Die Brücken der Freiheit
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Description
Vom alten England bis in die Neue Welt spannt sich der große Bogen des abenteuerlichen Lebens zweier Menschen auf der Suche nach Freiheit.
In den schottischen Kohlengruben herrscht das Gesetz der Sklaverei. Doch Mack McAsh, ein junger Bergmann, träumt davon, frei zu sein. Er flieht nach London - und gerät in eine andere Form von Knechtschaft: Als Aufrührer verurteilt, wird er in Ketten nach Virginia verschifft.
Dort trifft er auf Lizzie Jamisson, die Frau, die ihm einst zur Flucht verholfen hat und dabei ihr eigenes Glück als Preis zahlte...
Ein großer Auswandererroman aus der Feder von Großmeister Ken Follett
Book Information
Author Description
Ken Follett gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Die 38 Bücher aus seiner Feder wurden in vierzig Sprachen übersetzt und sind in mehr als achtzig Ländern erschienen. Insgesamt hat er über 198 Millionen Exemplare von ihnen verkauft. Seine Laufbahn begann er jedoch zunächst als Reporter, zuerst bei der Lokalzeitung seines Heimatortes, der SOUTH WALES ECHO, dann bei den LONDON EVENING NEWS. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erlebte er 1978 mit der Veröffentlichung des Thrillers DIE NADEL, der im Jahr darauf mit dem EDGAR AWARD der Mystery Writers of America als bester Roman ausgezeichnet wurde. 1989 stand DIE SÄULEN DER ERDE, Ken Folletts epischer Historischer Roman über den Bau einer mittelalterlichen Kathedrale, überall auf den Beststellerlisten. Er diente als Vorlage für eine erfolgreiche Fernsehserie, die von Ridley Scott produziert und 2010 erstmals ausgestrahlt wurde. Ken Follett hat sich in zahlreichen Stiftungen zur Leseförderung engagiert und war zehn Jahre lang Präsident von DYSLEXIA ACTION. Er war außerdem Vorsitzender des NATIONAL YEAR OF READING, einer gemeinsamen Initiative von Staat und Wirtschaft. Er lebt mit seiner Frau Barbara im englischen Hertfordshire. Gemeinsam haben sie fünf Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Labradore.
Posts
Die Brücken der Freiheit ist ein eindrucksvoller historischer Roman, in dem Ken Follett seine große Stärke zeigt: menschliche Schicksale inmitten realer historischer Entwicklungen lebendig und emotional fesselnd darzustellen. Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert und begleitet den jungen Bergwerkarbeiter Mack McAsh, der als Leibeigener geboren wurde und sich trotz aller Widerstände nach einem selbstbestimmten Leben sehnt. Sein Wunsch nach Freiheit begleitet ihn durch sein Leben. Parallel dazu folgt der Roman Lizzie, einer jungen Adligen, die zwar in Wohlstand lebt, aber ebenfalls unter den Zwängen der Gesellschaft leidet. Sie beginnt, die Ungerechtigkeiten um sich herum zu hinterfragen, und ihre Begegnung mit Mack verändert ihre Sichtweise grundlegend. Ihre Wege verlaufen nicht immer gemeinsam, doch ihre Entwicklungen spiegeln ein gemeinsames Streben nach Gerechtigkeit und Würde wider. Follett versteht es meisterhaft, die sozialen Spannungen der Zeit einzufangen: die Kluft zwischen Arm und Reich, die Kämpfe um politische Reformen, den harten Arbeitsalltag in Minen und auf Schiffen sowie die Hoffnung vieler Menschen auf einen Neuanfang. Die Schauplätze wirken authentisch, oft rau, aber niemals hoffnungslos. Gerade in den schwierigsten Momenten zeigt der Roman, wie stark der menschliche Wille sein kann, wenn man für die eigene Freiheit kämpft. Die Figuren sind lebendig, glaubwürdig und emotional greifbar. Mack beeindruckt durch seine Entschlossenheit, während Lizzie durch ihre Entwicklung und ihren Mut überzeugt. Zusammen verkörpern sie zwei unterschiedliche Welten, die dennoch durch denselben Wunsch nach Veränderung verbunden sind. Die Brücken der Freiheit ist eine spannende, berührende und positiv stimmende Erzählung, die zeigt, dass selbst in einer harten und ungerechten Zeit Mut, Menschlichkeit und Ideale den Ausschlag geben können. Follett gelingt es, historische Ereignisse mit einer tief menschlichen Geschichte zu verbinden und damit einen Roman zu schaffen, der lange nachklingt.
Eine berührende Geschichte über die eigene Freiheit und die Liebe.
Macks grösster Traum ist es, frei zu sein. Er möchte nicht mehr als Leibeigener im Kohlebergwerk arbeiten. Es gelingt ihm, doch er muss alles zurücklassen, was er einmal geliebt hat. Der Neuanfang in London ist jedoch nicht so, wie er ihn sich vorgestellt hat. Daneben ist da Lizzie: jung, frei, wild, und ihr Verhalten ist für ihren Stand nicht angemessen. Was ich an ihr besonders mag, ist, dass der Autor sie für ihre Zeit nicht perfekt gezeichnet hat. Natürlich hat sie Mitleid, aber sie verfolgt auch ihre eigenen Interessen. Sie ist neugierig, will alles wissen und begibt sich so immer wieder in gefährliche Situationen. Die Geschichte rund um den Kohlebau und später auch über die Plantagenarbeit in Amerika war mir nicht unbekannt, und doch erschreckte es mich wieder, wozu wir Menschen fähig sind, wenn Geld und Macht im Spiel sind. Ken Follett versteht es, geschichtliche Ereignisse so darzustellen, dass man sich beim Lesen fühlt, als wäre man mittendrin.
Ken Follett steht für atemberaubende Spannung, verpackt in Sinfonien aus Worten.
Schottland im 17. Jahrhundert. Eine Zeit der Sklaverei im Wachstum der Industrialisierung. Mack McAsh möchte doch nur selbst über sein Leben bestimmen, er möchte frei sein. Doch in den Kohlengruben entscheidet nicht er. Nach einem missglückten Aufstand flieht er nach London um dort seine Freiheit zu finden. Schnell lernt er das es im Leben nicht fair zugeht, wenn man zum arbeitenden Volk gehört. Doch McAsh ist gewillt zu kämpfen, das bringt ihm aber nur eine Reise nach Amerika ein. In Ketten. Dort trifft er auf Lizzi Jamisson, die Lady seiner neuen Knechtschaft. Sie beide verbindet viel und so soll sie nun endgültig sein Leben verändern. Eine schicksalhafte Liebe, viel Leid, Intrigen und Wut. Den Wunsch nach Freiheit haben wir doch alle, aber können wir uns vorstellen wie es ist, diese nie erreichen zu können? Ken Follett hat es wieder geschafft aus einer Leiterfüllten Welt etwas schönes zu zaubern. Der Sklave und die Lady. Sicher keine neue Geschichte, trotzdem sehr schön geschrieben.
Ich habe Ken Folletts Schreibstil schon immer geliebt. Er schafft es wie kaum ein anderer Autor, mich mit seinen Geschichten in seinen Bann zu ziehen. Man merkt einfach, dass er super gut recherchiert, so dass er eine sehr nahbare Atmosphäre schafft und mich immer sehr gut in die jeweilige Zeit, in der ein Buch spielt, hineinzieht. Auch in diesem Buch konnte mich sein Schreibstil wieder voll und ganz überzeugen. Leider war mir aber die Geschichte für Ken Folletts Verhältnisse zu wenig umfangreich. Die Charaktere waren zu wenig ausgearbeitet und die Geschichte zu schnell vorbei. Ich finde, da hätte man noch deutlich mehr herausholen können. Auch wenn das Buch bereits einen Umfang von 544 Seiten hatte, war es für mich sehr kurzweilig und alles wurde etwas zu schnell abgehandelt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das von Ken Follett so nicht gewöhnt bin. Oft sind seine Bücher einfach deutlich länger, was ich in seinem Fall immer als sehr positiv gelobt habe. Denn wer es schafft, bei einem +1.000-Seiten Schmöker nicht langweilig zu werden, ist einfach ein guter Autor. Trotzdem kann ich für das Buch eine Empfehlung aussprechen, weil mir die Geschichte selbst sehr gut gefallen hat.
Lehrreich und spannend
Buchempfehlung von Happy der #lesekrabbe Die Brücken der Freiheit von Ken Follett Schottland/England im 18. Jahrhundert Mack McAsh arbeitet in einer schottischen Kohlegrube und hat den sehnsüchtig Wunsch endlich mit seiner Zwillingsschwester Estehr frei zu werden und die gefährliche Arbeit in der Grube hinter sich zu lassen. Er begehrt gegen den Grundbesitzer auf und muss flüchten um nicht gehängt zu werden. Hilfe erhält er von der Adeligen Lizzie Hallim die ihren eigenen Kopf hat und damit in eine Menge Probleme verursacht. Wie der Zufall es es will treffen die beiden sich nach einigen Jahren in London wieder und abermals ist Mack in einem Aufruhr verwickelt. Durch ihn kam es zu einer großen Streik Aktion der Kohlelöscher. Die beiden helfen einander. Ken Follett beschreibt in diesem Roman einige spannende historische Ereignisse. Es ist sehr #lesenwert und lehrreich. Etwas mehr zusätzliches Hintergrundwissen über die Charaktere hätten mich sehr gefreut. Mich hätte auch nach Ende des Romane noch so manches interessiert.

Ich lese so so so gerne die historischen Romane von Ken Follett und bisher hat noch keins enttäuscht. Kleiner bzw. für mich persönlich ein eher großer Wermutstropfen: viel zu kurz, viel zu schnell vorbei! Die Geschichte hätte so viel Potential gehabt mindestens den Umfang von "Die Säulen der Erde" zu erlangen, leider war sie doch recht kurz und bei dem letzten Viertel ging es Schlag auf Schlag und zack vorbei. Dennoch absolut lesenswert.
Das war mein erster Ken Follett und ich hab mir irgendwie mehr erwartet. Grundsätzlich fängt die Geschichte im Bergwerk sehr spannend und mitreißend an. Aber irgendwie hatte der Autor wohl Angst wir könnten ins langweilen. Die Geschichte wird viel zu schnell vorangetrieben, auf Charaktere wird zu wenig eingegangen. Es passiert zu viel auf zu wenigen Seiten. Aus dem Thema hätte er locker einen tollen Dreiteiler á 600 Seiten machen können. So geht sehr, sehr viel verloren. Außerdem sind seine weiblichen Charaktere komplett Klischeehaft. Und er muss von jeder Frau die auch nur kurz vorkommt, ständig die Brüste beschreiben. Das nervt.
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Vom alten England bis in die Neue Welt spannt sich der große Bogen des abenteuerlichen Lebens zweier Menschen auf der Suche nach Freiheit.
In den schottischen Kohlengruben herrscht das Gesetz der Sklaverei. Doch Mack McAsh, ein junger Bergmann, träumt davon, frei zu sein. Er flieht nach London - und gerät in eine andere Form von Knechtschaft: Als Aufrührer verurteilt, wird er in Ketten nach Virginia verschifft.
Dort trifft er auf Lizzie Jamisson, die Frau, die ihm einst zur Flucht verholfen hat und dabei ihr eigenes Glück als Preis zahlte...
Ein großer Auswandererroman aus der Feder von Großmeister Ken Follett
Book Information
Author Description
Ken Follett gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Die 38 Bücher aus seiner Feder wurden in vierzig Sprachen übersetzt und sind in mehr als achtzig Ländern erschienen. Insgesamt hat er über 198 Millionen Exemplare von ihnen verkauft. Seine Laufbahn begann er jedoch zunächst als Reporter, zuerst bei der Lokalzeitung seines Heimatortes, der SOUTH WALES ECHO, dann bei den LONDON EVENING NEWS. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erlebte er 1978 mit der Veröffentlichung des Thrillers DIE NADEL, der im Jahr darauf mit dem EDGAR AWARD der Mystery Writers of America als bester Roman ausgezeichnet wurde. 1989 stand DIE SÄULEN DER ERDE, Ken Folletts epischer Historischer Roman über den Bau einer mittelalterlichen Kathedrale, überall auf den Beststellerlisten. Er diente als Vorlage für eine erfolgreiche Fernsehserie, die von Ridley Scott produziert und 2010 erstmals ausgestrahlt wurde. Ken Follett hat sich in zahlreichen Stiftungen zur Leseförderung engagiert und war zehn Jahre lang Präsident von DYSLEXIA ACTION. Er war außerdem Vorsitzender des NATIONAL YEAR OF READING, einer gemeinsamen Initiative von Staat und Wirtschaft. Er lebt mit seiner Frau Barbara im englischen Hertfordshire. Gemeinsam haben sie fünf Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Labradore.
Posts
Die Brücken der Freiheit ist ein eindrucksvoller historischer Roman, in dem Ken Follett seine große Stärke zeigt: menschliche Schicksale inmitten realer historischer Entwicklungen lebendig und emotional fesselnd darzustellen. Die Geschichte spielt im 18. Jahrhundert und begleitet den jungen Bergwerkarbeiter Mack McAsh, der als Leibeigener geboren wurde und sich trotz aller Widerstände nach einem selbstbestimmten Leben sehnt. Sein Wunsch nach Freiheit begleitet ihn durch sein Leben. Parallel dazu folgt der Roman Lizzie, einer jungen Adligen, die zwar in Wohlstand lebt, aber ebenfalls unter den Zwängen der Gesellschaft leidet. Sie beginnt, die Ungerechtigkeiten um sich herum zu hinterfragen, und ihre Begegnung mit Mack verändert ihre Sichtweise grundlegend. Ihre Wege verlaufen nicht immer gemeinsam, doch ihre Entwicklungen spiegeln ein gemeinsames Streben nach Gerechtigkeit und Würde wider. Follett versteht es meisterhaft, die sozialen Spannungen der Zeit einzufangen: die Kluft zwischen Arm und Reich, die Kämpfe um politische Reformen, den harten Arbeitsalltag in Minen und auf Schiffen sowie die Hoffnung vieler Menschen auf einen Neuanfang. Die Schauplätze wirken authentisch, oft rau, aber niemals hoffnungslos. Gerade in den schwierigsten Momenten zeigt der Roman, wie stark der menschliche Wille sein kann, wenn man für die eigene Freiheit kämpft. Die Figuren sind lebendig, glaubwürdig und emotional greifbar. Mack beeindruckt durch seine Entschlossenheit, während Lizzie durch ihre Entwicklung und ihren Mut überzeugt. Zusammen verkörpern sie zwei unterschiedliche Welten, die dennoch durch denselben Wunsch nach Veränderung verbunden sind. Die Brücken der Freiheit ist eine spannende, berührende und positiv stimmende Erzählung, die zeigt, dass selbst in einer harten und ungerechten Zeit Mut, Menschlichkeit und Ideale den Ausschlag geben können. Follett gelingt es, historische Ereignisse mit einer tief menschlichen Geschichte zu verbinden und damit einen Roman zu schaffen, der lange nachklingt.
Eine berührende Geschichte über die eigene Freiheit und die Liebe.
Macks grösster Traum ist es, frei zu sein. Er möchte nicht mehr als Leibeigener im Kohlebergwerk arbeiten. Es gelingt ihm, doch er muss alles zurücklassen, was er einmal geliebt hat. Der Neuanfang in London ist jedoch nicht so, wie er ihn sich vorgestellt hat. Daneben ist da Lizzie: jung, frei, wild, und ihr Verhalten ist für ihren Stand nicht angemessen. Was ich an ihr besonders mag, ist, dass der Autor sie für ihre Zeit nicht perfekt gezeichnet hat. Natürlich hat sie Mitleid, aber sie verfolgt auch ihre eigenen Interessen. Sie ist neugierig, will alles wissen und begibt sich so immer wieder in gefährliche Situationen. Die Geschichte rund um den Kohlebau und später auch über die Plantagenarbeit in Amerika war mir nicht unbekannt, und doch erschreckte es mich wieder, wozu wir Menschen fähig sind, wenn Geld und Macht im Spiel sind. Ken Follett versteht es, geschichtliche Ereignisse so darzustellen, dass man sich beim Lesen fühlt, als wäre man mittendrin.
Ken Follett steht für atemberaubende Spannung, verpackt in Sinfonien aus Worten.
Schottland im 17. Jahrhundert. Eine Zeit der Sklaverei im Wachstum der Industrialisierung. Mack McAsh möchte doch nur selbst über sein Leben bestimmen, er möchte frei sein. Doch in den Kohlengruben entscheidet nicht er. Nach einem missglückten Aufstand flieht er nach London um dort seine Freiheit zu finden. Schnell lernt er das es im Leben nicht fair zugeht, wenn man zum arbeitenden Volk gehört. Doch McAsh ist gewillt zu kämpfen, das bringt ihm aber nur eine Reise nach Amerika ein. In Ketten. Dort trifft er auf Lizzi Jamisson, die Lady seiner neuen Knechtschaft. Sie beide verbindet viel und so soll sie nun endgültig sein Leben verändern. Eine schicksalhafte Liebe, viel Leid, Intrigen und Wut. Den Wunsch nach Freiheit haben wir doch alle, aber können wir uns vorstellen wie es ist, diese nie erreichen zu können? Ken Follett hat es wieder geschafft aus einer Leiterfüllten Welt etwas schönes zu zaubern. Der Sklave und die Lady. Sicher keine neue Geschichte, trotzdem sehr schön geschrieben.
Ich habe Ken Folletts Schreibstil schon immer geliebt. Er schafft es wie kaum ein anderer Autor, mich mit seinen Geschichten in seinen Bann zu ziehen. Man merkt einfach, dass er super gut recherchiert, so dass er eine sehr nahbare Atmosphäre schafft und mich immer sehr gut in die jeweilige Zeit, in der ein Buch spielt, hineinzieht. Auch in diesem Buch konnte mich sein Schreibstil wieder voll und ganz überzeugen. Leider war mir aber die Geschichte für Ken Folletts Verhältnisse zu wenig umfangreich. Die Charaktere waren zu wenig ausgearbeitet und die Geschichte zu schnell vorbei. Ich finde, da hätte man noch deutlich mehr herausholen können. Auch wenn das Buch bereits einen Umfang von 544 Seiten hatte, war es für mich sehr kurzweilig und alles wurde etwas zu schnell abgehandelt. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich das von Ken Follett so nicht gewöhnt bin. Oft sind seine Bücher einfach deutlich länger, was ich in seinem Fall immer als sehr positiv gelobt habe. Denn wer es schafft, bei einem +1.000-Seiten Schmöker nicht langweilig zu werden, ist einfach ein guter Autor. Trotzdem kann ich für das Buch eine Empfehlung aussprechen, weil mir die Geschichte selbst sehr gut gefallen hat.
Lehrreich und spannend
Buchempfehlung von Happy der #lesekrabbe Die Brücken der Freiheit von Ken Follett Schottland/England im 18. Jahrhundert Mack McAsh arbeitet in einer schottischen Kohlegrube und hat den sehnsüchtig Wunsch endlich mit seiner Zwillingsschwester Estehr frei zu werden und die gefährliche Arbeit in der Grube hinter sich zu lassen. Er begehrt gegen den Grundbesitzer auf und muss flüchten um nicht gehängt zu werden. Hilfe erhält er von der Adeligen Lizzie Hallim die ihren eigenen Kopf hat und damit in eine Menge Probleme verursacht. Wie der Zufall es es will treffen die beiden sich nach einigen Jahren in London wieder und abermals ist Mack in einem Aufruhr verwickelt. Durch ihn kam es zu einer großen Streik Aktion der Kohlelöscher. Die beiden helfen einander. Ken Follett beschreibt in diesem Roman einige spannende historische Ereignisse. Es ist sehr #lesenwert und lehrreich. Etwas mehr zusätzliches Hintergrundwissen über die Charaktere hätten mich sehr gefreut. Mich hätte auch nach Ende des Romane noch so manches interessiert.

Ich lese so so so gerne die historischen Romane von Ken Follett und bisher hat noch keins enttäuscht. Kleiner bzw. für mich persönlich ein eher großer Wermutstropfen: viel zu kurz, viel zu schnell vorbei! Die Geschichte hätte so viel Potential gehabt mindestens den Umfang von "Die Säulen der Erde" zu erlangen, leider war sie doch recht kurz und bei dem letzten Viertel ging es Schlag auf Schlag und zack vorbei. Dennoch absolut lesenswert.
Das war mein erster Ken Follett und ich hab mir irgendwie mehr erwartet. Grundsätzlich fängt die Geschichte im Bergwerk sehr spannend und mitreißend an. Aber irgendwie hatte der Autor wohl Angst wir könnten ins langweilen. Die Geschichte wird viel zu schnell vorangetrieben, auf Charaktere wird zu wenig eingegangen. Es passiert zu viel auf zu wenigen Seiten. Aus dem Thema hätte er locker einen tollen Dreiteiler á 600 Seiten machen können. So geht sehr, sehr viel verloren. Außerdem sind seine weiblichen Charaktere komplett Klischeehaft. Und er muss von jeder Frau die auch nur kurz vorkommt, ständig die Brüste beschreiben. Das nervt.


















