Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken
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Description
John Greens Besteller - jetzt im Taschenbuch!
Küssen ist gar nicht so leicht! Das gilt zumindest für die 16-jährige Aza Holmes. Denn gerade hat sie sich in den smarten und sensiblen Davis Pickett Junior verliebt, dessen millionenschwerer Vater auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Mit Davis kann Aza Nachrichten austauschen, in die Sterne gucken und über Gedichte und Filme philosophieren. Nur ihn zu berühren, fällt Aza manchmal schwer. Denn sie leidet an einer Zwangsstörung. Für Aza besteht die Welt aus Bakterien, die sie bedrohen. Immer wieder zieht sich die Angstspirale in ihrem Kopf zusammen. Aza muss Mut beweisen und sich ihren Zwängen stellen. Dabei hat sie Freunde an ihrer Seite wie die witzig-charmante Daisy, die sie auf ihrem Weg begleiten.
Book Information
Author Description
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt ›Eine wie Alaska‹ Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane ›Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)‹ und ›Margos Spuren‹, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman ›Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken‹ und zuletzt die Essaysammlung ›Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?› Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
❤️🩹
Ich bin jetzt fast 25 und als ich damals mit 13 oder 14 Das Schicksal ist ein mieser Verräter gelesen (und später den Film gesehen) habe, war ich emotional komplett fertig. Ich hab das Buch geliebt und gleichzeitig gehasst, weil es so traurig, aber auch so real war – weil es wirklich hätte so passieren können. Und genau so ging’s mir jetzt mit Schlaf gut, ihr fiesen Gedanken. Ich freu mich richtig, dass ich John Green jetzt nochmal als Erwachsene lesen konnte – mit einem anderen Blick, aber genauso viel Gefühl. Ich bin selbst psychisch krank und hab mich in so vielen Gedanken und Gefühlen von Aza wiedergefunden. Diese Spiralen, aus denen man nicht rauskommt – das war teilweise fast unangenehm nah an meiner eigenen Realität. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Und auch wenn das Ende nicht “perfekt” ist, war ich absolut nicht enttäuscht – im Gegenteil, es hat sich echt angefühlt. Die Zitate und Gedichte im Buch fand ich wunderschön – sie haben mich richtig berührt und oft zum Nachdenken gebracht.
In dem Buch geht es um Aza, die mit Zwangsgedanken und Angststörungen lebt. Als ein verschwundener Millionär gesucht wird, trifft sie auf dessen Sohn Davis, den sie von früher kennt. Zwischen alter Vertrautheit und neuer Nähe versucht sie, ihren Alltag zu meistern, immer begleitet von den Gedankenspiralen, die sich nicht einfach abschalten lassen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und war richtig begeistert. Die Sprecherin passt perfekt zur Geschichte. Dieses Gefühl wenn sich in Dinge hineinsteigert wird so gut beschrieben.. totale Empfehlung ♥️ „Ich bekam die Zügel meiner Gedanken nicht zu fassen, die im Galopp durch mein Gehirn preschten.“ „Aza, du gibst deinen Gedanken zu viel Macht. Gedanken sind bloß Gedanken. Sie sind nicht du. Du gehörst dir. Auch wenn deine Gedanken nicht dir gehören.“ "Du bist gleichzeitig das Feuer und das Wasser, das es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur.Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bis auch du.“
Ich weiß gar nicht, wie genau das Buch auf meinen Stapel gelangt ist, aber es passt hervorragend zur Monatschallenge "Bücher mit Schlaf im Titel". Es ist auch ein sehr schönes Jugendbuch mit guten Vorbildern zu Freundschaften, konsensbasierter Beziehungsanbahnung und Umgang mit psychischen Erkrankungen (hier vor allem Zwangserkrankungen, Ängste, intrusive Gedanken).
War in Ordnung
Prinzipiell eine solide Geschichte über ein junges Mädchen mit Angststörung. Sensibel beschrieben, versöhnliches Ende. Dennoch nahm die Geschichte nicht so richtig Schwung auf, es war kein wirklicher Pageturner und m. E. n. war der ganze Handlungsstrang rund um die Pickett-Familie irgendwie überflüssig, es hätte auch ohne funktioniert und war nicht so richtig glaubhaft. Es ist schon ein lesenswertes Buch, besonders, wenn man noch keinen wirklichen Bezug zu Angststörungen bzw. mentaler Gesundheit hatte.
Was soll man dazu sagen… Es hat mich so fasziniert wie die Geschichte sich aufbaut und gleichzeitig sehr ernste Themen wie angstörungen, Zwangsstörungen und selbst Verletzung ineinander verschlingt. Aber auch die tiefste Freundschaft die aza und Daisy aufbauen wow. Und natürlich auch die erste liebe. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll außer wow 🥰😍
John Green enttäuscht mal wieder nicht!
Als jemand mit Angststörung hat mich dieses Buch von Anfang an sehr angesprochen und beim lesen hab ich mich dann auch wirklich sehr gesehen gefühlt. Schöne Charaktere und eine schöne Story, bin absolut zufrieden und empfehle es aufjedenfall weiter wenn man sich mit psychischen Erkrankungen gesehen und umarmt fühlen möchte.
Es geht in diesem Buch um die 16-jährige Aza Holmes, welche unter einer Angststörung und damit einhergehenden Zwangsgedanken leidet. Sie hat nämlich Angst vor Bakterien und der Gedanke, dass ihr Körper größtenteils aus Bakterien besteht, ängstigt sie. Von ihren Zwängen geleitet, liest sie immer wieder Wikipedia-Einträge, in denen es um bestimmte Krankheiten geht. Dann verschwindet der Milliardär Russell Pickett und es wird eine Belohnung von Hunderttausend-Dollar versprochen, wenn man Hinweise auf seinen Verbleib an die Polizei meldet. Azas beste Freundin Daisy ist sofort Feuer und Flamme und gemeinsam wollen sie das Geheimnis lösen. Dabei treffen sie auf Davis, Picketts Sohn und Azas Sandkastenfreundschaft. Doch schon bald ist nicht mehr das Geld der Grund, wieso Aza herausfinden will, was mit Pickett passiert ist und wohin er verschwunden ist und sie und Davis kommen sich näher als geplant. Ich habe keine allzu hohen Erwartungen an dieses Buch gehabt, da mich die Bücher des Autors bisher nur mittelmäßig bis gar nicht begeistern konnten. Mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ war es anders. Auch wenn die eigentliche Geschichte um das Verschwinden von Russell Pickett eher im Hintergrund steht, konnte mich dieses Buch überzeugen. Zum einen, durch die liebenswerten Charaktere, die John Green hier erschaffen hat, zum anderen aber durch seine tolle Wortwahl, denn er hat es geschafft, Azas Angststörung und ihre Gedanken so realistisch und verständlich zu beschreiben. Und es ist absolut nicht einfach, für so etwas die richtigen Worte zu finden und das ganze auch noch so schonungslos ehrlich zu verpacken. Alleine dafür, gibt es schon einige Pluspunkte von mir. Was mir wie gesagt auch richtig gut gefallen hat, waren die Charaktere. Aza, die mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat, aber auch Davis, der unter dem Verschwinden seines Vaters leidet und sich zudem auch noch um seinen 13-jährigen, kleinen Bruder kümmert. Und dann ist da noch Daisy, Azas quirlige, verrückte, aber liebenswerte beste Freundin. Drei so verschiedene, aber so farbenfrohe Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss. In erster Linie geht es hier tatsächlich nicht um das Verschwinden des Milliardärs, sondern um so viel mehr, aber auch gleichzeitig passiert gar nicht mal so viel in dem Buch. Es geht vor allem um Freundschaft, um das erste Mal verliebt sein, um Verlust und Trauer und ganz wichtig: um Azas Krankheit und wie es sich anfühlt, mit so etwas zu leben. Ich habe während des Lesens erst erfahren, dass John Green selber an einer Angststörung leidet und ich kann ihn deshalb auch gut verstehen, dass er dieses Buch geschrieben hat und vermutlich wollte er einfach eine gewisse Story drum herum bauen und hat sich deshalb für die Suche nach Davis Vater entschieden. Aber im Fokus steht wirklich Aza mit ihren Gedanken und Gefühlen und das hat mir einfach richtig, richtig gut gefallen. Ein ganz besonderes Buch, mit tollen Charakteren, einem flüssigen Schreibstil und einer ganz mutigen Protagonistin, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hat und diesen Kampf Tag für Tag ausfechtet und niemals aufgibt. Ein ganz, ganz wichtiges Thema, ist in diesem Buch behandelt worden, dessen Umsetzung mich definitiv überzeugen konnte. Mit dem Ende der Geschichte bin ich nicht ganz so glücklich, aber trotzdem hat mir das Buch insgesamt ziemlich gut gefallen und ich empfehle es unbedingt weiter.
>>Man verabschiedet sich nicht, wenn man nicht vorhat, sich wiederzusehen<<🥀
Und wieder ein tolles Buch von John Green. Ich liebe die Vibes, die seine Bücher ausstrahlen. Die Zitate, die Dialoge oder Gedankengänge regen einen zum Nachdenken an, sie inspirieren einen✨ Als ich mir das Buch gekauft hatte, hatte ich keine Ahnung, worum es in der Geschichte geht. Schon beim ersten Satz war ich überrascht, weil ich mir sowas nicht mal ansatzweise vorgestellt hätte. Die Angst- und Zwangsstörungen von Aza wurden gut aufgegriffen. Ich konnte mich gut hineinversetzen. Ein paar Handlungen haben mich schockiert, dennoch konnte ich ihre Beweggründe, auf Grund der Gedankengänge, verstehen👀 Die Suche nach Pickett hat das Buch für mich noch Interessanter gemacht, obwohl es mehr oder weniger eher nebensächlich war. Die Beziehung zwischen Davis und Aza war chaotisch, aber trotzdem schön. Die Freundschaft zwischen Daisy und Aza war mir manchmal etwas zu toxisch, da ich finde das Daisy nicht immer fair zu Aza war. Im Endeffekt haben die Beiden ihre Freundschaft, durch die vielen Hindernisse, nur stärker gemacht😊 Das Ende ist super gut gelungen. Das schätze ich so an John Green‘s Büchern, dass sie realistisch sind und nicht immer das Ende haben, welches man gerne hätte🫶🏻 - 4 Sterne!🌟
Ein authentisches Buch über Zwangsstörungen und deren Auswirkungen auf das Leben einer Jugendlichen. Ich bin kein großer Fan von dem Schreibstil des Autors. Jedoch hat mir die Geschichte rund um Aza gutgefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mit dem Verschwinden von Davis' Vater beginnt und endet. Das fand ich etwas schade, da es für Azas Leben keine entscheidenden Momente waren. Eine wirkliche Charakterentwicklung habe ich auch nicht gesehen, bis auf die Veränderung der Freundschaft. Das Ende war meiner Meinung nach nicht passend.
Verstörend tiefsinnig, philosophisch und rhetorisch genial
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, langsam steigender Akzeptanz von Azas Zwangsneurosen und Verständnis für ihre wirren Gedanken, eröffnete sich mir dann doch eine schöne kleine Liebesgeschichte mit ein paar Krimi-Vibes. Spannende Mischung! :)
Leider nur Okay.
Leider hat mich das Buch, entgegen der anderen John Green Bücher bisher, nicht zu 100% in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil war mir oft zu verschlungen. Die Charaktere teilweise sehr platt (z.B. Davis & Mychal). Aber es war auf jeden Fall ein sehr guter Einblick in die Themen Zwangs- und Angststörung. Die Gedanken und Zwiespälte der durchaus sympathischen Hauptfigur wurden gut rüber gebracht.
Ein Jugendbuch was jeder gelesen haben muss.
Die Geschichte ist nicht das was man erwartet. Es werden wichtige Themen angesprochen wie physische Krankheiten und Freundschaft. Die Geschichte hat mich vor allem überzeugt das es nicht das Ende war das unrealistisch ist sondern eins das genauso hätte passieren können. Große Empfehlung
10000000/5 Sternen
Ich hab John Green so sehr vermisst, ich kann es nicht in Worte fassen wie sehr ich dieses Buch liebe. Es beschreibt alles so so gut, aus Sicht einer Person mit Angststörung kann ich das sagen. Ich hoffe es kommen noch weitere. Bitte, bitte schreibt weiter! Aber bitte passt auf euch auf beim lesen! Extreme Trigger Warnung für Hyperchondie und Angststörung und Verlust der Eltern! (Kommt alles am Anfang schon, also kein Spoiler)
Ach, mal wieder so ein gutes Buch von John Green. Die innere Zerrissenheit von Aza wurde so toll dargestellt, es sind tolle Zitate enthalten und man fiebert sehr mit. " Sie sagte - mehr als einmal -, der Meteorschauer findet statt, über den Wolken, auch wenn wir ihn nicht sehen. Wen interessiert, ob sie küssen kann? Sie kann durch die Wolken sehen." - Seite 188 "Du bist gleichzeitig das Feuer und das Wasser, das es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur.Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bis auch du" - Seite 254
🧡
Dieses Buch habe ich aufgrund der Empfehlung einer Freundin gelesen und es hat mir echt wirklich gut gefallen. John Green hat mit Aza eine unglaublich verletzliche und einzigartige Protagonistin geschaffen und es war super interessant, aber vor allem auch sehr emotional zu verfolgen, welche Gedankengägne sie den ganzen Tag plagen. Ihre Ängste und Zwänge sind sehr gut beschrieben worden, denn auch wenn ich sie persönlich (Gott sei Dank) nicht nachempfinden kann, habe ich ein viel besseres Verständnis dafür bekommen. Aza tut mir einfach sehr leid. Die Storyline insgesamt war spannend und hat gut zu den einzelnen Charakteren und ihrer Dynamik untereinander gepasst. Alles in allem ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch, das einem die Augen öffnet und für mehr Verständnis sorgt!
Absolut perfekt!✨️
Dieses Buch hat mich mitgerissen und irgendwie mein Herz gebrochen. Das ist mein zweites Buch von John Green und ich muss sagen, dass mich beide Bücher einfach fertiggemacht haben. Die Protagonistin Aza hat extreme Angstzustände. Sie hat Angst, vor einer Krankheit, die C. difficile heißt. Diese Krankheit beeinflusst ihre Gedanken und ihr ganzes Leben. Man taucht in ihren Kopf ein und versteht vielleicht zum ersten Mal wie sich so ein Mensch fühlt und wie es auch ihre Liebe beeinträchtigt. Absolute Empfehlung!❤️
Bedrückend, eigen, anders als erwartet
John Green hat hier wieder ein ganz besonderes Werk erschaffen. Sein Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen und gespickt mit vielen Dialogen, was mir sehr gefällt. Anders als der Klappentext erwarten lässt, ist die Storyline um den vermissen Milliardär enorm nebensächlich, sodass das Buch nicht so viel Spannung enthält, wie vermutet. Fokus der Geschichte ist die sehr ausgeprägte Zwangsstörung der Protagonistin Aza, welche sehr eindrücklich und detailliert zur Sprache gebracht wird (und das, obwohl die Protagonistin selbst große Schwierigkeiten damit hat, passende Worte zur Beschreibung ihrer Innenwelt zu finden). Davon abgesehen geht es um Verlust, die erste Liebe, den Wert von Freundschaft. Insgesamt würde ich das Buch als interessant, authentisch und bedrückend beschreiben - sicher kein Buch für jeden. Dennoch finde ich es sehr lesenswert und bereichernd. Insbesondere im Hinblick auf die psychische Erkrankung der Protagonistin, die gar nicht so selten, aber unheimlich tabuisiert ist - wie im Buch deutlich wird, schämen sich Betroffene ungemein für ihre zwanghaften Verhaltensweisen und Gedankengänge, die für sie selbst enorm belastend und irrational sind. 4/5 ⭐️ für ein sehr authentisches Buch zum Thema Zwangsstörungen.
Habe das Buch im Rahmen eines Buchclubs gehört. Hätte es vermutlich im Laden nicht in die Hand genommen, da mir die Protagonisten einfach zu jung sind. Das habe ich auch während des Hörens gemerkt. Ich konnte mich schlecht in die Hauptprotagonistin hineinversetzen. Die Spirale ihrer Gedanken ging mir irgendwann sehr auf die Nerven. Das Ende fand ich ebenfalls nicht so gelungen und insgesamt einfach ein bisschen zu langweilig. Vielleicht war ich auch einfach schon etwas zu „alt“ für das Buch 🙈
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken” ist anders und irgendwie trotzdem ähnlich zu den anderen Bücher, die John Green bisher geschrieben hat. Zum ersten Mal ist mir klar geworden, dass ich älter als die Protagonistin in einem Jugendbuch bin und viele Erfahrungen, Entwicklungen und Momente schon erlebt habe. Tatsächlich hat mich das geschockt und die Geschichte auch nochmals anders wahrnehmen lassen. Aza ist eine spezielle Protagonistin, ihre Zwangsstörung anstrengend mitzuverfolgen und die Geschichte rund um die Suche nach dem Miliardär soll zwar die Haupthandlung sein, aber eigentlich geht es doch mehr um den Kampf gegen die eigenen Gedanken, die erste Liebe und Freundschaft. John Green schafft es uns ein paar besondere Einblicke in Azas Gedankenwelt zu geben und die Geschichte wird, wie es sich für den Autor gehört, auch immer wieder philosophisch und regt zum Nachdenken an. Letzten Endes ist das Buch für mich jedoch mehr eine nette Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten und einer Protagonistin, für die ich mir gewünscht habe, dass sie es schafft, aus dieser Gedankenspirale rauszukommen. Wirklich emotional berührt oder nachhaltig beeindruckt hat mich das Buch nicht, aber ich kann es für Fans von John Green trotzdem empfehlen und vergebe 3.5 von 5 Sterne für “Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken”. $ Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/
John Green ist einfach ein Meister in seinem Werk!
Das Buch zieht den Leser voll und ganz in den Bann. "NUR" durch das Lesen der Gedanken der Protagonistin wird man selbst unruhig und steht kurz vor einer Panik-Attacke. Aber wie heißt es so schön: Es geht weiter... und die Spirale dreht sich weiter....
Wenn man den Fluch in sich trägt, dieses Werk mit 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' zu vergleichen, wird man davon enttäuscht sein müssen. Aber ich glaube, auch anders wäre es nicht mehr als Mittelmaß gewesen. Die Grundidee war ja ganz nett, aber für mich nicht unbedingt der Rede wert, ein Buch darüber zu schreiben. Nicht in der kurzen Länge. Nicht mit so wenig Handlung. Nicht mit so unausgearbeiteten Charakteren. Es stellt sich mir die Frage, was dieser Autor sechs Jahre lang gemacht hat, wenn er nicht gerade krank war oder sonst irgendwie am Schreiben verhindert war. Denn wenn er tatsächlich, wie erzählt wird, sechs Jahre an diesem Buch geschrieben und gearbeitet hat, dann kann ich echt nicht verstehen, wie dabei nur das herauskommen konnte. Bei einem großartigen Schriftsteller wie John Green dann auch noch, wo man das noch fragwürdiger findet. Ich war wirklich enttäuscht, wobei ich auch dazu sagen muss, dass ich bereits ohne große Erwartungen an dieses Buch heranging. Ich war wertungsfrei bis zum Schluss, aber es konnte mich nicht erreichen und ich frage mich, wie ein Autor zwei so grundlegend verschiedene Bücher schreiben kann - grundlegend verschieden in der Qualität, denn der Schreibstil war durchaus wieder zu erkennen, genauso wie die philosophischen Andeutungen und Gedanken, dieses Tiefgründige in seinen Texten. Aber das hat leider nicht gereicht. Ich werde mich wohl oder übel an keinen der Charaktere erinnern und an die Handlung schon gar nicht. Das einzige, was wirklich gelungen war, waren Azas Zwangsgedanken bzw. Gedankenspiralen, die Krankheit, mit der sie leben muss. Da ich selbst unter solchen Dingen leide, kann ich sagen, John Green hat es perfekt in Worte gekleidet und für den Leser, der so was nicht kennt, dargestellt. Leider gab die Geschichte drumherum längst nicht so viel her.
Leider nur okay
Die Handlung in der ersten Hälfte des Buches kommt meiner Meinung nach nur sehr langsam in Schwung und hat mich daher auch nur mäßig unterhalten. Mir hat sehr lange die Verbindung zwischen Azas Gedankenkarussell und dem Verschwinden von Davis’ Vater gefehlt. Aza Holmes war für mich der größte Lichtblick in der Geschichte. Sie ist aufgrund ihrer Art, ihren Neurosen und ihrer Paranoia zwar sehr gewöhnungsbedürftig und gerade eine Freundschaft mit ihr gestaltet sich mehr als schwierig, wenn man ihrer besten Freundin Glauben schenken darf. Allerdings schildert John Green Azas Gedanken und ihre Gedankenspirale so ausführlich und glaubwürdig, dass mich ihre Figur und die Ausführung dessen mit jeder Seite mehr fasziniert hat. Vieles von dem, was Aza denkt und fühlt, ist für den psychisch gesunden Menschen wohl kaum nachzuvollziehen, aber der Autor schafft es, einen Einblick in diese Welt zu geben – was manchmal sehr erschreckend, bedrückend und schockierend ist. Ohne Frage, ein sehr intensives Buch über ein wichtiges Thema, das immer wieder zum Nachdenken anregt und innehalten lässt. Doch mir fehlte es hier an Handlung, die das Geschehen spannender gemacht hätte.
Alles in allem, war das Buch nicht schlecht aber auch nicht überragend. Nach «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» war es schon beinahe etwas enttäuschend. Ich würde das Buch eigentlich jedem empfehlen, der sich ein bisschen mehr mit einer psychischen Krankheit auseinandersetzen möchte. Eine solche Krankheit ist für den Betroffenen aber auch das Umfeld nie leicht. Vielleicht kann man durch das Buch die betroffenen Personen besser verstehen.
Der Schreibstil an sich ist gut und leicht zu lesen, weshalb man nur so durch die Seiten fliegt. Trotzdem mangelte es, meiner Meinung nach, komplett an der Handlung und am nichtvorhandenen Spannungsbogen. Durch den Klappentext habe ich eine spannende Suche nach dem Milliardär erwartet und ich habe auch erwartet, dass Aza sich weiterentwickelt… Aber leider entsprach das Buch nicht ganz meiner Vorstellung. Aza ist ein schwieriger Charakter und, durch ihre eigenen Probleme, sehr Ich-Bezogen. Es hat mich tatsächlich überrascht, dass sie im Grunde keine Ahnung von den Menschen in ihrem Umfeld hat und dass sie sich auch Null für sie zu interessieren scheint. Das war schon mal das erste, womit ich nicht warm werden konnte. Zudem wurde das Mädchen einzig auf ihre psychische Krankheit reduziert und ansonsten erfährt man eigentlich kaum etwas über sie. Letzteres gilt jedoch für beinahe jeden Charakter in diesem Buch, denn allesamt bleiben sie blass und eindimensional. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, zumal es auch um ein wichtiges Thema geht. Ich hätte mir erhofft, dass eine Wandlung bei Aza stattfindet und sie ihre Ängste ein stückweit in den Griff bekommt. Stattdessen handelt Aza ziemlich widersprüchlich. Ich meine, sie dreht total durch, weil Flusswasser in ihre Wunde kommt aber sie hat überhaupt kein Problem durch ein Abflussrohr zu laufen, wo es auch haufenweise Ratten gibt. Das ergibt für mich keinen Sinn. Klar, mir ist durchaus bewusst, dass eine solche Krankheit keinen Regeln folgt aber trotzdem… Ich bin weder Psychologin noch Ärztin und mit psychischen Krankheiten und Zwangsstörungen kenne ich mich kaum aus. Umso spannender war es (das hört sich jetzt doch ein wenig falsch an), einmal in den Kopf eines Betroffenen zu blicken. Man konnte wirklich ihre Gedankenspirale nachvollziehen und man fand sich als Leser mittendrin. Ich habe Azas Verzweiflung gespürt und man hat bemerkt, dass sie ihrer Zwangsstörung eigentlich nicht Folge leisten will aber nicht anders kann. Die Handlung an sich dümpelte eigentlich die ganze Zeit nur so vor sich hin. Vieles geschah eher zufällig und eine Suche nach dem Milliardär hat auch nicht wirklich stattgefunden. Die seichte Lovestory war nur dazu da, um mehr Drama einzubauen und Azas Phobie gegen allerlei Bakterien weiter anzustacheln.
💭💓 Überraschend mitreißend.
"Schmerzen – physische oder psychische – stellen uns unter anderem vor die Herausforderung, dass wir sie eigentlich nur durch Metaphern ausdrücken können. Schmerz lässt sich sprachlich nicht erfassen wie ein Tisch oder andere Gegenstände. In gewisser Weise ist Schmerz das Gegenteil von Sprache." Aza ist verliebt und hat eine Zwangsstörung. Während die erste Liebe für die meisten Teenager erst einmal wahnsinnig schön ist, wird die Protagonistin vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Denn körperliche Nähe fällt ihr schwer und Küssen erst recht. John Green schildert auf sehr einfühlsame Art die Ängste des jungen Mädchens und den Umgang ihres Freundes Davis damit, der wiederum ganz eigene harte Kämpfe auszutragen hat. Ein Buch, bei dem man von vornherein weiß, dass es kaum ein einfaches Happy End geben wird – aber dennoch mit tröstlichem Ende. Mich hat "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" sehr berührt, obwohl es ein Jugendbuch ist und die Lebenswelt der Protagonisten 20 Jahre hinter mir liegt. 😉

Tatsächlich war ich anfangs ziemlich hin und her gerissen wie ich dieses Buch finden soll. Prinzipiell hat mir irgendwie der rote Faden gefehlt und größtenteils hab ich das Buch als merkwürdig empfunden. Daher einen Stern Abzug. Nichts desto trotz war der Schreibstil großartig und auch die Gedankengänge vom Autor fand ich bemerkenswert und super interessant. Viele Stellen im Buch haben mein Herz tief berührt. Allgemein ging mir die ganze Geschichte sehr nahe und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Von John Green hatte ich bisher nur „Looking for Alaska“ gelesen, was mir wirklich gut gefallen hatte. Alaska war eine sehr starke Protagonistin, schillernd, vielseitig, auf ihre eigene Art gefährlich. Solche Charaktere sucht man vergeblich in „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“. Daisy ist eine aufgedrehte Teenagerin, die in ihrer Freizeit außer Jungs und Fanfiction kaum etwas anderes kennt. Irgendwann beschwert sie sich bei Aza, dass diese über ihr Leben nichts weiß, aber das tun wir als Leser auch nicht. Wir erfahren *nichts* über ihre Hintergründe oder Daisys Innenleben. Dafür bekommen wir einen sehr starken Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin Aza. Aza lebt mit einer Zwangsneurose und Angststörungen und gerät immer wieder in eine Gedankenspirale, die sie daran hindert, ein normales Teenagerleben zu leben. So zumindest behauptet es Green. Allerdings ist Azas Angst zu Beginn des Buches nur immer mal wieder am Rande ein Thema. Hier konzentriert sich die Geschichte eher um den verschwundenen Milliardär und die detektivischen Bemühungen der Mädchen. Erst im letzten Teil drehen sich die Verhältnisse, das Verschwinden gerät in den Hintergrund, dafür verstärken sich Azas Probleme. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt „Wieso? Was will John Green hier sagen oder bezwecken?“ Ich denke nicht, dass er Teenager mit Verwaltungsproblemen über diese Story ansprechen oder helfen möchte. Aza hat keinen besonders guten Draht zu ihrer Therapeutin und weigert sich immer wieder, ihre Medikamente zu nehmen. Kein gutes Vorbild für Betroffene. Außerdem wird ihre Angst bis zum „Showdown“ eher wie ein „Tick“ oder eine „Macke“ beschrieben. Ängste sind aber sehr viel lebensbestimmender. Ich habe selbst als Teenager und Studentin unter Panikattacken (allerdings ohne Zwangsneurose) gelitten. Ich habe mich eingeigelt und irgendwann fast komplett von der Außenwelt abgeschottet. Ich war kaum noch in der Lage, normal zu funktionieren. Ich befand mich dauerhaft „am Ende der Spirale“ (und hab mich am Ende selbst daraus befreit, was ich aber auch niemandem empfehlen würde, weil es langwierig ist). Ängste sind bedrohlicher, viel bedrohlicher als das, was Aza hier erlebt. Ich hatte das Gefühl, dass Green vielmehr diese Angststörung für philosophische Betrachtungen über das Leben insgesamt benutzte. Dieses Buch steckt voller philosophischer Fragmente, die einfach so in den Raum hineingeworfen werden. Platitüden, abgegriffene Ideen, nicht nachvollziehbare Ansichten ohne Erklärungen – und das alles spielt sich in den Köpfen zweier Heranwachsender ab. Ja sicher… Ich konnte mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ so gar nichts anfangen. Körperlose Figuren als Instrumente entrückter Gedankenspiele, eine Detektivgeschichte, die keine ist, kein interessantes Setting, zusammenhangsloser Plot.Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
Einfach und schnell lesbar
Ich hab dieses Buch sehr gerne (zum zweiten Mal) gelesen. Leider mochte ich Daisy nicht so richtig, bzw. bin ich mit ihrem Charakter nicht so richtig warm geworden. Außerdem ist es mir schwergefallen Empathie für die ständigen Zwangsgedanken zu entwickeln. Ich mochte den Schreibstil aber sehr gerne und die Gedanken, die das ganze irgendwie tiefgründig machen. Dazu gehört zum einen die Metapher im Riesenrad zu fahren, ohne das Riesenrad zu erwähnen. Zum anderen mochte ich den Gedanken, dass es wichtiger ist den gleichen Himmel zu sehen, statt sich in die Augen zu schauen. Ich mochte auch die realistischen Beziehungen, die irgendwie nicht so richtig funktioniert haben. Und das Buch hatte eine gewisse Spannung, durch die Suche nach dem Milliardär, der irgendwie kriminell war aber trotzdem noch ein Vater.
So sehr ich John Green und seinen grandiosen Schreibstil mag, so sehr hat mir dieses Buch leider nicht gefallen. Ich wollte es so gerne mögen, aber leider nein. Es ist an sich toll, dass Green eine Protagonistin wählt, deren Alltag von Angst- und Zwangsgedanken dominiert wird. Die Beschreibungen ihrer Gedankenspiralen wurden realistisch dargestellt und konnten glaubhaft vermitteln wie sehr die eigene Lebensqualität durch die Erkrankung beeinträchtigt wird. Bloß konnte ich das Wort „C. difficile“ irgendwann nicht mehr lesen. Leider ist Aza Holmes für mich menschlich einfach so unsympathisch gewesen, dass ich ihr egoistisches Verhalten Anderen gegenüber stellenweise absolut nicht nachvollziehen konnte. Die anderen Charaktere wie Davis und Daisy blieben in meinen Augen sehr flach und eindimensional. Die Suche nach dem verschwundenen Millionär, von der ich dem Klappentext nach angenommen hatte, dass es sich um die Haupthandlung des Buches handelt, tritt nach dem Anfang immer mehr in den Hintergrund, wird dann stellenweise am Rande mal wieder thematisiert, während Azas Erkrankung immer weiter in den Vordergrund rückt. Das Ende hat mich leider auch enttäuscht.
Man verabschiedet sich nicht, wenn man nicht vorhat sich wiederzusehen.
Gleich zum Anfang: Ich finde man kann dieses Buch nicht mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ vergleichen und irgendwie wird es den anderen Büchern auch nicht gerecht, weil vielleicht hat man dann einen falschen Anspruch. Ich mochte dieses Buch nämlich wirklich gern: Aza hat eine Angststörung und sie verhält sich nicht wie man es von Protagonist*innen , ich sag mal, gewohnt ist. Man wird nicht richtig warm mit ihr und kann vielen eben null nachvollziehen. Weil viele von uns ihren Leidensdruck nicht verstehen. Ich finde John Green hat ein eindrucksvolles Bild dieser Erkrankung gezeigt. Und ich mochte Aza total und es ist wirklich eine tolle und traurige Geschichte rund um ihre Beziehungen und ihren Alltag. Sicher nicht mein letztes Buch von ihm. Ein Zitat zum Abschluss, wenn auch nicht von John Green und trotzdem passend in diesem Buch zu finden: „In drei Worten kann ich alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter.“ Robert Frost

„Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ handelt von der 16-jährigen Aza, die trotz lähmender Zwangsgedanken versucht, Freundschaft, Liebe und ein mysteriöses Verschwinden in ihrem Leben zu bewältigen.
Der Roman erzählt die Geschichte der 16-jährigen Aza Holmes, die mit schweren Zwangsgedanken und Angststörungen lebt. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Daisy versucht sie, das Verschwinden eines milliardenschweren Unternehmers aufzuklären. Dabei begegnet Aza dessen Sohn Davis wieder, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Während sich zwischen den beiden eine zarte Beziehung entwickelt, kämpft Aza immer stärker mit ihren inneren „Gedankenspiralen“, die ihr Leben bestimmen. Das Buch zeigt einfühlsam, wie es ist, mit psychischen Krankheiten zu leben, und erzählt gleichzeitig eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung.

I read this book because it was really hyped on Bookstagram. The first book I read written by John Green was “Looking for Alaska” (in school) and it was really good (especially for a school book 😉) so I had really high expectations when reading “Turtles all the way down”. Probably these expectations where too high because of all those good reviews and my previous experience with one of John Greens books. All in all Turtles all the way down was a good book with a good storyline, but it just couldn’t meet my expectations.
,,Ich kann mit drei Worten alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter.“ - Robert Frost
Ein Buch über Freundschaft, erste Liebe, Zwangsstörung und dem Tot. Wie immer hat John Green mich mit seinen Worten verzaubert. Er kann so gut mit Worten und Metaphern umgehen. „Du bist gleichzeitig Feuer und das Wasser, was es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur. Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bist auch Du.“

Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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John Greens Besteller - jetzt im Taschenbuch!
Küssen ist gar nicht so leicht! Das gilt zumindest für die 16-jährige Aza Holmes. Denn gerade hat sie sich in den smarten und sensiblen Davis Pickett Junior verliebt, dessen millionenschwerer Vater auf rätselhafte Weise verschwunden ist. Mit Davis kann Aza Nachrichten austauschen, in die Sterne gucken und über Gedichte und Filme philosophieren. Nur ihn zu berühren, fällt Aza manchmal schwer. Denn sie leidet an einer Zwangsstörung. Für Aza besteht die Welt aus Bakterien, die sie bedrohen. Immer wieder zieht sich die Angstspirale in ihrem Kopf zusammen. Aza muss Mut beweisen und sich ihren Zwängen stellen. Dabei hat sie Freunde an ihrer Seite wie die witzig-charmante Daisy, die sie auf ihrem Weg begleiten.
Book Information
Author Description
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt ›Eine wie Alaska‹ Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane ›Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)‹ und ›Margos Spuren‹, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman ›Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken‹ und zuletzt die Essaysammlung ›Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?› Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.
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❤️🩹
Ich bin jetzt fast 25 und als ich damals mit 13 oder 14 Das Schicksal ist ein mieser Verräter gelesen (und später den Film gesehen) habe, war ich emotional komplett fertig. Ich hab das Buch geliebt und gleichzeitig gehasst, weil es so traurig, aber auch so real war – weil es wirklich hätte so passieren können. Und genau so ging’s mir jetzt mit Schlaf gut, ihr fiesen Gedanken. Ich freu mich richtig, dass ich John Green jetzt nochmal als Erwachsene lesen konnte – mit einem anderen Blick, aber genauso viel Gefühl. Ich bin selbst psychisch krank und hab mich in so vielen Gedanken und Gefühlen von Aza wiedergefunden. Diese Spiralen, aus denen man nicht rauskommt – das war teilweise fast unangenehm nah an meiner eigenen Realität. Ich konnte das Buch nicht weglegen. Und auch wenn das Ende nicht “perfekt” ist, war ich absolut nicht enttäuscht – im Gegenteil, es hat sich echt angefühlt. Die Zitate und Gedichte im Buch fand ich wunderschön – sie haben mich richtig berührt und oft zum Nachdenken gebracht.
In dem Buch geht es um Aza, die mit Zwangsgedanken und Angststörungen lebt. Als ein verschwundener Millionär gesucht wird, trifft sie auf dessen Sohn Davis, den sie von früher kennt. Zwischen alter Vertrautheit und neuer Nähe versucht sie, ihren Alltag zu meistern, immer begleitet von den Gedankenspiralen, die sich nicht einfach abschalten lassen. Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und war richtig begeistert. Die Sprecherin passt perfekt zur Geschichte. Dieses Gefühl wenn sich in Dinge hineinsteigert wird so gut beschrieben.. totale Empfehlung ♥️ „Ich bekam die Zügel meiner Gedanken nicht zu fassen, die im Galopp durch mein Gehirn preschten.“ „Aza, du gibst deinen Gedanken zu viel Macht. Gedanken sind bloß Gedanken. Sie sind nicht du. Du gehörst dir. Auch wenn deine Gedanken nicht dir gehören.“ "Du bist gleichzeitig das Feuer und das Wasser, das es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur.Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bis auch du.“
Ich weiß gar nicht, wie genau das Buch auf meinen Stapel gelangt ist, aber es passt hervorragend zur Monatschallenge "Bücher mit Schlaf im Titel". Es ist auch ein sehr schönes Jugendbuch mit guten Vorbildern zu Freundschaften, konsensbasierter Beziehungsanbahnung und Umgang mit psychischen Erkrankungen (hier vor allem Zwangserkrankungen, Ängste, intrusive Gedanken).
War in Ordnung
Prinzipiell eine solide Geschichte über ein junges Mädchen mit Angststörung. Sensibel beschrieben, versöhnliches Ende. Dennoch nahm die Geschichte nicht so richtig Schwung auf, es war kein wirklicher Pageturner und m. E. n. war der ganze Handlungsstrang rund um die Pickett-Familie irgendwie überflüssig, es hätte auch ohne funktioniert und war nicht so richtig glaubhaft. Es ist schon ein lesenswertes Buch, besonders, wenn man noch keinen wirklichen Bezug zu Angststörungen bzw. mentaler Gesundheit hatte.
Was soll man dazu sagen… Es hat mich so fasziniert wie die Geschichte sich aufbaut und gleichzeitig sehr ernste Themen wie angstörungen, Zwangsstörungen und selbst Verletzung ineinander verschlingt. Aber auch die tiefste Freundschaft die aza und Daisy aufbauen wow. Und natürlich auch die erste liebe. Ich weiß nicht was ich dazu sagen soll außer wow 🥰😍
John Green enttäuscht mal wieder nicht!
Als jemand mit Angststörung hat mich dieses Buch von Anfang an sehr angesprochen und beim lesen hab ich mich dann auch wirklich sehr gesehen gefühlt. Schöne Charaktere und eine schöne Story, bin absolut zufrieden und empfehle es aufjedenfall weiter wenn man sich mit psychischen Erkrankungen gesehen und umarmt fühlen möchte.
Es geht in diesem Buch um die 16-jährige Aza Holmes, welche unter einer Angststörung und damit einhergehenden Zwangsgedanken leidet. Sie hat nämlich Angst vor Bakterien und der Gedanke, dass ihr Körper größtenteils aus Bakterien besteht, ängstigt sie. Von ihren Zwängen geleitet, liest sie immer wieder Wikipedia-Einträge, in denen es um bestimmte Krankheiten geht. Dann verschwindet der Milliardär Russell Pickett und es wird eine Belohnung von Hunderttausend-Dollar versprochen, wenn man Hinweise auf seinen Verbleib an die Polizei meldet. Azas beste Freundin Daisy ist sofort Feuer und Flamme und gemeinsam wollen sie das Geheimnis lösen. Dabei treffen sie auf Davis, Picketts Sohn und Azas Sandkastenfreundschaft. Doch schon bald ist nicht mehr das Geld der Grund, wieso Aza herausfinden will, was mit Pickett passiert ist und wohin er verschwunden ist und sie und Davis kommen sich näher als geplant. Ich habe keine allzu hohen Erwartungen an dieses Buch gehabt, da mich die Bücher des Autors bisher nur mittelmäßig bis gar nicht begeistern konnten. Mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ war es anders. Auch wenn die eigentliche Geschichte um das Verschwinden von Russell Pickett eher im Hintergrund steht, konnte mich dieses Buch überzeugen. Zum einen, durch die liebenswerten Charaktere, die John Green hier erschaffen hat, zum anderen aber durch seine tolle Wortwahl, denn er hat es geschafft, Azas Angststörung und ihre Gedanken so realistisch und verständlich zu beschreiben. Und es ist absolut nicht einfach, für so etwas die richtigen Worte zu finden und das ganze auch noch so schonungslos ehrlich zu verpacken. Alleine dafür, gibt es schon einige Pluspunkte von mir. Was mir wie gesagt auch richtig gut gefallen hat, waren die Charaktere. Aza, die mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat, aber auch Davis, der unter dem Verschwinden seines Vaters leidet und sich zudem auch noch um seinen 13-jährigen, kleinen Bruder kümmert. Und dann ist da noch Daisy, Azas quirlige, verrückte, aber liebenswerte beste Freundin. Drei so verschiedene, aber so farbenfrohe Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss. In erster Linie geht es hier tatsächlich nicht um das Verschwinden des Milliardärs, sondern um so viel mehr, aber auch gleichzeitig passiert gar nicht mal so viel in dem Buch. Es geht vor allem um Freundschaft, um das erste Mal verliebt sein, um Verlust und Trauer und ganz wichtig: um Azas Krankheit und wie es sich anfühlt, mit so etwas zu leben. Ich habe während des Lesens erst erfahren, dass John Green selber an einer Angststörung leidet und ich kann ihn deshalb auch gut verstehen, dass er dieses Buch geschrieben hat und vermutlich wollte er einfach eine gewisse Story drum herum bauen und hat sich deshalb für die Suche nach Davis Vater entschieden. Aber im Fokus steht wirklich Aza mit ihren Gedanken und Gefühlen und das hat mir einfach richtig, richtig gut gefallen. Ein ganz besonderes Buch, mit tollen Charakteren, einem flüssigen Schreibstil und einer ganz mutigen Protagonistin, die mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen hat und diesen Kampf Tag für Tag ausfechtet und niemals aufgibt. Ein ganz, ganz wichtiges Thema, ist in diesem Buch behandelt worden, dessen Umsetzung mich definitiv überzeugen konnte. Mit dem Ende der Geschichte bin ich nicht ganz so glücklich, aber trotzdem hat mir das Buch insgesamt ziemlich gut gefallen und ich empfehle es unbedingt weiter.
>>Man verabschiedet sich nicht, wenn man nicht vorhat, sich wiederzusehen<<🥀
Und wieder ein tolles Buch von John Green. Ich liebe die Vibes, die seine Bücher ausstrahlen. Die Zitate, die Dialoge oder Gedankengänge regen einen zum Nachdenken an, sie inspirieren einen✨ Als ich mir das Buch gekauft hatte, hatte ich keine Ahnung, worum es in der Geschichte geht. Schon beim ersten Satz war ich überrascht, weil ich mir sowas nicht mal ansatzweise vorgestellt hätte. Die Angst- und Zwangsstörungen von Aza wurden gut aufgegriffen. Ich konnte mich gut hineinversetzen. Ein paar Handlungen haben mich schockiert, dennoch konnte ich ihre Beweggründe, auf Grund der Gedankengänge, verstehen👀 Die Suche nach Pickett hat das Buch für mich noch Interessanter gemacht, obwohl es mehr oder weniger eher nebensächlich war. Die Beziehung zwischen Davis und Aza war chaotisch, aber trotzdem schön. Die Freundschaft zwischen Daisy und Aza war mir manchmal etwas zu toxisch, da ich finde das Daisy nicht immer fair zu Aza war. Im Endeffekt haben die Beiden ihre Freundschaft, durch die vielen Hindernisse, nur stärker gemacht😊 Das Ende ist super gut gelungen. Das schätze ich so an John Green‘s Büchern, dass sie realistisch sind und nicht immer das Ende haben, welches man gerne hätte🫶🏻 - 4 Sterne!🌟
Ein authentisches Buch über Zwangsstörungen und deren Auswirkungen auf das Leben einer Jugendlichen. Ich bin kein großer Fan von dem Schreibstil des Autors. Jedoch hat mir die Geschichte rund um Aza gutgefallen. Ich hatte das Gefühl, dass die Geschichte mit dem Verschwinden von Davis' Vater beginnt und endet. Das fand ich etwas schade, da es für Azas Leben keine entscheidenden Momente waren. Eine wirkliche Charakterentwicklung habe ich auch nicht gesehen, bis auf die Veränderung der Freundschaft. Das Ende war meiner Meinung nach nicht passend.
Verstörend tiefsinnig, philosophisch und rhetorisch genial
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen, langsam steigender Akzeptanz von Azas Zwangsneurosen und Verständnis für ihre wirren Gedanken, eröffnete sich mir dann doch eine schöne kleine Liebesgeschichte mit ein paar Krimi-Vibes. Spannende Mischung! :)
Leider nur Okay.
Leider hat mich das Buch, entgegen der anderen John Green Bücher bisher, nicht zu 100% in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil war mir oft zu verschlungen. Die Charaktere teilweise sehr platt (z.B. Davis & Mychal). Aber es war auf jeden Fall ein sehr guter Einblick in die Themen Zwangs- und Angststörung. Die Gedanken und Zwiespälte der durchaus sympathischen Hauptfigur wurden gut rüber gebracht.
Ein Jugendbuch was jeder gelesen haben muss.
Die Geschichte ist nicht das was man erwartet. Es werden wichtige Themen angesprochen wie physische Krankheiten und Freundschaft. Die Geschichte hat mich vor allem überzeugt das es nicht das Ende war das unrealistisch ist sondern eins das genauso hätte passieren können. Große Empfehlung
10000000/5 Sternen
Ich hab John Green so sehr vermisst, ich kann es nicht in Worte fassen wie sehr ich dieses Buch liebe. Es beschreibt alles so so gut, aus Sicht einer Person mit Angststörung kann ich das sagen. Ich hoffe es kommen noch weitere. Bitte, bitte schreibt weiter! Aber bitte passt auf euch auf beim lesen! Extreme Trigger Warnung für Hyperchondie und Angststörung und Verlust der Eltern! (Kommt alles am Anfang schon, also kein Spoiler)
Ach, mal wieder so ein gutes Buch von John Green. Die innere Zerrissenheit von Aza wurde so toll dargestellt, es sind tolle Zitate enthalten und man fiebert sehr mit. " Sie sagte - mehr als einmal -, der Meteorschauer findet statt, über den Wolken, auch wenn wir ihn nicht sehen. Wen interessiert, ob sie küssen kann? Sie kann durch die Wolken sehen." - Seite 188 "Du bist gleichzeitig das Feuer und das Wasser, das es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur.Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bis auch du" - Seite 254
🧡
Dieses Buch habe ich aufgrund der Empfehlung einer Freundin gelesen und es hat mir echt wirklich gut gefallen. John Green hat mit Aza eine unglaublich verletzliche und einzigartige Protagonistin geschaffen und es war super interessant, aber vor allem auch sehr emotional zu verfolgen, welche Gedankengägne sie den ganzen Tag plagen. Ihre Ängste und Zwänge sind sehr gut beschrieben worden, denn auch wenn ich sie persönlich (Gott sei Dank) nicht nachempfinden kann, habe ich ein viel besseres Verständnis dafür bekommen. Aza tut mir einfach sehr leid. Die Storyline insgesamt war spannend und hat gut zu den einzelnen Charakteren und ihrer Dynamik untereinander gepasst. Alles in allem ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch, das einem die Augen öffnet und für mehr Verständnis sorgt!
Absolut perfekt!✨️
Dieses Buch hat mich mitgerissen und irgendwie mein Herz gebrochen. Das ist mein zweites Buch von John Green und ich muss sagen, dass mich beide Bücher einfach fertiggemacht haben. Die Protagonistin Aza hat extreme Angstzustände. Sie hat Angst, vor einer Krankheit, die C. difficile heißt. Diese Krankheit beeinflusst ihre Gedanken und ihr ganzes Leben. Man taucht in ihren Kopf ein und versteht vielleicht zum ersten Mal wie sich so ein Mensch fühlt und wie es auch ihre Liebe beeinträchtigt. Absolute Empfehlung!❤️
Bedrückend, eigen, anders als erwartet
John Green hat hier wieder ein ganz besonderes Werk erschaffen. Sein Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen und gespickt mit vielen Dialogen, was mir sehr gefällt. Anders als der Klappentext erwarten lässt, ist die Storyline um den vermissen Milliardär enorm nebensächlich, sodass das Buch nicht so viel Spannung enthält, wie vermutet. Fokus der Geschichte ist die sehr ausgeprägte Zwangsstörung der Protagonistin Aza, welche sehr eindrücklich und detailliert zur Sprache gebracht wird (und das, obwohl die Protagonistin selbst große Schwierigkeiten damit hat, passende Worte zur Beschreibung ihrer Innenwelt zu finden). Davon abgesehen geht es um Verlust, die erste Liebe, den Wert von Freundschaft. Insgesamt würde ich das Buch als interessant, authentisch und bedrückend beschreiben - sicher kein Buch für jeden. Dennoch finde ich es sehr lesenswert und bereichernd. Insbesondere im Hinblick auf die psychische Erkrankung der Protagonistin, die gar nicht so selten, aber unheimlich tabuisiert ist - wie im Buch deutlich wird, schämen sich Betroffene ungemein für ihre zwanghaften Verhaltensweisen und Gedankengänge, die für sie selbst enorm belastend und irrational sind. 4/5 ⭐️ für ein sehr authentisches Buch zum Thema Zwangsstörungen.
Habe das Buch im Rahmen eines Buchclubs gehört. Hätte es vermutlich im Laden nicht in die Hand genommen, da mir die Protagonisten einfach zu jung sind. Das habe ich auch während des Hörens gemerkt. Ich konnte mich schlecht in die Hauptprotagonistin hineinversetzen. Die Spirale ihrer Gedanken ging mir irgendwann sehr auf die Nerven. Das Ende fand ich ebenfalls nicht so gelungen und insgesamt einfach ein bisschen zu langweilig. Vielleicht war ich auch einfach schon etwas zu „alt“ für das Buch 🙈
Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken” ist anders und irgendwie trotzdem ähnlich zu den anderen Bücher, die John Green bisher geschrieben hat. Zum ersten Mal ist mir klar geworden, dass ich älter als die Protagonistin in einem Jugendbuch bin und viele Erfahrungen, Entwicklungen und Momente schon erlebt habe. Tatsächlich hat mich das geschockt und die Geschichte auch nochmals anders wahrnehmen lassen. Aza ist eine spezielle Protagonistin, ihre Zwangsstörung anstrengend mitzuverfolgen und die Geschichte rund um die Suche nach dem Miliardär soll zwar die Haupthandlung sein, aber eigentlich geht es doch mehr um den Kampf gegen die eigenen Gedanken, die erste Liebe und Freundschaft. John Green schafft es uns ein paar besondere Einblicke in Azas Gedankenwelt zu geben und die Geschichte wird, wie es sich für den Autor gehört, auch immer wieder philosophisch und regt zum Nachdenken an. Letzten Endes ist das Buch für mich jedoch mehr eine nette Unterhaltung mit einigen spannenden Momenten und einer Protagonistin, für die ich mir gewünscht habe, dass sie es schafft, aus dieser Gedankenspirale rauszukommen. Wirklich emotional berührt oder nachhaltig beeindruckt hat mich das Buch nicht, aber ich kann es für Fans von John Green trotzdem empfehlen und vergebe 3.5 von 5 Sterne für “Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken”. $ Folge Josia Jourdan auf Instagram für mehr Buchtipps: https://www.instagram.com/josiajourdan/
John Green ist einfach ein Meister in seinem Werk!
Das Buch zieht den Leser voll und ganz in den Bann. "NUR" durch das Lesen der Gedanken der Protagonistin wird man selbst unruhig und steht kurz vor einer Panik-Attacke. Aber wie heißt es so schön: Es geht weiter... und die Spirale dreht sich weiter....
Wenn man den Fluch in sich trägt, dieses Werk mit 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' zu vergleichen, wird man davon enttäuscht sein müssen. Aber ich glaube, auch anders wäre es nicht mehr als Mittelmaß gewesen. Die Grundidee war ja ganz nett, aber für mich nicht unbedingt der Rede wert, ein Buch darüber zu schreiben. Nicht in der kurzen Länge. Nicht mit so wenig Handlung. Nicht mit so unausgearbeiteten Charakteren. Es stellt sich mir die Frage, was dieser Autor sechs Jahre lang gemacht hat, wenn er nicht gerade krank war oder sonst irgendwie am Schreiben verhindert war. Denn wenn er tatsächlich, wie erzählt wird, sechs Jahre an diesem Buch geschrieben und gearbeitet hat, dann kann ich echt nicht verstehen, wie dabei nur das herauskommen konnte. Bei einem großartigen Schriftsteller wie John Green dann auch noch, wo man das noch fragwürdiger findet. Ich war wirklich enttäuscht, wobei ich auch dazu sagen muss, dass ich bereits ohne große Erwartungen an dieses Buch heranging. Ich war wertungsfrei bis zum Schluss, aber es konnte mich nicht erreichen und ich frage mich, wie ein Autor zwei so grundlegend verschiedene Bücher schreiben kann - grundlegend verschieden in der Qualität, denn der Schreibstil war durchaus wieder zu erkennen, genauso wie die philosophischen Andeutungen und Gedanken, dieses Tiefgründige in seinen Texten. Aber das hat leider nicht gereicht. Ich werde mich wohl oder übel an keinen der Charaktere erinnern und an die Handlung schon gar nicht. Das einzige, was wirklich gelungen war, waren Azas Zwangsgedanken bzw. Gedankenspiralen, die Krankheit, mit der sie leben muss. Da ich selbst unter solchen Dingen leide, kann ich sagen, John Green hat es perfekt in Worte gekleidet und für den Leser, der so was nicht kennt, dargestellt. Leider gab die Geschichte drumherum längst nicht so viel her.
Leider nur okay
Die Handlung in der ersten Hälfte des Buches kommt meiner Meinung nach nur sehr langsam in Schwung und hat mich daher auch nur mäßig unterhalten. Mir hat sehr lange die Verbindung zwischen Azas Gedankenkarussell und dem Verschwinden von Davis’ Vater gefehlt. Aza Holmes war für mich der größte Lichtblick in der Geschichte. Sie ist aufgrund ihrer Art, ihren Neurosen und ihrer Paranoia zwar sehr gewöhnungsbedürftig und gerade eine Freundschaft mit ihr gestaltet sich mehr als schwierig, wenn man ihrer besten Freundin Glauben schenken darf. Allerdings schildert John Green Azas Gedanken und ihre Gedankenspirale so ausführlich und glaubwürdig, dass mich ihre Figur und die Ausführung dessen mit jeder Seite mehr fasziniert hat. Vieles von dem, was Aza denkt und fühlt, ist für den psychisch gesunden Menschen wohl kaum nachzuvollziehen, aber der Autor schafft es, einen Einblick in diese Welt zu geben – was manchmal sehr erschreckend, bedrückend und schockierend ist. Ohne Frage, ein sehr intensives Buch über ein wichtiges Thema, das immer wieder zum Nachdenken anregt und innehalten lässt. Doch mir fehlte es hier an Handlung, die das Geschehen spannender gemacht hätte.
Alles in allem, war das Buch nicht schlecht aber auch nicht überragend. Nach «Das Schicksal ist ein mieser Verräter» war es schon beinahe etwas enttäuschend. Ich würde das Buch eigentlich jedem empfehlen, der sich ein bisschen mehr mit einer psychischen Krankheit auseinandersetzen möchte. Eine solche Krankheit ist für den Betroffenen aber auch das Umfeld nie leicht. Vielleicht kann man durch das Buch die betroffenen Personen besser verstehen.
Der Schreibstil an sich ist gut und leicht zu lesen, weshalb man nur so durch die Seiten fliegt. Trotzdem mangelte es, meiner Meinung nach, komplett an der Handlung und am nichtvorhandenen Spannungsbogen. Durch den Klappentext habe ich eine spannende Suche nach dem Milliardär erwartet und ich habe auch erwartet, dass Aza sich weiterentwickelt… Aber leider entsprach das Buch nicht ganz meiner Vorstellung. Aza ist ein schwieriger Charakter und, durch ihre eigenen Probleme, sehr Ich-Bezogen. Es hat mich tatsächlich überrascht, dass sie im Grunde keine Ahnung von den Menschen in ihrem Umfeld hat und dass sie sich auch Null für sie zu interessieren scheint. Das war schon mal das erste, womit ich nicht warm werden konnte. Zudem wurde das Mädchen einzig auf ihre psychische Krankheit reduziert und ansonsten erfährt man eigentlich kaum etwas über sie. Letzteres gilt jedoch für beinahe jeden Charakter in diesem Buch, denn allesamt bleiben sie blass und eindimensional. Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, zumal es auch um ein wichtiges Thema geht. Ich hätte mir erhofft, dass eine Wandlung bei Aza stattfindet und sie ihre Ängste ein stückweit in den Griff bekommt. Stattdessen handelt Aza ziemlich widersprüchlich. Ich meine, sie dreht total durch, weil Flusswasser in ihre Wunde kommt aber sie hat überhaupt kein Problem durch ein Abflussrohr zu laufen, wo es auch haufenweise Ratten gibt. Das ergibt für mich keinen Sinn. Klar, mir ist durchaus bewusst, dass eine solche Krankheit keinen Regeln folgt aber trotzdem… Ich bin weder Psychologin noch Ärztin und mit psychischen Krankheiten und Zwangsstörungen kenne ich mich kaum aus. Umso spannender war es (das hört sich jetzt doch ein wenig falsch an), einmal in den Kopf eines Betroffenen zu blicken. Man konnte wirklich ihre Gedankenspirale nachvollziehen und man fand sich als Leser mittendrin. Ich habe Azas Verzweiflung gespürt und man hat bemerkt, dass sie ihrer Zwangsstörung eigentlich nicht Folge leisten will aber nicht anders kann. Die Handlung an sich dümpelte eigentlich die ganze Zeit nur so vor sich hin. Vieles geschah eher zufällig und eine Suche nach dem Milliardär hat auch nicht wirklich stattgefunden. Die seichte Lovestory war nur dazu da, um mehr Drama einzubauen und Azas Phobie gegen allerlei Bakterien weiter anzustacheln.
💭💓 Überraschend mitreißend.
"Schmerzen – physische oder psychische – stellen uns unter anderem vor die Herausforderung, dass wir sie eigentlich nur durch Metaphern ausdrücken können. Schmerz lässt sich sprachlich nicht erfassen wie ein Tisch oder andere Gegenstände. In gewisser Weise ist Schmerz das Gegenteil von Sprache." Aza ist verliebt und hat eine Zwangsstörung. Während die erste Liebe für die meisten Teenager erst einmal wahnsinnig schön ist, wird die Protagonistin vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. Denn körperliche Nähe fällt ihr schwer und Küssen erst recht. John Green schildert auf sehr einfühlsame Art die Ängste des jungen Mädchens und den Umgang ihres Freundes Davis damit, der wiederum ganz eigene harte Kämpfe auszutragen hat. Ein Buch, bei dem man von vornherein weiß, dass es kaum ein einfaches Happy End geben wird – aber dennoch mit tröstlichem Ende. Mich hat "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken" sehr berührt, obwohl es ein Jugendbuch ist und die Lebenswelt der Protagonisten 20 Jahre hinter mir liegt. 😉

Tatsächlich war ich anfangs ziemlich hin und her gerissen wie ich dieses Buch finden soll. Prinzipiell hat mir irgendwie der rote Faden gefehlt und größtenteils hab ich das Buch als merkwürdig empfunden. Daher einen Stern Abzug. Nichts desto trotz war der Schreibstil großartig und auch die Gedankengänge vom Autor fand ich bemerkenswert und super interessant. Viele Stellen im Buch haben mein Herz tief berührt. Allgemein ging mir die ganze Geschichte sehr nahe und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Von John Green hatte ich bisher nur „Looking for Alaska“ gelesen, was mir wirklich gut gefallen hatte. Alaska war eine sehr starke Protagonistin, schillernd, vielseitig, auf ihre eigene Art gefährlich. Solche Charaktere sucht man vergeblich in „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“. Daisy ist eine aufgedrehte Teenagerin, die in ihrer Freizeit außer Jungs und Fanfiction kaum etwas anderes kennt. Irgendwann beschwert sie sich bei Aza, dass diese über ihr Leben nichts weiß, aber das tun wir als Leser auch nicht. Wir erfahren *nichts* über ihre Hintergründe oder Daisys Innenleben. Dafür bekommen wir einen sehr starken Einblick in die Gefühlswelt der Protagonistin Aza. Aza lebt mit einer Zwangsneurose und Angststörungen und gerät immer wieder in eine Gedankenspirale, die sie daran hindert, ein normales Teenagerleben zu leben. So zumindest behauptet es Green. Allerdings ist Azas Angst zu Beginn des Buches nur immer mal wieder am Rande ein Thema. Hier konzentriert sich die Geschichte eher um den verschwundenen Milliardär und die detektivischen Bemühungen der Mädchen. Erst im letzten Teil drehen sich die Verhältnisse, das Verschwinden gerät in den Hintergrund, dafür verstärken sich Azas Probleme. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt „Wieso? Was will John Green hier sagen oder bezwecken?“ Ich denke nicht, dass er Teenager mit Verwaltungsproblemen über diese Story ansprechen oder helfen möchte. Aza hat keinen besonders guten Draht zu ihrer Therapeutin und weigert sich immer wieder, ihre Medikamente zu nehmen. Kein gutes Vorbild für Betroffene. Außerdem wird ihre Angst bis zum „Showdown“ eher wie ein „Tick“ oder eine „Macke“ beschrieben. Ängste sind aber sehr viel lebensbestimmender. Ich habe selbst als Teenager und Studentin unter Panikattacken (allerdings ohne Zwangsneurose) gelitten. Ich habe mich eingeigelt und irgendwann fast komplett von der Außenwelt abgeschottet. Ich war kaum noch in der Lage, normal zu funktionieren. Ich befand mich dauerhaft „am Ende der Spirale“ (und hab mich am Ende selbst daraus befreit, was ich aber auch niemandem empfehlen würde, weil es langwierig ist). Ängste sind bedrohlicher, viel bedrohlicher als das, was Aza hier erlebt. Ich hatte das Gefühl, dass Green vielmehr diese Angststörung für philosophische Betrachtungen über das Leben insgesamt benutzte. Dieses Buch steckt voller philosophischer Fragmente, die einfach so in den Raum hineingeworfen werden. Platitüden, abgegriffene Ideen, nicht nachvollziehbare Ansichten ohne Erklärungen – und das alles spielt sich in den Köpfen zweier Heranwachsender ab. Ja sicher… Ich konnte mit „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ so gar nichts anfangen. Körperlose Figuren als Instrumente entrückter Gedankenspiele, eine Detektivgeschichte, die keine ist, kein interessantes Setting, zusammenhangsloser Plot.Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.
Einfach und schnell lesbar
Ich hab dieses Buch sehr gerne (zum zweiten Mal) gelesen. Leider mochte ich Daisy nicht so richtig, bzw. bin ich mit ihrem Charakter nicht so richtig warm geworden. Außerdem ist es mir schwergefallen Empathie für die ständigen Zwangsgedanken zu entwickeln. Ich mochte den Schreibstil aber sehr gerne und die Gedanken, die das ganze irgendwie tiefgründig machen. Dazu gehört zum einen die Metapher im Riesenrad zu fahren, ohne das Riesenrad zu erwähnen. Zum anderen mochte ich den Gedanken, dass es wichtiger ist den gleichen Himmel zu sehen, statt sich in die Augen zu schauen. Ich mochte auch die realistischen Beziehungen, die irgendwie nicht so richtig funktioniert haben. Und das Buch hatte eine gewisse Spannung, durch die Suche nach dem Milliardär, der irgendwie kriminell war aber trotzdem noch ein Vater.
So sehr ich John Green und seinen grandiosen Schreibstil mag, so sehr hat mir dieses Buch leider nicht gefallen. Ich wollte es so gerne mögen, aber leider nein. Es ist an sich toll, dass Green eine Protagonistin wählt, deren Alltag von Angst- und Zwangsgedanken dominiert wird. Die Beschreibungen ihrer Gedankenspiralen wurden realistisch dargestellt und konnten glaubhaft vermitteln wie sehr die eigene Lebensqualität durch die Erkrankung beeinträchtigt wird. Bloß konnte ich das Wort „C. difficile“ irgendwann nicht mehr lesen. Leider ist Aza Holmes für mich menschlich einfach so unsympathisch gewesen, dass ich ihr egoistisches Verhalten Anderen gegenüber stellenweise absolut nicht nachvollziehen konnte. Die anderen Charaktere wie Davis und Daisy blieben in meinen Augen sehr flach und eindimensional. Die Suche nach dem verschwundenen Millionär, von der ich dem Klappentext nach angenommen hatte, dass es sich um die Haupthandlung des Buches handelt, tritt nach dem Anfang immer mehr in den Hintergrund, wird dann stellenweise am Rande mal wieder thematisiert, während Azas Erkrankung immer weiter in den Vordergrund rückt. Das Ende hat mich leider auch enttäuscht.
Man verabschiedet sich nicht, wenn man nicht vorhat sich wiederzusehen.
Gleich zum Anfang: Ich finde man kann dieses Buch nicht mit „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ vergleichen und irgendwie wird es den anderen Büchern auch nicht gerecht, weil vielleicht hat man dann einen falschen Anspruch. Ich mochte dieses Buch nämlich wirklich gern: Aza hat eine Angststörung und sie verhält sich nicht wie man es von Protagonist*innen , ich sag mal, gewohnt ist. Man wird nicht richtig warm mit ihr und kann vielen eben null nachvollziehen. Weil viele von uns ihren Leidensdruck nicht verstehen. Ich finde John Green hat ein eindrucksvolles Bild dieser Erkrankung gezeigt. Und ich mochte Aza total und es ist wirklich eine tolle und traurige Geschichte rund um ihre Beziehungen und ihren Alltag. Sicher nicht mein letztes Buch von ihm. Ein Zitat zum Abschluss, wenn auch nicht von John Green und trotzdem passend in diesem Buch zu finden: „In drei Worten kann ich alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter.“ Robert Frost

„Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ handelt von der 16-jährigen Aza, die trotz lähmender Zwangsgedanken versucht, Freundschaft, Liebe und ein mysteriöses Verschwinden in ihrem Leben zu bewältigen.
Der Roman erzählt die Geschichte der 16-jährigen Aza Holmes, die mit schweren Zwangsgedanken und Angststörungen lebt. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Daisy versucht sie, das Verschwinden eines milliardenschweren Unternehmers aufzuklären. Dabei begegnet Aza dessen Sohn Davis wieder, den sie aus ihrer Kindheit kennt. Während sich zwischen den beiden eine zarte Beziehung entwickelt, kämpft Aza immer stärker mit ihren inneren „Gedankenspiralen“, die ihr Leben bestimmen. Das Buch zeigt einfühlsam, wie es ist, mit psychischen Krankheiten zu leben, und erzählt gleichzeitig eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Liebe und Selbstfindung.

I read this book because it was really hyped on Bookstagram. The first book I read written by John Green was “Looking for Alaska” (in school) and it was really good (especially for a school book 😉) so I had really high expectations when reading “Turtles all the way down”. Probably these expectations where too high because of all those good reviews and my previous experience with one of John Greens books. All in all Turtles all the way down was a good book with a good storyline, but it just couldn’t meet my expectations.
,,Ich kann mit drei Worten alles zusammenfassen, was ich über das Leben gelernt habe: Es geht weiter.“ - Robert Frost
Ein Buch über Freundschaft, erste Liebe, Zwangsstörung und dem Tot. Wie immer hat John Green mich mit seinen Worten verzaubert. Er kann so gut mit Worten und Metaphern umgehen. „Du bist gleichzeitig Feuer und das Wasser, was es löscht. Du bist der Erzähler, der Held und die Nebenfigur. Du bist der Autor und die Geschichte. Du bist jemandes Irgendwas, aber du bist auch Du.“


























































