Die Frauen vom Karlsplatz: Vera
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Description
Eine Liebe in dunklen Zeiten
Lichterfelde, 1943. Vera erlebt den Zweiten Weltkrieg in ihrer Berliner Villa am Karlsplatz. Ihr Mann Wilhelm, ein überzeugter Nationalsozialist, ist bei der Luftwaffe. Doch immer öfter kommen der jungen Frau Zweifel, auf welcher Seite sie selbst eigentlich steht. Da entdeckt sie in der Gartenlaube einen Fremden, der sich auf der Flucht vor den Nazis versteckt hält. Es ist der jüdische Künstler David, der in die Illegalität abtauchen musste und seitdem ums Überleben kämpft. Vera trifft eine weitreichende Entscheidung − und riskiert, dass diese ihre Familie zerreißt und alles in Frage stellt, was sie bisher für richtig gehalten hat. Doch in Zeiten des Hasses ruht die einzige Hoffnung auf der Liebe.
Ein bewegendes Frauenschicksal aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs – Band 3 der mitreißenden Reihe von der Bestsellerautorin Anne Stern.
Book Information
Author Description
Anne Stern ist promovierte Germanistin und Historikerin und lebt in Berlin. Ihre Reihe um die Berliner Hebamme «Fräulein Gold» ist ein großer Erfolg, jeder Band ein Spiegel-Bestseller.
Posts
Einfühlsamer und packender Roman
1943 wütet der zweite Weltkrieg bereits seit vier Jahren. Die Nationalsozialisten haben Deutschland fest im Griff. Vera wünscht sich nichts sehnlicher als die alte Zeit zurück, eine Zeit, in der ihre Ehe glücklich war und ihr Mann sich nicht den Zielen seines Landes verschrieben hat. Tief im Inneren weiß sie, dass es falsch ist, was in Deutschland passiert, daher ist es keine Frage, dass sie David hilft, als dieser sich vor den Nationalsozialisten in ihrer Gartenlaube versteckt. Ihre Entscheidung hat jedoch weitreichende Folgen... Meine Meinung: Wie die ersten beiden Bände der Frauen vom Karlsplatz hat mich auch die Geschichte über Vera und David direkt packen können. Der Schreibstil war flüssig und die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich den Roman in kürzester Zeit gelesen habe. Es war spannend, wie die zwei Handlungsstränge von Vera und David zu einer Geschichte verwoben wurden. Ich konnte gut mit den beiden mitfühlen und im Vergleich zu den vorangegangenen Bänden fand ich Veras Geschichte spannender und einfühlsamer. Für mein Empfinden wurde die Beziehung zwischen Vera und David jedoch zu schnell aufgebaut und ich konnte die getroffenen Entscheidungen oft nicht nachvollziehen. Nach dem Klappentext hätte ich erwartet, dass die Begegnung zwischen Vera und David früher stattfinden würde. Die Anziehung habe ich auch aufgrund des späten Aufeinandertreffens der beiden nicht verstanden. Während die Tiefe in den ersten zwei Dritteln des Romans gut ausgebaut wurde, hat sie mir im letzten Drittel gefehlt. Ab da kam mir die Geschichte sehr gehetzt vor und das Ende kam für mich sehr unerwartet und plötzlich. Das Verhalten von den Hauptcharakteren konnte ich in den letzten Kapiteln dann leider überhaupt nicht mehr verstehen. Nachdem er als liebevoller Familienvater beschrieben wurde, wollte die Darstellung von David am Ende auch nicht mehr so richtig ins Bild passen. Das fand ich sehr schade. Von allen bisherigen Teilen hat mir die Geschichte über Vera und David am besten von den Frauen vom Karlsplatz gefallen. Obwohl der Roman ein schweres Thema und eine ernste Geschichte behandelt, ist er auch gut für Zwischendurch geeignet.
Ich liebe die Bücher von Anne Stern, sie hat einen unvergleichlichen poetischen Schreibstil. Auch die Reihe um die Frauen vom Karlsplatz kann ich sehr empfehlen.
Während des 2. Weltkriegs lebt Vera mit Käthe in Berlin-Lichterfelde. Ihr Mann Wilhelm ist überzeugter Nazi und bei der SS. Er kämpft an der Front. Eines Tages findet Vera David in der Gartenlaube. Er ist Jude und versteckt sich vor den Nazis. Im Dachgeschoss gewährt Vera ihm einen Unterschlupf. Bald verlieben die beiden sich ineinander. Im April 1945 besetzt die Rote Armee Berlin. Wie es mit David und Vera weitergeht erfahren wir im Epilog.
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Eine Liebe in dunklen Zeiten
Lichterfelde, 1943. Vera erlebt den Zweiten Weltkrieg in ihrer Berliner Villa am Karlsplatz. Ihr Mann Wilhelm, ein überzeugter Nationalsozialist, ist bei der Luftwaffe. Doch immer öfter kommen der jungen Frau Zweifel, auf welcher Seite sie selbst eigentlich steht. Da entdeckt sie in der Gartenlaube einen Fremden, der sich auf der Flucht vor den Nazis versteckt hält. Es ist der jüdische Künstler David, der in die Illegalität abtauchen musste und seitdem ums Überleben kämpft. Vera trifft eine weitreichende Entscheidung − und riskiert, dass diese ihre Familie zerreißt und alles in Frage stellt, was sie bisher für richtig gehalten hat. Doch in Zeiten des Hasses ruht die einzige Hoffnung auf der Liebe.
Ein bewegendes Frauenschicksal aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs – Band 3 der mitreißenden Reihe von der Bestsellerautorin Anne Stern.
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Anne Stern ist promovierte Germanistin und Historikerin und lebt in Berlin. Ihre Reihe um die Berliner Hebamme «Fräulein Gold» ist ein großer Erfolg, jeder Band ein Spiegel-Bestseller.
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Einfühlsamer und packender Roman
1943 wütet der zweite Weltkrieg bereits seit vier Jahren. Die Nationalsozialisten haben Deutschland fest im Griff. Vera wünscht sich nichts sehnlicher als die alte Zeit zurück, eine Zeit, in der ihre Ehe glücklich war und ihr Mann sich nicht den Zielen seines Landes verschrieben hat. Tief im Inneren weiß sie, dass es falsch ist, was in Deutschland passiert, daher ist es keine Frage, dass sie David hilft, als dieser sich vor den Nationalsozialisten in ihrer Gartenlaube versteckt. Ihre Entscheidung hat jedoch weitreichende Folgen... Meine Meinung: Wie die ersten beiden Bände der Frauen vom Karlsplatz hat mich auch die Geschichte über Vera und David direkt packen können. Der Schreibstil war flüssig und die Seiten flogen nur so an mir vorbei, sodass ich den Roman in kürzester Zeit gelesen habe. Es war spannend, wie die zwei Handlungsstränge von Vera und David zu einer Geschichte verwoben wurden. Ich konnte gut mit den beiden mitfühlen und im Vergleich zu den vorangegangenen Bänden fand ich Veras Geschichte spannender und einfühlsamer. Für mein Empfinden wurde die Beziehung zwischen Vera und David jedoch zu schnell aufgebaut und ich konnte die getroffenen Entscheidungen oft nicht nachvollziehen. Nach dem Klappentext hätte ich erwartet, dass die Begegnung zwischen Vera und David früher stattfinden würde. Die Anziehung habe ich auch aufgrund des späten Aufeinandertreffens der beiden nicht verstanden. Während die Tiefe in den ersten zwei Dritteln des Romans gut ausgebaut wurde, hat sie mir im letzten Drittel gefehlt. Ab da kam mir die Geschichte sehr gehetzt vor und das Ende kam für mich sehr unerwartet und plötzlich. Das Verhalten von den Hauptcharakteren konnte ich in den letzten Kapiteln dann leider überhaupt nicht mehr verstehen. Nachdem er als liebevoller Familienvater beschrieben wurde, wollte die Darstellung von David am Ende auch nicht mehr so richtig ins Bild passen. Das fand ich sehr schade. Von allen bisherigen Teilen hat mir die Geschichte über Vera und David am besten von den Frauen vom Karlsplatz gefallen. Obwohl der Roman ein schweres Thema und eine ernste Geschichte behandelt, ist er auch gut für Zwischendurch geeignet.
Ich liebe die Bücher von Anne Stern, sie hat einen unvergleichlichen poetischen Schreibstil. Auch die Reihe um die Frauen vom Karlsplatz kann ich sehr empfehlen.
Während des 2. Weltkriegs lebt Vera mit Käthe in Berlin-Lichterfelde. Ihr Mann Wilhelm ist überzeugter Nazi und bei der SS. Er kämpft an der Front. Eines Tages findet Vera David in der Gartenlaube. Er ist Jude und versteckt sich vor den Nazis. Im Dachgeschoss gewährt Vera ihm einen Unterschlupf. Bald verlieben die beiden sich ineinander. Im April 1945 besetzt die Rote Armee Berlin. Wie es mit David und Vera weitergeht erfahren wir im Epilog.





