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Was für ein Buch! Ein Highlight! Eine Liebeserklärung an Oktopoden 🐙💓 "Kann man sich mit zwölf eigentlich ernsthaft verlieben? In einen Oktopus?" Neffy passiert genau das. Sie entdeckt beim Schnorcheln im Ionischen Meer von Griechenland einen Oktopus und wird für immer eine besondere Faszination und Liebe zu diesen Tieren haben. Als Meeresbiologin und Mitarbeiterin in einem großen Aquarium kann sie es irgendwann nicht mehr ertragen und bringt ihren Schützling zurück ins Meer. Das Institut verklagt sie und verlangt viel Geld als Schadensersatz. Als eine Pandemie die Welt in Angst und Schrecken versetzt, und sie die Möglichkeit erhält an einer Studie für ein Gegenmittel teilzunehmen, nimmt sie an. Sie braucht das Geld. Der Roman beginnt mit einem tagebuchartigen, liebevollen Brief an H. und jedes Kapitel endet auch mit einem solchen. Lange ist unklar wer das ist. In diesen Briefen geht es um Oktopoden und ihr faszinierendes Verhalten, aber auch darum was Menschen ihnen antun um sie dann essen zu können. Ich werde das nie wieder können. Zusammen mit anderen jungen Menschen wird sie in einem Einzelzimmer einer Klinik untergebracht, mit dem Virus infiziert und erhält dann das Gegenmittel. Als Neffy wieder einigermaßen zu sich kommt ist sie mit ein paar Teilnehmenden des Experiments allein, alle Klinikmitarbeiter sind weg. Was folgt ist eine beklemmende Dystopie. Gefesselt verfolge ich dem Geschehen was natürlich gedanklich auch die Corona-Krise aufleben lässt. Leon, ebenfalls ein Proband hat ein eigentümliches Gerät dabei, den Revisitor. Hiermit können geeignete Menschen in ihre Erinnerungen zurückkehren. Neffy gelingt dies und wir begleiten sie dabei. "Es st ein befremdliches Gefühl, sich an eine Erinnerung zu erinnern, wie Rückwärtsfallen ohne Halt." Da ich nicht weiter spoilern möchte, werde ich auf diese Erinnerungen nicht weiter eingehen. Fakt ist, es ist ein unheimlich gut zu lesendes und so vielschichtiges Buch, welches ich jedem nur empfehlen kann. Der Autorin gelingt, es einen ganz dicht in die Stimmung der Gruppe eindringen zu lassen und der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Zum Schluss hin erinnert er mich sogar ein klein wenig an Marlen Haushofers "Die Wand".
Apr 29, 2026
Was für ein Buch! Ein Highlight! Eine Liebeserklärung an Oktopoden 🐙💓 "Kann man sich mit zwölf eigentlich ernsthaft verlieben? In einen Oktopus?" Neffy passiert genau das. Sie entdeckt beim Schnorcheln im Ionischen Meer von Griechenland einen Oktopus und wird für immer eine besondere Faszination und Liebe zu diesen Tieren haben. Als Meeresbiologin und Mitarbeiterin in einem großen Aquarium kann sie es irgendwann nicht mehr ertragen und bringt ihren Schützling zurück ins Meer. Das Institut verklagt sie und verlangt viel Geld als Schadensersatz. Als eine Pandemie die Welt in Angst und Schrecken versetzt, und sie die Möglichkeit erhält an einer Studie für ein Gegenmittel teilzunehmen, nimmt sie an. Sie braucht das Geld. Der Roman beginnt mit einem tagebuchartigen, liebevollen Brief an H. und jedes Kapitel endet auch mit einem solchen. Lange ist unklar wer das ist. In diesen Briefen geht es um Oktopoden und ihr faszinierendes Verhalten, aber auch darum was Menschen ihnen antun um sie dann essen zu können. Ich werde das nie wieder können. Zusammen mit anderen jungen Menschen wird sie in einem Einzelzimmer einer Klinik untergebracht, mit dem Virus infiziert und erhält dann das Gegenmittel. Als Neffy wieder einigermaßen zu sich kommt ist sie mit ein paar Teilnehmenden des Experiments allein, alle Klinikmitarbeiter sind weg. Was folgt ist eine beklemmende Dystopie. Gefesselt verfolge ich dem Geschehen was natürlich gedanklich auch die Corona-Krise aufleben lässt. Leon, ebenfalls ein Proband hat ein eigentümliches Gerät dabei, den Revisitor. Hiermit können geeignete Menschen in ihre Erinnerungen zurückkehren. Neffy gelingt dies und wir begleiten sie dabei. "Es st ein befremdliches Gefühl, sich an eine Erinnerung zu erinnern, wie Rückwärtsfallen ohne Halt." Da ich nicht weiter spoilern möchte, werde ich auf diese Erinnerungen nicht weiter eingehen. Fakt ist, es ist ein unheimlich gut zu lesendes und so vielschichtiges Buch, welches ich jedem nur empfehlen kann. Der Autorin gelingt, es einen ganz dicht in die Stimmung der Gruppe eindringen zu lassen und der Schreibstil lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Zum Schluss hin erinnert er mich sogar ein klein wenig an Marlen Haushofers "Die Wand".
Apr 29, 2026








