Fräulein Gold: Die Rote Insel

Fräulein Gold: Die Rote Insel

Paperback
4.4167

By using these links, you support READO. We receive an affiliate commission without any additional costs to you.

Description

Hulda Gold ist Hebamme, Seelentrösterin, engagierte Kämpferin gegen das Unrecht. Aber wer hilft ihr in größter Not?

Berlin, 1926. Hulda Gold musste ihre Stelle als Hebamme in der Frauenklinik aufgegeben und lebt nun in einem Arbeiterviertel fern von ihrem alten Kiez. Hier auf der sogenannten Roten Insel kann sie in der Praxis von Grete Fischer mitarbeiten. Gemeinsam kümmern sich die beiden Frauen um Menschen, die täglich gegen Armut und Not kämpfen - während in ganz Berlin die politischen Spannungen zunehmen. Immer wieder kommt es zu Konflikten zwischen Kommunisten, Anhängern der Nationalsozialisten und den Ringvereinen. Auch das Viertel auf der Roten Insel ist von den Unruhen geprägt. Grete, die einer kommunistischen Gruppe anhängt, scheint es mit dem Gesetz nicht so genau zu nehmen. Als sich die brodelnde Stimmung in handfeste Gewalt entlädt, gerät Hulda zwischen alle Fronten. Und sie muss sich der größten Bewährungsprobe ihres Lebens stellen.

Teil 5 der Erfolgsreihe: Jeder Band ein Spiegel -Bestseller. Jeder Band ein großes Lesevergnügen!

Book Information

Main Genre
Crime
Sub Genre
Female Detective
Format
Paperback
Pages
432
Price
18.50 €

Author Description

Anne Stern ist promovierte Germanistin und Historikerin und lebt in Berlin. Ihre Reihe um die Berliner Hebamme «Fräulein Gold» ist ein großer Erfolg, jeder Band ein Spiegel-Bestseller.

Posts

36
All
4

Eine weitere gute Geschichte um Hulda Gold. Ich liebe es, in ihr Berlin der 20er Jahre einzutauchen.

4

Berlin 1926

Ich mag einfach die Serie und ich mag Huda Gold.

5

🌟🌟🌟🌟🌟

Ob ich diese Reihe liebe? Und wie! Wir befinden uns hier mit der Weile im Jahr 1926. Die politischen Spannungen zwischen „den Roten“ und „den Rechten“ nehmen zu, es kommt zu Gewalt auf den Straßen und Spannungen zwischen Berlins Vierteln. Mittendrin wieder Hulda Gold, eine starke Frauenfigur, die mit sehr viel Liebe um ihr Leben ihre Rechte und um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen kämpft. Die Geschichte ist wieder sehr tiefgründig, realistisch und mit viel Liebe zum Detail geschrieben. Anne Stern gehört schon lange zu meinen Lieblingsautorinnen 🧡

4.5

Große Empfehlung

Diese Reihe ist so grossartig. Krimi vermischt mit persönlichen Geschichten aus der damaligen Zeit, wirklich gut

4.5

🌟🌟🌟🌟,5 von 5 Sternen, der halbe Stern Abzug weil ich etwas gebraucht habe, um in die Geschichte rein zu kommen. Der Winterplatz hat nun eine Kämpferin mehr - die kleine Meta Gold 🥰💪🏻👍🏻 Ich freue mich dass sich Hulda nach dem Schicksalsschlag gefangen hat und ihren starken Willen und Kampfgeist wieder gefunden hat. Diese Reihe liebe ich einfach.

Post image
5

Ich liebe die ganze Reihe! Auch dieser Teil ist einfach faszinierend!

4

Einige Schwachstellen

Auch der fünfte Band der „Fräulein Gold“ Reihe hat mir gut gefallen. Die Protagonistin entwickelt sich toll weiter und macht große Veränderungen durch. Der Charakter der Grete blieb mir etwas fremd, was aber von der Autorin bestimmt so gewollt war. Mittendrin war das Buch leider etwas schwach. Das Ende war wieder toll und macht neugierig auf Band 6.

4

Dieser Teil konnte mich wieder mehr begeistern. In Band 5 der Reihe, begleiten wir Hulda auf ihrer ganzen eigenen persönlichen Reise als werdene Mutter. Sie lässt uns ganz tief an ihrer Gedanken- & Gefühlswelt teilhaben. Das hat mir unheimlich gut gefallen und dadurch kam ich Hulda viel näher. In diesem Band hat sie definitiv eine Entwicklung gemacht. Und die ganze Geschichte spielt in der Zeit der Weimarer Republik. Leider kenn ich mich mit der damaligen politischen Lage nicht so aus, deshalb war es etwas schwierig für mich die Situationen zu verstehen oder gut mitzuverfolgen. Deshalb der Sternabzug. Aber ich freue mich wie immer auf die weiteren Geschichten um Hulda Gold.

4.5

Sehr bewegend, wenn auch dieses Mal etwas weniger „Hebammen Content“

Die Zustände auf der Insel bringen einen schon zum Nachdenken. Die politischen Entwicklungen, Geschehnissen. Aber auch wie die Menschen und nun mal besonders Frauen leben mussten. Womit eine Frau zu kämpfen hatte. Klar auch heute wird eine Schwangere ohne Mann skeptisch angeschaut, aber dass sie umzieht um keine Schande über die Vermieterin zu bringen… Dass Frauen ständig gefühlt als hysterisch und übertrieben und schwach abgetan werden, wenn es doch einfach nur der normale Lauf der Dinge ist während und nach einer Schwangerschaft. ⚠️Spoiler ⚠️ Ich hatte so große Angst, dass bei der Schwangerschaft etwas schief geht, dass sie ihr Kind verliert oder bei der Geburt etwas passiert. Daher war ich so unglaublich erleichtert, als alles gut ging. Natürlich warten jetzt auch noch viele Gefahren, aber das Kind ist nun zumindest auf der Welt. Dieses Buch war gut und ich habe nichts zu beanstanden, es bekommt nur deshalb die 4,5 Sterne, weil mich der letzte Band so zum Heulen gebracht hat und so sehr mitgenommen hat. Ich hoffe so sehr, dass es Bert besser geht und er uns nicht verlässt. Ebenso dass Grete aus diesem schrecklichen Ort rauskommt. Es tut mir so leid für sie mit Theo. Ihre Arbeit.. Ich bin sicher jede Frau wäre für so jemanden wie sie dankbar. Besonders zu diesen Zeiten. Jedes Mal wenn das Thema auf Huldas Abstammung rückt wird mir flau im Magen, wissen wir doch alle wie es wenige Jahre später in Berlin Menschen wie Hulda erging. Egal ob sie ihr jetzt noch alle zu Fü ßen liegen, weil sie ihre Kinder sicher zur Welt gebracht hat. So werden sich ihre Meinungen schnell ändern, zumindest von den meisten leider. Sei es aus Glaube oder aus Angst.

5

Immer wieder ein Genuss: Die Reihe um die Hebamme von Berlin ist bei mir schon im fünften Band angekommen (bald wird der achte erscheinen) - und sie wird kein bisschen langweilig. Im Gegenteil: Die Figuren, allen voran natürlich Hulda, werden immer weiter entwickelt. Und um sie herum schreitet auch das Panorama der Weimarer Republik in Berlin voran. Die Geschichte ist inzwischen im Jahr 1926 angekommen. Die Nazis werden immer mehr zum Thema, wenn auch die unpolitische Hulda noch meint, damit nichts zu tun zu haben. Gerade spielerisch versteht es die Autorin, die Geschehnisse aus den vorherigen Bänden in die Handlung einzubinden. Zur Erzählkunst von Anna Thalbach brauche ich nichts mehr zu sagen. Ein Wort reicht: Genial!

5

Ich liebe die Romane über die Hebamme Hulda Gold. Dies ist nun der 5. Band und ich mochte ihn gar nicht aus der Hand legen. Die Zeitgeschichte der Weimarer Republik ist im Roman spannend verpackt. Ich kann die ganze Serie nur wärmstens empfehlen und freue mich schon auf den 6. Band 🤩

3

Wie immer ein nettes Wiedersehen mit Hulda Gold! Dieses Mal ging es mehr um Hulda selbst und ihr Leben kurz vor der Geburt ihres Kindes, als um ihre Arbeit, als Hebamme bzw. Arzthelferin, was ich etwas schade fand, da gerade das den Reiz der Reihe für mich ausmacht. Die politische Komponente nahm relativ wenig Platz ein, was ich gut fand, da ich von der Weimarer Republik leider sehr wenig Ahnung habe. Mal sehen, ob und wann mir der nächste Band in die Hände fällt. Bewusst werde ich diese Reihe nicht weiterführen.

4

Die Reihe bleibt interessant und spannend

Ich bin ein Fan dieser Reihe. Anne Stern schreibt so lebendig über das Berlin der 20ziger Jahre, das macht einfach Spaß. In Huldas Leben ändert sich gefühlt mal wieder alles. Job, Freunde, Lebensumstände und bei den Männer kommt sie auch mal wieder ins grübeln. Außerdem erleben wir hautnah die sehr angespannte und brisante Stimmung zwischen den Nazionalsozialisten und den Kommunisten. Das Ende hat mich berührt und ich bin neugierig wie es weitergeht.

Die Reihe bleibt interessant und spannend
3.5

Solider Roman

Teil 5 der Reihe um Hulda Gold bringt uns in einen anderen, politisch linkeren Teil der Stadt, in dem die hochschwangere Hulda bei ihrer bekannten Ärztin Grete als Arzthelferin arbeitet und wohnt. Schade ist, dass sie ihrer eigentlichen Arbeit als Hebamme in diesem Teil nicht nachgeht. Das habe ich schon vermisst, weil das für mich einen besonderen Reiz in den Büchern zuvor ausgemacht hat. Toll ist, dass wir diesmal Karl North, der im vorherigen Teil nur am Rande eine Rolle spielte, nun stärker in den Fokus rückt und wichtig wird für die gesamte Geschichte. Ich fand, dass der erste Teil des Buches so dahingepletschert ist, zum Ende hin wurde ich aber wieder in den Bann der Hulda Gold Geschichte gezogen und freue mich nun auf den nächsten Teil.

5

Mag es sehr

[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘] 𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Fräulein Gold - Die Rote Insel (Die Hebamme von Berlin 5) 𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Anne Stern 𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Rowohlt Taschenbuch 𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch 𝔸𝕧𝕒𝕚𝕝𝕒𝕓𝕝𝕖 𝕚𝕟 𝔼𝕟𝕘𝕝𝕚𝕤𝕙: No 𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Wie steht ihr zu schwierigen Themen in Büchern? 𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙: Emotional - Genial - Sogwirkung 𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥: Berlin, 1926: Hulda musste sowohl ihre Anstellung, als auch ihre bisherige Wohnung aufgeben und findet sich nun in einer neuen Nachbarschaft wieder. Während sie sich in der neuen Umgebung zurecht findet und zusammen mit ihrer neuen Chefin täglich um die Armen und Notleidenden kümmert, spitzt sich die politische Lage in der Nachbarschaft immer weiter zu. 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘: Es wird im Leben der Hebamme Hulda Gold einfach nicht langweilig. Wieder bekommt man hier eine spannende Geschichte mit vielen unterschiedlichen Charakteren. Dramatische Momente wechseln sich mit Alltag ab und sorgen so für eine gute Mischung, die ich sehr gerne gelesen habe. Sowohl Huldas private Sorgen, als auch die Geschehnisse um sie herum, haben mich wieder voll in ihren Bann gezogen. ❤️ Definitiv eine Reihe, die spannend bleibt und deren nächsten Band ich gleich verschlingen möchte. 𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diese geniale Reihe. ❤️ 𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

Mag es sehr
5

Spannend und einfach stark!

Es handelt sich bei Fräulein Gold - Die rote Insel um den fünften Band der Reihe. Dieser knüpft an die Vorgängerbände an, was mir richtig gut gefallen hat. Die Charakterentwicklung von Hulda Gold hat mir sehr gut gefallen. Sie ist eine starke, junge Frau, die kein Blatt vor dem Mund nimmt und sehr direkt sein kann. Auch Karl North hat hier wieder einen positiven Eindruck hinterlassen und die meisten Szenen mit ihm und Hulda fand ich schön. Der Kriminalfall und auch die Tätigkeit in der Arztpraxis waren spannend zu lesen. Insgesamt ein tolles Buch, welches ich gerne empfehle ✨️

3.5

Ich habe mich anfangs schwer getan, da ich befürchte hatte, es wird mir „zu politisch“. Ja es ist Thema, allerdings nicht zu mächtig. Es ist wieder einmal eine schöne Geschichte der Hebamme Hulda Gold.

4

Schön zu lesen mit interessantem geschichtlichem Hintergrund

5

Und da habe ich dann auch schon Teil 5 gelesen. Die Faszination und Begeisterung für die "Fräulein Gold"-Reihe ist ungebrochen. "Die Rote Insel" konnte mich von Anfang an überzeugen und diesmal gibt es tatsächlich auch ein Mordfall aufzuklären. Ansonsten spielt auch die politische Stimmung in diesem Teil eine große Rolle. Kommunisten treffen auf Nazis und das allgemeine Klima wird rauer. Hulda, die damit an sich nicht viel zu tun haben möchte, gerät zwischen die Fronten und wer die vorherigen Bände bereits gelesen hat, weiß welche private Herausforderung Hulda zu meistern hat. Ich bin gespannt auf Band 6 und habe gleichzeitig Angst davor, dass wir dann noch näher am Jahr 1933 sind.

Post image
4.5

Mit Fräulein Gold raus aus der Leseflaute!

Dieser Band bringt die bisher wohl größte Veränderung für Hulda mit sich: ein neuer Job in der Praxis einer Freundin, die Schwangerschaft und der Umzug auf die „Rote Insel“. Besonders spannend fand ich wieder, wie viel man über das Leben und die Politik in diesem Viertel erfährt – mir war z.B. vorher nicht bewusst, dass es schon 1926 in Berlin zu Ausschreitungen zwischen den Kommunisten und den Rechten gekommen ist. Es ist erschreckend, das hautnah mitzuerleben, aber zugleich auch hochinteressant. Und noch spannender wird die Geschichte durch die vielen verschiedenen Eindrücke, die man durch die Perspektivwechsel erhält. Das und die perfekt recherchierte Zeitgeschichte ergeben ein realistisches und lebendiges Gesamtbild der damaligen Situation und ihrer verschiedenen Herausforderungen. Ein zentrales Thema dieses Bands ist der Paragraph 218 zum Schwangerschaftsabbruch, der vor allem durch Huldas Arbeit in der Praxis von Grete Fischer eine große Rolle spielt. Dort werden unter der Hand Abtreibungen durchgeführt und man erfährt viel über die unterschiedlichen und oft tragischen Gründe aus denen die Frauen diesen schweren Schritt gehen. Das macht die Geschichte nicht nur emotional, sondern auch gesellschaftlich unglaublich relevant. Ich habe mit Hulda mitgefiebert – ihre Sorgen um die Zukunft, ihr persönlicher Verlust und ihr neues Leben sind emotional und spannend erzählt. Eine starke, beeindruckende Frau, deren Geschichte mich immer wieder begeistert. Und ich muss mich bekennen, ich bin #teamKarl!

5

Noch in keinem Teil der Reihe ist man Hulda so nahegekommen wie hier. Anne Stern schildert ihre Situation und Entwicklung sehr empathisch, lässt die Leser jederzeit an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Auch das Leben der Insulaner beschreibt sie fesselnd und atmosphärisch, man spürt die aufgeheizte Stimmung, das gegenseitige Misstrauen und die Gewaltbereitschaft der verschiedenen Parteien und Interessengruppen.

Im Exil   „… sosehr sie sich auf die Erlösung und das Kind freute, so sehr fürchtete sie den Moment, da ihr Leben noch ein ganzes Stück komplizierter würde.“ (S. 13) Im Frühsommer 1926 ist Hulda Gold regelrecht abgetaucht. Sie darf aufgrund ihrer Schwangerschaft nicht mehr in der Frauenklinik arbeiten und ist bei ihrer Vermieterin ausgezogen, um ihr keine Probleme zu bereiten. Zum Glück hat die Ärztin Grete Fischer sie in Schöneberg auf der „Roten Insel“ als Arzthelferin eingestellt und ihr eine winzige Kellerwohnung besorgt. Obwohl Hulda froh sein muss, in ihrem „Zustand“ (unverheiratet und schwanger) überhaupt irgendwo untergekommen zu sein, sehnt sie nach ihrer alten Stelle, ihrem alten Zimmer und ihrem alten Ich. Und manchmal sogar nach ihrem verstorbenen Verlobten Johann, obwohl sie sich inzwischen eingestehen musste, dass sie ihn nie richtig geliebt hat, nur verliebt war.   Die Weimarer Republik ist eine Zeit voller politischer Unruhen und die Rote Insel ein Brandherd. Obwohl, oder gerade, weil sie fest in der Hand der Kommunisten ist, kommt es immer öfter zu blutigen Auseinandersetzungen mit den Nazis. Eines Morgens wird ein Kohlenhändler erschlagen aufgefunden und für die Roten ist klar, dass das die Braunen waren. Doch Hulda zweifelt und stellt Nachforschungen über den Toten an. Dabei läuft sie einem alten Bekannten über den Weg – dem Privatdetektiv Karl North. Mit ihm sie schon viel erlebt und lange eine On-Off-Beziehung geführt. Jetzt soll er auf der Insel etwas für seinen Vater herausfinden, der einen Ringverein leitet.   Noch in keinem Teil der Reihe ist man Hulda so nahegekommen wie hier. Sie hadert mit ihrer Situation und fühlt sich auf der „Roten Insel“, einem Bereich zwischen vier S-Bahnbrücken, wie im Exil. Oft muss sie sich vorwerfen lassen, dass sie nicht von hier stammt und darum keine Ahnung hat, wie man hier (über)lebt und aus was man sich besser raushält. Außerdem weiß sie nicht, wem sie trauen kann, da selbst Grete ein Geheimnis zu haben scheint. Auch die Arbeit mit ihr ist anders als gedacht. Während Hulda sehr mitfühlend mit ihren Patientinnen umgeht, scheint Grete völlig emotionslos, lässt nichts an sich rankommen oder zeigt Mitleid.   Hulda ist extrem zerrissen. Einerseits freut sie sich auf ihr Kind, andererseits weiß sie nicht, wie es nach der Geburt weitergehen, wo und wovon sie leben soll. „Wo zum Teufel gehörte sie nun hin? Wo würde sie akzeptiert werden – und gleichzeitig sie selbst sein können?“ (S. 77) Sie träumt davon, wieder als Hebamme zu arbeiten, aber wie soll das als alleinerziehende Mutter gehen? In ihrem alten Viertel am Winterfeldplatz hatte sie ein großes Netzwerk, aber da traut sich das „gefallene Mädchen“ nicht mehr hin. Auch mit Johanns Familie will sie eigentlich nichts mehr zu tun haben, schließlich war sie seinen Eltern nie gut genug, aber ihr Kind soll Kontakt zu den Großeltern haben. Hulda muss über viele Schatten springen und die Brücken, die sie hinter sich abgerissen hatte, mühsam wieder aufbauen. Sie durchläuft eine regelrechte Metamorphose und wird endlich erwachsen, begreift, dass das Kind und dessen Wohlergehen im Vordergrund stehen und sie auch mal zurückstecken oder etwas massiv einfordern muss.   Anne Stern schildert Huldas Situation und Entwicklung sehr empathisch, lässt die Leser jederzeit an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Ich habe mit ihr mitgefühlt und hätte sie wahlweise manchmal gern in den Arm genommen oder ihr den Kopf gewaschen.   Auch das Leben der Insulaner beschreibt die Autorin fesselnd und atmosphärisch, man spürt die aufgeheizte Stimmung, das gegenseitige Misstrauen und die Gewaltbereitschaft der verschiedenen Parteien und Interessengruppen.   Meine Lieblingsnebenfigur in diesem Band war das ehemalige Kindermädchen Fräulein Eugenie Fink – inzwischen wohl so um die 70, aber immer noch topfit. Ich hoffe sehr, dass sie im nächsten Buch wieder dabei ist.   5 Sterne und meine Empfehlung für dieses Lesehighlight!

Noch in keinem Teil der Reihe ist man Hulda so nahegekommen wie hier. Anne Stern schildert ihre Situation und Entwicklung sehr empathisch, lässt die Leser jederzeit an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Auch das Leben der Insulaner beschreibt sie fesselnd und atmosphärisch, man spürt die aufgeheizte Stimmung, das gegenseitige Misstrauen und die Gewaltbereitschaft der verschiedenen Parteien und Interessengruppen.
4

Ein etwas schwächerer 5. Teil

Gerne und voller Empathie bin ich Hulda gefolgt. In diesem Teil macht Hulda ihre größte Verwandlung durch und erlebt eine Menge. Das Buch hat meines Erachtens in der Mitte eine nicht unerhebliche Delle. Hier wurde es mir zu politisch/konstruiert und AS hat ihre Protagonistin etwas aus den Augen verloren. Der weitere Verlauf (nach der Delle) hat mich aber wieder mit dem Buch versöhnt. Ich freue mich auf den nächsten Teil. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass Sie mit Karl glücklich wird.

4

Großartige Fortsetzung. Hulda macht eine wahnsinnige Veränderung durch-

5

Toll

Wieder mal eine tolle Story

4.5

Band 5 rund um die Hebamme Hulda Gold hat mir wieder sehr gut gefallen! Diesmal wird’s auch ein bisschen politisch, zumindest in Ansätzen kann man sich die Spannungen zwischen rechten und linken Kräften in Berlin Mitte der 20er Jahre gut vorstellen. Und Hulda selbst steht vor einer der gtößten Herausforderungen überhaupt. Toll geschrieben, toll gelesen von Anna Thalbach 👍😊

5

Auch diese Geschichte um Hulda Gold hat mir wieder ausnehmend gut gefallen. Diesmal weniger Krimi, sondern eher Geschichten aus dem alltäglichen Leben in 1926! Diese Zeit ist auch so schon aufregend genug. Grandios gelesen von Anna Thalbach!❤️

5

Eine tolle Fortsetzung der Hulda-Reihe.

„Fräulein Gold - Die rote Insel“ ist die Fortsetzung der mitreißenden historischer Buchreihe um die Hebamme Hulda Gold, die die pulsierende Atmosphäre des Berlin der 1920er Jahre meisterhaft einfängt. Anne Stern entführt die Leser erneut in die faszinierende Welt von Fräulein Gold, die sich inmitten von Intrigen und politischen Turbulenzen wiederfindet. Die Mischung aus spannender Handlung und historischer Authentizität macht dieses Buch zu einem absoluten Leseerlebnis. Die Autorin versteht es, die Spannung von Anfang bis Ende aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die gesellschaftlichen und politischen Themen der Zeit zu thematisieren. 'Die rote Insel' ist ein Muss für alle Fans von fesselnder historischer Literatur. Für mich ein absolutes Highlight!"

3

Krimihandlung steht diesmal hinter der Schilderung der Schwangerschaft und der politischen Unruhen in Berlin zurück.

5

Wieder mal hat mich die Geschichte als Hörbuch begeistert. In diesem Teil lässt Protagonistin Hulda die Leserschaft unerwartet nah an sich ran. Und die Autorin vermittelt ein atmosphärisches und authentisches Bild des Berlin in Zeiten der Weimarer Republik.

3

Naja, es fügt sich doch auffällig viel sehr gefällig in diesem Band, das war zunehmend weniger überzeugend.. aber dass Hulda nun endlich Mama wird, ihr kleines Mädchen in zur Welt bringt, das fand ich toll ♡

5

Bester Teil der ganzen Reihe

Bester Teil der ganzen Reihe
4

Ein gelungene Fortsetzung in der Zeit der Weimarer Republik

Berlin 1926, Teil 5 der Hulda Gold Reihe spielt in der Zeit der Weimarer Republik, in der es zu großen Konflikten zwischen Kommunisten und Anhängern der nationalsozialistischen Bewegung kommt. Hulda unterstützt die Ärztin Grete Fischer, auf der sogenannten Roten Insel. Sie helfen in der Praxis den Armen und unterstützen Frauen, die in Not geraten. Die politischen Ansichten gehen bei Grete und Hulda stark auseinander, denn Grete ist Anhängerin einer kommunistischen Gruppe, die für ihre Einstellung kämpft. Endlich geht es weiter mit der „Fräulein Gold“ Reihe. Schon alleine wegen der Cliffhanger am Ende der einzelnen Bände, fiebert der Leser auf jede Fortsetzung hin. Die politische Situation ist ein wichtiger Bestandteil dieses Romans, die mit großen Unruhen und Konflikten einhergeht. Trotz des leichten und angenehmen Schreibstils hat mich der Einstieg leider nicht so gefesselt wie erhofft. Es dauerte einige Zeit bis mich das „Hulda-Fieber“ wieder gepackt hat. Doch zum Glück wurde die Geschichte mit der Zeit immer spannender, denn auch in dieses Mal schaffte es Hulda sich in Gefahr zu bringen. Dass der Privatermittler Karl wieder eine größerer Rolle in diesem Roman spielt, hat mir sehr gefallen. Gibt es wirklich Anzeichen von Liebeskummer bei Hulda? Zusätzlich wirkten ihre Ängste aufgrund der ungewissen Zukunft, sehr authentisch. Die neuen Umstände - ledig und schwanger ohne geregeltes Einkommen – ist eine sehr schwierige Situation für Hulda in der damaligen Zeit. Ihr Aushilfsjob in der Praxis füllt sie nicht aus, Hulda fehlt die geliebte Arbeit als Hebamme. Die Autorin hat politische Ereignisse gut in dem Roman verflochten. Wieder einmal lässt die Anne Stern den Leser mit einigen offenen Fragen zurück. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Ein gelungene Fortsetzung in der Zeit der Weimarer Republik
4

Wie immer bei Hulda Gold - ein großes Lesevergnügen und ein authentisches Stück Berliner Geschichte! ⭐️⭐️⭐️⭐️

Neues Leben in unsicheren Zeiten Im bereits 5. Band der Hulda-Gold-Reihe begleiten wir die hochschwangere Hulda durch ihr neues Leben. Nach dem Tod ihres Verlobten Johannes ist sie als ledige werdende Mutter vielen Schwierigkeiten ausgesetzt. Ihre Stelle als Hebamme im Krankenhaus musste sie aufgeben, ihre Wohnung am Winterfeldtplatz ebenso. Sie hilft nun ihrer Bekannten, der Ärztin Grete Fischer, in ihrer Praxis und kann in einer kleinen Wohnung im Souterrain der Praxis wohnen. Doch ihr neuer Kiez ist berüchtigt… die „Rote Insel“ – ein Gebiet zwischen zwei Bahnstrecken - ist eine Hochburg der Kommunisten und immer wieder Schauplatz von Unruhen. Da auch Grete und ihr Lebensgefährte überzeugte Kommunisten sind, wird Hulda in die Unruhen auf der Roten Insel direkt hineingezogen. Wie in jedem ihrer Hulda-Gold-Romane gelingt es Anne Stern auch diesmal wieder, ein umfassendes und authentisches Bild des Berliner Lebens in den 1920er Jahren zu zeichnen. Die verschiedenen politischen Strömungen und die Umstände, unter denen die Berliner versuchen ihr Leben zu gestalten, schildert sie anschaulich, so dass man immer wieder das Gefühl hat mittendrin zu sein. Mir haben diesmal besonders Huldas Reflexionen ihres eigenen Zustands gefallen – jahrelang hat sie Frauen auf Geburten vorbereitet, sie begleitet während und nach der Geburt und ihnen mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Doch jetzt merkt sie auf einmal, wie es ist „auf der anderen Seite“ zu stehen und selbst diese Situation zu durchleben. Ihre Zweifel und ihre Erkenntnisse fand ich sehr schön wiedergegeben, sehr wirklichkeitsnah und nachvollziehbar. Im Herbst 2023 geht es dann schon mit Band 6 weiter – das Buch enthält auf den letzten Seiten schon eine Leseprobe zu „Die Lichter der Stadt“. Ich werde gern wieder mit dabei sein!

Wie immer bei Hulda Gold - ein großes Lesevergnügen und ein authentisches Stück Berliner Geschichte!

⭐️⭐️⭐️⭐️
4.5

Wieder mal ein spannendes Buch meiner Lieblingsreihe. Hulda ist nun Mama...toll!

5

Spannende Unterhaltung, toll gelesen.

Ich mag die Geschichten über Hulda Gold und tauche gern in die Zeit der 1920er ein. Die Handlungsorte in Berlin sind mir vertraut und dadurch entsteht eine ganz andere Verbindung zu den spannenden Erlebnissen der Berliner Hebamme. Ich mag den Schreibstil von Anne Stern und liebe es, wie sie hier und da reale Ereignisse und Persönlichkeiten in ihre Geschichten einwebt.

Create Post