Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit

Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit

Hardback
3.8263

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Description

Mit seinem ambitionierten neuen Roman lädt Welt-Bestsellerautor Ken Follett uns ein, an seiner Seite eines der größten Mysterien der Weltgeschichte zu erkunden: Stonehenge

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe

In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern.

Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt

Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt.

Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird

Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ...

Der neue große Roman des internationalen Bestsellerautors

»Ich habe bereits über Momente großer menschlicher Leistungen geschrieben und mich schon immer für Geschichten über normale Menschen interessiert, die scheinbar Unmögliches vollbringen. Und was könnte außergewöhnlicher sein als der Bau dieses gewaltigen Monuments?« KEN FOLLETT

»Follett ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler« THE TIMES

»Einer der großen Bestsellerautoren« DAILY TELEGRAPH

»Follett ist ein Meister seines Fachs« THE WASHINGTON POST

Book Information

Main Genre
Historical Novels
Sub Genre
N/A
Format
Hardback
Pages
672
Price
37.10 €

Author Description

Ken Follett gehört zu den erfolgreichsten Schriftstellern der Welt. Die 38 Bücher aus seiner Feder wurden in vierzig Sprachen übersetzt und sind in mehr als achtzig Ländern erschienen. Insgesamt hat er über 198 Millionen Exemplare von ihnen verkauft. Sein neuester Historischer Roman, STONEHENGE – DIE KATHEDRALE DER ZEIT, ist ein mitreißendes Epos über eines der größten Mysterien der Weltgeschichte: das englische Stonehenge. Ein bewegender Roman, der Historie und Fiktion gekonnt miteinander verwebt, akribisch recherchiert und meisterhaft erzählt.

Characteristics

6 reviews

Mood

Sad
Funny
Scary
Erotic
Exciting
Romantic
Disturbing
Thoughtful
Informative
Heartwarming
45%
13%
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Protagonist(s)

Likable
Credible
Developing
Multifaceted
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51%

Pace

Fast17%
Slow33%
Moderate33%
Variable17%

Writing Style

Simple83%
Complex0%
Moderate17%
Bildhaft (67%)Minimalistisch (33%)

Posts

64
All
4

Der Bau von Stonehenge 🌟 Eine Geschichte der Jungsteinzeit

Ein Ken Follett Roman über das Leben der Menschen in der Jungsteinzeit 🦴 und die Erbauung von Stonehenge. Damals gab es nicht viel und das Leben von früher war einfach. Es gab: Wälder🌲, Ebenen 🍃und Flüsse💧 Siedlungen, Dörfer und Völker Priesterinnen und Götter der Sonne ☀️, des Mondes 🌒 und der Erde 🌍 Hirten-, Bauern-, Wald- und Küstenvölker Weideland, Ackerland und dichte Wälder 🦌 Hirten 🐑🐃🐂 Bauern 🐖🌾, Schmiede, Handwerker, Steinhauer🗿, Jäger 🏹 🐾, Reisende 🎶 und Händler 🐟🪵🪨🥩 Ich empfand das Buch als eine sehr interessante Erzählung über das Leben der damaligen Zeit. Schöne Beschreibungen der Landschaft und Lebensweisen. Die Menschen lebten ohne Kalender, ohne Uhr und mit einfachsten Mitteln. Das Leben und Überleben mit den Elementen wie starke Winde, Unwetter, Dürre und weitere Gefahren hat mich begeistert. Sie brauchten damals einfach einen unerschütterlichen Glauben 🙏🏻 Mit Hilfe von Geschichten, Legenden, Mythen und Überlieferungen hat Follett einen tollen Roman geschrieben. Der Titel des Buches lautet Stonehenge, jedoch steht die Erbauung in dieser Geschichte zum Großteil im Hintergrund. Er hat sich mit seiner Geschichte darauf fokussiert zu erklären, wie es wahrscheinlich zu dessen Bau gekommen ist und wie die Menschen dies damals bewerkstelligt haben. Das Buch ist anders als alle seiner vorherigen Werke aber es hat mich trotzdem sehr begeistert, da ich über diese Zeit kaum etwas gelesen habe bisher. Eine Empfehlung für Fans von historischen Geschichten und Ereignissen und dem Leben der damaligen Zeit 🌟

Der Bau von Stonehenge 🌟
Eine Geschichte der Jungsteinzeit
4

Schönes Buch 💕

Ken Follett gehört zu den Schriftstellern , die sehr mag. Sein Schreibstil ist gewohnt flüssig, man ist schnell in der Geschichte drin. Gut gefallen hat mir, wie er das Leben in der damaligen Zeit beschreibt, das Zusammenleben der Hirten, Bauern, Waldmenschen und den Priesterinnen. Spannend geschrieben über Generationen hinweg. Stonehenge an sich war mir zu kurz abgehandelt. Für mich eine Leseempfehlung wert. Stolzer Preis, aber ich hab's mir ausgeliehen.😻

5

Ein Mann mit außergewöhnlicher Gabe In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern. Eine Priesterin, die an das Unmögliche glaubt Joia, Neens Schwester, ist eine Priesterin mit Vision, eine geborene Anführerin. Schon als Kind sieht sie der Zeremonie zur Sommersonnenwende wie gebannt zu. Sie träumt von einem wundergleichen neuen Monument, errichtet aus den größten Steinen der Welt. Ein Monument, das eine Zivilisation prägen wird Joias Vision von einem großen Steinkreis inspiriert Seft und wird zu ihrem gemeinsamen Lebenswerk. Doch als Dürre die Erde plagt, wächst das Misstrauen zwischen Hirten, Ackerbauern und Waldbewohnern - und eine grausame Gewalttat führt zu offenem Krieg ... Ken Folett war schon immer mein Lieblingsautor um so mehr habe ich mich gefreut als ich dieses neue Buch von ihm gesehen habe. Und natürlich habe ich es wieder geliebt.

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3.5

Mh. Ich bin weiterhin ein großer Fan seiner Art zu erzählen aber die Geschichte hat mich im vergleich zu den anderen nicht so sehr mitgerissen.

4.5

Follett, der Meister der historischen Romane

Wir befinden uns im Jahre 2500 v. Chr. Die Leute der Großen Ebene feiern jedes Jahr Mittsommer am Monument. Doch immer wieder kommt es vor, daß das Monument zerstört wird, denn es ist nur aus Holz. Die junge Priesterin Joia und ihr Schwager Seft beide aus dem Hirtenvolk, hegen den Traum, es eines Tages aus Stein zu erbauen, damit es die Zeiten überstehen kann. Doch leider gibt es Neider, vor allem bei den Bauern und dem Waldvolk. Doch auch aus den eigenen Reihen gibt es Gegenwind den sie überwinden müssen. Und so ersinnt der Handwerker Seft einen tollkühnen Plan, wie es gelingen kann, die riesigen Steine vom Tal der Steine bis zum Monument zu bringen. Ken Follett lässt eine Zeit vor unserem inneren Auge auferstehen, die in Romanen nur selten vorkommt. Bewusst verwendet er eine einfachere Sprache um uns zu zeigen, daß die Leute zwar rethorisch noch nicht so weit waren wie wir, trotzdem aber nicht dumm. Ich finde das passt perfekt zu diesem Setting. Auch gab es damals wie heute Leute, die am liebsten keine Veränderungen wollen. Aber es gab auch Visionäre und geniale Tüftler und Denker. Und diesen Leuten verdanken es wir, daß es solche grandiosen Monumente wie Stonehenge überhaupt gibt (zeitgleich wurden übrigens auch die Cheops- und Chephrenpyramide erbaut). Diese Leute lässt der Autor auferstehen und uns ihre Geschichte, wie sie vielleicht gewesen ist, erzählen. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Es gab ein paar wenige Längen, die aber meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan haben. WIe immer konnte man gut mit den Helden der Geschichte mitfiebern und hoffen, dass die Fieslinge vielleicht ihr Fett wegkriegen würden. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal einen historischen Roman Abseits von Mittelalter und Weltkriegen lesen möchte. Lasst euch auf diese spannende Zeitreise ein.

4.5

Swingerparties, offene Beziehungen, gleichgeschlechtliche Liebe... All das gibt es im neuen Roman von Ken Follett. "Circle of Days" oder in Deutschland "Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit" spielt 2500 v. Chr und erzählt von der Vision das Monument neu in Stein zu bauen. Dabei erfährt man so einiges über die Menschen und die Gesellschaften, in denen sie leben und keine Sorge, es geht definitiv nicht nur um S*x. Mir hat der Roman wieder sehr gut gefallen. Insbesondere in der zweiten Hälfte gewinnt dieser nochmal an Kraft. Und hier die obligatorische Ermutigung: Lest diesen Roman gerne im Original auf Englisch. Ken Follett nutzt in der Regel eine recht klare und einfache Sprache und eignet sich somit wunderbar zum Einstieg ins Lesen in einer Fremdsprache.

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3

Typischer Ken Follett - nett und unterhaltsam, aber kein literarisches Highlight

Stonehenge ist für mich ein ziemlich typischer Ken Follett. Ich habe vor längerer Zeit schon einige andere Bücher von ihm gelesen oder auch gehört, und auch hier hatte ich schnell wieder dieses vertraute Gefühl: Man bekommt im Grunde genau das, was man bei ihm erwartet. Was mir diesmal besonders aufgefallen ist, war die einfache Sprache. Oft ist es wirklich sehr einfach erzählt, fast Satz an Satz, ohne große sprachliche Spielereien. Man kommt dsdurch zwar gut rein, bleibt dran und muss sich nicht durch komplizierte Formulierungen kämpfen, aber ein sprachlicher Hochgenuss ist es natürlich nicht. Auch die Figuren fand ich eher zweckmäßig als besonders tief ausgearbeitet. Sie tragen die Geschichte, man folgt ihnen gern, aber sie haben mich jetzt nicht auf einer besonders persönlichen Ebene berührt. Da hätte ich mir an manchen Stellen vielleicht etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem habe ich das Buch insgesamt gern gelesen. Gefallen hat mir, dass Follett es schafft, einen recht gut in diese frühe Zeit mitzunehmen. Man bekommt ein Gefühl für die Lebensumstände, für die Atmosphäre und für die Bedeutung, die so ein Ort wie Stonehenge für die Menschen gehabt haben könnte. Das fand ich interessant und durchaus gelungen. Für mich ist Stonehenge also kein literarisches Aushängeschild und sicher kein Buch, das mich sprachlich beeindruckt hat. Aber es ist ein solider, unterhaltsamer historischer Roman, der genau das liefert, was man von Ken Follett erwarten kann. Leider finden sich einige Kasus und Personenfehler im Buch. Auf Nachfrage hat hier der Verlag Abhilfe in weiteren Auflagen versprochen.

3.5

Für mich nicht das stärkste Buch von Follett, aber durchaus ansprechend. Die Sprache ist einfach gehalten, was zum Setting passt. Zwischen Krieg, Naturkatastrophen und Familiendramen (teilweise etwas langatmig) erfährt man über Stonehenge selbst wiederum leider sehr wenig.

4.5

So könnte es gewesen sein…

Ich konnte in der Geschichte gut abtauchen und war gut unterhalten. An einigen Stellen war die Geschichte etwas langatmig erzählt. Ich hätte gerne noch etwas mehr über Stonehenge erfahren, aber dafür waren die Protagonisten sehr schön ausführlich beschrieben.

5

Ich fand das Buch besser als Follets letzte Bücher und hab es leider auf ein paar wenige Tage durch gehabt. Die Leute reden in recht einfacher Sprache, aber das stört in keinster Weise und der Rest vom Buch ist normal geschrieben. Für mich ein tolles Buch!

3

Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, in der Hoffnung, Ken Follett würde endlich wieder einmal erzählerisches Neuland betreten. Seine Kingsbridge-Saga habe ich mit großer Begeisterung gelesen; alle Bände haben mich gefesselt. Kürzlich habe ich festgestellt, dass ich „Der Morgen einer neuen Zeit“ verpasst habe – das wird selbstverständlich nachgeholt. Allerdings empfand ich „Die Waffen des Lichts“ im Vergleich zu den frühen Kingsbridge-Teilen bereits als deutlich schwächer. Ganz anders die Jahrhundert-Saga – für mich ganz großes Kino. Auch seine Einzelromane wie „Die Nadel“ oder „Die Pfeiler der Macht“ (eine absolute Leseempfehlung!) zeigen eindrucksvoll: Follett kann erzählen. Er beherrscht Dramaturgie, Spannungsaufbau und Figurenzeichnung souverän. „Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit“ liest sich ebenfalls gewohnt flüssig. Man ist sofort in der Geschichte, bangt und leidet mit den Figuren. Handwerklich gibt es wenig zu beanstanden. Und doch bleibt ein enttäuschender Beigeschmack. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, Follett habe den Plot von „Die Säulen der Erde“ genommen und ihn in die Jungsteinzeit verlegt: Die religiöse Autorität (hier Priesterin statt Prior), die ein monumentales Bauwerk errichten will. Der begabte Handwerker mit seinem talentierten Nachfolger, die selbst größte technische Herausforderungen meistern. Der brutale Machtmensch mit seinem ebenso verkommenen Sohn. Mord, Brandschatzung, Raub, sexuelle Gewalt – und diesmal zusätzlich eine Prise Diversität. Das alles ist solide erzählt, keine Frage. Aber es wirkt wie alter Wein in neuen Schläuchen. Dass es letztlich weniger um das tatsächliche Mysterium von Stonehenge geht, kann ich dem Autor verzeihen. Niemand erwartet ernsthaft, dass ein Roman das Geheimnis dieses Bauwerks endgültig löst. Dennoch hätte ich mir ein abschließendes Wort zum historischen Hintergrund gewünscht – etwa in Form eines Nachworts. In einem Interview im Podcast Eat Read Sleep hat Follett dazu Stellung genommen; im Buch selbst fehlt dieser Kontext leider. Fazit: Eine gut erzählte, unterhaltsame Geschichte – besonders geeignet für Follett-Einsteiger. Für Leserinnen und Leser, die die Kingsbridge-Saga kennen und lieben, fühlt sich der Roman jedoch wie eine Variation eines bekannten Musters an. Trotzdem: eine Empfehlung für Fans historischer Romane. Von mir erhält das Buch 3 von 5 Sternen.

3

Gut gemeinte 3 Sterne für seichte Unterhaltung.

Zu Beginn war ich zuversichtlich, dass sich die Story entwickelt. Aber leider wurde ich enttäuscht. Das Thema Stonehenge rückte in die zweite Reihe und es kamen gefühlt unendliche Beschreibungen und Dialoge, die irgendwie belanglos wirkten. Sehr langatmig das Ganze, bis es zum Finale kommt und der Steinkreis vollendet wird. Vielleicht liegt es an meiner Erwartung an den Autor, dass mir dieses Buch nicht so gut gefallen hat. Denn seine bisherigen Werke waren deutlich besser. Hinzu kommen einige Rechtschreibfehler, die im Lektorat hätten auffallen müssen.

2.5

Am Anfang dieses neuen Romans von Ken Follett begleiten wir Seft, einen jungen Mann, zum Sommersonnenwendefest und Markt. Hier will er mit seinem Vater und Brüdern die von ihnen angebauten Feuersteine verkaufen und Neen wiedersehen, die er liebt. Leider ist in seiner Familie Gewalt an der Tagesordnung und er beschließt, zu fliehen. Anschauliche Schilderungen, tiefe Gefühle, spannende Entwicklungen, Beschreibungen des gesellschaftlichen Lebens, Kriege, Erkenntnisse der lange vergangenen Zeit. Friedliche, gute Zeiten werden unterbrochen durch Not, Dürre, Streitigkeiten. Sehr gut und ausführlich erklärt der Autor die Arbeit der verschiedenen Gruppen, Hirten, Bauern. Waldleute, Handwerker und Priesterinnen. Die Erfindungen, Erfahrungen und das Wissen, die erworben werden. Gut, glaubwürdig und nachvollziehbar. Aber auch Spannungen untereinander und zwischen den verschiedenen Gruppen sind so realistisch erzählt, dass man meint, dabei zu sein. Leider flaut die Spannung, die am Anfang mit der Einführung in die frühe Weltzeit aufgebaut wird, bald ab. Es gibt ein paar Längen und Wiederholungen, die nicht nötig gewesen wären. Aber es ist wie häufig in längeren Büchern, wenn ein neuer Teil oder Abschnitt beginnt, wird der Leser an das Vorherige erinnert. Das hat mich zwar etwas gestört, aber das ist man ja von Ken Follett gewöhnt. Über die Motivation und den Glauben an die Sonne, die Götter, erfährt man wenig. Was genau glaubten die Menschen? Welche Auswirkungen hatte das auf den Alltag? Bei den Waldmenschen klingt es an, aber zufriedenstellend erklärt wurde es nicht. "Den Ausgleich wiederherstellen" war sehr verallgemeinernd und banal. Ein Monoment wird gebaut. Hier leben Priesterinnen. Was tun sie außer zählen, singen, tanzen? Wie funktioniert ihre Religion? Gefallen hat mir die Darstellung des Alltags der Menschen. Das ist sehr gut nachvollziehbar. Die Protagonisten kamen mir aber nicht dauerhaft nahe. Erst wird ein Charakter super eingeführt, dann nur noch erwähnt. Besonders auffällig war dies ua bei Seft. Obwohl er häufig agiert, bleibt sein Inneres oberflächlich. Ich hätte gern mehr über seine Empfindungen und seine charakterlichen Entwicklungen gelesen. Ein dicker Roman, der zu wenig Fragen beantwortet, der ein interessantes Zeitalter bezüglich Lebensformen beschreibt, der langatmig ist und mich enttäuscht hat. Frühere Werke von Ken Follett haben für mich mehr Inhalt und Substanz.

4

Interessante Geschichte…

Wie immer bei Ken Follet eine wunderbar detaillierte charakterbeschreibung und Entwicklung über eine ganze lebensspanne. Ich mochte das Buch sehr, allerdings wird das Thema Stonehenge meiner Meinung nach sträflich vernachlässigt. Deshalb 1 Stern Abzug.

5

Mein erster historischer Roman, den ich von Ken Follett gelesen habe, und muss sagen, mich hat es sehr gut unterhalten zurückversetzt in die Vergangenheit. Wo das Leben noch anders ablief und man noch so unwissend war, und man alles selber ausprobieren musste um zu sehen, ob es funktioniert. Einfach eine schöne Zeitreise.☺️📚

1

Geradezu unerträglich seicht/banal und es fehlt durchweg eine historisch stimmige Atmosphäre, dazu sind die Figuren leider wie gewohnt schwarz/weiss gezeichnet - überraschenderweise ein absoluter FLOP!

5

»Seis drum. Nun, da die Freiheit rief, würde er nicht Nein sagen.«

Alles beginnt damit, dass Seft – vom Beruf Feuersteinhauer – bei der Sommersonnenwende Neen, die der Gemeinschaft der Hirten angehört, wiedersehen möchte. Er begreift, dass andere Familien im Umgang miteinander liebevoll sein können, nicht so wie sein machtgieriger und aggressiver Vater sowie seine Brüder. Er träumt von einem Leben mit ihr und beschließt, als er während des Marktes von seinem Vater übel zugerichtet wird, seine Familie zu verlassen. Joia, Neens kleine, anfangs unscheinbare Schwester, belauscht die Priesterinnen am Monument und wird von eben diesen erwischt. Daraufhin erwartet sie jedoch keine Strafe, sondern sie wird in das Geheimnis des Zählens eingeweiht und beschließt, selbst Priesterin zu werden. Nachdem das Monument aus Holz zerstört wurde, nimmt in ihr die Vision Gestalt an, dieses, mithilfe von Seft, aus riesigen Steinen nachzubauen, damit es von nun an unzerstörbar sei. Ein Projekt, das so gut wie unmöglich erscheint. Im Laufe des Romans begegnen wir den Verstrickungen der Völker der Hirten, der Bauern sowie des Waldes. Diese werden hinsichtlich ihres Zusammenlebens, Rivalitäten und Freundschaften detailreich beschrieben. Auch die Liebe kommt dabei nicht zu kurz, die in vielerlei Hinsicht einen großen Stellenwert in diesem Roman einnimmt. Wie bei jedem umfangreichen Buch, bin ich anfangs skeptisch, ob mich die Story abholen kann. Doch auch diesmal hat Ken Follett es wieder geschafft. Da ich dieses Buch fast überwiegend auf Bus- oder Zugfahrten las, wünschte ich mir jedes Mal, dass die Fahrt noch länger dauern würde. Einfach, weil man schon nach kürzester Zeit wieder mitten im Geschehen gefangen war und trotz, im Laufe des Buchs, verlagernder Perspektiven immer mit einzelnen Figuren mitgefühlt und mitgelitten hat. Ausschließlich das titelgebende Thema Stonehenge hätte noch etwas mehr Raum einnehmen können und wurde zwischenzeitlich eher nebensächlich. Wer mal wieder Lust hat, sich in einem dicken historischen Roman zu verlieren, liegt hiermit komplett richtig!

»Seis drum. Nun, da die Freiheit rief, würde er nicht Nein sagen.«
4

Ein Roman, in dem man wunderbar versinken und alles um sich rum vergessen kann. Von ein paar Längen abgesehen eine wirklich spannende Geschichte. Etwas ärgerlich sind allerdings die überdurchschnittlich zahlreichen Rechtschreibfehler im Text. Allerdings nicht das erste Mal, dass mir das bei einem Buch des Lübbe-Verlags aufgefallen ist.

4

Ich mag einfach die Romane von Follett sehr, so auch diesen. Die Geschichte ist gut erzählt und es gab nahezu keine Längen. Die Sprache ist ziemlich einfach, daher erfordert es keine große Konzentration dranzubleiben. Ich gebe keine fünf Sterne, da die Charaktere zwar gut beschrieben und toll sind, es aber null Überraschungen gibt. Böse bleibt böse und gut bleibt gut… wer historische Romane mag, sollte es lesen!

3.5

Ken Follett entführt in die Steinzeit – spannend erzählt, atmosphärisch dicht, aber mit einigen Längen und wenig Überraschungen.

Ken Follett gehört zu meinen absoluten Lieblingsautoren, und deshalb war Stonehenge für mich natürlich ein Muss. Wie immer schreibt er flüssig, bildhaft und mit viel Gespür für menschliche Konflikte und Gemeinschaft in einer Zeit, in der das Überleben alles bedeutete. Die drei Gruppierungen – Bauern, Hirten und Waldmenschen – zeigen eindrucksvoll unterschiedliche Lebensweisen und Werte. Besonders die Waldmenschen fand ich faszinierend, weil sie zunächst so unauffällig wirken und sich dann als vielschichtiger erweisen, als man anfangs denkt. Ich selbst habe keinerlei historisches Fachwissen und kann die geschichtliche Genauigkeit daher nicht beurteilen – ich bewerte das Buch rein aus Lesesicht. Trotz der stimmigen Atmosphäre gab es für mich einige Längen, und vieles ließ sich früh erahnen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich schon viele Follett-Romane kenne und seine Erzählmuster mittlerweile gut einschätzen kann. Einige Leser*innen empfinden die Brutalität im späteren Verlauf als zu stark – für mich passt sie jedoch zur Zeit, in der das Buch spielt. Die Steinzeit war kein friedliches Zeitalter, und Follett beschreibt diesen Kampf ums Überleben schonungslos, aber nicht selbstzweckhaft. Fazit: Ein solides, aber nicht herausragendes Werk von Ken Follett – interessant in seiner Idee und mit spannenden Gruppendynamiken, aber ohne den Sog seiner großen Romane. Für treue Fans durchaus lesenswert, für Neuleser*innen allerdings nicht der ideale Einstieg. Es fällt mir schwer, meinem Lieblingsautor nur 3,5 Sterne zu geben – aber ehrliche Bewertungen gehören für mich genauso zum Lesen wie Begeisterung. Bewertung: ⭐️⭐️⭐️💫 (3,5 Sterne)

5

Für mich war die Geschichte wieder super spannend und typisch für Ken Follett. Allerdings habe ich mir unter Stonehenge mehr vorgestellt. Erst ab ca. dem letzten Drittel ging es vermehrt um den Bau und das kam dann insgesamt etwas zu kurz. Die Familiengeschichten waren trotzdem super gut!

5

Sehr spannendes Buch

Erst habe ich gedacht so ein Wälzer, aber es ließ sich sehr gut lesen, Ken Follett kann gut schreiben. Die Geschichte um Stonehenge war nicht langatmig, auch die unterschiedlichen Charaktere mit den verschiedenen Völker hat mich in eine andere Zeit versetzt. Die Priesterin Joia verkörperte eine starke Frau, die es geschafft hat ein Monument zu erschaffen, was den Menschen Hoffnung gab. Es ging nicht so um Stonehenge wie man gedacht hatte, aber das tut den Buch keinen Abbruch.

4

"Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit" ist mein erster historischer Roman von Ken Follett und ich habe ein paar sehr kurzweilige Lesestunden verbracht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Spannungsbogen - bis auf ein paar Längen - sehr hoch. Ich habe hier und da schon sehr mit den Charakteren mitgefiebert und mitgelitten und finde auch das Ende schön rund. Sicherlich nicht mein letzter Roman des Autors.

3

Langatmig und vorhersehbar, aber vielleicht möchte man manchmal letzteres auch

4.5

Stonehenge - eines der größten Mysterien unserer Zeit. Ken Follett nimmt uns mit auf eine Reise, wie es entstanden sein könnte. Es liest sich sehr flüssig, spannend, manchmal etwas lang gezogen, doch irgendwie neu erzählt. Wer historische Romane mag - eher liebt - kommt an diesem Buch nicht vorbei.

5

Ken Follett hat mit Stonehenge– Die Kathedrale der Zeit erneut ein beeindruckendes Werk geschaffen, das weit über einen gewöhnlichen historischen Roman hinausgeht. Diesmal entführt er seine Leserinnen und Leser in eine Zeit, die rund 2500 Jahre vor Christus liegt – eine Epoche, die er mit großer Fantasie, Detailfreude und erzählerischem Geschick zum Leben erweckt. In dieser fernen Vergangenheit begegnen wir verschiedenen Völkern: einem Hirtenvolk, einem Bauernvolk, den Waldmenschen und den Feuersteinherstellern. Jeder dieser Stämme hat seine eigene Kultur, seine eigenen Lebensweisen und Konflikte. Besonders faszinierend ist, wie Follett es schafft, die Perspektiven mehrerer Protagonisten miteinander zu verweben. Man begleitet sie über lange Zeiträume hinweg, erlebt ihre persönlichen Schicksale, ihre Beziehungen und Entwicklungen – und sieht dabei, wie sich die Welt allmählich verändert. Im Kern dreht sich die Geschichte um den Bau des „Stonehenge“ – eines monumentalen Projekts, das in gewisser Weise an die Kathedralenbauten erinnert, die Folletts frühere Werke geprägt haben. Auch wenn dieser Aspekt historisch vielleicht nicht völlig glaubwürdig wirkt, ist er ungemein spannend und unterhaltsam umgesetzt. Die Idee dahinter ist originell und regt zum Nachdenken an: über Ehrgeiz, Gemeinschaft und die Anfänge menschlicher Zivilisation. Besonders hervorzuheben ist Folletts Sprache. Sie ist bewusst einfach gehalten, was hervorragend zur dargestellten Epoche passt. Gerade diese Schlichtheit trägt dazu bei, das Leben der damaligen Menschen authentisch widerzuspiegeln – voller Mühsal, aber auch voller Entdeckungen und Emotionen. Mir persönlich hat Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit außerordentlich gut gefallen. Es ist ein umfangreicher, mitreißender Roman, der eine faszinierende Welt eröffnet und durch seine vielen Figuren und Handlungsstränge nie an Spannung verliert. Ich hätte gerne noch weitergelesen – und würde dieses Buch jedem empfehlen, der historische Romane liebt oder einfach in eine andere Zeit eintauchen möchte.

5

Wieder ein wunderbarer Ken Follett Roman

"Stonehenge" entführt uns bis ins Jahr 2.500 v. Chr. und beschreibt das Leben der Hirten-, Bauern- und Waldvölker im England der damaligen Zeit. Wie kam es dazu, dass diese gewaltigen Steine bewegt wurden und welche Bedeutung hatten sie? Follett spinnt wieder ein wunderbares Netz aus Lebensgeschichten und Anekdoten, verbunden mit vielen spannenden historischen Details. Und es fällt auf, was Follett Bücher besonders macht: er verrät seine Figuren nicht. Sie haben Stärken und Schwächen, machen Fehler aber er erzählt wohlwollend, verschiedenste Lebensentwürfe werden normal in die Handlung integriert und am Ende wird Alles gut. :) Ein schönes Buch

4

Eine interessante Geschichte über eine Zeit, von der man wenig weiß und über ein Bauwerk, das bis heute Rätsel aufgibt.

Dieser epische Roman, blättert ein Panorama der Zeit um 2500 v. Chr. im Süden Englands vor einem auf. Man erfährt, wie die Menschen in dieser Zeit lebten, liebten, kämpften und arbeiteten. Eine mehrjährige Dürre bringt das fragile Gleichgewicht in den Beziehungen zwischen Hirten, Bauern und Waldmenschen ins Wanken. Zu diesem Zeitpunkt ist das heute als Stonehenge bekannte Monument zum Teil aus Holz und erst zum Teil aus Stein errichtet. Joia, eine Priesterin des Monuments, möchte das Monument vollständig aus Stein errichten. Ein Vorhaben, das nicht nur für Jubel sorgt. Ich brauchte etwas, um so richtig in dem neuen Buch von Ken Follett anzukommen. Doch irgendwann packte mich die Story und ich bin den Figuren gern durch den Rest des Buches gefolgt. Die einfache Sprache, die die Menschen in diesem Buch sprechen, hat mich zu Beginn etwas irritiert und wirkte auf mich manchmal etwas holprig, soll aber vermutlich illustrieren, dass die Sprache vor mehr als 4000 Jahren weniger komplex gewesen sein dürfte. Im Laufe des Buches habe ich mich regelmäßig gefragt, wie viel über die beschriebene Zeit tatsächlich bekannt ist und wie viel der Fantasie des Autors entsprungen ist. Ich vermute, dass viele Dinge im Nebel zwischen Fakten, begründeten Annahmen, wilden Spekulationen und reiner Fiktion angesiedelt sind. Trotzdem fand ich es sehr interessant, mich gedanklich in diese Zeit hineinzuversetzen. Interessant fand ich auch, dass dieses Buch durchaus Parallelen zur Gegenwart aufweist, wie zum Beispiel die dramatischen Folgen von Dürren oder wie einzelne Machthaber die friedliche Koexistenz von Menschen durch Egoismus und Machterhalt ins Wanken bringen können. Insgesamt eine spannende Geschichte, die ein paar Längen aufweist. Lesenswert, aber es gehört nicht zu den besten Werken des Autors. *Danke an netgalley für das Rezensionsexemplar*

3.5

Solider Roman aber kein Highlight

Stonehenge ist ein solider Roman von Ken Follett, kommt für mich aber nicht an seine stärkeren Werke heran. Die Kingsbridge-Reihe und die Jahrhundert-Saga sind für mich deutlich stärker mit mehr Tiefe, Spannung und erzählerischer Wucht. Was mich etwas enttäuscht hat: Der Titel verspricht mehr, als das Buch letztlich einlöst. Über weite Strecken geht es nur am Rand um Stonehenge selbst. Stattdessen verliert sich die Handlung in vielen kleinen Nebenschauplätzen und Perspektiven, die zwar interessant angelegt sind, dem Roman aber insgesamt die klare Richtung nehmen. Positiv hervorzuheben sind die Charaktere. Wie gewohnt erschafft Ken Follet Charaktere mit Ecken und Kanten – niemand ist nur gut oder nur böse. Die Figuren machen Fehler, treffen fragwürdige Entscheidungen und wirken dadurch menschlich und glaubwürdig. Das ist eine seiner großen Stärken und trägt auch hier durch schwächere Passagen. Insgesamt war Stonehenge für mich nett zu lesen und sauber erzählt, aber kein Highlight im Werk von Ken Follett. Ein Buch, das man gut lesen kann, das aber keinen bleibenden Eindruck hinterlässt, vor allem nicht, wenn man seine großen historischen Romane kennt.

4

Vielen Dank an @bastei_luebbe und @netgalleyde für die zur Verfügungsstellung des Ebooks Inhalt In der Hitze des Hochsommers überquert Seft, ein begnadeter Feuersteinhauer, die Große Ebene, um den Ritualen beizuwohnen, die den Beginn des neuen Jahres anzeigen. Beim Markt zur Sommersonnenwende will er einige seiner Steine eintauschen und Neen suchen, das Mädchen, das er liebt. Neens Familie lebt in Wohlstand und bietet Seft in ihrer Gemeinschaft von Hirten Zuflucht vor seinem brutalen Vater und seinen aggressiven Brüdern. Meinung Das Buch ist super recherchiert, man wird direkt in die Zeit entführt. Ich hatte den Eindruck, der Autor hat unter diesen Völkern gelebt, so lebendig und detailreich waren die Beschreibungen. Oft musste ich schmunzeln, bei einigen Begebenheiten. Aber eigentlich ist das Buch tragisch, was Die Menschen dieser Zeit leisten mussten, um ihr Überleben zu sichern und das ihrer Völker. Viele Männer haben ihr Leben aus verschiedenen Gründen lassen mussten, die Frauen waren auch nicht besser dran, ihnen wurde ein Mann zugeteilt, gerade bei Pia, Mo und Yana fand ich es drastisch. Das Buch hat mich nachdenklich gestimmt. Große Lese Empfehlung

3

Zu viele Geschichten, zu wenig "Stonehenge"

"Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit" von Ken Follett hat mich zwiespältig zurück gelassen. Wir begleiten in diesem (von mir lang erwarteten historischen) Roman die Hauptprotagonisten Joia und Seft fast durch ihr ganzes Leben. Joia hat eine Vision. Sie will als das Holzmonument, in dem die Rituale zu den Jahreszeiten gefeiert werden, abbrennt ein neues Monument aus Stein schaffen, das alle Zeiten überdauern soll. Unterstützung findet sie bei Seft, einem begabten Feuersteinhauer. Seft hat eine schwere Kindheit hinter sich, ein cholerischer Vater und zwei brutale Brüder. Seine große Liebe Neen bietet ihm Zuflucht vor seiner Familie und wird seine Frau. Daneben gewinnen wir Einblick in das Leben der Hirten, Bauern und Waldbewohnern, die unterschiedliche Lebensauffassungen haben. Wie von Follett gewohnt, lernen die Lesenden zunächst alle im Roman vorkommenden Personen genau kennen. Einerseits ist das notwendig, andererseits nimmt die Beschreibung der Geschehnisse um die Protagonisten und ihre Stämme einen sehr großen Raum im Roman ein. Das eigentliche Thema, nämlich Stonehenge und dessen Entstehung kommt erst nach weit mehr als der Hälfte des Romans zum Tragen. Und das immer wieder unterbrochen durch die Geschichten in den Stämmen, die nicht "unspannend" sind. Es gibt natürlich Gute und Böse, Dumme und Weise, Friedfertige und Kriegerische. Allerdings hatte ich eher einen Roman wie "Säulen der Erde" erwartet, aus dem ich viel über Baukunst im Mittelalter gelernt habe. Insofern wurde ich etwas enttäuscht. Die verarbeiteten Fakten über Stonehenge waren mir nicht neu. Es gibt genug Dokus und Interneteinträge zu diesem Thema. Ich hätte mir gewünscht, mehr Fakten als Fiktion lesen zu können. Gemessen an anderen Werken von Ken Follett ist es nicht sein bestes Werk. Als absoluter Follett-Fan muss ich das leider sagen. Der Roman hat mich gut unterhalten, mehr aber auch nicht. Schade! Lesende mit Schwerpunkt auf Liebesgeschichten in kriegerischen Zeiten werden hier eher auf ihre Kosten kommen. Ich persönlich kann leider nicht mehr als 3 Sterne geben!

5

historischer Roman über den Bau des Monuments

🪨🍁🍂Stonehenge 🍂🍁🪨🪨 Worum geht es: wir befinden uns in der Jungsteinzeit im heutigen England, wo das Waldvolk, Hirten, Bauern und Steinmetze leben und miteinander Handel treiben. Besonders zu festlichen Veranstaltungen wie dem Mittsommerritus treffen die Menschen aufeinander und bieten ihre Waren an. Abgehalten werden diese Riten von den Priesterinnen, die die Jahreszeiten und Tage zählen können und feierlich zelebrieren. Eine dieser Priesterinnen, Joia, hat die Vision, eine Kultstätte aus riesigen Steinen zu erbauen, da ihre ursprüngliche Version aus Holz immer wieder mutwillig zerstört wurde. Zum Glück gibt es ihren Schwager Seft, der besonderes praktisches Geschick und einen hellen Geist hat. Der Bau des Monuments kann beginnen. Meine Meinung: Dieser Roman hat perfekt in die herbstliche Jahreszeit gepasst und hat mir total gut gefallen. Man darf hier kein spannendes Epos erwarten; vielmehr lässt Ken Follet an einer Zeit teilhaben, über die nichts bekannt ist außer aus paläantologischen Funden und eben Hinterlassenschaften wie Stonehenge oder eventuell Höhlenmalereien. Vieles ist also der Fantasie des Autors überlassen, was offenbar einigen kritischen Leserstimmen nicht gefallen hat. Follet entführt in eine Epoche, wo die Menschen unter primitiven Bedingungen leben. Sie ernähren sich von Tieren, Haselnüssen und Wildpflanzen. Sie führen territoriale Kriege und haben ein auch aus heutiger Sicht sehr tolerantes Liebesleben. Ich mochte es sehr, in diese Zeitspanne einzutauchen und fand auch interessant, wie sich der Bau des Monuments zugetragen haben könnte und welcher Kraftaufwand dafür nötig war. Ich habe an diesem Roman lange gelesen. Es ist ein entschleunigendes und trotzdem spannendes Buch, das ich bestimmt noch ein zweites Mal lesen werde. Ein klitzekleine Kritikpunkt ist der teilweise primitive und manchmal etwas vulgäre Sprachstil, der aber meines Erachtens die Einfachheit der Bevölkerung der Steinzeit spiegeln soll. Darüber kann ich aber großzügig hinwegsehen, da ich die Geschichte selbst so mochte.

historischer Roman über den Bau des Monuments
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Ein bisschen wenig Stonehenge, sonst ganz okay! Habe schon deutlich bessere Bücher von Ken Follett gelesen 😜

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Ken Follett nimmt uns mit in die Steinzeit und bringt uns seine Figuren unglaublich nahe. Man fühlt jeden Verlust und jeden Erfolg mit! Trotzdem fand ich, dass das eigentliche Thema am Anfang ein bisschen zu kurz gekommen ist, obwohl ich es auch schön fand, die Vorgeschichte der Figuren kennenzulernen.

3 Geschwister, 3 völlig unterschiedliche Schicksale.Alle drei sind sie die Kinder einer der Ältesten ihres Dorfes und alle wollen sie nur das Beste für die Gemeinschaft. Neen, die älteste Tochter, ist pflichtbewusst und tut alles, um etwas zur Volksgemeinschaft beizutragen. Beim Sommerritus lernt sie Seft kennen, der von seinem brutalen Vater seit Jahren misshandelt wird. Bei den Hirten findet er Schutz vor seiner Familie und ein neues zu Hause. Han verliebt sich beim Sommerritus in Pia, die aber aus dem Bauernvolk stammt, bei denen die Hirten nicht gerne gesehen sind. Gemeinsam kämpfen sie für ihre Liebe und ihren Traum von einer gemeinsamen Familie.. Joia war schon immer anders, als alle anderen. Sie wird eine der Priesterinnen des Monuments und als es zerstört wird, hat sie einen Traum: Das Monument komplett aus Steinen zu errichten, sodass es nie mehr zerstört werden kann. Gemeinsam mit Seft setzt sie alles daran diesen Traum eines Tages wahr werden zu lassen, auch wenn viele sie für verrückt halten.

Ken Follett nimmt uns mit in die Steinzeit und bringt uns seine Figuren unglaublich nahe. Man fühlt jeden Verlust und jeden Erfolg mit! Trotzdem fand ich, dass das eigentliche Thema am Anfang ein bisschen zu kurz gekommen ist, obwohl ich es auch schön fand, die Vorgeschichte der Figuren kennenzulernen.
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Ich lese Ken Follett seit meiner Jugend. Die Kingsbridgeromane gehören zu meiner Lesevita wie John Steinbeck oder Tolkien. Deshalb ist es Pflicht für mich, seine Neuerscheinungen zu lesen. Bei diesem Buch habe ich mich allerdings gefragt, ob ich nicht langsam ein bischen Follett-müde werde. Auch in Stonehenge haben wir das erwartbare Strickmuster, dass einem aus so vielen anderen Büchern schon vertraut ist. Ich musste das Buch gar nicht gelesen haben, um zu wissen, was mich erwartet und genauso war es dann auch. Dieses mal finden wir uns in der Steinzeit in Britannien wieder, auf einer Ebene, die ich ganz gut kenne. Nördlich von Salisbury erstreckt sich ein Landstrich, der geprägt ist, von zahlreichen neolithischen Monumenten. Follett spinnt seine Geschichte rund um 3 verschiedene Gruppen (die Hirten, die Bauern und die Waldleute). Wieder gibt es fiese Bösewichte, richtig "gute" Charaktere, kriegerische Auseinandersetzungen, gemeine Fallstricke usw. Und hinter all dem wächst das wohl bekannteste Monument dieser Ebene in die Höhe. Wie immer liest sich die Geschichte süffig, unterhaltsam, enthält spannende historische Details. Und dennoch fühlte sich das Konzept für mich etwas ausgelutscht an. Der grosse Tusch war es leider nicht.

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4.5

Eine fesselnde Geschichte mit kleinen Schwächen

Dies war mein erstes Buch von Ken Follett – und ich habe es sehr gerne gelesen. Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und die Atmosphäre der damaligen Zeit wird eindrucksvoll vermittelt. Allerdings fiel es mir stellenweise schwer, den vielen Namen sowie den komplexen Beziehungs- und Verknüpfungssträngen zu folgen, sodass ich einige Abschnitte mehrfach lesen musste. Zudem kam mir das eigentliche Thema Stonehenge insgesamt etwas zu kurz. Der lange Weg dorthin und die Vorgeschichte sind zwar wichtig und interessant, doch der Bau selbst wirkte auf mich am Ende etwas zu schnell abgehandelt. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte ein spannender historischer Roman, den ich gerne gelesen habe und der mich gut unterhalten hat.

Eine fesselnde Geschichte mit kleinen Schwächen

In diesen Roman reisen wir weit zurück in die Vergangenheit. Wir begleiten die Grundlagen der Gesellschaft und von Konflikten. Dabei dürfen wir auch begleiten, wie aus dem ersten Monument das Stonehenge würde, welches man kennt. Besonders gut gefällt mir, wie die Handlung aus dem wenigen gemacht wird, was zu der Zeit möglich war. Dabei wird es einfallsreich gelöst, vor allem auch das Einbinden von dem Monument und wie Stonehenge gebaut wurde. Schon früh hat man seine Lieblingsprotagonisten und die Figuren die man nicht mag. Dabei ist es auch interessant zu sehen, wie sich die Protagonisten entwickeln und sich deren Lebensumstände wandeln. Auch ist interessant, welche verschiedenen Führungsstile der Gesellschaft eingebaut wurden, von einer Art Diktatur über Rechtsfreiheit bis zu einer indirekten Demokratie. Es ist eine wunderbare Reise zurück in die Steinzeit

1.5

Naja

Eigentlich mag ich Ken Follet, aber dieses Buch war einfach furchtbar langweilig und extrem langatmig . Bin froh dass es vorbei ist

5

Ich liebe die Spannung . Das fundierte Hintergrundwissen ist bei Ken Follett so gut.

3

Das Hörbuch wurde gut vorgelesen, der Plot hat mir stellenweise etwas zu lange gedauert, aber Ken Follet hat nach wie vor einen fantastischen Schreibstil, dem man auch gerne länger zuhört. Letztlich muss man aber sagen, dass die spätere Geschichte sicherlich mehr Möglichkeiten zum Erzählen bietet, als die Jungsteinzeit, wodurch mir die anderen Romane wesentlich besser gefallen.

4

Ken Follets Romane über epische Bauwerke in vergangenen Zeiten enttäuschen nicht! Vergleichen mit kingsbridge hat mich dieser Roma zwar etwas weniger gepackt, aber dennoch habe ich ohne mich zu langweilen die Abenteuer, Herausforderungen und das alltägliche Leben der handelnden Figuren verfolgt. Einige Charaktere habe ich gehasst (und ich liebe es sie zu hassen!), einige habe ich geliebt, aber sie alle haben die Geschichte zu dem gemacht was sie ist. Lediglich 1 Stern Abzug, weil ich gerne mehr über die Religion und die Spiritualität des damaligen Settings erfahren hätte und viele sehr technische Passagen gerne durch etwas mehr Informationen über die Götter und Bräuche eingetauscht.

5

Ein sehr schönes Buch. Hat mir sehr gut gefallen die Story.

4

Angenehm und schön zu lesen, kommt aber leider nicht an seine Kingsbridge-Romane ran.

Mit "Stonehenge" liefert uns Ken Follett einen historischen Roman, der sich um eines der größten Mysterien unserer Welt und die Menschen jener Zeit dreht. Übersetzt aus dem Englischen von Rainer Schumacher und Dietmar Schmidt. Auf der großen Ebene, nahe der Siedlung Riverbend, steht das große hölzerne Monument, bei dem sich alle zum Markt der Sommersonnenwende treffen. Auch Seft, ein junger Steinhauer, ist mit seinem Vater und seinen zwei Brüdern dort, um Waren zu tauschen. Aber Seft ist auch dort, um Neen endlich wiederzusehen, denn sie ist das Mädchen, mit dem er sich fernab seiner Familie ein Leben aufbauen möchte. Und dann ist da noch Neens Schwester Joia, die junge Priesterin. Mit ihr zusammen hegt Seft einen Traum. Sie möchten das Monument neu errichten. Aus Stein. Für die Ewigkeit. Doch schon bald kommt ein große Dürre über das Land und das sowieso schon oft schwierige Zusammenleben zwischen Hirten, Bauern und Waldmenschen wird noch schwieriger. Die Rivalitäten und Konflikte nehmen zu. Bis zu dem Punkt, an dem alles kippt ... Es ist definitiv nicht Folletts bestes Buch und wer seine anderen historischen Romane kennt, wird sicher ein wenig enttäuscht sein. Und der Titel führt ein wenig in die Irre. Zwar geht es auch um den Bau von Stonehenge, aber für meinen Geschmack kommt mir das einfach zu kurz. Im Vordergrund stehen die Menschen und ihre Konflikte. Doch Follett hat es wieder geschafft diese Menschen sehr lebendig und echt zu machen. Er lässt uns eintauchen in ihre Leben, mit all ihren Ängsten und Nöten, den Schwierigkeiten, aber auch den schönen Momenten. Rückblickend ist die Story zwar nicht übermäßig spannend, aber Follett beweist hier mal wieder, dass er ein guter Geschichtenerzähler ist. Denn auch, wenn die Geschichte seitenweise nur vor sich hinplätschert, so schreibt Follett doch spannend genug, dass ich bei ihm blieb. Er verknüpft geschichtliche Erkenntnisse rund um Stonehenge gekonnt mit Fiktion und bettet das Ganze in eine schöne Geschichte ein. Fazit: Ich habe das Buch gern gelesen, aber das erhoffte Highlight war es nun doch nicht.

Angenehm und schön zu lesen, kommt aber leider nicht an seine Kingsbridge-Romane ran.
5

Kurzweilig, spannend. So könnte es damals gewesen sein.

5

Typisch „Follett“ er kann einfach Geschichten erzählen, sollte man Verfilmen…

4

Großes Lesevergnügen!

Spannend, beeindruckend und gut recherchiert, ein Pageturner.

1

Was hat Ken Follett sich denn dabei gedacht? Man könnte meinen, ein Möchtegern-Autor hätte versucht, mit einem vierten Aufguss der Kingsbridge-Romane Geld zu verdienen. Schmöker und Eintauchen in eine andere Zeit? Fehlanzeige! Mich hat die ganze Handlung an Playmobilspiele meiner Kinder erinnert. Und die reichlichen Sexszenen fand ich unerotisch und aufgesetzt. Dass Homoerotik in der Steinzeit ganz normal war und bei Sonnenwendfeiern jede mit jedem in die Büsche ging weiß ich jetzt auch. Aber ich hätte es nicht gefühlte zwanzig Mal gebraucht. So schade! Bei einer Veranstaltung in Hamburg zu diesem Buch mit dem Autor waren große Erwartungen geweckt worden. Nicht zuletzt durch eine auch anwesende britische Historikerin. Ich hab es überhaupt nur zu Ende gelesen, weil ich viel Geld dafür ausgegeben hatte. Verschwendung kostbarer Lesezeit!

5

Meisterklasse!

Ungefähr 2500 Jahre vor Christus – Steinzeit. In der großen Ebene in Südwestengland leben Menschen in Gemeinschaften – Hirten, Bauern, Waldvolk und Priesterinnen. Die Menschen sichern sich ihr Überleben mit Tausch, dem Anbau von Weizen oder mit dem Sammeln von Beeren, Nüssen, Blättern und allem sonst, was die Natur an Nahrung bietet. Zwei Mal im Jahr kommen die Menschen am Monument zusammen, zur Sommer- und zur Wintersonnenwende. Die Priesterinnen zelebrieren den Festakt, danach wird getauscht und gefeiert. Der Großteil des Volkes kann nicht zählen, die Priesterinnen haben einen Weg gefunden – zusammen mit dem Sonnengang und anhand eines hölzernen Monuments – dem Jahr eine Anzahl Tage und Wochen zu geben. Missgunst, Eifersucht, Gier und Hungersnot lassen die Menschen zu Barbaren werden und so brannte das hölzerne Monument nicht nur einmal. Joia, eine Priesterin, hat eine Vision: das Monument neu zu bauen, aus grandiosen, großen Steinen, unbrennbar und für die Ewigkeit sichtbar: Stonehenge. Ich stelle es mir außerordentlich schwer vor, einen Roman über eine Zeit und ein Monument zu schreiben, von welcher es keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt, wo vieles auf reiner Annahme aufgebaut ist. Ken Follet ist mit diesem Werk in meinen Augen ein Meisterwerk gelungen. Das Monument – Stonehenge – steht über weite Teile des Buches jedoch nicht im Vordergrund. Viel mehr stehen das Zusammenleben und der Alltag der verschiedenen Lebensgemeinschaften im Mittelpunkt, deren Jahreszyklen und warum offene Beziehungen, über die Gemeinschaft hinaus, damals nicht nur zum Vergnügen gelebt wurden. Die Sprache ist überraschend einfach gehalten, was wiederum sehr gut zu der Zeit, in welcher die Geschichte spielt, passt. Trotz der knapp 700 Seiten kam keine Langeweile auf. Mehrmals wird im Buch vor Gewalt und Brutalität keinen Halt gemacht und detailreicht erzählt, dafür hätte ich mir vorgängig eine Triggerwarnung gewünscht. Ein gewaltiges Werk voller Mystik, von welchem ich mich sehr gerne in die Steinzeit entführen ließ!

Meisterklasse!
4

Souverän wie immer nimmt uns Ken Follett mit auf eine Zeitreise. Diesmal in der Zeit in der Stonehenge errichtet wird. Sprachlich präzise und unterhaltsam entwickelt die Geschichte einen Sog. Man fiebert mit dem Waldvolk, Bauernvolk und Hirten mit. Lernt über die Tagesabläufe und Eigenheiten und welche krankhaften Auswirkungen auf das ganze Volk Entscheidungen von Männern mit Geltungssucht haben. Gut geschrieben und unterhaltsam

3

Sehr langatmig, vorhersehbarer Plot und kaum intensive Charakter.

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