Triskele

Triskele

Softcover
3.656

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Description

Drei Schwestern treffen sich in der Wohnung der Mutter. Die zielstrebige Mercedes ist 48, die flatterhafte Mira ist 32, und Matea, die noch zuhause lebt, ist 16. Ihre Mutter Mone hat sich das Leben genommen und nur wenig hinterlassen: alten Schmuck, die Katze Muriel und einen Brief. Als drei Kinder aus drei Generationen sind sie mit der gleichen Frau aufgewachsen, aber nicht gemeinsam. Wer war Mone für jede einzelne von ihnen? Und was teilen die drei, wenn schon keine Erinnerungen? Matea, verschlossen und in sich gekehrt, muss sich bei ihrer ältesten Schwester in Berlin einleben und verbringt ihre Tage online. Mercedes vergisst manchmal, dass plötzlich ein Teenager bei ihr wohnt, und Mira fühlt sich, wie immer, überflüssig.

»Triskele« ist ein verträumter und raubeiniger Roman über Schwesternschaft und über den Zusammenhalt zwischen Frauen in fordernden Zeiten.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Softcover
Pages
272
Price
14.40 €

Author Description

Miku Sophie Kühmel wurde 1992 in Gotha geboren. Sie hat Literatur- und Medienwissenschaften studiert – kurz in New York und länger in Berlin, wo sie heute lebt und arbeitet. Sie ist freie Schriftstellerin und produziert verschiedene Podcast-Formate. Nach Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften erschien 2019 ihr Debütroman »Kintsugi«, für den sie mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2019 und dem »aspekte«-Literaturpreis 2019 ausgezeichnet wurde. Sie erhielt u.a. Stipendien des Alfred Döblin-Hauses der Akademie der Künste, des Künstlerhofes Schreyahn und der Stadt Gotha. 2022 erschien ihr zweiter Roman »Triskele«, mit dem Miku Sophie Kühmel für den Clemens-Brentano-Preis 2023 nominiert war.

Posts

8
All
3

In diesem Buch geht es um drei Schwestern, deren Mutter Selbstmord begeht. Es geht um das chaotische Verhältnis zwischen den Dreien und wie es nach dem Tod der Mutter besser wird. Das Buch hat mich nicht vom Hocker gehauen und an den Schreibstil musste ich mich gewöhnen. Es hat sich zwischendurch ziemlich gezogen aber war ganz nett für zwischendurch.

5

Jahreshighlight! Eine Frau begeht Suizid und hinterlässt drei Töchter. Im Alter von 16 bis 48 sind sie so unterschiedlich und sind kaum gemeinsam aufgewachsen. Nach dem Tod der Mutter müssen sie sich wieder näher kommen und lernen mehr übereinander und die Mutter, die sie alle drei unterschiedlich kannten. Liebevoll und lustig, tragisch und schön. Große Klasse.

3.5

Eine Geschichte über drei Schwestern, die für drei Generationen stehen. Sie haben wenig gemeinsam und eher wenig miteinander zu tun. Der Freitod ihrer Mutter bringt sie wieder zueinander. Sprachlich wirklich gelungen.

4

Eine schöne Geschichte über das Leben und wie die drei Töchter (Mercedes, Mira und Matea) den selbstgewählten Tod ihrer Mutter verarbeiten. Abwechselnd aus den drei Perspektiven geschrieben, ergibt sich nach und nach ein immer detailliertes Bild der Gesamtkonstellation. Moderne Schreibstil mit vielen Zitaten und Referenzen zum aktuellen Zeitgeschehen (Corona) und Zeitgeist (Gendern, Nachhaltigkeit).

2.5

Triskele Miku Sophie Kühmel Mone hat sich mit 64 Jahren das Leben genommen. '‘Wahrscheinlich seid ihr nicht sonderlich überrascht’', schreibt sie in ihrem Abschiedsbrief. (S.7) Sie hinterlässt drei Mädchen von drei verschiedenen Männern und eine Katze. Jeweils 16 Jahre liegen die drei Kinder auseinander. Die älteste Tochter Mercedes ist 48 Jahre alt, in der DDR geboren und aufgewachsen, damals waren sie ein Team: ihre revolutionäre Mutter, die selbstbewusste Omi und sie. Als 16 Jahre später Mira zur Welt kam, fiel die Mauer gerade, doch ihre Mutter war zu der Zeit bereits krank und depressiv, so dass Mercedes jedes Wochenende von der Uni nach Hause fuhr, um sich um ihre kleine Schwester zu kümmern. Erst als diese selbständig wurde, zog sich Mercedes zurück, doch da wurde Mone ein weiteres Mal schwanger. Matea, die jüngste Tochter, hatte es vielleicht am Schwierigsten, denn ihre Mutter lag fast immer nur im Bett und Mira zog aus, als Matea noch Windeln trug. Jede von ihnen erlebte eine komplett andere Mutter. Matea zieht nach dem Tode ihrer Mutter zu ihrer ältesten Schwester nach Berlin, wo auch Mira ganz in der Nähe wohnt. Zum ersten Mal in ihrem Leben sind sich die Schwestern räumlich nah und stellen fest, dass sie sich überhaupt nicht kennen. Erzwungenermaßen müssen sie ihr Leben umstrukturieren, sich neu kennenlernen, Gespräche führen, gemachte Fehler eingestehen und Vorurteile aufarbeiten. Die Schwestern kommen in dem Buch je drei Mal, nacheinander, in langen Kapiteln zu Wort. Leider muss ich sagen, dass das Buch hinter meinen Erwartungen blieb. Mir waren die Dialoge oft zu wirr und wechselhaft, ganz sicher von der Autorin genau so gewollt, aber für mich hat sich dadurch einfach nicht alles erschlossen. Leider habe ich auch festgestellt, dass ich immer nur sektionsweise an den Geschichten interessiert war. Einige Gespräche haben mich dermassen intensiv gepackt, dass ich gerne mehr erfahren hätte. Andere Unterhaltungen fand ich einfach nur überflüssig. Für meinen Geschmack sind die Geschwister sich in diesem Buch nicht nahe genug gekommen, der Tiefgang fehlte mir.

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3

Eine sehr liebe Geschichten von 3 Schwestern, deren Mama sich das Leben genommen hat. Die drei werden vom Leben nun so richtig herausgefordert. Drei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich doch wiederum so ähnlich sind. Manchmal war mir die Geschichte zu langatmig, ansonsten hab ich das Buch gerne gelesen.

5

Bereits ihr erstes Buch "Kintsugi" hatte mich sehr begeistert. Eine ungewöhnliche Familienkonstellation, ganze Leben in einem Wochenende und Mikus besondere Beobachtungsgabe. Die Details, die sie an und in den Figuren sieht, sind faszinierend. • All das zeichnet auch ihr zweites Buch "Triskele" aus. Dieses Mal geht es jedoch um drei Schwestern, die den Suizid ihrer Mutter bearbeiten müssen. Mercedes, Mira, Matea. Sie sind sehr unterschiedlich und aus drei Generationen. Das macht es sehr spannend, denn so haben alle drei eine andere Version der Mutter Mone erlebt. Und als Leserin kann ich mich trotzdem auf die ein oder andere Weise mit jeder von ihnen identifizieren. Ich finde gar keine angemessenen Worte, aber kann nur sagen: Wieder ein hervorragendes Buch! • Genauso hervorragend war auch die Lesung im Z-Bau, denn Miku selbst ist äußerst unterhaltsam. Vielen Dank für diesen schönen Abend! 😁 Ich freue mich schon auf das dritte Buch, egal mit welchem Titel.

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