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Buddenbrooks: The Decline of a Family; Introduction by T. J. Reed (Everyman's Library Contemporary Classics Series)

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About the book

A classic of modern literature: Buddenbrooks is the story of four generations of a wealthy bourgeois family in northern Germany facing the advent of modernity; in an uncertain new world, the family’s bonds and traditions begin to disintegrate. With an introduction by T. J. Reed, and translated by John E. Woods.
As Mann charts the Buddenbrooks’ decline from prosperity to bankruptcy, from moral and psychic soundness to sickly piety, artistic decadence, and madness, he ushers the reader into a world of stunning vitality, pieced together from births and funerals, weddings and divorces, recipes, gossip, and earthy humor.
First published in Germany in 1901, when Mann was only twenty-six, Buddenbrooks surpasses all other modern family chronicles in its immensity of scope, richness of detail, and fullness of humanity. With remarkable fidelity to the original German text, this superb translation emphasizes the magnificent scale of Mann’s achievement in this riveting, tragic novel.

Editions (18)

ISBN9780679417378
PublisherEveryman's Library
Publication Date10/04/94
Pages776

Reviews & Ratings

467 ratings

63 reviews

4.0

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  • karandi
    karandi

    244 Followers

    4.0

    Interessant

    Wie schon in der Überschrift angegeben, ist dieses Buch eines der interessantesten, die ich bis jetzt gelesen habe, wenn auch nicht eines der besten. Thomas Mann erhielt für dieses Werk den Nobelpreis. Es war zwar nicht der Anfang seiner Karriere, aber der entscheidende Durchbruch – und das kann ich gut nachvollziehen. Ich denke, dass das Buch den Nerv seiner Epoche getroffen hat. Ich weiß, dass dieses Buch bereits unzählige positive Rezensionen erhalten hat, und ich möchte mich diesen anschließen – wenn auch nicht mit der Höchstwertung. Wir lernen eine Familie kennen, die sich gerade auf dem Höhepunkt ihres Wohlstands und ihres gesellschaftlichen Ansehens befindet. Was ich besonders eindrucksvoll finde, ist die Tatsache, wie die Entscheidungen des Familienoberhaupts, aber auch die der Töchter und Söhne, nach und nach dazu beitragen, dieses Ansehen immer weiter in den Abgrund zu treiben. Unglückliche Ehen, mehrere Todesfälle bedeutender Familienmitglieder und ein gesellschaftliches Umfeld, das seinen Anteil am Niedergang der Familie Buddenbrook hat – all das führt schließlich zu ihrem Untergang. Das Buch selbst zu beschreiben, ist gar nicht so einfach. Man lebt einfach mit der Familie mit. Es ist keineswegs spannungsgeladen, sondern vielmehr von einer ruhigen Erzählweise geprägt. Es besitzt viele traurige Züge, und wenn man ehrlich ist, ist es Realismus pur. Jeder hat in seinem Leben schon erfahren, wohin unglückliche oder unüberlegte Entscheidungen führen können. Ich möchte nicht spoilern, deshalb lasse ich offen, warum die Hoffnung, die auf dem letzten männlichen Nachkommen ruht, schließlich zerplatzt. Ich fand das schon erschütternd. Dennoch vermittelt das Buch eine klare Botschaft: Jeder ist letztlich ersetzbar. So wie die eine Familie untergeht, steht die nächste bereits bereit, ihren Platz einzunehmen. Ob dieses Buch wirklich ein Must-read ist, hängt meiner Meinung nach stark vom persönlichen Lesegeschmack ab. Ich wollte einfach einmal ein Buch von Thomas Mann lesen und habe mich deshalb für sein berühmtestes Werk entschieden. Unter normalen Umständen hätte ich wahrscheinlich nicht zu diesem Roman gegriffen. Deshalb kann ich allein aufgrund meines persönlichen Geschmacks keine fünf Sterne vergeben. Ein weiterer Punkt, der für mich einen kleinen Abzug rechtfertigt, ist, dass Thomas Mann die Dialekte originalgetreu wiedergibt. Als Rheinländer hatte ich stellenweise wirklich Schwierigkeiten mit den norddeutschen beziehungsweise niederdeutsch gefärbten Dialogen. Vereinzelt treten auch süddeutsche Sprachfärbungen auf, doch vor allem die norddeutschen Passagen haben meinen Lesefluss gestört. Das hat meinen Lesefluss immer wieder unterbrochen, zumal sich diese Passagen mitunter über eine ganze Seite erstreckten. Ansonsten kann ich für dieses Buch nur den Daumen nach oben geben – auch wenn ich persönlich schon Werke gelesen habe, die ich noch interessanter fand und die leider nie mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurden.

    10 hours ago

  • _martin_kopp_
    _martin_kopp_

    285 Followers

    5.0

    Ein Meisterwerk…so charmant, so schrullig, so liebevoll.

    Einige Zeit verbrachte ich nun in Lübeck in der Mengstraße bei den Buddenbrooks. Eigentlich wollte ich nicht wieder zurück in meine Zeit, denn das Leben bei der so schrulligen und lebhaften Handelsfamilie war heimelig, amüsant und tatsächlich auch spannend. Die Familie Buddenbrook sind ein lustiger Haufen Familie, die langsam an den Problemen ihrer Zeit zu Grunde geht. Thomas Mann hatte mit seinem Frühwerk, diesem ersten grossen Roman schon nahezu seinen Zenit erreicht. Was Mann 1903 über das langsame Ende des 19 Jahrhunderts, den Wandel der Zeit mit Eintritt in die Moderne, anhand dieser Familie verfasste, kann man eigentlich nur lieben. Buddenbrooks wirkt in der heutigen Zeit immer noch frisch, kaum eingestaubt und fortwährend eindringlich. Der Autor beschreibt grandios seine Charaktere. So präzise, humoristisch und „süss“, dass man allein dadurch den Willen weiterzulesen gewinnt. Denn einen Spannungsbogen hat dieses Buch kaum. Der Lesefluss wird allein durch die Charaktere und ihr Zusammenspiel aufrecht erhalten. Für mich fällt das letzte Drittel des Buches etwas ab und die Leserei zieht sich dann deutlich. Aber darüber steht mit drei Ausrufezeichen Thomas Manns unglaubliche Sprache. Seine elend langen, glamorösen Sätze, die Verniedlichungen, die Eleganz. Einfach ein Vergnügen das zu lesen. Meine absolute Lieblingsstelle ist die, wo Hanno die Musik entdeckt. Einfach wahnsinnig schön geschrieben!

    Ein Meisterwerk…so charmant, so schrullig, so liebevoll.

    Mar 11, 2026

  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Followers

    4.5

    Es hat mich Mühe gekostet, ins Buch reinzukommen aber dann... ​Buddenbrooks ist nicht einfach ein trockenes Geschichtsbuch. Es ist eine packende, oft humorvolle und am Ende tief melancholische Studie über das Scheitern an den eigenen Idealen. Wer verstehen will, wie sich die deutsche Gesellschaft im 19. Jahrhundert anfühlte und warum Thomas Mann zu den Giganten der Weltliteratur zählt, kommt an diesem Werk nicht vorbei. Mann beschreibt den Verfall nicht nur durch finanzielle Fehltritte, sondern als biologischen und geistigen Prozess. Je mehr die Vitalität schwindet, desto mehr Raum nehmen Musik, Philosophie und Krankheit ein. ​ Der Schreibstil ist präzise, oft ironisch distanziert und von einer unglaublichen Detailfülle geprägt. Die Charaktere wirken plastisch greifbar. ​ Ein absolutes Muss für jeden, der Freude an epischer Erzählkunst und scharfer Charakterzeichnung hat.

    Apr 27, 2026

3 of 63 reviews

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