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Bewegende Trauerverarbeitung nach dem Suizid der Schwester
Die Schwester von Bettina Flitner nimmt sich nach Jahren psychischer Erkrankungen das Leben. Bettina verarbeitet den Verlust durch das Schreiben dieses Buchrs in dem sie uns mitnimmt in ihre Kindheit und Jugend, die sie in einer engen Bindung mit ihrer Schwester verbringt. Wir erhalten Einblick in die Ehe der Eltern, die mich sehr verstört hat, in die Depressionen der Mutter und in die patriarchen Auswüchse des Großvaters. Durch Andeutungen und zwischen den Zeilen wird das seelische Ungleichgewicht der Schwester immer deutlicher. Wenn man genau hinschaut, wird es schon in der Jugend durch Selbstzweifel und Zerstörungswut deutlich. Bettina Fltner wechselt in den Zeitebnen zwischen Kindheit und hier und jetzt, dem Tag, an dem sie vom Suizid ihrer Schwester erfährt. Mit diesem Tag startet und endet das Buch und zwischendurch bewegen wir uns mit ihr auf die Katastrophe zu. Aufgrund des Themas kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen, aber es ist sehr lesenswert. Triggerwarnung: Suizid, Essstörung, Zwangsstörungen, Tod und Trauer Zitat S. 51: Vielleicht hatte sie einen Termin mit dem Berater des Jobcenters, wie das Arbeitsamt jetzt hieß. Jobcenter, wie billig das klang, da gab es keine Arbeit mehr zu vergeben, sondern nur noch billige Jobs zu verhökern.
6 days ago
Bewegende Trauerverarbeitung nach dem Suizid der Schwester
Die Schwester von Bettina Flitner nimmt sich nach Jahren psychischer Erkrankungen das Leben. Bettina verarbeitet den Verlust durch das Schreiben dieses Buchrs in dem sie uns mitnimmt in ihre Kindheit und Jugend, die sie in einer engen Bindung mit ihrer Schwester verbringt. Wir erhalten Einblick in die Ehe der Eltern, die mich sehr verstört hat, in die Depressionen der Mutter und in die patriarchen Auswüchse des Großvaters. Durch Andeutungen und zwischen den Zeilen wird das seelische Ungleichgewicht der Schwester immer deutlicher. Wenn man genau hinschaut, wird es schon in der Jugend durch Selbstzweifel und Zerstörungswut deutlich. Bettina Fltner wechselt in den Zeitebnen zwischen Kindheit und hier und jetzt, dem Tag, an dem sie vom Suizid ihrer Schwester erfährt. Mit diesem Tag startet und endet das Buch und zwischendurch bewegen wir uns mit ihr auf die Katastrophe zu. Aufgrund des Themas kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen, aber es ist sehr lesenswert. Triggerwarnung: Suizid, Essstörung, Zwangsstörungen, Tod und Trauer Zitat S. 51: Vielleicht hatte sie einen Termin mit dem Berater des Jobcenters, wie das Arbeitsamt jetzt hieß. Jobcenter, wie billig das klang, da gab es keine Arbeit mehr zu vergeben, sondern nur noch billige Jobs zu verhökern.
6 days ago









