
118 Followers
"How will we ever get out of this labyrinth (of suffering)?"
Ich musste das Buch zwar für die Schule lesen, aber da ich sowieso mal ein Buch, bzw. irgendwann auch viele, von John Green lesen wollte, bot sich das hier wirklich gut an. Ich kenne von Green eigentlich nur den Film zu 'The fault in our stars', und den würde ich zu einen meiner Lieblingsfilme zählen, also war ich nunmal gespannt, ob er auch andere Geschichten so emotional erzählen kann. Und ja, John Green kann das natürlich. Bei den Charakteren kann ich sagen, dass ich Miles als Hauptcharakter etwas nervig empfunden habe, vor allem, da er mir ein wenig zu oft auf einer sexuellen statt einfach mal intellektuellen Ebene denkt. Und die anderen waren zwar auch nett und hatten generell, und vor allem für bloß 200 Seiten, eine ziemliche Tiefe, doch sie waren eben nicht wie... Alaska. Was kann ich nur zu ihr sagen? Ich liebe diese Figur und würde sie so gern einfach mal in den Arm nehmen. Man hat bei ihr so sehr gesehen, wie gebrochen sie eigentlich ist. Und ab irgendeinem Punkt helfen da Zigaretten und Alkohol eben auch nur noch bedingt, und Philosophie vermutlich auch. Außerdem konnte ich mich irgendwie in ihr wiederfinden, und hab so sehr verstanden, warum sie so denkt, und oft auch handelt. Es ist eben einfach dann doch sehr schade, weil ich nicht mehr Seiten über sie lesen konnte. Inhaltlich war es vom Setting her ziemlich typisch amerikanisch. Aber zum Glück lag in der Geschichte der Fokus eben nicht auf einem typischen Alltagsleben, sondern eben viel mehr auf den Charakteren und den Geschehnissen schlussendendlich. Ansonsten kann ich natürlich darüber recht wenig sagen, denn umso weniger man weiß, umso mehr kann man einfach mitfühlen. Ich kann aber von einem wirklich grob cringen Moment in dem Buch erzählen, dass zumindest irgendwer vorgewarnt ist (😂, hoffentlich kann ich weitestgehend spoilerfrei bleiben): In der Freundesgruppe wird einem Pärchen, beide so um die 16, von Alaska, auch jugendlich, aber schon mit Erfahrung, erklärt, wie das Mädchen dem Jungen einen Blowjob machen kann. Und Alaska erklärt das mit einer Zahnpastatube.. 😂 Ich mag es ja persönlich sehr gerne, einfach mal ein wenig rum zu philosophieren, und dieses Buch bietet einem dazu wirklich eine sehr gute Gelegenheit. Leider kommen die großen philosophischen Gedanken erst am Ende von Miles, doch Alaska gab ihnen durch die wirklich interessante Frage, nach dem "labyrinth of suffering" ja erst den Denkanstoß. In dem Buch stecken ganz wunderschöne Zitate drin, und eigentlich wollte ich ein paar mehr hier zitieren, doch die enthielten entweder Spoiler oder ergeben nur im Kontext Sinn, außerdem wollte ich welche von Alaska. Das Buch war nicht perfekt, doch es ist immer wieder schön und traurig zugleich an die Geschichte, und Alaska, zu denken. Deshalb gebe ich einfach mal 5 Sterne her.. 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

Sep 4, 2025
"How will we ever get out of this labyrinth (of suffering)?"
Ich musste das Buch zwar für die Schule lesen, aber da ich sowieso mal ein Buch, bzw. irgendwann auch viele, von John Green lesen wollte, bot sich das hier wirklich gut an. Ich kenne von Green eigentlich nur den Film zu 'The fault in our stars', und den würde ich zu einen meiner Lieblingsfilme zählen, also war ich nunmal gespannt, ob er auch andere Geschichten so emotional erzählen kann. Und ja, John Green kann das natürlich. Bei den Charakteren kann ich sagen, dass ich Miles als Hauptcharakter etwas nervig empfunden habe, vor allem, da er mir ein wenig zu oft auf einer sexuellen statt einfach mal intellektuellen Ebene denkt. Und die anderen waren zwar auch nett und hatten generell, und vor allem für bloß 200 Seiten, eine ziemliche Tiefe, doch sie waren eben nicht wie... Alaska. Was kann ich nur zu ihr sagen? Ich liebe diese Figur und würde sie so gern einfach mal in den Arm nehmen. Man hat bei ihr so sehr gesehen, wie gebrochen sie eigentlich ist. Und ab irgendeinem Punkt helfen da Zigaretten und Alkohol eben auch nur noch bedingt, und Philosophie vermutlich auch. Außerdem konnte ich mich irgendwie in ihr wiederfinden, und hab so sehr verstanden, warum sie so denkt, und oft auch handelt. Es ist eben einfach dann doch sehr schade, weil ich nicht mehr Seiten über sie lesen konnte. Inhaltlich war es vom Setting her ziemlich typisch amerikanisch. Aber zum Glück lag in der Geschichte der Fokus eben nicht auf einem typischen Alltagsleben, sondern eben viel mehr auf den Charakteren und den Geschehnissen schlussendendlich. Ansonsten kann ich natürlich darüber recht wenig sagen, denn umso weniger man weiß, umso mehr kann man einfach mitfühlen. Ich kann aber von einem wirklich grob cringen Moment in dem Buch erzählen, dass zumindest irgendwer vorgewarnt ist (😂, hoffentlich kann ich weitestgehend spoilerfrei bleiben): In der Freundesgruppe wird einem Pärchen, beide so um die 16, von Alaska, auch jugendlich, aber schon mit Erfahrung, erklärt, wie das Mädchen dem Jungen einen Blowjob machen kann. Und Alaska erklärt das mit einer Zahnpastatube.. 😂 Ich mag es ja persönlich sehr gerne, einfach mal ein wenig rum zu philosophieren, und dieses Buch bietet einem dazu wirklich eine sehr gute Gelegenheit. Leider kommen die großen philosophischen Gedanken erst am Ende von Miles, doch Alaska gab ihnen durch die wirklich interessante Frage, nach dem "labyrinth of suffering" ja erst den Denkanstoß. In dem Buch stecken ganz wunderschöne Zitate drin, und eigentlich wollte ich ein paar mehr hier zitieren, doch die enthielten entweder Spoiler oder ergeben nur im Kontext Sinn, außerdem wollte ich welche von Alaska. Das Buch war nicht perfekt, doch es ist immer wieder schön und traurig zugleich an die Geschichte, und Alaska, zu denken. Deshalb gebe ich einfach mal 5 Sterne her.. 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟
Sep 4, 2025







