Big Swiss
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Description
Hudson, eine Kleinstadt nördlich von New York. Dort lebt Greta, die als Schreibkraft für den Sex-Coach Om arbeitet. Und Big Swiss, die eigentlich Flavia heißt und bei Om in Therapie ist, weil sie noch nie einen Orgasmus hatte. Als Greta und Big Swiss sich zufällig im Park begegnen, weiß Greta schon fast alles über Big Swiss, weil sie die Tonaufnahmen ihrer Therapiesitzungen kennt. Big Swiss hingegen trifft mit Greta einen fremden Menschen, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert. So unterschiedlich Greta und Big Swiss auch sind, eines wissen sie sofort: Sie sind seelenverwandt – und schon bald gerät ihr Leben völlig aus den Fugen.
Book Information
Author Description
Jen Beagin studierte, nachdem sie viele Jahre lang als Putzfrau gearbeitet hatte, mit Mitte dreißig Kreatives Schreiben an der University of California, Irvine, und wurde 2017 mit dem Whiting Award in Fiction ausgezeichnet. Ihre Romane Pretend I’m Dead (2019) and Vacuum in the Dark (2020) waren in den USAgroße Erfolge. Die Autorin lebt in Hudson, New York.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Ein erfrischendes unterhaltsames Buch, das ich so in der Art noch nicht gelesen habe.
Hier geht es um Greta, 45 Jahre alt und arbeitet als Schreibkraft für einen Sexcoach. Wir lesen hier Passagen die Greta transkribiert und niederschreibt, sowie ihre eigene Gedanken. Gefühlt aus dem off. Natürlich kommt es wie es will, sie erkennt die Stimmen des einen oder anderen Patienten. Mir hat die Geschichte gefallen, weil es einfach anders ist. Unterhaltsam und dennoch tiefgründig.
Das Buch ist etwas ganz anderes. Aber verdammt gut. Große Empfehlung von mir!
Die Protagonistin Greta verdient ihr Geld damit, sich die Sitzungen von Sextherapeut Om anzuhören und niederzuschreiben. Sie wohnt in einer kleinen Stadt, weswegen sie oft die Leute aus den Sitzungen, wenn sie zufällig im Cafe am Nebentisch sitzen, an ihren Stimmen erkennt. Eine Patientin von Om fasziniert Greta ganz besonders. Sie kennt natürlich keine Namen von Patient*innen und nennt sie daher in ihren Gedanken nur „Big Swiss“. Und ausgerechnet sie trifft sie zufällig beim Gassigehen mit ihrem Hund. Sie reden miteinander, treffen sich immer öfter, und eine Beziehung, die allerdings auf Lügen aufgebaut ist, beginnt. Das Buch ist sehr wortgewandt geschrieben. Besonders die Szenen in denen es um Sex geht, sind direkt, derb, obszön. Scham kennt die Autorin hier nicht. Auch verschiedene Probleme werden offen angesprochen. Das Lesen war durch diese Mischung absolut packend. Teilweise fand ich den Schreibstil jedoch auch eigenartig, manche Beschreibungen waren mir etwas zu viel. Ich habe nach der letzten Seite erst mal einen Tag gebraucht um zu wissen, was ich von dem Buch eigentlich halte. Fazit: Das Buch ist etwas ganz anderes. Aber verdammt gut. Große Empfehlung von

Eine etwas andere Liebesgeschichte
Greta transkribiert die Sitzungen eines Sex Therapeuten und bekommt dadurch einige verrückte Geschichten zu hören. Die Stadt ist nicht sehr groß daher erkennt sie die Stimmen der Patienten ab und zu in ihrem Alltag wieder. Eine mysteriöse Frau, von Greta „Big Swiss“ getauft, weckt ihr Interesse. Schon bald treffen sich die beiden im wahren Leben und eine spannende, etwas andere Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Die Therapie Sitzungen aber auch die Figuren an sich waren oft witzig und man wollte immer mehr über Gretas Vergangenheit und Big Swiss erfahren.

Die Charaktere waren mir einen Tick zu abgefahren und wenig relatable. Mit derber, vulgärer Sprache tue ich mich ein bisschen schwer. Daher hat mich das Buch nur teilweise abgeholt. Es gab aber einige witzige Momente und auch schöne Textstellen, an denen ich mitfühlen konnte. Die letzten Kapitel, in denen es ganz besonders therapeutisch wurde, haben mir dann echt gut gefallen, da hat endlich alles Sinn ergeben.
Almost 5 stars! It was hard to put the book down and not engange more into the twisted storyline between Greta and Big Swiss. I loved the humoristic and partly transcribed therapy session, that Greta commented on a lot in this book. The scenes that brought the discomfort or even disgust are the ones that are maybe the most important for the storyline. Because those words pulled the reader more into their world and closed the distance between the fiction and your own reality, atleast that’s how I felt it. My only down were the scenes that were sometimes extended with unnecessary information and stoped the reading flow. Overall I loved the book and hope to see the movie adaptation :D
Es kratzt an der Oberfläche, geht am Ende leider nicht tief genug… Achtung Spoiler!!
Was soll ich sagen? Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch, nachdem ich mir einfach ein paar lesbische Lovestorys bestellt hatte. Das Buch beginnt langsam. Wir lernen Greta kennen, die Mitte vierzig ist und irgendwie ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Sie lebt in einem alten Haus, in einer WG mit einer Dealerin, in das es regnet und in dem sie im Winter in einer Kammer schläft, weil es so kalt ist. Wir erfahren ein bisschen was über ihre Vergangenheit und dass sie Transkriptionen von Therapiesitzungen des Sexualtherapeuten Om erstellt. Dazu lernen wir Big Swiss kennen, eine Frau, die bei Om in Therapie ist, deren Sitzungen Greta transkribiert. Wir erfahren dass Big Swiss eine 28-jährige Gynäkologin ist, die noch nie eine Orgasmus hatte, obwohl sie verheiratet ist und Sex hat. Da sie in einem kleine Ort leben, erkennt Greta die Stimmen der Menschen, die bei Om in Therapie sind und so erkennt sie irgendwann auch die Stimme von Big Swiss, die sie im Hundepark kennen lernt. Die beiden Frauen freunden sich an und Big Swiss fühlt sich zur 17 Jahre älteren Greta, die ihr einen falschen Namen erzählt hingezogen. Auch deswegen, weil Greta durch die Therapietranskripte weiß, welche Schalter sie bei Big Swiss drücken muss. Die beiden beginnen eine Affäre, die irgendwie nie wirklich romantisch oder liebevoll wirkt. Am Ende fliegt Greta auf, sie verliert ihren Job und Big Swiss beendet die Affäre. Die Storyline mit Keith wirkt unnatürlich in der ganzen Geschichte. Die beiden Hauptprotagonistinnen, Big Swiss und Greta, sind durchweg unsympathisch. Während Greta ein paar Eigenheiten hat, mit denen sich gerade neurodiverse Personen identifizieren können, wirkt Big Swiss durchweg überheblich und arrogant, wobei man sich fragt, wie viel davon nur Gretas Interpretation ist (personeller Erzähler). Der Schreibstil ist gut und man liest das Buch gerne. Auch die Transkripte sind nette und kurzweilige Passagen im Buch. Am Ende reißt das Buch sehr viele große Themen an: Mentale Probleme, Einsamkeit, körperliche Gewalt, Betrug, Trauma, Selbstmord. Am Ende versucht es dann noch ein wenig tiefgründig zu sein mit Oms und Gretas Therapie, doch hier bleibt es einfach an der Oberfläche und wird dem Ganzen nicht gerecht. Alles in allem war das Buch unterhaltsam und bestach teilweise durch die skurrilen Situationen und Dialoge. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, weil es Spaß gemacht hat und hier jemand wirklich schreiben kann. Wer eine lesbische Lovestory will, bekommt sie hier zwar, aber intensive Gefühle fehlen leider.
Super weird!
Im Buch gibt es so viele unterschiedliche Nebenhandlungen/Details, dass ich die Hauptgeschichte des Buches gar nicht zusammenfassen kann. Irgendwie haben mich die kleinen Details fasziniert (z.B. Bienenstock in der Küche oder die letzte Monatsblutung) aber der Überblick über die Handlung fehlt mir. Leider ist das Buch immer weirder geworden, deswegen habe ich es dann mit den Gedanken, dass man keine schlechten Bücher lesen muss, weggelegt.
Characteristics
3 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Description
Hudson, eine Kleinstadt nördlich von New York. Dort lebt Greta, die als Schreibkraft für den Sex-Coach Om arbeitet. Und Big Swiss, die eigentlich Flavia heißt und bei Om in Therapie ist, weil sie noch nie einen Orgasmus hatte. Als Greta und Big Swiss sich zufällig im Park begegnen, weiß Greta schon fast alles über Big Swiss, weil sie die Tonaufnahmen ihrer Therapiesitzungen kennt. Big Swiss hingegen trifft mit Greta einen fremden Menschen, der sie vom ersten Augenblick an fasziniert. So unterschiedlich Greta und Big Swiss auch sind, eines wissen sie sofort: Sie sind seelenverwandt – und schon bald gerät ihr Leben völlig aus den Fugen.
Book Information
Author Description
Jen Beagin studierte, nachdem sie viele Jahre lang als Putzfrau gearbeitet hatte, mit Mitte dreißig Kreatives Schreiben an der University of California, Irvine, und wurde 2017 mit dem Whiting Award in Fiction ausgezeichnet. Ihre Romane Pretend I’m Dead (2019) and Vacuum in the Dark (2020) waren in den USAgroße Erfolge. Die Autorin lebt in Hudson, New York.
Posts
Ein erfrischendes unterhaltsames Buch, das ich so in der Art noch nicht gelesen habe.
Hier geht es um Greta, 45 Jahre alt und arbeitet als Schreibkraft für einen Sexcoach. Wir lesen hier Passagen die Greta transkribiert und niederschreibt, sowie ihre eigene Gedanken. Gefühlt aus dem off. Natürlich kommt es wie es will, sie erkennt die Stimmen des einen oder anderen Patienten. Mir hat die Geschichte gefallen, weil es einfach anders ist. Unterhaltsam und dennoch tiefgründig.
Das Buch ist etwas ganz anderes. Aber verdammt gut. Große Empfehlung von mir!
Die Protagonistin Greta verdient ihr Geld damit, sich die Sitzungen von Sextherapeut Om anzuhören und niederzuschreiben. Sie wohnt in einer kleinen Stadt, weswegen sie oft die Leute aus den Sitzungen, wenn sie zufällig im Cafe am Nebentisch sitzen, an ihren Stimmen erkennt. Eine Patientin von Om fasziniert Greta ganz besonders. Sie kennt natürlich keine Namen von Patient*innen und nennt sie daher in ihren Gedanken nur „Big Swiss“. Und ausgerechnet sie trifft sie zufällig beim Gassigehen mit ihrem Hund. Sie reden miteinander, treffen sich immer öfter, und eine Beziehung, die allerdings auf Lügen aufgebaut ist, beginnt. Das Buch ist sehr wortgewandt geschrieben. Besonders die Szenen in denen es um Sex geht, sind direkt, derb, obszön. Scham kennt die Autorin hier nicht. Auch verschiedene Probleme werden offen angesprochen. Das Lesen war durch diese Mischung absolut packend. Teilweise fand ich den Schreibstil jedoch auch eigenartig, manche Beschreibungen waren mir etwas zu viel. Ich habe nach der letzten Seite erst mal einen Tag gebraucht um zu wissen, was ich von dem Buch eigentlich halte. Fazit: Das Buch ist etwas ganz anderes. Aber verdammt gut. Große Empfehlung von

Eine etwas andere Liebesgeschichte
Greta transkribiert die Sitzungen eines Sex Therapeuten und bekommt dadurch einige verrückte Geschichten zu hören. Die Stadt ist nicht sehr groß daher erkennt sie die Stimmen der Patienten ab und zu in ihrem Alltag wieder. Eine mysteriöse Frau, von Greta „Big Swiss“ getauft, weckt ihr Interesse. Schon bald treffen sich die beiden im wahren Leben und eine spannende, etwas andere Liebesgeschichte nimmt ihren Lauf. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam. Die Therapie Sitzungen aber auch die Figuren an sich waren oft witzig und man wollte immer mehr über Gretas Vergangenheit und Big Swiss erfahren.

Die Charaktere waren mir einen Tick zu abgefahren und wenig relatable. Mit derber, vulgärer Sprache tue ich mich ein bisschen schwer. Daher hat mich das Buch nur teilweise abgeholt. Es gab aber einige witzige Momente und auch schöne Textstellen, an denen ich mitfühlen konnte. Die letzten Kapitel, in denen es ganz besonders therapeutisch wurde, haben mir dann echt gut gefallen, da hat endlich alles Sinn ergeben.
Almost 5 stars! It was hard to put the book down and not engange more into the twisted storyline between Greta and Big Swiss. I loved the humoristic and partly transcribed therapy session, that Greta commented on a lot in this book. The scenes that brought the discomfort or even disgust are the ones that are maybe the most important for the storyline. Because those words pulled the reader more into their world and closed the distance between the fiction and your own reality, atleast that’s how I felt it. My only down were the scenes that were sometimes extended with unnecessary information and stoped the reading flow. Overall I loved the book and hope to see the movie adaptation :D
Es kratzt an der Oberfläche, geht am Ende leider nicht tief genug… Achtung Spoiler!!
Was soll ich sagen? Ich hatte keine großen Erwartungen an das Buch, nachdem ich mir einfach ein paar lesbische Lovestorys bestellt hatte. Das Buch beginnt langsam. Wir lernen Greta kennen, die Mitte vierzig ist und irgendwie ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Sie lebt in einem alten Haus, in einer WG mit einer Dealerin, in das es regnet und in dem sie im Winter in einer Kammer schläft, weil es so kalt ist. Wir erfahren ein bisschen was über ihre Vergangenheit und dass sie Transkriptionen von Therapiesitzungen des Sexualtherapeuten Om erstellt. Dazu lernen wir Big Swiss kennen, eine Frau, die bei Om in Therapie ist, deren Sitzungen Greta transkribiert. Wir erfahren dass Big Swiss eine 28-jährige Gynäkologin ist, die noch nie eine Orgasmus hatte, obwohl sie verheiratet ist und Sex hat. Da sie in einem kleine Ort leben, erkennt Greta die Stimmen der Menschen, die bei Om in Therapie sind und so erkennt sie irgendwann auch die Stimme von Big Swiss, die sie im Hundepark kennen lernt. Die beiden Frauen freunden sich an und Big Swiss fühlt sich zur 17 Jahre älteren Greta, die ihr einen falschen Namen erzählt hingezogen. Auch deswegen, weil Greta durch die Therapietranskripte weiß, welche Schalter sie bei Big Swiss drücken muss. Die beiden beginnen eine Affäre, die irgendwie nie wirklich romantisch oder liebevoll wirkt. Am Ende fliegt Greta auf, sie verliert ihren Job und Big Swiss beendet die Affäre. Die Storyline mit Keith wirkt unnatürlich in der ganzen Geschichte. Die beiden Hauptprotagonistinnen, Big Swiss und Greta, sind durchweg unsympathisch. Während Greta ein paar Eigenheiten hat, mit denen sich gerade neurodiverse Personen identifizieren können, wirkt Big Swiss durchweg überheblich und arrogant, wobei man sich fragt, wie viel davon nur Gretas Interpretation ist (personeller Erzähler). Der Schreibstil ist gut und man liest das Buch gerne. Auch die Transkripte sind nette und kurzweilige Passagen im Buch. Am Ende reißt das Buch sehr viele große Themen an: Mentale Probleme, Einsamkeit, körperliche Gewalt, Betrug, Trauma, Selbstmord. Am Ende versucht es dann noch ein wenig tiefgründig zu sein mit Oms und Gretas Therapie, doch hier bleibt es einfach an der Oberfläche und wird dem Ganzen nicht gerecht. Alles in allem war das Buch unterhaltsam und bestach teilweise durch die skurrilen Situationen und Dialoge. Ich gebe dem Buch 3 Sterne, weil es Spaß gemacht hat und hier jemand wirklich schreiben kann. Wer eine lesbische Lovestory will, bekommt sie hier zwar, aber intensive Gefühle fehlen leider.
Super weird!
Im Buch gibt es so viele unterschiedliche Nebenhandlungen/Details, dass ich die Hauptgeschichte des Buches gar nicht zusammenfassen kann. Irgendwie haben mich die kleinen Details fasziniert (z.B. Bienenstock in der Küche oder die letzte Monatsblutung) aber der Überblick über die Handlung fehlt mir. Leider ist das Buch immer weirder geworden, deswegen habe ich es dann mit den Gedanken, dass man keine schlechten Bücher lesen muss, weggelegt.






























