Der Einfluss der Fasane

Der Einfluss der Fasane

Hardback
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Description

Der neue Roman der Buchpreisträgerin Antje Rávik Strubel: Federleicht und messerscharf

An einem frühen Morgen steht Hella Karl am Briefkasten und liest die Meldung, die sie aus der Bahn werfen wird: Der Star der Berliner Theaterszene und Gravitationszentrum der Kulturwelt hat sich das Leben genommen. Hella Karl, Feuilletonchefin einer großen Zeitung, ist nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen und glaubt, alles im Griff zu haben. Doch sie hat einen folgenreichen Artikel über den gefeierten Mann verfasst – und jetzt wird sie für seinen Tod verantwortlich gemacht. Ist er an sich selbst gescheitert, oder hat Hella Karl ihn in den Tod geschrieben?

»Der Einfluss der Fasane« erzählt heiter und packend von einer, die die Kontrolle verliert. Von den Erregungsdynamiken, die sich, einmal in Gang gesetzt, nicht mehr steuern lassen. Ein leichtfüßiger Roman über schwere Vorwürfe, das Ringen um Worte und über das Unheil von medialen Diskursen.

Book Information

Main Genre
Novels
Sub Genre
Contemporary
Format
Hardback
Pages
240
Price
24.70 €

Author Description

Antje Rávik Strubel ist Schriftstellerin und Übersetzerin. Sie lehrte am Deutschen Literaturinsitut und an der Washington University in St. Louis und ist Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Zu ihren Veröffentlichungen zählen u.a. die Romane »Unter Schnee« (2001), »Tupolew 134« (2004) und »Kältere Schichten der Luft« (2007), für den sie mit dem Rheingau Literatur Preis sowie dem Hermann-Hesse-Preis ausgezeichnet wurde. 2021 erhielt sie den Deutschen Buchpreis für ihren Roman »Blaue Frau«. Im März 2025 erschien ihr jüngster Roman »Der Einfluss der Fasane«. Außerdem veröffentlichte sie Essays und Reiseerzählungen über Schweden und Brandenburg. Sie übersetzt aus dem Englischen und Schwedischen u. a. Joan Didion, Monika Fagerholm, Lucia Berlin und Virginia Woolf. Antje Rávik Strubel lebt in Potsdam. (www.antjestrubel.de)

Posts

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All

Hella Karl, erfolgreiche Feuilletonchefin einer großen Zeitung muss eines Morgens erfahren, dass der Star der Berliner Kulturszene sich das Leben genommen hat, kurz nachdem sie mit einem Artikel über ihn und seinen Umgang mit einer jungen Schauspielerin viral gegangen ist. Ein riesiger medialer Sturm ist die Folge und Hella Karl verliert nach und nach die Kontrolle - über das Geschehen und über ihr Leben. Leider ist der Roman so gar nicht an mich rangegangen und hat mich nicht zu berühren vermocht, obwohl er gut geschrieben ist. Vielleicht war aber auch gerade nicht der richtige Zeitpunkt für dieses Buch und mich. Daher ohne Sternebewertung.

4

"Irgendwann werden wir unsere Worte so verschleiert haben, dass kein Mensch mehr weiß, wovon die Rede ist. Eine Technik, um genau das zu verschweigen, was sich hinter einer immer undurchdringlicheren Fassade befindet. Deshalb haben wir bald keine Berichterstattung mehr. Nur noch Propaganda." Heute noch selbstsicher, erfolgreich, mit schlafwandlerischem Taktgefühl in der politischen, journalistischen und kulturschaffenden Szene, braut sich, gleich einer großen Gewitterwolke über dem Haupt, der unvermeidliche Untergang zusammen. Ironisch, bitter, zynisch und doch auch klug, raffiniert und irgendwie tragikkomisch. Ich mochte es sehr!

2.5

Ich verstehe die Intention der Geschichte, aber sprachlich war sie gar nicht mein Fall und die Protagonistin war furchtbar unsympathisch.

3.5

Lässt mich zwiegespalten zurück

Beileibe ein wichtiges Thema: Machtmissbrauch. Im Journalismus, in der Kulturszene. Was passiert, wenn man entweder seine macht missbraucht oder darüber aufklärt. Und was sind die Folgen? Keine der ProtagonistInnen sind mir sympathisch. Snobs, Besserwisser, High Society... Einfach nicht meine Welt. Und dennoch ist die Entwicklung in diesem Buch spannend. Und ich kann sie durch meine nicht vorhandenen Sympathien ganz anders betrachten. Ein Buch gut zu lesen, das trotz allem nachhallt.

3

Dies hier ist wieder so eine Rezension, die mir richtig schwerfällt. 'Der Einfluss der Fasane' von der Autorin Antje Rávik Strubel hat mir bis etwas über die Hälfte wirklich gut gefallen und dann ging es leicht bergab. Die Erzählung grob angerissen: Die taffe Feuilletonchefin Hella Karl gerät plötzlich ins Kreuzfeuer. Ist sie nicht ziemlich wahrscheinlich für den Selbstmord des Theater-Intendanten Kai Hochwerth verantwortlich? Sie hat schließlich den Artikel über ihn und seine Aufforderung zur Abtreibung an eine seiner Schauspielerinnen geschrieben. Ruck zuck, wird nun plötzlich der Täter zum Opfer und Hella zum Sündenbock. Die Figur von Hella Karl fand ich super dargestellt. Ein paar typisch patriarchale Verhaltensmuster wurden ihr zugeteilt und auch im ganzen Buch aufgezeigt, und das hat mir gut gefallen. Das mit den Fasanen kann ich nicht erklären, hat sich mir nicht erschlossen. Insgesamt macht der Roman auf eine lockere Art auf das Thema Machtmissbrauch und die Gefahr der Hetze in den sozialen Medien aufmerksam. Das ist schon recht interessant, muss ich sagen. Wie schon am Anfang erwähnt kam ich super in die Erzählung rein und es hat mich total gepackt, dann flaute es ab und nur noch Hellas Gedanken konnten mich nicht mehr wirklich fesseln. Ich bin zwar nicht zu hundert Prozent überzeugt, aber fand es auch nicht schlecht 😅. Da ich so hin- und hergerissen bin, empfehle ich, dass Ihr Euch am besten ein eigenes Bild von dem Buch macht. Sorry, für die schwammige Aussage 🙈.

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2

Das Buch hat mich leider nicbt angesprochen. Ich war irgendwie genervt und manchmal wütend von der/auf die Protagonistin. Dennoch werden wichtige Themen angesprochen, wie: -das Bild der (alternden) Frau in der Arbeitswelt -sexualisierte Gewalt und Ausbeutung -die Macht von Medien und Presse -die Vielfalt von Familien-/Lebensmodellen

3

Konnte mich nicht überzeugen

Hella Karl ist Feuilletonchefin einer grossen Zeitung und als sie eines Morgens liest, das der Theaterintendant Kai Hochwerth sich das Leben genommen hat, beginnt eine Hetzjagd auf sie. Denn durch einen Artikel ihrer Zeitung geriet Hochwerth in Verruf - ist der Selbstmord nun ihre Schuld? Wir lesen hier viel über Macht und Machtmissbrauch, über den Einfluss der Medien und das war auch spannend dargestellt. Doch Hella als Protagonistin war mir durchgängig unsympathisch, sie wurde recht unterkühlt dargestellt, auch die Beziehung zu ihrem Partner wurde irgendwie immer aus der Distanz dargestellt. Das Buch ist definitiv sehr gut und wortgewaltig geschrieben, trotzdem konnte es mich leider nicht erreichen.

2

Uff, ich weiß nicht, wann mich das letzte Mal etwas so sehr genervt hat wie dieses Buch und die Protagonistin Hella. Zu Ende gelesen habe ich es nur, weil ich auf den Moment gewartet habe, an dem meine Stimmung kippt und ich Sympathie oder Verständnis für Hella oder - wenn schon nicht für sie - für irgendjemanden sonst in dieser Geschichte verspüre. Vergeblich. Dann kam das Ende und das hat mich dann richtig wütend gemacht. Muss ich das verstehen?!

2

Leider nichts meins

Ich konnte mit dem Stil des Buches leider nicht wirklich etwas anfangen. Hella war mir als Protagonistin sehr unsympathisch und hat etwas von einem Pick-me Girl. dabei spricht das Buch viele wichtige Themen an. Zum Beispiel, dass Frauen in der Medien- und Kulturbranche immer noch ausgebeutet und unterrepräsentiert sind. Ein guter Ansatz, der mich aber leider nicht komplett für sich gewinnen konnte.

3.5

Über Schuld, schuldig fühlen und Schuld jemanden in die Schuhe schieben.

2

Leider nein…

Leider nein 👎 Ich habe mich so sehr aufs Lesen von Antje Rávik Strubels «Der Einfluss der Fasane » gefreut. Und jetzt sitze ich hier, in jeder Beziehung ratlos und in jeder Beziehung enttäuscht. #metoo, #cancelculture, #feminismus, Macht und Ohnmacht und das alles in einem hoch-kulturellen Milieu vor einer architektonisch umwerfenden Kulisse (Sydney Opera) und eingebettet in den Lebenslauf einer erfolgreichen Journalistin und langjährigen Feuilleton-Chefin: vielversprechend. Und trotzdem: Die Geschichte nimmt zu wenig Fahrt auf, phasenweise weiss ich am Ende des Kapitels nicht, was ich gelesen habe. Im Grossen und Ganzen geht es um den Absturz der erwähnten Journalistin auf ganzer Linie. Im Raum steht der Vorwurf, dass sie - mitunter angetrieben von Clickbaiting und anderen zerstörerischen Phänomenen in der Welt der Medien - mit ihrer hetzerischen Berichterstattung einen Intendanten in den Suizid getrieben hat. Oder waren die Berichte das Ergebnis einer soliden Recherche und der Tote hat zu Lebzeiten wirklich eine Schauspielerin zur Abtreibung gedrängt? Es bleiben viel Fragen unbeantwortet. Zu viele

Das Buch lässt sich gut lesen, man kommt auch gut in die Geschichte hinein. Aber die Protagonistin ist dermaßen unsympathisch, ihre vermeintlich tiefgründige Oberflächlichkeit - bis hin zu so einer platten Reduktion von Geburt auf Schmerz und Blut, wobei sie selber kinderlos ist - hebt eher hervor in welch einer künstlichen Blase sie in ihrer Feuilletonwelt lebt. Die Beziehung zu ihrem Mann T wirkt - bis auf ein wenig Sex - eher wie aneinander vorbei leben. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr weiter zu lesen und habe das Buch abgebrochen.

2.5

Gut geschriebener megalangweiliger Plot. Eigentlich Zeitverschwendung. Reicht bei weitem nicht an Die Blaue Frau heran.

2.5

Hat mir leider nicht so gut gefallen wie andere Bücher der Autorin

Ich muss fairerweise sagen, dass ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch gegangen bin, weil zB Fremd gehen und Die blaue Frau zu meinen Lieblingsbüchern gehören. Der Plot von diesem Buch klang interessant. Leider war mir aber jede der Figuren so unsympathisch, dass ich mich richtig überwinden musste, es zu Ende zu lesen.

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