Was auf das Ende folgt

Was auf das Ende folgt

Hardback
4.0181
FamiliendramaWe Begin At The EndBücher Die Man Gelesen Haben MussUnerwartete Wendungen

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Description

Ein Kind verschwindet, eine Mutter verzweifelt – und eine ganze Stadt stürzt in die Krise

Tall Oaks ist eine perfekte kalifornische Kleinstadt. Jeder kennt jeden und das Böse ist hier fremd. Die idyllische Fassade bekommt Risse, als der dreijährige Harry Monroe eines Nachts spurlos verschwindet. Trotz des riesigen Medienrummels und der besessenen Polizeiarbeit bleibt sein Schicksal ein Rätsel. Harrys verzweifelte Mutter stürzt sich in eine Suche, die mit jedem Tag aussichtsloser erscheint, während sie ihre Trauer mit Alkohol und Männern zu betäuben versucht. In Tall Oaks ist nichts mehr, wie es war. Hinter ihrem Mitgefühl verbergen die Bewohner eigene Geheimnisse. Jeder in Tall Oaks wird zum Verdächtigen, und ungeheuerliche Dinge kommen ans Licht, die die Stadt für immer verändern …

So begeistert war die Presse von Chris Whitakers »Von hier bis zum Anfang«:

»Wie grandios erzählt und doch so abgrundtief traurig.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

»Einer der ergreifendsten und dramatischsten Romane dieses Jahres. Er ist tragisch, traurig, herzzerreißend und doch auch wieder voller Hoffnung.« WDR4

»Ein Verbrechen ist leicht beschrieben, schwieriger ist es, sich die Wunden anzusehen, die dadurch entstehen und nicht verheilen können. Whitaker ist darin ein Meister.« SPIEGEL

Das sagt die Presse über »Was auf das Ende folgt«:

»Ein absolutes Vergnügen. Sehr originell.« GUARDIAN

»Es ist selten, dass ein Roman sowohl grandios komisch als auch tragisch sein kann und beides so mühelos unter einen Hut bringt.« SUN

»Ein fesselndes Debüt.« MAIL ON SUNDAY

»Eine durch und durch faszinierende Lektüre.« HEAT

»Dieses eigenwillige Debüt ist unterhaltsam und fesselnd.« SUNDAY TIMES

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
400
Price
22.70 €

Author Description

Chris Whitaker arbeitete zehn Jahre als Finanztrader, bevor er sein Leben änderte und sich dem Schreiben zuwandte. Seine Romane gewannen zahlreiche Preise, schon jetzt gilt Whitaker in England als Sensation. »Von hier bis zum Anfang« wurde vom Guardian zum Buch des Jahres gekürt. Whitaker lebt zusammen mit seiner Ehefrau und drei Kindern.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
69%
2%
52%
N/A
N/A
N/A
62%
76%
N/A
N/A

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
22%
N/A
27%
45%

Pace

Fast0%
Slow100%
Moderate0%
Variable0%

Writing Style

Simple50%
Complex50%
Moderate0%
Bildhaft (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

35
All
4.5

Was auf das Ende folgt ist ein großartiger Roman mit leichter Spannung. Die Geschichte handelt von dem Verschwinden eines kleinen Kindes und den folgenden Erlebnissen der Bewohner einer Stadt. Das Buch ist nicht wirklich spannend, dafür aber wunderbar geschrieben. Die Melancholie und Trostlosigkeit ist fast schon spürbar und hat mich berührt. Im ständigen Wechsel werden die Ereignisse aus der Sicht mehrerer Protagonisten erzählt, die jeweils mit ihren eigenen Problemen und Schicksalen zu kämpfen haben. Auch wenn einige Handlungsstränge nicht wirklich wichtig für die Entwicklung der Story waren, haben sie gut zu der bedrückenden Atmosphäre gepasst. Die Figuren waren durchgehend interessant, und nach dem etwas holprigen Anfang war ich schnell in der Stimmung gefangen. Das Ende ist absolut passend, mehr kann ich dazu ohne Spoilern nicht sagen. Für mich war es ein wunderschönes, trauriges Buch, ich habe es gerne gelesen!

3.5

Guter Schreibstil mit schwächelnder Story

In einer Kleinstadt in Amerika wurde ein Kind entführt, ein dreijähriger mit blondem Haar und blauen Augen. Und Jim, der Polizist kann ihn nicht finden. Was das mit Jess, der Mutter, macht und anderen Mitmenschen ringsum erzählt der Roman. Und welche Probleme noch so im zwischenmenschlichen in das Leben in der Stadt prägen und welche Fehler gemacht und wie damit umgegangen wird. Es gab insgesamt viele Charaktere, die nicht viel Tiefe hatten und deren Handeln erstmal eigenartig wirkte, zum Schluss dann aber verständlich waren. Allerdings hätte es aus meiner Sicht nicht alle gebraucht. Über allem liegt eine Melacholie, die man zu spüren glaubt. Man meint die Hitze, Trägheit und den Stillstand zu fühlen. Alles erscheint verwoben in der Sehnsucht nach Glück und einem erfüllten, harmonischem Leben. Super Schreibstil, der mitfühlen lässt. Bei der Story gibt es allerdings ein paar Längen und blasse Protagonisten.

4.5

Ich mag die Schreibweise von Chris Whitaker! Portrait einer Kleinstadt, toll gezeichnete Charaktere und Sprache!

Konnte es kaum aus der Hand legen! Bei manchen Dialogen musste ich trotz des ernsten Themas sogar schmunzeln...Leseempfehlung!

Mein erster Whitaker aber nicht mein letzter.

3

Diese Geschichte war ganz anders als ich gehofft hatte . Wo war die Spannung ? Es gab so viele verschiedene Personen und Handlungsstränge, dass die Grundgeschichte um das vermisste Kind völlig unterging. Es wurde hervorragend gelesen, aber es konnte mich nicht in seinen Bann ziehen.

3.5

Der Debütroman von Chris Whitaker kommt nach meiner Meinung nicht an „ Von hier bis zum Anfang“ ran. Es liest sich gut, wenn man sich eingelesen und alle Namen mit „J“ etwas kennengelernt hat . Der Plot war für mich auch interessant- 3jähriger Junge wir aus seinem Bett ( trotz Kamera) entführt und die schockierte Mutter glaubt , einen Clown neben dem Bett gesehen zu haben. Das passiert in der Kleinstadt Tall Oaks und wir lernen unzählige Personen kennen, die Geheimnisse haben und vielleicht auch etwas mit der Entführung zu tun haben könnten.

4

,,und schließlich verfluchte sie Gott, weil er sie so erschaffen hatte, weil sie durch ihn imstande war zu lieben, geliebte Menschen zu verletzen und zu vertreiben."

Der 3 jährige Harry verschwindet in seiner Heimatstadt spurlos. Aus seinem Kinderzimmer entführt. In einer kleinen Stadt, in der jeder jeden kennt, wo Nachbarschaften noch engt zusammenhalten und sich immer unterstützen, sitzt in den Menschen die Harry und seine Eltern, Jess und Michael kennen, der Schock zutiefst. Nichts scheint mehr zu sein wie es vor dem Verschwinden war. Das Leben der Menschen hat sich für immer verändert. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Das verschwinden eines Kindes wird unterschiedlich verarbeitet und jede Person in dem Buch hat die Ereignisse anders wahrgenommen vor allem das Verhältnis zwischen Harrys Eltern wurde unterschiedlich von den Menschen in der Kleinstadt wahrgenommen. Die Geschichte erzählt nicht nur die Geschichte von Harry sondern auch all den Menschen die in seinem Nahem Umfeld sind. Es werden Familiengeschichten bzw. Verhältnisse thematisiert die genau so alt sind wie die Menschen selbst. Von Ehebruch, Verlust, Ultrakonservativen Ansichten bis toxische Beziehungen zwischen Müttern und ihren Söhnen. Der Fokus war aber auf Jess, Harry Mutter und Jim, der Polizist der Stadt gerichtet. Während der Rest versucht das Leben so weit es geht weiter zu führen, leidet Jess unvorstellbare Qualen. Die Ungewissheit was mit ihren kleinen Sohn passiert ist, lässt sie Tag für Tag zerbrechen. Der Schmerz lässt sie soweit abstumpfen das sie nicht davor scheut sich in sehr große Gefahren zu bringen. Sie tut vieles nur um den Schmerz nicht zu fühlen. 😢 Jeder Polizist hat ein Fall der ihn nie wieder loslässt und Harrys Verschwinden ist Jims Fall. Er gibt nicht die Suche auf und lässt nichts und auch niemanden außen vor um an die kleinsten Informationen ran zu kommen um Harry zu finden. Jeder auch so kleiner Hinweis könnte dem Fall lösen. Und so wird auch jeder verdächtig behandelt. Jim weiß, dass die meisten Verbrechen innerhalb der Familie oder des nahen Umfeldes passiert. Ich liebe Chris Whitakers Bücher. Er schafft es immer eine gute Spannung in seinen Geschichten aufzubauen. Auf krasse Blutige Szenen verzichtet er aber dafür wird sehr viel Emotionen und Tiefe geschaffen. Die Charaktere sind authentisch und ich liebe die Geschichten die gefühlt wie aus dem wahren Leben erzählt werden. Was seinem Geschichten auch nie fehlt ist eine Portion Humor. Hab zwischen all den Ereignissen auch ziemlich oft lachen müssen. Manny ist mein Favorit gewesen 😁🫶🏼 Beim lesen hab ich gemerkt wie schnell man Menschen verurteilt und verdächtigt nur weil sie aus gewissen Sozialen Schichten stammen oder ein Bild entsprechen welches in den Filmen/Serien immer als das Böse und Perverse dargestellt wird. Das Ende hat aber leider wieder gezeigt, das der gefährlichste Ort für Kinder das ganz nahe Umfeld ist und hat mich fassungslos stehen lassen. 💔

4

Chris Whitaker ist meine Entdeckung des Jahres

Ich habe die anderen beiden Romane von Chris geliebt dieser war für mich der Schwächste. Ich mag die ruhige Schreibweise und die Melancholie die hauptsächlich in den Romanen herrscht. Mir waren es zum einen zu viel Personen und Nebengeschichten die es überhaupt nicht gebraucht hätte. Gerade die Story um Manny war für mich überflüssig. Auch die anderen Protagonisten haben keine wirkliche Tiefe entwickelt. Einzig zu Jerry könnte ich eine Art Bindung aufbauen. Das Ende und die Auflösung war sehr überraschend und hat mich auch tief berührt- vielleicht weil ich selbst Mama eines Dreijährigen bin. Alles in allem ein guter Roman der solide ist, aber die anderen Bücher sind besser 😉

4

Es zieht sich ein bissl aber dran bleiben lohnt sich

Anfangs hab ich mich unheimlich schwer getan und musste erst einmal klar kommen und mit dem Buch warm werden. Zuviele ähnliche Namen (Jim, Jessy, Jared, John) dazu kurze und plötzliche Kapitelwechsel, ohne das diese gekennzeichnet waren. Teilweise gab es auf zwei Seiten auch noch Blickwinkel von 3 unterschiedlichen Personen. Dadurch hat sich das Buch auf den ersten 100 Seiten wirklich gezogen und war mitunter verwirrend. Bin aber froh das Buch zu Ende gelesen zu haben, denn wie die einzelnen Handlungsstränge später miteinander verwoben wurden um zu so einem Ende zu kommen.... Ich fand es genial und blieb sprachlos zurück.

5

Der dreijährige Harry Monroe verschwindet spurlos. In der idyllischen Kleinstadt ist seitdem nichts mehr, wie es war. Es ist mein zweites Buch des Autors. "Von hier bis zum Anfang" war ein eher düsteres und melancholisches Buch, das von dieser Grundstimmung nicht abweicht. Bei "Was auf das Ende folgt" war das anders. Ich musste tatsächlich das ein oder andere Mal laut lachen. Allerdings brauchte ich auch etwas, um mich zurecht zu finden, da sehr viele Protagonisten an der Geschichte beteiligt sind. Dabei scheinen viele Personen verdächtig, niemandem traut man es anfänglich nicht zu. Aber nach und nach sind mir doch einige Charaktere ans Herz gewachsen. Die Geschichten der einzelnen Personen greifen dann nach und nach ineinander und der Fall wird doch noch aufgeklärt. Ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können, weil ich Angst hatte, ich könnte dann etwas verpassen 😅 Für mich war es auf jeden Fall ein Highlight und von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

4

Interessanter Spannungsroman, bei dem ich anfänglich irritiert auf die Recherche im Fall des Verschwinden des kleinen Harry gewartet habe und anstatt dessen mit vielen teils skurrilen Charaktere aus dem Ort konfrontiert wurde, die sich durch ihren Alltag mit reichlich Hürden kämpfen. Doch die Geschichte braucht etwas Zeit, um sich zu entwickeln und ich Geduld, beim Sortieren der vielen Protagonisten und Kennenlernen ihrer Eigenheiten. Seite um Seite treten die Beziehungen untereinander, die versteckten Fehltritte und Geheimnisse der Bewohner zu Tage. Plötzlich scheint es nicht nur einen Kriminalfall zu geben oder viele Verdächtige in unterschiedlichen Geschichten, die doch irgendwie mit dem Verschwinden von Harry zu tun haben müssen? Die Auflösungen sind dann brilliant. Alles greift ineinander und jedes Geschichte fällt an den richtigen Platz. Plötzlich entdecke ich Lieblinge, wo ich mich zu Beginn noch pikiert wegdrehen wollte. Eine Geschichte, in der so viel menschliche Abgründe Hand in Hand gehen und die ganz anders war als den Kriminalfall, den ich erwartet habe. Mir persönlich fehlte etwas eine Identifikations figur bzw. einen Charakter, an den von Anfang an mein Herz hängen konnte. Aber so einfach macht es der Autor mir nicht. Erst kommt die Arbeit, dann das Herz.

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4.5

Von hier bis zum Anfang war in diesem Jahr eines meiner absoluten Highlights. Erst im Anschluss wurde Whitakers Debütroman, der bei mir schon viel zu lange auf meinem SUB dümpelte, ins Deutsche übersetzt. Hier ist er: Was auf das Ende folgt Chris Whitaker In der Kleinstadt Namens Tall Oakes passiert nicht viel. Doch eines Tages wird der kleine 3-jährige Harry in der Nacht entführt. Seine Mutter Jess gibt an, einen Clown über die Bewachungskamera gesehen zu haben. Richtig deutliche Spuren hat der Täter nicht hinterlassen, man findet lediglich ein grünes Haar, das zu einer Clownsperücke passen könnte. Das ganze Dorf ist in Alarmbereitschaft, doch Harry bleibt verschwunden. Auch drei Monate später gibt es nichts Neues im Fall Harry. Jess ersäuft ihren Frust, treibt sich nächtelang herum und auch ihr Noch-Ehemann Michael, der sie bereits vor dem Verschwinden Harrys verlassen hatte, kümmert sich nicht um sie. Lediglich Jim, der Polizist, schaut regelmässig bei ihr vorbei und bleibt an dem Fall dran. Der Autor nimmt uns mit, in die Kleinstadt Tall Oaks und wir lernen nach und nach seine Bewohner mit ihren Eigenarten kennen. - Jerry, der 250 Pfund auf die Waage bringt und mit 35 Jahren noch immer bei seiner Mutter lebt. - Manny, der mit seinem Freund Abe einen auf „Gangster“ macht und Schutzgeld von ansässigen Geschäften erpressen möchte. - Henrietta, die noch immer um ihren Sohn trauert, der kurz nach der Geburt starb. Von ihrem Mann Roger fühlt sie sich so gar nicht verstanden. - Elena, die sich in den dubiosen Autoverkäufer Jared verliebt. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht leicht. Jerry, Jim, Jared, Jess, das waren zu viele J’s für mich, aber als ich mich dann eingelesen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Wahnsinnig spannend bis zum Schluss, aber nicht nur das - über Manny musste ich des öfteren laut lachen. Alles zusammen ein sehr kurzweiliger Krimi. Für mich ist Chris Whitaker die Neuentdeckung des Jahres und ich freue mich auf weitere spannende Geschichten von ihm. 4½ /5 P.s. Auf dem Bild seht ihr, dass man einige Bücher, die man auf dem Tolino gelesen hat, trotzdem im Regal braucht.

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2.5

Ich hatte mehr erwartet! Der Roman zieht sich durch eine düstere Atmosphäre, bleibt aber lange zäh. Die vielen Charaktere sind schwer greifbar, und es dauert, bis man mit ihnen warm wird. Die Handlung entwickelt sich nur langsam, oft mit dem Gefühl, dass endlich etwas passieren müsste. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte Fahrt auf und bietet spannende Auflösungen. Doch insgesamt fehlte mir der Sog, der mich wirklich mitgerissen hätte. Ein atmosphärischer, aber langatmiger Roman, der mich nicht ganz überzeugen konnte.

3

Mein zweiter Roman des Autors hat mir leider bei Weitem nicht so gut gefallen wie der erste ("Von hier bis zum Anfang"), es war ein für mich zu schräges Sammelsurium an Menschen. Die Geschichte um das verschwundene Kleinkind ist wirklich mitreißend und spannend bis zum Schluss. Daneben tauchen allerdings einige Personen auf, die eigentlich nicht wirklich was damit zu tun haben. Und an denen wird dann ein wilder Mix an Problemen und Problemchen abgearbeitet, das war für meinen Geschmack einfach zu viel. Spannend auf jeden Fall, teilweise dann auch wieder wirklich lustig, aber das Gesamtkonstrukt hat mich nicht gänzlich überzeugt. Empfehlung für alle, die unterhalten werden wollen und etwas Spannung mögen.

5

Der Start war nicht einfach - so viele Protagonisten, die sich in kurzen Abschnitten abwechseln. Aber dann hatte mich Whitaker gepackt und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Er zeichnet ein Bild einer amerikanischen Kleinstadt und ihrer Bewohner. Es geht um Verrat, Verlust, Schmerz, Trauer und - natürlich - um die Liebe in ihren verschiedensten Formen. Eine mitreißende, sehr berührende und aufwühlende Geschichte: Grausam, verstörend und doch voller Hoffnung und Augenzwinkern und einem wunderbaren, ständig fluchenden Kleinstadtganoven, an den ich mein Herz verloren habe.

4

Wieder mal ein Fundstück von meinem Mann ...die ersten hundert Seiten, war ich mir überhaupt nicht sicher, wo die Reise hingehen soll...nur eins war schnell klar, es ist kein klassischer Thriller und auch die Kleinstadt Atmosphäre wirkt eher creepy....aber der Schreibstil hat es mir leicht gemacht und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Irgendwie war das alles so Strange, dass ich weiterlesen musste. Und man wird belohnt....bis zur letzten Seite hab ich völlig falsch gelegen mit meinen Vermutungen zur Story... Und es war definitiv nicht mein letztes Buch von Chris whitaker

3

Ein Portrait einer Kleinstadt und der Menschen, die in ihr leben

Was auf das Ende folgt ist der Debütroman von Chris Whitaker (auch wenn er in Deutschland erst nach seinem zweiten Buch "Von hier bis zum Anfang" erschienen ist). Der Autor nimmt uns mit nach Tall Oaks, eine Kleinstadt in Kalifornien. Trotz modernsten Babyphones wird der dreijährige Harry Monroe eines Nachts aus seinem Kinderzimmer entführt. Der Sheriff der Stadt, Jim, nimmt daraufhin die Ermittlungen auf, doch außer einem Haar der Clownsmaske, die der Entführer trug, finden sich keine Spuren und die Aufklärung des Falls stagniert. Der Roman erzählt die Geschichten verschiedener Charaktere aus Tall Oaks. Der Entführungsfall läuft im Hintergrund zwar mit, insbesondere in den Handlungssträngen rund um Jess, Harrys Mutter, Michael, Harrys Vater und Jim, der Polizist. Doch da sind noch Jerry und seine Mutter, Max und Lisa, Henrietta und Roger, Elena, Manny, Thalia, Abe und Furat, French John und Jared. Und alle haben ihre ganz eigenen Probleme, welche wenig bis nichts mit Harry zu tun haben. Am Ende wird einerseits der Entführungsfall, anderseits auch die anderen Handlungsstränge mehr oder weniger aufgelöst. Zum Schreibstil: Durch die vielen verschiedenen Figuren, deren Namen sich leider ähneln (Jim, Jared, Jerry...) und die kurzen Kapitel bzw. der schnelle Wechsel zwischen den Handlungssträngen, hatte ich anfangs Schwierigkeiten, in das Buch hineinzufinden. Es dauerte bei mir bis ca. zur Hälfte des Buchs, bis ich in der Geschichte drin war. Zum Inhalt: Was auf das Ende folgt ist mehr ein Portrait einer Kleinstadt als ein Thriller rund um die Entführung eines Kindes. Die Auflösung am Ende ist vorhersehbar, einzelne zuvor eingeführte Handlungsstränge und Personen haben schlichtweg nichts mit dem Fall zu tun. Der Klappentext "Ein Kind verschwindet, eine Stadt steht am Abgrund" weckte bei mir die Erwartungshaltung eines Krimis / Thrillers, welche der Roman nicht erfüllt hat. Die Geschichte rund um Manny, Furat und Elena ist beispielsweise nett, trägt nur nichts zur Handlung bei. Das Konzept des Autors ist mir hier nicht ganz klar. Daher 3/5 Sterne von mir.

5

Der dreijährige Harry Monroe wird entführt. Die Polizei und seine Mutter tun alles in ihrer Macht stehende um ihn zu finden. Letztendlich erfährt man bis auf die letzten zehn Seiten nichts über den Verbleib des Jungen. Vielmehr erzählt die Geschichte von den Leben der einzelnen Charaktere, und erst am Ende sieht man die Verbindungen. Sowas liebe ich ja; wenn alles irgendwie miteinander verbunden ist. Gespickt mit Humor in dieser eigentlich tragischen Geschichte, kommt die Story auch ohne große Action aus. Am Ende zählt wie man mit einer extremen Situation umgeht.

4

Anders.. Skurril.. Ich mags 😄

Auf Seite 10 wollte ich wirklich ganz dringend das Buch abbrechen, war hier doch mein persönlicher Alptraum beschrieben.. Ich bin froh, dass ich es nicht getan hab. Das Buch lebt durch seine skurrilen Charaktere, einer ein bißchen verrückter als der andere, bei keinem weiß man woran man ist. Ohne es auf die Spitze zu treiben..

3

Mühsam 🙄 In dieser Geschichte gab es mir leider viel zu viele verschiedene Charaktere und Handlungsstränge, so dass die ganze Grundgeschichte um das Kind völlig untergegangen ist 😕 Das Ende hat mich überrascht, trotz das es tragisch und traurig zugleich gewesen ist, war es passend 😉

Mühsam 🙄

In dieser Geschichte gab es mir leider viel zu viele verschiedene Charaktere und Handlungsstränge, so dass die ganze Grundgeschichte um das Kind völlig untergegangen ist 😕
Das Ende hat mich überrascht, trotz das es tragisch und traurig zugleich gewesen ist, war es passend 😉
3

Chris Whitaker hat mit "Von hier bis zum Anfang" eines meiner Lieblingsbücher geschrieben. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an seinen Debütroman, der mich leider enttäuscht hat. Hätte ich vorab nicht gewusst welcher Autor dieses Buch geschrieben hat, hätte ich es mit hoher Wahrscheinlichkeit Harlan Coben zugeordnet. Oder einem anderen Krimi-Autor, der in (viel zu?!) geringen Abständen neue Bücher auf den Markt bringt, worunter die Qualität am Ende leidet. "Was auf das Ende folgt" war leider einfach nur ein Krimi ohne Tiefgang und eine Geschichte, die abgesehen von den kleinen Geschichten rund um die Nebencharaktere, langweilig und fast schon vorhersehbar war.

5

Große Geschichten über kleine Leute. Nicht ganz so stark wie "Von hier bis zum Anfang", aber mit dem Ende hat mich Chris Whitaker "kalt erwischt", daher aufgerundet auf 5 Sterne. Humorvoll, tragisch und nahbar - eine Mischung die scheinbar gut für mich funktioniert. Zugegeben, bei den frauen-/ fettfeindlichen und rassistischen Äußerungen habe ich mich innerlich auch gesträubt, aber warum sollten Autorinnen und Autoren sich nicht die Freiheit herausnehmen dürfen, die Realität so abzubilden wie sie wirklich ist. Das macht das Buch ja gerade so nahbar und stärkt den moralischen Kompass, sofern man denn einen hat.

3

Tolles Buch mit leider vielen Längen

Tall Oaks ist eine perfekte kalifornische Kleinstadt. Jeder kennt jeden und das Böse ist hier fremd. Die idyllische Fassade bekommt Risse, als der dreijährige Harry Monroe eines Nachts spurlos verschwindet. Trotz des riesigen Medienrummels und der besessenen Polizeiarbeit bleibt sein Schicksal ein Rätsel. Harrys verzweifelte Mutter stürzt sich in eine Suche, die mit jedem Tag aussichtsloser erscheint, während sie ihre Trauer mit Alkohol und Männern zu betäuben versucht. In Tall Oaks ist nichts mehr, wie es war. Hinter ihrem Mitgefühl verbergen die Bewohner eigene Geheimnisse. Jeder in Tall Oaks wird zum Verdächtigen, und ungeheuerliche Dinge kommen ans Licht, die die Stadt für immer verändern … Der Roman ist ein mischmasch aus langatmigkeit und spannend. Es ist schon länger her das ich es gelesen habe doch eine Rezension zu schreiben fiel mir deshalb so schwer weil ich nicht genau wusste was und wie ich es schreiben soll. Die Charaktere sind sehr lebendig geschrieben und man fiebert regelrecht mit vor allem wegen dem vermissten harry und seiner verzweifelten Mutter. das Ende hat mich sehr überrascht doch trotz allem war es sehr passend auch wenn es unfassbar tragisch und traurig zugleich ist. allerdings habe ich ein paar Charaktere als unnötig für die Geschichte empfunden. Daher auch nur die 3,5*

Tolles Buch mit leider vielen Längen
4

Sehr nahbare Figuren, schnelle Perspektivwechsel, Ermittlungsarbeit eher im Hintergrund

Das Cover und der Titel sind etwas irreführend, könnte man doch annehmen, dass es sich um eine Fortsetzung von "Von hier bis zum Anfang" handelt, doch tatsächlich ist "Was auf das Ende folgt" Chris Whitaker's Debüt Roman. Das Setting weißt Ähnlichkeiten auf, wir befinden uns in Tall Oaks, einer Kleinstadt in der jeder jeden zu kennen glaubt. Bis ein Kind spurlos aus seinem heimischen Kinderbett verschwindet und eine verzweifelte Mutter hinterlässt. Es ermittelt auch hier wieder ein Polizist, dem der Fall sehr nahe geht. Auf den ersten Seiten des Buchs gefror mir erstmal das Blut (Spoiler: Der Clown im Kinderzimmer). Ich ahnte eine deutlich gruseligere Story, doch zum Glück bleibt es bei solch kurzen Schauermomenten. Im Verlauf lernen wir eine Handvoll Figuren kennen, zwischen denen über das gesamte Buch hinweg hin und her gewechselt sind. Hier waren mir die Abschnitte zu kurz, teils nur eine Seite, was den Lesefluss etwas störte. Dafür sind die Personen unheimlich greifbar und blieben mir auch noch nach dem Lesen im Gedächtnis. Chris Whitaker streut leichtfüßig Verdachtsmomente ein, ohne dass ich den/die Täter:in erahnen konnte. Die Ermittlungsarbeit war eher zweitrangig, der Fokus liegt definitiv auf der Personenentwicklung. Ich mochte trotz kleiner Kritiken "Was auf das Ende folgt" sehr gerne und möchte auch kommende Romane des Autors gerne lesen. Eine Leseempfehlung für Krimifans, die gern gut unterhalten werden. Erschienen am 30.06.2022 im @piperverlag, übersetzt von Wolfgang Müller, 400 Seiten

Sehr nahbare Figuren, schnelle Perspektivwechsel, Ermittlungsarbeit eher im Hintergrund
3

Auch wenn das Buch sehr gut geschrieben ist, mit tollem Erzählstil und man sich der Gemeinschaft in dem Buch fast zugehörig fühlte, bin ich doch etwas enttäuscht. Ich habe gehofft es würde mich so fesseln und berühren wie sein Buch: „Von hier bis zum Anfang“ aber leider ist nach dem ersten super Spannenden Teil nicht mehr viel geschehen. Am Ende lösen sich so manche Rätsel. Schade, irgendwie fehlte mir da was…

2

Finger weg, solltet ihr eines oder mehrere der untenstehenden Themen in Büchern im Jahr 2022 nicht mehr lesen wollen: - Fettfeindlichkeit - Sexismus / Frauenfeindlichkeit - Rassismus Das hier ist Chris Whitakers Debüt. Eine wahnsinnig wichtige Info, weil sie so gut erklärt, warum der Autor in Bezug auf die o.g. Themen so einen Rückschritt macht im Vergleich zu "Von hier bis zum Anfang" - das habe ich sehr gemocht und würde ich auch definitiv weiterempfehlen. Sein Debüt hingegen? Wouldn't recommend. Klar, der Plot ist ähnlich vielversprechend: Die kleinen und großen Dramen einer Handvoll amerikanischer Kleinstädter, die sich alle im Dunstkreis eines furchtbaren Verbrechens bewegen (ein 3jähriges Kind wird von Entführer in Clownsmaske verschleppt und bleibt spurlos verschwunden). Auch andere Punkte, die mir in "Von hier bis zum Anfang" gut gefallen haben, finden sich im Roman wieder: die Verstrickungen des Kriminalfalls sind originell, das Ende stimmt versöhnlich und hoffnungsvoll. Aber der Rest kommt halt leider sehr frauen- und fettfeindlich daher. Teenager, die ihre eigene Mutter als H*ren bezeichnen, oder Frauen, die als läufige Hündinnen beschrieben werden. Einwanderer aus dem Irak sind natürlich Terroristen (so wie in der Serie Homeland, zwinker zwinker) und die mehrgewichtigen Figuren sind alle irgendwie ein bisschen abstoßend bzw. mental nicht ganz auf der Höhe. In all diesen Punkten scheint Whitaker später dazugelernt zu haben, als er "Von hier bis zum Anfang" schrieb. Das macht dieses Debüt aber nicht besser. Kann man lesen, muss man aber auch nicht.

4

Nachdem ich vor einiger Zeit bereits „von hier bis zum Anfang“ von Chris Whitaker gelesen hatte, habe ich nun „Was auf das Ende folgt“ gehört. Eigentlich ist dies das erste Buch, das Chris Whitaker veröffentlicht hat. Im Deutschen ist dies aber trotzdem erst nach „von hier bis zum Anfang“ erschienen. Mit der Geschichte des in der kalifornischen Kleinstadt Tall Oaks verschwundenen dreijährigen Henry hat Chris Whitaker mich letztlich ähnlich gefesselt und begeistert wie „Von hier bis zum Anfang“. Zugegebenermaßen habe ich anfangs etwas gebraucht um in die Geschichte hineinzufinden. Nach und nach (ca. einer Stunde Hörzeit von 9) werden die außergewöhnlichen Charaktere der Kleinstadt aber immer plastischer und ich wurde von allen Einzelschicksalen und somit Erzählsträngen gefesselt. Insbesondere die Darstellung und Entwicklung der einzelnen Kleinstadt-Charaktere haben für mich den besonderen Reiz dieses Buches ausgemacht. Chris Whitaker versteht es, sie mit all ihren Emotionen und Besonderheiten „zum Leben zu erwecken“. Die Geschichte des verschwundenen Henry zieht sich als roter Faden durch das Buch, aber eben auch durch die mit ihr verwobenen weiteren Erzählstränge und Figuren. Hierdurch bleibt es spannend; aber auch witzige, traurige und sehr emotionale Elemente sind vorhanden. Unterstützt wird dies durch die (zu dieser Geschichte unglaublich gut passenden) Stimme von Richard Barenberg. Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die präzise, authentische Kleinstadtcharaktere, menschliche Abgründe sowie Thriller-Spannungsmomente mögen.

5

⠀ ⠀ Werbung, da Leseexemplar “Was auf das Ende folgt” von Chris Whitaker ✨✨✨✨✨ Bewertung 5/5 ✨✨✨✨✨ Schauplatz des Buches ist Tall Oaks, eine Kleinstadt, in der sich alle kennen und viele eine gemeinsame Vergangenheit pflegen. Die Idylle scheint perfekt, Verbrechen gibt es hier nicht, bis der kleine Harry Monroe verschwindet und das Bild des friedlichen Örtchen einstürzt. ✨✨✨✨✨ Chris Whitaker weiß wie er die Charaktere zeichnen muss, dass man sie bildlich sehen kann und schenkt der Handlung damit extrem viel leben. Und das, obwohl er hier so viele Figuren eingebaut hat, was manchmal gar nicht so einfach ist — aber das ist wichtig, um die Geschichte zu verstehen. Um die Stadt zu verstehen. Jede:r Bewohner:in hat ihre gewisse Rolle und es ist erschreckend, wie schnell sich Vorurteile im Kopf breitmachen können und wie rasch man eine:n Schuldige:n gefunden hat. Auch wenn in dem Buch eine Entführung stattfindet, es ist kein klassischer Krimi. Das Buch ist so viel mehr: Leid, Liebe.. Trauer und die Emotionen spürt man. Whitaker schreibt so tiefgründig und spannend, dass ich immer wieder begeistert bin. Auch das Buch davor: „Von hier bis zum Anfang“ hat einen sog, aus dem man kaum entfliehen kann. Es ist eine Mischung aus Gesellschafts- und Kriminalroman. #bookstagramgermany #bookstagram #piperverlag

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3

Ich fand das Buch zwar auch spannend, aber ich hatte einige Schwierigkeiten mit den vielen verschiedenen Personen, kam teilweise durcheinander. Das Buch kam für mich nicht an "Von hier bis zum Anfang"heran, das ja später geschrieben wurde (was ich bis gestern gar nicht wusste). Dennoch ein ansonsten guter Krimi.

Eine Kleinstadt in Amerika, ein Verbrechen und jede Menge skurrile oder spleenige oder verdächtige Personen. Man erkennt die Handschrift des Autors. "Von hier bis zum Anfang" hat mir einen Ticken besser gefallen, aber auch dieses war nette Unterhaltung.

2.5

Leider enttäuschend

Viel zu viele Personen und Handlungsstränge, die mit dem eigentlichen Thema des Buches nicht viel zu tun hatten. Man braucht ewig um ins Buch herein zu finden. Lediglich ein unerwartetes Ende ist am Start. Kann es leider nicht empfehlen.

3

Die vielen Personen in diesem Roman haben mich ziemlich überfordert. Ich fand es schwer, in die Geschichte reinzukommen. Drei Sterne habe ich trotzdem vergeben, da das Ende mich wirklich überrascht hat und ich den Schreibstil von Chris Whitaker sehr gerne mag.

5

Bis zum Schluss fesselnd

Die Bücher von Chris Whitaker sind bis zur letzten Seite voller Spannung und Wendungen, die man nicht erwarten würde. Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel nicht zu lang. Allerdings kommen in diesem Buch sehr viele Personen vor, so dass man schon zügig lesen sollte, um die Zusammenhänge zu verstehen. Diese Geschichte hat mich aufgrund der vielen Schicksale total gepackt, mal fröhlich, mal traurig, mal überrascht.

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