Margos Spuren
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Description
Eine große Liebesgeschichte und eine brillante Road-Novel
Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.
Ausgezeichnet mit der Corine 2010
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 (Jugendjury)
Book Information
Author Description
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt ›Eine wie Alaska‹ Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane ›Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)‹ und ›Margos Spuren‹, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman ›Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken‹ und zuletzt die Essaysammlung ›Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?› Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.
Posts
Wirklich besser als gedacht!🥰
Margo und Quentin Kindheitsfreunde Erste Liebe Und viele Rätsel Also dieses Buch war eine Schullektüre und dadurch wirklich besser als erwartet. Es hat wirklich immer Spaß gemacht zu lesen und war zwischendurch schon auch echt spannend und interessant. Ich fande es dann Richtung Schluss hin, etwas sehr lange, und das richtige Ende im Gegensatz etwas zu kurz. Nichtsdestotrotz mag ich die Moral und den Hintergedanken von diesem Buch und ist war wirklich sehr ansprechend als Schullektüre!💕

Ein berührender Roman über Sehnsucht, Selbstfindung und die Frage, wie gut wir andere Menschen – und uns selbst – wirklich kennen. Für alle, die Coming-of-Age-Geschichten lieben, ein klares Muss.
Lange stand das Buch auf meiner Liste – jetzt habe ich es endlich gelesen, und ich bereue nicht, gewartet zu haben. Margos Spuren ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die gekonnt zwischen Leichtigkeit und Nachdenklichkeit pendelt. John Green erzählt von Quentin, seiner geheimnisvollen Nachbarin Margo und einer Suche, die viel mehr offenbart als nur das Verschwinden eines Mädchens. Die Themen sind universell und treffen ins Herz: erste Liebe, Verrat, Mobbing, Freundschaft und die Sehnsucht nach einem Platz im Leben. Besonders stark fand ich, wie Green zeigt, dass wir uns oft in Projektionen von Menschen verlieben – in unsere Vorstellungen, nicht in die echte Person. Gleichzeitig feiert er die Bedeutung von Freundschaft fürs Leben und die manchmal unbequemen Schritte ins Erwachsenwerden. Der Schreibstil ist typisch John Green: humorvoll, leicht ironisch und doch voller Tiefe. Manche Passagen wirken etwas in die Länge gezogen, und nicht jede Figur entfaltet sich so, wie ich es mir gewünscht hätte – deshalb vergebe ich „nur“ vier statt fünf Sterne. Aber: Die Mischung aus Roadmovie, Highschool-Drama und leiser Philosophie macht das Buch absolut lesenswert.
3,5 ⭐️ „I‘ve never seen her eyes dead like that (…).“ „What a treacherous thing it is to believe that a person is more than a person.“ „I was made of paper.“ „You‘re pretty something.“
Oookayyyy… Ich musste das Buch für die Schule lesen und ich bin ehrlich, ich war überrascht, weil das Buch absolut keine typische Schullektüre ist, wie ich finde. „Trotzdem“ hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es hatte seine witzigen Momente, aber auch seine tiefgründigen, wo man auch selber ins Nachdenken gekommen ist. Leider wurde ich mit Margo nie richtig warm, sie ist mir einfach zu egoistisch und zu unsympathisch. Q dagegen ist ganz nett, aber er war mir zu obssessed mit Margo und konnte sie gar nicht mehr als Mensch sehen, sondern nur als etwas Übernatürliches… Qs Freunde (auch Lacey) sind einfach die Besten und die waren mir direkt sympathisch, bis auf die Momente, in denen Frauen sexualisiert wurden… wtf wieso?? Klar, es sind Teenager Jungs und so, aber am Ende sind sie fiktiv und wurden von einem erwachsenen Mann erfunden… Ich hoffe, meine Punkte kamen rüber. -> Idee war gut, Ausarbeitung war gut, Charakter naja Kein Lesemuss, aber es ist ganz nett, wenn man z.B. über das Leben nachdenken möchte.
Hat sich gelohnt zu lesen :)
1:1 wie die Verfilmung, nur gegen Ende gibt es glaube unterschiede. Es hat einen schönen lesefluss, witzige Sprüche und stellenweise ist es mit Metaphern gespickt die zum nachdenken anregen. Ein etwas abgeändertes Zitat aus dem Buch welches mir besonders gefallen hat, weil es so gut zu mir passt :) "Ich bin ein großer Verfechter der spontanen Groß- und Kleinschreibung. Die gängigen Regeln der Groß- und Kleinschreibung sind unfair den kleinen Worten gegenüber."
Der Plot: Margo, schöne, aber abgedrehte und impulsive, gerade 18-jährige Schülerin verdreht nicht nur Quentin den Kopf, ihm aber besonders. Sie erwählt ihn zum Komplizen eines so ausgeklügelten wie verrückten nächtlichen Rachfeldzugs. Danach verschwindet sie plötzlich, aber nicht spurlos. Sie stellt ihm Rätsel, die im zweiten Teil des Buchs ausgewalzt werden und Quentin und seine Kumpel zu intensiven Recherchen veranlassen. Mag sein, dass ich die "tiefen Hintergedanken", die andere Rezensenten in dem Buch erkannt haben wollen, nicht verstanden habe, aber ich habe mich bis dahin immer wieder gefragt: Was soll das eigentlich alles? Was bringt mir das? Spannung jedenfalls nicht! Zitat aus der Mitte des Buchs: "Es war langweilig." - Genau! Zu allem Überfluss wird es dann auch noch widerlich, wenn aus Anlass des Schulballs seitenweise gesoffen und gekotzt wird. Der dritte Teil ist dann das Roadmovie - ähnlich spannend wie eine knapp 2.000-km-Autofahrt durch die USA. Ich habe etwas auf das Lesetempo gedrückt, um das Ende zu erleben ...
3,5 ⭐️ Zwischen Zeilen und Sehnsucht – warum Margos Spuren mich zum Nachdenken, aber nicht zum Mitfühlen gebracht hat
Margos Spuren ist definitiv kein leichtes Young-Adult-Buch – trotz humorvoller Szenen und eines jugendlichen Settings. John Green schafft es, mit seinem tiefgründigen Schreibstil viele Gedanken zwischen den Zeilen zu verstecken, die einem erst beim genauen Hinsehen bewusst werden. Das fand ich beeindruckend, aber auch anstrengend, weshalb ich deutlich länger für das Buch gebraucht habe als sonst. Was mich gestört hat: Die emotionale Tiefe hat mir gefehlt – vor allem am Ende, das mich nicht wirklich zufrieden zurückgelassen hat. Und wie schon bei Eine wie Alaska bleibt für mich ein Muster bestehen, das ich etwas seltsam finde: Ein Junge ist vollkommen besessen von einem Mädchen, ohne dass wirklich eine intensive Verbindung zwischen ihnen besteht. Diese Dynamik hat sich für mich nicht ganz erschlossen. Trotzdem: Wer gerne reflektiert, sich in Gedanken verliert und zwischen den Zeilen liest, wird hier definitiv fündig. Nur eben kein Highlight für mich.
Ich weiß nicht, warum, aber es fällt mir etwas schwer, die richtige Worte für dieses Buch zu finden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte. Auch die Charaktere habe mir gefallen, da sie alle sehr unterschiedlich sind. Quentin war mir sympathisch und ich konnte ihn in den meisten Situationen gut verstehen. Ich hatte das Gefühl, mit ihm zusammen immer mehr über Margo, aber auch über sich selbst zu erfahren, was sehr schön war. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Margo mag, oder nicht. Manchmal war sie mir unsympathisch, aber ich konnte trotzdem irgendwie immer verstehen, warum sie Dinge getan hat (bzw. ich konnte am Ende alles nachvollziehen). Sie ist in jedem Fall eine einzigartige Protagonistin! Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen, während der Mittelteil sich an manchen Stellen leider etwas zog bzw. ich das Gefühl hatte, dass man in der Geschichte auf der Stelle getreten ist. Das Ende war aber wieder sehr gut! Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, und ich denke, dass ich viel daraus mitnehmen kann.

Margo als das erste Pick me Girl 🫡
Ehrlich gesagt habe ich John Greens Bücher vor so 10 Jahren geliebt. Und genau aus dieser Zeit stammte auch der Kauf von Margos Spuren. Vielleicht bin ich jetzt einfach nicht mehr die Zielgruppe des Buches, aber leider konnten mich das Buch, die Handlung und die Charaktere gar nicht überzeugen. Es gab paar coole/ witzige Stellen und auch ein paar interessante Metaphern, jedoch hat sich das Buch größtenteils gezogen. Vor allem gegen Ende wurde das Tempo eher langsamer und hat die Spannung immer mehr rausgenommen. Auch die Charaktere waren typisch 2013 YA. Von mir daher nur 2 Sterne 🥺
📍🗺🧭 Margos Spuren 🧭🗺📍 Dieses Buch hat mich zum Nachdenken über meiner Selbst, Andere und Zwischenmenschliche Beziehungen sowie die gegenseitige Wahrnehmung gebracht. 💫 Es ist vielleicht nicht das beste das John Green je geschrieben hat, jedoch hat es mich trotzdem positiv beeinflusst. Wichtig zu wissen, ist das Bücher dieses Autors generell nicht wirklich schnelllesend sind, sondern eher, wie ich finde, moderne Klassiker für Jugendliche, die man bedacht lesen sollte. 📍🗺🧭 Margos Spuren 🧭🗺📍
John Green ist für mich eine Art “Schreib-Gott”. Egal welches Buch ich von ihm lese, es berührt mich. Margo ist ein Mädchen, so wild wie ein Wirbelsturm. Sie ist faszinierend und geheimnisvoll. Die ganze Geschichte ist eine grosse Suche nach ihr. Quentin, der mir von Anfang an sympathisch war, fängt an sie zu suchen und man lässt sich mit ihm auf diese Suche ein, lernt mit ihm immer mehr über Margo und ihre Eigenarten kennen und fängt selbst an sie zu mögen. Es gab stellen, da konnte ich nicht weiterlesen, da ich mich erstmals vom lachen erholen musste. "Mein Herz klopft wie wild." - "Daran merkst du, dass du dich gut amüsierst." Ein weiteres Meisterwerk von John Green. Ich lege es euch sehr ans Herz!
Wirklich tolle Handlung, leider an manchen Stellen aber nicht sonderlich spannend.
Die gesamt Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen, jedoch konnte es mich erst in den letzten 50-100 Seiten richtig packen. Dann aber hat sich die ganze Geschichte auf eine sehr schöne Art und Weise gefügt und bei der langen Autofahrt zum Schluss ging mir das Herz auch irgendwie auf. Dieses Freiheitsgefühl, welches Quentin immer mal wieder verspürte, wurde richtig gut rübergebracht und sowas wünscht man sich dann schon auch mal für das eigene Leben.
Über die unergründlichen Wege des Lebens rund um den Schulabschluss
Spannender Anfang, dann schleppte es sich etwas dahin, bis zum spannenden Roadtrip und realistischen Ende. Der Spannungsbogen war mit zu flach und ich hatte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Konnte man trotzdem gut nebenbei lesen.
„Nichts passiert so, wie man es sich vorstellt.“
dieses buch stand schon seit meiner jugend auf meiner wunschliste, ist jedoch sehr untergegangen, bis ich durch eine freundin wieder mehr auf den john green-zug aufgesprungen bin (danke t ✨) 📖 anfangs hatte ich ein paar schwierigkeiten reinzukommen und war schnell genervt von der geschichte und den charakteren.. mit der zeit hat sich das blatt aber gewendet und ich hatte immer mehr gefallen an der story 📌 wir sind auf einer rätselhaften reise, die uns viel über uns selbst, das leben und allerlei ansichten beibringt - john green hat einfach das talent, die besten worte zu finden, wenns um das leben geht 🥹 ich bin froh, dass ich das buch trotz meiner anfänglichen schwierigkeiten zu ende gelesen habe und habe jetzt auf jeden fall genug stoff zum drüber nachdenken 💭✨ danke an john green für ein weiteres meisterwerk 🗣️

Ein Jugendroman, das passend für den Unterricht ist ☺️
Ich bin immer wieder zwischen 2,5 und 3 Sternen geschwankt, denn ich habe die Margo gar nicht leiden können. Immer denkt sie nur an sich und ihr Leid. Dass andere sich Sorgen und Gedanken machen, was ihr passiert ist, kümmert sie gar nicht. Erst recht beim Quentin, genannt „Q“. Das Ende fand ich mega gut und für alle Jugendliche ein super Statement: lasst euch von Leuten, die es nicht wert sind, nicht ausnehmen. Schade, dass ich das Buch erst als Erwachsene entdeckt habe. Da hätte ich mehr lernen können 😁
The messages in this book were very heavy-handed, which fits, as this is a book written for teens who haven't yet read all that much and I am an adult whose main hobby is reading (and who has also already watched the movie before reading the book). Even still, it was an enjoyable read, even as an adult, and I didn't mind the heavy-handed messages at all, because John Green makes even this heavy-handed messaging feel so very natural that it just <i>fits</i>. This book makes me wonder a bit how John Green became an author "for girls" because this book was clearly written for boys, and so I think teenage boys are sleeping on this book. Nevertheless, it is a book fitting for all genders, mostly for teens, but it's also a nice read for adults. I can only recommend.
wowii
Ich hab den Film bereits einige Male gesehen und absolut geliebt, und als ich plötzlich das Buch gebraucht gefunden habe, hab ich es sofort mitgenommen :) und ich wurde nicht enttäuscht Ich habe das Buch innerhalb von 24h gelesen und liebe es genauso wie den Film :) Herausfinden wollen wo Margo ist, hatte eine solche Spannung, dass ich das Buch nicht weglegen wollte 🫣 Also von mir eine klare Empfehlung!Jetzt schau ich den Film erneut 😅
Viel besser als der Film
Seid ihr mal von Zuhause weggelaufen? Margo Roth Spiegelman hat das in den letzten Jahren schon mehrfach getan, so dass ihre Eltern jetzt, wo sie 18 ist, die Nase voll davon haben und das Türschloss wechseln lassen. Margos Nachbar Quentin jedoch macht sich Sorgen um das Mädchen, in das er seit sie klein waren verliebt ist. Erst recht, wo Margo ihn in der Nacht vor ihrem Verschwinden auf eine Racheaktion mitgenommen hat, nachdem sie jahrelang kaum miteinander gesprochen hatten. Und auch diesmal hat Margo Spuren hinterlassen, als würde sie gefunden werden wollen - von Quentin. Ich hab das Buch auf Englisch gelesen und bin darüber auch ganz froh, da scheinbar einige der Witze, Wortspiele und Weisheiten auf dem Weg ins Deutsche verloren gegangen sind - zumindest bei der Übersetzung des Films. Das Buch hat recht langatmig begonnen, aber nahm dann schnell Fahrt auf. Im Mittelteil wurde es dann wieder etwas zäher, doch das Ende war mitreißend. Die langsamen Stellen führten dazu, dass man die Figuren gut kennen gelernt hat, ihre Ansichten, Hoffnungen, Ziele, Erwartungen. Das galt nicht nur für Q und Margo, sondern auch ihre besten Freunde Ben, Radar und Lacey. Mir hat es gut gefallen, dass Q immer wieder Rückschläge erlebt und trotzdem weiter nach Margo sucht.
Ich habe „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nicht so gut gefunden, wie alle anderen und kam auch mit dem Schreibstil nicht so wirklich klar. Deswegen wollte ich eigentlich so schnell kein John Green Buch mehr lesen…habe dann allerdings den Trailer zu „Margos Spuren“ im Kino gesehen und wollte das Buch natürlich sofort haben. Habe es mir dann auch gekauft (Neuzugänge-Beitrag kommt noch ;D) und war wirklich begeistert. Ich habe immer noch ein paar Kritikpunkte. Und zu denen kommen wir gleich auch. Aber die besten Punkte an John Greens Büchern kann man in zwei Worten zusammenfassen: Authentizität und Tiefgründigkeit. Und zu diesen beiden Punkten möchte ich jetzt mal was sagen: Authentizität: Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Geschichten aus dem realen Leben herausgenommen worden sind. Auch wenn wenig beschönigt wird und manche Dinge mir sauer aufgestoßen sind, ist es sehr viel authentischer, als fast alles, was sich sonst so gelesen habe. Die Figuren wirken echt! Jeder hat Macken und man sieht, dass man diese nicht vermeiden kann und das Menschen keine Helden sind, sondern nur eins: Menschen! Und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt: Die Tiefgründigkeit. Man hat das Gefühl, John Green hätte sich wie Kant einfach nur in sein Kämmerlein eingeschlossen und alle Gedankengänge so lange durchdacht, bis sie ihm selbst klar wurden und wirklich ein Botschaft hatten. Die übrigens jeder anders interpretieren kann. Und dies ist das beste, was passieren kann: Dass sich der Leser selbst wiedererkennt und selbst neue Feststellungen über das Leben aufstellen kann. Und in meinen Augen ging es hauptsächlich darum: Identitätsfindung, Leben für die Zukunft oder für die Gegenwart, dass jeder jeden anders sieht und man keinen Menschen je ganz durchschauen kann. Ich habe auch andere Interpretationen gesehen, aber ich wollte meine auch mal kundgeben. Der erste und der dritte sind in meinen Augen am besten geworden, der zweite zog sich stellenweise ein wenig, gab aber auch sehr viel über die Gedanken des John Green preis und über das Leben. Wie gesagt: Ein wenig hat mich gestört. Zum Beispiel der Schreibstil….schon wieder. Ich bin mir nicht sicher, ob das an der Übersetzung liegt, aber ich bin mir da fast sicher. Manche Sätze hörten sich für mich einfach total plump und unausgereift an. Viele Begriffe passten nicht in den Kontext und manches war einfach nur blöd ausgedrückt. Ein Beispiel möchte ich da noch anführen: Nach der Lektüre dieses Romans habe ich mich gefragt, warum es denn im Original „Paper Towns“ heißt und habe mich daran erinnert, dass Margo in Teil 1 sagte, dass Orlando aussehe, wie eine Plastikstadt….aber eben Plastik. Ich bin also in eine Buchhandlung gestreunert und habe diese Stelle auf Englisch gesucht. Und da sagt Margo, dass die Stadt noch nicht mal aus Plastik sei, denn das sei dafür zu hart. Sie sagt es seien Papierstädte mit Papiermenschen usw. Das ist für mich einer der größten Übersetzungsfehler, die man überhaupt machen konnte! Denn das macht einfach sehr viel des ganzen Buches und der Botschaft des Buches aus. Wer das verbockt hat, soll mir das bitte mal erklären. Deshalb fiel mein Verdacht auch auf die Übersetzung, die mir Probleme macht. Fazit: Ein sehr gelungenes und packendes Buch mit tiefsinnigen Hintergedanken und die drei Abschnitte vereinen das beste aus der momentanen Literatur: Aufbruch, Suche und Road-Trip. Allerdings macht die Übersetzung Probleme und manche Dinge zogen sich oder stießen beim Leser sauer auf. 4 Tintenkleckse von mir!
Paper Towns von John Green - Ein Buch was vielleicht auch nicht hätte existieren sollen..
Im Großen und Ganzen geht es in dem Buch um den Protagonisten Quentin, der seine Kindheitsliebe Margo auf einem riesigen Roadtrip sucht und ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd Hinweise interpretiert und finden muss. Das Buch ist ganz in Ordnung, es ist in 3 Teile und mehrere Kapitel unterteilt und Teil 1 und 3 haben das Buch noch einigermaßen gerettet, Teil 2 hingegen war ziemlich langweilig. Ich musste das Buch für die Schule lesen und würde es persönlich nicht weiterempfehlen, da es meinen Geschmack absolut verfehlt hat. Die zwei Protagonisten Quentin und Margo erschienen mir recht unsympathisch, was sich zum Ende hin zwar etwas besserte, aber dennoch meine Meinung nicht ändert. Allein schon Bens sexistische und recht unpassende Aussagen machten die Passagen mit ihm recht schwer zu lesen und Radar ist der einzige von Quentins Freunden, den man wirklichen als solchen bezeichnen sollte.
Mein Fazit: Eine gefühlvolle und humorvolle Geschichte über das Erwachsenen werden und die Menschen die wir aus der Ferne bewundern. Ein echter Green-Roman der die Lesestunden absolut wert ist. Meine Meinung: In die Geschichte findet man sich so unglaublich schnell ein, wie man das von John Green Büchern auch gewohnt ist. Mir gefiel die Geschichte um Quentin und Margo von der ersten Seite an. Diese leichte Schreibweise lässt einen nur so über die ersten hundert Seiten sausen. Nach dem großartigen Beginn muss ich gestehen dass der Mittelteil der Geschichte ein wenig an Fahrt verlor. Ich hatte das Gefühl mich mit Q im Kreis zu drehen, er liest und fährt los, findet nichts, er liest und fährt wieder los, findet wieder nichts und dann liest er wieder und so weiter. Dem großartigen Schreibstil ist es zu verdanken dass diese kleine Langatmigkeit schnell überstanden war. Die Geschichte um Quentin und Margo ist nicht einfach nur eine Geschichte über ein Mädchen das verschwindet. Es ist eine Geschichte über das Erwachsen werden, über die letzte Dummheit die man auf das Teenagersein schieben kann. Und vor allem über Menschen. Es ist geradezu poetisch wie John Green diese ikonenhafte Jugendliebe einfängt. Dieser Autor hat einfach ein Händchen für Charaktere, mehr muss man fast nicht sagen. Margo ist ein rebellischer Teenager mit Tiefgang. Eine Freidenkerin die sehr melodramatisch ist. Quentin ist ein ruhiger zielstrebiger Typ, der trotz seiner Geradlinigkeit im Namen der Liebe von seinem Pfad abweicht. Die Beiden die ich nicht so wirklich verstanden habe waren Ben und Lacey, zumindest deren Beziehung. Er ist "eigentlich" ein Looser (grob ausgedrückt) und sie ist die "Schulschönheit", die durch Margos Verschwinden plötzlich völlig in Love sind? Ein bisschen Verliebtheit hätte ich noch verstanden, aber diese plötzliche extreme Liebe hat sich mir nicht ganz erschlossen. Vielleicht ist hier einfach ein Satz bei mir untergegangen, kann mich jemand aufklären?! Gewohnt großartig. Jugendlich und frisch. John Green bleibt seinem Stil treu. Er schreibt jung und dynamisch mit der gewissen Würze an zitatwürdigen Sätzen. In den letzten Abschnitten habe ich seit langen mal wieder beim Lesen laut gelacht. Ein tolles Gefühl. Am Ende nimmt die Story noch einmal so richtig Fahrt auf. Ich bin sicher das Ende erwartet nicht jeder so wie es dann ist, doch ich fand es toll gewählt. Zitate: "Irgendwann musst du aufhören, in den Himmel zu starren, sonst schaust du dich eines Tages um und merkst, dass du selber längst davongeschwebt bist." "So schlimm das Leben manchmal ist, es ist immer besser als die Alternative." Eine gefühlvolle und humorvolle Geschichte über das Erwachsenen werden und die Menschen die wir aus der Ferne bewundern. Ein echter Green-Roman der die Lesestunden absolut wert ist.
Ich versuche so Spoilerfrei wie möglich zu bleiben, dennoch eine Warnung: Wenn du nichts über dieses Buch wissen magst, bevor du es liest, fahr nicht fort. Im Großen und Ganzen habe ich das Buch sehr genossen, es war locker und flott zu lesen und so verflogen die Seiten dann auch sehr schnell. Jedoch konnte ich mit einigen Aktionen, so also die Pranks/der Racheakt von Margo und so auch ihr gesamtes Verhalten nicht ganz verstehen und da mitfühlen. Nichts destotrotz fand ich de Story um Q echt schön, vor allem auch seine Entwicklung!
Wir haben das Buch als Schullektüre gelesen, aber um ehrlich zu sein hätte ich es mir vielleicht auch Privat gekauft. Die abgespielten Sexszenen haben mir nicht so gefallen, aber auch nur weil ich sowas generell nicht so gern lese. Manchmal hat mir das Buch schon das Gefühl gegeben, dass die Suche nach Margo rausgezögert wurde.
Die Geschichte beginnt eigentlich ganz gut und spannend. Wirklich witzig fand ich die Nacht mit den Streichen, die doch eher Racheakte sind. Auf solche Ideen wäre ich nie gekommen. Aber mal von vorne. Der Schreibstil ist wieder typisch John Green. Der Roman liest sich leicht und schnell, aber es fehlt an wirklicher Spannung. Auch die Charaktere sind nicht wirklich überzeugend. Margo kam mir oft abgehoben vor und unnahbar. Quentin wiederum erinnerte mich zu sehr an Colin aus Eine wie Alaska. Wenn man die Romane mit einem gewissen Abstand liest, ist das wohl weniger tragisch. In meinem Fall jedoch waren sich die Charaktere und auch die Geschichte irgendwie zu ähnlich. Quentin ist zwar kein Genie aber schon intelligent und vernünftig - außer in Bezug auf Margo. Er ist ebenfalls eher der Außenseiter. Also wieder das Klischee: SIE super hübsch und beliebt. ER der Außenseiter, intelligent und natürlich in SIE verliebt. Leider fehlt es der Geschichte an Tiefgang und das Ende ist nicht schön. Ich bin eigentlich sehr für geschlossene Enden in denen alles geregelt ist, aber nicht so. Auch sind die Spuren die Margo legt, nicht wirklich nachvollziehbar. Viele Details auf Quentins Reise wiederholen sich. Ich muss nicht seitenlang erlesen was alles als Proviant dabei war oder wie oft wer auf die Toilette muss. Natürlich ist mir bewusst, dass das Buch für eine andere Altersgruppe als meine gedacht ist, aber ich denke auch vierzehnjährige alte Menschen müssen solche Details nicht ständig erwähnt wissen. Fazit Die Grundidee gefiel mir gut, lediglich an der Umsetzung hapert es. Das Buch hätte meiner Meinung nach locker um 100 Seiten gekürzt werden können, dann wäre es bestimmt nicht so langatmig geworden. Kann man lesen, muss man aber nicht.
3.75 stars / great story with a slow start
I can't give a review of the story without spoiling too much. But about my reading experience: I struggled the first quarter (which isn't many pages), taking long pauses between feeling like continuing. Then I got hooked and finished the rest within one day and I really enjoyed most of the book. I didn't like how it ended, but simultaneously the book tried to teach me about false expectations, so...
Description
Eine große Liebesgeschichte und eine brillante Road-Novel
Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.
Ausgezeichnet mit der Corine 2010
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2011 (Jugendjury)
Book Information
Author Description
John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt ›Eine wie Alaska‹ Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane ›Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)‹ und ›Margos Spuren‹, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman ›Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken‹ und zuletzt die Essaysammlung ›Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?› Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.
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Wirklich besser als gedacht!🥰
Margo und Quentin Kindheitsfreunde Erste Liebe Und viele Rätsel Also dieses Buch war eine Schullektüre und dadurch wirklich besser als erwartet. Es hat wirklich immer Spaß gemacht zu lesen und war zwischendurch schon auch echt spannend und interessant. Ich fande es dann Richtung Schluss hin, etwas sehr lange, und das richtige Ende im Gegensatz etwas zu kurz. Nichtsdestotrotz mag ich die Moral und den Hintergedanken von diesem Buch und ist war wirklich sehr ansprechend als Schullektüre!💕

Ein berührender Roman über Sehnsucht, Selbstfindung und die Frage, wie gut wir andere Menschen – und uns selbst – wirklich kennen. Für alle, die Coming-of-Age-Geschichten lieben, ein klares Muss.
Lange stand das Buch auf meiner Liste – jetzt habe ich es endlich gelesen, und ich bereue nicht, gewartet zu haben. Margos Spuren ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die gekonnt zwischen Leichtigkeit und Nachdenklichkeit pendelt. John Green erzählt von Quentin, seiner geheimnisvollen Nachbarin Margo und einer Suche, die viel mehr offenbart als nur das Verschwinden eines Mädchens. Die Themen sind universell und treffen ins Herz: erste Liebe, Verrat, Mobbing, Freundschaft und die Sehnsucht nach einem Platz im Leben. Besonders stark fand ich, wie Green zeigt, dass wir uns oft in Projektionen von Menschen verlieben – in unsere Vorstellungen, nicht in die echte Person. Gleichzeitig feiert er die Bedeutung von Freundschaft fürs Leben und die manchmal unbequemen Schritte ins Erwachsenwerden. Der Schreibstil ist typisch John Green: humorvoll, leicht ironisch und doch voller Tiefe. Manche Passagen wirken etwas in die Länge gezogen, und nicht jede Figur entfaltet sich so, wie ich es mir gewünscht hätte – deshalb vergebe ich „nur“ vier statt fünf Sterne. Aber: Die Mischung aus Roadmovie, Highschool-Drama und leiser Philosophie macht das Buch absolut lesenswert.
3,5 ⭐️ „I‘ve never seen her eyes dead like that (…).“ „What a treacherous thing it is to believe that a person is more than a person.“ „I was made of paper.“ „You‘re pretty something.“
Oookayyyy… Ich musste das Buch für die Schule lesen und ich bin ehrlich, ich war überrascht, weil das Buch absolut keine typische Schullektüre ist, wie ich finde. „Trotzdem“ hat mir das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es hatte seine witzigen Momente, aber auch seine tiefgründigen, wo man auch selber ins Nachdenken gekommen ist. Leider wurde ich mit Margo nie richtig warm, sie ist mir einfach zu egoistisch und zu unsympathisch. Q dagegen ist ganz nett, aber er war mir zu obssessed mit Margo und konnte sie gar nicht mehr als Mensch sehen, sondern nur als etwas Übernatürliches… Qs Freunde (auch Lacey) sind einfach die Besten und die waren mir direkt sympathisch, bis auf die Momente, in denen Frauen sexualisiert wurden… wtf wieso?? Klar, es sind Teenager Jungs und so, aber am Ende sind sie fiktiv und wurden von einem erwachsenen Mann erfunden… Ich hoffe, meine Punkte kamen rüber. -> Idee war gut, Ausarbeitung war gut, Charakter naja Kein Lesemuss, aber es ist ganz nett, wenn man z.B. über das Leben nachdenken möchte.
Hat sich gelohnt zu lesen :)
1:1 wie die Verfilmung, nur gegen Ende gibt es glaube unterschiede. Es hat einen schönen lesefluss, witzige Sprüche und stellenweise ist es mit Metaphern gespickt die zum nachdenken anregen. Ein etwas abgeändertes Zitat aus dem Buch welches mir besonders gefallen hat, weil es so gut zu mir passt :) "Ich bin ein großer Verfechter der spontanen Groß- und Kleinschreibung. Die gängigen Regeln der Groß- und Kleinschreibung sind unfair den kleinen Worten gegenüber."
Der Plot: Margo, schöne, aber abgedrehte und impulsive, gerade 18-jährige Schülerin verdreht nicht nur Quentin den Kopf, ihm aber besonders. Sie erwählt ihn zum Komplizen eines so ausgeklügelten wie verrückten nächtlichen Rachfeldzugs. Danach verschwindet sie plötzlich, aber nicht spurlos. Sie stellt ihm Rätsel, die im zweiten Teil des Buchs ausgewalzt werden und Quentin und seine Kumpel zu intensiven Recherchen veranlassen. Mag sein, dass ich die "tiefen Hintergedanken", die andere Rezensenten in dem Buch erkannt haben wollen, nicht verstanden habe, aber ich habe mich bis dahin immer wieder gefragt: Was soll das eigentlich alles? Was bringt mir das? Spannung jedenfalls nicht! Zitat aus der Mitte des Buchs: "Es war langweilig." - Genau! Zu allem Überfluss wird es dann auch noch widerlich, wenn aus Anlass des Schulballs seitenweise gesoffen und gekotzt wird. Der dritte Teil ist dann das Roadmovie - ähnlich spannend wie eine knapp 2.000-km-Autofahrt durch die USA. Ich habe etwas auf das Lesetempo gedrückt, um das Ende zu erleben ...
3,5 ⭐️ Zwischen Zeilen und Sehnsucht – warum Margos Spuren mich zum Nachdenken, aber nicht zum Mitfühlen gebracht hat
Margos Spuren ist definitiv kein leichtes Young-Adult-Buch – trotz humorvoller Szenen und eines jugendlichen Settings. John Green schafft es, mit seinem tiefgründigen Schreibstil viele Gedanken zwischen den Zeilen zu verstecken, die einem erst beim genauen Hinsehen bewusst werden. Das fand ich beeindruckend, aber auch anstrengend, weshalb ich deutlich länger für das Buch gebraucht habe als sonst. Was mich gestört hat: Die emotionale Tiefe hat mir gefehlt – vor allem am Ende, das mich nicht wirklich zufrieden zurückgelassen hat. Und wie schon bei Eine wie Alaska bleibt für mich ein Muster bestehen, das ich etwas seltsam finde: Ein Junge ist vollkommen besessen von einem Mädchen, ohne dass wirklich eine intensive Verbindung zwischen ihnen besteht. Diese Dynamik hat sich für mich nicht ganz erschlossen. Trotzdem: Wer gerne reflektiert, sich in Gedanken verliert und zwischen den Zeilen liest, wird hier definitiv fündig. Nur eben kein Highlight für mich.
Ich weiß nicht, warum, aber es fällt mir etwas schwer, die richtige Worte für dieses Buch zu finden. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, nachdem ich mich daran gewöhnt hatte. Auch die Charaktere habe mir gefallen, da sie alle sehr unterschiedlich sind. Quentin war mir sympathisch und ich konnte ihn in den meisten Situationen gut verstehen. Ich hatte das Gefühl, mit ihm zusammen immer mehr über Margo, aber auch über sich selbst zu erfahren, was sehr schön war. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Margo mag, oder nicht. Manchmal war sie mir unsympathisch, aber ich konnte trotzdem irgendwie immer verstehen, warum sie Dinge getan hat (bzw. ich konnte am Ende alles nachvollziehen). Sie ist in jedem Fall eine einzigartige Protagonistin! Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen, während der Mittelteil sich an manchen Stellen leider etwas zog bzw. ich das Gefühl hatte, dass man in der Geschichte auf der Stelle getreten ist. Das Ende war aber wieder sehr gut! Alles in allem hat mir das Buch gut gefallen, und ich denke, dass ich viel daraus mitnehmen kann.

Margo als das erste Pick me Girl 🫡
Ehrlich gesagt habe ich John Greens Bücher vor so 10 Jahren geliebt. Und genau aus dieser Zeit stammte auch der Kauf von Margos Spuren. Vielleicht bin ich jetzt einfach nicht mehr die Zielgruppe des Buches, aber leider konnten mich das Buch, die Handlung und die Charaktere gar nicht überzeugen. Es gab paar coole/ witzige Stellen und auch ein paar interessante Metaphern, jedoch hat sich das Buch größtenteils gezogen. Vor allem gegen Ende wurde das Tempo eher langsamer und hat die Spannung immer mehr rausgenommen. Auch die Charaktere waren typisch 2013 YA. Von mir daher nur 2 Sterne 🥺
📍🗺🧭 Margos Spuren 🧭🗺📍 Dieses Buch hat mich zum Nachdenken über meiner Selbst, Andere und Zwischenmenschliche Beziehungen sowie die gegenseitige Wahrnehmung gebracht. 💫 Es ist vielleicht nicht das beste das John Green je geschrieben hat, jedoch hat es mich trotzdem positiv beeinflusst. Wichtig zu wissen, ist das Bücher dieses Autors generell nicht wirklich schnelllesend sind, sondern eher, wie ich finde, moderne Klassiker für Jugendliche, die man bedacht lesen sollte. 📍🗺🧭 Margos Spuren 🧭🗺📍
John Green ist für mich eine Art “Schreib-Gott”. Egal welches Buch ich von ihm lese, es berührt mich. Margo ist ein Mädchen, so wild wie ein Wirbelsturm. Sie ist faszinierend und geheimnisvoll. Die ganze Geschichte ist eine grosse Suche nach ihr. Quentin, der mir von Anfang an sympathisch war, fängt an sie zu suchen und man lässt sich mit ihm auf diese Suche ein, lernt mit ihm immer mehr über Margo und ihre Eigenarten kennen und fängt selbst an sie zu mögen. Es gab stellen, da konnte ich nicht weiterlesen, da ich mich erstmals vom lachen erholen musste. "Mein Herz klopft wie wild." - "Daran merkst du, dass du dich gut amüsierst." Ein weiteres Meisterwerk von John Green. Ich lege es euch sehr ans Herz!
Wirklich tolle Handlung, leider an manchen Stellen aber nicht sonderlich spannend.
Die gesamt Idee des Buches hat mir sehr gut gefallen, jedoch konnte es mich erst in den letzten 50-100 Seiten richtig packen. Dann aber hat sich die ganze Geschichte auf eine sehr schöne Art und Weise gefügt und bei der langen Autofahrt zum Schluss ging mir das Herz auch irgendwie auf. Dieses Freiheitsgefühl, welches Quentin immer mal wieder verspürte, wurde richtig gut rübergebracht und sowas wünscht man sich dann schon auch mal für das eigene Leben.
Über die unergründlichen Wege des Lebens rund um den Schulabschluss
Spannender Anfang, dann schleppte es sich etwas dahin, bis zum spannenden Roadtrip und realistischen Ende. Der Spannungsbogen war mit zu flach und ich hatte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht. Konnte man trotzdem gut nebenbei lesen.
„Nichts passiert so, wie man es sich vorstellt.“
dieses buch stand schon seit meiner jugend auf meiner wunschliste, ist jedoch sehr untergegangen, bis ich durch eine freundin wieder mehr auf den john green-zug aufgesprungen bin (danke t ✨) 📖 anfangs hatte ich ein paar schwierigkeiten reinzukommen und war schnell genervt von der geschichte und den charakteren.. mit der zeit hat sich das blatt aber gewendet und ich hatte immer mehr gefallen an der story 📌 wir sind auf einer rätselhaften reise, die uns viel über uns selbst, das leben und allerlei ansichten beibringt - john green hat einfach das talent, die besten worte zu finden, wenns um das leben geht 🥹 ich bin froh, dass ich das buch trotz meiner anfänglichen schwierigkeiten zu ende gelesen habe und habe jetzt auf jeden fall genug stoff zum drüber nachdenken 💭✨ danke an john green für ein weiteres meisterwerk 🗣️

Ein Jugendroman, das passend für den Unterricht ist ☺️
Ich bin immer wieder zwischen 2,5 und 3 Sternen geschwankt, denn ich habe die Margo gar nicht leiden können. Immer denkt sie nur an sich und ihr Leid. Dass andere sich Sorgen und Gedanken machen, was ihr passiert ist, kümmert sie gar nicht. Erst recht beim Quentin, genannt „Q“. Das Ende fand ich mega gut und für alle Jugendliche ein super Statement: lasst euch von Leuten, die es nicht wert sind, nicht ausnehmen. Schade, dass ich das Buch erst als Erwachsene entdeckt habe. Da hätte ich mehr lernen können 😁
The messages in this book were very heavy-handed, which fits, as this is a book written for teens who haven't yet read all that much and I am an adult whose main hobby is reading (and who has also already watched the movie before reading the book). Even still, it was an enjoyable read, even as an adult, and I didn't mind the heavy-handed messages at all, because John Green makes even this heavy-handed messaging feel so very natural that it just <i>fits</i>. This book makes me wonder a bit how John Green became an author "for girls" because this book was clearly written for boys, and so I think teenage boys are sleeping on this book. Nevertheless, it is a book fitting for all genders, mostly for teens, but it's also a nice read for adults. I can only recommend.
wowii
Ich hab den Film bereits einige Male gesehen und absolut geliebt, und als ich plötzlich das Buch gebraucht gefunden habe, hab ich es sofort mitgenommen :) und ich wurde nicht enttäuscht Ich habe das Buch innerhalb von 24h gelesen und liebe es genauso wie den Film :) Herausfinden wollen wo Margo ist, hatte eine solche Spannung, dass ich das Buch nicht weglegen wollte 🫣 Also von mir eine klare Empfehlung!Jetzt schau ich den Film erneut 😅
Viel besser als der Film
Seid ihr mal von Zuhause weggelaufen? Margo Roth Spiegelman hat das in den letzten Jahren schon mehrfach getan, so dass ihre Eltern jetzt, wo sie 18 ist, die Nase voll davon haben und das Türschloss wechseln lassen. Margos Nachbar Quentin jedoch macht sich Sorgen um das Mädchen, in das er seit sie klein waren verliebt ist. Erst recht, wo Margo ihn in der Nacht vor ihrem Verschwinden auf eine Racheaktion mitgenommen hat, nachdem sie jahrelang kaum miteinander gesprochen hatten. Und auch diesmal hat Margo Spuren hinterlassen, als würde sie gefunden werden wollen - von Quentin. Ich hab das Buch auf Englisch gelesen und bin darüber auch ganz froh, da scheinbar einige der Witze, Wortspiele und Weisheiten auf dem Weg ins Deutsche verloren gegangen sind - zumindest bei der Übersetzung des Films. Das Buch hat recht langatmig begonnen, aber nahm dann schnell Fahrt auf. Im Mittelteil wurde es dann wieder etwas zäher, doch das Ende war mitreißend. Die langsamen Stellen führten dazu, dass man die Figuren gut kennen gelernt hat, ihre Ansichten, Hoffnungen, Ziele, Erwartungen. Das galt nicht nur für Q und Margo, sondern auch ihre besten Freunde Ben, Radar und Lacey. Mir hat es gut gefallen, dass Q immer wieder Rückschläge erlebt und trotzdem weiter nach Margo sucht.
Ich habe „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nicht so gut gefunden, wie alle anderen und kam auch mit dem Schreibstil nicht so wirklich klar. Deswegen wollte ich eigentlich so schnell kein John Green Buch mehr lesen…habe dann allerdings den Trailer zu „Margos Spuren“ im Kino gesehen und wollte das Buch natürlich sofort haben. Habe es mir dann auch gekauft (Neuzugänge-Beitrag kommt noch ;D) und war wirklich begeistert. Ich habe immer noch ein paar Kritikpunkte. Und zu denen kommen wir gleich auch. Aber die besten Punkte an John Greens Büchern kann man in zwei Worten zusammenfassen: Authentizität und Tiefgründigkeit. Und zu diesen beiden Punkten möchte ich jetzt mal was sagen: Authentizität: Man hat wirklich das Gefühl, dass diese Geschichten aus dem realen Leben herausgenommen worden sind. Auch wenn wenig beschönigt wird und manche Dinge mir sauer aufgestoßen sind, ist es sehr viel authentischer, als fast alles, was sich sonst so gelesen habe. Die Figuren wirken echt! Jeder hat Macken und man sieht, dass man diese nicht vermeiden kann und das Menschen keine Helden sind, sondern nur eins: Menschen! Und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt: Die Tiefgründigkeit. Man hat das Gefühl, John Green hätte sich wie Kant einfach nur in sein Kämmerlein eingeschlossen und alle Gedankengänge so lange durchdacht, bis sie ihm selbst klar wurden und wirklich ein Botschaft hatten. Die übrigens jeder anders interpretieren kann. Und dies ist das beste, was passieren kann: Dass sich der Leser selbst wiedererkennt und selbst neue Feststellungen über das Leben aufstellen kann. Und in meinen Augen ging es hauptsächlich darum: Identitätsfindung, Leben für die Zukunft oder für die Gegenwart, dass jeder jeden anders sieht und man keinen Menschen je ganz durchschauen kann. Ich habe auch andere Interpretationen gesehen, aber ich wollte meine auch mal kundgeben. Der erste und der dritte sind in meinen Augen am besten geworden, der zweite zog sich stellenweise ein wenig, gab aber auch sehr viel über die Gedanken des John Green preis und über das Leben. Wie gesagt: Ein wenig hat mich gestört. Zum Beispiel der Schreibstil….schon wieder. Ich bin mir nicht sicher, ob das an der Übersetzung liegt, aber ich bin mir da fast sicher. Manche Sätze hörten sich für mich einfach total plump und unausgereift an. Viele Begriffe passten nicht in den Kontext und manches war einfach nur blöd ausgedrückt. Ein Beispiel möchte ich da noch anführen: Nach der Lektüre dieses Romans habe ich mich gefragt, warum es denn im Original „Paper Towns“ heißt und habe mich daran erinnert, dass Margo in Teil 1 sagte, dass Orlando aussehe, wie eine Plastikstadt….aber eben Plastik. Ich bin also in eine Buchhandlung gestreunert und habe diese Stelle auf Englisch gesucht. Und da sagt Margo, dass die Stadt noch nicht mal aus Plastik sei, denn das sei dafür zu hart. Sie sagt es seien Papierstädte mit Papiermenschen usw. Das ist für mich einer der größten Übersetzungsfehler, die man überhaupt machen konnte! Denn das macht einfach sehr viel des ganzen Buches und der Botschaft des Buches aus. Wer das verbockt hat, soll mir das bitte mal erklären. Deshalb fiel mein Verdacht auch auf die Übersetzung, die mir Probleme macht. Fazit: Ein sehr gelungenes und packendes Buch mit tiefsinnigen Hintergedanken und die drei Abschnitte vereinen das beste aus der momentanen Literatur: Aufbruch, Suche und Road-Trip. Allerdings macht die Übersetzung Probleme und manche Dinge zogen sich oder stießen beim Leser sauer auf. 4 Tintenkleckse von mir!
Paper Towns von John Green - Ein Buch was vielleicht auch nicht hätte existieren sollen..
Im Großen und Ganzen geht es in dem Buch um den Protagonisten Quentin, der seine Kindheitsliebe Margo auf einem riesigen Roadtrip sucht und ähnlich wie bei einer Schnitzeljagd Hinweise interpretiert und finden muss. Das Buch ist ganz in Ordnung, es ist in 3 Teile und mehrere Kapitel unterteilt und Teil 1 und 3 haben das Buch noch einigermaßen gerettet, Teil 2 hingegen war ziemlich langweilig. Ich musste das Buch für die Schule lesen und würde es persönlich nicht weiterempfehlen, da es meinen Geschmack absolut verfehlt hat. Die zwei Protagonisten Quentin und Margo erschienen mir recht unsympathisch, was sich zum Ende hin zwar etwas besserte, aber dennoch meine Meinung nicht ändert. Allein schon Bens sexistische und recht unpassende Aussagen machten die Passagen mit ihm recht schwer zu lesen und Radar ist der einzige von Quentins Freunden, den man wirklichen als solchen bezeichnen sollte.
Mein Fazit: Eine gefühlvolle und humorvolle Geschichte über das Erwachsenen werden und die Menschen die wir aus der Ferne bewundern. Ein echter Green-Roman der die Lesestunden absolut wert ist. Meine Meinung: In die Geschichte findet man sich so unglaublich schnell ein, wie man das von John Green Büchern auch gewohnt ist. Mir gefiel die Geschichte um Quentin und Margo von der ersten Seite an. Diese leichte Schreibweise lässt einen nur so über die ersten hundert Seiten sausen. Nach dem großartigen Beginn muss ich gestehen dass der Mittelteil der Geschichte ein wenig an Fahrt verlor. Ich hatte das Gefühl mich mit Q im Kreis zu drehen, er liest und fährt los, findet nichts, er liest und fährt wieder los, findet wieder nichts und dann liest er wieder und so weiter. Dem großartigen Schreibstil ist es zu verdanken dass diese kleine Langatmigkeit schnell überstanden war. Die Geschichte um Quentin und Margo ist nicht einfach nur eine Geschichte über ein Mädchen das verschwindet. Es ist eine Geschichte über das Erwachsen werden, über die letzte Dummheit die man auf das Teenagersein schieben kann. Und vor allem über Menschen. Es ist geradezu poetisch wie John Green diese ikonenhafte Jugendliebe einfängt. Dieser Autor hat einfach ein Händchen für Charaktere, mehr muss man fast nicht sagen. Margo ist ein rebellischer Teenager mit Tiefgang. Eine Freidenkerin die sehr melodramatisch ist. Quentin ist ein ruhiger zielstrebiger Typ, der trotz seiner Geradlinigkeit im Namen der Liebe von seinem Pfad abweicht. Die Beiden die ich nicht so wirklich verstanden habe waren Ben und Lacey, zumindest deren Beziehung. Er ist "eigentlich" ein Looser (grob ausgedrückt) und sie ist die "Schulschönheit", die durch Margos Verschwinden plötzlich völlig in Love sind? Ein bisschen Verliebtheit hätte ich noch verstanden, aber diese plötzliche extreme Liebe hat sich mir nicht ganz erschlossen. Vielleicht ist hier einfach ein Satz bei mir untergegangen, kann mich jemand aufklären?! Gewohnt großartig. Jugendlich und frisch. John Green bleibt seinem Stil treu. Er schreibt jung und dynamisch mit der gewissen Würze an zitatwürdigen Sätzen. In den letzten Abschnitten habe ich seit langen mal wieder beim Lesen laut gelacht. Ein tolles Gefühl. Am Ende nimmt die Story noch einmal so richtig Fahrt auf. Ich bin sicher das Ende erwartet nicht jeder so wie es dann ist, doch ich fand es toll gewählt. Zitate: "Irgendwann musst du aufhören, in den Himmel zu starren, sonst schaust du dich eines Tages um und merkst, dass du selber längst davongeschwebt bist." "So schlimm das Leben manchmal ist, es ist immer besser als die Alternative." Eine gefühlvolle und humorvolle Geschichte über das Erwachsenen werden und die Menschen die wir aus der Ferne bewundern. Ein echter Green-Roman der die Lesestunden absolut wert ist.
Ich versuche so Spoilerfrei wie möglich zu bleiben, dennoch eine Warnung: Wenn du nichts über dieses Buch wissen magst, bevor du es liest, fahr nicht fort. Im Großen und Ganzen habe ich das Buch sehr genossen, es war locker und flott zu lesen und so verflogen die Seiten dann auch sehr schnell. Jedoch konnte ich mit einigen Aktionen, so also die Pranks/der Racheakt von Margo und so auch ihr gesamtes Verhalten nicht ganz verstehen und da mitfühlen. Nichts destotrotz fand ich de Story um Q echt schön, vor allem auch seine Entwicklung!
Wir haben das Buch als Schullektüre gelesen, aber um ehrlich zu sein hätte ich es mir vielleicht auch Privat gekauft. Die abgespielten Sexszenen haben mir nicht so gefallen, aber auch nur weil ich sowas generell nicht so gern lese. Manchmal hat mir das Buch schon das Gefühl gegeben, dass die Suche nach Margo rausgezögert wurde.
Die Geschichte beginnt eigentlich ganz gut und spannend. Wirklich witzig fand ich die Nacht mit den Streichen, die doch eher Racheakte sind. Auf solche Ideen wäre ich nie gekommen. Aber mal von vorne. Der Schreibstil ist wieder typisch John Green. Der Roman liest sich leicht und schnell, aber es fehlt an wirklicher Spannung. Auch die Charaktere sind nicht wirklich überzeugend. Margo kam mir oft abgehoben vor und unnahbar. Quentin wiederum erinnerte mich zu sehr an Colin aus Eine wie Alaska. Wenn man die Romane mit einem gewissen Abstand liest, ist das wohl weniger tragisch. In meinem Fall jedoch waren sich die Charaktere und auch die Geschichte irgendwie zu ähnlich. Quentin ist zwar kein Genie aber schon intelligent und vernünftig - außer in Bezug auf Margo. Er ist ebenfalls eher der Außenseiter. Also wieder das Klischee: SIE super hübsch und beliebt. ER der Außenseiter, intelligent und natürlich in SIE verliebt. Leider fehlt es der Geschichte an Tiefgang und das Ende ist nicht schön. Ich bin eigentlich sehr für geschlossene Enden in denen alles geregelt ist, aber nicht so. Auch sind die Spuren die Margo legt, nicht wirklich nachvollziehbar. Viele Details auf Quentins Reise wiederholen sich. Ich muss nicht seitenlang erlesen was alles als Proviant dabei war oder wie oft wer auf die Toilette muss. Natürlich ist mir bewusst, dass das Buch für eine andere Altersgruppe als meine gedacht ist, aber ich denke auch vierzehnjährige alte Menschen müssen solche Details nicht ständig erwähnt wissen. Fazit Die Grundidee gefiel mir gut, lediglich an der Umsetzung hapert es. Das Buch hätte meiner Meinung nach locker um 100 Seiten gekürzt werden können, dann wäre es bestimmt nicht so langatmig geworden. Kann man lesen, muss man aber nicht.
3.75 stars / great story with a slow start
I can't give a review of the story without spoiling too much. But about my reading experience: I struggled the first quarter (which isn't many pages), taking long pauses between feeling like continuing. Then I got hooked and finished the rest within one day and I really enjoyed most of the book. I didn't like how it ended, but simultaneously the book tried to teach me about false expectations, so...























































