Die Hexenholzkrone 1

Die Hexenholzkrone 1

Softcover
3.833
Osten ArdPrinz MorganOsten-ArdNornen

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Description

Der Auftakt von Tad Williams' neuem Epos aus Osten Ard

Osten Ard ist in Aufruhr. Seit 30 Jahre regieren König Simon und Königin Miriamel mit Weisheit und Güte über ihr Land. Doch die dunklen Mächte sammeln sich um die Nornenkönigin und wollen sich Osten Ard untertan machen.

Vor allem Prinz Morgan ist in Gefahr, denn die Feinde wollen seine Thronbesteigung verhindern und selbst die Macht erlangen. Da ruft König Simon seine alten Freunde zu Hilfe, und Binabiq, Aditu, Jiriki und Jeremias treten gemeinsam mit ihm gegen die Nornen und andere Widersacher an. Wird es einen gerechten Kampf geben? Können die Freunde Osten Ard verteidigen? Und wird Prinz Morgan unversehrt aus der Schlacht zurückkehren?

Book Information

Main Genre
Fantasy
Sub Genre
Epic
Format
Softcover
Pages
752
Price
16.50 €

Author Description

Tad Williams, geboren 1957 in Kalifornien, ist Bestsellerautor und für seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, darunter Otherland, Shadowmarch, und Das Geheimnis der Großen Schwerter bekannt. Seine Bücher, die Genres erschaffen und bisherige Genre-Grenzen gesprengt haben, wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft.

Posts

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Zurück nach Osten Ard – und direkt ins Altersheim!

Tad Williams hat sich Zeit gelassen, um ins sagenumwobene Osten Ard zurückzukehren – ganze zwei Jahrzehnte sind in der Buchwelt seit „Der Engelsturm“ vergangen. Leider merkt man das nicht nur an der Handlung, sondern vor allem an den Protagonisten. In „Die Hexenholzkrone 1“ wirken Simon und Miriamel, einst jugendliche Helden, nun wie Figuren aus einer Seniorenresidenz: Jeder Gang wird von Knacken und Stöhnen begleitet, jedes Gespräch erinnert an eine Wartezimmerplauderei. Auf beinahe jeder Seite wird darauf hingewiesen, wie alt und gebrechlich sie sind – bis man als Leser eher an Altersheim denkt als an epische Fantasy. Williams scheint eine geradezu missionarische Leidenschaft dafür zu haben, seine Leser seitenweise in die Vergangenheit zu zerren – und zwar immer und immer wieder. Kaum ein Kapitel vergeht, ohne dass er mit schwelgerischen Rückblicken auf „Das Geheimnis der großen Schwerter“ um sich wirft. Für Neuleser ist das vielleicht ein Segen: Sie können die alte Tetralogie getrost im Regal verstauben lassen und bekommen die Kurzfassung gleich mitgeliefert – in epischer Länge. Für alle anderen, die Osten Ard schon seit Jahrzehnten lieben, fühlt sich dieser Nostalgie-Marathon jedoch eher wie eine Strafarbeit an. Statt Spannung und frischen Ideen gibt es ein nicht enden wollendes Best-of der 90er-Jahre-Fantasy, aufgekocht und endlos durchgekaut. Man liest nicht so sehr einen neuen Roman, sondern eine 700-seitige Gedächtnisstütze, die einem mit Nachdruck klarmacht: Früher war alles besser – und darüber reden wir jetzt nochmal ganz, ganz ausführlich. Die Handlung selbst? Wenn man sie denn so nennen will, ist sie kaum der Rede wert – zumindest gefühlt. Statt einer epischen Fortsetzung bekommt man seitenweise Rückblicke auf alte Heldentaten, die sich lesen, als hätte Williams beschlossen, sein eigenes Werk für ein Publikum mit Gedächtnislücken nachzuerzählen. Die eigentliche Geschichte schleicht in einem Tempo voran, das selbst eine Schildkröte nervös auf die Uhr schauen ließe. Seite um Seite wartet man vergeblich darauf, dass endlich etwas passiert, während man durch endlose Dialoge, Erinnerungen und innere Monologe watet wie durch knietiefen Morast. Spannung baut sich nur zögerlich auf – und zwar so zögerlich, dass man irgendwann überlegt, ob man nicht einfach zum letzten Kapitel springt. Erst ganz zum Ende hin flackert ein winziger Funke Hoffnung auf, dass diese neue Osten-Ard-Saga vielleicht doch noch irgendwo ein Ziel hat. Bis dahin aber ist Durchhaltevermögen gefragt, am besten kombiniert mit einem literarischen Langstreckenläufer-Gen und einer großen Portion Koffein. Man könnte hoffen, dass neue Figuren wenigstens ein bisschen Schwung in diese literarische Schlaftablette bringen. Leider ist das Gegenteil der Fall. Die neuen Protagonisten wirken größtenteils wie Karikaturen ihrer selbst: zu ausführlich beschrieben, zu dramatisch inszeniert und oft schlicht nervig. Statt die Handlung zu bereichern, scheinen sie vor allem dazu da zu sein, den ohnehin schon zähen Erzählfluss weiter auszubremsen. Anstatt interessante neue Perspektiven zu eröffnen, werden wir mit Charakteren konfrontiert, die so viele Seiten bekommen, dass man sich irgendwann fragt, ob sie jemals wirklich relevant sein werden – oder ob sie nur dazu dienen, Williams’ Hang zu epischer Breite zu befriedigen. Dialoge ziehen sich wie alter Kaugummi, innere Monologe stapeln sich, und so ziemlich jede neue Figur wirkt wie ein weiteres Gewicht an den ohnehin schon schwerfälligen Erzählsträngen. Statt frischem Wind bringt dieses Figurenarsenal eher das Gefühl von stickiger Bibliotheksluft mit sich. Man hofft verzweifelt auf einen Lichtblick – einen Charakter, der spannend, vielschichtig und lebendig wirkt. Doch statt solcher Figuren bekommt man Charakterporträts, die so aufgebläht sind, dass sie die ohnehin kaum vorhandene Dynamik weiter erdrücken. „Die Hexenholzkrone 1“ möchte ganz offensichtlich an den Zauber der ursprünglichen Osten-Ard-Tetralogie anknüpfen – epische Schlachten, große Intrigen, Charaktere, die einem ans Herz wachsen und Abenteuer, die einen nicht loslassen. Auf dem Papier klingt das großartig. In der Praxis fühlt sich der Roman jedoch an wie eine viel zu lange Pflichtübung. Statt packender Handlung und politischer Ränkespiele erwartet den Leser ein überbordendes Detailgeflecht, in dem sich Williams mit beinahe liebevoller Akribie in Nebensächlichkeiten verliert. Jede Landschaftsbeschreibung, jeder innere Monolog und jede Rückblende scheint doppelt so viel Raum zu bekommen, wie es nötig wäre. Das Resultat ist weniger ein Fantasy-Epos und mehr eine literarische Geduldsprobe, bei der man sich fragt, ob Williams den Leser absichtlich auf die Probe stellen wollte. Fans, die nach „Der Engelsturm“ sehnsüchtig auf eine würdige Fortsetzung gewartet haben, müssen starke Nerven mitbringen – und einen unerschütterlichen Glauben daran, dass die folgenden Bände doch noch Fahrt aufnehmen. Momentan wirkt Osten Ard wie ein Schatten seiner selbst: schön anzuschauen, aber ohne den Schwung und die Dringlichkeit, die das Original einst so legendär gemacht haben.

4.5

Tad Williams ist für mich ein Garant für großartige Fantasy!

Da das Buch in der deutschen Übersetzung geteilt wurde, lest ihr mein Rezi zu der Hexenholzkrone im zweiten Band.

Tad Williams ist für mich ein Garant für großartige Fantasy!
5

Wieder ein guter Start in ein Fantasy Epos!

30 Jahre schon herrschen König Simon und Königin Miriamel über Osten Ard. Doch der Friede ist trügerisch. Die Nornenkönigin versammelt wieder ihre Untertanen und diese schwärmen immer wieder ins Königreich der Menschen ein. Simon regiert seit 30 Jahren mit Miriamel an seiner Seite. Ihr Sohn ist leider schon verstorben, aber sie haben zwei Enkel. Es herrscht Frieden. Man könnte also meinen, dass die beiden ein ruhiges Leben führen können. Doch einiges ändert sich und ihr Geschick ist wieder gefragt. Man trifft auch einige weitere alte bekannte Charaktere wieder, wie Binabik, Tiamak oder Eolair. Es kommen aber auch viele dazu. Wie Simons Enkel Morgan, Binabiks Tochter Qina und ihr Verlobter, der Jäger Jarnulf, das Nornenhalbblut Nezeru, … Jeder Charakter trägt zu der Geschichte bei und lässt sie lebendig werden. Durch die vielen Charaktere gibt es viele Erzählperspektiven, so dass man als Leser durch alle Ecken Osten Ards kommt. Die Geschichte wird so sehr komplex erzählt und einige Stränge führen sich zwar zusammen, andere wiederum nicht. So bleibt es spannend, aber es lohnt sich noch nicht groß für Spekulationen, wie sie zusammenhängen. Der Spannungsbogen ist somit genial aufgebaut. Es gibt auch viel über Osten Ard zu lernen, auch wenn man es vielleicht schon aus der vorherigen Tetralogie kennt. Aber auch wenn man es nicht kennt oder es lange her ist, hat man nicht groß das Gefühl, dass etwas fehlen könnte. Es ist lange her, dass ich die ersten Bücher dieser Reihe gelesen habe. Als ich nach einem neuen Hörbuch gesucht habe, war ich sehr überrascht, dass es weitergeht und habe mich dann für die Hörbuch-Variante entschieden. Andreas Fröhlich hat seinen Job sehr gut gemacht. Er versteht es den Leser in die Geschichte zu ziehen und mit seiner Stimme dort auch zu bannen. So verleiht er auch sämtlichen Charakteren Leben. Ich habe zwar eine Weile gebraucht, bis ich das Hörbuch wirklich beendet hatte. Aber bei 22h und 54 Min ist das auch so eine Sache. Doch es gab dann einen Punkt, wo ich immer mehr gefesselt war und jede freie Minute genutzt habe, um weiter zu hören. Sowohl der Autor als auch der Sprecher haben mich wieder tief in die Welt von Osten Ard eintauchen lassen. Es war schön, alte Bekannte wieder zu treffen, aber auch neue Charaktere kennenzulernen. Durch die immense Spannung wurde es nicht langweilig und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Es gibt 5 von 5 Wölfe!

Wieder ein guter Start in ein Fantasy Epos!
5

Rückkehr nach Osten Ard!

Nachdem ich den ersten Teil der Reihe inhaltlich super, aber doch teilweise etwas langatmig fand, freue ich mich sehr über die Rückkehr nach Osten Ard. Der erste Teil war super spannend und ich kann es gar nicht erwarten, mit dem zweiten teil der Hexenholzkrone zu beginnen.

2

Der Zauber Osten Ards – wo ist er hin? Ich habe den Drachenbeinthron verschlungen, fühlte mich an Mittelerde erinnert und habe voller Emotionen die Reise von Simeon verfolgt. Wie sehr freute ich mich, als ich nun lernte, dass die Reise durch Osten Ard weitergeht. Und wie ernüchtert bin ich nun.   Ich versuche, möglichst wenig zu spoilern, werde es aber nicht ganz vermeiden können, denke jedoch, dass ich es ganz gut hinbekommen habe.   Das erste Detail, das mir bitter aufstieß, ist das erneute Teilen der englischen Bücher. Es ist einfach ein Zerreißen der Handlung, was mich zunehmend bei den Veröffentlichungen stört. Doch kommen wir zu meinen eigentlichen „Problemen“:   Das Rad der Zeit dreht sich weiter und seit der Schlacht gegen den Sturmkönig sind mehr als 20 Jahre vergangen. Und damit man als Leser dies nicht vergisst, wird (gefühlt) alle zehn Seiten entweder auf die körperlichen Leiden direkt angespielt oder die Charaktere seufzen und stöhnen, dass man sich wie im Altenheim fühlt.   Nun versichert der Autor im Vorwort, dass man die Vorgeschichte – also die knapp 3500 Seiten – nicht gelesen haben muss. Ja, und genau da wird es interessant: Nicht nur, dass die Hauptpersonen andauernd über das Alter stöhnen, sie schwelgen mindestens genauso häufig in Erinnerungen. Das ist auch logisch, der neue Leser muss inhaltlich abgeholt werden. Allerdings ist das nichts Halbes und nichts Ganzes, denn letztendlich erfährt der neue Besucher Osten Ards nur einen Bruchteil. Ich jedoch, die mit Simeon die Strapazen in seiner Jugend überstanden habe, hatte stets den Eindruck, mit 1,5 Beinen in der Vergangenheit zu stehen. Und genau da hakte es: Es ging nicht wirklich voran vor lauter Vergangenheitsbewältigung und ich merkte selbst, wie ich der Jugend der Protagonisten nachtrauerte. Ich wollte gar nicht mehr, dass die Geschichte weitergeht.   Kommen wir zu den Personen: Da ich nicht verraten möchte, welche bekannten Gesichter man wiedertrifft, sei nur so viel gesagt, dass es leider genau diejenigen sind, die ich bereits in den Hauptbüchern nicht als meine Favoriten betrachtete. Und als Krönung kamen weitere Personen hinzu, die mich so genervt haben, dass ich deren Handlungsstränge schlichtweg quergelesen hatte. Und dies ist die Überleitung zum vielleicht größten Manko für mich: Beim Drachenbeinthron gab es für mich ein großes Ganzes, ich spürte, dass da etwas Unbekanntes auf mich wartet. Die Personen waren nur ein kleiner Teil, die Welt an sich und ihre Geheimnisse galt es zu entdecken. Hier nun im ersten Band der Fortsetzung verlor sich vieles im „Kleinklein“. Auf einmal stehen die Personen mit ihren Animositäten und Schwächen im Vordergrund, so bestand der eine Handlungsstrang aus den pubertären Eskapaden des Thronerbens, der soff, sich durch die Betten schlich und stank wie ein Wiedehopf. Es wurde schlichtweg furchtbar banal.   In den letzten Kapiteln (also nach über 700 Seiten) kam ein kleiner Lichtblick, doch das reichte einfach nicht. Ob Ich Osten Ard weiter erkunden werde? Ich weiß es nicht. Jedenfalls nicht in naher Zukunft. Und von den ersten Büchern der Trilogie werde ich mich auch trennen.

5

Seit dreißig Jahren regieren Simon und Miri auf dem Hochhorst. Mit Weisheit und Güte herrschen sie über das Land. Doch die Nornenkönigin droht, aus ihrem Schlaf zu erwachen. Dunkle Mächte greifen nach dem Land und Prinz Morgan, der junge Thronerbe hadert mit seinem Schicksal. Die Freunde müssen ein letztes Mal zusammen stehen und den Kampf gegen das Dunkle gewinnen. Oh wie habe ich gejubelt, als Williams seine Rückkehr nach Osten Ard verkündete. Mehr von Simon und Miri zu lesen und zu erleben, wie es weitergeht, ist wohl ein großer Traum jedes Osten Ard Fans, der deren Kampf verfolgt hat. Zum Glück musste ich nicht so lange warten wie manch anderer Fan - ich habe den Engelsturm erst im Frühjahr gelesen und hungerte folglich nach mehr! Nur um so viel schon mal vorn weg zu nehmen. Ich wurde wahrhaftig nicht enttäuscht. Das ganze Buch hat sich das Gefühl von nachhause kommen gehalten, bei guten Freunden sein. Schon jetzt vermisse ich alte und neue Freunde schmerzlich und stehe schon in den Startlöchern für den nächsten Trip nach Osten Ard, für das nächste Abenteuer. Schon auf den ersten Seiten hat mich dieses Gefühl, zuhause, bei Freunden zu sein, erfasst und wollte mich einfach nicht mehr loslassen, das ganze Buch über nicht. Obwohl Simon, Miri und ihr Hofstaat zu einem denkbar traurigen Anlass reisten. Doch ich fühlte mich wohl, habe jeden einzelne Seite genossen. Natürlich beginnt das Abenteuer in Osten Ard langsam und mit bedacht. Williams führt den Leser in eine gewandelte Welt ein, in dem halbwegs geordnete Verhältnisse herrschen und Miri und Simon gealtert sind und schon viele Schicksalsschläge erdulden mussten. Das merkt man ihnen an. Muss man auch - sie sind erwachsen geworden und haben Erfahrungen gesammelt! Trotzdem war ich gefesselt von ihrer Reise und der gewandelten Ordnung - und natürlich allen voran von Morgan, der seinen Weg noch nicht gefunden hat und auf seine ganz eigene Art und Weise versucht, mit all dem, was ihm begegnet und beschäftigt umzugehen. Ich denke, dass ist Tads Stärke - bei jedem anderen Halbwüchsigen hätte ich die Trunksucht als Schwäche abgetan und darüber die Nase gerümpft, doch Williams lässt auch hinter Morgans Fassade blicken, hinter sein sorgsam gepflegtes rüdes Image. Interessant! Und spannend! Doch auch Morgan wird bald lernen, was wahre Freundschaft bedeutet! Und als schließlich die alten „Gefährten“ wieder beieinander sind, Simon, Miri, Binabick, Eloair und all die anderen - ich hab mich gefühlt, als hätte mich die Runde auf ein Glas Gewürzwein ans Feuer geladen. Das Gefühl hat einfach von vorne bis hinten gestimmt. Tad hat ein unglaubliches Talent Situationen und Orte zu beschreiben. Ich habe die Laternenbrücke oder den Horchhorst bildlich vor mir gesehen und mir so gewünscht, ebenfalls dort an diesem Ort zu stehen. Bisher klingt alles sehr nach dem alten Osten Ard, oder? Doch wer „Das Herz der verlorenen Dinge“ gelesen hat, der weiß, dass auch die Nornen eine tragende Rolle in diesem Buch spielen. Doch sie sind nicht mehr die Schreckensgestalten, vor denen die Eltern ihre Kinder mit Gruselgeschichten warnen (gut, nicht nur). Tad hat sich viel Mühe gegeben, auch ihnen Tiefe und Struktur zu verleihe und ich muss zugeben, dass mich vor allen Dingen Viyeki fasziniert. Man fragt sich, ob sich Menschen und Nornen nicht an nähren. Dann wäre der Weg für ein Bündnis offen … Der endlich Frieden bringen könnte! Sowas ist in der Welt, die Williams nun geschaffen hat, durchaus denkbar! Und das fasziniert. Er schafft es, dass ich zumindest die Nornenkrieger in mein Herz schließe, und ich habe es erst bemerkt, als Viyeki schon längst einen Platz in meinem Herzen erobert hatte. Auch die Halb-Nornen haben einen Platz in ihrer Gesellschaft inne. Tad Williams erzählt ausladend. Er packt Osten Ard voller Wunder. Auch mich wirkt sie plastisch und wunderschön, gefährlich, rau - ich liebe es, einzutauchen und nur schwer wieder den Weg zurückzufinden. Ich empfehle es für all jene, die große High-Fantasy Geschichten lieben und mit einem langsamen Worldbuilding klar kommen. Ich liebe es!

4

Die Drachenbeinthron-Saga von Tad Williams war der Einstieg für mich in die Welt der High Fantasy vor rund 30 Jahren. Viele Bücher, die ich danach las, mussten sich mit der Geschichte aus Osten Ard messen lassen. Und nur die Wenigsten konnten an das Worldbuilding und das erzählerische Talent Williams heranreichen. Ich habe mich daher sehr gefreut, als Tad Williams vor vier Jahren die Fortsetzung auf den Markt brachte. Ich fuhr sogar zu einer Lesung in Heidelberg, um ihn mal wahrhaftig zu erleben. Das war ein vergnüglicher Abend mit einem äußerst sympathischen Autor. Doch 30 Jahre sind eine lange Zeit. Sowohl Autor als auch Leser ändern und entwickeln sich. Interessanterweise alterten auch die Hauptfiguren in dieser Zeit, denn Simon und Miramel sind keine jungen Erwachesenen, sondern nun ein altes Königsehepaar, mit einem nichtsnutzigen Enkel im Schlepptau. Ihren verstorbenen Sohn lernten wir somit gar nicht kennen. Tad Williams lässt sich wie immer viel Zeit mit dem Aufbau seiner vielen Erzählstränge, die er parallel laufen lässt und die wahrscheinlich auch erst am Ende der Saga aufeinander treffen werden. Das Erzähltempo war daher genau richtig, um wieder in seiner Welt Fuß zu fassen. Einerseits von Vorteil, andererseits aber auch etwas langatmig. Womöglich hat sich da aber auch mein Lesegeschmack geändert, denn ich lese bei weitem nicht mehr so viel Fantasy wie früher. Es war aber schön, viele vertraute Figuren wiederzusehen. Die Mischung zwischen Bekanntem und Neuem ist sehr gelungen. Ärgerlich ist die Tatsache, dass Klett-Cotta das Original mal wieder auf zwei deutsche Bücher aufteilen musste. Insofern ist der Cliffhanger am Ende nicht vom Autor gewollt, sondern vom Verlag erzwungen. Das führt zum Abzug eines Sterns. Eine abschließende Beurteilung des Buchs ist somit erst nach dem nächsten Buch Hexenholzkrone 1.2 möglich.

1

Ich habe das Buch abgebrochen, da es einfach nicht mehr in mein Beuteschema passt. Irgendwie hat es mich einfach nicht gepackt.

4

Ein zweifelhafter Enkel

2

Joa. Eine Geschichte wo von 31 Kapiteln oder so vll 5 reeelativ interessant war. Möglicherweise sind die nächsten Teile spannender aber die werde ich nicht mehr lesen.

2

I wanted to love this book. I really did but I can't. Before I start I have to say, that I didn't read "The Dragonbone chair". Again, I wanted to love the books but I just couldn't get over with the few hundreds pages. Maybe I'll try them again because.... Over all I like William's style of writing. The universe he created is really fascinating and I enjoyed the world building. However, I had issues with the characters. Most of all with Miriamel who annoyed me more and more. She told everyone how they were supposed to live, she was rude and unfair and for me absolutly not bearable. Morgan was annoying, too. I mean, what was the sense of his character? Whining? Pouting? Making everyone responsible for his own stupid behaviour. The pace of narration was very slow. The first really exciting thing happened around page 500. Before that there was a lot of ... whining. And being depressed. I did enjoy the scenes with the Norns and well ... every scene that didn't include Miriamel or Morgan. I am sorry, I know many people love Tad Williams and love this book, too. It just didn't fit my taste - if it fits yours then that's really cool!!! You have a few more books only waiting for you :)!

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Die Drachenbeinthron-Saga von Tad Williams war der Einstieg für mich in die Welt der High Fantasy vor rund 30 Jahren. Viele Bücher, die ich danach las, mussten sich mit der Geschichte aus Osten Ard messen lassen. Und nur die Wenigsten konnten an das Worldbuilding und das erzählerische Talent Williams heranreichen. Ich habe mich daher sehr gefreut, als Tad Williams vor vier Jahren die Fortsetzung auf den Markt brachte. Ich fuhr sogar zu einer Lesung in Heidelberg, um ihn mal wahrhaftig zu erleben. Das war ein vergnüglicher Abend mit einem äußerst sympathischen Autor. Doch 30 Jahre sind eine lange Zeit. Sowohl Autor als auch Leser ändern und entwickeln sich. Interessanterweise alterten auch die Hauptfiguren in dieser Zeit, denn Simon und Miramel sind keine jungen Erwachesenen, sondern nun ein altes Königsehepaar, mit einem nichtsnutzigen Enkel im Schlepptau. Ihren verstorbenen Sohn lernten wir somit gar nicht kennen. Tad Williams lässt sich wie immer viel Zeit mit dem Aufbau seiner vielen Erzählstränge, die er parallel laufen lässt und die wahrscheinlich auch erst am Ende der Saga aufeinander treffen werden. Das Erzähltempo war daher genau richtig, um wieder in seiner Welt Fuß zu fassen. Einerseits von Vorteil, andererseits aber auch etwas langatmig. Womöglich hat sich da aber auch mein Lesegeschmack geändert, denn ich lese bei weitem nicht mehr so viel Fantasy wie früher. Es war aber schön, viele vertraute Figuren wiederzusehen. Die Mischung zwischen Bekanntem und Neuem ist sehr gelungen. Ärgerlich ist die Tatsache, dass Klett-Cotta das Original mal wieder auf zwei deutsche Bücher aufteilen musste. Insofern ist der Cliffhanger am Ende nicht vom Autor gewollt, sondern vom Verlag erzwungen. Das führt zum Abzug eines Sterns. Eine abschließende Beurteilung des Buchs ist somit erst nach dem nächsten Buch Hexenholzkrone 1.2 möglich.

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Das Geheimnis der großen Schwerter -Fortsetzung!!❤️

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