Milk Fed
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Description
This darkly hilarious and “delicious new novel that ravishes with sex and food” (The Boston Globe) from the acclaimed author of The Pisces and So Sad Today is a “precise blend of desire, discomfort, spirituality, and existential ache” (BuzzFeed).
Rachel is twenty-four, a lapsed Jew who has made calorie restriction her religion. By day, she maintains an illusion of existential control, through obsessive food rituals, while working as an underling at a Los Angeles talent management agency. At night, she pedals nowhere on the elliptical machine. Rachel is content to carry on subsisting—until her therapist encourages her to take a ninety-day communication detox from her mother, who raised her in the tradition of calorie counting.
Rachel soon meets Miriam, a zaftig young Orthodox Jewish woman who works at her favorite frozen yogurt shop and is intent upon feeding her. Rachel is suddenly and powerfully entranced by Miriam—by her sundaes and her body, her faith and her family—and as the two grow closer, Rachel embarks on a journey marked by mirrors, mysticism, mothers, milk, and honey.
“A ruthless, laugh-out-loud examination of life under the tyranny of diet culture” (Glamour), this novel blends humor and dark comedy with sharp insights into contemporary relationships. Broder tells a tale of appetites: physical hunger, sexual desire, spiritual longing, and the ways that we compartmentalize these so often interdependent instincts. Milk Fed is “riotously funny and perfectly profane” (Refinery 29) from “a wild, wicked mind” (Los Angeles Times). Fans of coming-of-age fiction and literary fiction alike will find this novel filled with emotional depth and wit.
Book Information
Posts
⭐️ Plot: 4 Lesbarkeit: 5 Länge: 5 Ende: 4 🧭 Das Buch handelt von Rachel, die unter einer Essstörung und Mommy Issues leidet. Ihre Therapeutin schlägt ihr eine Kontaktpause zu ihrer Mutter vor, um sich mehr auf sich konzentrieren zu können. Doch die Ausmaße ihrer Obsession werden durch die Kontaktpause nicht reduziert. 💭 Zu Beginn war ich mir unsicher, ob das ein Buch für mich ist. Diese Obsession mit Essen empfinde ich als nicht lesenswertes Thema (hab deswegen „die Vegetarierin“ abgebrochen). Ich fand’s ziemlich unangenehm, habe dem Ganzen aber eine Chance gegeben und mich immer mehr mit dem Thema angefreundet. Es lässt sich so viel in die Essgewohnheiten von Rachel interpretieren und teilweise fand ich ihr Essverhalten so absurd, dass sich das Buch dadurch spannender angefühlt hat. Ich kann’s nicht beschreiben, aber nach 50 Seiten war ich hooked. Dieses Buch liest sich so schnell weg wie kaum ein anderes. Es lässt sich wegsnacken (kleiner Wortwitz hehe). Je länger die Geschichte verläuft, desto mehr Themen werden behandelt und desto weiter rückt auch das Essen in den Hintergrund. Es geht um eine lesbische Beziehung, den jüdischen Glauben und den Israel-Palästina-Konflikt. Muttermilch ist kein Highlight, aber ein wirklich sehr guter Snack für die Bahn. 💬 „Ich fürchtete, Licht und Wärme seien ein Trick, nur da, um mich zu hänseln, falsche Angebote, die einen verlockten, sich zu entspannen, und dann, kaum hatte man sich verletzlich gemacht, wurden sie einem wieder weggenommen.“ (S.181) 📖 Muttermilch könnte potenziell jegliche Form von Essstörung triggern. Das sollte man vorher wissen. Ich empfehle es allen, die mal einen Roman lesen möchten, der nicht die Standard-Themen behandelt und sich der gesellschaftlichen Norm widersetzt. Besser erst ab 18 lesen, weil es viele explizite Sexszenen gibt. 🔞
In „Milk fed“ von Melissa Broder begleiten wir Rachel, welche eine toxische Beziehung zu ihrer Mutter pflegt und deren Alltag durch ihre Essstörung bestimmt ist. Die Darstellung beider Themen fand ich sehr gelungen. Dazu kommt eine gleichgeschlechtliche Liebesbeziehung, die einen Großteil des Buches einnimmt. Das sexuelle Verlangen der Protagonistin beschreibt die Autorin sehr detailliert. Dabei schreibt Broder wie gewohnt explizite Szenen, die nicht jedem zusagen werden. Für mich sind ihre Bücher zwar schräg, aber immer noch so auf dem Level, dass ich sie gerne lese. Kein Highlight, aber durchaus lesenswert, wenn man Lust auf eine solche Story hat.

Absurd und verstörend
Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt eine Rezension zu dem Buch schreiben soll da ich auch nach dem lesen noch ohne konkrete Meinung bin. Eigentlich ist das Buch ein Fluss, welches zwar alle 3 Seiten von einem Kapitel unterbrochen wird, diese hatten aber für mich keine tiefere Bedeutung und haben lediglich einen Aufbruch der Seiten gedient. Beschrieben werden 3 Beziehungen, die Beziehung der Protagonisten zu sich selbst und ihrem Körper, die Beziehung zu ihrer Mutter und die sexuelle romantische Beziehung zu einer anderen Frau. Dabei bekommt man tiefe Einblicke in die Gedanken der Protagonistin. Aus einer neutralen Sicht zu weilen wahrscheinlich einfach nur absurde Gedanken die man selten so klar im Büchern ließt aus einer persönlich emotionalen Sicht hätte dem Buch allerdings eine Inhaltswarnung ganz gut getan da auf einem Großteil der Seiten sehr intensiv Gedankengänge vor dem Hintergrund von Essstörungen beschrieben werden. Positiv befunden habe ich an dem Buch die Einblicke in die jüdische Religion und Traditionen, wobei sich auch nicht davor gescheut wurde die Israel-Palästina-Thematik anzusprechen.
Gay Weird-girl-summer-read 👁️👄👁️🎀 Erst wirklich weird-weird, dann absolut geniaaaal
Ich bin ehrlich: die ersten round about 100 Seiten war ich nicht wirklich begeistert- ganz im Gegenteil. Die merkwürdigen Seggszenen (ich bin neu hier, darf man sowas ausschreiben?? XD) - viele davon. Die durchaus triggernde Thematik ums Essen (da hätte ich mir evtl n kleines Vorwort gewünscht, allerdings ist die Thematik ja relativ klar aus Klappentext etc ersichtlich..) und eine anfangs ungreifbare, ein wenig unsympathische Protagonistin. Rachel braucht etwas, um aufzutauen und dann geht‘s ganz schnell mit der Empathie, damit, das Gefühl zu haben, ihr eben doch ähnlich zu sein. Die „Love Story“ zwischen Miriam und ihr ist wahrscheinlich technically kein slow burn, aber ooomg es hat gefühlt ewig gedauert und ich war teilweise richtig enttäuscht davon, dass sie sich so langsam annähern, das macht es aber so herrlich realistisch. Das abrupte Ende dieser empfand ich als etwas.. abgehackt. Das hätte man insgesamt besser machen können. Die jüdische Religion und Kultur schlägt sich stark wieder und wird oft thematisiert, somit wird es dann auch politisch- hab ich nicht kommen sehen, aber fand ich richtig gut beleuchtet. Ich bin noch immer am hadern, ob die Kritikpunkte, wirklich einen Stern Abzug bedeuten sollten, da es im Endeffekt dem Buch keinen Abbruch tut. Der schreibstil war total schön, es hat wirklich irre spaß gemacht Gönnt euch, babes
Super interessantes Buch. Hat mich sehr berührt.
Es geht um eine jüdische Frau, die ein gestörtes Essverherhalten hat. Durch eine Bekanntschaft (und der Hilfe ihrerTherapeutin) ändert sich alles in ihrem Leben. Es ist sehr sinnlich, lustvoll, hungrig. Ich finde das Gefühl in eine Lebensveränderung einzutauchen wurde hier sehr gut eingefangen. Obwohl ich mich mit den Themen gar nicht so sehr identifizieren konnte, hat mich vor allem das Ende sehr berührt und mich an eigene persönliche Entwicklungen erinnert.

Listened to two audiobooks by the same author in the same day and I can say that I enjoyed Milk Fed more than Death Valley. The way Melissa Broder portrayed the eating disorder of the main character and how it subsided after she met someone was good. Also the struggle of the fmc to find her sexual and religious identity were raw and real. However I didn't like the overflowing sometimes random sexual content/side notes
"Ich wollte einen unendlichen Yogurt, einen mystischen und mütterlichen Yogurt, etwas, wovon ich unbegrenzte Mengen haben konnte, die mir nicht schadeten." (S. 322) Von klein auf von der Mutter zum Dünnsein getrietzt, beginnt Rachel mit sechzehn, ihre Mahlzeiten selber zu analysieren und einzuschränken. Sie wird besessen vom Essen und Nicht-Essen. Auch die mütterlichen Strippen, an denen Rachel hängt, wird sie nicht los. Ihre Therapeutin verordnet einen 90-Tage-Detox: keinen Kontakt zur Mutter. Es ist der Beginn eines Befreiungstripps, der so richtig Fahrt aufnimmt, als Rachel in ihrem Lieblings-Frozen-Yoghurt-Laden einer neuen Bedienung begegnet. Miriam - eine junge orthodoxe Jüdin, die mit ihrer üppigen Erscheinung und ihrem selbstbewussten Genuss all das verkörpert, was Rachel nicht ist, wonach sie aber hungert. Miriam kreiert die opulentesten Eisbecher und verführt Rachel mit bunten Streuseln und allerlei sündigen Toppings. Es ist ein Schlaraffenland und Rachel scheint überzulaufen vor Leidenschaft und Gelüsten - kulinarisch wie sexuell. In "Muttermilch" schreibt Melissa Broder über Versuchungen, selbst auferlegte Regeln und gesellschaftliche Grenzen. Sie erzählt von der Suche nach bedingungsloser, aufrichtiger Liebe und deckt Konflikte auf - sowohl die familiären als auch die zwischen religiöser Tradition und individueller Sehnsucht. Dabei durchzieht die Handlung eine dichte jüdische Symbolik: der Golem, Sabbath-Rituale, das Backen von Challa - Sinnbilder für Herkunft, Identität und die Möglichkeit, sich neu zu formen. Broders Sprache ist direkt, schonungslos, oft humorvoll und zugleich erotisch – ohne Angst vor expliziten Bildern. Sie lässt ihre Figuren in einer Mischung aus Intimität, Körperlichkeit und Mythen atmen. Manche Motive wiederholen sich, was gelegentlich zu Längen führt, aber auch den obsessiven Charakter von Rachels Gedankenwelt spiegelt. Es ist ein sinnliches Buch, das die Erkenntnis liefert, erst wirklich frei zu sein, wenn man Frieden mit sich selbst geschlossen hat. "Nur weil es sich gut anfühlt, ist es nicht falsch" (S. 187) P.S. Auf keinen Fall hungrig lesen!! 😉
Come for the hype, (dislike it momentarily), stay for the surprisingly interesting and predictably messy story
oh what else can i say, HUGE ed content warning, HUGE (controlling/manipulating) parent issues warning, otherwise interesting enough to breeze past that. slow start tho. side-mention: published 2021 with active israel critic regarding occupation etc, good to see authors bring up the history of the “conflict”. not the biggest recommendation but you won’t regret it!
Verletzlichkeit ist ein Gefühl, das sich durch den Text zieht. Es werden gleich mehrere Arten von Beziehungsdynamiken thematisiert. Zum einen die Beziehung zu der eigenen Mutter und zum anderen auch die Beziehung zu sich selbst. Rachel wurde von ihrer Mutter schon in ihrer Kindheit eingetrichtert, dass Frauen dünn sein müssen, um schön sein zu können. Das führt bei Rachel zwangsläufig zu einer Essstörung. Obwohl ihr klar ist, dass sie ein ungesundes Verhalten zu Essen hat, ist diese Kontrolle über ihren Körper und das Essen ihre Stabilität im Leben. Das Buch zeigt eindrücklich, wie sehr die Einstellung der Mutter das Verhalten der Tochter bestimmt. Denn auch Miriam, die Rachel im Verlauf trifft und in die sie sich verliebt, verhält sich letztendlich genau so, wie ihre religiöse Mutter es bestimmt. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights Melissa Broder schreibt sehr direkt und anschaulich. Wer sich also gerne mit komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen auseinandersetzt und nicht vor expliziten Sexszenen zurückschreckt, für den*die wird die Lektüre definitiv was hergeben.
CN: Essstörungen Ich mochte das Buch mit seiner Bandbreite an Emotionen, die es illustriert, sehr. Es schafft inhaltlich einen tollen Spagat und fühlt sich wie eine Befreiung an. Nach 2 Jahren Pandemie genau das richtige. "Jewish bisexual women with extreme mommy issues, disordered eating, working in Hollywood.. this was the perfect kinda gross millennial angsty fiction I love." -- Goodreads review
“My mother had never known me either, though it wasn't because I hadn't given her a chance. I'd given her a lot of chances. What was saddest was that she didn't seem to want to know me, not as I was on the inside.” i didn't expect to like this as much as i did, it was weird but also intriguing and beautiful at the same time.
Achtung, Spoiler. Wie kann ein Buch gleichzeitig so traurig sein und mich trotzdem zum Lachen bringen? Leichte Koste und trotzdem so schwer verdaulich? Irgendwie ist am Ende alles schlechter als am Anfang für Rachel und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ab jetzt alles besser wird? Das Buch ist einfach auf eine schöne Art und Weise vielschichtig und hat einen tollen Umgang mit den schweren Themen unserer Zeit.
Description
This darkly hilarious and “delicious new novel that ravishes with sex and food” (The Boston Globe) from the acclaimed author of The Pisces and So Sad Today is a “precise blend of desire, discomfort, spirituality, and existential ache” (BuzzFeed).
Rachel is twenty-four, a lapsed Jew who has made calorie restriction her religion. By day, she maintains an illusion of existential control, through obsessive food rituals, while working as an underling at a Los Angeles talent management agency. At night, she pedals nowhere on the elliptical machine. Rachel is content to carry on subsisting—until her therapist encourages her to take a ninety-day communication detox from her mother, who raised her in the tradition of calorie counting.
Rachel soon meets Miriam, a zaftig young Orthodox Jewish woman who works at her favorite frozen yogurt shop and is intent upon feeding her. Rachel is suddenly and powerfully entranced by Miriam—by her sundaes and her body, her faith and her family—and as the two grow closer, Rachel embarks on a journey marked by mirrors, mysticism, mothers, milk, and honey.
“A ruthless, laugh-out-loud examination of life under the tyranny of diet culture” (Glamour), this novel blends humor and dark comedy with sharp insights into contemporary relationships. Broder tells a tale of appetites: physical hunger, sexual desire, spiritual longing, and the ways that we compartmentalize these so often interdependent instincts. Milk Fed is “riotously funny and perfectly profane” (Refinery 29) from “a wild, wicked mind” (Los Angeles Times). Fans of coming-of-age fiction and literary fiction alike will find this novel filled with emotional depth and wit.
Book Information
Posts
⭐️ Plot: 4 Lesbarkeit: 5 Länge: 5 Ende: 4 🧭 Das Buch handelt von Rachel, die unter einer Essstörung und Mommy Issues leidet. Ihre Therapeutin schlägt ihr eine Kontaktpause zu ihrer Mutter vor, um sich mehr auf sich konzentrieren zu können. Doch die Ausmaße ihrer Obsession werden durch die Kontaktpause nicht reduziert. 💭 Zu Beginn war ich mir unsicher, ob das ein Buch für mich ist. Diese Obsession mit Essen empfinde ich als nicht lesenswertes Thema (hab deswegen „die Vegetarierin“ abgebrochen). Ich fand’s ziemlich unangenehm, habe dem Ganzen aber eine Chance gegeben und mich immer mehr mit dem Thema angefreundet. Es lässt sich so viel in die Essgewohnheiten von Rachel interpretieren und teilweise fand ich ihr Essverhalten so absurd, dass sich das Buch dadurch spannender angefühlt hat. Ich kann’s nicht beschreiben, aber nach 50 Seiten war ich hooked. Dieses Buch liest sich so schnell weg wie kaum ein anderes. Es lässt sich wegsnacken (kleiner Wortwitz hehe). Je länger die Geschichte verläuft, desto mehr Themen werden behandelt und desto weiter rückt auch das Essen in den Hintergrund. Es geht um eine lesbische Beziehung, den jüdischen Glauben und den Israel-Palästina-Konflikt. Muttermilch ist kein Highlight, aber ein wirklich sehr guter Snack für die Bahn. 💬 „Ich fürchtete, Licht und Wärme seien ein Trick, nur da, um mich zu hänseln, falsche Angebote, die einen verlockten, sich zu entspannen, und dann, kaum hatte man sich verletzlich gemacht, wurden sie einem wieder weggenommen.“ (S.181) 📖 Muttermilch könnte potenziell jegliche Form von Essstörung triggern. Das sollte man vorher wissen. Ich empfehle es allen, die mal einen Roman lesen möchten, der nicht die Standard-Themen behandelt und sich der gesellschaftlichen Norm widersetzt. Besser erst ab 18 lesen, weil es viele explizite Sexszenen gibt. 🔞
In „Milk fed“ von Melissa Broder begleiten wir Rachel, welche eine toxische Beziehung zu ihrer Mutter pflegt und deren Alltag durch ihre Essstörung bestimmt ist. Die Darstellung beider Themen fand ich sehr gelungen. Dazu kommt eine gleichgeschlechtliche Liebesbeziehung, die einen Großteil des Buches einnimmt. Das sexuelle Verlangen der Protagonistin beschreibt die Autorin sehr detailliert. Dabei schreibt Broder wie gewohnt explizite Szenen, die nicht jedem zusagen werden. Für mich sind ihre Bücher zwar schräg, aber immer noch so auf dem Level, dass ich sie gerne lese. Kein Highlight, aber durchaus lesenswert, wenn man Lust auf eine solche Story hat.

Absurd und verstörend
Ich habe lange überlegt ob ich überhaupt eine Rezension zu dem Buch schreiben soll da ich auch nach dem lesen noch ohne konkrete Meinung bin. Eigentlich ist das Buch ein Fluss, welches zwar alle 3 Seiten von einem Kapitel unterbrochen wird, diese hatten aber für mich keine tiefere Bedeutung und haben lediglich einen Aufbruch der Seiten gedient. Beschrieben werden 3 Beziehungen, die Beziehung der Protagonisten zu sich selbst und ihrem Körper, die Beziehung zu ihrer Mutter und die sexuelle romantische Beziehung zu einer anderen Frau. Dabei bekommt man tiefe Einblicke in die Gedanken der Protagonistin. Aus einer neutralen Sicht zu weilen wahrscheinlich einfach nur absurde Gedanken die man selten so klar im Büchern ließt aus einer persönlich emotionalen Sicht hätte dem Buch allerdings eine Inhaltswarnung ganz gut getan da auf einem Großteil der Seiten sehr intensiv Gedankengänge vor dem Hintergrund von Essstörungen beschrieben werden. Positiv befunden habe ich an dem Buch die Einblicke in die jüdische Religion und Traditionen, wobei sich auch nicht davor gescheut wurde die Israel-Palästina-Thematik anzusprechen.
Gay Weird-girl-summer-read 👁️👄👁️🎀 Erst wirklich weird-weird, dann absolut geniaaaal
Ich bin ehrlich: die ersten round about 100 Seiten war ich nicht wirklich begeistert- ganz im Gegenteil. Die merkwürdigen Seggszenen (ich bin neu hier, darf man sowas ausschreiben?? XD) - viele davon. Die durchaus triggernde Thematik ums Essen (da hätte ich mir evtl n kleines Vorwort gewünscht, allerdings ist die Thematik ja relativ klar aus Klappentext etc ersichtlich..) und eine anfangs ungreifbare, ein wenig unsympathische Protagonistin. Rachel braucht etwas, um aufzutauen und dann geht‘s ganz schnell mit der Empathie, damit, das Gefühl zu haben, ihr eben doch ähnlich zu sein. Die „Love Story“ zwischen Miriam und ihr ist wahrscheinlich technically kein slow burn, aber ooomg es hat gefühlt ewig gedauert und ich war teilweise richtig enttäuscht davon, dass sie sich so langsam annähern, das macht es aber so herrlich realistisch. Das abrupte Ende dieser empfand ich als etwas.. abgehackt. Das hätte man insgesamt besser machen können. Die jüdische Religion und Kultur schlägt sich stark wieder und wird oft thematisiert, somit wird es dann auch politisch- hab ich nicht kommen sehen, aber fand ich richtig gut beleuchtet. Ich bin noch immer am hadern, ob die Kritikpunkte, wirklich einen Stern Abzug bedeuten sollten, da es im Endeffekt dem Buch keinen Abbruch tut. Der schreibstil war total schön, es hat wirklich irre spaß gemacht Gönnt euch, babes
Super interessantes Buch. Hat mich sehr berührt.
Es geht um eine jüdische Frau, die ein gestörtes Essverherhalten hat. Durch eine Bekanntschaft (und der Hilfe ihrerTherapeutin) ändert sich alles in ihrem Leben. Es ist sehr sinnlich, lustvoll, hungrig. Ich finde das Gefühl in eine Lebensveränderung einzutauchen wurde hier sehr gut eingefangen. Obwohl ich mich mit den Themen gar nicht so sehr identifizieren konnte, hat mich vor allem das Ende sehr berührt und mich an eigene persönliche Entwicklungen erinnert.

Listened to two audiobooks by the same author in the same day and I can say that I enjoyed Milk Fed more than Death Valley. The way Melissa Broder portrayed the eating disorder of the main character and how it subsided after she met someone was good. Also the struggle of the fmc to find her sexual and religious identity were raw and real. However I didn't like the overflowing sometimes random sexual content/side notes
"Ich wollte einen unendlichen Yogurt, einen mystischen und mütterlichen Yogurt, etwas, wovon ich unbegrenzte Mengen haben konnte, die mir nicht schadeten." (S. 322) Von klein auf von der Mutter zum Dünnsein getrietzt, beginnt Rachel mit sechzehn, ihre Mahlzeiten selber zu analysieren und einzuschränken. Sie wird besessen vom Essen und Nicht-Essen. Auch die mütterlichen Strippen, an denen Rachel hängt, wird sie nicht los. Ihre Therapeutin verordnet einen 90-Tage-Detox: keinen Kontakt zur Mutter. Es ist der Beginn eines Befreiungstripps, der so richtig Fahrt aufnimmt, als Rachel in ihrem Lieblings-Frozen-Yoghurt-Laden einer neuen Bedienung begegnet. Miriam - eine junge orthodoxe Jüdin, die mit ihrer üppigen Erscheinung und ihrem selbstbewussten Genuss all das verkörpert, was Rachel nicht ist, wonach sie aber hungert. Miriam kreiert die opulentesten Eisbecher und verführt Rachel mit bunten Streuseln und allerlei sündigen Toppings. Es ist ein Schlaraffenland und Rachel scheint überzulaufen vor Leidenschaft und Gelüsten - kulinarisch wie sexuell. In "Muttermilch" schreibt Melissa Broder über Versuchungen, selbst auferlegte Regeln und gesellschaftliche Grenzen. Sie erzählt von der Suche nach bedingungsloser, aufrichtiger Liebe und deckt Konflikte auf - sowohl die familiären als auch die zwischen religiöser Tradition und individueller Sehnsucht. Dabei durchzieht die Handlung eine dichte jüdische Symbolik: der Golem, Sabbath-Rituale, das Backen von Challa - Sinnbilder für Herkunft, Identität und die Möglichkeit, sich neu zu formen. Broders Sprache ist direkt, schonungslos, oft humorvoll und zugleich erotisch – ohne Angst vor expliziten Bildern. Sie lässt ihre Figuren in einer Mischung aus Intimität, Körperlichkeit und Mythen atmen. Manche Motive wiederholen sich, was gelegentlich zu Längen führt, aber auch den obsessiven Charakter von Rachels Gedankenwelt spiegelt. Es ist ein sinnliches Buch, das die Erkenntnis liefert, erst wirklich frei zu sein, wenn man Frieden mit sich selbst geschlossen hat. "Nur weil es sich gut anfühlt, ist es nicht falsch" (S. 187) P.S. Auf keinen Fall hungrig lesen!! 😉
Come for the hype, (dislike it momentarily), stay for the surprisingly interesting and predictably messy story
oh what else can i say, HUGE ed content warning, HUGE (controlling/manipulating) parent issues warning, otherwise interesting enough to breeze past that. slow start tho. side-mention: published 2021 with active israel critic regarding occupation etc, good to see authors bring up the history of the “conflict”. not the biggest recommendation but you won’t regret it!
Verletzlichkeit ist ein Gefühl, das sich durch den Text zieht. Es werden gleich mehrere Arten von Beziehungsdynamiken thematisiert. Zum einen die Beziehung zu der eigenen Mutter und zum anderen auch die Beziehung zu sich selbst. Rachel wurde von ihrer Mutter schon in ihrer Kindheit eingetrichtert, dass Frauen dünn sein müssen, um schön sein zu können. Das führt bei Rachel zwangsläufig zu einer Essstörung. Obwohl ihr klar ist, dass sie ein ungesundes Verhalten zu Essen hat, ist diese Kontrolle über ihren Körper und das Essen ihre Stabilität im Leben. Das Buch zeigt eindrücklich, wie sehr die Einstellung der Mutter das Verhalten der Tochter bestimmt. Denn auch Miriam, die Rachel im Verlauf trifft und in die sie sich verliebt, verhält sich letztendlich genau so, wie ihre religiöse Mutter es bestimmt. Das Buch war eines meiner Jahreshighlights Melissa Broder schreibt sehr direkt und anschaulich. Wer sich also gerne mit komplexen Mutter-Tochter-Beziehungen auseinandersetzt und nicht vor expliziten Sexszenen zurückschreckt, für den*die wird die Lektüre definitiv was hergeben.
CN: Essstörungen Ich mochte das Buch mit seiner Bandbreite an Emotionen, die es illustriert, sehr. Es schafft inhaltlich einen tollen Spagat und fühlt sich wie eine Befreiung an. Nach 2 Jahren Pandemie genau das richtige. "Jewish bisexual women with extreme mommy issues, disordered eating, working in Hollywood.. this was the perfect kinda gross millennial angsty fiction I love." -- Goodreads review
“My mother had never known me either, though it wasn't because I hadn't given her a chance. I'd given her a lot of chances. What was saddest was that she didn't seem to want to know me, not as I was on the inside.” i didn't expect to like this as much as i did, it was weird but also intriguing and beautiful at the same time.
Achtung, Spoiler. Wie kann ein Buch gleichzeitig so traurig sein und mich trotzdem zum Lachen bringen? Leichte Koste und trotzdem so schwer verdaulich? Irgendwie ist am Ende alles schlechter als am Anfang für Rachel und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass ab jetzt alles besser wird? Das Buch ist einfach auf eine schöne Art und Weise vielschichtig und hat einen tollen Umgang mit den schweren Themen unserer Zeit.




























