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The Memory of Animals

3.9(40)
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English
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About the book

A Boston Globe, Philadelphia Inquirer, Gizmodo, Shondaland, LitHub & Tor.com Best Book of Summer and Good Housekeeping Best Book of 2023 So Far.

"A haunting novel of second chances."--Publishers Weekly, Starred Review

From the award-winning author of Our Endless Numbered Days, Swimming Lessons, Bitter Orange, and Unsettled Ground comes a beautiful and searing novel of memory, love, survival--and octopuses.

In the face of a pandemic, an unprepared world scrambles to escape the mysterious disease causing sensory damage, nerve loss, and, in most cases, death. Neffy, a disgraced and desperately indebted twenty-seven-year-old marine biologist, registers for an experimental vaccine trial in London--perhaps humanity's last hope for a cure. Though isolated from the chaos outside, she and the other volunteers--Rachel, Leon, Yahiko, and Piper--cannot hide from the mistakes that led them there.

As London descends into chaos outside the hospital windows, Neffy befriends Leon, who before the pandemic had been working on a controversial technology that allows users to revisit their memories. She withdraws into projections of her past--a childhood bisected by divorce, a recent love affair, her obsessive research with octopuses, and the one mistake that ended her career. The lines between past, present, and future begin to blur, and Neffy is left with defining questions: Who can she trust? Why can't she forgive herself? How should she live, if she survives?

Claire Fuller's The Memory of Animals is an ambitious, deeply imagined work of survival and suspense, grief and hope, consequences and connectedness that asks what truly defines us--and to what lengths we will go to rescue ourselves and those we love.

Editions (3)

ISBN9781959030577
PublisherZando
Publication Date06/18/24
Pages288

Reviews & Ratings

40 ratings

15 reviews

3.9

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  • 5.0

    Was für ein Buch! Ein Highlight! Eine Liebeserklärung an Oktopoden 🐙💓 "Kann man sich mit zwölf eigentlich ernsthaft verlieben? In einen Oktopus?" Neffy passiert genau das. Sie entdeckt beim Schnorcheln im Ionischen Meer von Griechenland einen Oktopus und wird für immer eine besondere Faszination und Liebe zu diesen Tieren haben. Als Meeresbiologin und Mitarbeiterin in einem großen Aquarium kann sie es irgendwann nicht mehr ertragen und bringt ihren Schützling zurück ins Meer. Das Institut verklagt sie und verlangt viel Geld als Schadensersatz. Als eine Pandemie die Welt in Angst und Schrecken versetzt, und sie die Möglichkeit erhält an einer Studie für ein Gegenmittel teilzunehmen, nimmt sie an. Sie braucht das Geld. Der Roman beginnt mit einem tagebuchartigen, liebevollen Brief an H. und jedes Kapitel endet auch mit einem solchen. Lange ist unklar wer das ist. In diesen Briefen geht es um Oktopoden und ihr faszinierendes Verhalten, aber auch darum was Menschen ihnen antun um sie dann essen zu können. Ich werde das nie wieder können. Zusammen mit anderen jungen Menschen wird sie in einem Einzelzimmer einer Klinik untergebracht, mit dem Virus infiziert und erhält dann das Gegenmittel. Als Neffy wieder einigermaßen zu sich kommt ist sie mit ein paar Teilnehmenden des Experiments allein, alle Klinikmitarbeiter sind weg. Was folgt ist eine beklemmende Dystopie. Gefesselt verfolge ich dem Geschehen was natürlich gedanklich auch die Corona-Krise aufleben lässt. Leon, ebenfalls ein Proband hat ein eigentümliches Gerät dabei, den Revisitor. Hiermit können geeignete Menschen in ihre Erinnerungen zurückkehren. Neffy gelingt dies und wir begleiten sie dabei. "Es st ein befremdliches Gefühl, sich an eine Erinnerung zu erinnern, wie Rückwärtsfallen ohne Halt." Da ich nicht weiter spoilern möchte, werde ich auf diese Erinnerungen nicht weiter eingehen. Fakt ist, es ist ein unheimlich gut zu lesendes und so vielschichtiges Buch, welches ich jedem nur empfehlen kann. Der Autorin gelingt, es einen ganz dicht in die Stimmung der Gruppe eindringen zu lassen und der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Zum Schluss hin erinnert er mich sogar ein klein wenig an Marlen Haushofers "Die Wand".

    Apr 29, 2026

  • lila
    lila

    120 Followers

    4.5

    Ein kleines Lesehighlight! Ein Endzeitroman, der komplett ohne großartige Action auskommt und auch gleichzeitig eine Familien- und Liebesgeschichte ist. Für Leser, die auch „Die letzte macht das Licht aus“ mochten.

    May 30, 2025

  • pj.jedi.1410
    pj.jedi.1410

    395 Followers

    5.0

    Eine kluge und sehr menschliche Dystopie über Erinnerung, Identität und Verlust. Extrapunkte für H.

    Fertig mit einem Roman, der so ganz anders war, als ich erwartet hatte. Und mich vielleicht deswegen auch so überzeugen konnte. Aber hier lest selbst: Release the Kraken! In „Das Gedächtnis der Tiere“ erzählt Claire Fuller von einer Welt, die von einer tödlichen Pandemie heimgesucht wird. Die Protagonistin Neffy „lebt“ als Testperson in einem streng abgeschotteten Institut. Während draußen die Gesellschaft zusammenbricht, kämpfen die Menschen drinnen nicht nur ums Überleben, sondern auch um ihre Erinnerungen. Denn die Krankheit nimmt den Infizierten nach und nach ihr Gedächtnis. Was bleibt von einem Menschen, wenn Erinnerungen verschwinden? Und was macht Identität überhaupt aus? Claire Fuller verbindet Dystopie, Pandemie-Roman und philosophische Fragestellungen zu einer Geschichte, die viel mehr ist als ein Lockdown-Roman. Im Kern geht es um Erinnerung. Unsere Erinnerungen bestimmen, wer wir sind, wen wir lieben und welche Geschichten wir über uns selbst erzählen. Wenn sie verschwinden, gerät alles ins Wanken. Besonders spannend fand ich die Frage, was Menschsein eigentlich bedeutet. Sind wir die Summe unserer Erinnerungen? Oder bleibt etwas von uns übrig, wenn alles Vertraute verloren geht? Auch die Oktopoden spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie wirken zunächst wie ein ungewöhnliches Detail, werden aber immer mehr zu einem Spiegel für die menschlichen Figuren. Fragen nach Bewusstsein, Identität und Verbundenheit ziehen sich durch den gesamten Roman. Gleichzeitig erzählt Fuller von Familienliebe, Verlust und dem verzweifelten Wunsch, an Menschen festzuhalten, die einem wichtig sind. Gerade deshalb wirkt die Geschichte trotz ihres dystopischen Settings sehr menschlich. Ich mochte dieses Buch sehr. Am Anfang dachte ich noch, dass mich die Pandemie-Thematik vielleicht etwas ermüden könnte. Aber Claire Fuller nutzt das Szenario nicht als Selbstzweck. Es geht nicht um Katastrophenbilder oder große Action, sondern um Menschen. Besonders berührt hat mich die Frage, was passiert, wenn Erinnerungen verloren gehen. Viele Figuren versuchen verzweifelt festzuhalten, was ihnen wichtig ist. Das hat mich immer wieder nachdenklich gemacht. Und ja: Die Oktopoden haben mein Herz gewonnen. Der Roman stellt große Fragen, ohne jemals belehrend zu wirken. Er lässt Raum für eigene Gedanken und vertraut darauf, dass die Leserinnen und Leser ihre eigenen Antworten finden. Claire Fuller hat eine kluge Dystopie geschrieben, die mich nicht nur unterhalten, sondern auch beschäftigt hat. Und weil sie zeigt, dass Erinnerungen manchmal das Wertvollste sind, was wir besitzen. Große Empfehlung.

    Eine kluge und sehr menschliche Dystopie über Erinnerung, Identität und Verlust. Extrapunkte für H.

    Jun 3, 2026

3 of 15 reviews

SocialReads

Page-based comments

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jadeblatt
jadeblattApr 30, 2026

Woah, es fühlt sich gerade sehr krass an. Leide körperlich mit Neffy, fühle mich kränklich wie sie und verwirrt wie sie, nachdem nun die anderen auftauchen und ihr erzählen die Welt da draußen ist so schlimm geworden. Es gibt einem vibes von lock down Zeit zu Corona und von Zombieapokalypse wie bei Resident Evil und The Last of Us.

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