Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen:
»Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.
Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch.
Durchgehend vierfarbig, mit Illustrationen von Root Leeb.
Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört, bevor ich es dann endlich mal selbst gelesen hab. Ich wurde dann doch ein wenig enttäuscht. Dafür wie hoch das Buch gelobt wurde, fand ich es etwas „normal“. Was ich damit meine ist: es war nichts weltbewegendes. Jaa, einige der Kapitel und Gleichnisse haben zum nachdenken und hinterfragen angeregt und das Buch hat generell wie ich finde eine schöne Message. Trotzdem hat es sich zwischendurch doch sehr nach TikTok Pseudo Philosophen Reels angehört. Das ist ja an sich nichts schlimmes, aber ich hatte etwas mehr erwartet. Die Gestaltung mit den Bildern zwischendurch fand ich sehr schön. :))
— 2,5 Sterne —
11 hours ago
2.5
ich weiß ja nicht…
Ich hatte schon viel von diesem Buch gehört, bevor ich es dann endlich mal selbst gelesen hab. Ich wurde dann doch ein wenig enttäuscht. Dafür wie hoch das Buch gelobt wurde, fand ich es etwas „normal“. Was ich damit meine ist: es war nichts weltbewegendes. Jaa, einige der Kapitel und Gleichnisse haben zum nachdenken und hinterfragen angeregt und das Buch hat generell wie ich finde eine schöne Message. Trotzdem hat es sich zwischendurch doch sehr nach TikTok Pseudo Philosophen Reels angehört. Das ist ja an sich nichts schlimmes, aber ich hatte etwas mehr erwartet. Die Gestaltung mit den Bildern zwischendurch fand ich sehr schön. :))
— 2,5 Sterne —
Hochproblematisches Kinderbuch über eine kapitalistische Sekte, getränkt in neoliberaler Propaganda
Es wäre recht einfach, dieses Buch kurz und schmerzlos abzuhandeln; es handelt sich um ein Buch mit autobiographischen Antlitz, der Autor selbst ist der Erzähler. Er trifft durch reine Willkür auf ein Café, während er eigentlich auf den Weg in den Urlaub ist, welches offensichtlich von einer Sekte geführt wird. Diese Betreiber weihen ihn ein ihre abrisskalenderähnlichen Philosophien ein, welche gepaart mit der Ausdrucksweise des Autors an die alkoholisierten philosophischen Ergüsse eines Franz-Joseph Wagners aus der Bild-Zeitung erinnern.
Doch ich möchte mich gerne etwas mehr erklären. Der Erzähler ist schlapp von seinem stressigen Leben und sucht sich eine Auszeit in Form von Urlaub. Auf dem Weg dorthin kehrt er in ein Café ein, welches auf seiner Karte Fragen bezüglich des Lebenssinnes aufwirft. Der ganze Rest des Buches ist nun gefüttert mit Belanglosigkeiten und Geschichten, welche den Protagonisten zu solch bahnbrechenden Erkenntnissen wie etwa „man sollte tun, worauf man Lust hat“ oder „jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ bringen. Hierbei ist anzumerken, dass der Erzähler durch seinen Stil den Eindruck weckt, er sei schwer vom Begriff. Ständig wird sich wiederholt und doppelt und dreifach nachgefragt, sodass der Leser den Eindruck bekommt, der Erzähler sei ein Moderator einer Kindersendung à la „Willi will’s wissen“. Dazu wirken die Charaktere des Buches unsagbar unmenschlich, was aufgrund der Tatsache, dass sich diese Charaktere über den Sinn der menschlichen Existenz unterhalten, eine ganz besondere Art von Ironie kreiert.
Die wahre Problematik des Buches besteht aber darin, dass hier Leser mit verborgener Kapitalismus-Propaganda konfrontiert werden. So bekommen wir von einem Wohlhabenden Charakter erklärt, dass der wahre Schlüssel zum Glück darin läge, zufrieden mit dem was man hat zu sein, alles hübsch anekdotisch in einer Geschichte verpackt. Da hierbei aber nie wirklich die Frage nach dem Geld aufkommt, bekommt man mehr und mehr das Gefühl, dass man hier versucht, arbeitende Menschen auf Akzeptanz ihres traurigen Daseins im unfairen kapitalistischen System zu konditionieren. Dies wird weiter vertieft, wenn uns erläutert wird, dass die Unzufriedenheit vieler Menschen ihre Ursprünge nicht etwa in einem ungerechten System- sondern in der Manipulation durch Werbung findet, was zwar prinzipiell nicht falsch ist, aber viel zu kurz greift. Wir bekommen weiter erklärt, dass wir nur unglücklich sind, weil wir Dinge tun, weil wir es müssen und nicht weil wir es wollen. So sollen wir doch einfach das tun, was wir möchten, statt in Jobs zu schuften, die uns eigentlich nicht erfüllen. Dass die meisten Menschen nicht das Privileg haben, ihren wahren beruflichen Erfüllungen nachzugehen, weil sie Geld zum Überleben brauchen, wird völlig außer Acht gelassen und abgetan mit „ach, das Geld wird schon automatisch kommen“. Das die Welt im Kapitalismus nicht so funktioniert, sollte jedem klar sein. All das kriegen wir von verschiedenen Charakteren in diesem besagten Café serviert, die sektenartig versuchen, den Protagonisten mit ihrer Denkweise zu indoktrinieren - mit Erfolg.
Der Fakt, dass dieses Buch dazu ein Bestseller ist, macht all das noch viel schlimmer, da diese Denkweisen offensichtlich auf Anklang stoßen.
Es gibt allerdings auch etwas positives zu verlauten: Das „Buch“ ist nur knapp über 100 Seiten lang, sodass man nur wenig Lebenszeit daran verschwendet. Das perfide daran ist bloß, dass man für diese verschwendete Lebenszeit 9€ entlohnen darf, was die gesamte Lese-Erfahrung umso ironischer macht.
Apr 21, 2024
0.5
Hochproblematisches Kinderbuch über eine kapitalistische Sekte, getränkt in neoliberaler Propaganda
Es wäre recht einfach, dieses Buch kurz und schmerzlos abzuhandeln; es handelt sich um ein Buch mit autobiographischen Antlitz, der Autor selbst ist der Erzähler. Er trifft durch reine Willkür auf ein Café, während er eigentlich auf den Weg in den Urlaub ist, welches offensichtlich von einer Sekte geführt wird. Diese Betreiber weihen ihn ein ihre abrisskalenderähnlichen Philosophien ein, welche gepaart mit der Ausdrucksweise des Autors an die alkoholisierten philosophischen Ergüsse eines Franz-Joseph Wagners aus der Bild-Zeitung erinnern.
Doch ich möchte mich gerne etwas mehr erklären. Der Erzähler ist schlapp von seinem stressigen Leben und sucht sich eine Auszeit in Form von Urlaub. Auf dem Weg dorthin kehrt er in ein Café ein, welches auf seiner Karte Fragen bezüglich des Lebenssinnes aufwirft. Der ganze Rest des Buches ist nun gefüttert mit Belanglosigkeiten und Geschichten, welche den Protagonisten zu solch bahnbrechenden Erkenntnissen wie etwa „man sollte tun, worauf man Lust hat“ oder „jeder ist seines eigenen Glückes Schmied“ bringen. Hierbei ist anzumerken, dass der Erzähler durch seinen Stil den Eindruck weckt, er sei schwer vom Begriff. Ständig wird sich wiederholt und doppelt und dreifach nachgefragt, sodass der Leser den Eindruck bekommt, der Erzähler sei ein Moderator einer Kindersendung à la „Willi will’s wissen“. Dazu wirken die Charaktere des Buches unsagbar unmenschlich, was aufgrund der Tatsache, dass sich diese Charaktere über den Sinn der menschlichen Existenz unterhalten, eine ganz besondere Art von Ironie kreiert.
Die wahre Problematik des Buches besteht aber darin, dass hier Leser mit verborgener Kapitalismus-Propaganda konfrontiert werden. So bekommen wir von einem Wohlhabenden Charakter erklärt, dass der wahre Schlüssel zum Glück darin läge, zufrieden mit dem was man hat zu sein, alles hübsch anekdotisch in einer Geschichte verpackt. Da hierbei aber nie wirklich die Frage nach dem Geld aufkommt, bekommt man mehr und mehr das Gefühl, dass man hier versucht, arbeitende Menschen auf Akzeptanz ihres traurigen Daseins im unfairen kapitalistischen System zu konditionieren. Dies wird weiter vertieft, wenn uns erläutert wird, dass die Unzufriedenheit vieler Menschen ihre Ursprünge nicht etwa in einem ungerechten System- sondern in der Manipulation durch Werbung findet, was zwar prinzipiell nicht falsch ist, aber viel zu kurz greift. Wir bekommen weiter erklärt, dass wir nur unglücklich sind, weil wir Dinge tun, weil wir es müssen und nicht weil wir es wollen. So sollen wir doch einfach das tun, was wir möchten, statt in Jobs zu schuften, die uns eigentlich nicht erfüllen. Dass die meisten Menschen nicht das Privileg haben, ihren wahren beruflichen Erfüllungen nachzugehen, weil sie Geld zum Überleben brauchen, wird völlig außer Acht gelassen und abgetan mit „ach, das Geld wird schon automatisch kommen“. Das die Welt im Kapitalismus nicht so funktioniert, sollte jedem klar sein. All das kriegen wir von verschiedenen Charakteren in diesem besagten Café serviert, die sektenartig versuchen, den Protagonisten mit ihrer Denkweise zu indoktrinieren - mit Erfolg.
Der Fakt, dass dieses Buch dazu ein Bestseller ist, macht all das noch viel schlimmer, da diese Denkweisen offensichtlich auf Anklang stoßen.
Es gibt allerdings auch etwas positives zu verlauten: Das „Buch“ ist nur knapp über 100 Seiten lang, sodass man nur wenig Lebenszeit daran verschwendet. Das perfide daran ist bloß, dass man für diese verschwendete Lebenszeit 9€ entlohnen darf, was die gesamte Lese-Erfahrung umso ironischer macht.
Ganz nette Lektüre für zwischendurch, mehr aber auch nicht…
Ich habe das Buch als Hörbuch für zwischendurch gehört. Meiner Meinung nach reicht das auch vollkommen aus. Es war jetzt nichts wirklich Weltbewegendes, was ich dazu lernen konnte.
Die Geschichte an sich ist wirklich ganz nett verpackt und man kommt auch gut mit, falls man mal für ein paar Minuten nicht ganz so aufmerksam zugehört hat. 🤓🙈
Positiv ist definitiv, dass das Buch nur ein kleiner Schmankerl ist, den man wirklich kurz mal zwischendurch konsumieren kann.
Apr 29, 2025
3.0
Ganz nette Lektüre für zwischendurch, mehr aber auch nicht…
Ich habe das Buch als Hörbuch für zwischendurch gehört. Meiner Meinung nach reicht das auch vollkommen aus. Es war jetzt nichts wirklich Weltbewegendes, was ich dazu lernen konnte.
Die Geschichte an sich ist wirklich ganz nett verpackt und man kommt auch gut mit, falls man mal für ein paar Minuten nicht ganz so aufmerksam zugehört hat. 🤓🙈
Positiv ist definitiv, dass das Buch nur ein kleiner Schmankerl ist, den man wirklich kurz mal zwischendurch konsumieren kann.
Apr 29, 2025
3 of 950 reviews
Author
About John Strelecky
John Strelecky ist der Nr. 1-Bestseller-Autor vieler inspirierender Bücher, darunter ›Das Café am Rande der Welt‹, ›Wiedersehen im Café am Rande der Welt‹, ›Auszeit im Café am Rande der Welt‹, ›Überraschung im Café am Rande der Welt‹, ›The Big Five for Life‹, ›Das Leben gestalten mit den Big Five for Life‹, ›Safari des Lebens‹, ›Was ich gelernt habe,‹ ›Zeit für Fragen im Café am Rande der Welt‹ und viele mehr. Seine Werke wurden in fünfundvierzig Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 12 Millionen Mal verkauft. Nach einem lebensverändernden Ereignis mit dreiunddreißig Jahren wurde John dazu inspiriert, sich hinzusetzen und die Geschichte vom ›Café am Rande der Welt‹, seinem ersten Buch, zu erzählen. Innerhalb eines Jahres nach Erscheinen hatte sich das Buch durch die Mundpropaganda der Leser auf dem gesamten Erdball verbreitet und inspiriert seitdem Menschen auf allen Kontinenten, einschließlich der Antarktis. Durch seine Schriften und Auftritte im Fernsehen und Radio haben Johns Botschaften Millionen von Menschen dazu ermuntert, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Er wurde neben Oprah Winfrey, Tony Robbins und Deepak Chopra als einer der hundert inspirierendsten Vordenker auf dem Gebiet der Führung und persönlichen Entwicklung ausgezeichnet. All dies berührt und verblüfft ihn nach wie vor. Wenn er nicht gerade schreibt oder Vorträge hält, verbringt John viel Zeit damit, mit seiner Familie die Welt zu bereisen. Er hat ausgedehnte Reisen nach Afrika, ins Amazonasbecken, auf die Yucatan-Halbinsel, nach Südamerika, Südostasien, Europa und China unternommen.