BÄR

BÄR

Hardback
3.867
Marlen HaushoferKlassikerWiederentdeckungTove Ditlevsen

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Description

Lou ist eine schüchterne, fleißige Bibliothekarin. Sie lebt eine maulwurfartige Existenz, begraben zwischen vergilbten Karten und Manuskripten in ihrem staubigen Kellerbüro. Da sie nichts und niemanden hat, zu dem sie nach Hause gehen kann, gibt sie sich dem leidenschaftslosen Sex mit dem Direktor des Instituts auf ihrem Schreibtisch hin. Den Sommer soll sie auf einer abgelegenen Flussinsel im Norden Kanadas verbringen, um den Nachlass von Oberst Jocelyn Cary zu katalogisieren. Dass sie nicht allein in der Einsamkeit der kleinen, wuchernden Insel lebt, sondern sich auch um einen halbzahmen Bären kümmern muss, hat ihr vorher niemand erzählt. Als der Sommer über der Flussinsel blüht und Lou die Stadt von sich abschüttelt, verfliegt der erste Schreck über dieses hungrige, undurchschaubare Wesen mit seinem dicken Pelz und seiner rauen Zunge, und Lou erforscht die Grenzen ihrer Lust...

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
208
Price
20.60 €

Author Description

Marian Engel (1933-1985) wurde in Toronto, Kanada, geboren. Sie studierte Franzöisch in Aix-en Provence und arbeitete als Übersetzerin in England. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Toronto Book Award. »Bär« ist ihr bekanntester Roman, den sie 1976 veröffentlichte und für den sie mit dem General Gouverneurs Award, dem wichtigsten literarischen Preis Kanadas, ausgezeichnet wurde. Marian Engel war 1973 Gründungsmitglied und erste Vorsitzende der Writer‘s Union of Canada.

Posts

14
All
4

Verstörend, verwirrend, grossartig

Ein Zufallsfund, der mich etwas ratlos zurücklässt. Sex mit einem Bären, so viele Themen, so tolle Sprache. Ein vorsichtiger Tipp.

3.5

Moralisch explosiv - sprachlich gelungen Bizarr - und doch auch faszinierend

EIne Bibliothekarin/Archivarin, entdeckt während eines beruflichen Auftrags in den Wäldern Kanadas die Liebe zu einem alten, zunächst angeketteten Bären. Die nicht nur platonische Liebe zu dem Bären, die eine Art sexuelle Befreiung jenseits aller Konventionen für die Protagonistin bedeutet, ist bizarr, jedoch auch auf eine seltsame Art faszinierend. Das Tier scheint die sexuelle Erfüllung für die in dieser Hinsicht von Männern enttäuschte und desillusionierte Lou zu sein. Bilkaus persönliches Nachwort gibt zusätzliche Infos zur zeitlichen Einordnung der Geschichte - jedoch hätte ich, wie von einigen Rezensienten bemängelt, lieber etwas mehr über Marian Engel erfahren. Beschäftigt hat mich zudem die Frage, was dem Bären in der Vergangenheit durch die vorherigen Besitzer*in des Hauses widerfahren ist. Die in den Büchern versteckten Zettel/Notizen schienen für mich ein Hinweis dafür zu sein, dass der Bär in irgendeiner Weise bereits "domestiziert" wurde. Wie sonst käme ein wildes Tier auf die Idee die Treppe im Inneren des Hauses zu erklimmen ?! Passend ist für mich auch das Ende, als der Bär mit dem Kanu abgeholt wird - es gibt keine rührselige Abschiedsszene. Der Bär bleibt Bär. Mit Sicherheit kein Mainstream Buch - dennoch hat es mir gefallen.

3

Ein krasses Buch, vor allem für die 70er Jahre. Aber ich war auch zwischendurch sehr gelangweilt. Intertextuelle Bezüge, Natur- und Architekturbeschreibungen, Erläuterungen der Familiengeschichte mit Personen, die im Roman nicht handelnd vorkommen. Daran hatte ich wenig Freude, aber sicher wird es viele geben, die besonders das reizvoll finden. Die Emanzipation der Hauptfigur Lou war deutlich, aber auch hier - bizarr. Ich kam ihr einfach nicht nah.

2.5

Mittlerweile hasse ich Sternebewertungen …

… da sie nicht das ausdrücken, was ich eigentlich sagen will und sie gegenüber einem komplexen Buch nicht gerechtfertigt sind. Aber nun denn.. Lou, eine Archivarin, die den Nachlass eines europäischen Kolonialisten auf einer abgelegenen Insel in Nord-Kanada sichtet, begegnet dort einem Bären, das in der Handlung zu einer Metapher wird: für weibliche Unterwerfung und Autonomie, für Widerstand, für ökologische Ausbeutung (und bestimmt noch vieles mehr...) Die viel diskutierte Tatsache, dass die Protagonistin Lou eine Beziehung zu einem Bären eingeht, wirkt zunächst wie der Kern des Skandals, doch schnell zeigt sich, dass Engel weniger am Tabubruch selbst als an seinen Bedeutungsräumen interessiert ist. Der Roman verhandelt eine deutliche Verschiebung von Geschlechterrollen. Lou löst sich von den Strukturen ihres städtischen Lebens und bewegt sich auf eine Form der Selbstbehauptung zu, die allerdings immer wieder zwischen Emanzipation und (gefährlicher) Dominations-fantasie schwankt. Engels nutzt die Abgeschiedenheit, die Stille und die Wildnis, um Fragen nach Identität, Körperlichkeit und Nähe zu verhandeln. Das Nachwort von Kristine Bilkau ist sehr hilfreich. Es erklärt zentrale Motive und öffnet zusätzliche Interpretationsräume. (Ohne hätte ich sehr vieles nicht so erkannt) Ich empfand beim Lesen eine gewisse Distanz, weil viele der angesprochenen Themen für mein Gefühl auch weniger provokativ hätten erzählt werden können. Natürlich ist das immer eine Frage von literarischer Freiheit und persönlichem Geschmack und mir ist bewusst, dass weird fiction immer an Grenzen rühren sollen. Trotzdem setzt der Roman stark auf Irritation und bietet nur wenig an, um die Grenzüberschreitungen (selbst) einzuordnen. Das ist legitim und Teil seines künstlerischen Konzepts, aber ich merke, dass ich dafür nicht ganz die Lesersensibilität aufbringe, die es vermutlich bräuchte. Vieles fand ich schlicht unangenehm oder auch eklig und nicht selten habe ich mich gefragt, ob ein wichtiges Thema wirklich auf diese Art verhandelt werden muss. Problematisch bleibt für mich auch der koloniale Hintergrund: Der Roman arbeitet mit kolonialen Mustern (ein weißer europäischer Besitzer, eine isolierte Insel, ein angekettetes Tier) und verwendet gleichzeitig unreflektiert Begriffe wie „Indianer", die in einer aktuellen Ausgabe mindestens kommentiert gehören. „Bär" ist für mich daher ein eigenwilliges Buch. Die literarische Komplexität kann ich anerkennen, aber der bewusste Einsatz von Befremdung und Grenzüberschreitung wirkt auf mich teilweise konstruiert und emotional schwer zugänglich.

Mittlerweile hasse ich Sternebewertungen …
5

Mann oder Bär? Eindeutig der Bär

Ein Buch, das ich durch eine Empfehlung auf Instagram entdeckte (@litulla — vorbeischauen lohnt sich!) und mich fragte, um was es hier geht. Ganz simple und kurz erklärt, eine Frau namens Lou soll für ihren Arbeitgeber den Nachlass des Colonels auf den Bestand kategorisieren und schauen, ob es für weitere Forschungszwecke geeignet ist. Dabei lebt sie vorerst für einige Monate in der abgeschiedenen, kanadischen Wildnis. Dort angekommen, erfährt sie, dass sie sich auch um einen Bären kümmern soll — füttern, mehr nicht. Doch daraus wird mehr. An diesem Punkt stoppe ich; denn das Buch muss gelesen und nicht erzählt werden. Jeder sollte es selbst lesen, sich eine eigene Meinung dazu bilden und am Ende das Buch empfehlen. Vermutlich wird es aufgrund einiger Punkte nicht jedem gefallen. Dennoch mochte ich nicht nur die oberflächlich erzählte Geschichte, sondern die tiefere Bedeutung dessen, was Marian Engel mit der Geschichte zu transportieren versuchte und zum Denken anregt. Großes Lob auch an das Nachwort von Kristine Bilkau. Dadurch verstand ich erst, dass ich das Buch wirklich „gelesen“ und verstanden habe. 😅

3

Meine Meinung: Ich dachte & war mir auch ziemlich sicher, dass das Wort "Bär" auf dem Klappentext metaphorisch gemeint ist - well, I was wrong. Die Frau hat wortwörtlich Sex mit einem Bären. Es wurde nichts "schön" geredet (wobei - ist das überhaupt möglich bei so einem Thema?), was mich echt geschockt und ganz ehrlich gesagt, etwas sehr angewidert hat. Das Nachwort hat dann schon wieder eher Sinn ergeben & ich konnte gewisse Verbindungen "sehen", die da beschrieben wurde bzw. kann ich schon irgendwie einsehen, was jetzt die Moral war oder auf was Marian Engel hinaus wollte... (?) Andererseits war es einfach nur seltsam, absurd und speziell. Empfehlen würde ich es jetzt nicht unbedingt, obwohl die Sprache (abgesehen gewisser Szenen, bei denen es mir too much war) sehr toll war. Vor allem wenn die Autorin die Landschaft Kanadas beschrieb oder das Innenleben der Protagonistin, wenn Selbstzweifel sie packten, was ihren Job betraf. Zudem hatte ich das Buch innert 3-4 Stunden durch und es war ein unterhaltsamer Begleiter auf einer langen Autofahrt. Vielleicht bin ich auch einfach zu blöd, wenn ich andere Rezensionen lese - aber ich hab's halt wirklich erst im Nachwort halbwegs verstanden, worum es eigentlich ging :,) Trotz allem würde ich aber nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch war. Es war mir persönlich einfach zu bizarr. Meine Bewertung: 3 Sterne

2.5

Abstoßend und faszinierend zugleich.

TW: Sodomie Die Geschichte hat mich zugleich abgestoßen und fasziniert. Die Sprache ist wirklich schön und poetisch zu lesen, man fliegt nur so durch die Seiten. Die beschriebenen Szenen der Sodomie empfand ich als abstoßend. Der Aufbau der Verbundenheit zwischen Frau und Bär war allerdings sehr interessant. Dem Bären wird durch diverse Handlungen und Verhaltensweisen etwas menschliches verliehen, was bei mir großes Mitleid erweckt hat. Leider musste ich mich dennoch fragen, was die Autorin mit der Geschichte beim Leser bezwecken will…vielleicht habe ich es auch nicht richtig verstanden? Das Nachwort von Kristine Bilkau (hinten im Buch) ist lesenswert und sehr zu empfehlen, dadurch hat man nochmal einige aha-Momente. Ich kann das Buch nicht direkt empfehlen, da einige Szenen wirklich unschön sind, die Sprache allerdings macht einiges wett. Dennoch bin ich der Meinung, das man die Message (was auch immer sie sein sollte) der Geschichte auch anders hätte verpacken sollen, als sich hier der Sodomie zu bedienen.

3.5

Marian Engel - Bär Übersetzt von Gabriele Brößke (Rezensionsexemplar) Marian Engel hat in ihren Roman hochgradig feministische Gedanken fließen lassen und dafür mein tierliebendes Herz zum schreien und bluten gebracht. Klingt aufregend, komisch und ein bisschen dramatisch? Dann sind wir auch schon mitten im Geschehen, denn genau diese Mischung beschreibt die Geschichte sehr gut. Die Bibliothekarin Lou verbringt den Sommer im Norden Kanadas, um dort Dokumente eines verstorbenen Colonels zu katalogisieren. Untergebracht in dessen Hütte ist sie jedoch nicht alleine, dort lebt auch ein Bär. Lou kümmert sich um das domestizierte Tier und es entwickelt sich eine besondere Beziehung zwischen den beiden. Es ist sehr schwer euch den Roman nahe zu bringen, ohne zu spoilern. Doch das was anschließend mit Lou geschieht, ist eine sehr komische und wilde Geschichte. Während des Lesens fand ich das Buch extrem (scheiße). Doch besonders am Ende, wenn sich die Puzzleteile zusammensetzen und das wunderbare Nachwort gelesen wurde, musste ich es lieben. Doll. Hier geht es um sexualisierte Gewalt, Kolonialisierung und Rassismus, Sexismus, Freiheit, Begierde und auch um die menschliche Beziehung zur Natur. Ich kann euch versprechen, dass das hier etwas sehr besonderes ist! Das Buch wird mich definitiv noch eine Weile begleiten. Lest das! PS: wilde Tiere gehören in die Freiheit und nicht in Ketten liegend in irgendeinen Hinterhof

5

Faszinierend. Schwer zu umreißen, aber insgesamt faszinierend.

4

"Bär" von Marian Engel erschien bereits im Jahr 1976. Das abgebildete Buch ist eine Neuauflage, übersetzt von Gabriele Brößke. Die Geschichte ist kontrovers und trotz der Ersterscheinung im Jahr 1976 absolut zeitgemäß. Ich wurde in eine Welt versetzt, die mir Raum für Gedanken und einen Rückzugsort gibt. Die Geschichte von Lou, dem Bären und das Leben auf der Flussinsel hat mich fasziniert. Es werden unauffällig viele verschiedene Themen angesprochen. Über Freiheit und Begehren, Männer und Frauen, Macht und Gewalt bis hin zur kanadischen Geschichte, europäische Kultur und das Zusammenspiel von Mensch und Natur. Marian Engel schenkt ihrer Protagonistin Lou eine Flussinsel, mit einem großen Haus, einer Bibliothek und einem Bären. Dieser Bär fordert oder erwartet nichts von Lou, er stellt keine Fragen oder kommentiert nichts. Die einzige Aufgabe, die Lou hat, ist es, sich auf der Insel einzurichten, den Bären zu füttern und sich mit dem Bestand der Bibliotheksbücher zu beschäftigen. Für mich ist dieser Roman mehr als ein Roman, in dem eine Frau mit einem Bären Sex hat. Es ist ein Roman, in dem die Frau ihrem Job in aller Ruhe nachgehen kann und sich anschließend um sich selbst kümmern darf. Mit dem Erzählstil und den kurzen Kapiteln hat Marian Engel einen schönen Roman geschaffen, der zeitgemäß ist, den man gut lesen kann und so viel mehr ist.

3

Ich habe das Nachwort zum Buch beim Stöbern im Internet entdeckt und war neugierig geworden, also fragte ich ein Rezensionsexemplar beim Verlag an und konnte mich ein paar Tage später über Post freuen. Das Buch habe ich dann in kürzester Zeit gelesen. Es liest sich sehr flüssig und man fühlt sich direkt in die kanadischen Wälder versetzt. Die Kapitel sind angenehm kurz, die Sprache ist fast poetisch, einfach wunderschön und sehr angenehm zu lesen. Da hat die Übersetzerin einen sehr guten Job gemacht. Ein Kritikpunkt ist in meinen Augen allerdings der Gebrauch des Begriffes 'Indianer', den ich so völlig unreflexiert heute einfach nicht mehr gerechtfertigt finde. Das Buch ist zwar im Original bereits 1976 erschienen, dennoch hätte man bei der aktuellen Übersetzung hierauf achten können. Die Protagonistin ist eine Bibliothekarin, sie sitzt hauptsächlich im Keller und archiviert alles, was man ihr bringt. Private Korrespondenzen aus Nachlässen, Landkarten und natürlich Bücher. Sie scheint kein besonders spannendes Privatleben zu haben, mit Männern hat sie kein Glück. Sogar ihr Vorgesetzter, der Direktor der Bibliothek, verfügt über sie, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, die über kurze Nummern auf dem Schreibtisch nicht hinaus gehen. So freut sie sich ehrlich, als sie in die kanadischen Wälder geschickt wird, um dort einen Nachlass, der dem Institut vermacht wurde, auf einer abgelegenen Flussinsel zu katalogisieren. Sie hat einen ganzen Sommer nur für sich vor sich und fühlt sich wie eine Abenteurerin. Sie wird zur Insel gebracht und bekommt dort nicht nur die Schlüssel zum Haus sondern auch die Verantwortung für einen alten Bären, der im Hof angekettet ist. Als Leser folgt man durchgehend der Protagonistin, die im Laufe des Sommers eine Entwicklung zu mehr Selbstbestimmung und Emanzipation durchmacht. Hierbei ist der Bär nicht nur ein Symbol, das zunächst angekettet und unterdrückt und später von Ketten befreit ist. Die Protagonistin nähert sich dem Bären nach und nach, bis sie nicht nur mit ihm im Fluss badet, sondern ihn auch ins Haus und ganz nah an sich heran lässt. Der Bär wird keineswegs vermenschlicht. Vielmehr projiziert die Protagonistin ihre Erwartungen und Bedürfnisse auf den Bären und interpretiert seine Handlungen durch ihre Erfahrungen und Erlebnisse. Ich weiß nicht, was die Autorin mit den expliziten Szenen beabsichtigt hat, in denen sich die Protagonistin sogar vom Bären am ganzen Körper ablecken lässt. Das Buch lässt viel Raum für eigene Interpretationen. Ich bezweifle, ob diese sehr intimen Geschehnisse wirklich notwendig sind, eine Geschichte über eine Frau zu erzählen, die sich selbst weiter entwickelt. Trotzdem kann ich das Buch empfehlen, da es viel mehr als sexuelle Erregung durch eine Bärenzunge darstellt. Durch die Entdeckung und Beschreibungen der Einrichtung des Hauses, spinnt die Autorin auch einen breiten Rahmen über die Geschichte Kanadas und teilweise Nordamerikas. Es werden unterschiedliche Themen, wie die Kolonisierung Amerikas und die Rolle der Frauen angerissen. Dabei empfindet die Protagonistin, dass sie und auch der Erbauer des Hauses in der Geschichte keine wichtigen Positionen inne haben. FAZIT: Wer gerne mit Lou auf Entdeckungstour durch Kanadas Geschichte gehen möchte, sollte sich auf dieses Buch einlassen. Ein Buch, das durchaus nicht an Aktualität eingebüßt hat.

4

In diesem Buch geht es um soviel mehr, als Sex mit einem Bären. Es ist ein feministischer Roman im Zeitalter der zweiten Frauenbewegung geschrieben. Es ist ein Bildungsroman... eine kritische Auseinandersetzung mit Kolonialismus... zeigt wie in den 70er Jahren mit der indigenen Bevölkerung Kanadas umgegangen wurde... ein sehr lesenswertes Buch, das dem Leser mit vielen Denkanstößen zurücklässt und ja auch mit etwas bizarren Gefühlen...

3

Unterhaltsam, kurzweilig und dabei dennoch etwas größer, als die knapp 190 Seiten es vermuten lassen.

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