Malus
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Description
Was macht Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies? Sie beendet die Missbrauchsbeziehung mit Adam, kommt im Jetzt an und versucht, ihr Leben selbstbestimmt neu aufzubauen.
Der Apfel, die Schlange, die Erkenntnis, die Schuld, die Vertreibung, das Leben danach. Was, wenn Eva heute leben würde und sich aus der gewaltvollen Beziehung mit Adam befreien könnte? Die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hätte?
Simone Hirth nimmt das biblische erste Menschenpaar als Ausgangspunkt für eine Parabel, die unversehens in der Gegenwart landet – toxische Männlichkeit, Arbeitslosigkeit und Scheidungsprozess inklusive. Sie rechnet gnadenlos ab mit dem patriarchalen Erbe unserer Gesellschaft und öffnet die Tür zu einem anderen Lebensentwurf.
Book Information
Author Description
Simone Hirth, geboren 1985 in Freudenstadt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin in Kirchstetten (Niederösterreich). Verschiedene Preise und Stipendien, u.a.: Start-Stipendium des BMUKK, Reinhard-Priessnitz-Preis, Hans-Weigel-Literaturstipendium sowie Frau Ava Literaturpreis. Ihr Debütroman „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ wurde für den Alpha Literaturpreis nominiert. Zuletzt erschien ihr Roman „Malus“ (Kremayr & Scheriau 2023).
Posts
Malus hat mich unglaublich erschüttert, auch wenn ich das Meiste tatsächlich schon wusste. Dennoch hat es mich unheimlich mitgenommen! Es regt permanent zum nachdenken an und lässt sehr tief blicken. Es ist noch so viel zu tun und Frauen und Kinder müssen vom Recht viel besser geschützt werden. 💔😞

Eva hat genug vom Paradies, welches eigentlich mehr nur ein Paradies für Adam war...
Eine Geschichte über eine Frau, die ihren Weg aus einer unterdrückenden Ehe sucht und gleichzeitig auf der Suche nach ihrem eigenen Glück ist. Die Geschichte war teilweise aufwühlend und doch gab es Momente zum schmunzeln. Insgesamt ging mir die Geschichte aber etwas zu wenig in die Tiefe und ich hätte gern mehr über das Innenleben von Eva erfahren. Jedoch ist es eine Geschichte die auch Mut machen soll sich aus schwierigen Beziehungen zu lösen und sich Hilfe zu suchen. Emotional und mal etwas anderes aber keine leichte Kost.
"Wer sagt, dass man, einmal aus etwas erschaffen, nicht selbstständig werden kann und unabhängig von dem, was man war?" Eva wurde aus dem Paradies vertrieben. So weit, so bekannt. Doch sie findet sich wieder in Wien Meidling im Jahr 2023. Will mal sehen, ob sie's nicht auch allein packt - ohne Gott, ohne Adam, außerhalb des Garten Eden. Und nicht nur das. Sie will die Geschichte neu schreiben! Eva will die Scheidung und das, obwohl sie schwanger ist. Unterstützung bekommt sie u. a. von zwei Frauen, denen die Geschichte ebenfalls übel mitgespielt hat: Magdalena, die nach einem Verhältnis mit Jesus als die ewige Hure gilt und Hebamme Johanna, in deren Nähe beharrlich die Scheiterhaufen brennen. Doch Gott, Adam sowie dessen Anwält*innen - alle prophezeien Eva harte Zeiten. Sie arbeiten mit Drohungen und emotionaler Erpressung. Göttliche SMS erreichen sie: "Du hast das ganze Konzept durcheinandergebracht. Jetzt brauchst du nicht zu jammern, dass Adam sich rächt." Eva muss sich gegen den gekränkten Adam sowohl körperlich als auch gerichtlich zur Wehr setzen, aber um welchen Preis?! Simone Hirth veranschaulicht anhand der biblischen Eva, dass paradiesische Zustände immer eine Frage des Blickwinkels sind. Wer sich aus einer gewaltvollen Beziehung befreien und eigenständig leben will, steht nur mühsam bezwingbaren Hürden gegenüber. Sie beschreibt, welche Anfeindungen Betroffene erleben und wie überlebenswichtig ein funktionierendes Netzwerk aus Unterstützer*innen ist. Mit "Malus" liefert die Autorin das deutliche Bild einer misogynen Welt. Sie zeigt auf, wie tief traditionelle Rollenklischees bis heute in unserer Gesellschaft verankert sind und wie groß die Angst ist, sich aus diesen zu befreien. Durch zahlreiche Querverweise auf Autorinnen bekommen wir zudem einen wichtigen Ratschlag mit auf den Weg: "Wenn du deiner Geschichte entkommen willst, lies dich hindurch. Lies dich durch andere Geschichten. Bis du sie verstehst. Bis du weißt, in welche du gehörst."
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Was macht Eva nach der Vertreibung aus dem Paradies? Sie beendet die Missbrauchsbeziehung mit Adam, kommt im Jetzt an und versucht, ihr Leben selbstbestimmt neu aufzubauen.
Der Apfel, die Schlange, die Erkenntnis, die Schuld, die Vertreibung, das Leben danach. Was, wenn Eva heute leben würde und sich aus der gewaltvollen Beziehung mit Adam befreien könnte? Die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben hätte?
Simone Hirth nimmt das biblische erste Menschenpaar als Ausgangspunkt für eine Parabel, die unversehens in der Gegenwart landet – toxische Männlichkeit, Arbeitslosigkeit und Scheidungsprozess inklusive. Sie rechnet gnadenlos ab mit dem patriarchalen Erbe unserer Gesellschaft und öffnet die Tür zu einem anderen Lebensentwurf.
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Author Description
Simone Hirth, geboren 1985 in Freudenstadt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin in Kirchstetten (Niederösterreich). Verschiedene Preise und Stipendien, u.a.: Start-Stipendium des BMUKK, Reinhard-Priessnitz-Preis, Hans-Weigel-Literaturstipendium sowie Frau Ava Literaturpreis. Ihr Debütroman „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ wurde für den Alpha Literaturpreis nominiert. Zuletzt erschien ihr Roman „Malus“ (Kremayr & Scheriau 2023).
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Malus hat mich unglaublich erschüttert, auch wenn ich das Meiste tatsächlich schon wusste. Dennoch hat es mich unheimlich mitgenommen! Es regt permanent zum nachdenken an und lässt sehr tief blicken. Es ist noch so viel zu tun und Frauen und Kinder müssen vom Recht viel besser geschützt werden. 💔😞

Eva hat genug vom Paradies, welches eigentlich mehr nur ein Paradies für Adam war...
Eine Geschichte über eine Frau, die ihren Weg aus einer unterdrückenden Ehe sucht und gleichzeitig auf der Suche nach ihrem eigenen Glück ist. Die Geschichte war teilweise aufwühlend und doch gab es Momente zum schmunzeln. Insgesamt ging mir die Geschichte aber etwas zu wenig in die Tiefe und ich hätte gern mehr über das Innenleben von Eva erfahren. Jedoch ist es eine Geschichte die auch Mut machen soll sich aus schwierigen Beziehungen zu lösen und sich Hilfe zu suchen. Emotional und mal etwas anderes aber keine leichte Kost.
"Wer sagt, dass man, einmal aus etwas erschaffen, nicht selbstständig werden kann und unabhängig von dem, was man war?" Eva wurde aus dem Paradies vertrieben. So weit, so bekannt. Doch sie findet sich wieder in Wien Meidling im Jahr 2023. Will mal sehen, ob sie's nicht auch allein packt - ohne Gott, ohne Adam, außerhalb des Garten Eden. Und nicht nur das. Sie will die Geschichte neu schreiben! Eva will die Scheidung und das, obwohl sie schwanger ist. Unterstützung bekommt sie u. a. von zwei Frauen, denen die Geschichte ebenfalls übel mitgespielt hat: Magdalena, die nach einem Verhältnis mit Jesus als die ewige Hure gilt und Hebamme Johanna, in deren Nähe beharrlich die Scheiterhaufen brennen. Doch Gott, Adam sowie dessen Anwält*innen - alle prophezeien Eva harte Zeiten. Sie arbeiten mit Drohungen und emotionaler Erpressung. Göttliche SMS erreichen sie: "Du hast das ganze Konzept durcheinandergebracht. Jetzt brauchst du nicht zu jammern, dass Adam sich rächt." Eva muss sich gegen den gekränkten Adam sowohl körperlich als auch gerichtlich zur Wehr setzen, aber um welchen Preis?! Simone Hirth veranschaulicht anhand der biblischen Eva, dass paradiesische Zustände immer eine Frage des Blickwinkels sind. Wer sich aus einer gewaltvollen Beziehung befreien und eigenständig leben will, steht nur mühsam bezwingbaren Hürden gegenüber. Sie beschreibt, welche Anfeindungen Betroffene erleben und wie überlebenswichtig ein funktionierendes Netzwerk aus Unterstützer*innen ist. Mit "Malus" liefert die Autorin das deutliche Bild einer misogynen Welt. Sie zeigt auf, wie tief traditionelle Rollenklischees bis heute in unserer Gesellschaft verankert sind und wie groß die Angst ist, sich aus diesen zu befreien. Durch zahlreiche Querverweise auf Autorinnen bekommen wir zudem einen wichtigen Ratschlag mit auf den Weg: "Wenn du deiner Geschichte entkommen willst, lies dich hindurch. Lies dich durch andere Geschichten. Bis du sie verstehst. Bis du weißt, in welche du gehörst."













