Der Medicus

Der Medicus

by Noah Gordon·Book 1 of 3
Softcover
4.4582
Stellan SkarsgardHistorischer RomanIslamKirchen Und Klöster

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Description

Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Softcover
Pages
864
Price
16.50 €

Author Description

Noah Gordon (1926 bis 2021) lebte in Boston, Massachusetts, und arbeitete lange Jahre als Journalist beim »Boston Herald«. Mit »Der Medicus« gelang ihm ein internationaler Bestseller, der auch in Deutschland viele Monate auf der Bestsellerliste stand. Noah Gordon wurde weltweit mit mehr als einem Dutzend literarischer Preise ausgezeichnet. Alle seine Romane waren sensationelle Erfolge.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
57%
12%
14%
41%
69%
27%
72%
56%
66%
50%

Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
46%
60%
82%
80%

Pace

Fast0%
Slow0%
Moderate50%
Variable50%

Writing Style

Simple0%
Complex0%
Moderate100%
Bildhaft (50%)Minimalistisch (50%)Poetisch (50%)Außergewöhnlich (50%)

Posts

67
All
5

„In deinen Augen ist etwas tiefes, das andeutet, dass du eine wandernde Seele und ein heilender Geist bist, und doch immer noch ein Junge.“

Ein wirklich wunderbares Buch. „Der Medicus“ ist ein moderner Klassiker, bei dem ich das Gefühle habe, dass jeder Buchliebhaber Ü30 ihn schon gelesen hat. Und alle anderen, die etwas für historische Romane und gute Geschichten übrig haben, sollten das schleunigst nachholen. Wir begleiten den jungen Ron Jeremy Cole ca. ab dem Jahre 1000 im mittelalterlichen England. Nachdem er seine Familie verliert, wird er von einem Baderchirugen aufgenommen und ausgebildet. Doch Robs Drang zu heilen bringt ihn immer weiter weg, bis nach Isfahan in Persien, wo er versucht ein Medicus zu werden. Ich konnte es nicht glauben, aber diese Geschichte ist durchgehend spannend. Alleine die ganzen kleinen Details, die einen sofort ins Mittelalter katapultieren. Dabei ist es besonders spannend, was Rob alles auf sich nehmen muss, um Medizin studieren zu können. Seien es Gefahren durch Reisen, Religion oder Politik. Aber auch sein eigenes Gemüt steht ihm oft im Weg. Noah Gordon hat eine Welt aufgemacht, die mich wirklich verzaubert hat. Dieses Buch hat mich vollkommen überzeugt.

5

Absolute Leseempfehlung!! Der Medicus ist für mich ein echtes Meisterwerk. Ein Roman, der Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit verlangt – und genau das auch reich belohnt. Wer sich auf diese lange Reise einlässt, bekommt keine glattpolierte Abenteuergeschichte, sondern ein vielschichtiges, hartes und gleichzeitig zutiefst menschliches Buch. Für mich ganz klar ein Roman, den man nicht einfach „liest“, sondern durchlebt.

Meine Gefühle beim Lesen: Das Buch hat mich immer wieder gefordert. Nicht im Sinne von „anstrengend“, sondern emotional. Es gibt Phasen, die faszinieren, andere, die bedrücken, und einige, die schlicht weh tun. Gerade die Zeit in Persien ist hart: viel Verlust, viel Ernüchterung, wenig Romantik. Freunde sterben, Vorbilder fallen, Macht wird missbraucht, Hoffnung bröckelt. Ich habe Rob nicht durchgehend gemocht – und genau das fand ich stark. Seine Entscheidungen sind nicht immer nachvollziehbar, teils egoistisch, teils gefährlich dumm. Aber sie wirken menschlich. Besonders schwer zu ertragen waren die Momente, in denen Unrecht geschieht und man als Leser nichts dagegen tun kann. Manche Szenen sind einfach ekelhaft, nicht weil sie explizit wären, sondern weil sie zeigen, wie gnadenlos Macht ausgeübt wird. Das Buch beschönigt da nichts – und das rechne ich ihm hoch an. Warum das Buch hängen bleibt: Was „Der Medicus“ für mich besonders macht, ist diese Mischung aus Wissen, Schicksal und Verlust. Medizin, Religion, Herkunft, Identität – all das steht ständig in Spannung zueinander. Es geht nicht darum, wer „recht“ hat, sondern welchen Preis Menschen zahlen müssen, um ihren Weg zu gehen. Das Ende hat mich dann überraschend ruhig zurückgelassen. Nach all dem Leid, der Härte und dem Zerfall fühlt es sich verdient an, nicht kitschig, nicht laut, sondern versöhnlich. Kein Triumph, sondern Ankommen. Genau deshalb bleibt das Buch bei mir – nicht wegen einzelner spektakulärer Szenen, sondern wegen der langen Strecke dazwischen.

5

Kurz und knapp, ein Meisterwerk. Ich bin wahrlich nicht der Leser solch dicker Bücher aber hier konnte ich einfach nicht aufhören. Es Spaß gemacht Rob durch sein Leben zu begleiten und sein Traum in Erfüllung gehen zu sehen. Eine klare Empfehlung von mir!

4

Wunderbar ☺️

Ein Klassiker der ein paar wenige geschichtliche Längen hat, doch ansonsten alles für ein tolles Leseerlebnis mitbringt. Fast ganz nebenbei werden drei große Weltreligionen beleuchtet , die dem sympathischen Medicus auf seiner Reise fast gleichermaßen von Vor- und Nachteil sind.

5

Durch die detaillierten Beschreibungen, kann man sofort in die gefährliche Welt des 11.Jahrhunderts eintauchen und Rob auf seiner abenteuerlichen Reise begleiten. Der Zwist zwischen den Gesetzen der Religionen und dem ungestillten Wissensdurst des Hauptcharakters, wird hierbei in vielen Situationen gekonnt dargelegt.

5

Ein großartiges Buch

Dies ist ein wirklich großartiges Buch, was voller Spannung und interessanten Erlebnissen steckt. Die Geschichte lässt sich sehr gut lesen und sie ist bis ins Detail spannend. Ich liebe es wie Rob sein Leben verändert und unbedingt Menschen helfen möchte. 🐫🕍 Umso mehr bedaure ich, dass sein Wunsch sich am Ende des Buches nicht ganz so erfüllt hat, sie er es wollte und er viele Personen, die ihm einmal wichtig waren, verloren hat. Auch geschichtlich gesehen fand ich das Buch sehr interessant und hab es gerne gelesen. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil und bin gespannt, was Noah Gordon mir präsentieren wird. 🩺🥼💉

5

Würde es am liebsten gleich nochmal lesen

Würde es am liebsten gleich nochmal lesen
5

Der Medikus ist ein Roman, der den Leser tief in die faszinierende Welt des Mittelalters eintauchen lässt. Noah Gordon schafft es auf beeindruckende Weise, die Lebensumstände des 11. Jahrhunderts lebendig werden zu lassen. Die Geschichte von Rob Cole, der seinen unbändigen Wissensdurst über alle Hindernisse hinweg verfolgt, ist fesselnd erzählt. Man spürt beim Lesen förmlich die rauen Straßen Englands, die pulsierende Geschäftigkeit in Isfahan und die kargen wie prachtvollen Gegensätze dieser Epoche. Was das Buch so besonders macht, ist nicht nur die historische Genauigkeit und die dichte Atmosphäre, sondern vor allem die Botschaft dahinter: Wer ein Ziel hat und mit Leidenschaft sowie Disziplin darauf hinarbeitet, kann vieles erreichen. Doch der Weg ist nicht immer in unserer Hand. Äußere Umstände, das Schicksal und Entscheidungen anderer Menschen können uns aus der Bahn werfen. Der Medikus zeigt eindrucksvoll, dass es nicht nur darum geht, ein Ziel zu erreichen, sondern auch darum, mit den Umwegen, Rückschlägen und neuen Wegen umzugehen. Die Figuren sind tiefgründig und authentisch gezeichnet, besonders Robs Entwicklung vom mittellosen Waisenjungen zum angesehenen Mediziner ist inspirierend. Aber auch die Nebencharaktere, wie Mary oder Ibn Sina, tragen dazu bei, dass diese Geschichte so kraftvoll und bewegend bleibt. Ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Es erzählt nicht nur von medizinischem Fortschritt und kulturellen Gegensätzen, sondern vor allem von der Kraft des menschlichen Willens – und davon, dass es oft nicht allein in unserer Hand liegt, ob ein Traum in Erfüllung geht. Wer historische Romane liebt, kommt an Der Medikus nicht vorbei.

5

Ich kannte den Film schon vorher und muss sagen, dass ich das Buch um längen besser fand als den Film. Rob verliert früh seine Eltern und wird von seinen Geschwistern getrennt. Er reist mit einem Bader, der ihn sein Handwerk lehrt. Doch das reicht Rob nicht und er reist nach Isfahan um dort von Iben Sina zu lernen. Dafür muss er sich als Jude ausgeben, denn als Christ hätte er dort keine Chance gehabt. Mit seinen Freunden Mirdin und Karim hat Rob echt gleück gehabt, naja zumindest bis zu deren Tod. Mary, die junge Schottin, die erlebt geht erst mit ihm nach Isfahan und dann nach London . Zum Schluss leben die beiden mit ihren Kindern in Schottland. Über 2 von Robs Geschwister wissen wir nicht was aus ihnen geworden ist. Vielleicht erfahren wir das ja noch in den anderen beiden Bänden. Anne ist in einem Feuer umgekommen, William ist Mönch und Samuel ist ertrunken. Nebst Rob fand ich besonders Mirdin, Karim und Iben Sina interessant. Iben sina und einen der anderen Charaktere gab es tatsächlich. Das mochte ich besonders an dem ganzen Buch.

4

Fesselnde Zeitreise durch Medizin, Kultur und Schicksale

Der Medicus erzählt das Leben von englischen Christen Rob Cole. Die Geschichte beginnt in London 1021 (also mitten im europäischen Mittelalter). Der neujährige Rob verliert kurz hintereinander seine beiden Eltern und wird daraufhin von einem Bader als Lehrling aufgenommen. Rob kommt nach und nach mit der Medizin in Kontakt. Aber das Dasein und Wissen eines Baders reicht ihm irgendwann nicht mehr und er macht sich auf die Reise Medizin an der Akademie im persischen Isfahan zu studieren. Man begleitet Rob über eine Zeit von ca. 20 bis 30 Jahren und entsprechende viel passiert auch das ganze Buch über. Gleichzeitig gibt es demensprechendet vielen (Neben-) Charaktere in diesem Buche. Die meiste Zeit über erlebt man die Geschichte das der Sicht von Rob, aber immer wieder werden auch Szenen oder Ereignisse aus der Sichte anderer Charaktere erzählt. Der Wechsel einer Sicht ist im Buch nicht kenntlich gemacht sodass ich immer erste ein paar Sätze gebraucht habe um zu merken das die Sicht gewechselt hat und aus wessen Sicht man jetzt auf die Geschichte blickt. Insgesamt war der Schreibstil aber schön und flüssig zu lesen. Das Buch lässt einen in andere Zeit und gefühlt gleich in zwei Welten (Europa und Persien im Mittelalter) eintauchen. Ich fand es super spannend auf welchem Stand die Medizin zu dieser Zeit in unterschiedlichen Teilern der Welt war. Gleichzeitig begegnet man mit dem Christentum, dem Judentum und dem Islam gleich drei Religionen und den Spannungen zwischen diesen. (Auch wenn dazu gesagt sein muss, das dieser Roman keinen Anspruch auf völlige historische Korrektheit erhebt und immer noch eine fiktive Geschichte ist) Ich braucht erst etwas um in die Geschichte rein zukommen, aber dann hat mich die Lebensgeschichte von Rob in ihren Bann gezogen. Rob und einige der wichtigeren Nebencharaktere sind mir so ans herzgewachsen, das ich bei jedem Schicksalsschlag mit ihnen gelitten habe.

Fesselnde Zeitreise durch Medizin, Kultur und Schicksale
5

Schon als Kind/Jugendliche gern gelesen

Story ist spannend, Thematik interessant, Einfach ein toller Klassiker, muss man definitiv gelesen haben. Mehr kann man eigentlich nicht sagen 👍🏼😀

4.5

„Der Medicus“ von Noah Gordon, gelesen von Frank Arnold. Eins meiner mehrmals gelesenen Lieblingsbücher, das ich nun auch gehört habe. 5 Sterne für die Geschichte, 4 Sterne für den Sprecher.

5

Eine fantastische Geschichte über die Berufung 🩺🥼

4

Eine SUB-Leiche, mochte ich sehr 📚

5

Sehr gut geschriebenes Buch von Noah Gordon

Sehr interessant geschrieben. Vom Bader zum Medicus, ein langer, auch schmerzhafter Weg zum Arzt vor einer langen Zeit. Sehr empfehlenswert

4.5

Die Lebensgeschichte des jungen Rob, der davon träumt Medicus zu werden und dafür eine weite, gefahrvolle Reise durch die halbe Welt auf sich nimmt und ein gewagtes Schauspiel inszeniert. Toll geschrieben. Meiner Meinung nach ein bisschen langatmig, gerade der mittlere Teil, aber trotzdem ein sehr schönes Buch. Manche Ausdrücke wurden, glaube ich, zu der damaligen Zeit nicht verwendet , da geb ich einfach mal die "Schuld" den Übersetzern des Buches. Auch kann ich nicht beurteilen wie historisch korrekt es ist. Auf jeden Fall ist es ein Lesegenuss und ich freu mich sehr auf den 2 Teil, weil den finde ich persönlich nämlich um einiges besser 🫣

5

Inhaliert

Ich hab dieses Buch in einem Kreta- Urlaub quasi inhaliert.

5

Ein Abenteuer

Ich hatte schon viel von „Der Medicus“ gehört, trotzdem lag es lange ungelesen auf meinem Regal. Es ist nicht nur ein großartiges Buch, sondern auch eine fesselnde und abenteuerliche Reise auf der wir den Jungen Rob begleiten, während er wissbegierig durch verschiedene Länder streift, um seinen größten Wunsch zu erfüllen. Es ist ein faszinierendes Buch mit einer bewegenden Geschichte. Obwohl ich kein religiöser Mensch bin, fand ich es interessant, über die Religionen zu lesen, die Rob durchlebt, um seinem Traum näher zu kommen. Es zeigt, wie Rob alles Wissen über die Religionen, die fremden Kulturen und deren Medizin aufnimmt. Es geht um Wissenschaft und Scharlatanerie, sowie um Dinge, von denen man damals glaubte, dass sie helfen, Pferdemist auf abgetrennten Gliedmaßen oder heißes Öl um Wunden auszubrennen. Liebe, enge Freundschaften, Tod und Verzicht spielen in Robs Leben ebenfalls eine große Rolle. Nichts hält ihn davon ab, seinem Wunsch näher zu kommen. Die Menschen, die er auf seinem Weg kennenlernt, sind sehr spannend. Die Höhen und Tiefen die er erlebt ein riesiges Abenteuer. Wow, was für ein Buch!

5

Brillant

Ich war anfangs sehr skeptisch, weil ich eine Weile gebraucht habe um in das Buch reinzukommen, aber dann hat es mich richtig gepackt. Ein Buch, das seinem guten Ruf wirklich verdient. 🙏

4

Toller Re-Read.

Habe das Buch bereits einmal in der Jugend gelesen und es hat mich dieses Mal wirklich begeistert. Noah Gordon beschreibt viele Vorgänge und Verbindungen sehr ausführlich und wortreich ohne, dass Langeweile aufkommt. Ein wirklich besonderes Buch!

5

Absolutes Lieblingsbuch-Potenzial! Kurzweilig von der ersten bis zur letzten Seite, tolle Beschreibungen der Szenerien und vielfältige Charaktere. Ein wirklich tolles Buch!

5

Ein Klassiker der sich lohnt !

Kurzum : Das Buch was mich am meisten geprägt und fasziniert hat :)

5

"Der Medicus" von Noah Gordon erzählt die spannende Geschichte von Rob Cole, einem jungen Engländer im 11. Jahrhundert, der seine außergewöhnliche Gabe zur Heilung entdeckt und sich auf eine abenteuerliche Reise nach Persien begibt, um bei dem berühmten Arzt Ibn Sina die hohe Kunst der Medizin zu erlernen und so das Leben vieler zu retten. Kernbotschaften und Themen, die ich aus dem Buch entnommen habe: 1. Streben nach Wissen und Bildung. 2. Wissenschaft gegen Aberglaube. 3. Kulturelle Vielfalt und Toleranz. 4. Menschliche Widerstandsfähigkeit und Bestimmung.

5

Ein bewegendes Buch, welches mich bereits zum zweiten Mal absolut gefesselt und in seinen Bann gezogen hat. Das Buch hätte noch weitere 800 Seiten haben können.

4

Nachdem ich erfahren habe, dass der zweite Teil von „Der Medicus“ im Dezember ins Kino kommt, musste ich unbedingt nochmal das Buch lesen (das letzte Mal hatte ich das Buch vor über zehn Jahren gelesen 😅). Der Film und das Buch ist gar nicht zu vergleichen. Das einzige was gleich bleibt sind die Namen der Figuren ( außer das Mary im Film Rebecca heißt ) und das Rob ein Medicus werden möchte 🥴. Man muss quasi nicht vorher das Buch gelesen haben, um den Film zu sehen. Das Buch war super flüssig zu lesen. Zur Geschichte selbst, fand ich manche Situationen unangenehm beschrieben 🫣 (könnte jetzt paar Beispielsätze nennen, möchte damit aber niemanden verschrecken, der das Buch auch gerne lesen möchte 😂). Was mir aber am meisten gefiel, man war auf Robs Lebensreise mit dabei. Wie er von einem kleinen Waisenkind, zu einem großen Medicus wurde.

5

Eine von vorne bis hinten spannende Story!

Eine von vorne bis hinten spannende Story!
5

Eines meiner Lieblingsbücher

Ein anregender Roman im Mittelalter, einfach zu lesen und spannend. Lese ich jedes Jahr mindestens einmal.

4.5

Zeitreise pur

Ich musste so sehr weinen, während ich die letzten Seiten gelesen habe. Was für eine faszinierende Reise und ein spannender, etwas rüder Protagonist. Ich mag Rob J. Cole, weil er so ganz anders ist als alle Protagonisten, die ich sonst gelesen habe. Er ist so ein Mann, irgendwie. Sehr hart, in seinem Wesen, aber auch so zärtlich. Keine Ahnung, ob das Sinn ergibt. Auch wenn die Geschichte den dogmatischen, sexistischen und teilweise verstörenden Zeitgeist des 11ten Jahrhunderts wiedergibt, ist sie genauso erhellend, ethisch tiefgründig und pulsierend. Ich kann nicht fassen, dass die Reise vorbei ist. Ich weine immer noch ...

4

Ich fand das Buch super toll und auch die Thematik sehr spannend. Mein einziges Problem war, dass ich mir schwer getan habe lange am Stück zu lesen. Hier weiß ich jedoch nicht woran genau es lag. Einen Stern abgezogen habe ich für das manchmal doch unverständliche wenn nicht schon fast naive Verhalten von Rob.

4.5

Trotz einiger Längen hat mir dieses Buch ausnehmend gut gefallen. Die Zeit, die Orte und die Ereignisse sind klasse beschrieben.

5

Eine spannende Geschichte eines Waisenjunge, der von einem Bader aufgenommen und ausgebildet 🤹🏻‍♂️ wird, nach dessen dahinscheiden seine Berufung als Medicus ⚕️ erkennt und ihm keine Reise🕌 zu lang, keine Mühe zu groß ist, dieses Handwerker zu erlernen.

»In die schillernde Welt des Mittelalters entführt Noah Gordon den Leser in diesem bunten und spannenden Bestseller – deutsche Gesamtauflage über 3,9 Millionen Exemplare! Es ist die Welt der Vader und Gaukler, der reisenden Kaufleute, der Pest und des Hungers, des blinden Gottesglaubens und der Scheiterhaufen. Der Waisenjunge Rob Jeremy Cole findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler.bNach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt der berühmteste aller Ärzte, ein wahrer Heiler und Helfer der Menschen …« 🔹🔹🌿🔹🌿🔹🌿🔹⚕️🔸⚜️🔸⚜️🔸⚜️🔸🔸 Die Hauptperson in dieser Geschichte ist Robert Jeremy Cole. Wir begleiten ihn von seiner Jugend an, wie er seine Eltern verliert, seine Geschwister in neue Familien verteilt werden und er selbst bei einem Bader ein neues Zuhause und eine Lehre findet. Während dieser Zeit wird Rob erwachsen und durchlebt eine deutliche Charakterentwicklung, im guten wie auch mal im schlechten. Bis plötzlich der Bader stirbt und Rob nun alleine die Geschicke und Schritte zukünftig lenkt. Durch einen Zufall begegnet er dem Medicus Benjamin Merlin, den er einst mit dem Bader getroffen hatte. Nach diesem Zusammentreffen festigt sich immer mehr das Verlangen in ihm, in die Lehre eines herausragenden Medicus zu treten und selbst einer zu werden. Daher führt ihn eine beschwerliche Reise zu den Persern in ein für ihn vollkommen fremdes Land. Sein Wissensdurst und Drang Menschen zu behandeln und heilen setzt ihn mehr als nur einmal großer Gefahren aus. Die Geschichte ist in 7 Teile unterteilt, die die verschiedenen Lebensabschnitte von Rob erzählen. Das Buch ist an sich eigentlich spannend geschrieben, nur im zweite Teil des Buches, gerade die Zeit als die Karawane überwinterte, fand ich es etwas weniger spannend. Außer das Rob Parsi und heimlich die Juden studierte, geschieht dort nicht sehr viel. Hin und wieder gibt es Kapitel in denen das Augenmerk auf einer anderen Figur ruht und Rob eher eine Nebenrolle einnimmt. Diese Abschnitte bieten eine kleine Abwechslung und ich genoss es, etwas mehr über die Nebencharakter zu erfahren. Im Laufe der Geschichte treten viele verschiedene Charaktere in Erscheinung, doch hält sich die Anzahl, die zur selben Zeit von Bedeutung sind, in einem angenehmen Rahmen. Dadurch verliert man beim Lesen nicht den Überblick über die verschiedenen Figuren. Als Rob noch Bader war wurden zwei Behandlungen genau und gut vorstellbar beschrieben. Die zum eine Faszination aber auch eckel weckten. Im späteren Verlauf sind allerdings die Beschreibungen harmloser geworden. Eventuell lag es daran, dass es viel medizinischer wurde, als im Vergleich die grobe und brutale Art, mit der die Bader amputierten. Es gefiel mir sehr, dass die Geschichte nicht einfach damit endet, das Rob und seine Familie zurück nach England kamen, sondern auf die schwere und trübe Zeit ein ging, in der er versuchte dort Anschluss zubekommen. Was die historische Korrektheit betrifft, kann ich nicht wirklich etwas dazu äußern. An sich hatte ich aber nie das Gefühl, das die Geschichte bei den Haaren herbeigezogen war und absolut falsche historische Beschaffenheiten beschrieb. In der Danksagung am Ende erwähnt Noha Gordon, dass nur Ibn Sina tatsächlich gelebt hatte und führt die Bibliotheken auf, in denen er recherchiert hatte für dieses Buch. Man merkt beim Lesen wie viel Mühe und Sorgfalt der Autor in die Recherche gesteckt hat und ich finde es hat sich gelohnt. Das einzige was ich ankreiden könnte wäre, dass ich gelegentlich einen Buchstaben bei ein paar Wörtern vermisste. Dies hielt sich aber sehr in Grenzen und beeinträchtigte den Lesefluss nicht. 🔸🔸⚜️🔸⚜️🔸⚜️🔸⚕️🔹🌿🔹🌿🔹🌿🔹🔹 Es ist nicht gerade ein dünnes Buch 🥵. Dafür aber eine sehr gute und interessante Geschichte, in welche der Autor sehr viel Mühe und Zeit der Recherche gesteckt hat. Das merkt man deutlich beim Lesen! 👍🏻

Eine spannende Geschichte eines Waisenjunge, der von einem Bader aufgenommen und ausgebildet 🤹🏻‍♂️ wird, nach dessen dahinscheiden seine Berufung als Medicus ⚕️ erkennt und ihm keine Reise🕌 zu lang, keine Mühe zu groß ist, dieses Handwerker zu erlernen.
0.5

Kann man lesen, muss man aber nicht

Storyline: eine teils sehr gestauchte und teils sehr langatmige Story. Wir erleben die Hauptfigur ab dem 9ten Lebensjahr bis ins hohe Alter (viel zu viel für ein Buch meiner Meinung) und trotzdem passiert nicht wirklich was… Figuren: die Figuren sind ganz nett 1/2⭐️ Schreibstil: eine Erzählung. Wenig Dialoge, dadurch bleibt einem die Welt/die Figuren sehr fern… Spannung: fehlte komplett. Gesamteindruck: der Medicus konnte mich nicht überzeugen.

4

Ein einzigartiges Buch, das sich mit der Entwicklung der Medizin und den Kulturen im Mittelalter auseinander setzt. Wirklich sehr interessant und besonders! (Einen Stern Abzug gab es von mir, weil es sich für mich persönlich zeitweise sehr gezogen hat.)

Post image
5

Ich hätte es anfangs nicht gedacht, aber ich fand das Buch sehr spannend

5

Entwicklungsroman im Mittelalter. Abenteuer.

Zu diesem Buch ist ja schon alles gesagt. Übrigens diesen orientalischen persischen Arzt Ibn Sina gab es wirklich. Wenn man beidenkt, dass es damals schon so großartige Kirchen gab oder Moscheen und Paläste Es ist ein guter Unterhaltungsroman den ich schon 2x abgebrochen habe wegen der hohen Seitenzahl. Jetzt mit Hilfe des Hörbuch habe ich es geschafft. Ich finde nicht das es Antiislamistisch ist. Es ist eher Völkerverständigung Es lohnt sich auch wenn man etwas über die Geschichte der Medizin wissen will. Nun ist mir doch noch etwas eingefallen...

5

Kurzmeinung zu „Der Medicus“ Ein Buch, das mich tief berührt hat. Noah Gordons Der Medicus ist für mich mehr als ein historischer Roman – es ist eine Reise zu Wissen, Mitgefühl und innerer Berufung. Die Geschichte von Rob Cole, der alles riskiert, um Heilkunde zu erlernen, hat mich inspiriert und bewegt. Die Mischung aus Abenteuer, Spiritualität und medizinischer Neugier trifft genau mein Herz. Dieses Buch begleitet mich wie ein guter Freund – voller Weisheit, Wärme und Mut.

🏛️ Inhalt und Thema Der Medicus erzählt die bewegende Geschichte von Rob Cole, einem englischen Waisenjungen im 11. Jahrhundert, der sich auf eine abenteuerliche Reise begibt – von den Straßen Londons bis ins persische Isfahan – um Heilkunst zu erlernen. Getrieben von dem Wunsch, Menschen zu helfen und das „Geheimnis des Todes“ zu verstehen, nimmt Rob eine jüdische Identität an, um an der berühmten Medizinschule von Ibn Sina (Avicenna) studieren zu dürfen. Der Roman verwebt historische Fakten mit fiktiven Elementen und beleuchtet: - Die Entwicklung der Medizin im Mittelalter - Religiöse Spannungen und kulturelle Unterschiede - Die Suche nach Wissen, Identität und innerer Berufung ✨ Stil und Atmosphäre Gordons Erzählweise ist bildhaft, ruhig und dennoch packend. Er schafft es, die Leser*innen in eine ferne Zeit zu versetzen, ohne sie zu überfordern. Die historischen Details sind sorgfältig recherchiert, die Figuren vielschichtig und glaubwürdig. Besonders beeindruckend ist die emotionale Tiefe – Robs Zweifel, seine Leidenschaft und sein Mut berühren nachhaltig. 💬 Persönliche Einschätzung Für mich ist Der Medicus mehr als ein historischer Roman – es ist eine Reise zur Seele der Heilkunst. Die Themen Wissen, Empathie und Selbstverwirklichung sind zeitlos und inspirierend. Robs Entwicklung vom neugierigen Jungen zum weisen Arzt zeigt, wie Bildung und Mitgefühl Brücken zwischen Kulturen schlagen können. Dieses Buch hat mich nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken gebracht: über unsere heutige Medizin, über Vorurteile und über die Kraft der inneren Berufung. Es ist ein Werk, das bleibt – im Herzen und im Geist.

4.5

Buch über einen Jungen, der von einem Bader aufgenommen wird und mehr und mehr seiner Bestimmung folgt. Absolut lesenswert!

Ich hatte nun schon länger keinen Roman mehr in die Hand genommen hab bzw. machte sich auch eine gewisse Leseflaute breit. Zufällig stieß ich auf dieses Mittelalter/Medicus Buch - zwei Themen, die mich interessieren. Über den Inhalt möchte ich nicht zuviel verraten, es ist aber eine sehr gelungene Geschichte, die teils erfunden, teils historisch nachempfunden ist (da wenige Quellen über diese Zeit existieren). Es ist durchaus ein Buch, das die verschiedenen Religionen/Sitten grob beleuchtet. Zitat aus dem Buch/Gedächtnis: "Gott ist es egal, über welche Brücke man zu ihm kommt" Das Buch saugt einen regelrecht in seinen Bann. Es kam wirklich noch nicht oft vor, dass ich 100 Seiten/Tag schaffe (da ich auch nicht besonders schnell lese), aber bei diesem Buch gelang es mir gleich 3mal, sodass ich das Buch inerhalb 12 Tage gelesen hab. Jegliche Lust, einen Film zu schauen, verflog, jegliches gedankenloses Handyscrollen war stark verkürzt - ich hab da doch dieses Buch, dass ich einfach nicht weglegen kann. Und das ist doch heutzutage die größte Adelung für ein Buch!

5

Der Medicus

Habe das Buch zum 2. Mal gelesen und bin ein 2. Mal begeistert von dem Buch . Ich bin traurig dass ich das Buch durchgelesen habe. Ich warte jetzt wieder 15 Jahre und lese es dann noch mal :)

5

Einen Reise in den Orient des 11 Jahrhundert

Ich hatte von der Medicus erstmal gehört als die Werbekampagne zum Film damals lief. Ein paar Jahre später als der Film eigentlich schon wieder in Vergessenheit geraten war, stolperte ich zufälligerweise über das Buch. Noch lange lag es jetzt auf meinem Stapel bis ich mir "Der Medicus" annahm. Wir begleiten das Leben des Engländers Robert Cole und seine Reise die in für immer verändert. Wie Noah Gordon hier Orte beschreibt ist einfach sensationell. Noch nie habe ich mich in einem Buch so heimisch gefühlt wie hier. Sei es zu Beginn im kalten Norden oder später im heißen Persien. Die Hauptfigur ist dabei sehr gut erzählt und nahbar. Die Geschichte hat trotz seines eher gemütlichen Aufbau und seines Umfangs überhaupt keine längen. Auch wer wie ich dachte das er mit Historien Romanen nichts anfangen kann, der sollte hier mal reinschauen.

4

Ein toller historischer Roman für alle Geschichts- und Medizin Interessierten 😌

3

War ganz nett, aber teilweise sehr ausschweifend erzählt.

3.5

Kurzweilig und schön

5

Ich wusste nicht ganz, was ich von einem Bestseller der 80er Jahre erwarten sollte. Historische Romane waren nie meins, aber die Geschichte punktet in Sachen Lebendigkeit. Für mich war das ein etwas anderer Page-Turner.

4.5

Ein absolut fesselnder, authentischer, spannender und abwechslungsreicher historischer Roman!

Titel: >Der Medicus< (Band 1/3) Autorin: @noahgordonofficial Verlag: @KarlBlessingVerlag Seitenzahl: 690 Seiten ➡️Geliehenes Exemplar ⬅️ Einleitung/Zusammenfassung: Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Abu Ibn Sina, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler. Wird er am Ende Erfolg haben und ein guter Arzt sein? Meine Meinung: 🌠Ein absolut fesselnder, authentischer, spannender und abwechslungsreicher historischer Roman. Mit gut recherchierten und einigen wahren Begebenheiten bzw. Personen. Die Geschichte beschreibt die historische Entwicklung des Arztberufs in einer Epoche des 11. Jahrhunderts in Europa. Ein absolutes Muss für jeden Liebhaber von historischen Romanen! Auch mehrfach lesbar, ohne das man dem überdrüssig wird.😍 🌠Ich danke meinem Chef, für diese wunderbare Leihgabe. 😍 Dieses Hartcover ist soweit ich mich erinnern kann, eine Erstausgabe aus den 1980er Jahren (Müsste ich ihn nochmal fragen). Wunderschön 🥰 🌠Ich war Anfangs wirklich skeptisch, ob dieses Buch was für mich ist. Ich wurde nicht enttäuscht, denn man wird relativ schnell süchtig und möchte dem Verlauf der Geschichte schnell folgen. Ich wurde in die Welt von Robert Cole hineingezogen und mir wurde eine längst vergangene Zeit lebhaft vor Augen geführt, mit vielen Facetten verschiedenster Religionen, Kulturen, Berufen und Lebensweisen. Einfach grandios und absolut empfehlenswert! Ein Weltbestseller eben😉 🌠Ob ich alle 3 Bände dieser Reihe lesen werde, weiß ich n8ch nicht. Auf jeden Fall aber Band 2 😊

5

Eine grosse Geschichte…

… mit toller Charakter Entwicklung , tollem Setting und faszinierenden Einblicken in die Anfänge der modernen Medizin. So klug und inspirierend. Einfach ein Meisterwerk. 🙌🏻

5

Ich komme selbst aus der Veterinämedizin und habe das Buch gelesen als ich noch ein Tennie war und war fasziniert von der Reise und den Fortschritt selbst im Mittelalter im Orient und über Rob Cole wissbegierige Neugier über den menschlichen Körper 🫀👤

Wer den Film gut fand sollte das Buch lesen !

4

Ich konnte gut in die Welt abtauchen, die das Buch aufmacht. Oft spannend, manchmal (ungewollt) abstoßend.

5

„Niemand ist tot solange man sich an ihn erinnert.“❤️ Wir begleiten den Waisenjungen Rob in seinem Leben & erleben die größten Abenteuer mit ihm. Aus England bis in den Orient reisen wir & treffen die größten Ärzte dieser Zeit, knüpfen tiefe Freundschaften & verlieben uns unsterblich…& gefährlich. Das Buch ist dick, aber wunderbar zu lesen. Der Schreibstil ist schön, die Reise durch alle Länder wird toll beschrieben, wir lernen Religionen kennen, schnuppern in verschiedene Lebensarten, Gerüche & Speisen & jeder einzelne Charakter ist wunderbar ausgearbeitet & bietet einen Mehrwert für die Geschichte. Es wird spannend & brenzlig, teilweise wirklich aussichtslos & ab & an geht es an die ganz großen Gefühle. Abenteuer, Liebe & Trauer liegen so nah beieinander. Auch das damalige enorme Wissen über Medizin im Orient ist super interessant & beeindruckend. Für mich ein absolutes Muss, egal, ob man historische Romane mag oder nicht! 🫶

5

Teilweise hat man das Gefühl, es wäre recht langatmig und es ist keine leichte Lektüre. Ich habe jedes Kapitel genossen und bin etwas traurig dass die Geschichte endete.

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