Der letzte Tod
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Description
Wien im September 1922: Die Inflation nimmt immer weiter Fahrt auf, die Lebenshaltungskosten steigen ins Unermessliche, und der Staatsbankrott steht kurz bevor. Unterdessen haben Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter es mit einem grausigen Fund zu tun: Auf dem Gelände des Wiener Hafens wurde in einem Tresor eine mumifizierte Leiche entdeckt. Und dabei bleibt es nicht, denn der Mörder tötet nach einem abscheulichen Muster, und er hat sein nächstes Opfer schon im Visier. Doch damit nicht genug: Ein alter Feind aus Emmerichs Vergangenheit taucht wieder auf – und er trachtet dem Ermittler nach dem Leben …
August Emmerich ermittelt:
Band 1: Der zweite Reiter
Band 2: Die rote Frau
Band 3: Der dunkle Bote
Band 4: Das schwarze Band
Band 5: Der letzte Tod
Alle Bände behandeln eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Book Information
Author Description
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Ihre spannende Krimi-Reihe um den Ermittler August Emmerich ist preisgekrönt – neben zahlreichen Shortlist-Nominierungen (u.a. für den Friedrich Glauser Preis, Viktor Crime Award, Crime Cologne Award) erhielt sie den Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2017 und 2019 und wurde ausgezeichnet mit dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels MIMI 2020. Alex Beer wurde außerdem der Österreichische Krimipreis 2019 verliehen. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die in der Reihe »Unter Wölfen« während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt.
Posts
Der 5. Fall für den Wiener Kriminalinspektor August Emmerich und seinen Assistenten Ferdinand Winter, die dieses Mal noch Verstärkung bekommen durch einen Analytiker, der das Böse im Menschen erforscht. Gemeinsam wollen sie einen Serienmörder stoppen, der seine Opfer lebend in engen Behältnissen einsperrt. Sehr spannend und mitreißend und insgesamt eine tolle historische Krimireihe. Alex Beer hat wieder viel reingepackt und obwohl ich auch noch die gekürzten Hörfassungen höre, funktioniert diese Reihe einfach. Es wirkt nie überladen, sondern ist immer stimmig, atmosphärisch und nachvollziehbar. Und natürlich wieder absolut großartig variationsreich vorgelesen von dem Österreicher Cornelius Obonya.
Wer es gerne cosy hat, ist bei dieser Krimireihe falsch. Ich glaube, kaum ein Krimi wirkt von der Atmosphäre her so unbequem, aber auch so authentisch auf mich wie die Bücher um den Ermittler August Emmerich im kriegsgebeutelten Österreich. „Der letzte Tod“ ist der fünfte von sechs Bänden. Die Bände hängen insofern zusammen, als dass es Nebenhandlungen gibt, die sich über die verschiedenen Bücher erstrecken. Damit verändern sich auch die Charaktere und Rahmenbedingungen ein bisschen mit dem Effekt, dass nicht nur der Mordfall im Vordergrund steht. Emmerich ist im ersten Weltkrieg verletzt worden und leidet bis heute an den körperlichen Folgen. Diese Verletzung spielt eine wichtige Rolle und sorgt für die häufig launische Art des Protagonisten. Darüber hinaus hadert er sehr mit der gesellschaftlichen Entwicklung: Während fast überall Menschen an Hunger und Kälte sterben, gibt es eine kleine Gruppe, die rücksichtslos im Überfluss lebt. Dazu kommen sich radikalisierende Gruppen, die insbesondere Menschen jüdischen Glaubens für die wirtschaftliche Situation verantwortlich machen. Ein Kontrast ist der Untergebene Winter. Winter gehört zum ehemaligen Adel Österreichs, verarmt und lediglich mit seiner in der Vergangenheit steckenden Großmutter „gesegnet“. Den Rest der Familie starb an der Spanischen Grippe. Er versucht, den teilweise aggressiven Charakter Emmerichs auszugleichen, ist eher der versöhnliche Typ und tut bei der ganzen Negativität im Umfeld einfach gut. Bei diesem Fall wird eine Leiche in einem Tresor entdeckt und führt die beiden Polizisten auf viele Fährten, von denen nicht nur eine tragisch endet. Der Fall an sich war interessant, gut konstruiert und ich habe wieder etwas gelernt. Vor allem wurde eine Bezeichnung, die ich vorher eher positiv wahrgenommen habe, noch einmal in einem anderen Licht betrachtet. Für mich gehören die Emmerich Krimis definitiv zu der oberen Liga historischer Krimis und ich kann sie sehr empfehlen, sofern man mit der eher bedrückenden und negativen Atmosphäre kein Problem hat. Mir hat das Buch jedenfalls wieder sehr gut gefallen und ich werde auch den sechsten Teil lesen.
Super Buchreihe!
Selten hat mich ein Cliffhanger am Ende so getriggert, wie bei diesem Buch aber ich hab trotzdem auch diesen Teil geliebt. Zugegebenermaßen meine Erwartungen beim ersten Band waren nicht allzu hoch, aber umso positiver überrascht war ich vom ersten Band. Band 2 - 5 folgten dann schneller als gedacht und wurden einer nach dem anderen verschlungen. Und ich fand, die Reihe wurde mit jedem Band noch besser. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf eine Fortsetzung 🥺
Mittlerweile ist es fast wie ein jährlicher Fixpunkt, eine neue Beer zu lesen. Umso netter, wenn es außerdem ein neuer Teil aus der Emmerich-Reihe ist. Es gibt Tage, da kommt es mir fast wie gestern vor, wo ich mir den ersten Teil geschnappt und gelesen habe … Und Beers Bücher sind für mich in diesem Zusammenhang auch die einzigen, wo ich die gekürzte Fassung beim Hörbuch hinnehme, weil der unvergleichliche Cornelius Obonya sie liest – das nur so am Rande :) . Ich glaube, wenn man bis hierher der Reihe die Treue gehalten hat, dann weiß man, was man bekommt. Emmerich ist kauzig wie eh und je, mit seinem treuen Assistenten Winter an seiner Seite. In gewisser Weise ist das Szenario alt und bekannt. Genauso das Setting: Das Leben in Wien ist alles andere als ein Zuckerschlecken, die Kluft zwischen Reich und Arm geht immer weiter auseinander und das politische Klima ist extrem instabil. Das bekommen auch Emmerich und Winter zu spüren, obwohl sie als Polizeibeamte mittlerweile ein aus dem Heer ausgemustertes Dienstauto benutzen dürfen. Weiterlesen hier: https://leseratz.blog/rezension-alex-beer-der-letzte-tod/
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Wien im September 1922: Die Inflation nimmt immer weiter Fahrt auf, die Lebenshaltungskosten steigen ins Unermessliche, und der Staatsbankrott steht kurz bevor. Unterdessen haben Kriminalinspektor August Emmerich und sein Assistent Ferdinand Winter es mit einem grausigen Fund zu tun: Auf dem Gelände des Wiener Hafens wurde in einem Tresor eine mumifizierte Leiche entdeckt. Und dabei bleibt es nicht, denn der Mörder tötet nach einem abscheulichen Muster, und er hat sein nächstes Opfer schon im Visier. Doch damit nicht genug: Ein alter Feind aus Emmerichs Vergangenheit taucht wieder auf – und er trachtet dem Ermittler nach dem Leben …
August Emmerich ermittelt:
Band 1: Der zweite Reiter
Band 2: Die rote Frau
Band 3: Der dunkle Bote
Band 4: Das schwarze Band
Band 5: Der letzte Tod
Alle Bände behandeln eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.
Book Information
Author Description
Alex Beer, geboren in Bregenz, hat Archäologie studiert und lebt in Wien. Ihre spannende Krimi-Reihe um den Ermittler August Emmerich ist preisgekrönt – neben zahlreichen Shortlist-Nominierungen (u.a. für den Friedrich Glauser Preis, Viktor Crime Award, Crime Cologne Award) erhielt sie den Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur 2017 und 2019 und wurde ausgezeichnet mit dem Krimi-Publikumspreis des Deutschen Buchhandels MIMI 2020. Alex Beer wurde außerdem der Österreichische Krimipreis 2019 verliehen. Neben dem Wiener Kriminalinspektor hat Alex Beer mit Isaak Rubinstein eine weitere faszinierende Figur erschaffen, die in der Reihe »Unter Wölfen« während des Zweiten Weltkriegs in Nürnberg ermittelt.
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Der 5. Fall für den Wiener Kriminalinspektor August Emmerich und seinen Assistenten Ferdinand Winter, die dieses Mal noch Verstärkung bekommen durch einen Analytiker, der das Böse im Menschen erforscht. Gemeinsam wollen sie einen Serienmörder stoppen, der seine Opfer lebend in engen Behältnissen einsperrt. Sehr spannend und mitreißend und insgesamt eine tolle historische Krimireihe. Alex Beer hat wieder viel reingepackt und obwohl ich auch noch die gekürzten Hörfassungen höre, funktioniert diese Reihe einfach. Es wirkt nie überladen, sondern ist immer stimmig, atmosphärisch und nachvollziehbar. Und natürlich wieder absolut großartig variationsreich vorgelesen von dem Österreicher Cornelius Obonya.
Wer es gerne cosy hat, ist bei dieser Krimireihe falsch. Ich glaube, kaum ein Krimi wirkt von der Atmosphäre her so unbequem, aber auch so authentisch auf mich wie die Bücher um den Ermittler August Emmerich im kriegsgebeutelten Österreich. „Der letzte Tod“ ist der fünfte von sechs Bänden. Die Bände hängen insofern zusammen, als dass es Nebenhandlungen gibt, die sich über die verschiedenen Bücher erstrecken. Damit verändern sich auch die Charaktere und Rahmenbedingungen ein bisschen mit dem Effekt, dass nicht nur der Mordfall im Vordergrund steht. Emmerich ist im ersten Weltkrieg verletzt worden und leidet bis heute an den körperlichen Folgen. Diese Verletzung spielt eine wichtige Rolle und sorgt für die häufig launische Art des Protagonisten. Darüber hinaus hadert er sehr mit der gesellschaftlichen Entwicklung: Während fast überall Menschen an Hunger und Kälte sterben, gibt es eine kleine Gruppe, die rücksichtslos im Überfluss lebt. Dazu kommen sich radikalisierende Gruppen, die insbesondere Menschen jüdischen Glaubens für die wirtschaftliche Situation verantwortlich machen. Ein Kontrast ist der Untergebene Winter. Winter gehört zum ehemaligen Adel Österreichs, verarmt und lediglich mit seiner in der Vergangenheit steckenden Großmutter „gesegnet“. Den Rest der Familie starb an der Spanischen Grippe. Er versucht, den teilweise aggressiven Charakter Emmerichs auszugleichen, ist eher der versöhnliche Typ und tut bei der ganzen Negativität im Umfeld einfach gut. Bei diesem Fall wird eine Leiche in einem Tresor entdeckt und führt die beiden Polizisten auf viele Fährten, von denen nicht nur eine tragisch endet. Der Fall an sich war interessant, gut konstruiert und ich habe wieder etwas gelernt. Vor allem wurde eine Bezeichnung, die ich vorher eher positiv wahrgenommen habe, noch einmal in einem anderen Licht betrachtet. Für mich gehören die Emmerich Krimis definitiv zu der oberen Liga historischer Krimis und ich kann sie sehr empfehlen, sofern man mit der eher bedrückenden und negativen Atmosphäre kein Problem hat. Mir hat das Buch jedenfalls wieder sehr gut gefallen und ich werde auch den sechsten Teil lesen.
Super Buchreihe!
Selten hat mich ein Cliffhanger am Ende so getriggert, wie bei diesem Buch aber ich hab trotzdem auch diesen Teil geliebt. Zugegebenermaßen meine Erwartungen beim ersten Band waren nicht allzu hoch, aber umso positiver überrascht war ich vom ersten Band. Band 2 - 5 folgten dann schneller als gedacht und wurden einer nach dem anderen verschlungen. Und ich fand, die Reihe wurde mit jedem Band noch besser. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf eine Fortsetzung 🥺
Mittlerweile ist es fast wie ein jährlicher Fixpunkt, eine neue Beer zu lesen. Umso netter, wenn es außerdem ein neuer Teil aus der Emmerich-Reihe ist. Es gibt Tage, da kommt es mir fast wie gestern vor, wo ich mir den ersten Teil geschnappt und gelesen habe … Und Beers Bücher sind für mich in diesem Zusammenhang auch die einzigen, wo ich die gekürzte Fassung beim Hörbuch hinnehme, weil der unvergleichliche Cornelius Obonya sie liest – das nur so am Rande :) . Ich glaube, wenn man bis hierher der Reihe die Treue gehalten hat, dann weiß man, was man bekommt. Emmerich ist kauzig wie eh und je, mit seinem treuen Assistenten Winter an seiner Seite. In gewisser Weise ist das Szenario alt und bekannt. Genauso das Setting: Das Leben in Wien ist alles andere als ein Zuckerschlecken, die Kluft zwischen Reich und Arm geht immer weiter auseinander und das politische Klima ist extrem instabil. Das bekommen auch Emmerich und Winter zu spüren, obwohl sie als Polizeibeamte mittlerweile ein aus dem Heer ausgemustertes Dienstauto benutzen dürfen. Weiterlesen hier: https://leseratz.blog/rezension-alex-beer-der-letzte-tod/











