Das Fundament der Ewigkeit

Das Fundament der Ewigkeit

by Ken Follett·Book 3 of 5
Paperback
4.2293
SeefahrerFür FrauFür ElternKingsbridge-Serie

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Description

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Der Glaubensstreit steht auch der Liebe zwischen Ned Willard und Margery Fitzgerald im Weg. Als die Protestantin Elizabeth Tudor Königin wird, verschärfen sich die Gegensätze noch. Die junge Queen kann sich glücklich schätzen, in dieser schwierigen Lage den treuen Ned an ihrer Seite zu haben - als Unterstützer und als ihren besten Spion. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint jedoch verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen ...

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Paperback
Pages
1176
Price
20.60 €

Author Description

Ken Follett gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Die 38 Bücher aus seiner Feder wurden in vierzig Sprachen übersetzt und sind in mehr als achtzig Ländern erschienen. Insgesamt hat er über 198 Millionen Exemplare von ihnen verkauft. Seine Laufbahn begann er jedoch zunächst als Reporter, zuerst bei der Lokalzeitung seines Heimatortes, der SOUTH WALES ECHO, dann bei den LONDON EVENING NEWS. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erlebte er 1978 mit der Veröffentlichung des Thrillers DIE NADEL, der im Jahr darauf mit dem EDGAR AWARD der Mystery Writers of America als bester Roman ausgezeichnet wurde. 1989 stand DIE SÄULEN DER ERDE, Ken Folletts epischer Historischer Roman über den Bau einer mittelalterlichen Kathedrale, überall auf den Beststellerlisten. Er diente als Vorlage für eine erfolgreiche Fernsehserie, die von Ridley Scott produziert und 2010 erstmals ausgestrahlt wurde. Ken Follett hat sich in zahlreichen Stiftungen zur Leseförderung engagiert und war zehn Jahre lang Präsident von DYSLEXIA ACTION. Er war außerdem Vorsitzender des NATIONAL YEAR OF READING, einer gemeinsamen Initiative von Staat und Wirtschaft. Er lebt mit seiner Frau Barbara im englischen Hertfordshire. Gemeinsam haben sie fünf Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Labradore.

Characteristics

2 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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Pace

Fast50%
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Moderate50%
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Writing Style

Simple50%
Complex0%
Moderate50%
Bildhaft (100%)

Posts

38
All
5

Teil 3 der Kingsbridge Saga 🏰 Tragische Liebe 💔

200 Jahre sind seit Teil 2 vergangen und Follett führt uns wieder in die Stadt Kingsbridge. In den Jahren 1558-1606 sind die zentralen Themen des Romans die religiösen Konflikte zwischen Katholiken und Protestanten, die Herrschaft von Elisabeth I. und internationale Intrigen in Europa. Emotional war dies für mich einer der härtesten Teile. Gefangen in einer Zwangsheirat und erbringen von Opfern, eine Liebe die nicht sein darf, skrupellose und brutale Gewalttäter 😭, mutige Rebellen und Unterdrückung. Zum ersten Mal sind die Schauplätze zu großen Teilen auch außerhalb von Kingsbridge. Es zeigt sich deutlich der Übergang vom Mittelalter zur Moderne. Mir hat dieser Teil durch die vielen verschiedenen Schauplätzen sehr gefallen und ich empfehle ihn Fans von historischen Romanen von Herzen! 🌟

5

Wo soll ich Anfangen , mein 4 Buch der in mein Augen Grandiosen Kingsbridge Saga und ich bin völlig hin und weg🤩 Auch in diesem Band , hat es mich völlig gepackt, die Schreibweise, der Spannungsaufbau, die Charaktere (mehr als in den Bänden davor), die Charakterentwicklung uvm. Macht einfach sau viel Spaß zu lesen. Klar staunt man über die dicke der Bücher, auch bei diesem Teil. Doch es kommt einem nicht so vor als würde man ca 1100 Seiten lesen, eher als ob man nur 400 liest, zumindest kommt mir das so vor 🤭 Kaum fängt man an zu lesen, fällt es schwer das Buch aus den Händen zu legen. Es ist wirklich ein fließender Lesefluss und ein entspannter dazu. Man taucht förmlich in die Geschichte rein , als wenn man wirklich dabei ist . Das schöne an diesem Teil ist, das die Handlung nicht ausschließlich in der Stadt Kingsbridge stattfindet, sondern in vielen Ländern Europas. Ach nicht nur Europa sondern auch die Neue Welt. Viele verschiedene Bevölkerungsgruppen lernen wir kennen und das ist wirklich erfrischend. Am Anfang lernt viele Personen kennen und man fragt sich , was haben die mit Kingsbridge zu tun , doch wie das alles zusammen geführt wird, wirklich erstaunlich. Hätte ich nie zu Anfang gedacht. An der Handlung möchte ich nicht zu viel verraten, das würde die Aufregung und Spannung nehmen, für Leute die es noch lesen wollen. Doch ich kann sagen: Es Handelt um verrat, Sklaverei, Rassismus, Fanatismus, Krieg, Neid, Unterdrückung, Patriarchat, Verlust , Verfolgung uvm. Doch auch um Liebe, Hingabe (hier Positiv einzuordnen), Familie , Vergebung, Freiheit, Zusammenhalt, Mut, Treue, Loyalität uvm. Ken Follett schafft es wirklich seine Leser abzuholen, sie nachdenken zu lassen und vieles zu Thematisieren, was wichtig ist. Auch bin ich der persönlichen Meinung, das er hier in diesem Band , sich getraut hat weg zu gehen vom Schwarz und Weiß denken. Eher verschwimmt es mehr und zeigt uns damit, das nicht das rein gute gibt oder das rein Böse . Bis jetzt ist jedes Band der Saga lesenswert und da bildet dieser Teil keine Ausnahme. Besonders schön finde ich es, das jedes Band Charaktere von den Bändern davor mit ein bringt. Ich liebe die KIngsbridge saga, unbedingt lesen😁

4

Und schon wieder ein monumentaler, packender und hoch spannender historischer Roman, bei dem man allerdings leider Kingsbridge vermisst ...

Dass Ken Follett historische Romane schreiben kann wie kaum ein anderer, ist mir inzwischen mehr als klar. Trotzdem beeindruckt es mich auch hier erneut, dass er es immer wieder schafft, über so viele Seiten solch ein spannendes Buch zu schreiben. Auch hier haben wir wieder ein schon von sich aus hoch spannendes Setting und eine aufregende Zeit, die der Autor perfekt einfängt. Mit einem solch von Grund auf sympathischen Protagonisten gelingt es ihm wieder wunderbar, reale historische Ereignisse mit Fiktion zu verbinden und so die vielen Geschehnisse damals zu bearbeiten. Ich finde vor allem diese Zeit unfassbar spannend und habe es verschlungen, wie die ganze Regierungszeit Elisabeth I. ausgearbeitet wurde, wie es dazu kam und wie es danach weiterging und wie dabei immer wieder ganz subtil und fast wie nebenbei auch noch andere große historische Ereignisse erwähnt werden. Das einzige, was mich an diesem Buch leider sehr enttäuscht hat, ist die Rolle von Kingsbridge. Dieses Buch wird vermarktet und beworben als Kingsbridge Buch und ist der dritte Band dieser Reihe, doch in Kingsbridge sind wir im Grunde fast nie. Das hat mich überrascht und mir das Buch anfangs aufgrund der anderen Erwartung etwas madig gemacht. Aufgrund der tollen historischen Aufbereitung und der Spannung las ich dann trotzdem begeistert weiter, aber bin doch enttäuscht, dass Kingsbridge so wenig Raum einnahm.

3

Leider nur halb so gut wie die Vorgänger

Das Buch hat bis auf die Figuren, die alle aus kingsbridge stammen leider sehr wenig mit dem Ort und der weiteren Geschichte zu tun. Viel Religionskrieg und leider wenig Bezug zu dem liebgewonnenen Ort der ersten beiden Teile der Kingsbridge Saga

5

Ich liebe Ken Follett

Wieder ein super geniales Werk von Ken Follett. Seine Bücher 📚 sind Meisterwerke

3

Gut, aber mit Längen

Dieser Band hatte leider ab und an seine Längen, sodass ich nicht unbedingt den Drang hatte, weiter zu lesen. Auch waren einige der Charaktere unsympathisch, was den Spaß am Lesen etwas gemildert hat, da man auch dessen Perspektive liest. Wobei ich dazu sagen möchte, dass man dadurch natürlich einen guten Einblick in sowohl die katholischen als auch die protestantischen Verfechter bekommt. Insofern möchte ich die verschiedenen Perspektiven nicht kritisieren. Bloß musste ich mich durch dieses Passagen aufgrund der Antipathi immer etwas durchkämpfen. Dafür war Ned, um den es ja hauptsächlich geht, sehr sympathisch. Außerdem fand ich es schön die Entwicklung von Silvie und Margery zu verfolgen. Ich war schnell in der Geschichte drin und der Schreibstil war toll. Der Mittelteil zog sich für mich dann etwas und das letzte Drittel war wieder wirklich gut und spannend. Ich denke, wer sich für diese Zeit und die christliche Kirche und deren Geschichte interessiert, ist hier richtig.

5

Band 3 der Kingsbridge-Reihe: Wie immer von Follett herausragend geschrieben. Eine schöne Fortsetzung der Kingsbridge-Saga in Zeiten von Mary und Elizabeth Tudor.

3.5

Wieder ein solider "Schinken" von einem Buch von Ken Follett. Allerdings konnte mich das Buch nicht so sehr überzeugen wie die beiden Teile zuvor. Zwar waren viele interessante Themen verbaut rund um die Kriege zwischen den Katholiken und den Protestanten, nur hat mir ein bisschen das gewisse Etwas gefehlt, was es in den vorherigen Büchern gab.

4.5

Wieder ein super Buch 🙂🫶

Das Fundament der Ewigkeit spielt im 16. Jahrhundert und erzählt von religiösen Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten in Europa. Es ist Band 3 der Kingsbridge Reihe von Ken Follet. Hauptcharaktere sind Ned Willard und Margery Fitzgerald, deren Liebe durch die religiösen Konflikte bedroht wird. Ned ist ein Protestant und nimmt die Aufgabe als Spion im Dienst von Königin Elisabeth I. von England an, während Margery auf der anderen Seite steht. Die Handlung begleitet Ned und Margery über viele Jahrzehnte. Es ist wieder von allem was dabei: ▪️Konflikt zwischen Religion und Macht ▪️Liebe ▪️ Gewalt und Krieg ▪️Geheimdienste und politische Intrigen Insgesamt wieder ein super Buch, Band 1 bleibt für mich aber weiterhin am besten. Ich habe diesmal auch öfter den Überblick bei den vielen Charakteren verloren 😅 Aber trotzdem super 🙂 Klare Empfehlung

Wieder ein super Buch 🙂🫶
5

Ein monumentales Meisterwerk über Glauben, Macht und Menschlichkeit

Auch der dritte Teil der Kingsbrigde-Geschichte von Ken Follet begeistert in jeglicher Hinsicht. Er schafft wieder einmal ein Konstrukt aus Geschichten, die mit der Zeit perfekt ineinander fließen und den Leser bis zur letzten Seite Spannung liefern. Absolut lesenswert!

4

Wer „die Säulen der Erde“ und „die Tore der Welt“ mochte, dem wird dieses Buch auch gefallen. Wieder eine spannende Zeitreise, bei der ich viel gelernt habe.

3.5

Wieder ein Buch von Ken Follet mit fesselndem Schreibstil. Leider findet kaum etwas von der Hanung in Kingsbridge statt.

4

Mein Lieblingsband aus dieser Reihe. Viel Spannung dank der Geheimdienste auf katholischer und protestantischer Seite sowie einiges, das zum Nachdenken anregt.

5

Wie gewohnt, ein monumentaler Epos.

Kingsbridge bildet den Ausgangs- und Endpunkt dieses monumentalen Werkes. Auch zwischendrin kehren wir immer wieder in die englische Stadt zurück, selbst wenn das Buch sich über viele Schauplätze erstreckt. Von Sevilla über London, bis nach Antwerpen und Genf und natürlich Paris. In der heutigen Stadt der Liebe lernen wir hier eine andere Seite kennen. Denn Paris bildet einen der Hauptschauplätze in den blutigen, religiösen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten. Denn genau um diesen Kampf der Religionen geht es in »Das Fundament der Ewigkeit«. Es wird fleißig verbrannt und hingerichtet, mit Fanatismus gekämpft und mit Intrigen gearbeitet. Ken Follett bleibt sich und seinem Stil auch im dritten Band der Reihe treu und überzeugt mit einem gewaltigen Epos über das Ende des 16. Jahrhunderts. Bild- und wortgewaltig hat er mich mitgenommen auf eine Reise durch die Zeit, in der Ketzerei das liebste Wort gewesen zu sein scheint. Von mir eine klare Empfehlung!

3.5

Ein klassischer Ken Follett, der leider hinter den beiden vorherigen Teilen zurückbleibt.

Ken Follett hat gewissermaßen sein Erfolgsrezept gefunden: Kennt man einen historischen Roman von ihm, kennt man alle — oder meint es zumindest. „Das Fundament der Ewigkeit“ folgt den bekannten Konzepten seiner beiden Vorgänger, ohne jedoch deren Sog zu entwickeln. Zu vorhersehbar wirkt die Geschichte, zu bekannt der Plot. Das wäre zu verschmerzen, würden die Charaktere mehr Tiefgang aufweisen. Sie bleiben ohne Überraschungen, ohne markante Eigenschaften und den zwischenmenschlichen Beziehungen fehlt es an fesselnder Dynamik. Abseits davon erhält man eine gute Geschichte, die sich gekonnt an historischen Gegebenheiten entlang entwickelt: Revolutionen, das Aufkommen des Protestantismus, die Bartholomäusnacht, der Angriff der spanischen Armada auf England sowie die Pulververschwörung. Nerds kommen auf ihre Kosten. „Das Fundament der Ewigkeit“ ist ein solides Buch, Fans von Follett wird es gefallen — auch wenn sie es vermutlich nach den ersten beiden Teilen nicht verschlingen. Dafür wirkt es zu sehr, als ob Follett im dritten Teil ein wenig die Luft ausgegangen ist.

3

Leider der schlechteste Teil bis jetzt

Die ersten Bände habe ich wirklich verschlungen.. Auch hier war der Schreibstil wieder makellos. Leider wurde das ganze etwas zu unübersichtlich, da es viel um internationale Politik ging und dauerhaft mehrere Länder beinhaltete😅 und das trotz massivem Vorwissen. Vielleicht haben es in Band 1 & 2 die Serien auch einfacher gemacht, Personen klar zuzuordnen. Insgesamt habe ich ca ein halbes Jahr für den Band gebraucht, so lange habe ich noch nie an einem Buch gelesen...

4

Kommt leider nicht an die Vorgänger ran, aber immer noch gut.

3

Ken Follett kann Geschichten erzählen und Welten erschaffen, aber mir reicht es jetzt mit Folter, Mord und Religion. 😉

5

Das Epos von Kingsbridge Vielschichtig, spannend, monumental. Ken Follet ist ein Meister der historischen Geschichten.

4

Auch wenn die Geschichte wirklich interessant ist hätten ein paar Seiten weniger sich nicht geschadet.

5

Irgendwie klassischer Stil aber mit vielen anderen Elementen

Ich mochte den Teil sehr. Genau wie der Horizont der Menschen zur damaligen Zeit, erweitert auch Folett seine Geschichte über Kingsbridge hinaus und versucht damit nach dem sehr repetetiven zweiten Teil mal etwas neues. Die Charaktere sind wieder super geschrieben. Man hasst Pierre und Rollo, suported Ned und hat ein gespaltenes Verhältnis zu Elisabeth, Maria Stuart und Margery (meiner Meinung nach der beste weil komplizierteste Charakter). Die Passagen in Paris, London und Antwerpen sind super geschrieben und lassen den Leser irgendwie an den Städten teilhaben. Die Intrigen- und Agentenwelt am französischen und englischen Hof war das I-Tüpfelchen. Ich war froh, dass Folett sich mal von der "Baumeister" - Thematik fortgewagt und den Charakteren neue Aufgaben gegeben hat.

3

Hmm...ich weiß nicht. Irgendwie bin ich von dieser Buchreihe des Autors nicht überzeugt. Die Bücher sind nicht schlecht, aber irgendwie passt mir das nicht. Ab der Mitte dieses Buches gefällt es mir viel besser, aber auch nicht so gut. Hier ist auch zu wenig über Elisabeth...

4

Das Muster ist wie immer gleich, aber trotzdem so spannend, schön, emotional und hat mich mal wieder mitgerissen... Diesmal musste ich allerdings etwas mehr googeln, weil mich die tatsächlichen Ereignisse ungemein interessiert haben...

4

Endlich wieder zurück nach Kingsbridge! Ich freute mich sehr auf das Wiedersehen, war doch der erste Teil "Die Säulen der Erde", vor etwas mehr als 20 Jahren, eines der Bücher, die meine Liebe zu historischen Romanen begründet hat. Kein anderer versteht es, so wie Ken Follett, Geschichte interessant, spannend und greifbar zu machen. Dieses Mal widmete der Autor sich der Feindschaft von Katholiken und Protestanten. England und Europa im Kampf und die Vorherrschaft der "richtigen" und von Gott gewollten Religion und die Freiheit, seinen gewählten Glauben frei und ohne Angst ausüben zu dürfen - von der Königing/dem König bis zum letzten Untertan. Dabei fokusiert sich der Autor neben England auf Frankreich und Spanien (Schottland und die Niederlande). Historisch hervorgehoben wird die Bartholomäusnacht in Paris (23./24. August 1572), als es in Paris Ausschreitungen gegen Pariser Protestanten / Hugenotten gab und dabei tausende Menschen ermordet ums Leben kamen. Im "französischen Strang" spielt Margerys Bruder Rollo zunehmend eine wesentliche Roll. Der spätere Seekrieg der englischen Kriegsflotte von Elisabeth I. gegen die zahlenmäßig überlegene Kriegsflotte von König Philipp II., Spanische Armada genannt, ist in 1588 das zentrale Ereignis, in dem Neds Bruder Barney eine große Rolle innehat. Mit gespannten Ohren hing ich an diesem Hörbuch und konnte kaum aufhören. In verschiedenen Handlungssträngen mit dem Fokus auf verschiedene Charaktere, kreiste der Autor um die Thematik der Geschichte und führte sie am Ende gekonnt zusammen. Dabei ist der eigentliche Protagonist Ned Willard, der sich mit zarten 15 Jahren unsterblich ich die junge Margery Fitzgerald verliebte. Doch dabei stehen ihnen nicht nur die unterschiedlichen Glaubenszugehörigkeiten im Weg. Margerys Familie will, dass ihre Tochter "nach oben" in eine Familie einheiratet, die das Ansehen ihrer eigenen Familie steigert. Ned stammt aus einer sehr angesehenen Kaufmannsfamilie, die jedoch für die Fitzgeralds nicht in Frage kam. Ihre Wahl fiel auf Bart Shiring, den Sohn des Grafen von Shiring. Und so öffnet sich vor dem inneren Leserauge eine Geschichte über mehrere Jahrzehnte, voller Intrigen, Liebe, Hass, Zerstörung, Verfolgung, Königskrönungen, Glaubenskriege unvm. Ein dicker Wälzer, historisch fundiert, der zunehmend an Spannung gewinnt. Und genau hier entfaltet sich Folletts Erzählkunst: Die Verflechtung seiner fiktiven Romanfiguren mit realen historischen Persönlichkeiten und Orten und der Wunsch des Lesers, immer mehr von der Geschichte lesen bzw. hören zu wollen, obwohl historische Fakten unrüttelbar feststehen. Trotz meines großen Lobes habe ich kleine Kritikpunkte, die einen Stern in der Gesamtwertung gekostet haben. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung lag, doch dieses Mal war der Roman sprachlich gesehen ab und zu holprig und recht gewöhnlich / einfach. Er entsprach nicht der gewohnt hohen Qualität, die ich in seinen früheren Romanen sehr bemerkenswert fand. Zudem zerrte die ausschweifende und detaillierte Beschreibung von Neds und Margerys Liebe zunehmend an meinen Nerven. Hier wäre nach meinem Empfinden weniger mehr gewesen. Auch springt Follet, je näher er dem Ende kommt, in immer größer werdenden Jahreszahlschritten, was die Geschichte etwas zu grob enden lässt. Zum Ende hin bleiben keine Fragen offen. Alles fügt sich ineinander und das Gute siegt, wie man vom Autor gewöhnt ist, erfolgreich über das Böse. Manchmal hätte es, zwischen dem Schwarz und Weiß, auch ein bisschen mehr Graufärbung geben dürfen. Doch vielleicht wäre es dann kein "echter" Follett mehr gewesen... Zum Hörbuch: Gerne habe ich über 37 Stunden lang Tobias Kluckert zugehört. Obwohl er als Sprecher neu für meine Ohren war, hing ich an seiner Stimme und verfolgte gespannt die Geschichte des wohl ersten Geheimdienst-Spions der Weltgeschichte. Fazit: Ken Follett legt sehr großen Wert darauf, dass seine Romane historisch echte Fakten unverfälscht wiedergeben und deshalb bekommt man als Leser / Hörer hier eine Geschichte, die historisch sehr fundiert ausgearbeitet wurde. Für geschichtlich Interessierte wird es ein Leichtes sein, die Kernpunkte von "Das Fundament der Ewigkeit" nachzulesen und zu vertiefen. Für Fans des Genres "History" ein echtes Must-Read! Ich habe alle Bücher von Ken Follett, die ich gelesen habe, in meinen Regalen. Auch dieses hier wird früher oder später zu den anderen wandern, um die Trilogie um Kingsbridge zu vervollständigen. Auf das ungekürzte Hörbuch habe ich aus Zeitgründen zurückgegriffen. Doch die gedruckte Version ist nicht nur teuer, sondern innen auch sehr schön mit Zeichnungen und Ornamenten verziert. Ein echter Hingucker!

4

Ich habe dieses Buch gehört und es war unfassbar fesselnd mit einem tollen Sprecher. Wenn ihr euch für die Zeit um Maria Stuart interessiert, solltet ihr es lesen/hören. Das Ende fühlte sich für mich arg nach ‚es muss unbedingt ein Happy End geben‘ an deswegen keine 5 Sterne

4

Spannend, detailliert und eine tolle Reise durch die Zeit!

5

Ich fand es großartig!! 😍

4.5

Episch! Ein Follett eben.

Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan, in die Geschichte reinzufinden. Sie verschiedenen Perspektivenwechsel waren eine Herausforderung für mich. In diesem Buch geht es weniger um Kingsbridge selbst, als um die Glaubenskriege zwischen katholischem und protestantischem Glauben. Ein wichtiger Teil unserer Geschichte. Sehr interessant und spannend dargestellt.

5

- 𝓓𝓮𝓻 𝓚𝓪𝓶𝓹𝓯 𝔃𝔀𝓲𝓼𝓬𝓱𝓮𝓷 𝓚𝓪𝓽𝓱𝓸𝓵𝓲𝓴𝓮𝓷 𝓾𝓷𝓭 𝓟𝓻𝓸𝓽𝓮𝓼𝓽𝓪𝓷𝓽𝓮𝓷 𝔃𝓾 𝓩𝓮𝓲𝓽𝓮𝓷 𝓿𝓸𝓷 𝓔𝓵𝓲𝔃𝓪𝓫𝓮𝓽𝓱 𝓾𝓷𝓭 𝓜𝓪𝓻𝓲𝓪 𝓢𝓽𝓾𝓪𝓻𝓽 - (Band 3 der “Kingsbridge“-Reihe) 💠 Starke Geschichte mit toller Charakterentwicklung 💠 Wechselnde Handlungsstränge, die für Kurzweil und Spannung sorgen 💠 Eindrucksvolle Schilderung der Atmosphäre 💠 Lebendiger, bildhafter Schreibstil 💠 Von Anfang an fesselnd 💠 Persönliches Highlight 1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch diese ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Familie - nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein... Als die Protestantin Elizabeth Tudor Königin wird, verschärfen sich die Gegensätze noch. Die junge Queen kann sich glücklich schätzen, in dieser schwierigen Lage den treuen Ned an ihrer Seite zu haben - als Unterstützer und als ihren besten Spion. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint jedoch verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen. Lieblingszitat: “Nichts ist beständig, nur der Wandel.“ --- Die Bilder der Collage sind lizenzfrei und werden zu nicht kommerziellen Zwecken genutzt. Quelle: Unsplash) ---

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4

Wie lange haben wir auf eine Fortsetzung gewartet. Ich muss ehrlich gestehen nach all diesen Jahren waren mir die beiden Vorgänger nicht mehr so recht präsent. Aber ich kann sagen, dass man die ersten beiden Teile nicht gelesen haben muss, um diesen Roman zu verstehen. Das einzige was alle gemeinsam haben ist die Kathedrale von Kingsbridge. Das neue Werk von Ken Follett ist sehr umfangreich und man benötigt seine Zeit, um sich einzufinden und alle Charaktere kennen zu lernen. Auch die Handlungsorte sind vielfältig und man kann diesen Roman definitiv nicht nebenbei lesen. Denn wir befinden uns neben Kingsbridge in Paris, London, Spanien und anderen Orten. Man kommt also ganz schön rum und mit den Orten nehmen die Personen zu, die wir kennen lernen und eine Rolle für die Haupthandlung spielen. Irgendwann geht alles fließend ineinander über und die Wege der Personen kreuzen sich. Die Handlungsstränge laufen also zeitweise parallel und finden sich dann zusammen. Ein spannendes Konzept, was ich sehr gerne mag, aber mich auch manches Mal forderte. Man muss sich also alles sehr gut merken und am Ball bleiben. Ken Follett hat aber auch eine kleine Personenübersicht erstellt, auch wenn ich diese nicht brauchte. Der rote Faden ist natürlich Ned Willard und seine Familie. Ihn fand ich sehr sympathisch und sein Lebensweg ist einfach nur beeindruckend. Er ist eindeutig ein sehr intelligenter und strebsamer Mann, der sein Leben der Krone widmet. Und wenn wir schon bei der Krone sind kann man natürlich Elisabeth I. nicht ignorieren. Der Autor zeichnet hier ihr Leben und Wirken sehr gut nach, auch wenn es mir manchmal zu geschichtlich war. Überhaupt fand ich, dass dieser Roman manches mal eher einer Biographie der Königin und der Geschichte Englands glich, als Unterhaltung. Natürlich gibt es viel drumrum und viele Personen spielen eine Rolle, aber es geht um die Religionsfreiheit und dem Konflikt zwischen Protestanten und Katholiken. Es war beeindruckend, wie unterschiedlich das Handeln der einzelnen Charaktere hier war und wie stark sie bereit waren für ihren Glauben einzustehen. Dieser Roman ist großartig, wenn auch an menschen Stellen zu detailreich und langatmig. Man braucht definitiv Zeit und Ruhe, um die Gesamtheit zu erfassen und Ned Willard auf seinem Weg zu begleiten. Das Warten hat sich wirklich gelohnt und ich kann dem Autor nur Respekt zollen für dieses Werk.

2

Das war kein weiterer Kingsbridge-Roman. Dafür spielte ein Großteil der Handlungen nicht in dieser Stadt, was ich sehr schade fand. Manche Erzählstränge hätte man, meiner Meinung nach, komplett weglassen können, da sie die Geschichte nicht vorangebracht haben. Auch hat mich die Beziehung zwischen Ned und Margery nicht in den Bann gezogen und mitfiebern lassen, wie ihre Vorgänger Aliana/Jack und Caris/Merthin. Was wahrscheinlich daran lag, dass ich Margery nicht ins Herz schließen konnte.

4

Vorab eines zur Erklärung: Ich habe das Hörbuch gehört, nicht das Buch gelesen (Die Hörbuchfassung finde ich aktuell aber noch nicht in der Liste mit den Ausgaben). Und auch beim Hörbuch muss man zwischen der gekürzten, im Handel erhältlichen Fassung der exklusiv bei Audible erhältlichen ungekürzten Fassung unterscheiden. Ich habe mich dieses Mal bewusst für die gekürzte Fassung entschieden, weil sie von meinem absoluten Lieblingssprecher Joachim Kerzel gelesen wird. Obwohl er mittlerweile nicht mehr der Jüngste ist, macht er seine Sache wirklich großartig, bei manchen Szenen lief mir beim Hören wirklich eine Gänsehaut über den Handrücken, so eindringlich war er. Da die gekürzte Fassung im Vergleich zur ungekürzten deutlich kürzer ist (37 Stunden gegenüber 15 Stunden plus), ist mir bewusst, dass vieles fehlen muss. Was genau kann ich aber nicht beurteilen, ich hatte jedenfalls beim Hören nicht den Eindruck, dass grobe Schnitzer beim Kürzen entstanden sind. Vielleicht lese ich das Buch aber trotzdem irgendwann noch einmal, um herauszufinden, was alles gestrichen wurde. Jetzt zur Geschichte: In vielen Dingen ist sie ein typischer Follett. Der Autor versteht es meisterhaft, historische Ereignisse und Figuren mit seinen fiktiven Protagonisten zu verweben, das 16. Jahrhundert und seine politischen Wirren gerade in Glaubensfragen werden wirklich sehr, sehr lebendig. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Protestanten und Katholiken führen aber nicht nur in England, sondern auch in Frankreich zu Mord, Totschlag und Bürgerkrieg. Als Leser kann man hier fast nicht anders, als die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen, dass Menschen wirklich so engstirnig waren, sich wegen der Religion so sehr zu bekriegen. Es drängt sich aber auch der Gedanke auf, ob wir modernen Menschen so viel anders sind. Man denke da nur an den Fremdenhass unserer Zeit. Sind wir so viel anders, wenn wir hergehen und Fremdenheime anzünden? Oder indem wir unsere muslimischen Mitbürger ausgrenzen, wo wir nur können? Mehr als einmal dachte ich mir wirklich, es fehlt nicht mehr viel und wir fangen den gleichen Unsinn in unserer jetzigen Zeit wieder an, nur dass es dieses Mal dann heißt "Christen gegen Muslime" ... Ein klein wenig Kritik muss aber auch sein: Im Vergleich zu den früheren Romanen spannt Follett den Bogen dieses Mal fast über 70 Jahre, eine deutlich längere Zeit als bisher, weswegen ich das Gefühl hatte, eine doch recht sprunghafte Geschichte vor mir zu haben. Ob es bei seinen früheren Romanen ähnlich war, kann ich aber nicht mehr beurteilen, dafür ist es schon zu lange her, dass ich die beiden Vorgänger gehört habe. Einige Dinge, vor allem die Entwicklung der Figuren, kamen mir außerdem ein wenig vorhersehbar vor. Wer man schon mehrere Wälzer von Follett (beispielsweise die Jahrhundert-Trilogie) gelesen hat, wird wissen, was ich meine. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, wieder nach Kingsbridge zurückzukehren, auch wenn der kleine Ort dieses Mal keine so große Rolle spielt wie in den vorhergehenden. Der Epilog lässt außerdem darauf schließen, was uns in einem möglichen vierten Band erwarten wird :). Fazit: Lese- bzw. Hörempfehlung für alle, die gerne gut recherchierte Romane lesen, in denen es nicht ausschließlich um Liebe in historischem Gewand geht!

4

„A Column of Fire“ oder auf Deutsch „Das Fundament der Ewigkeit“ von Ken Follett ist der 3. Kingsbridge-Roman. Diesmal werden wir ins 16. Jahrhundert und die Welt des ersten Geheimdienstes der Welt entführt. Erschienen ist der Roman im September 2017 bei Viking bzw. im deutschen Raum bei Lübbe. Kingsbridge, 1558: England ist gespalten als Königin Elizabeth I. an die Macht kommt. War bis vor kurzem noch der Katholizismus die vorherrschende Religion, so übernahm mit dem Beginn ihrer Herrschaft der Protestantismus diese Rolle. Ihr Ziel: Niemand soll mehr aufgrund seiner Religiongetötet werden. Ein nobles Ziel, das jedoch nicht von jedem im Land mitgetragen wird. Es gibt Mächte im Land, die wieder zum alten Glauben zurückkehren wollen und so muss die Königin dauernd um ihr Leben fürchten. Unter der Leitung von Sir Francis Walsingham gründet sie den ersten Geheimdienst. Ned Willard, ein Kingsbridger Bürger, ist einer seiner Spione. Seine Reise führt ihn an viele Orte innerhalb Europas, in denen genau wie in England, um Toleranz und die religiöse Freiheit gekämpft wird. Wieder einmal ein historischer Roman aus der Feder Folletts, der mir gut gefallen hat. Der Schreibstil ist gewohnt gut und flüssig zu lesen und da ich Ken Follett schon von Beginn an auf englisch gelesen habe, habe ich auch diesmal zur englischen Version gegriffen. Mittlerweile höre ich Ken Follett schon in meinem Kopf beim Lesen seiner Bücher, da ich schon so viele Videos von Interviews oder zu Büchern von ihm gesehen habe. Auch zu diesem Buch gibt es ein Video, das schon vorab wahnsinnig Lust auf das Buch macht. Das große Thema dieses Buches ist Toleranz. Der Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten spielt eine große Rolle. Auf beiden Seiten gab es viele, die nur eine Religion als die einzig wahre anerkennen wollten und so gab es auch einige sehr extreme Menschen, die für dieses Ideal gekämpft haben. Toleranz für beide Religionen war schwer herzustellen. Ich habe einen ganz neuen Blick auf den Protestantismus erhalten und muss zugeben, dass ich ein wenig geschockt war. Protestantismus habe ich bisher immer mit den Worten modern und fortschrittlich in Zusammenhang gebracht und das halt jeder das Recht haben sollte, das Wort Gottes zu verstehen und ich hatte immer das Gefühl, dass es eine Religion ist, die tolerant ist. Dieses Bild wurde doch sehr auf den Kopf gestellt und ich habe viel Neues dazu gelernt. Man sollte allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass in diesem Roman verschiedene Strömungen beider Religionen gezeigt werden, u.a. auch die sehr extremen Ausprägungen oder die gemäßigten, die die Religionsfreiheit durchsetzen wollten. Ein neues Element in diesem Buch waren kursive Einschübe, die uns einen Einblick in das Denken eines Spions, in diesem Fall Ned Willard, gegeben haben. Dies hat mir sehr gut gefallen, da man so noch näher an dieser Person dran war. Insgesamt haben mir die Charaktere in dem Buch sehr gut gefallen, auch wenn man für Follett typisch, recht schnell weiß, wer gut und wer böse ist. Einige Charaktere konnte mich mit ihrer Wandlung im Laufe der Zeit zumindest ein wenig überraschen, auch wenn das Buch an sich nicht viele Überraschungen für mich bereithielt. Das gehört dann auch zu den Kleinigkeiten, die ich ein bisschen zu bemängeln habe. Nach ein paar Romanen von Ken Follett weiß man wie der Hase läuft und wie Ken Follett das Drama setzt. In diesen Momenten merkt man sehr, dass er für die Massen schreibt, was er selber ja auch zugibt. Teils war mir die Geschichte ein bisschen zu langatmig. Es gab Momente, in denen ich tatsächlich gehofft habe, dass das Buch bald mal zu Ende ist. Als ich dann wirklich am Ende des Buches angelangt war, war ich dann aber doch wieder traurig. Schade finde ich, dass es kein wirkliches Nachwort gibt, in dem der Autor Fiktion von Wahrheit trennt. Wenn man weiß, wie er arbeitet, kann man dies aber dennoch gut unterscheiden und das Video zum Buch ersetzt das Nachwort in gewisser Weise. Ein Personenverzeichnis zu den historischen Persönlichkeiten gibt es aber. In der englischen Ausgabe ist es am Ende zu finden, während es im deutschen Roman am Anfang steht, was ich persönlich bevorzuge. Aber nun gut, das Wichtigste ist, dass es überhaupt vorhanden ist. Dies ist nun das dritte Buch, dass ich über diese Zeit lese und es wird mir immer noch nicht langweilig, etwas über diese Zeit zu lesen. Jedes Buch, das ich zu dieser Zeit gelesen habe, hatte einen anderen Fokus, auch wenn es in allen Büchern natürlich Überschneidungen gab. Aber das macht diese Bücher wiederum authentischer, da man gewisse Ereignisse eben schon kennt. Fazit: Wie immer ein empfehlenswerte historischer Roman von Ken Follett, der einem Geschichte näher bringt und wie immer gut recherchiert ist. Wenn man schon mehrere Bücher des Autors gelesen hat, setzen aber auch gewisse Ermüdungserscheinungen ein, die das Leseerlebnis ein wenig trüben.

3

Nothing is permanent, except change. I loved the first two Kingsbridge books. Reading them has always felt like coming home with all the amazing characters and the lovely town... I kind of expected the same with this book. Spoiler: It didn't happen. This book is not really a Kingsbrigde novel so if you're looking for one, you're better off rereading the first books. The book isn't even set in Kingsbrigde most of the time. Apart from the disappointment there, I liked the book, well written and the (hi)story was mostly exciting. But I think (and this isn't something you'll hear me say often because I usually always go for the original if possible) I prefer Ken Follet's book translated into German because it just felt so different. I don't really know if it's because the setting and everythign else are so different or if that was because of the language. Plus this book had a lot of characters I couldn't have cared less about and they somehow managed to get lots of story told in their POVs (Pierre, Rollo, Mary Queen of Scots... Mary being a new one as well, I usually think her a fascinating historical figure and have read other books about her life). I only really cared about Ned, Margery and Sylvie, sometimes Barney and his friends were nice to read about as well. Taking everything into account, I'm sorry to say this was an average read that took me a week to get through... And by the way, my hardcover copy only has 751 pages, not 916 as stated on the GR site for this book.

5

Großartig, mal wieder. "Die Säulen der Erde" war das erste Buch von Ken Follett, das ich gelesen habe. Ich kaufte es in einem Laden am Hauptbahnhof, damit ich auf dem Heimweg etwas zu lesen habe. Vorher hatte ich nie einen historischen Roman gelesen, aber irgendetwas sprach mich an. Ich verpasste meine Station, weil ich so tief in der Welt von Kingsbridge versunken war. "Die Tore der Welt" las ich direkt danach und war traurig, dass ich mich von Kingsbridge verabschieden musste ... bis ich dann vor einigen Monaten mitbekam, dass es einen weiteren Teil geben wird. Ich war so froh, als ich am Erscheinungstag endlich wieder in diese Stadt zurückkehren konnte. Dieses Buch war das erste seit langem, das ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Follett schafft es, Geschichte und Fiktion verschmelzen zu lassen wie kein anderer. Nach Konflikten zwischen Religion/Politik und Religion/Wissenschaft geht es im dritten Teil der Trilogie nun um die Konflikte innerhalb der Religion. Katholiken gegen Protestanten: wo die einen frei sind, werden die anderen fürchterlich unterdrückt. Es geht um die Entwicklung von Geheimdiensten, Spionage, Rache. "Das Fundament der Ewigkeit" hat mich nicht so gefesselt wie der erste Teil, trotzdem reiht es sich hervorragend in die Trilogie ein und lässt mich mit einem Gefühl von "Abgeschlossenheit" zurück. Kingsbridge ist nicht mehr derselbe kleine Ort, der er war, Philip und Caris würden die Stadt nicht wiedererkennen. Das macht den Abschied für mich leichter. Danke für ein wundervolles Buch.

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