Das Salz der Erde
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Description
Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ...
Book Information
Author Description
Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen um die Händlerfamilie Fleury, »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt«, »Das Gold des Meeres« und »Die Gabe des Himmels«, gelang ihm ebenso der Sprung auf die Bestsellerlisten wie mit den zwei Bänden der Friesensaga »Im Zeichen des Löwen«, »Im Bann des Adlers« und dem ersten Band der Templer-Saga »Das Reich der Rose«. Der Autor lebt in Speyer. Weitere Titel von Daniel Wolf sind bei Goldmann in Vorbereitung.
Posts
Ausflug ins 11./12.Jahrhundert
Seit ich die "Outlander- Reihe" gesuchtet habe, mache ich auch gerne mal einen Ausflug in die historische Lieratur. Dies ist der erste Band von vier Teilen. Die Geschichte von Michel und den anderen Protagonisten hat mir gut gefallen. Die Einblicke in damalige Regeln, Gesetze und dem Leben ist interessant erzählt, die einzelnen Charaktere gut skizziert. Auch die Sprecherstimme war passend und hat mich angenehm durch 27 Stunden Hörbuch geleitet.
Also mit über 1100 Seiten ein wahrer Schinken an Bich, aber tatsächlich hat es sich gelohnt. Ich fand keine Seite langweilig und habe mit Freude die Geschichte des Jungen Michel de Flury verfolgt. Vom Bauernjungen zum Kaufmann, hart erarbeitet machen ihm Schicksale, ein grausamer Lehnsherr als auch die Kaufmanngilde das Leben schwer. Auf jeden Fall nichts für zwischendurch. Historienmäuschen, die auch Ken Follet lieben, lieben auch Daniel Wolf!
Der Kampf um Freiheit!
Als Kind in eine Gehörigenfamilie wird Michel geboren. Als seine Familie aus seinem Dorf flieht bekommen sie die Chance Kaufmänner zu werden. Nach seiner Kaufmannslehre in Mailand kommt er zurück nach Varennes-Saint-Jacques und übernimmt das Geschäft seines Vaters. Er stellt fest, dass Varennes durch Kirche und Adel gefangenen ist und nicht so frei ist wie er es in Mailand gewohnt war. So entsteht der Traum von einem freien Varennes. Doch um seinen Traum verwirklichen zu können findet es sich in einem Netz aus Machtkampf, Intrigen und Verlust wieder. Kann er dies allem trotzen und seinem Traum Wirklichkeit werden lassen? Es ist ein sehr guter Historischer Roman. Super geschrieben und troz des Umfangs immer stehts Spannend. Man möchte stehts wissen was als nächstes passiert.
Fantastischer Auftakt in ein spannendes und glaubhaftes Mittelalterepos
33 Stunden Mittelalter hören? Nehme ich. Daniel Wolf schreibt in einem packenden und authentischen Stil, man bekommt fast das Gefühl, selbst Teil der Welt und ihrer Schicksale zu stehen, in einem Kampf zwischen Kirche und weltlicher Macht. Dabei wartet der Epos mit starken Charakteren auf, vom Protagonisten bis hin zur Nebenfigur versteht man ihre Geschichte und Motive. Die Figuren leben. Auch nach 33 Stunden hätte ich mir durchaus mehr davon anhören können, weshalb ich froh bin, dass es nur der erste Band war und mich noch viele weitere Stunden erlebtes Mittelalter erwarten. Kurz: Das Salz der Erde ist für Mittelalterfans, für Storylover und für alle, die Charaktere lieben, die einem ans Herz wachsen, perfekt.
Sehr guter historischer Mittelalter Roman, der um die zeit 1087 spielt. Ähnlich wie die Epen von Ken Follet gibt es hier eine sehr ausgedehnte Handlung mit vielen Wendungen und vielen Charackteren, jedoch hätte ich mir mehr Handlungssträngen aus anderen Blickwinkeln, als dass des Hauptcharacters Michel gewünscht. Alles in allem eine sehr gelungene Geschichte, in einer für Deutschland und Nachbarländern spannenden Zeit.
Der Handlungsbogen dieses wunderbaren Mittelalterepos erstreckt sich über mehr als 30 Jahre, und beginnt im Jahre 1173 mit der Flucht eines leibeigenen Bauern und seiner beiden Söhne. Dieser Auftakt hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Besonders gut hat mir die authentische Darstellung des historischen Hintergrundes gefallen. Der Leser erfährt unglaublich viel Wissenswertes über das Wesen der Kaufmannsgilden, über den Handel in einer mittelalterlichen Stadt, über Zölle und Steuern, über das Verrufen von Münzen, in diesem Fall von Bischof Ulman voller Willkür betrieben. Die Protagonisten in Wolfs Roman, einschließlich vieler Nebenfiguren, haben mich durch ihre charakterliche Vielfalt sehr beeindruckt. Der Hauptakteur Michel de Fleury ist vielleicht ein klein wenig zu gut für diese grausame Welt, aber immerhin ein Mann mit Verstand und Prinzipien. Statt mit Gewalt löst er Konflikte lieber mit Takt und Verhandlungsgeschick. Um ihn immer wieder aus ausweglos scheinenden Situationen herauszuführen, hat der Autor seine Fantasie in bewundernswerter Weise eingesetzt, und ebenso überraschende wie glaubwürdige Lösungen gefunden. Die Bürden, die dem einfachen Volk auferlegt wurden, sind ebenfalls ganz ausgezeichnet dargestellt. Die Angst vor der Obrigkeit, die Verzweiflung vor drohenden Hungersnöten, allgegenwärtiger Gewalt und unberechenbarer Willkür sind stets spürbar, und doch beherrscht keine finstere Grundstimmung den Roman. Immer wieder gelingt ein gutes Werk, werden Zeichen der Versöhnung gesetzt. Bis zum Ende gelingt es Daniel Wolf die Spannung aufrechtzuerhalten, unerwartete, aber keineswegs unrealistische Wendungen herbeizuführen.
War gut.
Ich habe es zum Teil etwas langatmig gefunden. Auch dass so eine große Zeitspanne abgedeckt wurde, hat dem nicht zugetragen. Einzelne Plotpunkte waren auch vorhersehbar. Das Ende war schlüssig aufgelöst und es blieben eigentlich keine Fragen offen. Aber irgendwie hat es mich doch auch immer wieder gefesselt und ich habe es richtig gerne angehört. Kann ich empfehlen, wer umfangreiche, historische Romane mag.
Die Geschichte steht in bester Tradition zu Ken Folletts "Säulen der Erde" bzw. "Die Tore der Welt". Der Verlag hat das offensichtlich auch erkannt, denn der Titel könnte einem Follett-Roman entsprungen sein ... Da es leider schon eine Weile her ist, dass ich die beiden genannten Mittelalter-Bücher von Follett gehört habe, weiß ich nicht, ob der Vergleich wirklich gerechtfertigt ist, aber in vielen Rezensionen taucht er zumindest auf :D. Wer sich allerdings erwartet, mehr über den Salzhandel des Hochmittelalters zu erfahren, täuscht sich. Die Handlung konzentriert sich viel mehr auf Michel de Fleury und seinen jahrelangen Kampf für die Freiheit seiner Stadt, das Salz hat bestenfalls eine untergeordnete Rolle. Ich kann auch die Kritik an den Figuren durchaus nachvollziehen, die Guten sind ausschließlich gut, die Bösen böse - Grauschattierungen tauchen so gut wie gar nicht auf. Obwohl es eine sehr spannende Geschichte ist, bleiben viele Nebenfiguren eher blaß, sind eher Staffage für die Hauptfiguren. Auch konnte ich mit den teilweise sehr modernen Ansichten nicht so recht anfreunden, gerade Isabelle wirkte in diesem Zusammenhang leider etwas unglaubwürdig auf mich. Nichts desto trotz hat mich das Buch gut unterhalten. Ich habe die Seiten nur so verschlugen, weswegen es mir tatsächlich gelungen ist, die Geschichte innerhalb eines Wochenendes zu beenden :D. Wer auf das Kräftemessen zwischen verschiedenen Parteien und Liebe und Leidenschaft im 12./13. Jahrhundert steht, wird mit dem Buch sicher seine Freude haben!
Was soll ich sagen? Mein erster historischer Roman. Habe mich schon immer gerne für das Mittelalter interessiert und dachte mir mal einen Roman zuzulegen der sich dies thematisch annimmt. Viele tolle Details zum Leben im Mittelalter. Man hat förmlich ständig das Geschehen vor seinem inneren Auge. Will es auch nicht zu viel auf die Story eingehen. Diese gibt der Klappentext recht gut wieder. Wer Interesse für das Mittelalter hat muss unbedingt sich das Buch besorgen. Morgen geht es direkt zum Buchhändler. Ich benötige dringend "Das Licht der Welt".
„Das Salz der Erde“ handelt vom Leben des Kaufmanns Michel de Fleury in der oberlothringischen Stadt Varrennes-Saint-Jacques im zwölften und dreizehnten Jahrhundert. Der erste Band der vierbändigen Reihe um die Familie de Fleury ist ein wahrer Backstein – über 1100 Seiten erwarten den Leser. Und dementsprechend viel Handlung: Daniel Wolf erzählt sehr langsam und es vergeht kaum ein Monat, an dem nichts passiert. Dabei wird alles behandelt, was man aus vergleichbaren Wälzern so kennt – der Weg Varrennes’ zur Unabhängigkeit und Selbstverwaltung, Streit mit den Obrigkeiten, private Fehden, große Kriege, die Liebe… all das bietet eine spannende Mischung, so dass sich das Buch trotz seiner Länge an keiner Stelle zieht oder der Spannungsbogen abflacht. Manchmal jedoch ist die Handlung bei mir eher durchgerauscht. Ich weiß nicht, ob es an mir oder dem Buch lag, aber ich hatte Mühe, wirklich jeden Handlungsschritt und jede Entwicklung mancher Charaktere mitzubekommen, so dass ich ab und an zurückblättern musste. „Das Salz der Erde“ reiht sich also in die Reihe der hervorragenden historischen Romane in Überlänge ein. Wer so etwas mag, macht hier nichts falsch, wobei ich empfehlen würde, das Buch eher langsam zu lesen, um auch wirklich alles mitnehmen zu können.
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Herzogtum Oberlothringen, 1187. Nach dem Tod seines Vaters übernimmt der junge Salzhändler Michel de Fleury das Geschäft der Familie. Doch seine Heimatstadt Varennes leidet unter einem korrupten Bischof und einem grausamen Ritter, der die Handelswege kontrolliert – es regieren Armut und Willkür. Als Michel beschließt, Varennes nach dem Vorbild Mailands in die Freiheit zu führen, steht ihm ein schwerer Kampf bevor. Seine Feinde lassen nichts unversucht, ihn zu vernichten. Nicht einmal vor Mord schrecken sie zurück. Und schließlich gerät sogar seine Liebe zur schönen Isabelle in Gefahr ...
Book Information
Author Description
Daniel Wolf ist das Pseudonym von Christoph Lode. Der 1977 geborene Schriftsteller arbeitete zunächst u.a. als Musiklehrer, in einer Chemiefabrik und in einer psychiatrischen Klinik, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Mit den historischen Romanen um die Händlerfamilie Fleury, »Das Salz der Erde«, »Das Licht der Welt«, »Das Gold des Meeres« und »Die Gabe des Himmels«, gelang ihm ebenso der Sprung auf die Bestsellerlisten wie mit den zwei Bänden der Friesensaga »Im Zeichen des Löwen«, »Im Bann des Adlers« und dem ersten Band der Templer-Saga »Das Reich der Rose«. Der Autor lebt in Speyer. Weitere Titel von Daniel Wolf sind bei Goldmann in Vorbereitung.
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Ausflug ins 11./12.Jahrhundert
Seit ich die "Outlander- Reihe" gesuchtet habe, mache ich auch gerne mal einen Ausflug in die historische Lieratur. Dies ist der erste Band von vier Teilen. Die Geschichte von Michel und den anderen Protagonisten hat mir gut gefallen. Die Einblicke in damalige Regeln, Gesetze und dem Leben ist interessant erzählt, die einzelnen Charaktere gut skizziert. Auch die Sprecherstimme war passend und hat mich angenehm durch 27 Stunden Hörbuch geleitet.
Also mit über 1100 Seiten ein wahrer Schinken an Bich, aber tatsächlich hat es sich gelohnt. Ich fand keine Seite langweilig und habe mit Freude die Geschichte des Jungen Michel de Flury verfolgt. Vom Bauernjungen zum Kaufmann, hart erarbeitet machen ihm Schicksale, ein grausamer Lehnsherr als auch die Kaufmanngilde das Leben schwer. Auf jeden Fall nichts für zwischendurch. Historienmäuschen, die auch Ken Follet lieben, lieben auch Daniel Wolf!
Der Kampf um Freiheit!
Als Kind in eine Gehörigenfamilie wird Michel geboren. Als seine Familie aus seinem Dorf flieht bekommen sie die Chance Kaufmänner zu werden. Nach seiner Kaufmannslehre in Mailand kommt er zurück nach Varennes-Saint-Jacques und übernimmt das Geschäft seines Vaters. Er stellt fest, dass Varennes durch Kirche und Adel gefangenen ist und nicht so frei ist wie er es in Mailand gewohnt war. So entsteht der Traum von einem freien Varennes. Doch um seinen Traum verwirklichen zu können findet es sich in einem Netz aus Machtkampf, Intrigen und Verlust wieder. Kann er dies allem trotzen und seinem Traum Wirklichkeit werden lassen? Es ist ein sehr guter Historischer Roman. Super geschrieben und troz des Umfangs immer stehts Spannend. Man möchte stehts wissen was als nächstes passiert.
Fantastischer Auftakt in ein spannendes und glaubhaftes Mittelalterepos
33 Stunden Mittelalter hören? Nehme ich. Daniel Wolf schreibt in einem packenden und authentischen Stil, man bekommt fast das Gefühl, selbst Teil der Welt und ihrer Schicksale zu stehen, in einem Kampf zwischen Kirche und weltlicher Macht. Dabei wartet der Epos mit starken Charakteren auf, vom Protagonisten bis hin zur Nebenfigur versteht man ihre Geschichte und Motive. Die Figuren leben. Auch nach 33 Stunden hätte ich mir durchaus mehr davon anhören können, weshalb ich froh bin, dass es nur der erste Band war und mich noch viele weitere Stunden erlebtes Mittelalter erwarten. Kurz: Das Salz der Erde ist für Mittelalterfans, für Storylover und für alle, die Charaktere lieben, die einem ans Herz wachsen, perfekt.
Sehr guter historischer Mittelalter Roman, der um die zeit 1087 spielt. Ähnlich wie die Epen von Ken Follet gibt es hier eine sehr ausgedehnte Handlung mit vielen Wendungen und vielen Charackteren, jedoch hätte ich mir mehr Handlungssträngen aus anderen Blickwinkeln, als dass des Hauptcharacters Michel gewünscht. Alles in allem eine sehr gelungene Geschichte, in einer für Deutschland und Nachbarländern spannenden Zeit.
Der Handlungsbogen dieses wunderbaren Mittelalterepos erstreckt sich über mehr als 30 Jahre, und beginnt im Jahre 1173 mit der Flucht eines leibeigenen Bauern und seiner beiden Söhne. Dieser Auftakt hat mich sogleich in seinen Bann gezogen. Besonders gut hat mir die authentische Darstellung des historischen Hintergrundes gefallen. Der Leser erfährt unglaublich viel Wissenswertes über das Wesen der Kaufmannsgilden, über den Handel in einer mittelalterlichen Stadt, über Zölle und Steuern, über das Verrufen von Münzen, in diesem Fall von Bischof Ulman voller Willkür betrieben. Die Protagonisten in Wolfs Roman, einschließlich vieler Nebenfiguren, haben mich durch ihre charakterliche Vielfalt sehr beeindruckt. Der Hauptakteur Michel de Fleury ist vielleicht ein klein wenig zu gut für diese grausame Welt, aber immerhin ein Mann mit Verstand und Prinzipien. Statt mit Gewalt löst er Konflikte lieber mit Takt und Verhandlungsgeschick. Um ihn immer wieder aus ausweglos scheinenden Situationen herauszuführen, hat der Autor seine Fantasie in bewundernswerter Weise eingesetzt, und ebenso überraschende wie glaubwürdige Lösungen gefunden. Die Bürden, die dem einfachen Volk auferlegt wurden, sind ebenfalls ganz ausgezeichnet dargestellt. Die Angst vor der Obrigkeit, die Verzweiflung vor drohenden Hungersnöten, allgegenwärtiger Gewalt und unberechenbarer Willkür sind stets spürbar, und doch beherrscht keine finstere Grundstimmung den Roman. Immer wieder gelingt ein gutes Werk, werden Zeichen der Versöhnung gesetzt. Bis zum Ende gelingt es Daniel Wolf die Spannung aufrechtzuerhalten, unerwartete, aber keineswegs unrealistische Wendungen herbeizuführen.
War gut.
Ich habe es zum Teil etwas langatmig gefunden. Auch dass so eine große Zeitspanne abgedeckt wurde, hat dem nicht zugetragen. Einzelne Plotpunkte waren auch vorhersehbar. Das Ende war schlüssig aufgelöst und es blieben eigentlich keine Fragen offen. Aber irgendwie hat es mich doch auch immer wieder gefesselt und ich habe es richtig gerne angehört. Kann ich empfehlen, wer umfangreiche, historische Romane mag.
Die Geschichte steht in bester Tradition zu Ken Folletts "Säulen der Erde" bzw. "Die Tore der Welt". Der Verlag hat das offensichtlich auch erkannt, denn der Titel könnte einem Follett-Roman entsprungen sein ... Da es leider schon eine Weile her ist, dass ich die beiden genannten Mittelalter-Bücher von Follett gehört habe, weiß ich nicht, ob der Vergleich wirklich gerechtfertigt ist, aber in vielen Rezensionen taucht er zumindest auf :D. Wer sich allerdings erwartet, mehr über den Salzhandel des Hochmittelalters zu erfahren, täuscht sich. Die Handlung konzentriert sich viel mehr auf Michel de Fleury und seinen jahrelangen Kampf für die Freiheit seiner Stadt, das Salz hat bestenfalls eine untergeordnete Rolle. Ich kann auch die Kritik an den Figuren durchaus nachvollziehen, die Guten sind ausschließlich gut, die Bösen böse - Grauschattierungen tauchen so gut wie gar nicht auf. Obwohl es eine sehr spannende Geschichte ist, bleiben viele Nebenfiguren eher blaß, sind eher Staffage für die Hauptfiguren. Auch konnte ich mit den teilweise sehr modernen Ansichten nicht so recht anfreunden, gerade Isabelle wirkte in diesem Zusammenhang leider etwas unglaubwürdig auf mich. Nichts desto trotz hat mich das Buch gut unterhalten. Ich habe die Seiten nur so verschlugen, weswegen es mir tatsächlich gelungen ist, die Geschichte innerhalb eines Wochenendes zu beenden :D. Wer auf das Kräftemessen zwischen verschiedenen Parteien und Liebe und Leidenschaft im 12./13. Jahrhundert steht, wird mit dem Buch sicher seine Freude haben!
Was soll ich sagen? Mein erster historischer Roman. Habe mich schon immer gerne für das Mittelalter interessiert und dachte mir mal einen Roman zuzulegen der sich dies thematisch annimmt. Viele tolle Details zum Leben im Mittelalter. Man hat förmlich ständig das Geschehen vor seinem inneren Auge. Will es auch nicht zu viel auf die Story eingehen. Diese gibt der Klappentext recht gut wieder. Wer Interesse für das Mittelalter hat muss unbedingt sich das Buch besorgen. Morgen geht es direkt zum Buchhändler. Ich benötige dringend "Das Licht der Welt".
„Das Salz der Erde“ handelt vom Leben des Kaufmanns Michel de Fleury in der oberlothringischen Stadt Varrennes-Saint-Jacques im zwölften und dreizehnten Jahrhundert. Der erste Band der vierbändigen Reihe um die Familie de Fleury ist ein wahrer Backstein – über 1100 Seiten erwarten den Leser. Und dementsprechend viel Handlung: Daniel Wolf erzählt sehr langsam und es vergeht kaum ein Monat, an dem nichts passiert. Dabei wird alles behandelt, was man aus vergleichbaren Wälzern so kennt – der Weg Varrennes’ zur Unabhängigkeit und Selbstverwaltung, Streit mit den Obrigkeiten, private Fehden, große Kriege, die Liebe… all das bietet eine spannende Mischung, so dass sich das Buch trotz seiner Länge an keiner Stelle zieht oder der Spannungsbogen abflacht. Manchmal jedoch ist die Handlung bei mir eher durchgerauscht. Ich weiß nicht, ob es an mir oder dem Buch lag, aber ich hatte Mühe, wirklich jeden Handlungsschritt und jede Entwicklung mancher Charaktere mitzubekommen, so dass ich ab und an zurückblättern musste. „Das Salz der Erde“ reiht sich also in die Reihe der hervorragenden historischen Romane in Überlänge ein. Wer so etwas mag, macht hier nichts falsch, wobei ich empfehlen würde, das Buch eher langsam zu lesen, um auch wirklich alles mitnehmen zu können.















