Die Buchhändlerin
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Description
Frankfurt, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Christa wehrt sich dagegen, den von ihrer Mutter für sie vorgesehenen Weg zu gehen: Bräuteschule, Hochzeit, Hausfrauendasein. Sie möchte Literatur studieren. Doch als Frau wird sie an der Universität nicht für voll genommen. Lieber arbeitet sie stattdessen an ihrem Lieblingsort: in der Buchhandlung ihres Onkels. Das Bücherverkaufen wird Christa bald zur Passion – und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch die Wunden der Kriegszeit sind noch lange nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren.
Book Information
Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
Posts
Ich weiß nicht, wie das Buch auf meinem SUB gelandet ist, denn der Titel in Verbindung mit dem Cover hat mich eigentlich eher nicht zum Lesen animiert. Ich hatte eher seichte Unterhaltung rund um eine Frankfurter Buchhändlerin in den Nachkriegsjahren vermutet. Ich wurde aber positiv überrascht. Die Geschichte der jungen literaturbegeisterten Christa, die sich ein Studium und eine Karriere in der Literaturwelt erträumt und die mit ihrer Mutter, dem Flüchtlingswaisenkind Heinz und ihrem heimlich homosexuellen Onkel Martin auf engstem Raum wohnt. Onkel Martin führt einen Buchladen und wird während des Krieges wegen des Verkaufs von verbotenen Büchern von der Nachbarin denunziert und ins Konzentrationslager gebracht. Von dort kehrt er nach Kriegsende schwer traumatisiert zurück und hat nun immer noch keine Ruhe, denn Deutschland ist bei weitem nicht entnazifiziert und Homosexualität steht unter Strafe. Derweil muss Christa immer wieder die Familie zusammenhalten, um den Buchladen ihres Onkels zu retten und um das Waisenkind Heinz adoptieren zu können. Ihre eigenen Wünsche bleiben dabei auf der Strecke, sie jedoch rappelt sich immer wieder auf und macht weiter. Ich habe das Buch richtig gern gelesen, fand es spannend erzählt und besonders das Thema Homosexuelles Leben im Nachkriegsdeutschland hat mich sehr berührt. Die Geschichte selbst ist ergreifend. Umso schöner, dass auch das Thema Literatur und der Buchhandel (Buchmesse, Verlagslandschaft, Beschaffung etc) im Nachkriegsdeutschland einen großen Platz in dem Buch haben, mit besonderem Augenmerk auf Lyrik. Als ehemalige Buchhändlerin habe ich diese Stellen besonders genossen.
Ein wundervoller und nebenbei sehr ernster, historischer Roman, der mich komplett mit gerissen hatte.😍
Nach drei Jahren (SUB Stapel) habe ich es geschafft das Buch "Die Buchhändlerin" von Ines Thorn zu lesen🤗🥰. Und ich muss gleich am Anfang sagen:„Wow!"😲☺️🥰. Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Christa Schwertfeger und ihrer Familie. Sie spielt in der Buchhandlung, ihres Onkels, während der letzten Kriegsjahre bis 1945 und die dazugehörige Nachkriegszeit. Christa liebt Bücher seit sie denken kann und hilft hin und wieder in dieser Buchhandlung aus. Sie hat den Wunsch zu studieren, sieht sich aber auch mit den Schicksalsschlägen ihrer Familienmitglieder, sowie der damaligen gesellschaftlichen Vorstellung, das eine Frau in die Bräuteschule (Hausfrau, Mutter und verheiratet) gehört und nicht an die Uni und unabhängig seien dürfe, konfrontiert. Sie muss ihren Traum zu studieren aufgeben und die Buchhandlung ihres Onkels übernehmen. Darin findet sie ihre Passion. Trotz, dass sie heftige Opfer für die Familie brachte, und selbst eigene Zweifel/Sorgen und dazugehörige Schuldgefühle hatte...merkt sie die Unterstützung, Zusammenkunft von Freundschaften, was wahre Liebe ist und dass es irgendwie immer einen Weg in diesen heftigen Zeiten gibt. Dieses Buch hatte mich emotional so mitgerissen , wie ich es lange nicht mehr beim Lesen verspürt hatte☺️. Die Buchhandlung ist zwar ein fiktiver Ort in Frankfurt...nur was mir gefiel, war auch das Drum herum. Wie es während der letzten Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges und für die Familien in der Nachkriegszeit gewesen war. Wie wir ja wissen, es auch wahre Begebenheiten waren. Das Penezillin war knapp und was die Menschen nicht Alles taten, um ein Pfund Butter zu bekommen. Soldaten und ehemalige Gefangene, die zu ihren Familien zurückkehrten. Natürlich aber auch den Wiederaufbau und die dazugehörige Wahrheit/Veränderung nach dem Krieg, mit samt den Zweifel und Sorgen eines jeden Einzelnen mit zu erleben, beim Lesen, war großartig zu Papier gebracht worden☺️. Ich hatte mit jedem Charakter in diesem Buch mit gefühlt🙏🏻🥰. Ines Thorn hat eine gute Balance gehalten zwischen Fiktion und der damaligen Realität☺️. Während ich mir Fragen stellte über manche Protagonisten (z.B.:„Was war da geschehen?"), so klärte sich das beim weiterlesen schnell auf. Fast bis ins Detail kam Dinge über andere Charaktere ans Licht (z.B. Erlebnisse der Charaktere), was auch der damaligen Realität entsprach, mit den dazugehörigen Emotionen. Die Geschichte von Christa erinnert auch an gewisse Themen mit denen wir heute auch noch zu tun haben...Stark sein während man nicht mehr kann, die wahre Liebe, Feminismus, Schlagfertigkeit, Unabhängigkeit bewahren, Homosexualität, Politik und dass es in Zeiten von Zweifel und Sorgen es immer Wege gibt. Die Hölle können wir nicht ausradieren, aber aus ihr Lernen☝🏻☺️. Ein Buch was sich leicht lesen lässt, zwischen Leichtigkeit und purem Ernst wechselt und einem gleichzeitig bewusst macht, wie es damals in den Familien und der Gesellschaft, nach dem Kriege, zuging.
💠 Meine Meinung 💠 Ein wunderbarer Roman für uns Buchliebhaber*innen. Ines Thorn hat mit Christa Schwertfeger eine tolle, starke und extrem sympathische Frau erschaffen. Nicht nur beruflich, sondern auch privat muss Christa ihre Frau stehen. In den schweren Kriegsjahren und auch danach wird es ihr nicht einfach gemacht. Sie steckt immer zurück, um es anderen recht zu machen. Mich hat dieser erste Teil gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es mit Christa und ihrer Familie weitergehen wird.
Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich glaube ich muss viel öfter historische Romane lesen. Christa ist eine sympathische Protagonistin, die es zum Kriegsende nicht leicht hat, aber alles für ihre Familie und die Buchhandlung tut. Es ließ sich sehr leicht lesen und war unterhaltsam, trotzdem gab es Emotionen und eine gewisse Schwere.
„Die Buchhändlerin“ lag nun knapp 2 1/2 Jahre auf meinem Sub und im Nachhinein weiß ich gar nicht warum ich so lange mit dem Lesen gewartet habe. Ich fand es wahnsinnig interessant Christas Leben nach dem 2. Weltkrieg mitzuverfolgen. Dabei gab es einige schockierende Ereignisse, aber auch schöne und berührende Momente. Auch wenn die Erzählungen manchmal etwas oberflächlich blieben, habe ich doch einen guten Eindruck von der damaligen Zeit und vor allem der Rolle der Frau in dieser Zeit erhalten und war umso mehr beeindruckt von Christas Stärke. Auch wie die Thematik rund um Christas Buchhandlung und generell die Verlagswelt eingebracht wurden, hat mir sehr gut gefallen. 📖
Ein echt trauriges und zeitgleich hoffnungsvolles Buch! Vor allem die ganzen Schicksalsschläge von Martin sind schwer zu ertragen. Mein erster Gedanke: wie erschreckend, dass damals alles noch so anders war. Sei es sowohl das Frauenbild aus Homosexualität. Und der nächste Gedanke: Wie wenig haben wir uns doch in den letzten 75-80 Jahren weiterentwickelt. Ich habs das Buch gerne gelesen und fand den Bezug zu Frankfurt als Frankfurterin natürlich total cool. Aber es hat mich jetzt nicht total gepackt. Ich freu mich aber sehr auf das zweite Buch. Das Ende war dann doch recht spannend ☺️
Ein historischer Roman, der mir richtig gut gefallen hat! Neben der Liebe zu Büchern und der täglichen Arbeit im Buchhandel zur Zeit des 2. Weltkrieges wurden auch viele politische, gesellschaftliche und emotionale Themen angesprochen, die sehr interessant waren und mich sehr berührt haben. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
Ich liebe historische Romane! Für eine längere Zeit habe ich keine mehr gelesen, jetzt aber wieder damit angefangen. "Die Buchhändlerin" ist nicht nur ein historischer Roman, sondern handelt auch gleichzeitig von Büchern – Eine ganz wundervolle Kombination. Die Geschichte spielt im und nach dem zweiten Weltkrieg in Frankfurt. Es geht um Liebe, um Bücher und um den Zusammenhalt in einer sehr schwierigen Zeit. Aber nicht nur das. Es geht auch um Frauenrechte und um Rechte von Homosexuellen. Ein wirklich tolles Buch, das mich sehr berührt hat und das ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich kann das Buch allen empfehlen, die die Bücher von Carmen Korn oder Corina Bomann mögen, aber auch allen anderen, die gerne historische Romane lesen. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Das Buch lässt sich leicht lesen und hat mich von Anfang an direkt aufgesaugt und dann bis zur letzten Seite gefesselt.
Absolut fantastisch! Ich kann garnicht in Worte fassen, wie viele Gefühle ich beim Lesen gespürt habe... Zum einen ist da Christa. Sie liebt Bücher und die Literatur auf eine unfassbar schöne Weise, man kann garnicht andes als diese Faszination zu teilen... aber ihr Leben wird auch bestimmt, sie möchte so gerne Unabhängig sein und nimmt so viel auf sich... ich bin gespannt wie es weitergeht! Dann gibt es Heinz, der für Ines Thorn wohl eine ganz besondere Figur ist... dieser kleine Mann hat mir viele Tränen, aber auch ein lächelndes Gesicht bereitet... wie kann man nur soein toller Junge sein? Auch auf alle anderen Figuren würde ich gerne näher eingehen, aber ich kann es garnicht in Worte fassen... ich bin verliebt in die Figurenkonztellatin, sowie die -konzeption. Dieses Buch ist ein wunderbarer Fund!
In diesem Buch geht es um Christa, die die Literatur vom ganzen Herzen liebt und gerne studieren möchte. Doch es ist für sie und ihre Familie nicht ganz einfach in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu leben, wie in vielen anderen Familien auch. Ihr Vater ist im Krieg und es ist unklar, ob er noch lebt, ihr Onkel, der Eigentümer der Buchhandlung, wird ins KZ gebracht, weil er verbotene Bücher verkauft hat. Im laufe des Buches kommt er wieder nach Hause und ist dann ein anderer Mensch. Christa muss sich, um ihren Traum vom Studieren zu erfüllen über viele Klischees der Gesellschaft bzw. Personen hinwegsetzen und kann deswegen erstmal ihn nicht erfüllen. Mit diesem Buch ist mir bewusst geworden, wie schrecklich vieles zu der Zeit war. Ich mochte die Protagonistin Christa sehr und konnte jeder ihrer Handlungen gut nachvollziehen. Ich mochte ihren Umgang mit ihrer Familie. Ich hätte mir gewünscht, dass Helene, Christas Mutter, sich ihrer klischeehafte Einstellung zum Dasein der Frau Richtung Ende etwas engensetzt und den Weg ihrer Tochter mehr befürwortet. Im Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil! 😍

Mein Buch 📕 Nr. 25/2023: Die Buchhändlerin von Ines Thorn 🌟🌟🌟🌟/5 Sterne, ich fand Band 1 echt interessant und lehrreich. An manchen Stellen war ich von den Ereignissen schockiert und auch darüber was Christa bereit ist zu leisten und zu opfern für das Wohl ihrer Familie. Umso mehr hat mich das Happy End auf der letzten Seite gefreut. 🌻Ana🌻

Die Geschichte beginnt 1941 und legt den Fokus recht schnell auf das Thema Bücher, was mir von Anfang an richtig gut gefallen hat. Zwar geht es vor allem um die Protagonistin Christa, aber Bücher, ihre Wirkung und deren Macht spielt eine allumfassende Rolle in dem historischen Roman. Ines Thorn schildert recht eindrucksvoll das Leben während, aber vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg und spricht neben Hunger, Leid, Kriegsverbrechen etc. auch immer wieder generelle gesellschaftliche Probleme an. So steht die Protagonistin Christa stellvertretend für die Frauen, die eben nicht heiraten und das Leben einer Hausfrau und Mutter führen, sondern studieren und gleichwertig den Männern gegenüber sein wollen. Leider werden ihr aufgrund diverser Umstände immer wieder Steine in den Weg gelegt und am Ende ist es dennoch Christa, die für alle anderen zurücksteckt und nicht so recht ihr erträumtes Leben lebt. Die Autorin schafft es, ihren Roman etwas von anderen historischen Romanen abzusetzen, denn nicht die Ereignisse selbst, sondern der Umgang mit ihnen steht hier im Vordergrund, deshalb mögen einige Themen durchaus schnell abgehandelt und wenig vertieft wirken, auch die Gefühlswelt der Protagonisten erscheint zuweilen etwas dünn. Aber gerade diese Distanziertheit, sofern dies das richtige Wort ist, hat mir gut gefallen und das Ausmaß der einzelnen Situationen, der Umstände etc. eindrucksvoll nahe gebracht. Fazit: Mir hat der Roman unglaublich gut gefallen, man spürt das Herzblut, welches die Autorin laut Nachwort in diesen Roman gesteckt hat und ich freue mich schon sehr auf Bd.2.
Als der Krieg zu Ende ist, scheint es für Christa Schwertfeger und ihre Familie langsam wieder bergauf zu gehen. Ihr Onkel Martin kehrt zurück und die Buchhandlung der Familie wird wieder zum Leben erweckt. Christa wünscht sich ein Studium der Literaturwissenschaften und trotz allerlei Hindernissen scheint sich für sie dieser Weg zu öffnen. Doch dann holt der Alltag Christa wieder ein und ihre Familie stellt sie vor Entscheidungen, die ihre eigene Lebensplanung komplett über den Haufen werfen. Ines Thorn erzählt hier die Geschichte der Schwertfegers vom Krieg an bis 1949. Christa möchte nach den Schwernissen des Krieges ihre eigenen Wünsche erfüllen, auch wenn diese für diese Zeiten eher ungewöhnlich sind. Doch das normale Leben kommt ihr immer wieder dazwischen und die Liebe zur Familie nötigt ihr wirklich schwere Entscheidungen auf. Die Geschichte nimmt viele Themen der damaligen Zeit auf. Der Konflikt, den Christa und ihre Mutter Helene ausfechten ist vermutlich ganz typisch für diese Zeit. Der Wunsch neues zu wagen gegen den Wunsch doch alles so wie früher zu haben. Auch der Kontakt zu den US-Besatzern wird beschrieben und das Phänomen der Frowleins. Hier wird klar, dass es sich eben um eine Besatzung und nicht um eine Befreiung gehandelt hat. Schön fand ich vor allem auch die Entwicklung des Buchmarktes, die man hier miterleben kann. Man liest von den Schwierigkeiten der Buchhandlungen nach dem Krieg erlaubte Ware zu bekommen, über die erste Buchmesse und den Besuch Thomas Manns in der Frankfurter Paulskirche. Auch Ernst Rowohlt hat einen kurzen Gastauftritt. Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil hat mich sofort ins Geschehen gezogen und es fiel mir schwer es zwischendrin wieder wegzulegen. Sicher hätte man auf einige Dinge noch ausführlicher eingehen können, aber für mich war das Buch in sich stimmig. Der Ausblick darauf, nächstes Jahr eine Fortsetzung darauf lesen zu können macht den Abschied von der Familie doch leichter. Daher von mir eine Leseempfehlung!
Ich fands toll!
Bücher über Bücher sind seit "Tintenherz" eine sichere Nummer bei mir. Bisher hat mich keins enttäuscht. Wieso sollte ein Buch über eine Buchhändlerin dies also? Buchmenschen unter sich quasi. Und genauso war es. Das Buch spielt kurz nach dem Krieg und spart die harten Seiten nicht aus. Es geht aber auch nicht unnötig ins Detail. Man kann mitleiden ohne selbst zu leiden. Und genauso kann man sich mit freuen, wenn sich für jedes Problem eine Lösung findet. Keine perfekte, denn kitschig ist das Buch auch nicht, aber eine die doch wieder etwas Heiterkeit in die dustere Welt bringt. Ich fand es gut abgestimmt und sehr rund. Nicht zu düster, nicht zu kitschig, nicht zu streng, nicht zu unrealistisch. Für mich persönlich ein Volltreffer 😊
Für mich las es sich wie ein guter Schulaufsatz. Ein Art Sachbuch. Ohne Tiefe und Emotion, obwohl erschütternde Ereignisse am Rande, fast teilnahmslos erwähnt wurden. Eines musste ich dem Buch zu Gute halten, ich wollte es nicht abbrechen, sondern zu Ende lesen. Denn einige "Verwicklungen" kamen mir soweit hergeholt vor, da war ich über den Ausgang doch neugierig.
Ein klares Highlight 🥰
Normal mache ich einen Bogen um Bücher in der NS und Nachkriegszeit. Eigentlich wollte ich nur auf die Lesung während der LBM, aber mir war sowohl die Autorin als auch der Verlauf des Buches so sympathisch, das ich dem eine Chance gegeben habe - und was soll ich sagen? Ich bin sehr beeindruckt und habe mir bereits bei der Hälfte Band 2 bestellt, um nahtlos weiterlesen zu können. Die Buchhändlerin birgt nicht nur Geschichte, sondern auch Buchhandelsgeschichte und die Figuren sind mehr sehr ans Herz gewachsen. Zwischen Liebe, Familie, Verboten und den Umbrüche der Besatzungszeit wechseln sich Humor und Ernst und bescheren wundervolle Lesestunden!
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Frankfurt, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Christa wehrt sich dagegen, den von ihrer Mutter für sie vorgesehenen Weg zu gehen: Bräuteschule, Hochzeit, Hausfrauendasein. Sie möchte Literatur studieren. Doch als Frau wird sie an der Universität nicht für voll genommen. Lieber arbeitet sie stattdessen an ihrem Lieblingsort: in der Buchhandlung ihres Onkels. Das Bücherverkaufen wird Christa bald zur Passion – und die Buchhandlung zu einem Ort, an dem sich Gleichgesinnte treffen, an dem Freundschaften entstehen und sogar Liebe. Doch die Wunden der Kriegszeit sind noch lange nicht verheilt, und Christa muss all ihre Klugheit und Tatkraft einsetzen, um die Buchhandlung und ihr eigenes Glück zu bewahren.
Book Information
Author Description
Ines Thorn wurde 1964 in Leipzig geboren. Nach einer Lehre als Buchhändlerin studierte sie Germanistik, Slawistik und Kulturphilosophie. Sie lebt und arbeitet in Nordhessen und schreibt seit Langem erfolgreich historische Romane.
Posts
Ich weiß nicht, wie das Buch auf meinem SUB gelandet ist, denn der Titel in Verbindung mit dem Cover hat mich eigentlich eher nicht zum Lesen animiert. Ich hatte eher seichte Unterhaltung rund um eine Frankfurter Buchhändlerin in den Nachkriegsjahren vermutet. Ich wurde aber positiv überrascht. Die Geschichte der jungen literaturbegeisterten Christa, die sich ein Studium und eine Karriere in der Literaturwelt erträumt und die mit ihrer Mutter, dem Flüchtlingswaisenkind Heinz und ihrem heimlich homosexuellen Onkel Martin auf engstem Raum wohnt. Onkel Martin führt einen Buchladen und wird während des Krieges wegen des Verkaufs von verbotenen Büchern von der Nachbarin denunziert und ins Konzentrationslager gebracht. Von dort kehrt er nach Kriegsende schwer traumatisiert zurück und hat nun immer noch keine Ruhe, denn Deutschland ist bei weitem nicht entnazifiziert und Homosexualität steht unter Strafe. Derweil muss Christa immer wieder die Familie zusammenhalten, um den Buchladen ihres Onkels zu retten und um das Waisenkind Heinz adoptieren zu können. Ihre eigenen Wünsche bleiben dabei auf der Strecke, sie jedoch rappelt sich immer wieder auf und macht weiter. Ich habe das Buch richtig gern gelesen, fand es spannend erzählt und besonders das Thema Homosexuelles Leben im Nachkriegsdeutschland hat mich sehr berührt. Die Geschichte selbst ist ergreifend. Umso schöner, dass auch das Thema Literatur und der Buchhandel (Buchmesse, Verlagslandschaft, Beschaffung etc) im Nachkriegsdeutschland einen großen Platz in dem Buch haben, mit besonderem Augenmerk auf Lyrik. Als ehemalige Buchhändlerin habe ich diese Stellen besonders genossen.
Ein wundervoller und nebenbei sehr ernster, historischer Roman, der mich komplett mit gerissen hatte.😍
Nach drei Jahren (SUB Stapel) habe ich es geschafft das Buch "Die Buchhändlerin" von Ines Thorn zu lesen🤗🥰. Und ich muss gleich am Anfang sagen:„Wow!"😲☺️🥰. Dieses Buch beschreibt die Geschichte von Christa Schwertfeger und ihrer Familie. Sie spielt in der Buchhandlung, ihres Onkels, während der letzten Kriegsjahre bis 1945 und die dazugehörige Nachkriegszeit. Christa liebt Bücher seit sie denken kann und hilft hin und wieder in dieser Buchhandlung aus. Sie hat den Wunsch zu studieren, sieht sich aber auch mit den Schicksalsschlägen ihrer Familienmitglieder, sowie der damaligen gesellschaftlichen Vorstellung, das eine Frau in die Bräuteschule (Hausfrau, Mutter und verheiratet) gehört und nicht an die Uni und unabhängig seien dürfe, konfrontiert. Sie muss ihren Traum zu studieren aufgeben und die Buchhandlung ihres Onkels übernehmen. Darin findet sie ihre Passion. Trotz, dass sie heftige Opfer für die Familie brachte, und selbst eigene Zweifel/Sorgen und dazugehörige Schuldgefühle hatte...merkt sie die Unterstützung, Zusammenkunft von Freundschaften, was wahre Liebe ist und dass es irgendwie immer einen Weg in diesen heftigen Zeiten gibt. Dieses Buch hatte mich emotional so mitgerissen , wie ich es lange nicht mehr beim Lesen verspürt hatte☺️. Die Buchhandlung ist zwar ein fiktiver Ort in Frankfurt...nur was mir gefiel, war auch das Drum herum. Wie es während der letzten Kriegsjahre des zweiten Weltkrieges und für die Familien in der Nachkriegszeit gewesen war. Wie wir ja wissen, es auch wahre Begebenheiten waren. Das Penezillin war knapp und was die Menschen nicht Alles taten, um ein Pfund Butter zu bekommen. Soldaten und ehemalige Gefangene, die zu ihren Familien zurückkehrten. Natürlich aber auch den Wiederaufbau und die dazugehörige Wahrheit/Veränderung nach dem Krieg, mit samt den Zweifel und Sorgen eines jeden Einzelnen mit zu erleben, beim Lesen, war großartig zu Papier gebracht worden☺️. Ich hatte mit jedem Charakter in diesem Buch mit gefühlt🙏🏻🥰. Ines Thorn hat eine gute Balance gehalten zwischen Fiktion und der damaligen Realität☺️. Während ich mir Fragen stellte über manche Protagonisten (z.B.:„Was war da geschehen?"), so klärte sich das beim weiterlesen schnell auf. Fast bis ins Detail kam Dinge über andere Charaktere ans Licht (z.B. Erlebnisse der Charaktere), was auch der damaligen Realität entsprach, mit den dazugehörigen Emotionen. Die Geschichte von Christa erinnert auch an gewisse Themen mit denen wir heute auch noch zu tun haben...Stark sein während man nicht mehr kann, die wahre Liebe, Feminismus, Schlagfertigkeit, Unabhängigkeit bewahren, Homosexualität, Politik und dass es in Zeiten von Zweifel und Sorgen es immer Wege gibt. Die Hölle können wir nicht ausradieren, aber aus ihr Lernen☝🏻☺️. Ein Buch was sich leicht lesen lässt, zwischen Leichtigkeit und purem Ernst wechselt und einem gleichzeitig bewusst macht, wie es damals in den Familien und der Gesellschaft, nach dem Kriege, zuging.
💠 Meine Meinung 💠 Ein wunderbarer Roman für uns Buchliebhaber*innen. Ines Thorn hat mit Christa Schwertfeger eine tolle, starke und extrem sympathische Frau erschaffen. Nicht nur beruflich, sondern auch privat muss Christa ihre Frau stehen. In den schweren Kriegsjahren und auch danach wird es ihr nicht einfach gemacht. Sie steckt immer zurück, um es anderen recht zu machen. Mich hat dieser erste Teil gut unterhalten und ich bin gespannt, wie es mit Christa und ihrer Familie weitergehen wird.
Es hat sehr viel Spaß gemacht und ich glaube ich muss viel öfter historische Romane lesen. Christa ist eine sympathische Protagonistin, die es zum Kriegsende nicht leicht hat, aber alles für ihre Familie und die Buchhandlung tut. Es ließ sich sehr leicht lesen und war unterhaltsam, trotzdem gab es Emotionen und eine gewisse Schwere.
„Die Buchhändlerin“ lag nun knapp 2 1/2 Jahre auf meinem Sub und im Nachhinein weiß ich gar nicht warum ich so lange mit dem Lesen gewartet habe. Ich fand es wahnsinnig interessant Christas Leben nach dem 2. Weltkrieg mitzuverfolgen. Dabei gab es einige schockierende Ereignisse, aber auch schöne und berührende Momente. Auch wenn die Erzählungen manchmal etwas oberflächlich blieben, habe ich doch einen guten Eindruck von der damaligen Zeit und vor allem der Rolle der Frau in dieser Zeit erhalten und war umso mehr beeindruckt von Christas Stärke. Auch wie die Thematik rund um Christas Buchhandlung und generell die Verlagswelt eingebracht wurden, hat mir sehr gut gefallen. 📖
Ein echt trauriges und zeitgleich hoffnungsvolles Buch! Vor allem die ganzen Schicksalsschläge von Martin sind schwer zu ertragen. Mein erster Gedanke: wie erschreckend, dass damals alles noch so anders war. Sei es sowohl das Frauenbild aus Homosexualität. Und der nächste Gedanke: Wie wenig haben wir uns doch in den letzten 75-80 Jahren weiterentwickelt. Ich habs das Buch gerne gelesen und fand den Bezug zu Frankfurt als Frankfurterin natürlich total cool. Aber es hat mich jetzt nicht total gepackt. Ich freu mich aber sehr auf das zweite Buch. Das Ende war dann doch recht spannend ☺️
Ein historischer Roman, der mir richtig gut gefallen hat! Neben der Liebe zu Büchern und der täglichen Arbeit im Buchhandel zur Zeit des 2. Weltkrieges wurden auch viele politische, gesellschaftliche und emotionale Themen angesprochen, die sehr interessant waren und mich sehr berührt haben. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
Ich liebe historische Romane! Für eine längere Zeit habe ich keine mehr gelesen, jetzt aber wieder damit angefangen. "Die Buchhändlerin" ist nicht nur ein historischer Roman, sondern handelt auch gleichzeitig von Büchern – Eine ganz wundervolle Kombination. Die Geschichte spielt im und nach dem zweiten Weltkrieg in Frankfurt. Es geht um Liebe, um Bücher und um den Zusammenhalt in einer sehr schwierigen Zeit. Aber nicht nur das. Es geht auch um Frauenrechte und um Rechte von Homosexuellen. Ein wirklich tolles Buch, das mich sehr berührt hat und das ich nicht aus der Hand legen konnte. Ich kann das Buch allen empfehlen, die die Bücher von Carmen Korn oder Corina Bomann mögen, aber auch allen anderen, die gerne historische Romane lesen. Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Das Buch lässt sich leicht lesen und hat mich von Anfang an direkt aufgesaugt und dann bis zur letzten Seite gefesselt.
Absolut fantastisch! Ich kann garnicht in Worte fassen, wie viele Gefühle ich beim Lesen gespürt habe... Zum einen ist da Christa. Sie liebt Bücher und die Literatur auf eine unfassbar schöne Weise, man kann garnicht andes als diese Faszination zu teilen... aber ihr Leben wird auch bestimmt, sie möchte so gerne Unabhängig sein und nimmt so viel auf sich... ich bin gespannt wie es weitergeht! Dann gibt es Heinz, der für Ines Thorn wohl eine ganz besondere Figur ist... dieser kleine Mann hat mir viele Tränen, aber auch ein lächelndes Gesicht bereitet... wie kann man nur soein toller Junge sein? Auch auf alle anderen Figuren würde ich gerne näher eingehen, aber ich kann es garnicht in Worte fassen... ich bin verliebt in die Figurenkonztellatin, sowie die -konzeption. Dieses Buch ist ein wunderbarer Fund!
In diesem Buch geht es um Christa, die die Literatur vom ganzen Herzen liebt und gerne studieren möchte. Doch es ist für sie und ihre Familie nicht ganz einfach in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu leben, wie in vielen anderen Familien auch. Ihr Vater ist im Krieg und es ist unklar, ob er noch lebt, ihr Onkel, der Eigentümer der Buchhandlung, wird ins KZ gebracht, weil er verbotene Bücher verkauft hat. Im laufe des Buches kommt er wieder nach Hause und ist dann ein anderer Mensch. Christa muss sich, um ihren Traum vom Studieren zu erfüllen über viele Klischees der Gesellschaft bzw. Personen hinwegsetzen und kann deswegen erstmal ihn nicht erfüllen. Mit diesem Buch ist mir bewusst geworden, wie schrecklich vieles zu der Zeit war. Ich mochte die Protagonistin Christa sehr und konnte jeder ihrer Handlungen gut nachvollziehen. Ich mochte ihren Umgang mit ihrer Familie. Ich hätte mir gewünscht, dass Helene, Christas Mutter, sich ihrer klischeehafte Einstellung zum Dasein der Frau Richtung Ende etwas engensetzt und den Weg ihrer Tochter mehr befürwortet. Im Ganzen hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil! 😍

Mein Buch 📕 Nr. 25/2023: Die Buchhändlerin von Ines Thorn 🌟🌟🌟🌟/5 Sterne, ich fand Band 1 echt interessant und lehrreich. An manchen Stellen war ich von den Ereignissen schockiert und auch darüber was Christa bereit ist zu leisten und zu opfern für das Wohl ihrer Familie. Umso mehr hat mich das Happy End auf der letzten Seite gefreut. 🌻Ana🌻

Die Geschichte beginnt 1941 und legt den Fokus recht schnell auf das Thema Bücher, was mir von Anfang an richtig gut gefallen hat. Zwar geht es vor allem um die Protagonistin Christa, aber Bücher, ihre Wirkung und deren Macht spielt eine allumfassende Rolle in dem historischen Roman. Ines Thorn schildert recht eindrucksvoll das Leben während, aber vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg und spricht neben Hunger, Leid, Kriegsverbrechen etc. auch immer wieder generelle gesellschaftliche Probleme an. So steht die Protagonistin Christa stellvertretend für die Frauen, die eben nicht heiraten und das Leben einer Hausfrau und Mutter führen, sondern studieren und gleichwertig den Männern gegenüber sein wollen. Leider werden ihr aufgrund diverser Umstände immer wieder Steine in den Weg gelegt und am Ende ist es dennoch Christa, die für alle anderen zurücksteckt und nicht so recht ihr erträumtes Leben lebt. Die Autorin schafft es, ihren Roman etwas von anderen historischen Romanen abzusetzen, denn nicht die Ereignisse selbst, sondern der Umgang mit ihnen steht hier im Vordergrund, deshalb mögen einige Themen durchaus schnell abgehandelt und wenig vertieft wirken, auch die Gefühlswelt der Protagonisten erscheint zuweilen etwas dünn. Aber gerade diese Distanziertheit, sofern dies das richtige Wort ist, hat mir gut gefallen und das Ausmaß der einzelnen Situationen, der Umstände etc. eindrucksvoll nahe gebracht. Fazit: Mir hat der Roman unglaublich gut gefallen, man spürt das Herzblut, welches die Autorin laut Nachwort in diesen Roman gesteckt hat und ich freue mich schon sehr auf Bd.2.
Als der Krieg zu Ende ist, scheint es für Christa Schwertfeger und ihre Familie langsam wieder bergauf zu gehen. Ihr Onkel Martin kehrt zurück und die Buchhandlung der Familie wird wieder zum Leben erweckt. Christa wünscht sich ein Studium der Literaturwissenschaften und trotz allerlei Hindernissen scheint sich für sie dieser Weg zu öffnen. Doch dann holt der Alltag Christa wieder ein und ihre Familie stellt sie vor Entscheidungen, die ihre eigene Lebensplanung komplett über den Haufen werfen. Ines Thorn erzählt hier die Geschichte der Schwertfegers vom Krieg an bis 1949. Christa möchte nach den Schwernissen des Krieges ihre eigenen Wünsche erfüllen, auch wenn diese für diese Zeiten eher ungewöhnlich sind. Doch das normale Leben kommt ihr immer wieder dazwischen und die Liebe zur Familie nötigt ihr wirklich schwere Entscheidungen auf. Die Geschichte nimmt viele Themen der damaligen Zeit auf. Der Konflikt, den Christa und ihre Mutter Helene ausfechten ist vermutlich ganz typisch für diese Zeit. Der Wunsch neues zu wagen gegen den Wunsch doch alles so wie früher zu haben. Auch der Kontakt zu den US-Besatzern wird beschrieben und das Phänomen der Frowleins. Hier wird klar, dass es sich eben um eine Besatzung und nicht um eine Befreiung gehandelt hat. Schön fand ich vor allem auch die Entwicklung des Buchmarktes, die man hier miterleben kann. Man liest von den Schwierigkeiten der Buchhandlungen nach dem Krieg erlaubte Ware zu bekommen, über die erste Buchmesse und den Besuch Thomas Manns in der Frankfurter Paulskirche. Auch Ernst Rowohlt hat einen kurzen Gastauftritt. Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil hat mich sofort ins Geschehen gezogen und es fiel mir schwer es zwischendrin wieder wegzulegen. Sicher hätte man auf einige Dinge noch ausführlicher eingehen können, aber für mich war das Buch in sich stimmig. Der Ausblick darauf, nächstes Jahr eine Fortsetzung darauf lesen zu können macht den Abschied von der Familie doch leichter. Daher von mir eine Leseempfehlung!
Ich fands toll!
Bücher über Bücher sind seit "Tintenherz" eine sichere Nummer bei mir. Bisher hat mich keins enttäuscht. Wieso sollte ein Buch über eine Buchhändlerin dies also? Buchmenschen unter sich quasi. Und genauso war es. Das Buch spielt kurz nach dem Krieg und spart die harten Seiten nicht aus. Es geht aber auch nicht unnötig ins Detail. Man kann mitleiden ohne selbst zu leiden. Und genauso kann man sich mit freuen, wenn sich für jedes Problem eine Lösung findet. Keine perfekte, denn kitschig ist das Buch auch nicht, aber eine die doch wieder etwas Heiterkeit in die dustere Welt bringt. Ich fand es gut abgestimmt und sehr rund. Nicht zu düster, nicht zu kitschig, nicht zu streng, nicht zu unrealistisch. Für mich persönlich ein Volltreffer 😊
Für mich las es sich wie ein guter Schulaufsatz. Ein Art Sachbuch. Ohne Tiefe und Emotion, obwohl erschütternde Ereignisse am Rande, fast teilnahmslos erwähnt wurden. Eines musste ich dem Buch zu Gute halten, ich wollte es nicht abbrechen, sondern zu Ende lesen. Denn einige "Verwicklungen" kamen mir soweit hergeholt vor, da war ich über den Ausgang doch neugierig.
Ein klares Highlight 🥰
Normal mache ich einen Bogen um Bücher in der NS und Nachkriegszeit. Eigentlich wollte ich nur auf die Lesung während der LBM, aber mir war sowohl die Autorin als auch der Verlauf des Buches so sympathisch, das ich dem eine Chance gegeben habe - und was soll ich sagen? Ich bin sehr beeindruckt und habe mir bereits bei der Hälfte Band 2 bestellt, um nahtlos weiterlesen zu können. Die Buchhändlerin birgt nicht nur Geschichte, sondern auch Buchhandelsgeschichte und die Figuren sind mehr sehr ans Herz gewachsen. Zwischen Liebe, Familie, Verboten und den Umbrüche der Besatzungszeit wechseln sich Humor und Ernst und bescheren wundervolle Lesestunden!
































