Nachtwanderung
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Description
Freundinnen für immer wollten sie sein. Doch die Freundschaft zwischen Ines und Kirsten zerbricht in einer Stunde der Bedrängnis, in der Ines nicht für Kirsten da ist. Die beiden Mädchen sehen sich nicht wieder. Mehr als zwanzig Jahre später ist Ines berufstätige Mutter und vollauf damit beschäftigt, ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Als eine Einladung zu einem Klassentreffen lange verdrängte Erinnerungen weckt, muss sie sich eingestehen, wie sehr der Verlust der einst so bewunderten Freundin sie geprägt hat. Auf dem Klassentreffen steht ihr Kirsten plötzlich gegenüber. Doch die Begegnung verläuft anders als erwartet – und stellt alles in Frage. Sind sie wirklich die, die sie glauben zu sein?
Book Information
Author Description
Cornelia Achenbach, 1982 in Lörrach geboren, studierte Politik und Romanistik in Freiburg und Lille. Sie arbeitet als Redakteurin für die Neue Osnabrücker Zeitung und lebt mit ihrer Familie in Osnabrück. »Nachtwanderung« ist nach ihrem viel gelobten Debüt »Darüber reden wir später« ihr zweiter Roman.
Posts
Landschulheim in Sankt Blasien 💒 🏔️ 🌳
…. Und dann noch die Nachtwanderung. Wie bei mir selbst. Und SMV - Ball. Wie bei mir selbst. Und Herti und stundenlanges CD- hören im Laden mit Freunden und Asti Sekt. Wie bei mir selbst. Und Nirvana, und der erste „Gothic“ Hauch… ihr ahnt: wie bei mir selbst. Und das verrückte am Buch: ich hab das nicht gewusst. Ich kannte den Klappentext, aber nicht dass sich dadurch die Türen zu meiner Schulzeit und zu meinen Schulfreunden öffnen. Ich vermute, wenn ich als professionelle Rezessorin angestellt wäre, würde meine Rezession nun aus persönlichen Befinden nicht veröffentlich werden… Ihr versteht was ich meine? Das Buch hat mich persönlich überzeugt, mit einer Geschichte, die in „meiner“ Zeit spielt. Bis hin zum Detail dass ich eben auch in Sankt Blasien im Schullandheim war und dort auch eine Nachtwanderung auf dem Programm stand. Wie könnte ich daher anders, als diese „Nachtwanderung“ zu lieben… in ehrfürchtiger Erinnerung an den „Gestank der Jugendzeit“ 🎸 🕺
Wie für mich geschrieben
Ich mochte alles an dem Buch! Der Schreibstil war ausgewogen, melodiös und gut zu lesen. Wie im Plauderton erzählen uns beide Protagonistinnen aus ihrem Leben, lassen uns an ihren Gedanken teilhaben. Teil 1 handelt von Ines. Sie erhält eine Einladung zum Klassentreffen und das irritiert sie. Plötzlich sind Erinnerungen und Bruchstücke aus der Schulzeit wieder da, blitzen auf und verglimmen wieder bevor Ines sie richtig fassen und festhalten konnte. Gleichzeitig gibt es Einblicke in ihren Alltag, ihre Ehe, das Muttersein für ihre kleine Tochter. Ein ganz normales Leben. Doch da waren wieder Gedanken an Kirsten, ihre beste Freundin aus der Schulzeit. Sie verschwand eines Tages einfach und seitdem klafft in Ines dieses Loch und das Gefühl, ihre einzige und engste Vertraute verloren zu haben. Der 2. Teil handelt von Kirsten. Ihre Entwicklung, ihre Sichtweise auf die Geschehnisse von damals und ihr Alltag heute. Es folgt Teil 3 in dem sich Ines und Kirsten nach fast 20 Jahren wiederbegegnen. Bei mir hat das Buch viele Dejà-Vus ausgelöst, ich fühlte mich zurückversetzt in meine eigene Pubertät und Schulzeit. Die Anstrengungen, Ausgrenzungen, Bemühungen und Unsicherheiten waren für mich fast körperlich spürbar, so intensiv und plastisch sind sie beschrieben. Dabei nimmt nichts zu viel Raum ein, da ist kein Wort zu viel, es wird aber auch nichts ausgelassen. Einfach großartig, flüssig und treffend formuliert. Über allem steht natürlich die Frage: was ist damals (auf der Nachtwanderung?!) passiert, warum verschwand Kirsten und warum braucht es 20 Jahre bis zum Wiedersehen? Was macht das Leben mit und aus uns? Und wie wäre das Leben von Ines und Kirsten verlaufen wenn sie sich nicht verloren hätten? Die Sprache von Cornelia Achenbach ist wie eine Melodie, wie der Sound der 80er Jahre.
Ein Buch zum Erinnern und Eintauchen. Ein Buch durch das man sich und seinen Lebensentwurf ertappt fühlt und sich seiner Mittelmäßigkeit bewusst wird. Ein Buch mit unglaublichen guten Beschreibungen von Cornelia Achenbach über eine Freundschaft, die Jahre der Entfremdung überdauert und nie in Vergessenheit gerät.

🌑 [Werbung.] Welcome back to the 90s. Denn in „Nachtwanderung“ beschreibt die Autorin Cornelia Achenbach eine Geschichte über zwei Frauen, deren Freundschaft in den 90er Jahren aufblühte - und abrupt endete. Ich begleitete also Ines und Kirsten in der Gegenwart, die in der Vergangenheit unzertrennlich waren. Sie teilten vieles, aber genau so hat sie auch einiges getrennt. Eine Freundschaft, die genau so impulsiv schien wie Kirsten. Eine Freundschaft, die genau so ruhig daherkommt wie Ines. Unterschiede ziehen sich an, oder? Auch wenn mir der Hintergrund des Verschwindens klar ist, so konnte ich aber den Grund hierfür recht schnell vorher sehen. Also keine große Überraschung für mich - und dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten. Vollends konnte mich „Nachtwanderung“ zwar nicht begeistern, kann aber die Begeisterung der Leser:innen durchaus verstehen und nachvollziehen. ☺️ „Nachtwanderung“ von Cornelia Achenbach ist ein Stück 90er Jahre : Pure Nostalgie, eine Geschichte voll Freundschaft, Liebe, Verrat und Coming of Age.

Jahreshighlight!
Absolut bewegend! Nostalgisch in bester Art und Weise. Es ist unglaublich wieviele scheinbar nebensächliche Erfahrungen/Situationen/Dinge die damalige Schulzeit und Jugend ausgemacht haben, die man vollends vergessen hat, bis dieses Buch einen zurückkatapultiert. Ich wollte nicht, dass es endet!! Die Autorin schreibt wahnsinnig clever, schnell und prägnant. Eine berührende Geschichte über jugendliche Freundschaft, die das ganze Leben lang nachhallt! Danke liebe Cornelia Achenbach! Das wird ein Buch zum immer wieder lesen sein, was bei mir so gut wie nie vorkommt!
Solides Buch über eine Mädchenfreundschaft, die die (Schul-)Zeit nicht überdauert hat. Aus Gründen, die es als Leser herauszufinden gilt.
"Warum steigen Menschen überhaupt auf Türme, von denen aus die Welt nicht anders, nur kleiner aussieht? Oder geht es genau darum? Den Überblick zu behalten und sich zu vergewissern, dass die Dinge nicht so groß sind, wie sie einem erscheinen?" (S. 175) Das Buch gliedert sich in drei Teile. Teil eins - Ines - habe ich gern gelesen. Teil zwei - Kirsten - war weniger meins. Einfach aus dem Grund, dass sie mir als Person völlig unsympathisch war (solche Mädchen habe ich während meiner Schulzeit eher gemieden, als bewundert) und blieb. Teil drei - Ines und Kirsten zusammen. Die Auflösung für das Verschwinden von Kirsten, für das sich-nicht-melden all die Jahre. Das Zusammensetzen der Puzzleteile, Selbstvorwürfe, Schuldzuweisungen. Was wäre gewesen wenn, ... Ein traumatisches Ereignis, von beiden verdrängt, der Grund für den Bruch. Vorhersehbar. War ok, allerdings habe ich mir Dank all der positiven Rezensionen, die ich dazu gelesen habe, deutlich mehr davon versprochen.

Kurz mal in die 90er zurückgeworfen, hat es mir ein paar Erinnerungen an die Zeit beschert. Die erste Hälfte hat mir besser gefallen, wohl weil mir Ines näher ist. Weitergelesen habe ich, weil ich wissen wollte wo es hinführt, das Ende für mich aber irgendwie unbefriedigend, ohne dass ich sagen könnte, wie ich es besser gefunden hätte.
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Freundinnen für immer wollten sie sein. Doch die Freundschaft zwischen Ines und Kirsten zerbricht in einer Stunde der Bedrängnis, in der Ines nicht für Kirsten da ist. Die beiden Mädchen sehen sich nicht wieder. Mehr als zwanzig Jahre später ist Ines berufstätige Mutter und vollauf damit beschäftigt, ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Als eine Einladung zu einem Klassentreffen lange verdrängte Erinnerungen weckt, muss sie sich eingestehen, wie sehr der Verlust der einst so bewunderten Freundin sie geprägt hat. Auf dem Klassentreffen steht ihr Kirsten plötzlich gegenüber. Doch die Begegnung verläuft anders als erwartet – und stellt alles in Frage. Sind sie wirklich die, die sie glauben zu sein?
Book Information
Author Description
Cornelia Achenbach, 1982 in Lörrach geboren, studierte Politik und Romanistik in Freiburg und Lille. Sie arbeitet als Redakteurin für die Neue Osnabrücker Zeitung und lebt mit ihrer Familie in Osnabrück. »Nachtwanderung« ist nach ihrem viel gelobten Debüt »Darüber reden wir später« ihr zweiter Roman.
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Landschulheim in Sankt Blasien 💒 🏔️ 🌳
…. Und dann noch die Nachtwanderung. Wie bei mir selbst. Und SMV - Ball. Wie bei mir selbst. Und Herti und stundenlanges CD- hören im Laden mit Freunden und Asti Sekt. Wie bei mir selbst. Und Nirvana, und der erste „Gothic“ Hauch… ihr ahnt: wie bei mir selbst. Und das verrückte am Buch: ich hab das nicht gewusst. Ich kannte den Klappentext, aber nicht dass sich dadurch die Türen zu meiner Schulzeit und zu meinen Schulfreunden öffnen. Ich vermute, wenn ich als professionelle Rezessorin angestellt wäre, würde meine Rezession nun aus persönlichen Befinden nicht veröffentlich werden… Ihr versteht was ich meine? Das Buch hat mich persönlich überzeugt, mit einer Geschichte, die in „meiner“ Zeit spielt. Bis hin zum Detail dass ich eben auch in Sankt Blasien im Schullandheim war und dort auch eine Nachtwanderung auf dem Programm stand. Wie könnte ich daher anders, als diese „Nachtwanderung“ zu lieben… in ehrfürchtiger Erinnerung an den „Gestank der Jugendzeit“ 🎸 🕺
Wie für mich geschrieben
Ich mochte alles an dem Buch! Der Schreibstil war ausgewogen, melodiös und gut zu lesen. Wie im Plauderton erzählen uns beide Protagonistinnen aus ihrem Leben, lassen uns an ihren Gedanken teilhaben. Teil 1 handelt von Ines. Sie erhält eine Einladung zum Klassentreffen und das irritiert sie. Plötzlich sind Erinnerungen und Bruchstücke aus der Schulzeit wieder da, blitzen auf und verglimmen wieder bevor Ines sie richtig fassen und festhalten konnte. Gleichzeitig gibt es Einblicke in ihren Alltag, ihre Ehe, das Muttersein für ihre kleine Tochter. Ein ganz normales Leben. Doch da waren wieder Gedanken an Kirsten, ihre beste Freundin aus der Schulzeit. Sie verschwand eines Tages einfach und seitdem klafft in Ines dieses Loch und das Gefühl, ihre einzige und engste Vertraute verloren zu haben. Der 2. Teil handelt von Kirsten. Ihre Entwicklung, ihre Sichtweise auf die Geschehnisse von damals und ihr Alltag heute. Es folgt Teil 3 in dem sich Ines und Kirsten nach fast 20 Jahren wiederbegegnen. Bei mir hat das Buch viele Dejà-Vus ausgelöst, ich fühlte mich zurückversetzt in meine eigene Pubertät und Schulzeit. Die Anstrengungen, Ausgrenzungen, Bemühungen und Unsicherheiten waren für mich fast körperlich spürbar, so intensiv und plastisch sind sie beschrieben. Dabei nimmt nichts zu viel Raum ein, da ist kein Wort zu viel, es wird aber auch nichts ausgelassen. Einfach großartig, flüssig und treffend formuliert. Über allem steht natürlich die Frage: was ist damals (auf der Nachtwanderung?!) passiert, warum verschwand Kirsten und warum braucht es 20 Jahre bis zum Wiedersehen? Was macht das Leben mit und aus uns? Und wie wäre das Leben von Ines und Kirsten verlaufen wenn sie sich nicht verloren hätten? Die Sprache von Cornelia Achenbach ist wie eine Melodie, wie der Sound der 80er Jahre.
Ein Buch zum Erinnern und Eintauchen. Ein Buch durch das man sich und seinen Lebensentwurf ertappt fühlt und sich seiner Mittelmäßigkeit bewusst wird. Ein Buch mit unglaublichen guten Beschreibungen von Cornelia Achenbach über eine Freundschaft, die Jahre der Entfremdung überdauert und nie in Vergessenheit gerät.

🌑 [Werbung.] Welcome back to the 90s. Denn in „Nachtwanderung“ beschreibt die Autorin Cornelia Achenbach eine Geschichte über zwei Frauen, deren Freundschaft in den 90er Jahren aufblühte - und abrupt endete. Ich begleitete also Ines und Kirsten in der Gegenwart, die in der Vergangenheit unzertrennlich waren. Sie teilten vieles, aber genau so hat sie auch einiges getrennt. Eine Freundschaft, die genau so impulsiv schien wie Kirsten. Eine Freundschaft, die genau so ruhig daherkommt wie Ines. Unterschiede ziehen sich an, oder? Auch wenn mir der Hintergrund des Verschwindens klar ist, so konnte ich aber den Grund hierfür recht schnell vorher sehen. Also keine große Überraschung für mich - und dennoch konnte mich das Buch gut unterhalten. Vollends konnte mich „Nachtwanderung“ zwar nicht begeistern, kann aber die Begeisterung der Leser:innen durchaus verstehen und nachvollziehen. ☺️ „Nachtwanderung“ von Cornelia Achenbach ist ein Stück 90er Jahre : Pure Nostalgie, eine Geschichte voll Freundschaft, Liebe, Verrat und Coming of Age.

Jahreshighlight!
Absolut bewegend! Nostalgisch in bester Art und Weise. Es ist unglaublich wieviele scheinbar nebensächliche Erfahrungen/Situationen/Dinge die damalige Schulzeit und Jugend ausgemacht haben, die man vollends vergessen hat, bis dieses Buch einen zurückkatapultiert. Ich wollte nicht, dass es endet!! Die Autorin schreibt wahnsinnig clever, schnell und prägnant. Eine berührende Geschichte über jugendliche Freundschaft, die das ganze Leben lang nachhallt! Danke liebe Cornelia Achenbach! Das wird ein Buch zum immer wieder lesen sein, was bei mir so gut wie nie vorkommt!
Solides Buch über eine Mädchenfreundschaft, die die (Schul-)Zeit nicht überdauert hat. Aus Gründen, die es als Leser herauszufinden gilt.
"Warum steigen Menschen überhaupt auf Türme, von denen aus die Welt nicht anders, nur kleiner aussieht? Oder geht es genau darum? Den Überblick zu behalten und sich zu vergewissern, dass die Dinge nicht so groß sind, wie sie einem erscheinen?" (S. 175) Das Buch gliedert sich in drei Teile. Teil eins - Ines - habe ich gern gelesen. Teil zwei - Kirsten - war weniger meins. Einfach aus dem Grund, dass sie mir als Person völlig unsympathisch war (solche Mädchen habe ich während meiner Schulzeit eher gemieden, als bewundert) und blieb. Teil drei - Ines und Kirsten zusammen. Die Auflösung für das Verschwinden von Kirsten, für das sich-nicht-melden all die Jahre. Das Zusammensetzen der Puzzleteile, Selbstvorwürfe, Schuldzuweisungen. Was wäre gewesen wenn, ... Ein traumatisches Ereignis, von beiden verdrängt, der Grund für den Bruch. Vorhersehbar. War ok, allerdings habe ich mir Dank all der positiven Rezensionen, die ich dazu gelesen habe, deutlich mehr davon versprochen.














