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Young Adult Books

Eine wie Alaska

3.9(2.5K)
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About the book

Zweifach nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008.

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

Editions (5)

ISBN9783423624039
Publisherdtv Verlagsgesellschaft
Publication Date06/01/09
Pages304

Characteristics

4 reviews

UnusualDisturbingSadThoughtfulModerateHeartwarming

Reviews & Ratings

2.5K ratings

217 reviews

3.9

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  • buchfang
    buchfang

    378 Followers

    5.0

    „Wie komme ich bloß aus diesem Labyrinth heraus?“

    Das weiß ich zwar auch nicht, aber ich halte es wie der Colonel und entscheide mich für das Labyrinth. Vor allem, da John Green mich weiter hineingeschubst hat. Wer mir schon etwas länger folgt, weiß, dass ich einen Sweetspot für Coming-of-age Romane habe. Und dieser war perfekt. Er hatte alles. Eine neue Umgebung in einem Internat, ein wundervolle Freundesgruppe, strenge, aber herzliche Lehrer und vor allem, die erste Liebe und die ersten sexuellen Erfahrungen. Aber auch Trauer und der Umgang mit dieser. Auch wenn das erst im letzten Drittel kommt, spart John Green (dieser Sadist) nicht daran. Ich habe lange nicht mehr so viel wegen eines Buches geweint und war lange nicht mehr so fertig nach einem. Ich wollte es zwischendurch nur noch gegen die Wand pfeffern. John Green schenkt einem erst ein Herz, nur um es dann auf schlimmste und brutalste Weise rauszureißen. Leider macht er das verdammt gut. Auch wenn die einzelnen Leute aus der Gruppe nicht immer super handeln, hat man sie doch lieb. Und um so mehr tut es einem weh, was mit ihnen geschieht. Wenn ich mir seine weitere Bibliografie anschaue, scheint John Green Menschen zu hassen und sie möglichst niederschmetternd zurückzulassen. Trotzdem werde ich mir weiterhin mein Herz von ihm brechen lassen. Ich honoriere es sehr, wenn ein fiktives Werk so viel mit einem Menschen anstellen kann. Also wenn ihr grade zu glücklich seid und euch mal wieder richtig traurig machen wollt ist es euer Buch. Aber auch, wenn ihr eine tolle Coming-of-age Erzählung braucht, die alles enthält und über die ihr noch lange nachdenkt. Sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

    Sep 11, 2025

  • tatjana.dog
    tatjana.dog

    117 Followers

    5.0

    "How will we ever get out of this labyrinth (of suffering)?"

    Ich musste das Buch zwar für die Schule lesen, aber da ich sowieso mal ein Buch, bzw. irgendwann auch viele, von John Green lesen wollte, bot sich das hier wirklich gut an. Ich kenne von Green eigentlich nur den Film zu 'The fault in our stars', und den würde ich zu einen meiner Lieblingsfilme zählen, also war ich nunmal gespannt, ob er auch andere Geschichten so emotional erzählen kann. Und ja, John Green kann das natürlich. Bei den Charakteren kann ich sagen, dass ich Miles als Hauptcharakter etwas nervig empfunden habe, vor allem, da er mir ein wenig zu oft auf einer sexuellen statt einfach mal intellektuellen Ebene denkt. Und die anderen waren zwar auch nett und hatten generell, und vor allem für bloß 200 Seiten, eine ziemliche Tiefe, doch sie waren eben nicht wie... Alaska. Was kann ich nur zu ihr sagen? Ich liebe diese Figur und würde sie so gern einfach mal in den Arm nehmen. Man hat bei ihr so sehr gesehen, wie gebrochen sie eigentlich ist. Und ab irgendeinem Punkt helfen da Zigaretten und Alkohol eben auch nur noch bedingt, und Philosophie vermutlich auch. Außerdem konnte ich mich irgendwie in ihr wiederfinden, und hab so sehr verstanden, warum sie so denkt, und oft auch handelt. Es ist eben einfach dann doch sehr schade, weil ich nicht mehr Seiten über sie lesen konnte. Inhaltlich war es vom Setting her ziemlich typisch amerikanisch. Aber zum Glück lag in der Geschichte der Fokus eben nicht auf einem typischen Alltagsleben, sondern eben viel mehr auf den Charakteren und den Geschehnissen schlussendendlich. Ansonsten kann ich natürlich darüber recht wenig sagen, denn umso weniger man weiß, umso mehr kann man einfach mitfühlen. Ich kann aber von einem wirklich grob cringen Moment in dem Buch erzählen, dass zumindest irgendwer vorgewarnt ist (😂, hoffentlich kann ich weitestgehend spoilerfrei bleiben): In der Freundesgruppe wird einem Pärchen, beide so um die 16, von Alaska, auch jugendlich, aber schon mit Erfahrung, erklärt, wie das Mädchen dem Jungen einen Blowjob machen kann. Und Alaska erklärt das mit einer Zahnpastatube.. 😂 Ich mag es ja persönlich sehr gerne, einfach mal ein wenig rum zu philosophieren, und dieses Buch bietet einem dazu wirklich eine sehr gute Gelegenheit. Leider kommen die großen philosophischen Gedanken erst am Ende von Miles, doch Alaska gab ihnen durch die wirklich interessante Frage, nach dem "labyrinth of suffering" ja erst den Denkanstoß. In dem Buch stecken ganz wunderschöne Zitate drin, und eigentlich wollte ich ein paar mehr hier zitieren, doch die enthielten entweder Spoiler oder ergeben nur im Kontext Sinn, außerdem wollte ich welche von Alaska. Das Buch war nicht perfekt, doch es ist immer wieder schön und traurig zugleich an die Geschichte, und Alaska, zu denken. Deshalb gebe ich einfach mal 5 Sterne her.. 🌟 🌟 🌟 🌟 🌟

    "How will we ever get out of this labyrinth (of suffering)?"

    Sep 4, 2025

  • thatonebookforever
    thatonebookforever

    158 Followers

    4.0

    Mein erstes Buch von John Green und ich muss sagen auch wenn ich es mir sehr anders vorgestellt habe hat es mich definitiv überzeugt und mir am Ende sogar ein paar Tränchen entlockt

    Wenn man eine Alaska möchte die lieb und nett ist eben einfach zum Knuddeln, dann ist man in diesem Buch definitiv falsch. In diesem Buch gibt es von kleinen und großen Schülerstreichen bis hin zu Drogen, Alkohol und sehr tiefgründigen Fragen einfach alles. Wenn man sich an den Schreibstil von John Green einmal gewöhnt hat kann man es fast nicht mehr aus der Hand legen. Ich finde 4⭐️ hat er sich mit diesem Buch wirklich verdient

    Mein erstes Buch von John Green und ich muss sagen auch wenn ich es mir sehr anders vorgestellt habe hat es mich definitiv überzeugt und mir am Ende sogar ein paar Tränchen entlockt

    Jun 11, 2025

3 of 217 reviews

Author

About John Green

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt ›Eine wie Alaska‹ Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane ›Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)‹ und ›Margos Spuren‹, ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman ›Das Schicksal ist ein mieser Verräter‹ ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman ›Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken‹ und zuletzt die Essaysammlung ›Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?› Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.

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