Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit
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Description
Ein Epos um Gut und Böse, Liebe und Hass - die Vorgeschichte zu Ken Folletts Weltbestseller "Die Säulen der Erde"
England im Jahr 997. Im Morgengrauen wartet der junge Bootsbauer Edgar auf seine Geliebte. Deshalb ist er der Erste, der die Gefahr am Horizont entdeckt: Drachenboote. Jeder weiß: Die Wikinger bringen Tod und Verderben über Land und Leute.
Edgar versucht alles, um die Bürger von Combe zu warnen. Doch er kommt zu spät. Die Stadt wird beinahe völlig zerstört. Viele Menschen sterben, auch Edgars Familie bleibt nicht verschont. Die Werft der Bootsbauer brennt nieder. Edgar bleibt nur ein Ausweg: ein verlassener Bauernhof in einem Weiler fern der Küste.
Während Edgar ums Überleben kämpft, streiten andere um Reichtum und Macht in England. Unter ihnen: der gleichermaßen ehrgeizige wie skrupellose Bischof Wynstan, der idealistische Mönch Aldred und Ragna, die Tochter eines normannischen Grafen ...
Edgar, Ragna, Wynstan, Aldred - ihre Schicksale sind untrennbar miteinander und mit ihrer Zeit verbunden. Ihr Land, das England der Angelsachsen, ist eine Gesellschaft voller Gewalt. Eine Gesellschaft, in der selbst der König es schwer hat, Recht und Gerechtigkeit durchzusetzen.
Gemeinsam mit Edgar, Ragna, Wynstan und Aldred erleben wir den Übergang von dunklen Zeiten ins englische Mittelalter - und den Aufstieg eines unbedeutenden Weilers zum Ort Kingsbridge, den wir seit "Die Säulen der Erde" kennen und lieben.
Book Information
Author Description
Ken Follett gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Die 38 Bücher aus seiner Feder wurden in vierzig Sprachen übersetzt und sind in mehr als achtzig Ländern erschienen. Insgesamt hat er über 198 Millionen Exemplare von ihnen verkauft. Seine Laufbahn begann er jedoch zunächst als Reporter, zuerst bei der Lokalzeitung seines Heimatortes, der SOUTH WALES ECHO, dann bei den LONDON EVENING NEWS. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erlebte er 1978 mit der Veröffentlichung des Thrillers DIE NADEL, der im Jahr darauf mit dem EDGAR AWARD der Mystery Writers of America als bester Roman ausgezeichnet wurde. 1989 stand DIE SÄULEN DER ERDE, Ken Folletts epischer Historischer Roman über den Bau einer mittelalterlichen Kathedrale, überall auf den Beststellerlisten. Er diente als Vorlage für eine erfolgreiche Fernsehserie, die von Ridley Scott produziert und 2010 erstmals ausgestrahlt wurde. Ken Follett hat sich in zahlreichen Stiftungen zur Leseförderung engagiert und war zehn Jahre lang Präsident von DYSLEXIA ACTION. Er war außerdem Vorsitzender des NATIONAL YEAR OF READING, einer gemeinsamen Initiative von Staat und Wirtschaft. Er lebt mit seiner Frau Barbara im englischen Hertfordshire. Gemeinsam haben sie fünf Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Labradore.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
⭐⭐⭐⭐⭐ ⚒️ Ein triumphales Prequel
Nachdem ich bereits von der Jahrhundert-Saga so beeindruckt war, hat Ken Follett mit „Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit“ endgültig bewiesen, warum er der König des historischen Romans ist. Ich habe durch diese Bücher nicht nur gemerkt, wie sehr ich dieses Genre schätze, sondern vor allem auch, dass ich das Mittelalter als Epoche absolut liebe! Warum dieses Buch ein absolutes Meisterwerk ist: • Die perfekte Vorgeschichte: Es ist faszinierend zu sehen, wie der Ort Kingsbridge seinen Ursprung nimmt. Follett entführt uns in das Jahr 997 – eine Zeit, in der das Leben rau, gefährlich und unglaublich spannend war. • Unvergessliche Charaktere: Ob der junge Bootsbauer Edgar, die kluge normannische Adlige Ragna oder der integre Mönch Aldred – man identifiziert sich sofort mit ihnen. Ihr Kampf gegen Korruption, Tyrannei und die ständige Bedrohung durch die Wikinger ist so packend geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. • Mittelalter zum Anfassen: Diese Epoche wird hier buchstäblich zum Leben erweckt. Man spürt den Matsch unter den Füßen und die Anspannung vor einem Angriff. Follett schafft es wie kein Zweiter, den Alltag und die großen politischen Umwälzungen dieser Zeit greifbar zu machen. • Emotionale Tiefe und Gerechtigkeit: Wie in seinen besten Werken lässt Follett uns mit den Unterdrückten mitfühlen. Jedes Mal, wenn das Gute über die Grausamkeit siegt, ist das ein zutiefst befriedigendes Leseerlebnis. Mein Fazit: Dieses Buch ist der ultimative Beweis dafür, warum ich historische Romane und speziell das Mittelalter so sehr liebe. Es bietet alles: große Gefühle, fundierte Geschichte und eine Erzählweise, die einen komplett die Welt um sich herum vergessen lässt. Ein absolutes Muss für jeden Fan der Kingsbridge-Reihe. Ein glanzvolles Highlight in meinem Bücherregal!
Teil 4 der Kingsbridge Saga 🏰 Die Entstehung von Kingsbridge 🪵🪚
Dieser Teil spielt zeitlich noch vor dem ersten Buch um die Jahre 997-1012. Es erzählt wie aus einem kleinen Weiler die Stadt Kingsbridge entstanden ist. Von Wikingerüberfallen, Mönchen und fleißigen Handwerkern zu starken Adeligen und mächtigen Gegnern. Es geht brutal zu in diesen Zeiten und Follett beschreibt dies schonungslos. Vom Verlust von Familien, Heimat und Sicherheit zu Konflikten zwischen Adel, Klerus und einfachen Leuten und den Versuchen, Gesetz, Recht und Gerechtigkeit zu etablieren. Überleben, Neubeginn, Liebe ❤️, Loyalität, Kampf um Gerechtigkeit ⚖️, Einfluss von Macht und Kirche ⛪️ und Bildung 📖. Während der Erzählung entsteht langsam ein Ort für Handel, Brücken, Gemeinschaft und Recht und wächst zur Stadt Kingsbridge heran. Follett schafft es auch hier einen tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich fand es wunderbar zu lesen wie die uns bekannte Stadt Kingsbridge entstanden ist. Absolute Empfehlung für Fans der ersten Teile 🌟
Wow - ein meisterhaftes Buch!
"Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit" ist die Vorgeschichte der Kingsbridge Reihe von Ken Follett. Ich bin generell ein sehr großer Fan von historischen Romanen, aber dieser war nochmal eine andere Liga. Zudem spielte er um das Jahr 1000, was viel früher ist, als andere von mir gelesenen Bücher dieses Genres. Man begleitet hier vier verschiedene Personen aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten und mit den verschiedensten Persönlichkeiten. Die einzelnen Geschichten werden zunehmend miteinander verwebt, was es auch so spannend macht. Alles in Allem ein wunderbares Buch, dem man die Länge so gar nicht anmerkt.

„Eine Gesellschaft in der es selbst der König schwer hat, Recht und Gerechtigkeit durchzusetzen.“
Edgar, ein junger Bootsbauer muss erleben, wie Wikinger sein Heimatdorf an der Küste überfallen und zerstören. Dabei werden nicht nur Heim und Werft komplett zerstört, auch sein Vater und seine Geliebte kommen ums Leben und er ist gezwungen, in einem kleinen Nest namens Deng’s Ferry im Landesinneren als Bauer sein Brot zu verdienen. Doch der handwerklich geschickte Edgar hat eine schnelle Auffassungsgabe und viele fortschrittliche Ideen. Zeitgleich macht sich die Grafentochter Ragna von Cherbourg auf den Weg nach England, um den Aldermann Wilf zu ehelichen. Schnell verliert sie ihre Naivität, denn das Leben neben dem angelsächsischen Edelmann ist nicht so wie vorgestellt und sie muss sich gegen die Intrigen seiner durchtriebenen Familie zur Wehr setzen. In der naheliegenden Stadt Shiring kämpft der ambitionierte Mönch Aldred gegen z.B. den gewissenlosen Bischof Wynstan. Nach und nach verbinden sich die Wege der einzelnen Figuren. Die Lebensumstände sind geprägt durch einen ständigen Überlebenskampf, Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg. Der Schreibstil ist einfach, atmosphärisch, aber dennoch komplexer als andere Bücher in diesem Genre. Die Rollen der Guten und Schurken sind eindeutig verteilt. Trotz gehobener Sprache und der Verwendung einiger Klischees fand ich die Geschichte durchaus fesselnd und empfehlenswert. Empfehlung 4/5

historischer Roman über England im frühen Mittelalter
Hier wird die Entstehung der Stadt Kingsbridge beschrieben. Zunächst waren nur wenige Siedler an der Stelle am Fluss. Durch den Bau einer Brücke und einen ambitionierten und schlauen jungen Mann sowie einen gewitzten Mönch entsteht langsam eine Stadt. Intrigen, Verrat, Wikingerangriffe...die Charaktere haben einiges durchzustehen. "Gut" und "Böse" waren mir manchmal etwas zu plakativ. Dennoch ist das ein spannender historischer Schmöker. Die Fortsetzungen werde ich auch noch lesen.
Fesselnd, leichtgängig und spannend. Ein solider Ken Follett eben.
Das Buch fügt sich qualitativ nahtlos in die Geschichten um King‘s Bridge ein und erzählt, wie die einstige Siedlung zur Stadt wurde, in der uns gut bekannte Charaktere aus „Die Säulen der Erde“ und den anderen Werken wirken. Die Geschichte kann man problemlos verschlingen und sie bietet interessante Einblicke in die Vergangenheit der großbritischen Länder. Wenn man die anderen Bücher von Ken Follett zu King‘s Bridge gelesen hat, ist die Story etwas vorhersehbar, Überraschungen darf man nicht erwarten. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch!
Wieder eine absolut gute Geschichte und sehr spannend wie unser geliebtes Kingsbridge eigentlich entstanden ist. Auch wenn ich am Anfang ein bisschen verwirrt war, dass die Geschichte nun so weit vor den anderen spielt und nicht in der Zeitlichen Reihenfolge wie die Teile zuvor. Die gezeichneten Charaktere waren auch wieder einsame Spitze. Man liebt sie, oder hasst sie. Was dazwischen gibt es nicht 😅
Wir befinden uns im Dark Age in England. Die Geschichte beginnt im Jahr 997 mit einem grausamen Überfall der Nordmänner. Der Bootsbauer Edgar hat alles verloren und versucht einen Neuanfang mit einem kargen Hof in dem Weiler Dergy,s Ferry, in dem sehr unsympathische Menschen leben. Eines Tages überquert die normannische Edelfrau Ragna den Fluss, auf der Durchreise zu ihrer Hochzeit mit einem englischen Edelmann. Die gerechtigkeitsliebende Ragna wird aber sehr übel von ihrem Mann und seiner Familie behandelt. Deshalb sucht sie sich Verbündete und findet diese in dem Sheriff Den, dem idealistischen Mönch Aldred und dem innovativen Edgar. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder und gemeinsam versuchen sie, Gerechtigkeit in ihrer Region herzustellen. Für mich war das Buch ein Pageturner ab Seite 1. Zu sehen wie die Menschen in dieser grausamen, armen Zeit immer wieder neue Wege zum überleben gefunden haben, fand ich spannend! Ständig gab es neue Hindernisse und Verschwörungen. Ich konnte mich durch den detaillierten, atmosphärischen Schreibstil auch gut in die Personen hineinversetzen, habe mitgeweint- und gelacht! Ein bisschen Abzug gibt es dafür, dass die Protagonisten sehr schwarz/ weiß gezeichnet waren, ein paar mehr Facetten hätte ich mir gewünscht.
Dunkles Mittelalter
Ich habe mein Verlangen nach einem Buch über das Mittelalter etwas erfüllen können. Ken Follett schreibt einfach nur fantastisch gute Bücher. Dieser Roman zieht einen absolut in diese Zeit und ist sehr anschaulich beschrieben. Er ist die Vorgeschichte zu "Die Säulen der Erde". Ich habe so mitgezittert und gelitten und freue mich schon sehr auf weitere Bücher von ihm. Klare Leseempfehlung.
Wie eine spannende Serie
Jeder der drüber nachdenkt, ob er mal in das Genre der Historischen Romane reinschauen soll, kann hier ohne Probleme zuschlagen. Dieser Roman schafft die beste Balance, aus Altagsbeschreibung von unterschiedlichen Personen im Jahre 997, und bringt Tragik im Stil eines Dramas, oder einer Tragödie ins Spiel. Zudem werden wie in einem Sachbuch historische Gegebenheiten geklärt und erklärt, ohne das es zu langweilig wird. Dieses Buch ist geschrieben wie eine spannende Serie und fesselt einen im historischen England, des Dark Age. Empfehlung 5/5
Zurück geht es in jene düstere Epoche des Mittelalters, rund um das Jahr 1000 nach Christus. Zu dem Zeitpunkt trug Kingsbridge noch den Namen Drengs Ferry, was darauf schließen lässt, dass es noch keine namensgebende Brücke gibt. Nach einem Angriff der Dänen auf seine Heimatstadt Combe, verschlägt es den jungen Schiffsbauer Edgar mit seiner Familie in das kleine Nest am Fluss, wo ihnen eher unfruchtbares Land zufällt. Kreativität ist gefordert. Etwas, wovon Edgar im Überschuss zu bieten hat. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis seine Ideen das verschlafene Nest erwecken und wachsen lassen. So viel dazu. Natürlich passiert rundherum wieder vieles. Eine Menge Intrigen werden gesponnen. Hauptsächlich der Adel und der Klerus bedienen sich dieses Mittels, aber auch andere hängen bis zum Hals mit in zwielichtigen Geschäften und Betrügereien. Doch ein Kingsbridge Roman wäre natürlich auch nicht einer seines Namens, wenn nicht auch eine Liebesgeschichte darin verwoben wäre. Lange Zeit unglücklich und doch irgendwie offensichtlich auf ein versöhnliches Ende zusteuernd. Mir hat die Vorgeschichte rund um Kingsbridge wieder Spaß gemacht, selbst wenn dieser Band nicht ganz das Niveau seiner Vorgänger erreichte. Dennoch ist es beachtlich, dass es dem Autor gelingt, schon mit ein paar Zeilen das alte Fieber für die Reihe wieder zu erwecken und sich ein Besuch in Kingsbridge immer irgendwie so anfühlt, als würde man diese Ecke Englands tatsächlich kennen. Für mich ganz klar ein Buch, das ich weiterempfehle. Sowohl aus historischer Perspektive als auch aus literarischer.
Es war wieder ein Traum, in diesen Ort zurückzukehren und mitzuerleben, wie all die gut bekannten und wichtigen Elemente der Stadt ihren Weg dort hin gefunden haben.
Ich liebe die Kingsbridge Bücher und fliege nur immer durch die Seiten. Ken Folletts Schreibstil war auch hier wieder flüssig, angenehm und doch sehr detailliert. Ich habe ich mich so gut in diese Zeit versetzt gefühlt. Auch hat dieses Buch wieder tolle Protagonisten, die diese Geschichte über so viele Seiten tragen. Wie auch zuvor gab es verschiedene Handlungsstränge, die ganz geschickt miteinander verwoben wurden. Besonders gelungen fand ich, wie mühelos und gar nicht als zu gewollt geschrieben Ken Follett der Stadt ihren Namen gab, die Priorei und den Heiligen ansiedelte und eben all die geliebten und typischen Kleinigkeiten nach Kingsbridge brachte. Auf so vielen Seiten ist es normal, dass es immer mal wieder ein paar Längen gibt und so war es auch hier, doch die haben dem Lesevergnügen wenig Abbruch getan. Genauso sah es mit der Charalterverteilung aus. Hier ließen sich deutliche Parallelen zu vergangenen Büchern feststellen. Ähnliche Charaktere hatten ähnliche Rollen, was dem ganzen ein wenig die Spannung nahm. Doch durch Ken Folletts Schreibstil und seiner Art, Geschichten zu stricken, wurde das Buch trotzdem nicht langweilig.
Ein toller Schmöker!
Ein wirklich toller historischer Roman. Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Edgar, Ragna und Aldred waren mir sofort sympathisch und ich habe sie gerne durch ihr Leben begleitet. Der Schreibstil war gut und ich kam schnell voran. Dadurch fühlten sich die über 1000 Seiten nach weniger an. Schwer zu ertragen war für mich oft die Ungerechtigkeit, mit der die Hauptfiguren zurecht kommen mussten. Und ich habe sehr gebangt ob am Ende noch alles irgendwie zu einem schönen Ende kommen kann... Klare Empfehlung!
In "Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit", das ca. 150 Jahre vor "Die Säulen der Erde" spielt, erzählt Ken Follett die Gründungsgeschichte der gleichnamigen Priorei/Stadt aus seinem bekanntesten Werk. Die Geschichte ist spannend und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Der Autor spielt seine Stärken (nach dem doch eher schwachen "Die Pfeiler der Macht") wieder voll aus: - Charaktere, die einem ans Herz wachsen und solche, die man am liebsten persönlich ins Jenseits befördern möchte - Intelligenter und spannender Aufbau der Geschichte - Und wie immer als absolutes Highlight die wundervollen Szenerie- und Architekturbeschreibungen Das Buch kommt trotz großem Lesevergnügen in meinen Augen dennoch nicht ganz an "Die Säulen der Erde" heran. Auch wenn Follett seinen Heldinnen und Helden natürlich wieder einige Steine in den Weg legt, fühlte dich der Weg beim Lesen stellenweise etwas zu leicht an (was nicht heißen soll, dass es keine bodenlosen Ungerechtigkeiten gibt). Die beiden Hauptantagonisten sind zwar gut und glaubwürdig gezeichnet, mir fehlten jedoch die Augenblicke ohnmächtiger Wut und Verzweiflung, die ich (vielleicht ungerechtfertigterweise) von einem Follet-Buch erwarte. Insgesamt sehr lesenswert. Ein Follet-Historienwälzer wie man ihn kennt und liebt.
Historisch, authentisch mit gutem Ende wie im Märchen
Der 4. Teil der Kingsbridge Saga spielt zeitlich gesehen vor dem ersten Teil , kann aber jederzeit gelesen werden. 1000 Seiten sind viel aber es lies sich gut lesen. Wie immer spielte gut gegen Böse. Das Gute wurde hier durch Edgar, Ragna und Aldred dargestellt. Historisch gesehen war es spannend etwas über ein wenig beachtetes Zeitalter zu lesen. Besaß eine Familie wichtige weltliche und kirchliche Ämter, konnte sie fern ab vom König schalten und walten wie sie wollte.
Wer noch ein Buch für gemütlichen Herbstabend sucht, dem empfiehlt sich das neuste Werk von Ken Follett - „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“. Der 1024 Seiten umfassende historische Roman ist die Vorgeschichte zu dem Weltbestseller „Die Säulen der Erde“ und erzählt die Anfänge von Kingsbridge.Es ist das Jahr 997 n. Chr. in England schleicht sich der junge Bootsbauern im Morgengrauen aus dem Elternhaus, um sich mit seiner Geliebten zu treffen. Deshalb ist er derErste, der die in Drachenboote aufziehende Gefahr sieht. Die Vikinger überfallen die Küstendörfer und hinterlassen nichts als Zerstörung und Tote. Auch Edgars Familien bleibt nicht verschont. Nach dem die Werft zerstört wurde, bleibt Edgar und seine Familie nichts anderes übrig als auf einen verlassenen Bauernhof fern der Küste neu anzufangen.Währenddessen verlässt Range, eine normannische Adlige, ihre Familie, um nach England zu gehen und den Mann zu heiraten, den sie liebt. Schnell muss sie feststellen, dass sie einen großen Fehler gemacht hat, weil die Lebensbedingungen viel härter sind, als sie gewohnt ist.Der Mönch Aldred träumt davon, die bescheidenen, verarmte Abtei zum Zentrum der Wissenschaft und Bildung in ganz Europa zu machen. Dem entgegen steht der machthungrige Bischof Wynstan. Kein Preis ist zu hoch, damit er sein Ziel erreicht.Ken Follett vereint in „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ die Charaktere, sowohl gut als auch böse in einem Dorf und gibt dem Leser so Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Es war eine dunkle Zeit und Ken Follett scheut sich nicht, dieses harte Leben zu zeigen durch brutale Kämpfe, Vergewaltigungen und Umgang mit Sklaven.„Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ wird in vier Abschnitte erzählt. Dabei ändert Ken Follett im Laufe der Geschichte das Erzähltempo. In den ersten zwei Abschnitten werden die Charaktere vorgestellt und positioniert. Da Ken Follett ein sehr detailreich beschreibender Autor ist, nahm dies einiges an Erzählzeit in Anspruch. Die anderen beiden Abschnitte wurden dann schneller erzählt, wodurch einige Themen sehr schnell abgearbeitet wurden. Dass zum Ende von „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ sich einige Themen wiederholen, stört etwas das Lesevergnügen.Ken Follett „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ ist die Vorgeschichte von „Die Säulen der Erde“ und bietet somit einen guten Einstieg in die Buchreihe.
Fesselndes Mittelalterepos!
Ken Follett's Bücher enttäuschen mich nie! Seit ich mit der Kingsbridge-Reihe vor fast 10 Jahren begonnen habe, bin ich ein Fan dieses Autoren - er schreibt so bildgewaltig und fesselnd, dass man 1000 Seiten lang durchhält. Das einzige Manko, das ich im Nachhinein kritisiere, ist, dass Bischof Wynstan für meinen Geschmack etwas zu schwarz/weiß charakterisiert war. Schön wäre es gewesen, wenn auch er eine "positive" Seite gehabt hätte, die gezeigt hätte, dass auch er eine menschliche Seite besitzt. Im Großen und Ganzen aber wieder ein mitreißendes Epos, das mit besonders gefallen hat, weil man die Entstehung von Kingsbridge miterlebt, das später in "die Säulen der Erde" noch mehr bekannt wird. Große Empfehlung!
Ken Follett wie man ihn kennt
Wie immer handelt es sich um eine Geschichte , die einen fesselt. Man mag ungefähr wissen, wie es endet, doch der Weg dorthin behält viele Windungen, was es schwer macht das Buch aus der Hand zu legen. Will man doch wissen, wie es weitergeht. Wenn man Ken Follett kennt und mag oder sich für die Zeit interessiert wird man jedenfalls nicht enttäuscht.
Mit „ Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit“ legt Follett den vierten Band der „Kingsbridge“-Reihe vor, der als Prequel die Entstehung von Kingsbridge beschreibt und im Jahre 997 nach Christus beginnt. Der junge Bootsbauer Edgar muss, nachdem sein Heimatdorf Combe bei einem Wikingerüberfall zerstört worden ist, mit seiner Familie ganz von vorne anfangen, die normannische Prinzessin Ragna wagt eine Heirat mit einem sächsischen Adligen, der ehrgeizige Bischof Wynstan will mit allen Mitteln seine Macht vergrößern und der junge Mönch Aldred träumt von ideellen Werten. Die Lebenswege und Schicksale dieser vier Personen treffen immer wieder aufeinander und sind untrennbar miteinander verwoben. In einer Zeit voller Gewalt und Kampf um die Macht, wo selbst der König die Gesetze nicht immer durchsetzen kann, erleben sie den Übergang ins englische Mittelalter und den Beginn des Ortes Kingsbridge. Ken Follett schafft es schnell, den Leser mit allen wichtigen Figuren vertraut zu machen. Der Wikingerüberfall am Anfang bietet gleich alles, was man von Follett gewohnt ist: viel Gewalt, die das Schicksal der Hauptperson, hier Edgar auf brutale Weise verändert. Insgesamt ist ihm eine interessante, lesenswerte historische Geschichte gelungen, die sich leicht lesen lässt und meistens gut unterhält. Allerdings merkt man dem Buch auch an, dass es mit einer großen Routine geschrieben ist. Schmerzlich vermisst man bei den Charakteren die Grautöne. Es ist schnell klar, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört und auch ihr Schicksalsweg ist meistens schon klar vorgezeichnet, so dass große Überraschungen in der Handlung Mangelware sind. Gerade das Ende des Romans leidet darunter, da vieles zu routiniert und glatt abgehandelt wird, zudem wirkt das Ende eher kitschig. Ein paar Ecken und Kanten hätten der Handlung und den Charakteren gut getan, und auch die Nebenfiguren sind eher blass. Insgesamt aber ein nettes Lesevergnügen, dem aber die Tiefe fehlt.
Unterhaltsames Buch. Habe es in wenigen Wochen nach der Arbeit lesen können. Zum auf der Terrasse entspannen ganz gut. Tiefgang darf man nicht erwarten. Ich kenne die Vorgänger nicht, daher kann ich nichts zu den Zusammenhängen sagen oder vergleichen. Das Buch liest sich trotz seiner etwas über 1000 Seiten sehr flüssig, die Sprache ist recht simpel. Für meinen Geschmack etwas zu wenig detailliert, so dass es schon Kenntnis des Mittelalters oder ähnlicher Literatur voraussetzt, um sich vieles vorstellen zu können. In vielen Passagen liest es sich wie eine reine Aufzählung von Dingen, die eine der Hauptpersonen macht. Die Charaktere sind mir persönlich zu schemenhaft. Die Guten und die Bösen sind klar erkennbar und voneinander trennbar. Wer bei seiner Einführung schon als böse zu identifizieren ist, bleibt es auch bis zum Ende. Fazit: Unterhaltsam und kurzweilig, aber leider kein Tiefgang bei Charakteren und Handlung.
Ach du meine Güte. Das Buch hat mich von Seite 1 an verzaubert. Es hat keine Längen und auch bei den 1016 Seiten findet sich niemals Langeweile vor. Ich hab es geliebt, dieses Buch zu lesen und konnte sehr gut in diese Geschichte abtauchen. Ich bin schon gespannt auf die anderen Bände dieser Reihe.
Seit ich gesehen habe, dass dieser Roman erscheint wollte ich ihn lesen. Ich bin ehrlich, ich hatte nicht mit einem erneuten Roman zu Kingsbridge gerechnet, aber Ken Follett ist eben immer für Überraschungen gut. Nach dem Lesen der Leseprobe wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Die Geschichte beginnt mit Edgar und mit dem Überfall auf seine Stadt. Edgar ist einer unserer Hauptprotagonisten, der mir im Verlauf der Handlung wirklich ans Herz gewachsen ist. Er ist ist gänzlich anders als die Männer seiner Zeit und hat moralische Grundsätze, die manch anderem nicht schaden könnten. Zudem ist er wirklich ein schlauer Kopf, der jede Lebenslage als Herausforderung sieht und mit seinem Intellekt und seinem Handeln das Dorf voranbringt. An ihm macht uns der Autor deutlich das es solche Menschen waren, die die Zivilisation voranbrachten. Er nimmt nicht alles als gegeben hin, bringt sich viel selbst bei, erweitert seine Sachkenntnisse und ist stehts bemüht Dinge zu optimieren und für die Menschen in seiner Umgebung die Situation zu verbessern. Er ist wirklich ein starker Charakter mit einem starken Willen und guten moralischen Grundsätzen. Ja ich gebe zu ich bin ein kleiner Fan von ihm. Sein weibliches Gegenstück ist hier Ragna. Sie ist zwar eine Edelfrau und ihr mangelte es nie an Essen oder Geld, aber ihr sind die kleinen Leute nicht egal. Sie ist bemüht gerechte Entscheidungen zu treffen und jedem Aufmerksamkeit zu schenken. Ich fand sie einfach großartig. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht mit ihrer Intelligenz immer einen Ausweg zu finden. Das Schicksal spielt ihr im Verlauf der Handlung übel mit und sie muss sich gegen mächtige Männer zur Wehr setzen, aber wie sie das meistert ist bewundernswert. Ich weiß nicht, ob ich nicht manchmal an ihrer Stelle einfach aufgegeben hätte. Und zu einem Mann und einer Frau des Guten kommt noch der gute Geistliche, unser Aldred. Er ist mir besonders sympathisch gewesen, weil sein Herz für das geschriebene Wort schlägt. Aber nicht nur das macht ihn zu einem Sympathieträger, auch das er für die kleinen Leute da ist und versucht ihnen gerecht zur Seite zu stehen egal welchen Gegenwind er bekommt. Denn auch er hat es nicht ganz einfach. Denn es gibt natürlich gerade in kirchlichen Kreisen Männer die nach Macht streben und denen er ein Dorn im Auge ist. Überhaupt hat Ken Follett in diesem Roman eine schöne Mischung aus guten und bösen Charakteren geschaffen und gerade die Bösen haben mich manchmal ganz schön wütend gemacht. Wenn man denkt sie kommen mit ihren Handlungen immer durch egal wieviel gegen sie spricht, dann kann einen das schon sehr erzürnen. Dieser Roman umfasst 10 Jahre und man ist erstaunt was alles in 10 Jahren so passieren kann. Wie Menschen kommen und gehen, ein Dorf sich entwickelt und wie gute Menschen schwere Schicksale erleiden und doch nie aufgeben. Dieser Roman hat etwas mehr als 1000 Seiten, doch einmal begonnen kann man kaum aufhören zu lesen. Die Handlung zieht einen mit sich, es passiert ständig etwas Neues und es wird nie langweilig. Bis zum Schluss wusste ich nicht, ob ich das Ende erhalte, was ich mir so sehnlichst gewünscht habe. Immer wieder geschehen unvorhergesehene Dinge, der Autor überrascht einen immer wieder aufs neue und die Charaktere wachsen einen ans Herz. Nun ist das Buch beendet und doch wünschte ich mir es hätte noch mehr Seiten gehabt, damit ich noch ein wenig Zeit mit Edgar, Ragna und den anderen verbringen könnte. Dieser Teil hat mir noch besser als der letzte Kingsbridgeroman gefallen und ich überlege schon, ob ich mich nochmal auf den ersten Teil stürze. Ken Follett hat hier wirklich wieder großartige Arbeit geleistet und hat hier eine wunderbare Vorgeschichte geschaffen, die es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.
Tolle Vorgeschichte mit spannenden Charakteren!
Mir hat die Vorgeschichte zur Reihe rund um Kingsbridge sehr gut gefallen. Wie zu erwarten, war der Schreibstil flüssig, die Geschichte ging immer weiter voran, die Charaktere sind vielseitig, rund um ein gelungenes Buch! Ich freu mich schon bald den 5. Teil zu lesen!
Der Anfang von Kingsbridge
In seinem neuen Roman geht Ken Follett zurück bis zu den Wurzeln von Kingsbridge, das im Dark Age noch weit davon entfernt ist, das Kingsbridge zu sein, das man aus den Säulen der Erde kennt. Nachdem ist von „Schatten der Welt“ sehr enttäuscht war, konnte mich dieser Roman nun wieder mehr abholen. Ken Follett versteht es, geschichtliche Fakten (und auch ein bisschen historische Fiktion, denn gar so viele Fakten aus dem Dark Age gibt es ja nicht ;)) so zu verpacken, dass man trotzdem unterhalten wird. Das Rad erfindet er dabei leider nicht neu. Wie gewohnt sind seine Figuren eher schwarz weiß gezeichnet und so kann man sich darauf verlassen, dass die Bösen böse und die Guten gut sind. Wo die Liebe hinfällt birgt auch keine großen Überraschungen. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, habe das ein oder andere erfahren, das ich vorher noch nicht wusste und hatte ein paar leichte, unterhaltende Lesestunden., denn wie gewohnt, ist Folletts Sprache flüssig und gut zu lesen. Alles in allem ein solider historischer Roman nach bekannter Ken Follet Manier.
[Rezensionsexemplar] Immer wieder spannend zu erfahren, wie sich die Welt damals angefühlt haben muss … 5/5 ⭐️
Meinung: Das Cover ist dunkel gehalten und passt deswegen zu der Zeit, in der die Handlung spielt. Jedoch sieht es anders als die Hauptreihe aus. Dennoch lassen sich die Details mit der Geschichte in Zusammenhang bringen. Sofort ist man auch durch den Schreibstil wieder in der Welt gefesselt. Dieser passt einfach perfekt zu einem historischen Roman. Denn auch die Handlung fängt sofort an, sodass man mit Edgar miterlebt, was passiert. Nach und nach werden auch die anderen Hauptfiguren, die seinen Weg kreuzen, eingeführt. Zwischendurch musste man auch einige Handlungen sacken lassen, da sie schockierend sind. Was natürlich zu dieser Zeit und zu dieser Gesellschaft passt und dennoch leidet man mit den Figuren mit. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass Langeweile aufkommt und ich konnte überhaupt nicht vorhersehen, wohin die Handlung zielt. Ich hätte noch länger in diesem Buch verweilen können. Das Schöne am Hörbuch war, dass zwischendurch Musik gespielt wurde, um Sinnabschnitte zu markieren. Die Musik hat einen noch mehr in die mittelalterliche Atmosphäre gesetzt. Ich habe jetzt nicht den Vergleich zum Buch, um zu schauen, welche Szenen gekürzt wurden, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass etwas fehlen würde. Auch die Charaktere waren sehr schön ausgebaut. Besonders Edgar und Ragna. Sie sind auf ihre Art besonders und stark, sodass man einfach mit ihnen mitfühlen muss. Aber auch die anderen Charaktere haben alle Bedürfnisse, Wünsche und Verluste, sodass man sich fühlt, als würde man mit ihnen im Dorf leben. Auch die Nebencharaktere kann man gut nachvollziehen und bekommt alle wichtige Informationen ohne sich überladen zu fühlen. Fazit: Ein Prequel, der der Reihe in nichts nachsteht. Es beginnt spannend und mit tollen Hauptfiguren, deren Lebenswege sich verknüpfen, sodass man mit allen mitfühlt und gespannt ist, zu welchem Ende alles gelangt. _____________________________________________________ #bücherwurm #bookstagram #bücher #books #bibliophile #bloggerjury #bookworm #bookstagramgermany #buchverliebt #bücherliebe #booklover #rezension
![[Rezensionsexemplar] Immer wieder spannend zu erfahren, wie sich die Welt damals angefühlt haben muss … 5/5 ⭐️](https://social-cdn.read-o.com/images/1699301897959-12.jpg)
Eine atemberaubende Zeitreise - England im Jahr 997
Das Buch hat mich vollkommen fasziniert. Die Charaktere kann ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Der Schreibstil von Ken Follett, lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Wie eine selbsterlebte Zeitreise zurück nach England in das Jahr 997. Es ist eine Zeit, geschmückt von Hass und Intrige, aber auch von wahrer Liebe. Es wird nie langweilig. Durchgehend passieren spannende Wendungen. Ein traumhaft toller und wichtiger Ort für dieses Zeitalter entsteht. Er trägt den Namen Kingsbridge.
only ken follett can take a story that could be told in like 200 pages and write a 1000+ page book about it... okay, so I loved how he managed to connect the different perspectives that didn't seem related at first. he creates a huge network of love, intrigue and relationships, and through the slow build it wasn't confusing. I also loved that we are able to really see the city form and grow. BUT. his characters. they are just one-dimensional... the writing style and the dialogues were quite bland and boring. I'm still gonna read the Pillars of the Earth series, because I've heard great things about this series. And I really don't regret reading this book, because it was surprisingly a quick read.
Characteristics
1 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Ein Epos um Gut und Böse, Liebe und Hass - die Vorgeschichte zu Ken Folletts Weltbestseller "Die Säulen der Erde"
England im Jahr 997. Im Morgengrauen wartet der junge Bootsbauer Edgar auf seine Geliebte. Deshalb ist er der Erste, der die Gefahr am Horizont entdeckt: Drachenboote. Jeder weiß: Die Wikinger bringen Tod und Verderben über Land und Leute.
Edgar versucht alles, um die Bürger von Combe zu warnen. Doch er kommt zu spät. Die Stadt wird beinahe völlig zerstört. Viele Menschen sterben, auch Edgars Familie bleibt nicht verschont. Die Werft der Bootsbauer brennt nieder. Edgar bleibt nur ein Ausweg: ein verlassener Bauernhof in einem Weiler fern der Küste.
Während Edgar ums Überleben kämpft, streiten andere um Reichtum und Macht in England. Unter ihnen: der gleichermaßen ehrgeizige wie skrupellose Bischof Wynstan, der idealistische Mönch Aldred und Ragna, die Tochter eines normannischen Grafen ...
Edgar, Ragna, Wynstan, Aldred - ihre Schicksale sind untrennbar miteinander und mit ihrer Zeit verbunden. Ihr Land, das England der Angelsachsen, ist eine Gesellschaft voller Gewalt. Eine Gesellschaft, in der selbst der König es schwer hat, Recht und Gerechtigkeit durchzusetzen.
Gemeinsam mit Edgar, Ragna, Wynstan und Aldred erleben wir den Übergang von dunklen Zeiten ins englische Mittelalter - und den Aufstieg eines unbedeutenden Weilers zum Ort Kingsbridge, den wir seit "Die Säulen der Erde" kennen und lieben.
Book Information
Author Description
Ken Follett gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Die 38 Bücher aus seiner Feder wurden in vierzig Sprachen übersetzt und sind in mehr als achtzig Ländern erschienen. Insgesamt hat er über 198 Millionen Exemplare von ihnen verkauft. Seine Laufbahn begann er jedoch zunächst als Reporter, zuerst bei der Lokalzeitung seines Heimatortes, der SOUTH WALES ECHO, dann bei den LONDON EVENING NEWS. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erlebte er 1978 mit der Veröffentlichung des Thrillers DIE NADEL, der im Jahr darauf mit dem EDGAR AWARD der Mystery Writers of America als bester Roman ausgezeichnet wurde. 1989 stand DIE SÄULEN DER ERDE, Ken Folletts epischer Historischer Roman über den Bau einer mittelalterlichen Kathedrale, überall auf den Beststellerlisten. Er diente als Vorlage für eine erfolgreiche Fernsehserie, die von Ridley Scott produziert und 2010 erstmals ausgestrahlt wurde. Ken Follett hat sich in zahlreichen Stiftungen zur Leseförderung engagiert und war zehn Jahre lang Präsident von DYSLEXIA ACTION. Er war außerdem Vorsitzender des NATIONAL YEAR OF READING, einer gemeinsamen Initiative von Staat und Wirtschaft. Er lebt mit seiner Frau Barbara im englischen Hertfordshire. Gemeinsam haben sie fünf Kinder, sechs Enkelkinder und zwei Labradore.
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⭐⭐⭐⭐⭐ ⚒️ Ein triumphales Prequel
Nachdem ich bereits von der Jahrhundert-Saga so beeindruckt war, hat Ken Follett mit „Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit“ endgültig bewiesen, warum er der König des historischen Romans ist. Ich habe durch diese Bücher nicht nur gemerkt, wie sehr ich dieses Genre schätze, sondern vor allem auch, dass ich das Mittelalter als Epoche absolut liebe! Warum dieses Buch ein absolutes Meisterwerk ist: • Die perfekte Vorgeschichte: Es ist faszinierend zu sehen, wie der Ort Kingsbridge seinen Ursprung nimmt. Follett entführt uns in das Jahr 997 – eine Zeit, in der das Leben rau, gefährlich und unglaublich spannend war. • Unvergessliche Charaktere: Ob der junge Bootsbauer Edgar, die kluge normannische Adlige Ragna oder der integre Mönch Aldred – man identifiziert sich sofort mit ihnen. Ihr Kampf gegen Korruption, Tyrannei und die ständige Bedrohung durch die Wikinger ist so packend geschrieben, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. • Mittelalter zum Anfassen: Diese Epoche wird hier buchstäblich zum Leben erweckt. Man spürt den Matsch unter den Füßen und die Anspannung vor einem Angriff. Follett schafft es wie kein Zweiter, den Alltag und die großen politischen Umwälzungen dieser Zeit greifbar zu machen. • Emotionale Tiefe und Gerechtigkeit: Wie in seinen besten Werken lässt Follett uns mit den Unterdrückten mitfühlen. Jedes Mal, wenn das Gute über die Grausamkeit siegt, ist das ein zutiefst befriedigendes Leseerlebnis. Mein Fazit: Dieses Buch ist der ultimative Beweis dafür, warum ich historische Romane und speziell das Mittelalter so sehr liebe. Es bietet alles: große Gefühle, fundierte Geschichte und eine Erzählweise, die einen komplett die Welt um sich herum vergessen lässt. Ein absolutes Muss für jeden Fan der Kingsbridge-Reihe. Ein glanzvolles Highlight in meinem Bücherregal!
Teil 4 der Kingsbridge Saga 🏰 Die Entstehung von Kingsbridge 🪵🪚
Dieser Teil spielt zeitlich noch vor dem ersten Buch um die Jahre 997-1012. Es erzählt wie aus einem kleinen Weiler die Stadt Kingsbridge entstanden ist. Von Wikingerüberfallen, Mönchen und fleißigen Handwerkern zu starken Adeligen und mächtigen Gegnern. Es geht brutal zu in diesen Zeiten und Follett beschreibt dies schonungslos. Vom Verlust von Familien, Heimat und Sicherheit zu Konflikten zwischen Adel, Klerus und einfachen Leuten und den Versuchen, Gesetz, Recht und Gerechtigkeit zu etablieren. Überleben, Neubeginn, Liebe ❤️, Loyalität, Kampf um Gerechtigkeit ⚖️, Einfluss von Macht und Kirche ⛪️ und Bildung 📖. Während der Erzählung entsteht langsam ein Ort für Handel, Brücken, Gemeinschaft und Recht und wächst zur Stadt Kingsbridge heran. Follett schafft es auch hier einen tief in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich fand es wunderbar zu lesen wie die uns bekannte Stadt Kingsbridge entstanden ist. Absolute Empfehlung für Fans der ersten Teile 🌟
Wow - ein meisterhaftes Buch!
"Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit" ist die Vorgeschichte der Kingsbridge Reihe von Ken Follett. Ich bin generell ein sehr großer Fan von historischen Romanen, aber dieser war nochmal eine andere Liga. Zudem spielte er um das Jahr 1000, was viel früher ist, als andere von mir gelesenen Bücher dieses Genres. Man begleitet hier vier verschiedene Personen aus ganz unterschiedlichen sozialen Schichten und mit den verschiedensten Persönlichkeiten. Die einzelnen Geschichten werden zunehmend miteinander verwebt, was es auch so spannend macht. Alles in Allem ein wunderbares Buch, dem man die Länge so gar nicht anmerkt.

„Eine Gesellschaft in der es selbst der König schwer hat, Recht und Gerechtigkeit durchzusetzen.“
Edgar, ein junger Bootsbauer muss erleben, wie Wikinger sein Heimatdorf an der Küste überfallen und zerstören. Dabei werden nicht nur Heim und Werft komplett zerstört, auch sein Vater und seine Geliebte kommen ums Leben und er ist gezwungen, in einem kleinen Nest namens Deng’s Ferry im Landesinneren als Bauer sein Brot zu verdienen. Doch der handwerklich geschickte Edgar hat eine schnelle Auffassungsgabe und viele fortschrittliche Ideen. Zeitgleich macht sich die Grafentochter Ragna von Cherbourg auf den Weg nach England, um den Aldermann Wilf zu ehelichen. Schnell verliert sie ihre Naivität, denn das Leben neben dem angelsächsischen Edelmann ist nicht so wie vorgestellt und sie muss sich gegen die Intrigen seiner durchtriebenen Familie zur Wehr setzen. In der naheliegenden Stadt Shiring kämpft der ambitionierte Mönch Aldred gegen z.B. den gewissenlosen Bischof Wynstan. Nach und nach verbinden sich die Wege der einzelnen Figuren. Die Lebensumstände sind geprägt durch einen ständigen Überlebenskampf, Unterdrückung, Ausbeutung und Krieg. Der Schreibstil ist einfach, atmosphärisch, aber dennoch komplexer als andere Bücher in diesem Genre. Die Rollen der Guten und Schurken sind eindeutig verteilt. Trotz gehobener Sprache und der Verwendung einiger Klischees fand ich die Geschichte durchaus fesselnd und empfehlenswert. Empfehlung 4/5

historischer Roman über England im frühen Mittelalter
Hier wird die Entstehung der Stadt Kingsbridge beschrieben. Zunächst waren nur wenige Siedler an der Stelle am Fluss. Durch den Bau einer Brücke und einen ambitionierten und schlauen jungen Mann sowie einen gewitzten Mönch entsteht langsam eine Stadt. Intrigen, Verrat, Wikingerangriffe...die Charaktere haben einiges durchzustehen. "Gut" und "Böse" waren mir manchmal etwas zu plakativ. Dennoch ist das ein spannender historischer Schmöker. Die Fortsetzungen werde ich auch noch lesen.
Fesselnd, leichtgängig und spannend. Ein solider Ken Follett eben.
Das Buch fügt sich qualitativ nahtlos in die Geschichten um King‘s Bridge ein und erzählt, wie die einstige Siedlung zur Stadt wurde, in der uns gut bekannte Charaktere aus „Die Säulen der Erde“ und den anderen Werken wirken. Die Geschichte kann man problemlos verschlingen und sie bietet interessante Einblicke in die Vergangenheit der großbritischen Länder. Wenn man die anderen Bücher von Ken Follett zu King‘s Bridge gelesen hat, ist die Story etwas vorhersehbar, Überraschungen darf man nicht erwarten. Nichtsdestotrotz ein gutes Buch!
Wieder eine absolut gute Geschichte und sehr spannend wie unser geliebtes Kingsbridge eigentlich entstanden ist. Auch wenn ich am Anfang ein bisschen verwirrt war, dass die Geschichte nun so weit vor den anderen spielt und nicht in der Zeitlichen Reihenfolge wie die Teile zuvor. Die gezeichneten Charaktere waren auch wieder einsame Spitze. Man liebt sie, oder hasst sie. Was dazwischen gibt es nicht 😅
Wir befinden uns im Dark Age in England. Die Geschichte beginnt im Jahr 997 mit einem grausamen Überfall der Nordmänner. Der Bootsbauer Edgar hat alles verloren und versucht einen Neuanfang mit einem kargen Hof in dem Weiler Dergy,s Ferry, in dem sehr unsympathische Menschen leben. Eines Tages überquert die normannische Edelfrau Ragna den Fluss, auf der Durchreise zu ihrer Hochzeit mit einem englischen Edelmann. Die gerechtigkeitsliebende Ragna wird aber sehr übel von ihrem Mann und seiner Familie behandelt. Deshalb sucht sie sich Verbündete und findet diese in dem Sheriff Den, dem idealistischen Mönch Aldred und dem innovativen Edgar. Ihre Wege kreuzen sich immer wieder und gemeinsam versuchen sie, Gerechtigkeit in ihrer Region herzustellen. Für mich war das Buch ein Pageturner ab Seite 1. Zu sehen wie die Menschen in dieser grausamen, armen Zeit immer wieder neue Wege zum überleben gefunden haben, fand ich spannend! Ständig gab es neue Hindernisse und Verschwörungen. Ich konnte mich durch den detaillierten, atmosphärischen Schreibstil auch gut in die Personen hineinversetzen, habe mitgeweint- und gelacht! Ein bisschen Abzug gibt es dafür, dass die Protagonisten sehr schwarz/ weiß gezeichnet waren, ein paar mehr Facetten hätte ich mir gewünscht.
Dunkles Mittelalter
Ich habe mein Verlangen nach einem Buch über das Mittelalter etwas erfüllen können. Ken Follett schreibt einfach nur fantastisch gute Bücher. Dieser Roman zieht einen absolut in diese Zeit und ist sehr anschaulich beschrieben. Er ist die Vorgeschichte zu "Die Säulen der Erde". Ich habe so mitgezittert und gelitten und freue mich schon sehr auf weitere Bücher von ihm. Klare Leseempfehlung.
Wie eine spannende Serie
Jeder der drüber nachdenkt, ob er mal in das Genre der Historischen Romane reinschauen soll, kann hier ohne Probleme zuschlagen. Dieser Roman schafft die beste Balance, aus Altagsbeschreibung von unterschiedlichen Personen im Jahre 997, und bringt Tragik im Stil eines Dramas, oder einer Tragödie ins Spiel. Zudem werden wie in einem Sachbuch historische Gegebenheiten geklärt und erklärt, ohne das es zu langweilig wird. Dieses Buch ist geschrieben wie eine spannende Serie und fesselt einen im historischen England, des Dark Age. Empfehlung 5/5
Zurück geht es in jene düstere Epoche des Mittelalters, rund um das Jahr 1000 nach Christus. Zu dem Zeitpunkt trug Kingsbridge noch den Namen Drengs Ferry, was darauf schließen lässt, dass es noch keine namensgebende Brücke gibt. Nach einem Angriff der Dänen auf seine Heimatstadt Combe, verschlägt es den jungen Schiffsbauer Edgar mit seiner Familie in das kleine Nest am Fluss, wo ihnen eher unfruchtbares Land zufällt. Kreativität ist gefordert. Etwas, wovon Edgar im Überschuss zu bieten hat. So ist es nur eine Frage der Zeit, bis seine Ideen das verschlafene Nest erwecken und wachsen lassen. So viel dazu. Natürlich passiert rundherum wieder vieles. Eine Menge Intrigen werden gesponnen. Hauptsächlich der Adel und der Klerus bedienen sich dieses Mittels, aber auch andere hängen bis zum Hals mit in zwielichtigen Geschäften und Betrügereien. Doch ein Kingsbridge Roman wäre natürlich auch nicht einer seines Namens, wenn nicht auch eine Liebesgeschichte darin verwoben wäre. Lange Zeit unglücklich und doch irgendwie offensichtlich auf ein versöhnliches Ende zusteuernd. Mir hat die Vorgeschichte rund um Kingsbridge wieder Spaß gemacht, selbst wenn dieser Band nicht ganz das Niveau seiner Vorgänger erreichte. Dennoch ist es beachtlich, dass es dem Autor gelingt, schon mit ein paar Zeilen das alte Fieber für die Reihe wieder zu erwecken und sich ein Besuch in Kingsbridge immer irgendwie so anfühlt, als würde man diese Ecke Englands tatsächlich kennen. Für mich ganz klar ein Buch, das ich weiterempfehle. Sowohl aus historischer Perspektive als auch aus literarischer.
Es war wieder ein Traum, in diesen Ort zurückzukehren und mitzuerleben, wie all die gut bekannten und wichtigen Elemente der Stadt ihren Weg dort hin gefunden haben.
Ich liebe die Kingsbridge Bücher und fliege nur immer durch die Seiten. Ken Folletts Schreibstil war auch hier wieder flüssig, angenehm und doch sehr detailliert. Ich habe ich mich so gut in diese Zeit versetzt gefühlt. Auch hat dieses Buch wieder tolle Protagonisten, die diese Geschichte über so viele Seiten tragen. Wie auch zuvor gab es verschiedene Handlungsstränge, die ganz geschickt miteinander verwoben wurden. Besonders gelungen fand ich, wie mühelos und gar nicht als zu gewollt geschrieben Ken Follett der Stadt ihren Namen gab, die Priorei und den Heiligen ansiedelte und eben all die geliebten und typischen Kleinigkeiten nach Kingsbridge brachte. Auf so vielen Seiten ist es normal, dass es immer mal wieder ein paar Längen gibt und so war es auch hier, doch die haben dem Lesevergnügen wenig Abbruch getan. Genauso sah es mit der Charalterverteilung aus. Hier ließen sich deutliche Parallelen zu vergangenen Büchern feststellen. Ähnliche Charaktere hatten ähnliche Rollen, was dem ganzen ein wenig die Spannung nahm. Doch durch Ken Folletts Schreibstil und seiner Art, Geschichten zu stricken, wurde das Buch trotzdem nicht langweilig.
Ein toller Schmöker!
Ein wirklich toller historischer Roman. Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Edgar, Ragna und Aldred waren mir sofort sympathisch und ich habe sie gerne durch ihr Leben begleitet. Der Schreibstil war gut und ich kam schnell voran. Dadurch fühlten sich die über 1000 Seiten nach weniger an. Schwer zu ertragen war für mich oft die Ungerechtigkeit, mit der die Hauptfiguren zurecht kommen mussten. Und ich habe sehr gebangt ob am Ende noch alles irgendwie zu einem schönen Ende kommen kann... Klare Empfehlung!
In "Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit", das ca. 150 Jahre vor "Die Säulen der Erde" spielt, erzählt Ken Follett die Gründungsgeschichte der gleichnamigen Priorei/Stadt aus seinem bekanntesten Werk. Die Geschichte ist spannend und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Der Autor spielt seine Stärken (nach dem doch eher schwachen "Die Pfeiler der Macht") wieder voll aus: - Charaktere, die einem ans Herz wachsen und solche, die man am liebsten persönlich ins Jenseits befördern möchte - Intelligenter und spannender Aufbau der Geschichte - Und wie immer als absolutes Highlight die wundervollen Szenerie- und Architekturbeschreibungen Das Buch kommt trotz großem Lesevergnügen in meinen Augen dennoch nicht ganz an "Die Säulen der Erde" heran. Auch wenn Follett seinen Heldinnen und Helden natürlich wieder einige Steine in den Weg legt, fühlte dich der Weg beim Lesen stellenweise etwas zu leicht an (was nicht heißen soll, dass es keine bodenlosen Ungerechtigkeiten gibt). Die beiden Hauptantagonisten sind zwar gut und glaubwürdig gezeichnet, mir fehlten jedoch die Augenblicke ohnmächtiger Wut und Verzweiflung, die ich (vielleicht ungerechtfertigterweise) von einem Follet-Buch erwarte. Insgesamt sehr lesenswert. Ein Follet-Historienwälzer wie man ihn kennt und liebt.
Historisch, authentisch mit gutem Ende wie im Märchen
Der 4. Teil der Kingsbridge Saga spielt zeitlich gesehen vor dem ersten Teil , kann aber jederzeit gelesen werden. 1000 Seiten sind viel aber es lies sich gut lesen. Wie immer spielte gut gegen Böse. Das Gute wurde hier durch Edgar, Ragna und Aldred dargestellt. Historisch gesehen war es spannend etwas über ein wenig beachtetes Zeitalter zu lesen. Besaß eine Familie wichtige weltliche und kirchliche Ämter, konnte sie fern ab vom König schalten und walten wie sie wollte.
Wer noch ein Buch für gemütlichen Herbstabend sucht, dem empfiehlt sich das neuste Werk von Ken Follett - „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“. Der 1024 Seiten umfassende historische Roman ist die Vorgeschichte zu dem Weltbestseller „Die Säulen der Erde“ und erzählt die Anfänge von Kingsbridge.Es ist das Jahr 997 n. Chr. in England schleicht sich der junge Bootsbauern im Morgengrauen aus dem Elternhaus, um sich mit seiner Geliebten zu treffen. Deshalb ist er derErste, der die in Drachenboote aufziehende Gefahr sieht. Die Vikinger überfallen die Küstendörfer und hinterlassen nichts als Zerstörung und Tote. Auch Edgars Familien bleibt nicht verschont. Nach dem die Werft zerstört wurde, bleibt Edgar und seine Familie nichts anderes übrig als auf einen verlassenen Bauernhof fern der Küste neu anzufangen.Währenddessen verlässt Range, eine normannische Adlige, ihre Familie, um nach England zu gehen und den Mann zu heiraten, den sie liebt. Schnell muss sie feststellen, dass sie einen großen Fehler gemacht hat, weil die Lebensbedingungen viel härter sind, als sie gewohnt ist.Der Mönch Aldred träumt davon, die bescheidenen, verarmte Abtei zum Zentrum der Wissenschaft und Bildung in ganz Europa zu machen. Dem entgegen steht der machthungrige Bischof Wynstan. Kein Preis ist zu hoch, damit er sein Ziel erreicht.Ken Follett vereint in „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ die Charaktere, sowohl gut als auch böse in einem Dorf und gibt dem Leser so Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Es war eine dunkle Zeit und Ken Follett scheut sich nicht, dieses harte Leben zu zeigen durch brutale Kämpfe, Vergewaltigungen und Umgang mit Sklaven.„Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ wird in vier Abschnitte erzählt. Dabei ändert Ken Follett im Laufe der Geschichte das Erzähltempo. In den ersten zwei Abschnitten werden die Charaktere vorgestellt und positioniert. Da Ken Follett ein sehr detailreich beschreibender Autor ist, nahm dies einiges an Erzählzeit in Anspruch. Die anderen beiden Abschnitte wurden dann schneller erzählt, wodurch einige Themen sehr schnell abgearbeitet wurden. Dass zum Ende von „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ sich einige Themen wiederholen, stört etwas das Lesevergnügen.Ken Follett „Kingsbridge - Der Morgen einer neuen Zeit“ ist die Vorgeschichte von „Die Säulen der Erde“ und bietet somit einen guten Einstieg in die Buchreihe.
Fesselndes Mittelalterepos!
Ken Follett's Bücher enttäuschen mich nie! Seit ich mit der Kingsbridge-Reihe vor fast 10 Jahren begonnen habe, bin ich ein Fan dieses Autoren - er schreibt so bildgewaltig und fesselnd, dass man 1000 Seiten lang durchhält. Das einzige Manko, das ich im Nachhinein kritisiere, ist, dass Bischof Wynstan für meinen Geschmack etwas zu schwarz/weiß charakterisiert war. Schön wäre es gewesen, wenn auch er eine "positive" Seite gehabt hätte, die gezeigt hätte, dass auch er eine menschliche Seite besitzt. Im Großen und Ganzen aber wieder ein mitreißendes Epos, das mit besonders gefallen hat, weil man die Entstehung von Kingsbridge miterlebt, das später in "die Säulen der Erde" noch mehr bekannt wird. Große Empfehlung!
Ken Follett wie man ihn kennt
Wie immer handelt es sich um eine Geschichte , die einen fesselt. Man mag ungefähr wissen, wie es endet, doch der Weg dorthin behält viele Windungen, was es schwer macht das Buch aus der Hand zu legen. Will man doch wissen, wie es weitergeht. Wenn man Ken Follett kennt und mag oder sich für die Zeit interessiert wird man jedenfalls nicht enttäuscht.
Mit „ Kingsbridge – Der Morgen einer neuen Zeit“ legt Follett den vierten Band der „Kingsbridge“-Reihe vor, der als Prequel die Entstehung von Kingsbridge beschreibt und im Jahre 997 nach Christus beginnt. Der junge Bootsbauer Edgar muss, nachdem sein Heimatdorf Combe bei einem Wikingerüberfall zerstört worden ist, mit seiner Familie ganz von vorne anfangen, die normannische Prinzessin Ragna wagt eine Heirat mit einem sächsischen Adligen, der ehrgeizige Bischof Wynstan will mit allen Mitteln seine Macht vergrößern und der junge Mönch Aldred träumt von ideellen Werten. Die Lebenswege und Schicksale dieser vier Personen treffen immer wieder aufeinander und sind untrennbar miteinander verwoben. In einer Zeit voller Gewalt und Kampf um die Macht, wo selbst der König die Gesetze nicht immer durchsetzen kann, erleben sie den Übergang ins englische Mittelalter und den Beginn des Ortes Kingsbridge. Ken Follett schafft es schnell, den Leser mit allen wichtigen Figuren vertraut zu machen. Der Wikingerüberfall am Anfang bietet gleich alles, was man von Follett gewohnt ist: viel Gewalt, die das Schicksal der Hauptperson, hier Edgar auf brutale Weise verändert. Insgesamt ist ihm eine interessante, lesenswerte historische Geschichte gelungen, die sich leicht lesen lässt und meistens gut unterhält. Allerdings merkt man dem Buch auch an, dass es mit einer großen Routine geschrieben ist. Schmerzlich vermisst man bei den Charakteren die Grautöne. Es ist schnell klar, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört und auch ihr Schicksalsweg ist meistens schon klar vorgezeichnet, so dass große Überraschungen in der Handlung Mangelware sind. Gerade das Ende des Romans leidet darunter, da vieles zu routiniert und glatt abgehandelt wird, zudem wirkt das Ende eher kitschig. Ein paar Ecken und Kanten hätten der Handlung und den Charakteren gut getan, und auch die Nebenfiguren sind eher blass. Insgesamt aber ein nettes Lesevergnügen, dem aber die Tiefe fehlt.
Unterhaltsames Buch. Habe es in wenigen Wochen nach der Arbeit lesen können. Zum auf der Terrasse entspannen ganz gut. Tiefgang darf man nicht erwarten. Ich kenne die Vorgänger nicht, daher kann ich nichts zu den Zusammenhängen sagen oder vergleichen. Das Buch liest sich trotz seiner etwas über 1000 Seiten sehr flüssig, die Sprache ist recht simpel. Für meinen Geschmack etwas zu wenig detailliert, so dass es schon Kenntnis des Mittelalters oder ähnlicher Literatur voraussetzt, um sich vieles vorstellen zu können. In vielen Passagen liest es sich wie eine reine Aufzählung von Dingen, die eine der Hauptpersonen macht. Die Charaktere sind mir persönlich zu schemenhaft. Die Guten und die Bösen sind klar erkennbar und voneinander trennbar. Wer bei seiner Einführung schon als böse zu identifizieren ist, bleibt es auch bis zum Ende. Fazit: Unterhaltsam und kurzweilig, aber leider kein Tiefgang bei Charakteren und Handlung.
Ach du meine Güte. Das Buch hat mich von Seite 1 an verzaubert. Es hat keine Längen und auch bei den 1016 Seiten findet sich niemals Langeweile vor. Ich hab es geliebt, dieses Buch zu lesen und konnte sehr gut in diese Geschichte abtauchen. Ich bin schon gespannt auf die anderen Bände dieser Reihe.
Seit ich gesehen habe, dass dieser Roman erscheint wollte ich ihn lesen. Ich bin ehrlich, ich hatte nicht mit einem erneuten Roman zu Kingsbridge gerechnet, aber Ken Follett ist eben immer für Überraschungen gut. Nach dem Lesen der Leseprobe wollte ich unbedingt wissen wie es weiter geht. Die Geschichte beginnt mit Edgar und mit dem Überfall auf seine Stadt. Edgar ist einer unserer Hauptprotagonisten, der mir im Verlauf der Handlung wirklich ans Herz gewachsen ist. Er ist ist gänzlich anders als die Männer seiner Zeit und hat moralische Grundsätze, die manch anderem nicht schaden könnten. Zudem ist er wirklich ein schlauer Kopf, der jede Lebenslage als Herausforderung sieht und mit seinem Intellekt und seinem Handeln das Dorf voranbringt. An ihm macht uns der Autor deutlich das es solche Menschen waren, die die Zivilisation voranbrachten. Er nimmt nicht alles als gegeben hin, bringt sich viel selbst bei, erweitert seine Sachkenntnisse und ist stehts bemüht Dinge zu optimieren und für die Menschen in seiner Umgebung die Situation zu verbessern. Er ist wirklich ein starker Charakter mit einem starken Willen und guten moralischen Grundsätzen. Ja ich gebe zu ich bin ein kleiner Fan von ihm. Sein weibliches Gegenstück ist hier Ragna. Sie ist zwar eine Edelfrau und ihr mangelte es nie an Essen oder Geld, aber ihr sind die kleinen Leute nicht egal. Sie ist bemüht gerechte Entscheidungen zu treffen und jedem Aufmerksamkeit zu schenken. Ich fand sie einfach großartig. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht mit ihrer Intelligenz immer einen Ausweg zu finden. Das Schicksal spielt ihr im Verlauf der Handlung übel mit und sie muss sich gegen mächtige Männer zur Wehr setzen, aber wie sie das meistert ist bewundernswert. Ich weiß nicht, ob ich nicht manchmal an ihrer Stelle einfach aufgegeben hätte. Und zu einem Mann und einer Frau des Guten kommt noch der gute Geistliche, unser Aldred. Er ist mir besonders sympathisch gewesen, weil sein Herz für das geschriebene Wort schlägt. Aber nicht nur das macht ihn zu einem Sympathieträger, auch das er für die kleinen Leute da ist und versucht ihnen gerecht zur Seite zu stehen egal welchen Gegenwind er bekommt. Denn auch er hat es nicht ganz einfach. Denn es gibt natürlich gerade in kirchlichen Kreisen Männer die nach Macht streben und denen er ein Dorn im Auge ist. Überhaupt hat Ken Follett in diesem Roman eine schöne Mischung aus guten und bösen Charakteren geschaffen und gerade die Bösen haben mich manchmal ganz schön wütend gemacht. Wenn man denkt sie kommen mit ihren Handlungen immer durch egal wieviel gegen sie spricht, dann kann einen das schon sehr erzürnen. Dieser Roman umfasst 10 Jahre und man ist erstaunt was alles in 10 Jahren so passieren kann. Wie Menschen kommen und gehen, ein Dorf sich entwickelt und wie gute Menschen schwere Schicksale erleiden und doch nie aufgeben. Dieser Roman hat etwas mehr als 1000 Seiten, doch einmal begonnen kann man kaum aufhören zu lesen. Die Handlung zieht einen mit sich, es passiert ständig etwas Neues und es wird nie langweilig. Bis zum Schluss wusste ich nicht, ob ich das Ende erhalte, was ich mir so sehnlichst gewünscht habe. Immer wieder geschehen unvorhergesehene Dinge, der Autor überrascht einen immer wieder aufs neue und die Charaktere wachsen einen ans Herz. Nun ist das Buch beendet und doch wünschte ich mir es hätte noch mehr Seiten gehabt, damit ich noch ein wenig Zeit mit Edgar, Ragna und den anderen verbringen könnte. Dieser Teil hat mir noch besser als der letzte Kingsbridgeroman gefallen und ich überlege schon, ob ich mich nochmal auf den ersten Teil stürze. Ken Follett hat hier wirklich wieder großartige Arbeit geleistet und hat hier eine wunderbare Vorgeschichte geschaffen, die es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.
Tolle Vorgeschichte mit spannenden Charakteren!
Mir hat die Vorgeschichte zur Reihe rund um Kingsbridge sehr gut gefallen. Wie zu erwarten, war der Schreibstil flüssig, die Geschichte ging immer weiter voran, die Charaktere sind vielseitig, rund um ein gelungenes Buch! Ich freu mich schon bald den 5. Teil zu lesen!
Der Anfang von Kingsbridge
In seinem neuen Roman geht Ken Follett zurück bis zu den Wurzeln von Kingsbridge, das im Dark Age noch weit davon entfernt ist, das Kingsbridge zu sein, das man aus den Säulen der Erde kennt. Nachdem ist von „Schatten der Welt“ sehr enttäuscht war, konnte mich dieser Roman nun wieder mehr abholen. Ken Follett versteht es, geschichtliche Fakten (und auch ein bisschen historische Fiktion, denn gar so viele Fakten aus dem Dark Age gibt es ja nicht ;)) so zu verpacken, dass man trotzdem unterhalten wird. Das Rad erfindet er dabei leider nicht neu. Wie gewohnt sind seine Figuren eher schwarz weiß gezeichnet und so kann man sich darauf verlassen, dass die Bösen böse und die Guten gut sind. Wo die Liebe hinfällt birgt auch keine großen Überraschungen. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt, habe das ein oder andere erfahren, das ich vorher noch nicht wusste und hatte ein paar leichte, unterhaltende Lesestunden., denn wie gewohnt, ist Folletts Sprache flüssig und gut zu lesen. Alles in allem ein solider historischer Roman nach bekannter Ken Follet Manier.
[Rezensionsexemplar] Immer wieder spannend zu erfahren, wie sich die Welt damals angefühlt haben muss … 5/5 ⭐️
Meinung: Das Cover ist dunkel gehalten und passt deswegen zu der Zeit, in der die Handlung spielt. Jedoch sieht es anders als die Hauptreihe aus. Dennoch lassen sich die Details mit der Geschichte in Zusammenhang bringen. Sofort ist man auch durch den Schreibstil wieder in der Welt gefesselt. Dieser passt einfach perfekt zu einem historischen Roman. Denn auch die Handlung fängt sofort an, sodass man mit Edgar miterlebt, was passiert. Nach und nach werden auch die anderen Hauptfiguren, die seinen Weg kreuzen, eingeführt. Zwischendurch musste man auch einige Handlungen sacken lassen, da sie schockierend sind. Was natürlich zu dieser Zeit und zu dieser Gesellschaft passt und dennoch leidet man mit den Figuren mit. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass Langeweile aufkommt und ich konnte überhaupt nicht vorhersehen, wohin die Handlung zielt. Ich hätte noch länger in diesem Buch verweilen können. Das Schöne am Hörbuch war, dass zwischendurch Musik gespielt wurde, um Sinnabschnitte zu markieren. Die Musik hat einen noch mehr in die mittelalterliche Atmosphäre gesetzt. Ich habe jetzt nicht den Vergleich zum Buch, um zu schauen, welche Szenen gekürzt wurden, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass etwas fehlen würde. Auch die Charaktere waren sehr schön ausgebaut. Besonders Edgar und Ragna. Sie sind auf ihre Art besonders und stark, sodass man einfach mit ihnen mitfühlen muss. Aber auch die anderen Charaktere haben alle Bedürfnisse, Wünsche und Verluste, sodass man sich fühlt, als würde man mit ihnen im Dorf leben. Auch die Nebencharaktere kann man gut nachvollziehen und bekommt alle wichtige Informationen ohne sich überladen zu fühlen. Fazit: Ein Prequel, der der Reihe in nichts nachsteht. Es beginnt spannend und mit tollen Hauptfiguren, deren Lebenswege sich verknüpfen, sodass man mit allen mitfühlt und gespannt ist, zu welchem Ende alles gelangt. _____________________________________________________ #bücherwurm #bookstagram #bücher #books #bibliophile #bloggerjury #bookworm #bookstagramgermany #buchverliebt #bücherliebe #booklover #rezension
![[Rezensionsexemplar] Immer wieder spannend zu erfahren, wie sich die Welt damals angefühlt haben muss … 5/5 ⭐️](https://social-cdn.read-o.com/images/1699301897959-12.jpg)
Eine atemberaubende Zeitreise - England im Jahr 997
Das Buch hat mich vollkommen fasziniert. Die Charaktere kann ich mir sehr gut bildlich vorstellen. Der Schreibstil von Ken Follett, lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Wie eine selbsterlebte Zeitreise zurück nach England in das Jahr 997. Es ist eine Zeit, geschmückt von Hass und Intrige, aber auch von wahrer Liebe. Es wird nie langweilig. Durchgehend passieren spannende Wendungen. Ein traumhaft toller und wichtiger Ort für dieses Zeitalter entsteht. Er trägt den Namen Kingsbridge.
only ken follett can take a story that could be told in like 200 pages and write a 1000+ page book about it... okay, so I loved how he managed to connect the different perspectives that didn't seem related at first. he creates a huge network of love, intrigue and relationships, and through the slow build it wasn't confusing. I also loved that we are able to really see the city form and grow. BUT. his characters. they are just one-dimensional... the writing style and the dialogues were quite bland and boring. I'm still gonna read the Pillars of the Earth series, because I've heard great things about this series. And I really don't regret reading this book, because it was surprisingly a quick read.





















































