Longlisted for the 2025 PEN Open Book Award * A Martin Cruz Smith Award for Emerging Diverse Voices Finalist in the CALIBA 2024 Golden Poppy Book Awards * “This debut novel breaks all the rules…capturing loss in all its belligerent rage and raw humor.” —Oprah Daily * “Full of heart.” —PureWow *
A tender, wry, and shamelessly honest novel following a Japanese widow raising her son between worlds with the help of her Jewish mother-in-law as she wrestles with grief, loss, and—strangest of all—joy.
Shortly after her husband Levi’s untimely death, Kyoko decides to raise their young son, Alex, in San Francisco, rather than return to Japan. Her nosy yet loving Jewish mother-in-law, Bubbe, encourages her to find new love and abandon frugality but her own mother wants Kyoko to celebrate her now husbandless life. Always beside her is Alex, who lives confidently, no matter the circumstance.
Four sections of vignettes reflect Kyoko’s fluctuating emotional states—sometimes ugly, other times funny, but always uniquely hers. While freshly mourning Levi, Kyoko and Alex confront another death—that of Alex’s pet fish. Kyoko and Bubbe take a road trip to a psychic and discover that Kyoko carries bad karma. On visits back to Japan, Kyoko and her mother clash over how best to connect Alex with his Japanese heritage, and as Alex enters his teenage years and brings his first girlfriend home, Kyoko lets her imagination run wild as she worries about teen pregnancy.
In this openhearted and surprising novel about the choices and relationships that sustain us, there are times where Kyoko is lonely but never alone and others in which she is alone but never lonely. Through these moments, she learns how much more there is to herself in the wake of total and unexpected upheaval. “A penetrating look at the complexities of grief, love, and joy” (Booklist) See: Loss. See Also: Love. is also a testament to the spiraling awareness of the vast range of human emotion we experience every day.
Ich glaube das Buch ist nicht meins oder aber ich habe es einfach nicht verstanden.
Ich mochte den Schreibstil, aber durch die Zeitsprünge wusste ich oft nicht wo und vor allem wann die Handlung gerade stattfindet, weswegen ich keinerlei Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte. Irgendwie waren mir ehrlich gesagt alle mehr oder weniger unsympathisch.
Ich habe einfach nicht verstanden worauf die Geschichte eigentlich hinauswollte.
Jun 3, 2025
2.5
Ich konnte nicht viel damit anfangen
Ich glaube das Buch ist nicht meins oder aber ich habe es einfach nicht verstanden.
Ich mochte den Schreibstil, aber durch die Zeitsprünge wusste ich oft nicht wo und vor allem wann die Handlung gerade stattfindet, weswegen ich keinerlei Beziehung zu den Figuren aufbauen konnte. Irgendwie waren mir ehrlich gesagt alle mehr oder weniger unsympathisch.
Ich habe einfach nicht verstanden worauf die Geschichte eigentlich hinauswollte.
„Vermissen auf Japanisch“ von Yukiko Tominaga ist ihr Debütroman. Übersetzt wurde der Roman von Juliane Zaubitzer.
Verlag: mare
ET: 21.Februar 2025
Warum konnte er nicht überleben? Es waren nur sechs Wochen…
Kyoko lebt mit ihrem jüdischen Ehemann Levi und Sohn Alex in San Francisco. Levi ist selbständig und hat Geldprobleme. Doch anstatt eine Lebensversicherung abzuschließen, gibt er das Geld für ein Tattoo aus. Immer wieder versicherte er seiner Frau, dass sie sich keine Sorgen machen solle. Kyoko sollte sich ausschließlich um die Erziehung ihres Sohnes kümmern, alles weitere würde Levi regeln.
Leider kam es nicht dazu, ein Unfall und Kyoko ist alleinerziehend mit einer bankrotten Firma. Das Haus in San Francisco muss zwangsversteigert werden und Levi’s Bruder Ben nimmt die beiden verlorenen Seelen in seinem Haus in Boston auf. Er würde alles für die Familie tun, genau wie ihre Schwiegermutter Bubbe.
Kyoko und Alex sind nicht allein und doch fühlt es sich so an. Sie wurden allein gelassen.
Kyoko versucht mit ihrer Wut und dem Hass umzugehen, was Levi ihr mit seinem Tod angetan hat. Wie soll sie überleben? Und doch ist sie dankbar, dass sie nun alleine für die Erziehung ihres Sohnes verantwortlich ist. Japaner sind oftmals sehr vage in ihren Aussagen und doch spezifisch in ihren Ansichten.
In ihrer Sprache gibt es kein Wort für Vermissen und so erklärt sie Bubbe, als diese meinte, Kyoko weint, weil diese ihren Mann vermisst, dass sie sich selbst vermisst und nicht Levi.
„Ich werde ohne dich einsam sein“ war falsch übersetzt, denn jemanden zu vermissen bedeutet nicht unbedingt, dass man einsam war. Jemanden zu vermissen kam von außen. Es ging vorbei. Während die Einsamkeit in einem blieb wie ein Virus. Sie mutierte, und nur Ablenkung ermöglichten uns das Überleben.“ (Pos.2758)
Das Zitat zeigt auf, was Worte vermitteln und in der jeweiligen Kultur bedeuten. Es macht mich nachdenklich und hallt nach.
Die Autorin lädt mich als Leserin mit ihrer poetischen Sprache ein, in die Gefühlswelt der japanischen Kultur einzutauchen. Emotional und ergreifend erzählt Yukiko Tominaga über Trauer, Verlust, Familie und Zusammenhalt. In ihrem Debütroman zeigt uns die Autorin die zahlreichen Facetten der Trauer und des Vermissens auf.
Die Protagonistin versucht sich ein Leben mit ihrem Sohn Alex aufzubauen; finanziell unabhängig von Levi’s Familie zu sein und ihre Werte mit der jüdischen/amerikanischen Welt in Einklang zu bekommen.
Unglaublich ehrlich erzählt wird die Geschichte zwischen Bubbe und Kyoko, beide in ihrer Emotion, dem großen Verlust gefangen. Sichtweisen werden ausgetauscht und neue Bande zwischen den beiden geknüpft. Bubbe hat einen Sohn verloren und eine Tochter erhalten.
Kyoko kennt auch kein japanisches Wort für Umarmung und lernt durch ihre Schwiegermutter, Zuneigung durch Umarmung auszudrücken. Als Bubbe fragte, wie die Japaner die Liebe erkennen, meinte Kyoko nur „wir lesen die Luft“.
Ein anspruchsvoller Roman, der mich als Leserin tief berührt und nachdenklich zurücklässt. Wundervoll in poetischer Sprache geschrieben, zeigt uns dieses Buch vielseitig auf, welche Emotionen der Verlust eines geliebten Menschen hervorruft und vor allem, wie unterschiedlich die verschiedenen Kulturen damit umgehen.
Eine Leseempfehlung für diesen berührenden Debütroman.
Feb 21, 2025
4.0
„Vermissen auf Japanisch“ von Yukiko Tominaga ist ihr Debütroman. Übersetzt wurde der Roman von Juliane Zaubitzer.
Verlag: mare
ET: 21.Februar 2025
Warum konnte er nicht überleben? Es waren nur sechs Wochen…
Kyoko lebt mit ihrem jüdischen Ehemann Levi und Sohn Alex in San Francisco. Levi ist selbständig und hat Geldprobleme. Doch anstatt eine Lebensversicherung abzuschließen, gibt er das Geld für ein Tattoo aus. Immer wieder versicherte er seiner Frau, dass sie sich keine Sorgen machen solle. Kyoko sollte sich ausschließlich um die Erziehung ihres Sohnes kümmern, alles weitere würde Levi regeln.
Leider kam es nicht dazu, ein Unfall und Kyoko ist alleinerziehend mit einer bankrotten Firma. Das Haus in San Francisco muss zwangsversteigert werden und Levi’s Bruder Ben nimmt die beiden verlorenen Seelen in seinem Haus in Boston auf. Er würde alles für die Familie tun, genau wie ihre Schwiegermutter Bubbe.
Kyoko und Alex sind nicht allein und doch fühlt es sich so an. Sie wurden allein gelassen.
Kyoko versucht mit ihrer Wut und dem Hass umzugehen, was Levi ihr mit seinem Tod angetan hat. Wie soll sie überleben? Und doch ist sie dankbar, dass sie nun alleine für die Erziehung ihres Sohnes verantwortlich ist. Japaner sind oftmals sehr vage in ihren Aussagen und doch spezifisch in ihren Ansichten.
In ihrer Sprache gibt es kein Wort für Vermissen und so erklärt sie Bubbe, als diese meinte, Kyoko weint, weil diese ihren Mann vermisst, dass sie sich selbst vermisst und nicht Levi.
„Ich werde ohne dich einsam sein“ war falsch übersetzt, denn jemanden zu vermissen bedeutet nicht unbedingt, dass man einsam war. Jemanden zu vermissen kam von außen. Es ging vorbei. Während die Einsamkeit in einem blieb wie ein Virus. Sie mutierte, und nur Ablenkung ermöglichten uns das Überleben.“ (Pos.2758)
Das Zitat zeigt auf, was Worte vermitteln und in der jeweiligen Kultur bedeuten. Es macht mich nachdenklich und hallt nach.
Die Autorin lädt mich als Leserin mit ihrer poetischen Sprache ein, in die Gefühlswelt der japanischen Kultur einzutauchen. Emotional und ergreifend erzählt Yukiko Tominaga über Trauer, Verlust, Familie und Zusammenhalt. In ihrem Debütroman zeigt uns die Autorin die zahlreichen Facetten der Trauer und des Vermissens auf.
Die Protagonistin versucht sich ein Leben mit ihrem Sohn Alex aufzubauen; finanziell unabhängig von Levi’s Familie zu sein und ihre Werte mit der jüdischen/amerikanischen Welt in Einklang zu bekommen.
Unglaublich ehrlich erzählt wird die Geschichte zwischen Bubbe und Kyoko, beide in ihrer Emotion, dem großen Verlust gefangen. Sichtweisen werden ausgetauscht und neue Bande zwischen den beiden geknüpft. Bubbe hat einen Sohn verloren und eine Tochter erhalten.
Kyoko kennt auch kein japanisches Wort für Umarmung und lernt durch ihre Schwiegermutter, Zuneigung durch Umarmung auszudrücken. Als Bubbe fragte, wie die Japaner die Liebe erkennen, meinte Kyoko nur „wir lesen die Luft“.
Ein anspruchsvoller Roman, der mich als Leserin tief berührt und nachdenklich zurücklässt. Wundervoll in poetischer Sprache geschrieben, zeigt uns dieses Buch vielseitig auf, welche Emotionen der Verlust eines geliebten Menschen hervorruft und vor allem, wie unterschiedlich die verschiedenen Kulturen damit umgehen.
Eine Leseempfehlung für diesen berührenden Debütroman.