Der Engelsturm
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Description
»Eine meiner liebsten Fantasy-Serien.« George R. R. Martin
In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
Das Epos um die Großen Schwerter kommt zu einem furiosen Abschluss! Während Simon Schneelocke und Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel
suchen, machen sich die Heere der freien Menschen auf zum Hochhorst.
Simon Schneelocke ist entschlossen, für Prinz Josua das letzte der Großen Schwerter zu gewinnen. Doch gelingt es ihm zusammen mit Prinzessin Miriamel
Hellnagel
zu finden? Und welchen Part spielt Simon in den geheimnisvollen Plänen von Utuk’ku, der Nornenkönigin? Während Binabik entdeckt, dass das Grab König Johanns leer ist, irrt Simon immer noch durch das Labyrinth unter dem Engelsturm. Als dann die Großen Schwerter endlich zusammenkommen, wie der wahnsinnige Priester Nisses es vor 500 Jahre vorausgesagt hat, stellt sich heraus, dass die
Geschichte eine ganz andere Wndung nimmt als ursprünglich gedacht.
Book Information
Author Description
Tad Williams, geboren 1957 in Kalifornien, ist Bestsellerautor und für seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, darunter Otherland, Shadowmarch, und Das Geheimnis der Großen Schwerter bekannt. Seine Bücher, die Genres erschaffen und bisherige Genre-Grenzen gesprengt haben, wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft.
Posts
Finster ist es in den dunklen Gängen in der Tiefe unter der Burg, dass man nichts erblicken obgleich nur erahnen kann...
Ja, das war der vierte Band und soweit erstmal Ende der Saga, das Geheimnis der drei Schwerter Es ist schon eine schöne Hogh Fantasy Geschichte. Viele Charaktere mit tiefer Entwicklung, Emotionen und Ambitionen, mehrere Handlungsstränge und bieles mehr. Ich vermute, dass ich mehr schwärmen würde, wenn doch dieser Schreibstil nicht so anstrengend für mich wäre 😅 Naja zu mindest zum Ende hin wurde es das... die ersten 400 Seiten fand ich sehr fesselnd und spannend... mal Simon und Miriamel zusammen on tour 😅☺️ Hätte mir in diesem Zeil mehr "Schlachten" also Action gewünscht, aber diese wurden relativ kurz gehalten. Was hier abermals zu viel war: Im Dunkeln unter dem Hochhorst rumschländern, ohne Fakel, ohne Plan... mein Gehirn versucht immernoch den Schweizer Käse unter der Burg zu berechnen 🤯 Aber gut... peng puff bang ... Finale und so war gut, Zusammenkunft auch und man bekommt dann ein Happy End serviert, natürlich nicht ohne Wunden. Ist schon gut so 😇 Sollte man das Buch lesen wenn man Teil 1, 2 und 3 schon gelesen hat? Klar 😁 Kann man die Reihe empfehlen? Jupp, aber mach eine Leseprobe 😅 ...
Eine großartige Reihe, auch wenn ich mir das Ende vom Geheimnis der großen Schwerter noch etwas epischer gewünscht hätte!
"Je tiefer man nach unten geht, desto schwerer ist es, die Dinge zu begreifen - und umso wichtiger sind sie. Du musst ganz tief gehen." (S. 275) "Die größten Wahrheiten liegen im Inneren, immer im Inneren. Sie können niemandem geschenkt werden. Man muss sie finden. (S. 275) Und da ist das Geheimnis und der Epos rund um die Großen Schwerter gelüftet und die erste Reihe im Osten Ard-Universum vorerst zu Ende. Und auch wenn ich diesen Band im Vergleich eher schwächer fand und mir das Ende etwas epischer, fulminanter oder actionreicher gewünscht hätte (wie in Band 1 oder 2), gerade wo wir in 4 Bänden ja nur darauf zuarbeiten: ich liebe diese Reihe trotzdem. Die Charaktere und die Welt sind mir so dermaßen ans Herz gewachsen. Ja, sie ist mit Sicherheit nicht für jede/n perfekt. Und auch ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle ein klein wenig mehr erhofft. Und trotzdem macht auch genau das die Reihe für mich aus. Sie ist so unglaublich authentisch, die Charaktere und die Welt sind so vielschichtig und so gut konstruiert, dass sie fast real scheint und als ob man beim Geschehen mit dabei wäre. Die Auflösung fand ich schön gelöst und das Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere am Ende erwärmte mir das Herz. Beim Lesen jedes Bandes - so auch bei diesem erfuhr ich eine Entschleunigung, die mir einfach gut tat. In hektischen, ereignisreichen Zeiten wie diesen ist so etwas doch auch irgendwie besonders schön. Ich freue mich enorm, demnächst mit der Vorgeschichte (Brüder des Windes) und der Novelle (Das Herz der verlorenen Dinge) weiter zu machen, bevor ich mich dann der zweiten Unterreihe widmen werde. Für mich ist bereits jetzt klar, dass ich das Geheimnis der großen Schwerter definitiv nochmal lesen werde und dass diese Reihe zu meinen liebsten gehört. Ich kann sie jedem empfehlen, der auf authentische, epische High Fantasy steht, bei der es nicht nur um eine große Schlacht und Action nach der anderen geht und dem die Authentizität und Worldbuilding ebenso wichtig ist.

𝘿𝙚𝙧 𝙀𝙣𝙜𝙚𝙡𝙨𝙩𝙪𝙧𝙢 von Tad Williams ist nun der abschließende Teil in der Reihe 🄳🄰🅂 🄶🄴🄷🄴🄸🄼🄽🄸🅂 🄳🄴🅁 🄶🅁🄾🅂🅂🄴🄽 🅂🄲🄷🅆🄴🅁🅃🄴🅁 Dieses Buch war letztendlich genau so, wie ich mir diesen Teil vorgestellt habe. Es gibt hier nicht mehr so viel Neues anzumerken. Natürlich gab es nun den grossen Showdown und Abschluss. Im Stil blieb das Buch der Reihe treu. Wir sehen die Detailverliebtheit und ausschweifenden Beschreibungen, wie auch schon zuvor. Mir war es in Teilen zu ausschweifend, wäre in vielen Situationen einfach gern schneller vorwärts gegangen. Insgesamt freue ich mich aber, dass ich diese tolle epische Welt erleben durfte. Ich denke, Tad Williams hat viel für das Genre getan. Und ich werde zurückkehren nach Osten Ard - so viel ist sicher.

Ein grandioses Finale!
"Simon hing im Leeren, ohne Richtung, ohne Sinn. Er versuchte zu schweben, wie er es mit Leleth getan hatte, aber er bewegte sich nicht. Er war verirrt im Nichts, verlorener, als er je gewesen war. Er war nur ein Fetzen Stoff, der durch Finsternis flatterte. Er war unendlich allein." Die erste Osten Ard-Reihe rund um das Geheimnis der großen Schwerter beschließt Tad Williams mit "Der Engelsturm". Und es ist ein sehr würdiges Finale, das uns glücklich und zufrieden zurücklässt, aber auch eine Ahnung auf zukünftige Abenteuer aufkommen lässt. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Verena C. Harksen. In diesem letzten Band spitzen sich die Ereignisse zu. Um die Jahrhunderte alte Prophezeihung zu erfüllen, müssen Simon, Binabik und Miriamel das Schwert Hellnagel finden und so machen sie sich auf zum Hochhorst, um im Grab König Johans danach zu suchen. Auch Josua und sein Heer, sowie die Sithi machen sich auf den Weg zum Hochhorst, um die alles entscheidende Schlacht gegen Elias zu schlagen. Doch die dunklen Mächte arbeiten gegen sie ... Williams hat mit seiner Osten Ard-Reihe eine wirklich großartige, fantastische Welt erschaffen, die mich vollends in ihren Bann zu ziehen verstand. Die mich absolut begeistern konnte und die Williams nun vollends in meinen persönlichen Fantasy-Olymp katapultiert hat. Der Schreibstil ist wirklich bildgewaltig und traumhaft schön und ich muss sagen, die Übersetzerin hat hier auch Großartiges geleistet! Hier wurden immer die richtigen Formulierungen gefunden, die stets ein wunderschönes Bild zeichneten. In Bezug auf die Charaktere kann ich sagen, dass ich sie alle sehr liebgewonnen habe. Vor allem der Troll Binabik und seine Wölfin, haben sich ein riesiges Stück meines Herzens erobert. Im Laufe dieser vier Bände haben gerade die jüngeren Protagonisten, wie Simon und Miriamel, eine wirklich enorme und doch logische und vor allem authentische Entwicklung vollzogen. Beide sind mit dieser Reihe erwachsen geworden. Ganz besonders gefallen hat mir, dass Williams auch den Nebencharakteren tolle und wichtige Rollen zugedacht hat und gerade im Bezug auf Rachel war ich am Ende des vierten Bandes mehr als glücklich. Das war eine zauberhafte Szene am Ende. Letztlich bleibt mir nur zu sagen, dass diese Reihe wirklich fantastisch ist und ich ihr mit meinen Worten kaum gerecht werden kann. Ein Fantasy-Epos, das ich all jenen unter euch ans Herz legen kann, die klassische Fantasy lieben.

Das war es also, meine Reise nach Osten Ard ist (vorerst) vorbei. Das Geheimnis der Großen Schwerter wurde mit Band 4 "Der Engelsturm" gelüftet. Ich beziehe mich hierbei aber nicht nur auf den vierten Band, sondern auch ein wenig auf die Reihe insgesamt (also Spoilerwarnung für Band 1-3). Simon und Miriamel befinden sich auf dem Weg nach Erchester und Binabik reist ihnen hinterher. Josua und Camaris versuchen ebenfalls nach Erchester zu gelangen, machen jedoch einen Umweg über Nabban um weitere Verbündete zu sammeln. Maegwin und Eolair kämpfen an der Seite der Sithi. Rachel der Drache befindet sich nach wie vor im Hochhorst und versteckt sich. Es ist schon erstaunlich, wie oft man merkt, dass andere Autoren sich etwas von Tad Williams' Büchern abgeguckt haben. Und ich vermute das wird mir in Zukunft auch noch bei einigen anderen Büchern auffallen. Dieser Einfluss spricht auf jeden Fall für eine hohe Qualität. Ich selbst habe mich allerdings hier und da etwas schwergetan. Es war mir teilweise alles etwas zu lang und zu ausschweifend geschrieben. Das ist wohl einfach meinen persönlichen Lesepräferenzen geschuldet, sorgt jedoch auch dafür, dass das Ende umso belohnender ist. Manchmal fehlte mir auch etwas der Zusammenhang zum großen Ganzen. Beispielsweise die Ermordung von Lektor Ranessin der Mutter Kirche durch Pryrates. Das bleibt eigentlich größtenteils ohne Konsequenzen irgendwelcher Art. Das Gleiche gilt für die ganze Sache mit den Ghants. Für sich genommen zwar spannend zu lesen aber im Gesamteindruck hätte man es auch meiner Meinung nach komplett weglassen können. Einige der Offenbarungen habe ich so tatsächlich schon im ersten Band vorhergesehen und dafür, dass es tausende Seiten später erst aufgelöst wurde, war es mir dann von Anfang an zu offensichtlich. Aber genug vom Negativen. Viele andere Plotelemente kommen in "Der Engelsturm" zusammen und ab der Hälfte des Buches stellt sich ein Gefühl von "oh Sch*** das Ende ist nah" ein. Die letzten ca. 400 Seiten sind für mich jedenfalls das Beste der Reihe und am Ende fiel es mir doch schwer mich von der Welt zu lösen und ich hätte gerne noch etwas weitergelesen. Dabei fand ich vor allem schön, dass nach dem hochdramatischen Finale nicht sofort Schluss ist, sondern es wird dem Leser noch etwas Zeit gegeben um wieder runterzukommen. Dabei habe ich gemerkt, wie sehr mit die Charaktere ans Herz gewachsen sind und wurde etwas emotional 🥲 Ich werde zwar erstmal eine Pause von Osten Ard einlegen aber mir die weiteren Bücher später noch vornehmen. Fazit: ein sehr gelungener Abschluss einer Reihe, die so ziemlich alles bietet, was man von sich von Fantasy wünscht. Wer sich nicht von der hohen Seitenzahl und den damit einhergehenden ausführlichen Beschreibungen abschrecken lässt, ist hier sehr gut bedient.
Ein Epos findet sein vorläufiges Ende und ein Must-Read für Fantasyliebhaber.
Der letzte Band der großen Schwerter Reihe. Es ist wirklich ein Epos, ein anderes Wort fällt mir dafür einfach nicht ein. Genauso ist es ein Grundstein der Fantasy, nachdem man es gelesen hat, sieht man bei vielen anderen woher die Inspiration kam. Es ist ein Backstein mit über 850 Seiten, ähnlich wie Band 2 und 3 und trotzdem kam es mir wesentlich mehr vor. Der Einstieg war super leicht, und dank der Zusammenfassung der vorherigen Bände ist man auch wieder schnell im Thema drin. Ich hab Highfantasy wirklich ein wenig vermisst und mich in Osten Ard gleich wieder zu Hause gefühlt. Der Stil ist sehr ausführlich, dabei aber nicht langweilig aber leider streckenweise langatmig. So ab der Hälfte zog es sich etwas. Die Zeitlinie verläuft relativ schnell und wenn vor zwei Kapiteln noch eine Schlacht bevorstand, ist sie zwei weiter bereits abgeschlossen. Aber es zieht sich leider doch sehr, bis endlich alle lang gesponnen Fäden endlich zusammen laufen. Die Charaktere entwickeln sich unterschiedlich, Simon und Miriam bleiben leider eher nervig und naiv. Selbst nach allem was sie durchgemacht haben ist er weiterhin Ruhmesgeil und sie naiv und trotzig. Da sind mir Josua umd Isgrimnur wesentlich lieber. Trotzdem passt es gut in die Story. Achtung kleiner Spoiler: Absolut unverständlich war mir allerdings Simons neue, ruhige und bedachte Art und Weise nachdem der Krieg vorbei ist, vorher noch totales Mondkalb und dann zwei Tage später der Weise. Wer Fantasy mag oder gar liebt sollte es unbedingt lesen. Es hat einfach so viele tolle Elemente, fernab von Orks und Elfen, sondern mit eigenen und stimmigen Fabelwesen. Die Story ist über 4 Bände mit je 850+ Seiten wahrlich ein Berg von Wörtern, aber es lohnt sich so sehr. Auch wenn sich das Finale etwas zieht, es ist ein großartiges Werk.

Eine der ganz, ganz großen Fantasyreihen! Uneingeschränkt empfehlenswert!
Johan, Hochkönig der Menschen, liegt im Sterben - Unsicherheit ob der Rivalität seiner Söhne, dem erstgeborenen und Thronfolger, Elias und dem jüngeren, etwas düsteren Prinz Josua, breitet sich in den Königreichen aus. Zwar ist Elias´ als kommender Hochkönig bestimmt, aber wird Josua dem Urteil seines Vaters Folge leisten und Elias die Treue schwören? In diesen düsteren Zeiten, selbst die Jahreszeiten spielen verrückt - erst Dürre, dann endloser Regen, fristet Simon, auch aufgrund seiner Verträumtheit, Mondkalb gerufen, sein Dasein als Küchenjunge auf dem Hochhorst, dem Zentrum menschlicher Macht in Osten Ard. In der Hoffnung Simon doch noch zu einem brauchbaren Mitglied des Haushaltes zu machen, wird er zum Gehilfen des anerkannten Gelehrten und etwas mysteriösen Doktor Morgenes ernannt. Dieser scheint in Simon mehr zu sehen, als nur einen einfachen Küchenjungen und beginnt damit den Burschen auszubilden - Lesen, Schreiben, Geschichte, aber zu Simons Enttäuschung nicht in der Magie, die zu beherrschen dem Doktor nachgesagt wird. Während Simons Lehrzeit Fahrt aufnimmt, wird stirbt König Johan und der Konflikt seiner Söhne gipfelt im Verschwinden Josuas - wurde er entführt oder hat er sich nach Naglimund, seiner Festung im Norden, zurückgezogen um eine Rebellion gegen seinen, nun zum Hochkönig gekrönten Bruder, Elias anzuzetteln? Auf einer seiner Erkundungstouren durch den Hochhorst stösst Simon auf ein geheimes Gewölbe, in dem er um haaresbreite der Entdeckung durch den grausamen und gefürchteten Priester und Berater König Elisa´, Pyrates entgeht. Auf der Flucht vor dem Priester stolpert Simon über ein dunkles Geheimnis - den schwer geschändeten vermeintlich verschwundenen Prinz Josua. Panisch vor Angst berichtet Simon Doktor Morgenes von seinem Fund, der Josua befreit und dessen Flucht vom Hochhorst orchestriert. Schnell erkennen König Elias und sein Priesterverbündeter wer hinter Josuas Flucht steckt und stellen Doktor Morgenes zu einem tödlichen Kampf, in Zuge dessen Simon vom Hochhorst fliehen muss und der Doktor zu Tode kommt. Auf sich allein gestellt irrt der junge Simon Richtung Norden, in der Hoffnung Naglimund zu erreichen und sich Prinz Josua anschließen zu können. Während seiner Odysee durch die Wälder rettet Simon, mehr durch Zufall, einen Sitha, Mitglied einer uralten Rasse aus Unsterblichen, die Osten Ard schon lange vor der Menschheit besiedelten. Dieses kurze, aber intensive Zusammentreffen zwischen Mensch und Unsterblichem soll den Verlauf der Geschichte Osten Ards verändern! Wenig später trifft Simon auf Binabik, einen Troll, eine kurz gewachsenes, aber ansonsten den Menschen nicht unähnliche Volk, das hoch in den Gebirgen des Nordens lebt, dessen Freundschaft er sobald gewinnt und sich mit ihm gemeinsam auf seine abenteuerliche Reise nach Naglimund begibt. Mit diesem fast 1000 Seiten starkem Wälzer startet Tad Williams seine epische Saga über die grossen Schwerter. Die vielen, teilweise in einander verwobenen, Handlungsstränge sorgen für ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Leseerlebnis, das trotz des großen Umfangs nie langweilig wird und stets Lust auf mehr macht. Tad Williams hat mit der Legende der großen Schwerter ein Meisterwerk der westlichen Fantasy geschaffen, dass keinen Vergleich mit "Der Herr der Ringe" oder "Das Lied von Eis und Feuer" zu scheuen braucht! Ob neu in der Welt der Fantasy oder viel belesener Veteran - diese Serie bringt alle auf ihre Kosten!

Ein starker Abschlussband einer fantastischen Saga. Für mich bleibt zwar der dritte Band der Beste da es dort am wenigsten Längen gibt, aber das Finale allein ist schon fünf Sterne wert. Dass die Lösung letztendlich so simpel ist, hat mich überrascht aber auch überzeugt. Bei all den großen, geheimen Plänen von Utukku und dem Sturmkönig haben sie eine ganz einfache Kleinigkeit übersehen. Das kann verwundern, wirkt aber durchaus logisch. Einige liebgewonne Figuren schaffen es leider nicht bis zum Ende, trotzdem erhalten wir ein zufriedenstellendes, glückliches Ende. Ob ich die Fortsetzungen lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich habe zu viel Angst dass ich mich dann von Charakteren verabschieden muss, die zu meiner Erleichterung bis zum Schluss durchgestanden haben.
„Der Engelsturm“ – Ein episches, wenn auch gemächliches Finale für Tad Williams' große Saga
Mit „Der Engelsturm“, dem vierten und letzten Band von Tad Williams' Fantasy-Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“, findet eine der einflussreichsten Sagen der modernen Fantasy ihren Abschluss. Es ist eine Geschichte, die weniger durch große Twists als durch ihre dichte Atmosphäre, ihre vielschichtige Welt und den behutsamen Aufbau ihrer Charaktere glänzt. Auch wenn man spürt, wie viel Herzblut Williams in dieses Finale gelegt hat, fehlt es dem Buch an manchen Stellen etwas an Spannung. Vor allem die häufigen Alleingänge von Miriamel und Simon wirken stellenweise naiv – Entscheidungen, die weniger von kluger Strategie als von jugendlichem Trotz oder Glück bestimmt scheinen. Wer allerdings die bisherigen Bände mochte, wird sich auch hier wieder gerne auf diese langsame, bildhafte Reise einlassen. Tad Williams erzählt aus verschiedenen Perspektiven, wodurch die Handlung oft gemächlich, aber zugleich sehr umfassend voranschreitet. Es ist eben kein Action-Feuerwerk, sondern ein Epos über Verantwortung, Vergangenheit und das Ende alter Mächte. Das Finale rund um den Sturmkönig Ineluki fügt sich stimmig ins Gesamtbild und liefert einen Abschluss, der eher mythisch als spektakulär wirkt. Spannend ist, dass George R. R. Martin sich von dieser Reihe für „Game of Thrones“ inspirieren ließ. Das merkt man – und doch ist Williams‘ Werk in vielerlei Hinsicht grundlegend anders. Die Welt von Osten Ard ist weniger grausam, weniger politisch zynisch und deutlich überschaubarer, was die Anzahl an Figuren betrifft. Wer jedoch erwartet, dass so viel passiert wie bei Martin, wird überrascht sein: Williams nimmt sich Zeit. Viel Zeit. Nicht vergessen darf man: Dieses Werk entstand vor über 30 Jahren. Damals setzte es Maßstäbe für Weltenbau, Magie und Figurenentwicklung. In der heutigen Fantasy-Landschaft mag manches vertraut wirken, aber Williams war einer der Wegbereiter. Insgesamt ein würdiger Abschluss einer großen, wenn auch gemächlich erzählten Saga. Wer epische, klassische Fantasy mit Tiefgang sucht, kommt hier auf seine Kosten. Wer schnelle Wendungen und rasante Entwicklungen bevorzugt, könnte zwischendurch etwas Geduld brauchen. Fazit: Ein wunderschön erzählter, atmosphärischer Abschluss einer legendären Fantasy-Reihe, der aber zwischendurch ein wenig an Tempo verliert. Für Fans klassischer High Fantasy ein Muss.
Ein gebührender Abschluss dieses fantastischen Epos!
„Der Engelsturm“ ist der vierte und letzte Band der Osten Ard-Saga von Tad Williams, einer epischen Fantasy-Reihe, die bereits Leser auf der ganzen Welt begeistern konnte. In diesem abschließenden Band erreicht die Geschichte um Simon Schneelocke und seine Gefährten ihren dramatischen Höhepunkt. Die Handlung knüpft nahtlos an die letzten dramatischen Ereignisse am Ende von „Die Nornenkönigin“ an. Es wird zunehmend deutlich, dass die drei großen Schwerter „Leid“, „Minneyar/Hellnagel“ und „Dorn“ eine zentrale Rolle spielen – können sie wirklich die dunkle Macht aus dem Norden aufhalten? Zwar stehen die Ereignisse um Simon und Miriamel nach wie vor im Mittelpunkt dieses Buches, doch vor allem im zweiten Teil kommen auch die anderen Figuren wieder verstärkt in den Blick, bis sich im Finale die Ereignisse überschlagen und dem Leser ein würdiges Ende dieses High-Fantasy-Epos geboten wird. Die weit gesponnenen Handlungsstränge werden hier alle zusammengeführt, mal mehr, mal weniger unerwartet. Hier und da bleiben zwar noch Fragen offen, aber die eigentliche Geschichte ist in sich abgeschlossen. Tad Williams ist ein Autor, der die Grenzen des Genres sprengt. In seinen Büchern geht es nicht nur um Fantasy, sondern auch um philosophische Betrachtungen über das Leben, die Liebe und die Natur des Menschen. Seine außergewöhnliche Vielseitigkeit und sein Talent für komplexe und tiefgründige Geschichten stellt er mit „Der Engelsturm“ erneut unter Beweis. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen den verschiedenen Figuren, die sich an unterschiedlichen Orten im ganzen Reich aufhalten. So erhält man einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse in Osten Ard. Am Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und auch die Nornenkönigin im Norden spinnt ihr ganz eigenes Netz … Die Charaktere sind vielschichtiger geworden und gerade die kleinen Fehler oder negativen Gefühle der Einzelnen machen sie umso authentischer. Bei dem einen oder anderen ist es aber auch schon so, dass es nervt. Mir gefällt zum Beispiel nicht, was man aus Miriamel gemacht hat. Sie sollte eigentlich eine selbstständige junge Frau sein, stattdessen ist sie vor allem naiv und trotzig. Das war manchmal so anstrengend, dass ich mich gefragt habe, wie Simon es mit ihr aushält. Simon dagegen entwickelt sich – abgesehen von seinem Frauengeschmack – ganz gut. Im dritten Band war er schon so etwas wie ein Held, aber im vierten Band verstärkt sich dieser Eindruck noch. Während es für ihn persönlich kaum überraschende Wendungen gibt – er ist eben ein klassischer Fantasyheld in einem klassischen Fantasyepos –, gibt es diese für die anderen Charaktere, die sich auch alle deutlich weiterentwickelt haben. Das ist das Tolle an der Buchreihe. Es gibt so viele Figuren und trotzdem schafft es Tad Williams, sie alle voranzubringen. „Der Engelsturm“ ist ein literarisches Festmahl für Fantasy-Liebhaber und bringt die Geschichte um Simon Schneelocke und die großen Schwerter zu einem würdigen Ende. Unbedingt lesenswert für alle, die komplexe High Fantasy in epischer Form mögen.
Kakvo finale! Sve niti su se posložile i dobili smo odličan klasičan fantasy kraj jednog odličnog serijala. Ali majko moja, al ga je Tad zapetljao pred kraj. Jedna scena ( i to ona najbitnija cijelog dosadašnjeg serijala) nam je opisana iz 3 ugla, gdje sam čitao i mislio "Hoćeš li više!?". Ali neka ga, nije zafrkao ništa i za to od mene ima veliki plus. Veliko otkrivljenje je doslovno ostavio za zadnje stranice, i to mi čak nije smetalo, jer sam čitajući ovo razvijo neku vrstu smirenosti, koju nisam imao dosada i nije mi bio problem čitati duge opise putovanja, običnih razgovora i slično ( Znam, sam sam se iznenadio). Od mene 5* za cijelu 3. knjigu, a i serijalu dajem 4.5*. ps. Tačno da nema nastavaka, mislim da bi pošizio, jer sam baš zavolio ovaj svijet, serijal i likove... ali.... pps. Nisam odavno htio imati mogućnost da mogu ući u priču i da nekog lika doslovno protresem i da mu kažem da se sabere malo. Zadnji put je to bila Shallan u WoK (no, uskoro će Shallan imati šansu da mi dokaže drugačije), a ovdje je Miriamele, čija ponašanja su mi toliko išla na &%/%/$% da ne mogu opisati riječima.
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»Eine meiner liebsten Fantasy-Serien.« George R. R. Martin
In limitierter Erstauflage mit wunderschön gestaltetem Farbschnitt
Das Epos um die Großen Schwerter kommt zu einem furiosen Abschluss! Während Simon Schneelocke und Prinzessin Miriam das Schwert
Hellnagel
suchen, machen sich die Heere der freien Menschen auf zum Hochhorst.
Simon Schneelocke ist entschlossen, für Prinz Josua das letzte der Großen Schwerter zu gewinnen. Doch gelingt es ihm zusammen mit Prinzessin Miriamel
Hellnagel
zu finden? Und welchen Part spielt Simon in den geheimnisvollen Plänen von Utuk’ku, der Nornenkönigin? Während Binabik entdeckt, dass das Grab König Johanns leer ist, irrt Simon immer noch durch das Labyrinth unter dem Engelsturm. Als dann die Großen Schwerter endlich zusammenkommen, wie der wahnsinnige Priester Nisses es vor 500 Jahre vorausgesagt hat, stellt sich heraus, dass die
Geschichte eine ganz andere Wndung nimmt als ursprünglich gedacht.
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Author Description
Tad Williams, geboren 1957 in Kalifornien, ist Bestsellerautor und für seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, darunter Otherland, Shadowmarch, und Das Geheimnis der Großen Schwerter bekannt. Seine Bücher, die Genres erschaffen und bisherige Genre-Grenzen gesprengt haben, wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft.
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Finster ist es in den dunklen Gängen in der Tiefe unter der Burg, dass man nichts erblicken obgleich nur erahnen kann...
Ja, das war der vierte Band und soweit erstmal Ende der Saga, das Geheimnis der drei Schwerter Es ist schon eine schöne Hogh Fantasy Geschichte. Viele Charaktere mit tiefer Entwicklung, Emotionen und Ambitionen, mehrere Handlungsstränge und bieles mehr. Ich vermute, dass ich mehr schwärmen würde, wenn doch dieser Schreibstil nicht so anstrengend für mich wäre 😅 Naja zu mindest zum Ende hin wurde es das... die ersten 400 Seiten fand ich sehr fesselnd und spannend... mal Simon und Miriamel zusammen on tour 😅☺️ Hätte mir in diesem Zeil mehr "Schlachten" also Action gewünscht, aber diese wurden relativ kurz gehalten. Was hier abermals zu viel war: Im Dunkeln unter dem Hochhorst rumschländern, ohne Fakel, ohne Plan... mein Gehirn versucht immernoch den Schweizer Käse unter der Burg zu berechnen 🤯 Aber gut... peng puff bang ... Finale und so war gut, Zusammenkunft auch und man bekommt dann ein Happy End serviert, natürlich nicht ohne Wunden. Ist schon gut so 😇 Sollte man das Buch lesen wenn man Teil 1, 2 und 3 schon gelesen hat? Klar 😁 Kann man die Reihe empfehlen? Jupp, aber mach eine Leseprobe 😅 ...
Eine großartige Reihe, auch wenn ich mir das Ende vom Geheimnis der großen Schwerter noch etwas epischer gewünscht hätte!
"Je tiefer man nach unten geht, desto schwerer ist es, die Dinge zu begreifen - und umso wichtiger sind sie. Du musst ganz tief gehen." (S. 275) "Die größten Wahrheiten liegen im Inneren, immer im Inneren. Sie können niemandem geschenkt werden. Man muss sie finden. (S. 275) Und da ist das Geheimnis und der Epos rund um die Großen Schwerter gelüftet und die erste Reihe im Osten Ard-Universum vorerst zu Ende. Und auch wenn ich diesen Band im Vergleich eher schwächer fand und mir das Ende etwas epischer, fulminanter oder actionreicher gewünscht hätte (wie in Band 1 oder 2), gerade wo wir in 4 Bänden ja nur darauf zuarbeiten: ich liebe diese Reihe trotzdem. Die Charaktere und die Welt sind mir so dermaßen ans Herz gewachsen. Ja, sie ist mit Sicherheit nicht für jede/n perfekt. Und auch ich hätte mir an der ein oder anderen Stelle ein klein wenig mehr erhofft. Und trotzdem macht auch genau das die Reihe für mich aus. Sie ist so unglaublich authentisch, die Charaktere und die Welt sind so vielschichtig und so gut konstruiert, dass sie fast real scheint und als ob man beim Geschehen mit dabei wäre. Die Auflösung fand ich schön gelöst und das Aufeinandertreffen verschiedener Charaktere am Ende erwärmte mir das Herz. Beim Lesen jedes Bandes - so auch bei diesem erfuhr ich eine Entschleunigung, die mir einfach gut tat. In hektischen, ereignisreichen Zeiten wie diesen ist so etwas doch auch irgendwie besonders schön. Ich freue mich enorm, demnächst mit der Vorgeschichte (Brüder des Windes) und der Novelle (Das Herz der verlorenen Dinge) weiter zu machen, bevor ich mich dann der zweiten Unterreihe widmen werde. Für mich ist bereits jetzt klar, dass ich das Geheimnis der großen Schwerter definitiv nochmal lesen werde und dass diese Reihe zu meinen liebsten gehört. Ich kann sie jedem empfehlen, der auf authentische, epische High Fantasy steht, bei der es nicht nur um eine große Schlacht und Action nach der anderen geht und dem die Authentizität und Worldbuilding ebenso wichtig ist.

𝘿𝙚𝙧 𝙀𝙣𝙜𝙚𝙡𝙨𝙩𝙪𝙧𝙢 von Tad Williams ist nun der abschließende Teil in der Reihe 🄳🄰🅂 🄶🄴🄷🄴🄸🄼🄽🄸🅂 🄳🄴🅁 🄶🅁🄾🅂🅂🄴🄽 🅂🄲🄷🅆🄴🅁🅃🄴🅁 Dieses Buch war letztendlich genau so, wie ich mir diesen Teil vorgestellt habe. Es gibt hier nicht mehr so viel Neues anzumerken. Natürlich gab es nun den grossen Showdown und Abschluss. Im Stil blieb das Buch der Reihe treu. Wir sehen die Detailverliebtheit und ausschweifenden Beschreibungen, wie auch schon zuvor. Mir war es in Teilen zu ausschweifend, wäre in vielen Situationen einfach gern schneller vorwärts gegangen. Insgesamt freue ich mich aber, dass ich diese tolle epische Welt erleben durfte. Ich denke, Tad Williams hat viel für das Genre getan. Und ich werde zurückkehren nach Osten Ard - so viel ist sicher.

Ein grandioses Finale!
"Simon hing im Leeren, ohne Richtung, ohne Sinn. Er versuchte zu schweben, wie er es mit Leleth getan hatte, aber er bewegte sich nicht. Er war verirrt im Nichts, verlorener, als er je gewesen war. Er war nur ein Fetzen Stoff, der durch Finsternis flatterte. Er war unendlich allein." Die erste Osten Ard-Reihe rund um das Geheimnis der großen Schwerter beschließt Tad Williams mit "Der Engelsturm". Und es ist ein sehr würdiges Finale, das uns glücklich und zufrieden zurücklässt, aber auch eine Ahnung auf zukünftige Abenteuer aufkommen lässt. Übersetzt aus dem Amerikanischen von Verena C. Harksen. In diesem letzten Band spitzen sich die Ereignisse zu. Um die Jahrhunderte alte Prophezeihung zu erfüllen, müssen Simon, Binabik und Miriamel das Schwert Hellnagel finden und so machen sie sich auf zum Hochhorst, um im Grab König Johans danach zu suchen. Auch Josua und sein Heer, sowie die Sithi machen sich auf den Weg zum Hochhorst, um die alles entscheidende Schlacht gegen Elias zu schlagen. Doch die dunklen Mächte arbeiten gegen sie ... Williams hat mit seiner Osten Ard-Reihe eine wirklich großartige, fantastische Welt erschaffen, die mich vollends in ihren Bann zu ziehen verstand. Die mich absolut begeistern konnte und die Williams nun vollends in meinen persönlichen Fantasy-Olymp katapultiert hat. Der Schreibstil ist wirklich bildgewaltig und traumhaft schön und ich muss sagen, die Übersetzerin hat hier auch Großartiges geleistet! Hier wurden immer die richtigen Formulierungen gefunden, die stets ein wunderschönes Bild zeichneten. In Bezug auf die Charaktere kann ich sagen, dass ich sie alle sehr liebgewonnen habe. Vor allem der Troll Binabik und seine Wölfin, haben sich ein riesiges Stück meines Herzens erobert. Im Laufe dieser vier Bände haben gerade die jüngeren Protagonisten, wie Simon und Miriamel, eine wirklich enorme und doch logische und vor allem authentische Entwicklung vollzogen. Beide sind mit dieser Reihe erwachsen geworden. Ganz besonders gefallen hat mir, dass Williams auch den Nebencharakteren tolle und wichtige Rollen zugedacht hat und gerade im Bezug auf Rachel war ich am Ende des vierten Bandes mehr als glücklich. Das war eine zauberhafte Szene am Ende. Letztlich bleibt mir nur zu sagen, dass diese Reihe wirklich fantastisch ist und ich ihr mit meinen Worten kaum gerecht werden kann. Ein Fantasy-Epos, das ich all jenen unter euch ans Herz legen kann, die klassische Fantasy lieben.

Das war es also, meine Reise nach Osten Ard ist (vorerst) vorbei. Das Geheimnis der Großen Schwerter wurde mit Band 4 "Der Engelsturm" gelüftet. Ich beziehe mich hierbei aber nicht nur auf den vierten Band, sondern auch ein wenig auf die Reihe insgesamt (also Spoilerwarnung für Band 1-3). Simon und Miriamel befinden sich auf dem Weg nach Erchester und Binabik reist ihnen hinterher. Josua und Camaris versuchen ebenfalls nach Erchester zu gelangen, machen jedoch einen Umweg über Nabban um weitere Verbündete zu sammeln. Maegwin und Eolair kämpfen an der Seite der Sithi. Rachel der Drache befindet sich nach wie vor im Hochhorst und versteckt sich. Es ist schon erstaunlich, wie oft man merkt, dass andere Autoren sich etwas von Tad Williams' Büchern abgeguckt haben. Und ich vermute das wird mir in Zukunft auch noch bei einigen anderen Büchern auffallen. Dieser Einfluss spricht auf jeden Fall für eine hohe Qualität. Ich selbst habe mich allerdings hier und da etwas schwergetan. Es war mir teilweise alles etwas zu lang und zu ausschweifend geschrieben. Das ist wohl einfach meinen persönlichen Lesepräferenzen geschuldet, sorgt jedoch auch dafür, dass das Ende umso belohnender ist. Manchmal fehlte mir auch etwas der Zusammenhang zum großen Ganzen. Beispielsweise die Ermordung von Lektor Ranessin der Mutter Kirche durch Pryrates. Das bleibt eigentlich größtenteils ohne Konsequenzen irgendwelcher Art. Das Gleiche gilt für die ganze Sache mit den Ghants. Für sich genommen zwar spannend zu lesen aber im Gesamteindruck hätte man es auch meiner Meinung nach komplett weglassen können. Einige der Offenbarungen habe ich so tatsächlich schon im ersten Band vorhergesehen und dafür, dass es tausende Seiten später erst aufgelöst wurde, war es mir dann von Anfang an zu offensichtlich. Aber genug vom Negativen. Viele andere Plotelemente kommen in "Der Engelsturm" zusammen und ab der Hälfte des Buches stellt sich ein Gefühl von "oh Sch*** das Ende ist nah" ein. Die letzten ca. 400 Seiten sind für mich jedenfalls das Beste der Reihe und am Ende fiel es mir doch schwer mich von der Welt zu lösen und ich hätte gerne noch etwas weitergelesen. Dabei fand ich vor allem schön, dass nach dem hochdramatischen Finale nicht sofort Schluss ist, sondern es wird dem Leser noch etwas Zeit gegeben um wieder runterzukommen. Dabei habe ich gemerkt, wie sehr mit die Charaktere ans Herz gewachsen sind und wurde etwas emotional 🥲 Ich werde zwar erstmal eine Pause von Osten Ard einlegen aber mir die weiteren Bücher später noch vornehmen. Fazit: ein sehr gelungener Abschluss einer Reihe, die so ziemlich alles bietet, was man von sich von Fantasy wünscht. Wer sich nicht von der hohen Seitenzahl und den damit einhergehenden ausführlichen Beschreibungen abschrecken lässt, ist hier sehr gut bedient.
Ein Epos findet sein vorläufiges Ende und ein Must-Read für Fantasyliebhaber.
Der letzte Band der großen Schwerter Reihe. Es ist wirklich ein Epos, ein anderes Wort fällt mir dafür einfach nicht ein. Genauso ist es ein Grundstein der Fantasy, nachdem man es gelesen hat, sieht man bei vielen anderen woher die Inspiration kam. Es ist ein Backstein mit über 850 Seiten, ähnlich wie Band 2 und 3 und trotzdem kam es mir wesentlich mehr vor. Der Einstieg war super leicht, und dank der Zusammenfassung der vorherigen Bände ist man auch wieder schnell im Thema drin. Ich hab Highfantasy wirklich ein wenig vermisst und mich in Osten Ard gleich wieder zu Hause gefühlt. Der Stil ist sehr ausführlich, dabei aber nicht langweilig aber leider streckenweise langatmig. So ab der Hälfte zog es sich etwas. Die Zeitlinie verläuft relativ schnell und wenn vor zwei Kapiteln noch eine Schlacht bevorstand, ist sie zwei weiter bereits abgeschlossen. Aber es zieht sich leider doch sehr, bis endlich alle lang gesponnen Fäden endlich zusammen laufen. Die Charaktere entwickeln sich unterschiedlich, Simon und Miriam bleiben leider eher nervig und naiv. Selbst nach allem was sie durchgemacht haben ist er weiterhin Ruhmesgeil und sie naiv und trotzig. Da sind mir Josua umd Isgrimnur wesentlich lieber. Trotzdem passt es gut in die Story. Achtung kleiner Spoiler: Absolut unverständlich war mir allerdings Simons neue, ruhige und bedachte Art und Weise nachdem der Krieg vorbei ist, vorher noch totales Mondkalb und dann zwei Tage später der Weise. Wer Fantasy mag oder gar liebt sollte es unbedingt lesen. Es hat einfach so viele tolle Elemente, fernab von Orks und Elfen, sondern mit eigenen und stimmigen Fabelwesen. Die Story ist über 4 Bände mit je 850+ Seiten wahrlich ein Berg von Wörtern, aber es lohnt sich so sehr. Auch wenn sich das Finale etwas zieht, es ist ein großartiges Werk.

Eine der ganz, ganz großen Fantasyreihen! Uneingeschränkt empfehlenswert!
Johan, Hochkönig der Menschen, liegt im Sterben - Unsicherheit ob der Rivalität seiner Söhne, dem erstgeborenen und Thronfolger, Elias und dem jüngeren, etwas düsteren Prinz Josua, breitet sich in den Königreichen aus. Zwar ist Elias´ als kommender Hochkönig bestimmt, aber wird Josua dem Urteil seines Vaters Folge leisten und Elias die Treue schwören? In diesen düsteren Zeiten, selbst die Jahreszeiten spielen verrückt - erst Dürre, dann endloser Regen, fristet Simon, auch aufgrund seiner Verträumtheit, Mondkalb gerufen, sein Dasein als Küchenjunge auf dem Hochhorst, dem Zentrum menschlicher Macht in Osten Ard. In der Hoffnung Simon doch noch zu einem brauchbaren Mitglied des Haushaltes zu machen, wird er zum Gehilfen des anerkannten Gelehrten und etwas mysteriösen Doktor Morgenes ernannt. Dieser scheint in Simon mehr zu sehen, als nur einen einfachen Küchenjungen und beginnt damit den Burschen auszubilden - Lesen, Schreiben, Geschichte, aber zu Simons Enttäuschung nicht in der Magie, die zu beherrschen dem Doktor nachgesagt wird. Während Simons Lehrzeit Fahrt aufnimmt, wird stirbt König Johan und der Konflikt seiner Söhne gipfelt im Verschwinden Josuas - wurde er entführt oder hat er sich nach Naglimund, seiner Festung im Norden, zurückgezogen um eine Rebellion gegen seinen, nun zum Hochkönig gekrönten Bruder, Elias anzuzetteln? Auf einer seiner Erkundungstouren durch den Hochhorst stösst Simon auf ein geheimes Gewölbe, in dem er um haaresbreite der Entdeckung durch den grausamen und gefürchteten Priester und Berater König Elisa´, Pyrates entgeht. Auf der Flucht vor dem Priester stolpert Simon über ein dunkles Geheimnis - den schwer geschändeten vermeintlich verschwundenen Prinz Josua. Panisch vor Angst berichtet Simon Doktor Morgenes von seinem Fund, der Josua befreit und dessen Flucht vom Hochhorst orchestriert. Schnell erkennen König Elias und sein Priesterverbündeter wer hinter Josuas Flucht steckt und stellen Doktor Morgenes zu einem tödlichen Kampf, in Zuge dessen Simon vom Hochhorst fliehen muss und der Doktor zu Tode kommt. Auf sich allein gestellt irrt der junge Simon Richtung Norden, in der Hoffnung Naglimund zu erreichen und sich Prinz Josua anschließen zu können. Während seiner Odysee durch die Wälder rettet Simon, mehr durch Zufall, einen Sitha, Mitglied einer uralten Rasse aus Unsterblichen, die Osten Ard schon lange vor der Menschheit besiedelten. Dieses kurze, aber intensive Zusammentreffen zwischen Mensch und Unsterblichem soll den Verlauf der Geschichte Osten Ards verändern! Wenig später trifft Simon auf Binabik, einen Troll, eine kurz gewachsenes, aber ansonsten den Menschen nicht unähnliche Volk, das hoch in den Gebirgen des Nordens lebt, dessen Freundschaft er sobald gewinnt und sich mit ihm gemeinsam auf seine abenteuerliche Reise nach Naglimund begibt. Mit diesem fast 1000 Seiten starkem Wälzer startet Tad Williams seine epische Saga über die grossen Schwerter. Die vielen, teilweise in einander verwobenen, Handlungsstränge sorgen für ein sehr abwechslungsreiches und spannendes Leseerlebnis, das trotz des großen Umfangs nie langweilig wird und stets Lust auf mehr macht. Tad Williams hat mit der Legende der großen Schwerter ein Meisterwerk der westlichen Fantasy geschaffen, dass keinen Vergleich mit "Der Herr der Ringe" oder "Das Lied von Eis und Feuer" zu scheuen braucht! Ob neu in der Welt der Fantasy oder viel belesener Veteran - diese Serie bringt alle auf ihre Kosten!

Ein starker Abschlussband einer fantastischen Saga. Für mich bleibt zwar der dritte Band der Beste da es dort am wenigsten Längen gibt, aber das Finale allein ist schon fünf Sterne wert. Dass die Lösung letztendlich so simpel ist, hat mich überrascht aber auch überzeugt. Bei all den großen, geheimen Plänen von Utukku und dem Sturmkönig haben sie eine ganz einfache Kleinigkeit übersehen. Das kann verwundern, wirkt aber durchaus logisch. Einige liebgewonne Figuren schaffen es leider nicht bis zum Ende, trotzdem erhalten wir ein zufriedenstellendes, glückliches Ende. Ob ich die Fortsetzungen lesen werde, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Ich habe zu viel Angst dass ich mich dann von Charakteren verabschieden muss, die zu meiner Erleichterung bis zum Schluss durchgestanden haben.
„Der Engelsturm“ – Ein episches, wenn auch gemächliches Finale für Tad Williams' große Saga
Mit „Der Engelsturm“, dem vierten und letzten Band von Tad Williams' Fantasy-Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter“, findet eine der einflussreichsten Sagen der modernen Fantasy ihren Abschluss. Es ist eine Geschichte, die weniger durch große Twists als durch ihre dichte Atmosphäre, ihre vielschichtige Welt und den behutsamen Aufbau ihrer Charaktere glänzt. Auch wenn man spürt, wie viel Herzblut Williams in dieses Finale gelegt hat, fehlt es dem Buch an manchen Stellen etwas an Spannung. Vor allem die häufigen Alleingänge von Miriamel und Simon wirken stellenweise naiv – Entscheidungen, die weniger von kluger Strategie als von jugendlichem Trotz oder Glück bestimmt scheinen. Wer allerdings die bisherigen Bände mochte, wird sich auch hier wieder gerne auf diese langsame, bildhafte Reise einlassen. Tad Williams erzählt aus verschiedenen Perspektiven, wodurch die Handlung oft gemächlich, aber zugleich sehr umfassend voranschreitet. Es ist eben kein Action-Feuerwerk, sondern ein Epos über Verantwortung, Vergangenheit und das Ende alter Mächte. Das Finale rund um den Sturmkönig Ineluki fügt sich stimmig ins Gesamtbild und liefert einen Abschluss, der eher mythisch als spektakulär wirkt. Spannend ist, dass George R. R. Martin sich von dieser Reihe für „Game of Thrones“ inspirieren ließ. Das merkt man – und doch ist Williams‘ Werk in vielerlei Hinsicht grundlegend anders. Die Welt von Osten Ard ist weniger grausam, weniger politisch zynisch und deutlich überschaubarer, was die Anzahl an Figuren betrifft. Wer jedoch erwartet, dass so viel passiert wie bei Martin, wird überrascht sein: Williams nimmt sich Zeit. Viel Zeit. Nicht vergessen darf man: Dieses Werk entstand vor über 30 Jahren. Damals setzte es Maßstäbe für Weltenbau, Magie und Figurenentwicklung. In der heutigen Fantasy-Landschaft mag manches vertraut wirken, aber Williams war einer der Wegbereiter. Insgesamt ein würdiger Abschluss einer großen, wenn auch gemächlich erzählten Saga. Wer epische, klassische Fantasy mit Tiefgang sucht, kommt hier auf seine Kosten. Wer schnelle Wendungen und rasante Entwicklungen bevorzugt, könnte zwischendurch etwas Geduld brauchen. Fazit: Ein wunderschön erzählter, atmosphärischer Abschluss einer legendären Fantasy-Reihe, der aber zwischendurch ein wenig an Tempo verliert. Für Fans klassischer High Fantasy ein Muss.
Ein gebührender Abschluss dieses fantastischen Epos!
„Der Engelsturm“ ist der vierte und letzte Band der Osten Ard-Saga von Tad Williams, einer epischen Fantasy-Reihe, die bereits Leser auf der ganzen Welt begeistern konnte. In diesem abschließenden Band erreicht die Geschichte um Simon Schneelocke und seine Gefährten ihren dramatischen Höhepunkt. Die Handlung knüpft nahtlos an die letzten dramatischen Ereignisse am Ende von „Die Nornenkönigin“ an. Es wird zunehmend deutlich, dass die drei großen Schwerter „Leid“, „Minneyar/Hellnagel“ und „Dorn“ eine zentrale Rolle spielen – können sie wirklich die dunkle Macht aus dem Norden aufhalten? Zwar stehen die Ereignisse um Simon und Miriamel nach wie vor im Mittelpunkt dieses Buches, doch vor allem im zweiten Teil kommen auch die anderen Figuren wieder verstärkt in den Blick, bis sich im Finale die Ereignisse überschlagen und dem Leser ein würdiges Ende dieses High-Fantasy-Epos geboten wird. Die weit gesponnenen Handlungsstränge werden hier alle zusammengeführt, mal mehr, mal weniger unerwartet. Hier und da bleiben zwar noch Fragen offen, aber die eigentliche Geschichte ist in sich abgeschlossen. Tad Williams ist ein Autor, der die Grenzen des Genres sprengt. In seinen Büchern geht es nicht nur um Fantasy, sondern auch um philosophische Betrachtungen über das Leben, die Liebe und die Natur des Menschen. Seine außergewöhnliche Vielseitigkeit und sein Talent für komplexe und tiefgründige Geschichten stellt er mit „Der Engelsturm“ erneut unter Beweis. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen den verschiedenen Figuren, die sich an unterschiedlichen Orten im ganzen Reich aufhalten. So erhält man einen sehr guten Überblick über die Geschehnisse in Osten Ard. Am Ende spitzt sich die Lage immer mehr zu und auch die Nornenkönigin im Norden spinnt ihr ganz eigenes Netz … Die Charaktere sind vielschichtiger geworden und gerade die kleinen Fehler oder negativen Gefühle der Einzelnen machen sie umso authentischer. Bei dem einen oder anderen ist es aber auch schon so, dass es nervt. Mir gefällt zum Beispiel nicht, was man aus Miriamel gemacht hat. Sie sollte eigentlich eine selbstständige junge Frau sein, stattdessen ist sie vor allem naiv und trotzig. Das war manchmal so anstrengend, dass ich mich gefragt habe, wie Simon es mit ihr aushält. Simon dagegen entwickelt sich – abgesehen von seinem Frauengeschmack – ganz gut. Im dritten Band war er schon so etwas wie ein Held, aber im vierten Band verstärkt sich dieser Eindruck noch. Während es für ihn persönlich kaum überraschende Wendungen gibt – er ist eben ein klassischer Fantasyheld in einem klassischen Fantasyepos –, gibt es diese für die anderen Charaktere, die sich auch alle deutlich weiterentwickelt haben. Das ist das Tolle an der Buchreihe. Es gibt so viele Figuren und trotzdem schafft es Tad Williams, sie alle voranzubringen. „Der Engelsturm“ ist ein literarisches Festmahl für Fantasy-Liebhaber und bringt die Geschichte um Simon Schneelocke und die großen Schwerter zu einem würdigen Ende. Unbedingt lesenswert für alle, die komplexe High Fantasy in epischer Form mögen.
Kakvo finale! Sve niti su se posložile i dobili smo odličan klasičan fantasy kraj jednog odličnog serijala. Ali majko moja, al ga je Tad zapetljao pred kraj. Jedna scena ( i to ona najbitnija cijelog dosadašnjeg serijala) nam je opisana iz 3 ugla, gdje sam čitao i mislio "Hoćeš li više!?". Ali neka ga, nije zafrkao ništa i za to od mene ima veliki plus. Veliko otkrivljenje je doslovno ostavio za zadnje stranice, i to mi čak nije smetalo, jer sam čitajući ovo razvijo neku vrstu smirenosti, koju nisam imao dosada i nije mi bio problem čitati duge opise putovanja, običnih razgovora i slično ( Znam, sam sam se iznenadio). Od mene 5* za cijelu 3. knjigu, a i serijalu dajem 4.5*. ps. Tačno da nema nastavaka, mislim da bi pošizio, jer sam baš zavolio ovaj svijet, serijal i likove... ali.... pps. Nisam odavno htio imati mogućnost da mogu ući u priču i da nekog lika doslovno protresem i da mu kažem da se sabere malo. Zadnji put je to bila Shallan u WoK (no, uskoro će Shallan imati šansu da mi dokaže drugačije), a ovdje je Miriamele, čija ponašanja su mi toliko išla na &%/%/$% da ne mogu opisati riječima.























