Otherland. Band 1

Otherland. Band 1

Softcover
3.848

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Eine Verschwörung in der realen Welt und ein virtuelles Wunderland voller tödlicher Gefahren

In limitierter Auflage mit farbigem Buchschnitt

Eine Gruppe mächtiger Männer, die sich Gralsbruderschaft nennt, hat mit enormen Geldmitteln das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt. Von langer Hand vorbereitet soll es ein gigantisches Kontrollsystem werden, das die gesamte Menschheit beherrscht. Nur wenige haben eine Ahnung davon, welche Ausmaße das Netz bereits angenommen hat und welch tödliche Gefahr droht. Angelockt von der Vision einer goldenen Stadt, versammeln sich neun Menschen in der VR, um sich dem Bösen entgegenzustellen.

Book Information

Main Genre
Sci-Fi
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
944
Price
20.60 €

Author Description

Tad Williams, geboren 1957 in Kalifornien, ist Bestsellerautor und für seine epischen Fantasy- und Science-Fiction-Reihen, darunter Otherland, Shadowmarch, und Das Geheimnis der Großen Schwerter bekannt. Seine Bücher, die Genres erschaffen und bisherige Genre-Grenzen gesprengt haben, wurden weltweit mehrere zehn Millionen Male verkauft.

Posts

14
All
4.5

Wenn die virtuelle Welt gefährlicher ist als die echte

Zwischen Neonlicht, Datenströmen und dieser leisen Gänsehaut, wenn Technik plötzlich zu groß für den Menschen wirkt, entfaltet sich ein Abenteuer, das sich anfühlt wie ein wilder Trip durch die Zukunft – nur erschreckend glaubwürdig. Otherland schmeißt einen nicht sanft hinein, sondern zieht einen direkt unter die Oberfläche einer Welt, die gleichzeitig faszinierend schön und bitter gefährlich ist. Genau diese Mischung hat mich ziemlich schnell gepackt. Tad Williams nimmt sich Zeit, baut Figuren mit Ecken, Zweifeln und echten Gefühlen. Keine leeren Heldenposen, sondern Menschen, die stolpern, hoffen, kämpfen – manchmal alles gleichzeitig. Während draußen eine Verschwörung wächst, öffnet sich im virtuellen Raum ein Staunen, das irgendwo zwischen Märchen, Science-Fiction und Albtraum schwebt. Und ständig dieses Gefühl: Da stimmt doch etwas ganz und gar nicht. Man merkt dem Buch sein Alter an – aber im besten Sinn. Vieles wirkt heute sogar noch aktueller, als hätte Williams heimlich gewusst, wohin sich unsere digitale Welt entwickelt. Kontrolle, Macht, Flucht in Simulationen… das trifft näher, als einem lieb ist. Gleichzeitig bleibt genug Magie, um sich komplett darin zu verlieren. Ein paar Passagen sind ausführlicher, als mein ungeduldiges Kaffeehirn gern hätte. Doch genau dieses Ausbreiten der Welt sorgt am Ende dafür, dass sich alles groß, schwer und bedeutend anfühlt. Und plötzlich sitzt man da, klappt das Buch zu und denkt nur: Verdammter Mist, warum habe ich nicht gleich Band zwei hier? Ganz ehrlich – selten hat sich ein Einstieg in eine Reihe so nach echtem Aufbruch angefühlt. Groß, mutig, manchmal sperrig, aber voller Seele. Genau mein Ding.

Wenn die virtuelle Welt gefährlicher ist als die echte
5

Das war absolut raus aus meiner Lesekomfortzone. Und ich fand die Story genial. Abgedreht, aber wenn ich mir überlege, wann Tad Williams die Serie geschrieben hat und was jetzt davon schon Wirklichkeit ist. Wahnsinn 🤯. Und da ich selbst gerne online mit anderen Menschen zocke, waren die Begrifflichkeiten für mich gut zu verstehen. Wenn man Cyber Zukunft und Online Welten mag, wird sich mit dem Buch oder der Reihe gut unterhalten. Dazu eine spannende Story um eine Gruppe von Menschen, die ein Rätsel lösen um diese ganze Welt. Verstrickungen, Machenschaften, was will man mehr 👍🏻 Ich bin jetzt an Band 2 dran und werde die Serie auf jeden Fall zu Ende lesen.

3.5

Real oder virtuell?

Anfangs bin ich schwer in das Buch reingekommen. Die Geschichten der verschiedenen Protagonisten verwirrten mich eher, später wurde vieles klarer. Die Story ist nicht schlecht und jetzt bin ich gespannt, wie es mit den Gefährten in der virtuellen und realen Welt weitergeht.

3

„Stadt der goldenen Schatten“ eröffnet Tad Williams’ monumentale Otherland-Saga – und genau darin liegt zugleich seine Stärke und Schwäche. Der Auftakt zeigt sofort, wie ambitioniert das gesamte Projekt ist: zahllose Figuren, parallele Schauplätze, kryptische Hinweise, virtuelle Welten, politische Verschwörungen. Doch diese Fülle erschlägt den Leser schnell, bevor sich ein klarer erzählerischer Fokus abzeichnet. Statt eines allmählich sichtbaren roten Fadens entsteht häufig der Eindruck, dass man von einer Szene in die nächste geschoben wird, ohne festen Halt. Williams versteht es zwar, Atmosphären zu schaffen und ungewöhnliche Ideen miteinander zu verweben, doch gerade im ersten Band wirkt diese Komplexität eher wie eine Hürde. Viele Figuren bleiben zunächst schemenhaft, tauchen nur kurz auf oder verschwinden, bevor man emotional andocken kann. Die große Verschwörung, die alles verbinden soll, bleibt noch zu diffus, um wirklich Spannung aufzubauen. Das Ergebnis ist ein Gefühl von dauernder Orientierungslosigkeit, das nicht unbedingt neugierig macht, sondern eher ermüdet. Wer epische, extrem verschachtelte Zyklen liebt und bereit ist, hunderte Seiten als langen Anlauf zu akzeptieren, könnte den Auftakt dennoch zu schätzen wissen. Für mich jedoch blieb „Stadt der goldenen Schatten“ trotz einzelner faszinierender Ideen zu verwirrend und zu sprunghaft. Im Moment sehe ich keinen Grund, die Reihe fortzusetzen – der Aufwand an Konzentration und Geduld steht nicht im Verhältnis zu dem erzählerischen Ertrag, den der erste Band bietet.

4

Trotz der Längen einfach lesenswert!

„Otherland – Stadt der goldenen Schatten“ ist der erste Band der gleichnamigen dystopischen Science-Fiction-Reihe von Tad Williams. Dieses Buch entführt uns in eine faszinierende virtuelle Welt, die sowohl die kühnsten Fantasien als auch die schlimmsten Albträume beherbergt. Die Geschichte spielt in einer nahen Zukunft, in der das Internet zu einem riesigen, allumfassenden virtuellen Netzwerk namens Otherland weiterentwickelt wurde. Dieses Netzwerk wurde von einer geheimen Gruppe, der sogenannten Gralsbruderschaft, geschaffen. Ihr Ziel ist es, die Menschheit durch dieses Netzwerk zu kontrollieren. Die Handlung folgt einer Gruppe von Menschen, die sich in dieser virtuellen Welt zusammenfinden, um gegen die Machenschaften der Gralsbruderschaft zu kämpfen. Trotz der Tatsache, dass „Otherland“ eher eine jüngere Zielgruppe anvisiert, ist Tad Williams’ Schreibstil anspruchsvoll und erfordert konzentriertes Lesen. Die vielen Handlungsstränge und Perspektiven können zu Beginn verwirrend sein, aber sobald man sich in die Welt eingelesen hat, entfaltet das Buch seinen vollen Zauber. Williams’ Fähigkeit, eine so komplexe und detaillierte Welt zu erschaffen, kommt auch hier wieder beeindruckend zur Geltung und macht das Lesen zu einem intensiven Erlebnis. Während „Otherland – Stadt der goldenen Schatten“ durch seine komplexe Handlung und tiefgründigen Charaktere besticht, gibt es auch Passagen, die sich in die Länge ziehen. Tad Williams nimmt sich oft viel Zeit, um die virtuelle Welt und ihre zahlreichen Details zu beschreiben. Diese ausführlichen Beschreibungen können zwar die Immersion verstärken, führen aber auch dazu, dass die Handlung manchmal ins Stocken gerät. Besonders in den mittleren Kapiteln kann es vorkommen, dass die Spannung nachlässt und die Leser sich durch langatmige Abschnitte kämpfen müssen, bevor die Geschichte wieder an Fahrt aufnimmt. Diese Passagen erfordern Geduld, belohnen aber letztlich mit einer reichhaltigen und tiefgründigen Erzählung. Die Charaktere in „Otherland“ sind vielfältig und vielschichtig. Von einem alten Mann in einer Garnison über eine junge Universitätsmitarbeiterin bis hin zu einem Buschmann und einem zehnjährigen Jungen – jede Figur bringt ihre eigene Geschichte und Perspektive mit ein. Diese scheinbar unabhängigen Geschichten werden nach und nach miteinander verwoben, was die Komplexität und Tiefe der Erzählung erhöht. Ein zentrales Thema des Buches ist die Macht und Kontrolle durch Technologie. Williams stellt die Frage, wie weit Menschen gehen würden, um Macht zu erlangen und zu behalten. Die virtuelle Welt von Otherland dient dabei als Metapher für die reale Welt und die Gefahren, die mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung einhergehen. „Otherland – Stadt der goldenen Schatten“ ist ein großartiger Roman der Science-Fiction-Literatur. Es fordert den Leser heraus, bietet aber auch eine reiche und lohnende Erfahrung. Für Fans von komplexen Geschichten und tiefgründigen Charakteren ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es regt zum Nachdenken an und bleibt lange im Gedächtnis.

1

Ich habe das Buch nach knapp 200 Seiten abgebrochen, da es gefühlt einfach nicht voran ging. Ich habe in mehreren Rezensionen gelesen, dass das Ganze noch spannend werden soll, aber bis dahin teils belanglose Gespräche zu hören, welche sich wie in die Länge gezogen anfühlen? Tut mir leid nein. Ich hatte mich echt auf das Buch gefreut, aber vielleicht sollte es einfach nicht sein.

3.5

Gutes Buch , auch wenn ich 3 Jahre dafür gebraucht habe. Faszinierend ist der Fakt das Williams schon über VR Brillen schrieb in einer Zeit als dir Technik noch fast 20 Jahre entfernt war.

4

Toller Start!

Ich hab einige Zeit gebraucht um in die Story eintauchen zu können. Allerdings ist der Schreibstil so unheimlich gut, dass es trotzdem jedesmal Spaß gemacht hat. Als ich dann drin war, hab ich das Buch regelrecht verschlungen! Wahnsinnig tolle Story. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung!

5

Ich finde die Geschichte einfach genial. All die verschiedenen Erzählstränge, die erst einmal unabhängig von einander wirken und erst im Verlauf der Geschichte fängt man an zu begreifen, wie sie zusammenhängen. Ich werde gleich mit dem nächsten Band weiter machen.

4

Eine tolle Fantasy-Story, die in der Zukunft spielt und erstaunliche Parallelen zu fett heutigen Zeit hat, obwohl das Buch bereits 1996 veröffentlicht wurde. Super!

3.5

Wie krass, dass dieses Buch geschrieben wurde, als es die Technik für diese Geschichte eigentlich noch gar nicht gab. Hier kriegt man richtig viele Welten geboten, sehr viele Erzählstränge, die zum Ende zusammenfinden. Eigentlich geht es jetzt nach Band 1 erst richtig los. Fast 1000 Seiten, das ist schon eine Hausnummer, und ich bin echt nur langsam durchgekommen. Auch wenn die Geschichte beeindruckend ist, es ist einfach etwas zäh zu lesen. Daher nicht ganz ein Highlight. Allerdings werde ich weiterlesen, weil ich wissen möchte, was da jetzt weiter passiert.

1

This is the most disturbing and disgusting book I’ve ever read. It’s also boring and it seems the author has never seen a woman in his whole life. The 200 first pages, nothing happens. If you like books drier than a biology book sure go off i guess. I wanted to give it a zero but thats not possible so I give it a one. Dieses Buch ist eine Beleidigung an jedes Genre, dass darin vorkommt und das je existiert hat.

3

Schreibstil, Thema, Story...alles top! Richtig interessant und macht neugierig. Aber trotz alledem kam ich nicht richtig in einen Lesefluss und es hat wirklich -für meine Begriffe- ewig gedauert dieses Buch abzuschließen. Die nächsten Teile werde ich wohl nicht lesen, obwohl es jetzt eigentlich erst richtig mit der Geschichte los geht.

5

Auch beim zweiten Lesen ein grandioses Buch!

Create Post