Die Abschaffung des Todes

Die Abschaffung des Todes

Hardback
4.0324

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Description

Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.

»Der Tod löscht alles aus. Der Tod ist barbarisch. Und jetzt sagen Sie mir, warum sollten wir das dulden?«

Drei hochkarätige Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen ein zweites 'Manhattan Projekt' ins Leben rufen. Nur ist das Ziel noch ehrgeiziger als damals die Entwicklung der Atombombe: Sie wollen den Tod abschaffen. Der Journalist James Windover entdeckt jedoch, dass die Unternehmer, während sie von Investoren Milliarden sammeln, insgeheim versuchen, einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen - weil sie eine Story fürchten, die er geschrieben hat. Was steht darin, das das Projekt gefährden könnte? James begibt sich auf die Suche nach dem Mann und gerät rasch selbst in tödliche Gefahr ...

Book Information

Main Genre
Thriller
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
656
Price
26.80 €

Author Description

Andreas Eschbach, geboren 1959 in Ulm, wurde vor allem durch den Thriller DAS JESUS-VIDEO bekannt, gefolgt von Bestsellern wie EINE BILLION DOLLAR und AUSGEBRANNT. Sein Roman NSA – NATIONALES-SICHERHEITS-AMT befasst sich mit der brisanten Frage: Was wäre, wenn es im Dritten Reich bereits Computer und das Internet gegeben hätte – und deren totale Überwachung? Andreas Eschbach lebt seit 2003 mit seiner Familie als freier Schriftsteller in der Bretagne.

Characteristics

5 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
33%
21%
25%
N/A
76%
22%
51%
79%
73%
35%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
88%
81%
73%
59%

Pace

Fast20%
Slow0%
Moderate80%
Variable0%

Writing Style

Simple60%
Complex0%
Moderate40%
Bildhaft (100%)Außergewöhnlich (25%)

Posts

78
All
4

Es gibt so Bücher von denen habe ich im Vorfeld wirklich keine Vorstellung was mich erwarten muss. „Die Abschaffung des Todes“ gehört da zu. Eins war aber Fakt, es hörte sich sehr gut an, weshalb ich Todesmutig in die Geschichte stürzte. Für mich ging es also mit „James“ gemeinsam auf die Reise und ich sprech mal für uns beide, wir waren beide sehr fasziniert, worum es ging. Mit ihm bin ich gern auf durch die Geschichte gegangen, da seine eigene Story auch mehr als interessant ist. Eins war aber auch relativ schnell klar, ein klassischer Thriller ist das nicht. Die Geschichte lebt von dem interessanten Thema und den (behaupte ich jetzt mal) top recherchierte unzähligen Informationen die auf mich einprasselten. Vielleicht sogar zu viel, für meinen Geschmack hätte es ruhig ein wenig kürzer sein dürfen. Ab und zu verläuft sich das alles ein wenig. Sei’s drum, die Story war auf ihre ganz eigene Weiße meistens richtig spannend. Ist das ein Thriller? Für mich irgendwie nicht. Würde mich eine andere Bezeichnung einfallen? Nein, irgendwie auch nicht. Hab ich bereut, dass es draufstand? Oh nein, denn sonst hätte ich wohl nicht zu dieser Geschichte gegriffen. Für mich war es mal was anderes, ab und zu ein wenig lang aber im Großen und Ganzen hat es mir richtig gut gefallen.

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4

Sehr philosophisch, ein geistreiches wordbuilding und eine spannende Jagd nach der Wahrheit🎭💡

Die Abschaffung des Todes ist mal wieder ein sehr gelungenes Werk von Andreas Eschbach. Das Wordbuilding ist so intelligent und gehoben, dass es wirklich Spaß macht, dieses Hörbuch zu hören. Die Thematik an sich ist sehr spannend, weil es gar nicht mal so weit hergeholt ist. Ein mysteriöser Milliardär in Silicon Valley möchte "den Tod abschaffen", was ja irgendwie generell der Wunsch der Reichen da ganz oben ist. Unser Protagonist leitet eine digitale Zeitung, in der er nur wahre News für einen ausgewählten Kundenstamm bringt. Er soll für eine seiner reichen Kundinnen herausfinden, was es mit dem Projekt auf sich hat. Anspruchsvoll, faszinierend und streckenweise sehr spannend beginnt Dieser daraufhin die Suche nach der Wahrheit. Wer gerne mal etwas länger für ein Buch/Hörbuch braucht und sich für Neurowissenschaft interessiert, wird gefallen an diesem Titel finden🥽. Aber auch Fans der Philosophie kommen nicht zu kurz, denn wer nach der Anschaffung des Todes sucht, stolpert wohl unausweichlich über die Fragen nach dem Sinn des ganzen und stellt sich die Frage - möchte man das überhaupt?

Sehr philosophisch, ein geistreiches wordbuilding und eine spannende Jagd nach der Wahrheit🎭💡
4.5

Andreas Eschbach ist einer meiner liebsten Autoren. In den letzten Jahren wurden alle seine neuen Bücher immer direkt nach der Veröffentlichung gelesen. Es stehen aber auch noch jede Menge ältere Werke auf der Wunschliste. Enttäuscht wurde ich noch nie da es immer um sehr interressante Themen geht, die jede Menge Denkanstöße liefern. So auch wieder in seinem aktuellen Buch welches sich mit der Abschaffung des Todes beschäftigt. Das Buch war wieder durchweg fesselnd auch wenn es für mich ein paar Längen gab. Dies war dann der Fall wenn es für mich etwas zu fachspezifisch wurde. Andere begeistern vielleicht gerade eben diese detaillierten Abschnitte. Für mich persönlich ist das Streben nach Unsterblichkeit nicht nachvollziehbar. Für mich wäre es auf jeden Fall der absolute Horror in dem Wissen zu leben, dass ich niemals sterben werde. Es ist zwar manchmal schon ganz nett hier aber irgendwann ist es doch auch mal gut, oder. 🙄 Ich denke sogar in eine ganz andere Richtung: eigentlich gehört der Mensch so schnell wie möglich "abgeschafft". Unserem Planeten täte es auf jeden Fall gut.

5

..."Und um eines gleich festzuhalten: Wir denken nicht, dass es einfach ist. Im Gegenteil, wir denken, dass es schwer zu erreichen ist und einer enormen, entschlossenen Anstrengung bedarf, bei der wir all unsere Kräfte bündeln müssen. Aber wir denken, dass es sich lohnt, und wir denken, dass wir es tun sollten. Dass die Zeit reif ist, den großen Widersacher des Lebens, den Tod, endlich in seine Schranken zu weisen. Das ist, wofür Youvatar steht: Wir sind entschlossen, den Tod abzuschaffen." - Zitat, Seite 168 Was für ein philosophisches oder gar existenzielles Thema für einen Thriller! Aber der Autor Andreas Eschbach ist bekannt für seine ungewöhnlichen Gedankenspiele, die er in eine hochexplosive Geschichte verwandelt. Egal, ob er ein Szenario durchspielt, in der der Welt das Öl ausgeht, Nazis mittels fortschrittlicher Technologie die Historie umschreiben lässt oder einen König für Deutschland auf den Thron setzt: faszinierende Stoffe vor den Augen des Lesenden lebendig werden zu lassen, ist genau sein Ding. Mit dem vorliegenden Roman hat er sich nochmal selbst übertroffen, auch wenn er für das Genre eher untypisch fast gemächlich in die Geschichte einsteigt und auch immer mal wieder das Tempo herausnimmt, um den Protagonisten in seinem näheren Umfeld in sehr menschlichen Umständen zu zeigen, die sich ergeben, wenn ein Elternteil plötzlich schwer erkrankt. Auch Referenzen an Agententhriller dürfen hier nicht fehlen und der Protagonist gönnt sich auch mal den Luxus wie der berühmte britische Vertreter (nur ohne Girls...). Auch John Le Carre lässt grüßen und gegen Ende machen wir literarisch einen krassen Schwenk und begegnen Lucy Honeychurch, die in Florenz aus nächster Nähe dem Tod in Italien begegnet. Es gibt einen fiktiven Schriftsteller im Roman und das Spiel mit Stereotypen in Thrillern. Außerdem erinnert sich hier der Ich-Erzähler nicht an jedes Wort der legendären Rede bei der Veranstaltung zum ehrgeizigen Projekt der Abschaffung des Todes, nein, es ist ein simples Aufnahmegerät (allerdings sehr exklusiv versteckt in einer Krawattennadel), welches für eine zuverlässige Wiedergabe sorgt. Andreas Eschbach hat einen sehr klaren und nahbaren Schreibstil, der im Ausdruck unterhaltsam und informativ ist, ohne den Lesenden zu überfrachten. James Windover, der englische Herausgeber einer sehr exklusiven Zeitung mit Firmensitz in Amsterdam ist ein sympathischer Protagonist, dem man gerne folgt. Durch den feinen Humor, der durch die Zeilen schimmert, und die zwischenmenschlich manchmal recht fein skizzierten Szenen baut man eine enge Verbindung zum Ich-Erzähler auf und ist bereit, dieses spannende Abenteuer gemeinsam mit ihm zu erleben. Das faszinierende Thema, welches im Titel benannt wird, ist akkurat und auf nachvollziehbare Weise beleuchtet, ohne dem Lesenden das Gefühl zu geben, in eine wissenschaftliche Arbeit eingeführt zu werden. Trotzdem wird es nicht oberflächlich abgehandelt, vielmehr werden medizinische Erkenntnisse und Theorien ebenso eingebracht, wie philosophische, ethnische und spirituelle Aspekte berücksichtigt werden, ohne eine allgemeingültige Richtung vorzugeben. Und am Ende ist es dann wirklich ein spannendes Gedankenspiel, auch wenn sich der Schlussteil des Romans ein klein wenig in die Länge zieht, was man aber gerne verzeiht, nachdem man über viele Seiten hinweg von der faszinierenden Thematik gefesselt war! FAZIT Dieser Roman hat mich unglaublich gut unterhalten und die Gedankenspiele mit dem sympathischen Ich-Erzähler sorgten für Lesefreude. Wer sich gerne auch auf Sachbuch Ebene mit dem Thema menschlichen Bewusstsein weiter beschäftigen möchte, kann ich "Die Illusion der Gewissheit" von Siri Hustvedt empfehlen, welches einen philosophischen Ansatz wählt. Diesen Thriller halte ich für unbedingt lesenswert.

5

Und wieder ein gelungenes Gedankenexperiment, das zum Nachdenken anregt. Die Abschaffung des Todes ist das Ziel in diesem Roman, doch die Geschichte erfordert Aufmerksamkeit. Ein wenig Technik, ein wenig Medizin und eine Story, die immer Spaß macht. Eschbach erzählt mit Witz und Humor, mit Spannung und viel Liebe zum Detail. Jedes Wort über die Story wäre zu viel. Lasst euch überraschen und mitziehen.

4

Der Tod stirbt – der Thrill gleich mit?

Eschbach hat sich echt was ausgedacht, aber ich weiß noch immer nicht genau, was ich von "Die Abschaffung des Todes" halten soll. Die Idee, den Tod abzuschaffen, klingt faszinierend – dachte ich zumindest. Doch was folgte, war nicht der Thriller, den ich erwartet hatte. Die Geschichte entführt uns in eine Welt, die so real wirkt, dass man beim Lesen kaum noch die Grenze zwischen Realität und Fiktion erkennt. Die Idee, ewig zu leben, ist gewaltig und beängstigend. Was bedeutet es, ewig zu leben? Verliert das Leben dann seinen Wert? Sein Buch ist gespickt mit tiefen, philosophischen Fragen und Gedankenexperimenten, die zum Nachdenken anregen. Doch statt eines packenden Thrillers gab es eher einen gedanklichen Marathon, der zwar spannend war, aber nicht die mir erwartete Dramatik bot. Eschbach kann schreiben! Der Stil ist detailverliebt, flüssig und realitätsnah. Er behandelt hochkomplexe Themen, als wären sie nichts. Ich schätze seine kritischen Töne zu gesellschaftlichen Aspekten. Ich denke, die Fragen, die dabei aufgeworfen werden, sind der wahre Kern des Buches. Trotzdem, der zweite Abschnitt hat sich ein wenig gezogen – es gab viele Informationen. Es war anstrengend zu lesen, aber vielleicht nötig, um das Ganze zu verstehen. Der Autor spielt mit den Themen Leben und Tod, Realität und Fiktion – und lässt einen mit mehr Fragen als Antworten zurück. Ein Thriller? Vielleicht nicht. Ein Denkanstoß? Definitiv! Irgendwie ist es alles – nur nicht einfach einzuordnen. Ein neues Genre wäre hier angebracht!

Der Tod stirbt – der Thrill gleich mit?
5

Wie immer bei Eschbach konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ein Thema, an dem niemand vorbeikommt und das kein Leichtes ist . „Der Tod löscht alles aus. Schon das Altern ist widerwärtig, aber der Tod ist barbarisch. Und nun sagen sie mir, warum sollen wir das dulden ? „ Andreas Eschbach schafft es wieder, einem komplexe Zusammenhänge aus der Neurologie, der Nanotechnologie , der Hirnforschung und Philosophie so zu erklären, dass sogar ich vieles verstanden habe. Und alles verpackt und eine spannende Story mit unerwarteten Wendungen. Absolute Leseempfehlung !

Wie immer bei Eschbach konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ein Thema, an dem niemand vorbeikommt und das kein Leichtes ist .
„Der Tod löscht alles aus. Schon das Altern ist widerwärtig, aber der Tod ist barbarisch. Und nun sagen sie mir, warum sollen wir das dulden ? „
Andreas Eschbach schafft es wieder, einem komplexe Zusammenhänge aus der Neurologie, der Nanotechnologie , der Hirnforschung und Philosophie so zu erklären, dass sogar ich vieles verstanden habe.  Und alles verpackt und eine spannende Story mit unerwarteten Wendungen.
Absolute Leseempfehlung !
4

Andreas Eschbach gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren und ich schätze normalerweise seine Fähigkeit, spannende Themen mit tiefgründigen Fragestellungen zu verbinden. Bei diesem Buch bin ich jedoch etwas hin- und hergerissen. Die Grundidee ist zweifellos faszinierend und regt zum Nachdenken an, aber die Umsetzung hat mich nicht so gefesselt, wie ich es von ihm gewohnt bin. Die Geschichte wirkte stellenweise etwas langatmig, und ich hatte Schwierigkeiten, wirklich in die Handlung einzutauchen. Es fehlte mir die S pannung, die mich bei seinen anderen Büchern regelrecht an die Seiten fesselt. Dennoch gibt es einige starke Passagen und interessante Gedankenspiele, die das Buch lesenswert machen. Insgesamt war es in Ordnung, aber es hat für mich nicht das Niveau erreicht, das ich sonst von Eschbachs Werken kenne. Vielleicht lag es an meinen Erwartungen, die nach seinen bisherigen Meisterwerken sehr hoch waren.

5

Die Abschaffung des Todes Andreas Eschbach ** Hörbuchversion gesprochen von Matthias Koeberlin ** Klappentext: Drei hochkarätige Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen ein zweites 'Manhattan Projekt' ins Leben rufen. Nur ist das Ziel noch ehrgeiziger als damals die Entwicklung der Atombombe: Sie wollen den Tod abschaffen. Der Journalist James Windover entdeckt jedoch, dass die Unternehmer, während sie von Investoren Milliarden sammeln, insgeheim versuchen, einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen - weil sie eine Story fürchten, die er geschrieben hat. Was steht darin, das das Projekt gefährden könnte? James begibt sich auf die Suche nach dem Mann und gerät rasch selbst in tödliche Gefahr ... Leseeindruck: Eins vorweg - Matthias Koeberlin könnte mir sämtliche langweiligen Gesetzestexte dieser Welt vorlesen und ich wäre wohl voll dabei 🫣 Wie mich eine Stimme dermaßen mitreißen kann, war hier wieder offensichtlich. Chapeau 🎩 Nun zum Wesentlichen: inhaltlich hat auch Andreas Eschbach hier voll abgeliefert - zumindest für mich. Wir verfolgen die Geschichte aus der Perspektive von James und reisen mit ihm durch die Welt, lernen eine Reihe von Menschen inner- und außerhalb der Redaktion seiner speziellen Zeitschrift kennen und decken das ein oder andere Geheimnis auf - alles unter dem Siegel der Verschwiegenheit. Spannend auf ganzer Linie, manchmal etwas verwirrend mit einem tollen Finale. Ich bin begeistert und gebe ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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4.5

Ein gewohnt genialer Eschbach.

"Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer." (Gustave Le Bon) Andreas Eschbach liefert mit seinem Roman "Die Abschaffung des Todes" wieder jede Menge Stoff zum Nachdenken. James Windover, Journalist und Gründer der "Windover View" - einer Zeitung, die nur die Fakten berichtet, ohne seine Leser mit Worten zu manipulieren oder Wahrheiten zu verschleiern -, wird von der Londoner Millardärin Anahit Kevorkian, die ihrerseits diese Zeitung erst möglich gemacht hat, darum gebeten, im Silicon Valley an einem geheimen Investorentreffen teilzunehmen. Natürlich erklärt James sich bereit, denn "Youvatar" wurde von einem hochkarätigen Unternehmer, einem genialen Neurowissenschaftler und einer Koryphäe auf dem Gebiet der Nanotechnologie gegründet, und die machen ein riesiges Geheimnis aus ihren Plänen, die sie erst auf dem Treffen offenbaren: Die Abschaffung des Todes. Doch das ist nicht das einzige Geheimnis, wie James und sein Team schnell herausfinden, auch stellt sich die Frage, warum das Unternehmen versucht einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen. Was steht in dem Roman, dessen Veröffentlichung "Youvatar" um jeden Preis verhindern möchte ...? Ich liebe Eschbachs Bücher sehr, seine Ideen und Gedankenspiele regen mich jedesmal an, selbst ein wenig rumzuspinnen und seine Gedanken weiterzudenken. "Die Abschaffung des Todes" ist eine Geschichte über das Leben und den Tod, über Unsterblichkeit und das Bewusstsein. Spannend und tiefgründig, mit Raum für eigene Ideen und Gedanken. Im Zentrum steht, wie der Titel schon vermuten lässt, die Idee vom ewigen Leben. Eine Idee, die so gewaltig ist, dass sie sie beim Nachdenken schier beängstigend finde. Denn was wäre das Leben dann noch wert? Wäre es überhaupt noch etwas wert? Erzählt wird uns diese Geschichte von der Hauptfigur, eben jenem James Windover, einem kritischen Journalisten. Denn es ist seine Geschichte, sein Erlebnis. Der Schreibstil ist gewohnt wortgewandt und flüssig, und wie immer bringt Eschbach komplexe, komplizierte Sachververhalte auch dem Laien gut verständlich nahe, ohne dabei zu langweilen. Was ich persönlich an Eschbachs Romanen immer wieder sehr liebe, sind vor allem seine gesellschaftskritischen Töne, die auch in diesem Roman nicht zu kurz kommen. Und nur so am Rande: Die "Windover View" würde ich auch sofort abonnieren. Insgesamt mag das Buch für viele vielleicht zu unspektakulär daherkommen, aber für mich war die Story und die Gedankenspiele dahinter wieder einmal überaus interessant und faszinierend. Eschbach bleibt für mich der beste deutsche Autor. "Auf der anderen Seite - was wissen wir schon? ... Wir haben nur ein paar Sandkörner in der Hand von einem Berg des Wissens, der größer ist als der Himalaya."

2

Ich hab es leider abgebrochen.

Es geht um eine Firma, die theoretisch irgendwann in der Zukunft mal anbieten möchte, das Bewusstsein in die virtuelle Welt hochzuladen - so gesehen stirbt der Körper trotzdem. Und mich hätten die Auswirkungen davon interessiert, wenn wirklich niemand mehr stirbt. Tatsächlich ist mein Problem hier das gleiche wie bei seinem Buch „Ein König für Deutschland“: Das, was mich interessiert und im Klappentext angekündigt wird, tritt nie ein.

4

Eschbachs Markenzeichen ist es, gut recherchierte Themen in spannende Literatur zu verwandeln. Diesmal ist es die Hirnforschung, die Manipulation des Gehirns und die damit verbundenen philosophischen Fragen. Freunde einer spannenden Handlung kommen nicht zu kurz. Interessant und zum Nachdenken anregend

5

Ein typischer Eschbach…. Man weiss am Ende nicht ob es Fiktion ist oder in der Zukunft alsbald möglich. Tolles Gedankenspiel..,,,

5

Absolute Empfehlung!

Absolute Empfehlung!
4

Nachdem NSA und Freiheitsgeld schon mitgerissen hatten, musste dieses Buch jetzt auch dran glauben! Ein weeeeenig zu „gehirn“-technisch an manchen Stellen, aber hey - top recherchiert! Es hat sich auf jeden Fall gelohnt mit James auf Reise zu gehen und am Aha Effekt hat’s auch nicht gefehlt!!!

5

Wow! 🤩 Drei Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen den Tod abschaffen. Um das Projekt zu finanzieren, sammeln sie Milliarden von Investoren ein, versuchen aber gleichzeitig einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen - warum?! Die Antwort ist eine Mischung aus actionreichem Thriller, neurowissenschaftlichem Lehrbuch und Roman, die mich komplett gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. 🧠 650 Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen und es hätte noch gerne mehr sein dürfen. 5/5 ⭐️

Wow! 🤩
Drei Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen den Tod abschaffen. Um das Projekt zu finanzieren, sammeln sie Milliarden von Investoren ein, versuchen aber gleichzeitig einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen - warum?! Die Antwort ist eine Mischung aus actionreichem Thriller, neurowissenschaftlichem Lehrbuch und Roman, die mich komplett gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. 🧠
650 Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen und es hätte noch gerne mehr sein dürfen. 
5/5 ⭐️
3.5

Tolle Idee, hat mich nicht ganz gepackt

Was für eine spannende Prämisse. Auch wenn mich bisher keines der paar Bücher, die ich von Eschbach gelesen habe, so richtig begeistern konnte, obwohl er fantastische Ideen sowie einen grandiosen Schreibstil hat, so musste ich dem Buch hier eine Chance geben. Wie gesagt, das Buch klingt wirklich interessant und ich liebe es, welche Szenarien Eschbach entwirft. Es sind oft Gedankenspiele, die ihresgleichen suchen und auch hier lebt die Geschichte von der Idee, die zum nachdenken anregt. Zwar oftmals recht wissenschaftlich, aber in manchen Momenten auch philosophisch begleiten wir unseren Protagonisten auf eine Reise, die ich überaus interessant fand, mehr aber leider auch nicht. Eschabch schreibt ausschweifend, damit habe ich eigentlich kein Problem, aber hier fühlte es sich manchmal wie Füllmaterial an. Ebenfalls fand ich, dass in dem Szenario wenig Spannung aufgebaut wurde - was jetzt aber auch schlechter klingt als es war. Das letzte Drittel wiederum fand ich ziemlich spannend, weil hier der Thriller ausgepackt wurde. Ich habe jedoch schon häufiger von Eschbach-Fans gehört, dass sie genau diesen Abschnitt den schwächsten fanden. So fand ich das Buch unglaublich interessant, aber nicht durchgehend spannend. Der tolle Schreibstil hebt das Buch für mich aber in den guten Bereich.

Tolle Idee, hat mich nicht ganz gepackt
3

Leider etwas mehr erwartet...

Das war nicht so recht meins und so garnicht, was ich von Eschbach gewöhnt bin. Ich hatte mir hier eigentlich etwas tiefsinniges und doch mit einer durchdachten technischen Komponente gewünscht, aber leider ging es nur um den Journalisten, der zuviel weiß und am Ende heil davon kommt... War auch nicht so recht ein Spannungsbogen erkennbar, bzw Spannung wurde nur sehr flach aufgebaut... Auch ist der Recherche Aspekt immer sehr hoch bei derlei Büchern, aber da war auch noch so viel Luft nach oben und die eigentliche Wissensvermittlung war mir zu trocken und fad. Schade, hätte was richtig geniales werden können, aber leider hat das bei mir nicht geklappt...

4

Tolle Idee mit spannenden Elementen, die mich abgeholt haben.Allerdings lässt die ein oder andere Länge + Wiederholung die Spannung stocken

2

Zuerst wissenschaftliche Vorträge, dann eine wilde Verfolgungsjagd und dann irgendwas mit Liebe... War nicht meins. Sprachlich und erzählerisch aber topp!

5

Noch nie so viel über etwas nachgedacht.

Das Buch lässt einer nicht wieder los. Es lässt einen wirklich über einige Dinge ernsthaft nachdenken. Über den Tod, die heutige Technologie, über die Gesellschaft, über Ethik und vieles mehr. Auch dieser Titel hat mich nicht losgelassen. Ich kann gar nicht wirklich wiedergeben, wie ich mich gefühlt habe als ich es gelesen habe. Aber ich habe mich nach Beendigung noch lange mit manchen Fragen beschäftigt.

Noch nie so viel über etwas nachgedacht.
5

Wow, was für ein Buch. Man erhält vielfältige Einblicke in verschiedene Themengebiete wie Journalismus, Gehirnforschung, Verlags und Filmindustrie…

Ich liebe Bücher, aus denen man Zusatzwissen gewinnen kann. Mein Lesehighlight des Monats. Als Monolog im Erzählstil geschrieben. Worüber ich sehr lange noch nachdenken musste war, wie Sensationell der aktuell gängige Journalismus unter die Lupe genommen wird, wie ihn eigentlich jeder kritisch betrachten sollte. Der Grundgedanke journalistischer Tätigkeit solltet immer der sein, dass der Leser sich seine Meinung bilden kann. Das heißt, Journalisten recherchieren, betrachten ein Thema, legen Daten und Fakten dar, damit der Lesende sich seine eigene Meinung bilden kann. Und nicht der Schreibende gibt eine, als allgemeingültig, der herrschenden Polititik dienlichen Meinung ab.

3.5

🎧 Die "Abschaffung des Todes ✍🏽 Andreas Eschbach 🗣️ Matthias Koeberlin 📀 @Lübbe Audio Vor einigen Tagen habe ich diese unfassbare Geschichte von Andreas Eschbach gehört, in welcher der Journalist James Windover klären soll, ob eine Silicon Valley Unternehmung ein hohes Investment wert ist. Die Unternehmung will so bahnbrechend sein, wie die Erfindung der Atombombe. Sie hat nichts geringeres im Sinn, als die Abschaffung des Todes und der Upload des Bewusstseins für ein ewiges Leben. Doch ist dies überhaupt - auch mit Unmengen von Geld - realisierbar und wenn ja, ist das überhaupt erstrebenswert? Windover gerät in seinen Recherchen in eine wilde Verfolgungsjagd und versucht parallel noch aufzudecken, was hinter dem Versuch steht einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen. Eine komplett anders geartete Geschichte. Viel Wissenschaft, viel Ethik und etwas Thriller. Ich gebe 3,5 von 5 Sterne, da es sehr gut geschrieben war und mich auch gut unterhalten hat, aber mich letztlich nicht so richtig erreicht hat.

Post image
4.5

Eine erstrebenswerte Zukunftsvision? Bei „Die Abschaffung des Todes“ handelt es sich um einen Thriller ganz in der Manier Andreas Eschbachs. Er ist im August 2024 im Verlag Lübbe erschienen, und wurde mir freundlicherweise über NetGalley zur Rezension zur Verfügung gestellt. In diesem Buch geht es um die Frage ob und wenn ja wie, das menschliche Gehirn in einen Computer upgeloaded werden kann, um ein ewiges Leben zu generieren, und ob dies erstrebenswert ist. Um diese Zukunftsvision herum entwickelt sich ein temporeicher Thriller. Der Roman kann grob gesagt in drei Teile eingeteilt werden: Der erste Teil beschäftigt sich mit den biologischen und technischen Hintergründen der Idee. Im zweiten Teil entwickeln sich typische Thrillerelemente. Hier geht es um das Verschwinden eines Autors, aus dessen Feder die Vision entstanden sein soll. Im dritten Teil wird intensiv auf die Ausgangsfrage zurückgeschaut und ein ebenso überraschendes wie auch etwas vorhersehbares Ende wird entworfen. Um welche Vision handelt es sich genau? Es geht um die Frage, wie alle neuronalen Vernetzungen im menschlichen Gehirn in einen Computer übertragen werden können, so dass das Gehirn ohne den Körper ewig weiterlebt. Der Körper wird dabei von einem Roboter ersetzt. Eschbach spielt dieses Gedankenspiel durch und setzt dafür authentische und überzeugende Charaktere ein. Alle diese Figuren sind verstrickt in ihr eigenes Schicksal und können so die Thematik von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Und damit inspiriert das Buch auch zum Selberdenken. Es stellt einen ganz konkret vor die selbe Frage, mit der auch die Figuren zu kämpfen haben. Nicht nur für Eschbach-Fans ist dieser Thriller wärmstens zu empfehlen. Einziger Kritikpunkt ist, dass m.E. zu wenig auf die religiösen Implikationen eingegangen wird. Diese werden zwar angesprochen, aber nicht weiter ausgeführt. Eine klare Kaufempfehlung!

2.5

Zu uninspiriert

Grundsätzlich dreht es sich um ein interessantes Thema: ewiges Leben. Leider ist das Buch hinsichtlich der damit verbundenen Fragestellungen zu oberflächlich. Es werden einige technische Aspekte bezüglich der Machbarkeit eines solchen Unterfangens angerissen. Auch die Frage, welche Auswirkungen etwas derartiges auf den Einzelnen und die Spezies Mensch im Allgemeinen haben könnte, wird nur tangiert. Natürlich ist es kein Philosophiebuch, aber auch für einen Krimi bietet es zu wenig. Es kommt selten Spannung auf, Charaktere verhalten sich sehr unglaubwürdig in Ausnahmesituationen und es plätschert oft vor sich hin. Vor allem das Ende ist einfach nicht schön geschrieben. Insgesamt nicht Fisch und nicht Fleisch. Kein schlechtes Buch, jedoch eines, welches man schnell wieder vergessen wird.

3

Coole Idee, toll geschrieben aber irgendwie kommt es nicht aus den Puschen

Die Abschaffung des Todes - Andreas Eschbach Worum geht’s James Windover ist so eine Mischung aus Journalist, Privatdetektiv, Geheimdienstler und Unternehmer und veröffentlicht die exklusivste Zeitung der Welt, die den reichsten der Reichen objektive Informationen liefert, mit denen sie noch reicher werden können. Eines Tages setzt ihn eine Abonnentin auf ein geheimnisvolles Start-Up an, dessen Mission direkt aus einem Sci-Fi Film stammen könnte und beauftragt James, herauszufinden, ob das tatsächlich der nächste heiße Scheiß oder nur Scam ist. Wie ich’s fand Ich sag’s, wie es ist: ich hab mich etwas schwergetan, obwohl ich die Bücher von Eschbach sonst liebe. Zu lange dauert es, bis endlich enthüllt wird worum es eigentlich geht (knapp 150 Seiten), was man als Leser durch Titel und Klappentext aber längst weiß. Danach kommen 200 Seiten, die ganz interessant sind, wenn es um Neurologie und die Funktionsweise des Gehirns geht, aber so richtig gepackt hat es mich da immer noch nicht. Erst ab Seite 400+ kommt mal richtig Fahrt auf, die gewohnt großartig ist. Aber das Ende, tja, das war zwar realistisch, aber irgendwie auch einfach langweilig. Sorry, Herr Eschbach! Stilistisch ist es hervorragend geschrieben, Hauptcharakter James ist sehr authentisch und nahbar - auch durch den Ich-Erzähler - aber irgendwie kommt das Buch einfach nicht so richtig aus den Puschen. Mein Fazit Spannende Idee, großartig geschrieben, aber leider Handbremse drin. Deswegen von mir nur: 🤟🏻🤟🏻🤟🏻 (3/5)

Coole Idee, toll geschrieben aber irgendwie kommt es nicht aus den Puschen
4

Mein erstes Buch von Andreas Eschbach und garantiert nicht mein letztes! Habe mir während dem Lesen bereits zwei weitere Bücher von ihm gekauft und habe vor noch weitere von ihm zu lesen, weil einfach die Thematik wahnsinnig spannend ist. So auch wie in diesem Thriller! Der Titel ist sehr passend gewählt. Die Abschaffung des Todes. Die Idee das Gehirn und seine ganze Funktionalität mithilfe eines Computers weiterleben zu lassen. Dabei verpackt der Autor das technische Know-how der Nanotechnologie und die biologische Beschaffenheit des menschlichen Gehirns mitsamt des Nervensystems in einen guten Mix. Zudem kommt die Psychologie und die moralischen Absichten hinter so einem Projekt nicht zu kurz. Der Schreibstil ist besonders und anders leicht zu lesen. Man merkt, dass der Autor eine Begabung zum Schreiben hat! Dadurch fliegt man nur so durch die Seiten und kann nicht mehr aufhören. Zudem fühlt man sich während dem Lesen miteinbezogen, da der Maincharakter einen direkt anspricht wie z.B. bei dem Film Deadpool. Der Thriller regt zum nachdenken an, vor allem über das Thema, wie es mit uns nach dem Tod weiter geht und ob eine technisch-künstliche Erhaltung unseres Gehirns ein möglicher Weg in der Zukunft wäre. Klare Leseempfehlung für Leser, die Sciencefiction mögen und mögliche technische Zukunftsprojekte interessant finden.

5

Eschbachs meisterhafte/spannende Umsetzung seiner eindrucksvollen Rechercheleistung katapultiert sich an die Spitze meiner Jahres- und Autorhighlights!

4

Unspektakulär aber anregend fürs Hirn

Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive des sympathischen Journalisten James H. Windover erzählt, der auch die vierte Wand durchbricht und zum Leser spricht. Das Buch greift hier vor allem die Idee auf, das menschliche Bewusstsein hochzuladen und auf einen digitalen Avater zu übertragen und wie Geld und Macht Einfluss auf dieses Projekt und seine wohlmögliche Zukunft nehmen. Dabei schafft es der Autor auch noch so kompliziert und komplex anmutende Sachverhalte griffig und nachvollziehbar zu erläutern. Generell ist der Schreibstil sehr detailliert und man fühlt sich als Leser mittendrin im Geschehen - es ist auf jeden Fall auch in der Hinsicht eine Freude gewesen, das Buch zu lesen. Die ständig aufwerfenden Fragen, dieses Gedankenexperiment über das Übertragen des Bewusstseins mithilfe von elektronischen Nachbildungen einzelner Neuronen des Gehirns und so weiter ist spannend und regt auf jeden Fall während des Lesens zum Nachdenken an. Auch James persönliche Geschichte ist gut eingebunden und wirkt nicht deplatziert. Wer hier mächtig Thrill erwartet, wird sehr wahrscheinlich aber enttäuscht werden. Etwas mehr Nervenkitzel kommt auf jeden Fall in der zweiten Hälfte des Buches auf, insgesamt ist das Buch in der Hinsicht aber recht unspektakulär. Die über 600 Seiten fühlen sich aber nie wirklich langweilig an, ja, es wird oft ausschweifend und es passiert grade am Anfang erstmal gar nicht so viel, aber durch den Schreibstil und die Fragen, die das Buch so generell aufwirft, ist das Buch schön „rund“. Fazit: Die Abschaffung des Todes ist ein nachdenklich machender Thriller, der über seine lange Laufzeit zwar weitestgehend unspektakulär bleibt, aber durch den angenehm detaillierten Schreibstil auch komplexe Gedankengänge und Sachverhalte nachvollziehbar darlegt und insgesamt einfach ein rundes Leseerlebnis bietet. 4/5 🪵

4

Sehr interessante und informative Geschichte über das unsterblich werden und was das für uns und für die Welt bedeuteten würde. Es ist ein spannendes Katz und Maus Spiel um die Wahrheit und Tragweite der Idee aufzudecken, die Wissenschaftler und Milliardäre vorhaben zu verwirklichen. Hatte einige Längen, deshalb kein Highlight, aber es ist sehr empfehlenswerte und tolle Geschichte! Ich denke Dan Brown Fans werden ihren Spaß haben. 😍

5

Digitale Unsterblichkeit trifft auf literarisches Gedankenexperiment... Bei Andreas Eschbach ist es für mich immer so eine Sache, mal liebe ich seine Bücher und mal so gar nicht. Dieses Mal hat er aber genau meinen Geschmack getroffen und ein absolut großartiges Buch geschrieben. Eine spannende und tiefgründige Geschichte über den Tod, die Unsterblichkeit, das Bewusstsein und einen Milliardär, dessen visionäres Projekt von einer Kurzgeschichte gefährdet wird. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von James H. Windover, Journalist und Inhaber einer sehr exklusiven Zeitung. Er wendet sich dabei direkt an den Leser. Die Geschichte ist gespickt mit vielen wissenschaftlichen Details über das Gehirn und seine Funktionen, aber auch mit spannenden und actionreichen Szenen und es ergibt sich daraus eine wirklich gelungene Mischung. Es hat mir wirklich sehr viel Freunde gemacht in die Geschichte abzutauchen (habe sie als Hörbuch gehört und die Vertonung ist großartig) und kann es jedem nur empfehlen. Definitiv eins meiner Highlights in 2024!

4

Faszinierend (mit Längen)

"Die Abschaddung des Todes", geht das? Ob ja oder nein wird hier nicht geklärt. Erstaunlicherweise ist das Buch stellenweise recht philosophisch und beleuchtet, was für Konsequenzen sowas nach sich ziehen würde, und was es braucht dorthin zu gelangen. Action und Drama gibt's gratis dazu, wenn teilweise auch etwas ...naja...unnötig. Ich finde das Buch durchaus gut, die Figuren sympathisch, den Schreibstil flüssig und die Basis sehr spannend. Ob man dafür aber zwangsläufig knapp 650 Seiten braucht, weiß ich nicht.

2.5

Hat mich nur halb überzeugt...

5

Was für ein Buch. Ich bin immer noch absolut sprachlos über den Inhalt und das Ende... Man muss nur den ein oder anderen gut recherchiert langatmigen Teil überstehen. Ein Buch was gut zum denken anregt über die Themen Tod und Leben und technischen Fortschritt.

3

Spannendes Theama. Leider hat mich das Ende nicht ganz abgeholt und zwichendurch war es auch recht zäh. Hab mehr erwartet

4

Mein erstes Buch des Autors und sicher auch nicht das letzte. Eine spannende Thematik, die wie ich finde gut umgesetzt worden ist. Der Thriller regt definitiv zum nachdenken an. Ob es solch technisches Know How irgendwann geben wird? Sicher. Ob ich es, wenn ich es geldlich könnte, beanspruchen würde? Wohl eher nicht.

3

Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen

Ich hatte das Buch für eine Leserunde angelesen und fand das Konzept mit einer wirklich nüchternen und sachlichen Zeitung und dessen Besitzer der einer unglaubwürdigen Story auf den Grund gehen will. Zudem die Erzählperspektive, die einem vermittelt, dass man ein Buch liest. Es war mein erstes Buch von Andreas Eschbach und ich wusste nicht so recht was mich erwartet. Generell lässt sich das Buch leicht lesen, auch wenn viele Fachbegriffe und Sachverhalte geschildert und genutzt werden. Man hat auf jeden Fall gemerkt, dass hier eine Menge Recherchearbeit betrieben und auf fachliche Genauigkeit geachtet worden ist. Außerdem werden hier viele philosophische Fragen und Theorien aufgestellt, über die man sicher in der aktuellen Zeit viel nachdenken und diskutieren kann. Jedoch konnte mich das Thema rund um Unsterblichkeit, Upload des Gehirn ins Internet und Umgehung des Todes damit, nicht wirklich catchen. Es ist keine neue Idee und ich hatte zuvor erst ein Buch rund um Virtuelle Realität gelesen und dort war das Thema deutlich besser integriert und umgesetzt. Zudem kommt in diesem Buch auch kaum Spannung auf, auch wenn es eine längere Verfolgungsjagd gibt. Jedoch wird diese relativ lasch abgehandelt und man weiß, dass nichts schlimmeres passiert, da sonst die Geschichte ja nicht veröffentlicht hätte werden können. Für die Idee, die erstaunliche Fachlichkeit und den recht guten sprachlichen Stil gibt es einen Stern, jedoch hat das leider nicht gereicht für mich, dass es ein Highlight wird dieses Jahr 🤔

5

Was für eine Kloppergeschichte. Nichts für Mal nebenbei, denn in dem Buch wimmelt es von Gedankenexperimenten und Wissenschaft und trotzdem spannend. Und während des Lesens beginnt sich dann in der hintersten Ecke deines Gehirns eine Zelle zu fragen : "Hm Upload - darüber könnte man Mal nachdenken". Obwohl ich bekennender Eschbach Fan bin habe ich sonst immer Probleme mit seinen Enden, aber dieses finde ich cool. Dieses Buch ist ein echter Kandidat für ein Reread.

5

In diesem Werk begleiten wir James Windover, Herausgeber einer digitalen Zeitung mit sage und schreibe 49 Abonnenten, die Milliardäre sind. Jeder dieser Abonnent zahlt eine Million im Jahr. Was man bekommt? Nüchterne, sachlich faktische Nachrichten, ohne eigene Meinung. Dies hilft Milliardären bei wirtschaftlichen Entscheidungen. Eine dieser Abonnentin, auch die erste überhaupt gewesen, hat diese Zeitung bei der Gründung unterstützt, was niemand weiß. Und so kommt es, dass James ihr einen Gefallen tut: An ihrer Stelle einer geheimen Investorenveranstaltung beizuwohnen, wo es um nichts geringeres geht, als um die Abschaffung des Todes... Was direkt auffällt ist die Erzählweise. James hat einen Roman geschrieben. Und genau diesen Roman lesen wir. Also ein Roman in einem Roman. Es handelt sich also um eine intradiegetische Erzählung. Da es sich um meinen ersten Eschbach handelt, kann ich nicht sagen, ob dies öfter in seinen Werken so aufgebaut wird. Ich fand es jedenfalls sehr erfrischend und machte das Ganze noch spannender. Apropos spannend. Auf dem Cover steht Thriller. Und ja, es gibt thrillerähnliche Parts in diesem Roman. Allerdings nicht vordergründig. Diese sind erst ab ca. der Hälfte des Buches zu erwarten. Wie sagt James auf Seite 292? "Doch es sollte sich herausstellen, dass die Geschichte gerade erst begonnen hatte." Doch versteht mich jetzt nicht falsch. Bis zu diesem Zeitpunkt war dieses Buch alles andere als langweilig. Eschbach nimmt sich viel Zeit, James Windover, seine Zeitung, und seine Angestellten eingehend vorzustellen und zu beschreiben. Bei diesem Aspekt fühlte ich mich sehr an Stephen Kings Art erinnert, und ich liebte es. Dann kam die Geschichte ins Rollen. Wie es dazu kam, dass James an dieser Veranstaltung teilnahm, und natürlich die Veranstaltung selbst. Abgesehen von dem besagten thrillerähnlichen Part handelt es sich um einen wissenschaftlichen, philosophischen Roman. Wie ist es möglich, den Tod abzuschaffen. Und warum sollte man das überhaupt wollen? Die ersten 300 Seiten haben mich bereits schon sehr gefesselt (obwohl noch gar nicht so sehr viel passierte), muss aber sagen, dass der "Turn" gerade zur rechten Zeit kam, denn kurz vorher kamen mir die ersten Gedanken, dass es mit diesem Part langsam genug wäre. Und genau dann, war es das auch. Also perfekt getimt. Natürlich gehen die philosophischen Fragen bis zum Ende, wurden aber actionreich aufgelockert. Hinzu kommt, dass Eschbach aufgrund der Erzählstruktur mit den Leser*innen spielt. "In einem Thriller würde man jetzt dieses und jenes erwarten", oder "Man unterliege dem Irrtum, dem uns moderne Blockbuster beigebracht haben". Literarisch, wissenschaftlich, philosophisch genial. Verpackt in einem Thriller-Roman. Ab heute bin ich Eschbach-Fan! 5 von 5 / 10 von 10 🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠

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4

Kein Buch zum Nebenher lesen. Dafür viele Gedanken die mich bestimmt noch eine Weile begleiten. Ist es erstrebenswert den Tod abzuschaffen? Um welchen Preis? Wäre ich dazu bereit?

4

„Einen blitzartig vorübergehenden Moment lang, der ein bisschen so war, wie ich mir einst die Erleuchtung vorgestellt habe, hatte ich ein Bild dessen vor Augen, wie das menschliche Leben in Wirklichkeit war: Die einen starben, die anderen verliebten sich. Und das waren nur zwei Aspekte einer unendlichen, gleichzeitigen Mannigfaltigkeit.“

eine fantastische Reise durch das Leben und den Gedanken an eine Unendlichkeit. Spannend geschrieben und manchmal leider doch etwas zu langatmig, weshalb ich einen Stern abziehe. Insgesamt absolut lesenswert. 📖

4

Gefährliche Gedankenspiele Intensiv, clever konstruiert und nachdenklich machend. Die Bücher des Autors sind immer lesenswert.

4.5

Thriller, SiFi und Philosophie in einem, von Mathias Köberlin fantastisch gelesenem, Buch. Die Story ist fesselnd und die Charakter sympathisch. Mir hat es sehr gut gefallen.

3.5

Starker Beginn, interessante Gedankenspiele aber das Ende enttäuscht ein wenig. Der Mittelteil enthält dann auch noch relativ viel Trash, der nicht wirklich zu den spannenden philosophischen Fragen passen will.

4

Intelligente Story!

Das war mein erster Eschbach daher wusste ich nicht genau was auf mich zukommt aber lets go: Eschbach packt uns in seiner Story in eine Zukunft, die gleichermaßen faszinierend wie beängstigend ist. Unser Bewusstsein lebt in Computern weiter und wir können andere Körper in der realen Welt steuern. Was passiert, wenn der Tod wirklich keine Rolle mehr spielen sollte? Wenn Menschen ihre Körper gegen künstliche, unsterbliche Hüllen eintauschen können? Welche gesellschaftlichen, moralischen und wirtschaftlichen Konsequenzen hätte diese revolutionäre Technologie? Eschbach zeigt uns eine Welt, in der das Streben nach ewigem Leben zur neuen Normalität wir. Wir Menschen vor schwerwiegenden Entscheidungen: Ist Unsterblichkeit wirklich das höchste Gut? Oder verliert das Leben an Wert wenn es nie mehr endet? Das ist eine gute Frage die in diesem Thriller philosophisch sowie medizinisch extrem gut aufgearbeitet wird. Es wird erläutert wie unser Gehirn mit seinen neuronalen Netzwerken funktioniert und ob solch eine Idee überhaupt jemals umsetzbar wäre. Wir stehen auch vor der großen Frage die lautet: Was ist unser Bewusstsein eigentlich?! Eschbach hat es für mich auf eine beeindruckende Art und Weise geschafft, einen Roman zu schreiben, der philosophische Fragen mit einem fesselnden Thriller-Plot verbindet. Einen Stern Abzug gibt es für mich, da es stellenweise sehr langatmig war. Mit knapp 700 Seiten ist es ein guter Schinken, den man meines Erachtens auch hätte um 200 Seiten kürzen können. Ein sehr intelligentes Buch, das während des Lesens oft zum Nachdenken anregt. Wer sich für große Zukunftsvisionen interessiert sollte sich dieses Buch auf jeden Fall besorgen! #andreaseschbach #dieabschaffungdestodes #sciencefiction #zukunftsvision #unsterblichkeit #dystopie #thriller #buchliebe #buchtipp #lesetipp #buchrezension #literatur #scifibuch #philosophie #moralischefragen #technologie #gesellschaft #spannung #lesenswert #buchnerd #leseempfehlung #zukunft #menscheit #visionen #ethik #gedankenexperiment #buchblog #leseliebe #romanempfehlung #Zukunftsroman „Die Abschaffung des Todes“ von Andreas Eschbach erschienen im Lübbe Verlag

4.5

Ein interessantes Gedankenspiel

Andreas Eschbach bringt uns, auf seine detailgenaue und wortgewandte Art, ein sehr interessantes Gedankenspiel näher. Nach den letzten Seiten musste ich das Buch erst ein wenig auf mich wirken lassen, denn während des Lesens hätte ich ihm vermutlich nur 3.5 Sterne gegeben. Je länger ich über die Geschichte nachdenke, desto mehr fasziniert sie mich. Wer auf Spannung pur und große Plottwists hofft, wird von diesem Buch vermutlich enttäuscht sein, aber wer eine sehr realistische, wissenschaftliche und zum nachdenken anregende Geschichte sucht wird hier auf jeden Fall fündig.

3

War ganz nett zum einschlafen jeden Abend!

5

Vielschichtiger und interessanter als das Cover verrät

Ein interessantes und philosophisch tiefsinniges Gedankenexperiment über den Tod. Vielleicht eher als Lese- denn als Hörbuch geeignet.

5

In „Die Abschaffung des Todes“ entwirft Andreas Eschbach ein faszinierendes Szenario, das einen auf eine gleichermaßen philosophische wie actiongeladene Reise schickt. Im Zentrum der Handlung steht der Journalist James Windover, der in die Welt eines geheimen Projekts hineingezogen wird, dessen Ziel es ist, den Tod zu überwinden. Eschbach gelingt es, mit einem fesselnden Mix aus philosophischen Gedankenspielen und rasantem Thriller zu überzeugen. Der Kern des Romans beruht auf einer uralten Menschheitsfantasie: der Unsterblichkeit. Youvatar, ein Start-up aus dem Silicon Valley, verspricht genau das. Durch den Upload des menschlichen Bewusstseins in eine digitale Existenzform sollen Menschen dem Tod entkommen. Was wie ein revolutionäres Versprechen klingt, entfaltet sich im Laufe des Romans zu einem vielschichtigen Gedankenspiel. Eschbach hinterfragt dabei nicht nur die technische Umsetzbarkeit dieses Traums, sondern auch die moralischen und existenziellen Implikationen: Wollen wir wirklich ewig leben? Und wenn ja, um welchen Preis? Besonders gelungen ist die Art, wie Eschbach diese Überlegungen in eine Thrillerhandlung einbettet. James Windover, der für eine exklusive "Milliardärszeitung" arbeitet (PS: So eine Art von Zeitung würde ich auch liebend gerne beziehen können), wird von einer Investorin in das Projekt eingeschleust. Was zunächst wie eine normale Recherche beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Hetzjagd quer durch Europa. Dabei kommen Verschwörungen ans Licht, Geheimnisse werden aufgedeckt und es gibt Verstrickungen, die weit über das wissenschaftliche Projekt hinausgehen. Eschbachs Stärke liegt in seiner Fähigkeit, komplexe wissenschaftliche und philosophische Konzepte auf spannende Weise zugänglich zu machen. Seine Figuren sind durchdacht und lebendig gezeichnet, insbesondere der Ich-Erzähler James Windover, dessen Mischung aus Naivität und Cleverness ihn zu einem sympathischen, manchmal aber auch leicht anstrengenden Protagonisten macht. Die Handlung pendelt zwischen rasanten Actionszenen und tiefgehenden Reflexionen über den Sinn des Lebens, das Wesen des Bewusstseins und die Grenzen der Wissenschaft. Der Mittelteil des Romans hat zwar einige Längen, da Eschbach immer wieder philosophische Diskurse einstreut, die das Tempo drosseln. Doch genau hier zeigt sich auch die Stärke des Buches: Es geht nicht nur um den Nervenkitzel, sondern um die großen Fragen der Menschheit, die in spannenden Gedankenspielen aufgeworfen werden. Diese Mischung aus Unterhaltung und Tiefgang ist typisch für Eschbach, der es versteht, Science-Fiction mit gegenwärtigen Fragen zu verbinden. Man könnte argumentieren, dass die Idee des digitalen Bewusstseins-Uploads nicht neu ist und bereits in anderen Werken der Science-Fiction thematisiert wurde. Doch Eschbach gelingt es, durch seinen eigenen philosophischen Ansatz und die tiefgründige Charakterzeichnung der Geschichte frischen Wind einzuhauchen. Alles in allem ist „Die Abschaffung des Todes“ ein vielschichtiger Roman, der sowohl als actiongeladener Thriller als auch als tiefsinniges Gedankenspiel funktioniert. Eschbach regt zum Nachdenken an, ohne dabei die Spannung zu vernachlässigen. Für Fans von Science-Fiction mit einem philosophischen Unterbau ist das Buch eine klare Empfehlung – auch wenn es hier und da Geduld erfordert. Fazit:Andreas Eschbach liefert mit „Die Abschaffung des Todes“ eine packende Mischung aus Science-Fiction, Thriller und philosophischem Diskurs. Wer bereit ist, sich auf die dichten Gedankenspiele einzulassen, wird mit einer spannenden, manchmal auch beunruhigenden Lektüre belohnt, die weit über das Genre hinaus wirkt. Ein Roman, der noch lange nach dem letzten Satz nachhallt!

4

Der Tod löscht alles aus. Der Tod ist barbarisch. Und jetzt sagen Sie mir, warum sollten wir das dulden?

Andreas Eschbach ist mein Lieblingsautor. In seinen Büchern geht es meist darum, wie eine einzige Veränderung des alltäglichen unser Leben für immer verändern würde. Die Abschaffung des Todes hat mich aber nicht so gepackt wie seine bisherigen Bücher.

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