch. Ehrlich, sprachlich roh und teilweise eklig erzählt Abreu hier von dieser besonderen Mädchenfreundschaft in einem Bergdorf auf Teneriffa. 💩🌋😢

    11. Nov. 2025

3 von 22 Rezensionen

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